Nostradamus spricht: Ich erzähle Ihnen schon mal vorab, was passieren wird….

Die Meinungsforscher sind sich einig, die Parteizentralen haben sich drauf eingestellt, es wird morgen keine großen Überraschungen geben. Wenn es überhaupt etwas gibt, was ein wenig Spannung bei der Bundestagswahl erwarten lässt, dann das Abschneiden der paar dutzend konservativen CDU-Abgeordneten, die in beschämender Weise von ihrer Partei auf miese Listenplätze verbannt worden sind, obwohl sie engagiert und mutig ihr Mandat als Volksvertreter ausfüllen. Sylvia Pantel in Düsseldorf oder Saskia Ludwig in Potsdam sind solche, doch wenn sie ihren Wahlkreis morgen nicht direkt gewinnen, war’s das.

Bevor ich die Zukunft vorhersehe – und das ist ja das Problem von Vorhersagen, dass man eigentlich nicht weiß, was passieren wird – möchte ich Asche auf mein Haupt streuen. Am späten Abend vor der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten habe ich es für ausgeschlossen gehalten, dass Donald Trump mächtigster Mann der Welt werden könnte. Ich habe mich in dieser Frage geirrt, wie niemals zuvor als politischer Beobachter. Alles ist möglich, ist die Lehre aus Trumps Erfolg und inzwischen verstehe ich auch, wie es dazu kommen konnte. Das hier vorab festgehalten, damit ich einen argumentativen Ausweg habe, wenn Martin Schulz morgen gewinnt.

Aber das wird nicht passieren. Die Union wird morgen um 18.01 Uhr mit Abstand als weiterhin stärkste Kraft im Lande durchs Ziel gehen. Angela Merkel wird erneut für vier Jahre zur Bundeskanzlerin gewählt werden – vermutlich an der Spitze einer – gääähn – großen Koalition mit der 20-Prozent-SPD. Möglich wäre auch Jamaika mit Union, FDP und Grünen. Allerdings kann ich nach den vergangenen Jahren nichts Positives mehr daran finden, wenn die Grünen an auch nur einer einzigen Regierung beteiligt sind.

Die AfD wird annähernd 15 Prozent der Wähler hinter sich vereinen und damit die führende Oppositionspartei sein. Das wären sie auch mit 5 Prozent, denn in den vergangenen Jahren gab es im Deutschen Bundestag überhaupt keine Oppositionspartei, sondern eine Allparteien-Koalition des Zeitgeists.

Die bisherige linksgrüne Mehrheit aus SPD, Linken und Grünen im Hohen Haus wird morgen Geschichte sein – ich nehme an, für lange Zeit. Konservative, Bürgerliche und Liberale werden eine starke Mehrheit im Bundestag stellen, aber nichts daraus machen (können). Wie in Nordrhein-Westfalen wird es keine Gestaltungs-Mehrheit geben, sondern bestenfalls eine Verhinderung-Mehrheit, weil niemand mit der AfD spielen will. Das ist bedauerlich, wenn man nur die Mathematik betrachtet, aber auch nachvollziehbar, wenn man hinter die Kulissen schaut und manche ihrer zukünftigen Parlamentarier genauer betrachtet.

Nach all den Jahren unter Führung von Angela Merkel ist die CDU in deprimierender Weise entkernt worden. Wie lange es dauern wird, bis die Partei sich von der Farb- und Belanglosigkeit wieder erholt, kann nicht einmal Nostradamus heute sagen. Auf jeden Fall wird sie sich erholen. Glauben Sie nicht? Schauen Sie in drei Wochen auf die Nationalratswahlen in Österreich und was dort mit Sebastian Kurz und der ebenso runtergewirtschafteten ÖVP passieren wird. Das wäre auch in Deutschland möglich. Allerdings nur mit einem jungen und klugen, rhetorisch gewandten, politisch erfahrenen konservativen Kopf an der Spitze der CDU. Ich kenne so einen…

Manche glauben ja, wenn da morgen eine starke AfD-Fraktion in den Bundestag einzieht, wird alles gut. Dann wird der Kanzlerin mal ordentlich die Meinung gegeigt, Alice Weidel wird Finanzminister Schäuble erklären, dass er vom Geld – vom Euro schon mal gar nicht – keine Ahnung hat. Linksradikalen Netzwerken wird die Staatsknete gekappt, im Plenarsaal ein Jesus-Kreuz aufgehängt, und die Linke bekommt keinen stellvertretenden Bundestagspräsidenten. Klingt toll, oder? Schade nur, dass nichts davon passieren wird.

In der AfD wird es wenige Tage nach diesem Sonntag einen bösen Streit geben zwischen den Flügeln, die jetzt aus Rücksicht auf die aktiven Wahlkämpfer still gehalten haben. Der Streit zwischen den führenden Köpfen, die sich gegenseitig zutiefst verachten, wird offen ausbrechen und man wird mit Wucht aufeinander losgehen. Wäre das das Ende der AfD? Nicht unbedingt, aber was es auf jeden Fall geben wird, dürfte eine Abspaltung sein – in welcher Form auch immer. Einen Riss auch zwischen der Ost- und West-AfD. Vielleicht ist das dann aber auch das reinigende Gewitter, dass einst die Grünen vor 30 Jahren erleben mussten, bevor sie zu einer etablierten Kraft wurden.

Bleibt die FDP, eine unbedingt notwenige Partei, weil für Bürgerrechte und Freiheit. Mit einem smarten Mann an der Spitze und mit einer unfassbar coolen Werbeagentur an seiner Seite. Nur: Was die mit ihrem Erfolg machen werden? Ich lese jeden Tag Zeitung, ich schaue Nachrichtensendungen, ich spreche mit FDP-Politikern….aber ich habe keine Ahnung, was die Magenta-truppe vorhat…

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Dieser Artikel wurde 18 mal kommentiert

  1. Tina Hansen Antworten

    Morgen abend wissen wir mehr. Ich persönlich möchte gerne eine Kanzlerin Merkel, die konfrontiert ist mit einer starken rechten Opposition. Bis morgen, ihr alle.

  2. H. Urbahn Antworten

    Sehr geehrter Herr Kelle,
    Sie schreiben, Sie wissen nicht, was die FDP vorhat. Das weiß niemand, so weit es programmtisches betrifft (es ist noch nicht allzu lange her, da lief Lindner mit dem Button „refugees welcome“ durch die Gegend, heute ist das anders). Schaut man auf das nichtprogrammatische, dann ist klar, was die FDP vorhat: Minster- und Staatssekretärsposten, wie sie dies immer getan hat. Ohne die massive Medienunterstützung (wohl aus Angst vor der AFD), wär die Lindner-Partei auch nicht mehr vorhanden.

  3. Helmut Zilliken Antworten

    FDP??? Wendehälse und Mehrheitsbeschaffer! Alles Vorurteile! Nein, beileibe nicht. Ich bin mit meinen 63 Lenzen an so mancher Bundes- und Landtagswahl begegnet: Wendehälse und Beschaffer waren sie immer schon. Bis heute. Gerade macht es Lindner vor, indem er bei der AfD abkupfert – ohne rot zu werden.

  4. Juvenal Antworten

    Ich wähle Demokratie: Also eine starke Oppositionspartei, die noch nicht mit allen so verbandelt ist und im Spinnennetz der gegenseitigen Abhängigkeiten steckt, dass sie nix mehr außer Worthülsen zustande bringt.
    Und jede Verunglimpfung in den Medien bestärkt mich darin. Es ist ja unsäglich, was die links-rote Medienlandschaft für einen undemokratischen Aufzug veranstaltet. Echt beschämend.

  5. colorado 07 Antworten

    Damit sich die CDU von der Entkernung erholen könnte, müsste sie , wie Sie richtig sagen, eine neue Spitze bekommen. Aber wie soll die Phalanx der Merkel-Unterstützer und -profiteure durchbrochen werden? Ich hoffe, aber glauben kann ichs (noch) nicht.

  6. Walter Lerche Antworten

    Nach der Wahl werden wir all das erleben und zu spüren bekommen, was man wegen der Wahl zurückgehalten hat.
    Die Abzocke durch Bund, Kommunen, Versicherungen und anderer zentral geleiteter Institutionen wird ohne Limit steigen. Leinen los, es gibt kein Halten mehr.
    Die Aufnahme kulturfremder Muslime wird zunehmen. Die Berichterstattung darüber wird mehr als spärlich sein.
    Abschiebungen wird es keine mehr geben, denn die Welt außerhalb der EU ist viel zu „unsicher“, um diese sogar Verbrechern zuzumuten.
    Der Gender-Wahn wird neue Blüten treiben. Für die Chancengleichheit von Kindern „stören“ die Eltern, deshalb übernimmt rasant zunehmend der Staat die Erziehung, nach dem Motto: „Kinder gehören nicht zu den Eltern, sondern allen“.
    Auch die „Ehe für alle“ mag nur der Anfang sein: Habe alle Haustiere abgeschafft, damit die mich nicht verklagen können, weil ich sie nicht heirate und keinen Unterhalt zahle.
    Mir wäre wohler, wenn ich wüsste, was wirklich hinter „Merkels Maske“ steckt.

    • Walter Lerche Antworten

      Griechenland und Italien werden wieder in den Mittelpunkt rücken. Es wird weitere Euro-Entwertung und Unsicherheiten für unsere private Altersvorsorge geben.
      Ich könnte mir auch vorstellen, dass es den Beamten-Pensionen an den Kragen gehen wird. Irgendwie scheinen Beamte nicht so recht die Folgen Merkels Politik mittragen zu müssen. Selbstverständlich werden die Diäten unt Richtergehälter regelmäßig deutlich erhöht. Die Investition von Gewerbetreibenden in Diesel-Fahrzeuge wird weiterhin unsicher sein. Die Signalanlagen und der Verkehrsfluss in den Städten wird weiterhin nicht optimiert. Er wird scheinbar bewusst gestört, um mit Messeinrichtungen an den Kreuzungen miese Luft-Werte einzufahren, damit man den Verkehr „verbieten“ kann. Verbieten, verhindern, abzocken,… sind scheinbar die einzigen Stellglieder, welche diese Dilletanten in öffentlicher Verantwortung kennen.

    • Tina Hansen Antworten

      Lieber Herr Lerche, ganz ganzvvorsichtig bitte! Ein Bekannter von mir, ein gebildeter älterer Herr, wurde wegen einer Anspielung auf die Möglichkeit, künftig auch Haustiere heiraten zu können, bei Facebook für zwei Wochen gesperrt. Das war am Tag, nachdem die Ehe für alle den Bundestag passiert hatte.

  7. IW Antworten

    Bitte bitte, heute nur nüchtern und sachlich …
    Zur Erinnerung: Grundgesetz Artikel 8: Versammlungsfreiheit
    Artikel 20 Abs. 2: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“
    Artikel 20 Abs. 4: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand.“

    Neu: Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages – erst wenige Tage alt – stellte fest, „daß die Bundesregierung bis heute nicht erklärt hat, auf welcher Rechtsgrundlage sie damals (bezüglich der Grenzöffnung 2015) entschied.
    (Kaum kolportiert in den s.g. Qualitätsmedien).

    Für mich hat sich Frau Merkel dazu selbst ermächtigt, sie hat weder die Regierung befragt, noch den Bundestag, geschweige denn den „Souverän“ – das Volk; und das alles auf höchst fragwürdiger rechtlicher Grundlage.

    So versagt aus meiner Sicht nicht der trillerpfeifende und protestierende Bürger (so unappetitlich es im einzelnen auch sein mag), es versagten die Kanzlerin, die Regierung sowie ein Großteil des Bundestages.

    Es versagten ebenfalls die Medien, die sog. vierte Macht im Staate. Statt die Politik der Regierenden kritisch zu begleiten, sind weite Teile der Medien degeneriert zu Claqueren der politischen Eliten; die journalistische Sorgfaltspflicht wurde dem Zeitgeist geopfert. Statt neutraler und ausgewogener Berichterstattung erleben wir die selbstgefällige Verbreitung des eigenen ideologischen Weltbildes.

    Ein Beispiel: (gleichermaßen interessant wie brisant, nur leider kaum kolportiert.)

    Das aktuelle Gerichtsurteil vom Bundesverfassungsgericht Leipzig vom September 2017 zur „Licht-aus Aktion des Düsseldorfer OBs (Az. 10 C 6.16).

    Darin heißt es, dass ein Oberbürgermeister als kommunaler Wahlbeamter grundsätzlich dazu befugt sei, sich zu Themen der öffentlichen Gemeinschaft zu äußern. …
    Aber… „aus dem Demokratieprinzip folgt, dass Amtsträger sich zwar am politischen Meinungsbildungsprozess beteiligt, ihn aber nicht lenken und steuern darf.“!?
    (Siehe auch Urteilsbegründung).
    Das ist mal ne Ansage.

    Jeder sollte kurz innehalten und überlegen, wie gesetzeskonform sich unsere „Amtsträger “ diesbezüglich verhalten, vom Bürgermeister, über den Kanzleramtschef bis zu unserer Sonnenkanzlerin selbst.

    Aufgabe unserer „Amtsträger“ ist es, für die Einhaltung von Recht und Gesetz zu sorgen; Aufgabe unserer Amtsträger ist es nicht, das Volk zu erziehen.

    So darf es nicht weiter gehen.
    Zur „Alternative“ gibt es bei dieser Wahl für mich keine Alternative.

    Unsere Demokratie braucht frischen Wind; ich hoffe, es ist noch nicht zu spät.

  8. Andreas Schneider Antworten

    An Spekulationen um den heutigen Wahlausgang mag ich mich nicht beteiligen – solange A. Merkel weiterhin im Amt bleibt, ist welche Koalition auch immer allenfalls mehr oder weniger starke Ausprägung des traurigen Elends, der der demokratischen Agonie, des lähmenden Stillstands usw. usw.

    Ich sehe mit deutlich größerem Interesse der darauf folgenden Entwicklung entgegen. Kommt es zu einer neuen „GroKo“, werden wir heute wohl letztmals eine SPD mit mehr als 20 % Stimmenanteil erleben (wobei ich es für fraglich halte, ob eine mittlerweile überholte Sozialdemokratie überhaupt noch in der Lage sein kann, sich als Vertreter wie auch immer gearteter größerer, homogener Gruppen der Gesellschaft zu positionieren). „Jamaika“ wiederum würde den ohnehin abschmierenden Grünen zwar als vorläufiger Rettungsanker erscheinen, sie aber letztlich ebenso marginalisieren, wie sie einer willfährigen FDP (erneut) die Glaubwürdigkeit raubte.

    Ohnehin hat die FDP eine wohl nie wiederkehrende Chance versäumt, sich als wirkliche Alternative für bürgerliche Wähler zu präsentieren. Es ist mir unverständlich, daß ein im Grunde doch heller Kopf wie Lindner stattdessen ist altbekannte Verhaltensmuster zurückgefallen ist.

    Die CDU? Weitere 4 Jahre Merkel, und ein Ergebnis unter 30 % ist durchaus denkbar. „Unsere CDU“, wie ich bisweilen aus konservativen Kreisen vernehme, existiert schon heute nicht mehr – dazu hat schon unter H. Kohl eine massive personelle Erosion eingesetzt, der unter Merkel die von Herrn Kelle so treffend beklagte inhaltliche „Entkernung“ folgte. Was muß denn noch geschehen, um eine Parteibasis zu einem „Schluß jetzt!“ zu motivieren, das schon lange fällig gewesen wäre (anstatt minutenlanger Klatschtiraden)?

    Hinsichtlich der AfD sehe ich eine Entwicklung wie oben beschrieben heraus, wohin auch immer dies führen mag. Die ultrarechten Elemente werden auf mittlere Sicht jedoch in der Versenkung verschwinden – das Schicksal ähnlich motivierter Parteien zeigt auf, daß solche Positionen keinen gesellschaftlichen Rückhalt haben. Zweigt sich ein gemäßigter bürgerlicher Flügel ab, so kann dieser durchaus auch weitere Kreise enttäuschter Konservativer hinter sich vereinigen – ob das aber noch „Alternative“ zu nennen sein kann und inwieweit davon die CDU betroffen wird, ist m. E. kaum vorhersehbar. „Volksparteien“ gehören wohl der Vergangenheit an.

    Dem aufgezählten Parteienspektrum wird daher meine Stimme heute nicht zukommen. Ich werde eine der „Sonstigen“ wählen, allein nur, weil ich auf mein Stimmrecht nicht verzichten will. Daß meine Stimme damit „verloren“ geht, mag sein. Aber unter den gegebenen Umständen ist sie das derzeit auch beim restlichen Angebot.

  9. Franz Reinartz Antworten

    Einen schönen Wahlsonntag in die Runde. Heute der erste neblige Herbstsonntag. Meine Glaskugel taugt auch nicht für Prophetie. Da versuch ich’s mal so.
    Mich interessiert z.B., ob Frau Dr. Merkel ihr Mandat gegen Herrn Holm wird verteidigen können. Letzterer scheint eine gute Chance zu haben. Die CDU/CSU wird wohl deutlich verlieren und so bei 34 % landen. Damit bleibt Frau Dr. Merkel natürlich Königin. In dem Zusammenhang ist das Ergebnis der CSU interessant und da denke ich, Herr Seehofer wird gerupft werden (45 % – X).
    Die sPD landet unter 20 %. St. Martin wird vor laufender Kamera seinen Rücktritt von allen Ämtern verkünden.
    M.E. besteht eine Chance, dass die sPD sich zwecks personeller und programmatischer Erneuerung in die Opposition begibt – so wird man es uns „verkaufen“. Ich finde, das wird aber eher zur Verhinderung der gemäß der ungeschriebenen parlamentarischen Regeln der stärksten Oppositionsfraktion zustehenden Rolle (u.a. Vorsitz im Haushaltsausschuß) geschehen; die AfD dürfte zwischen 14 und 17 % landen. Ob und wann sich deren Fraktion zerlegt, kann ich nicht beurteilen.
    Ich sehe schon eine Möglichkeit für Schwarz – Gelb – Grün, wenn Herrn Lindners One-Man-Party bei 11 % und die Grünen bei max. 7 % landen, da ich der Frau Dr. Merkel nicht zutraue, eine schwarz-gelbe Minderheitenregierung (nach meinem Szenario 45 %) zu bilden, was ja auch eine Option wäre, jedoch voraussetzte, den Abgeordneten ihre grundgesetzlich vorgesehene Weisungsunabhängigkeit zuzubilligen.
    Heute 18:30 (ich warte lieber auf die erste Hochrechnung) weiß ich mehr.

  10. Walter Lerche Antworten

    Ich vermute nicht nur in der AfD reichlich V-Leute, die man, zu welchem Zweck auch immer, aktiv werden lässt. Irgendwo müssen doch die vielen abgezogenen V-Leute aus der NPD geblieben sein, wegen deren Anzahl ein Verbotsantrag vor hohem Gerichte scheiterte.
    Das Aufnahmeverfahren in Bernd Luckes Alfa dauert nicht ohne Grund lange.
    Wenn es denn so sei, würde mich das an die friedlichen Demonstrationen 1989 in der DDR erinnern, wo Stasi-Mitarbeiter sich unters Volk mischten und mit Steinwürfen das Eingreifen der Staatsmacht provozieren und rechtfertigen sollten.
    Ich hatte mir nie vorstellen können, dass solche Erfahrungen auch heute noch gelten.

  11. Tina Hansen Antworten

    So – und nun?
    LIebe SvB, die Alternative hat nach halb durchwachter Nacht meine Zweitstimme errungen. Und ja – ich freue mich auch. Aber haben wir nun bald die Grünen in der Regierung? Nostradamus, übernehmen Sie!

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