Ich würde mich freuen, diesen Abend mit Ihnen zu verbringen

Liebe Leserinnen und Leser,

ohne Sie alle hier gäbe es diesen Blog nicht. Ohne Sie gäbe es auch die Online-Tageszeitung TheGermanZ mit ihren Beibooten bayern.jetzt und nrw.jetzt nicht. Mehr als 15.000 Leser erreichen wir mit diesem medialen Geleitzug durchschnittlich an jedem Tag. Und das ist noch sehr lange nicht das Ende.

In der kommenden Woche erscheint mein neues Buch mit dem schönen Titel „Bürgerlich, christlich sucht…“. Ich erzähle darin von einem großartigen Land, das zunehmend auf einen falschen Kurs abdriftet. Von absurden tagtäglichen Ereignissen, die wir alle als gegeben hinnehmen, abwohl sie dennoch absurd sind. Von einer bürgerlichen Mitte, die träge geworden ist und den Fehlentwicklungen unserer Zeit lethargisch zuschaut. Und von mir, warum ich das denke, was ich denke, und warum ich noch immer nicht aufgegeben habe, für ein Deutschland zu kämpfen, das sich wieder auf seine Stärken besinnt.

Wo und wie sie das Buch kaufen können, wissen Sie selbst. Wenn Sie es lesen möchten, freue ich mich sehr darüber. Bestellen können Sie es natürlich auch hier. Einfach mail an mich schreiben!

Am Samstag, 11. März um 18 Uhr wird der Titel in Krefeld erstmals präsentiert – mit einem launigen Rahmenprogramm, mit klugen Beiträgen, Kabarett und Musik. Und zu trinken gibt es auch etwas.

So lange die Plätze reichen, sind Sie herzlich eingeladen, dabei zu sein. Der Eintritt ist frei, gute Launen müssen Sie selbst mitbringen.

Wenn Sie dabei sein möchten, schreiben Sie mir: kelle@denken-erwuenscht.com . Ich freue mich darauf, viele von Ihnen an diesem Abend zu sehen.

Mit herzlichen Grüßen,
Ihr Klaus Kelle




Die Kollekte heute ist…für uns

Liebe Leserinnen und Leser,

alle Jahre wieder… der Blog denken-erwuenscht ist nun schon im dritten Jahr eine publizistische Größe für die Bürgerlichen in Deutschland. Für die, die gesunden Menschenverstand nicht für etwas Rechtspopulistisches halten. Für die, die jeden Morgen zur Arbeit gehen, nicht ohne ihren Kindern vor der Schule noch ein ordentliches Frühstück bereitet zu haben. Für die, die Kassierer oder Platzwart im Sportverein um die Ecke sind, die in einem Chor singen oder bei der Freiwilligen Feuerwehr mitmachen, Messdiener sind oder das Erntedankfest bei den Landfrauen vorbereiten. Dieses Deutschland, das uns am Herzen liegt, und dass sich durch fatale politische Fehlentscheidungen in den vergangenen eineinhalb Jahren so dramatisch verändert hat, auch wenn die Geschäfte wieder überfüllt sind und alles so aussieht wie immer. Nur die Beton-Poller rund um den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin stören etwas die Idylle.

Ich möchte mein altes Deutschland zurück. Nicht das spießige und muffige der 60er und 70er Jahre, sondern das freie und weltoffene aus den Zeiten, als sich alle Welt die Augen rieb angesichts des „Sommermärchens“ 2006. Die Deutschen, wohlhabend, gut drauf, tolerant und frei. Und sicher. Dieses Deutschland wünsche ich mir zurück in diesen Tagen. Und dafür werbe und schreibe ich – auch und gerade auf diesem Blog und bei unserer neuen Online-Tageszeitung TheGermanZ .

Diese publizistischen Angebote werden mit viel Herzblut betrieben, und sie sind frei verfügbar für jeden, dem oder der es gefällt. Wir werden keine „Bezahlschranken“ errichten, sondern wir freuen uns über jeden Leser und jede Leserin. Eine Dame, die hier von Anfang an liest, schrieb mir vor einigen Wochen, sie möchte den Newsletter abbestellen. Sie habe kein Geld, um etwas für diesen Blog zu bezahlen und wolle aber auch nicht „schmarotzen“. Ich habe ihr geantwortet, dass sie weiterhin herzlich willkommen ist, auch wenn sie nichts bezahlt. Den Newsletter bekommt sie natürlich auch weiterhin…

Im Grunde lasse ich hier den Kommunismus wieder aufleben: jeder nach seinen Möglichkeiten, jeder nach seinen Bedürfnissen. Zugegeben, beim Kommunismus hat es nicht funktioniert. Und wenig hasse ich mehr, als um Geld zu betteln. Aber all das, was wir publizistisch hier machen, auf diesem Blog, den beiden Nachrichtenportalen NRW.jetzt und Bayern.jetzt und ganz neu bei TheGermanZ kostet auch Geld. Oben finden Sie den „Button“, wo man eine kleine Weihnachtsspende für unsere Arbeit geben kann. Die üppigen Gelder für „Projekte“, mit denen sich in Deutschland ganze politische Netzwerke aus dem Staatshaushalt finanzieren – Gruß an Frau Schwesig und Herren Maas an dieser Stelle! – sind nicht für das bürgerliche Deutschland gedacht, nicht für Konservative und Liberale. Wir müssen uns selbst finanzieren. Und das machen wir auch!

Ich wünsche Ihnen allen ruhige, sichere unbd gesegnete Weihnachten und ein erfolgreiches neues Jahr!

Ihr Klaus Kelle




Der nächste Schritt beginnt JETZT

Liebe Leserinnen und Leser,

nun beginnt es also. Am Montag starten wir mit einer kleinen Mannschaft ein neues Nachrichtenportal im Internet. Es wird den Journalismus nicht neu erfinden, aber es wird fair und vornehmlich an ein bürgerliches Publikum gerichtet sein. Es wird Nachricht und Meinung erkennbar trennen, es wird neben dem, was sein muss, eigene, neue Themen setzen. Es wird auch Raum bieten für kluge Köpfe, die bisher einen breiten Öffentlichkeit nicht bekannt sind. Und es wird Platz für dezidierte Meinungen bieten.

Vieles ist noch nicht perfekt, eine ganze Reihe von Dingen fehlen uns noch. Aber wir fangen an, weil JETZT die Zeit dafür ist. Ich würde mich freuen, wenn Sie hereinschauen und uns begleiten mit gutem Rat und Kritik und gern auch mit Unterstützung aller denkbaren Art.

Aus einer politisch inkorrekten Kolumne einmal die Woche ist ein meinungsstarker Blog geworden. Und nun folgt der nächste Schritt: ein eigenes seriöses Medium.

Begleiten Sie mich und unsere kleine Truppe auf dem Weg in ein neues mediales Abenteuer!

Ihr Klaus Kelle




Die bürgerliche Mitte sind wir!

Liebe Leserinnen und Leser,

fast 130 von Ihnen waren gestern im niederrheinischen Kleve zum ersten Treffen der – wie wir unsere Diskussionsgemeinschaft im Internet nennen – Schwarmintelligenz. Über fünf Stunden wurde intensiv diskussiert – über Integration und Flüchtlinge, über GenderGaga und Innere Sicherheit, über Christen und ihre Kirchen. Und anschließend wurde es noch ein langer Abend in der benachbarten Gastwirtschaft, die genau den besonderen Charme der 70er Jahre spiegelte. So wie auch der gemalte röhrende Hirsch an der Bühnen-Wand, der die Klischees rot-grüner Besserwisser über das liberal-konservative Bürgertum in Deutschland wunderbar karrikierte.

Wir hätten ein solches Treffen schon früher machen sollen, denn es war auch wunderbar, all diese diskussionsfreudigen, klugen und engagierten Leute zu erleben, die auf bestem Niveau über Fragen unserer Zeit diskutierten. Der Buchautor und Journalist Matthias Matussek, per Skype zugeschaltet aus dem pazifischen Ozean, brachte es auf den Punkt. Er sagte, dass es zu Zeiten der 68er die deutsche Linke war, die intellektuell den Ton der politischen Debatte bestimmte. Heute kommt der politische Diskurs wesentlich aus der bürgerlichen Mitte. Und das konnte man gestern live erleben. So etwas machen wir sicher wieder!

Ihr Klaus Kelle




Machen wir mal etwas Neues – am liebsten gemeinsam!

Liebe Leserinnen und Leser,

Anfang Juli hatte ich Ihnen geschrieben, dass es im Herbst ein neues Medien-Projekt geben wird, das sich an die Mehrheit der bürgerlichen Gesellschaft in Deutschland richten wird. Zur Erinnerung: Dieser Blog entstand im August 2014. Zuvor hatte ich als Kolumnist der Rheinischen Post eine bei den Lesern überaus erfolgreiche und beliebte wöchentliche Kolumne namens „Politisch inkorrekt“ geschrieben. Nachdem die Chefredaktion etwas Neues ausprobieren wollte und ich aus den Diensten des bis heute geschätzten Blattes schied, schrieben mir ca. 200 bisherige Leser, und fragten, wo sie denn nun an jedem Freitag ihr Pensum politisch inkorrekter Texte finden würden. So entstand der Blog Denken erwünscht, ein Meinungs-Forum, bei dem bisher 606.000 Menschen mindestens einmal einen Text gelesen haben und allwöchentlich viele tausend andere lesen und diskutieren. Über 400 Beiträge gab es hier bisher, fast 6.000 Kommentare, und es ging keineswegs nur friedlich zu – aber fair. Bürgerlich im besten Sinne, wie ich es bezeichnen würde. So wie einst in den angelsächsischen Debattier-Clubs, mit Stil und manchmal beachtlichem Sachverstand.

Inzwischen, von vielen von Ihnen wahrscheinlich unbemerkt, hat dieser Blog zwei publizistische Beiboote bekommen: www.bayernjetzt.de und www.nrwjetzt.de – das sind Nachrichtenportale mit aktuellen Themen und Meldungen aus den beiden größten und wirtschaftsstärksten Bundesländern. Und nun, in wenigen Tagen, wird es ein neues Nachrichtenportal für Deutschland geben. Es wird politisch inkorrekt sein, aktuell, mit pointierten Meinungen kluger und frecher Autorinnen und Autoren. Es wird die Wirklichkeit abbilden, wie sie ist, als Dienstleister für die Leser, nicht als Besserwisser und Volkserzieher. Die journalistische Erfahrung für dieses Projekt haben wir ohne jeden Zweifel, genug Autoren und junge positiv verrückte Mitstreiter für alle möglichen Aufgaben haben wir auch. Die Strukturen stehen weitgehend, Quellen, Agenturen, Kontakte in Politik, Wirtschaft und alle möglichen Bereiche stehen. Doch können wir es mit all dem allein nicht schaffen, und deshalb wende ich mich heute an Sie direkt.

Wenn Sie sagen: Ich will hier einfach nur lesen und ansonsten in Ruhe gelassen werden, sind Sie herzlich willkommen. Lesen Sie, empfehlen Sie uns weiter, diskutieren Sie mit uns hier im Forum und in den sozialen Netzwerken. Dann müssen Sie an dieser Stelle nicht mehr weiterlesen.

Die anderen möchte ich bitten, unser ehrgeiziges Medien-Projekt zu unterstützen. Wenn Sie irgendetwas zum Erfolg eines neuen bundesweiten Mediums beisteuern können, schreiben Sie mir persönlich! Wir suchen Büroräume irgendwo am Niederrhein im Umkreis von Düsseldorf und Krefeld, etwas, das einen besonderen kreativen Charme atmet. Kein traditionelles Bürohaus mit langen Fluren und Zimmern rechts und links aneinander gereiht. Sondern etwas, das – klar – bezahlbar sein muss, aber die Atmosphäre für so ein „Start Up“ schafft, ich nenne es lieber für eine Gründung. Und wir suchen junge Leute, die als Journalisten arbeiten möchten und das Talent dafür haben. Wir suchen Leser, die uns Hinweise auf wichtige Themen geben und die sich als eine Gemeinschaft Bürgerlicher sehen. Hier geht es nicht um Parteien und um Revolutionen, sondern wir wollen etwas für unser Land tun: Fairen und objektiven Journalismus, ohne Scheuklappen. Die Leser, die wir uns wünschen, und die wir erreichen wollen, sind Leute, die etwas tun, die etwas leisten, die sich engagieren, für was auch immer. Aber die dabei das Wohlergehen anderer Menschen im Blick haben, ebenso wie das Wohl unseres Landes. Die gern in Deutschland leben, die sich engagieren in Vereinen, in der Kommunalpolitik, bei den Messdienern, der freiwilligen Feuerwehr oder den Landfrauen. Wir wollen Leser, die sich etwas trauen, die nicht von der Universität direkt in die soziale Hängematte – welcher Art auch immer – wechseln, sondern sich vielleicht trauen, selbständig zu werden. Oder die eine Familie gründen, Verantwortung für Kinder übernehmen und sich nicht hängen lassen, wenn es mal schlecht läuft. Klingt toll, oder? Das sind die Menschen, für die ich mit meinem zusammengewürfelten Team, eine neue Zeitung im Internet schaffen möchte. Nicht diejenigen, die den ganzen Tag auf dem heimischen Sofa vor der Glotze vegetieren und Kartoffelchips essen.

Das zu leisten, ist nicht einfach, und Geld braucht es dafür auch. Mehr, als wir bisher zusammen haben. Klar, wir brauchen bezahlte Werbung, und die Erfahrung lehrt, dass ein paar Unternehmen den Anfang machen müssen, bis alles in Schwung kommt. Wir brauchen Freunde, die von dem, was wir vorhaben, selbst begeistert sind und uns unterstützen – in jeder Hinsicht und ja, auch finanziell. In wenigen Tagen beginnt es – Sie alle werden es nicht übersehen können. „Ein Journalist hat nicht die Pflicht, geliebt zu werden. Aber er hat die Pflicht gelesen zu werden“, hat ein britischer Verleger mal geschrieben. Diese beiden Sätze werden unser Leitmotiv sein!

Wenn Sie uns unterstützen möchten, schreiben Sie mir: klaus.kelle@denken-erwuenscht.com




Dieser Blog ist nur ein Anfang

Liebe Leserinnen und Leser,

in Nordrhein-Westfalen, dem größten Bundesland, beginnen heute die Sommerferien. Erfreulicherweise scheint die Sonne hier am Niederrhein heute tatsächlich, und passend zum Anlass habe ich meine Freitags-Kolumne auch zum Thema geschrieben.

Wir sind ja schon eine beachtliche Zeit gemeinsam durch die Themen aus Politik und Gesellschaft unterwegs. Ich danke Ihnen für die Treue zu diesem bürgerlichen Blog, und ich danke auch den schreibenden Kollegen, die hin und wieder hier als Gastautoren starke Meinungen zum Ausdruck bringen.

367 Beiträge, über 4.000 Diskussionsbeiträge unserer Leser, eine ordentliche sechsstellige Zahl von Lesern. Wir sind eine Stimme, die gehört bzw. gelesen wird. Und die Geschichte hat uns gelehrt, wie wichtig es für eine demokratische Gesellschaft ist, wenn die gern zitierte „Mitte“ stark ist und sich in Debatten einmischt.

Ermuntert durch den Erfolg dieses Blogs, werden wir vermutlich im September ein neues ambitioniertes Medien-Projekt starten, das für bundesweites Aufsehen sorgen dürfte. Zu gegebener Zeit werde ich Sie darüber informieren. Und ich werde mit erlauben, Sie hin und wieder kostenlos und unverbindlich zu Veranstaltungen einzuladen. Eine liegt mir ganz besonders am Herzen. Sie wird am 22. Oktober ab mittags stattfnden, in NRW, und ist ein Treffen von Gleichgesinnten, also von „Bürgerlichen“, von Liberalen und Konservativen, von Menschen, die sich mit unserem Land identifizieren, die einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Dinge gut entwickeln, und die keine Scheu haben, pointierte Meinungen zu vertreten.

Falls Sie Interesse daran haben, schicken Sie mir eine Mail. Sie erhalten dann weitere Informationen.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Klaus Kelle




Ich danke Ihnen für die Unterstützung und Zuneigung

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn zwei Monate auf einem Blog nichts veröffentlicht wird, dann geht der geneigte Nutzer davon aus, dass es wohl vorbei ist. Und so haben sehr, sehr viele von Ihnen Mails und Nachrichten an mich geschrieben und gemutmaßt, ich hätte wohl keine Lust mehr, ich traute mich nicht mehr an die heißen Themen ran oder ich wäre ein Opfer, dass der politischen Korrektheit erlegen ist – gesellschaftliche Ächtung durch unbotmäßiges Denken und Schreiben.

Die Wahrheit ist viel trivialer, wie sich über Facebook inzwischen verbreitet hat. Ungesunde Essensgewohnheiten, Rauchen und sehr wenig Bewegung haben mich Ende Januar gesundheitlich sehr angeschlagen, und ich hatte einige schwere Wochen. Manche werden es Glück nennen, andere – zu denen ich mich auch zähle – danken Gott, dass ich den Herzinfarkt inzwischen weitgehend überstanden habe. Ich danke den Ärzten, Pflegern und Therapeuten, die einen phantastischen Job gemacht haben, um mich ins Leben zurück zu holen. Ich danke allen, die mir geschrieben und für mich gebetet haben.

Ich bin wieder fit, und ich werde wieder schreiben – über den Irrsinn unserer Tage ebenso wie über die guten Dinge, die es auch noch gibt, und die wir so oft außer acht lassen.

Mit herzlichen Grüßen,
Klaus Kelle




Wollen wir gemeinsam noch ein bisschen weitermachen?

Liebe Leserinnen und Leser,

bitte entschuldigen Sie, wenn ich Sie einfach so mit dieser Frage behellige. Aber noch einmal zur Erinnerung: Entstanden ist dieser Blog nach dem Ende meiner wöchentlichen Kolumne „Politisch inkorrekt“ in der Rheinischen Post. Viele Leser haben damals geschrieben und gesagt: Bleiben Sie am Ball! Und weil ich sowieso ein Schreibverrückter bin, habe ich mich nicht lange bitten lassen und gebe Freitag für Freitag und auch mal zwischendurch meinen Senf aus der bürgerlichen Mitte zur gesellschaftlichen Debatte dazu. Nicht immer liege ich dabei auf einer Linie mit jedem von Ihnen, aber wenn man nie zum Widerspruch reizt, hat man als Kommentator ohnehin den Beruf verfehlt.

Insofern bin ich zufrieden mit der Entwicklung. Es gibt in Deutschland inzwischen mehr als 200.000 Menschen, die zumindest einmal hier gelesen haben, einige Tausend sind es jede Woche. Nur mal zur Orientierung: Mein meistgelesener Beitrag hier wurde mehr als 55.000 Mal aufgerufen, aber es gibt auch andere, die bleiben bei 2.000 hängen. Es hängt vom Thema ab, oder salopp gesagt: Islam und Gender wird deutlich mehr aufgerufen und in den Sozialen Netzwerken geteilt als zum Beispiel Inklusion. Das Teilen, das ist so eine Sache. Manchmal werde ich gefragt, wie man meine publizistische Arbeit unterstützen kann. Die Antwort: Verbreiten Sie Beiträge, die Ihnen gefallen, weiter. Facebook, Twitter, ich weiß von einigen, die machen Kopien und reichen Texte in der Nachbarschaft und bei Freunden herum. Das alles hilft.

Unerfreulich ist der finanzielle Aspekt, denn wir hatten uns seinerzeit nach einer intensiven Diskussion auf das Prinzip Freiwilligkeit verständigt. Doch das funktioniert leider nicht. Wir alle haben uns an das Prinzip gewöhnt, dass Inhalte im Internet kostenlos nutzbar sein müssen. Ich danke deshalb besonders denjenigen – einige Dutzend – von Ihnen, die durch Einmalspende oder monatlichen Dauerauftrag überhaupt ermöglicht haben, dass es diesen Blog inzwischen so lange gibt. Andere Blogger gehen zunehmend dazu über, sogenannte Bezahlschranken einzurichten. Sie haben dadurch kalkulierbare Einnahmen, aber sie verlieren viele Leser. Ich dagegen mag es, wenn viele Menschen lesen, was ich schreibe. Deshalb meine Bitte: Prüfen Sie ihr vorweihnachtliches Herz, ob sie nicht einen bescheidenen freiwilligen Beitrag dazu leisten möchten, dass es mit denken-erwuenscht weitergeht. Es ist ganz einfach: Startseite, oben in die weihnachtlich dekorierte Leiste gehen und den grünen Knopf anklicken. Da steht, wie es geht.

Vielleicht haben Sie schon bemerkt, dass mein Angebot auf diesem Blog erweitert wird. Es gibt jetzt neben den Texten von mir und auch Gastautoren einen Ordner für Filmbeiträge, der nach und nach mit interessanten Reden, Dokumentationen und Diskussionen aufgefüllt wird. Außerdem gibt es einen Ordner Dokumentation für Leseauszüge aus interessanten Büchern oder Redemanuskripte. Ich habe da in den nächsten Monaten viel vor. Lassen Sie sich überraschen. Überhaupt: Die politisch unruhigen Zeiten und die Entwicklung unserer Gesellschaft erfordern nicht nur Meinung, sondern auch eine sorgfältige Nachrichtenauswahl, in der Relevanz oberste Priorität haben sollte, nicht politische Vorlieben. Auch da werde ich – zusammen mit anderen – im Jahr 2016 deutlich mehr tun, als bisher.

Das wollte ich Ihnen zum nahenden Ende des Jahres 2015 einmal erzählen. Und ich möchte gern enden mit einem Zitat des britischen Verlegers Cecil King, der einst sagte: „Ein Journalist hat nicht die Pflicht, geliebt zu werden. Aber er hat die Pflicht, gelesen zu werden.“ Dieser Aufforderung will ich gern weiter nachkommen.

Eine erbauliche Adventszeit wünsche ich Ihnen!

Mit herzlichen Grüßen,
Ihr Klaus Kelle




Hier ist was kaputt…

Liebe Leserinnen und Leser,

aufgrund eines technischen Problems haben viele von Ihnen am Freitag keinen Newsletter erhalten. Wir bitten dies zu entschuldigen! Derzeit wird daran gearbeitet, die normalen Verhältnisse wieder herzustellen.

Mit besten Grüßen,
Klaus Kelle




„Gedankenfreiheit ist die größte Freiheit“

Liebe Leserinnen und Leser,

das Recht auf die uneingeschränkte Äußerung von Meinungen gehört zu den wichtigsten Grundrechten in unserer Gesellschaft. Es gibt gerade in jüngster Zeit viele Anzeichen dafür, dass von unterschiedlichen Seiten an dieser Säule demokratischen Miteinanders gekratzt werden soll. Eine beängstigende Entwicklung, vor der manche schon seit Jahren warnen.

Sie, meine geschätzten Leserinnen und Leser, haben an dieser Stelle bis heute 224 Beiträge von mir gelesen und kommentiert. Und das soll auch so bleiben. Aber ich möchte Sie zu einem Experiment einladen. Heute und in den nächsten Tagen lesen Sie auf diesem Blog einige Gastbeiträge. Ich habe kluge Kommentatoren eingeladen, hier zu einem Thema ihrer Wahl Gedanken aufzuschreiben und zur Diskussion zu stellen. „Gastspiel“, so nenne ich das Projekt. Das Neue: es sind auch einige Autoren dabei, mit denen ich oft nicht einer Meinung bin, und die durchaus anders denken als die liberal-konservative Mehrheit meiner (Stamm-)Leser. Ich möchte jedoch, dass wir hier eine bürgerliche Grundtugend pflegen – den offenen Gedankenaustausch und Meinungsstreit in Sachlichkeit und Respekt. Meine Erfahrung der vergangenen Jahre in diesem Land ist durchaus, dass „Bürgerliche“ wesentlich entspannter und toleranter mit gegensätzlichen Meinungen umgehen können, als die Vertreter des kulturellen Mainstreams. Ich bin deshalb gespannt, wie es hier laufen wird.

Wenn es Ihnen gefällt und Spaß macht, werde ich gern immer mal wieder andere kluge Köpfe einladen, uns an ihren Gedanken teilhaben zu lassen. Ein Experiment, wie gesagt, das an der grundsätzlichen Ausrichtung dieses Blogs nichts ändern soll und wird. Aber: „Die Gedankenfreiheit ist die einzig wahre und die größte Freiheit, die der Mensch erreichen kann“, hat der russische Dramatiker Maxim Gorkij einst gesagt. In diesem Sinne – auf geht’s!

P. S. Damit es Ihnen nicht gleich zu fremd vorkommt, beginnen wir heute mit einer Autorin gleichen Namens, wie sie es freitags gewohnt sind. Aber ich versichere Ihnen: Ab Morgen gibt es auch Autoren, die nicht Kelle heißen….

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Klaus Kelle