Letzlich reagierte Facebook zügig. Nach der skandalösen Sperrung des jungen Mainzer CDU-Politikers Felix Leidecker, der mehrere Wochen antisemitische Hetzkommentare in der Gruppe „Freiheit für Palästina“ gesammelt und veröffentlicht hatte, hob das weltweit führende Netzwerk die Sperre gestern Abend auf. Zahlreiche Nutzer hatten öffentlich gegen die Sperre für den unerschrockenen Kämpfer gegen Antisemitismus protestiert. Als dann die BILD das Thema einem breiteren Publikum schilderte, ruderte Facebook schnell zurück.

Einen Aspekt in dieser Causa möchte ich gern noch erwähnen. Manche unserer Spitzenpolitiker gerieren sich ja aufgeregt als Kämpfer „gegen Rechts“ und hauen dreistellige Millionenbeträge pro Jahr aus dem Steuertopf dafür raus. Die größte Gefahr in Sachen Antisemitismus und Judenhass – das hat Felix Leidecker eindrucksvoll belegt – droht aber inzwischen von fanatisierten Muslimen, die hier bei und unter uns leben. Wer führt eigentlich den Kampf gegen diese Leute?

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Dieser Artikel wurde 11 mal kommentiert

  1. colorado 07 Antworten

    Vielleicht sollen die Muslime einen „Stellvertreterkrieg“ führen. Wer vertreten wird, ist bestens gedeckt und kann weiterhin seine Friedens- und Menschheitsliebe raushauen.

  2. Alexander Droste Antworten

    Man gebe denen einen Wisch zum unterschreiben: Juden stehen unter unserem Schutz wie andere auch. Wer gegen sie hetzt oder sie angreift, fliegt raus oder bekommt eine saftige Strafe. Anders herum gilt dasselbe. Juden haben sich ebenso anständig zu benehmen. Sachliche Kritik muss aber im Rahmen der Meinungsfreiheit erlaubt sein. Wenn ich die Politik in Israel kritisiere, dann ist das nicht antisemitisch. Wenn ich islamische Wirrköpfe kritisiere, ist das keine Islamophobie. In diesem Zusammenhang kann man ganz interessante Erkenntnisse aus einem Vortrag der Unternehmenstrainerin Vera F. Birkenbihl gewinnen, die den Islam sehr anschaulich und sachlich charakterisiert. Ihr Fazit: Die aufmüpfigen Moslems haben keine Ahnung vom Islam.

  3. colorado 07 Antworten

    Sehr geehrter Herr Droste,
    Was Ihre Unternehmenstrainerin von sich gibt, muss nicht unbedingt wahr sein. Ich frage mich immer wieder, warum gehen denn die Vertreter des wahren Islam gegen die „Aufmüpfigen“ in ihrem Lager, die „vom Islam keine Ahnung haben“, nicht entschiedener und geschlossener vor?

    • Alexander Droste Antworten

      Das wüsste ich auch gern. Es ist wohl so wie im Christentum: Wenn sich die eine Sekte aufschwingt, die Welt vom Antichrist zu erlösen indem sie hie und da Bomben zündet, Gegner schächtet oder deren Frauen vergewaltigt, wird bei uns wahrscheinlich keine Massendemonstration zur Rettung der Ehre des Christentums stattfinden. Ein verhaltenes „damit wollen wir nichts zu tun haben“ ist wohl wahrscheinlicher.

  4. colorado 07 Antworten

    Nein, Herr Droste, es ist nicht so wie im Christentum! Wenn heute irgendwelche Banden im Namen Christi entsprechende Mordtaten begehen würden, gäbe es zumindest im europäischen Raum zu Recht Massendemonstrationen quer durch alle Religionen und Gesellschaftsschichten. Das wäre in etwa so, als hätten Rechtsradikale die Hamburger Gewaltexzesse inszeniert. Es gäbe kein verhaltenes „damit wollen wir nichts zu tun haben“.
    Außerdem ist doch es doch Tatsache, dass die übergroße Mehrheit der Terrorakte in den letzten Jahren von „aufmüpfigen“ Moslems ( wie man verharmlosend die Islamisten auch nennen kann) begangen wurden! Insofern hat Ihr Vergleich etwas Irreales an sich.

    • Alexander Droste Antworten

      Wieso wird dann nicht geschlossen gegen die Kriege protestiert, die von den Briten, Franzosen und allen voran den Amerikanern inszeniert werden? Sind doch christliche Terrororganisationen. Sie lassen sich seelenruhig veralbern, weil Sie auf der „richtigen“ Seite sich befinden. Was da in der Welt (Syrien etc.) stattfindet, ist staatlich organisierter Terror. Terror mit den perfidesten Methoden, gegen die so ein kleiner Selbstmordbomber geradezu niedlich ist. Terror verübt von christlichen Staaten. Oder irre ich da?

  5. colorado 07 Antworten

    Mir ist nicht bekannt, dass die Briten, Franzosen oder die Amerikaner im Namen Christi Kriege führen!

    • Alexander Droste Antworten

      Sobald ein Schuss auf irgendwen fällt, ist das ein Akt der Aggression. Sobald ein Flugzeug aus der Luft Bomben auf Wohnviertel oder sonst welche Gebäude abfeuert, in dem sich Menschen befinden, ist das ein Terrorakt. Unvergessen die Hochzeitsgesellschaften und Krankenhäuser …

      Die verantwortlichen Nationen halten sich für Christen! Mit jedem Gewaltakt wird Christus erneut ans Kreuz genagelt. Mit Dollarnoten werden Untergrundaktivisten und Widerstandskämpfer bezahlt. Auf jeder Note steht „In God We Trust“. Jeder Tod eines Menschen ist eine der schlimmsten Gotteslästerungen und verstößt gegen das Verbot „Du sollst nicht töten“.

      Die für die Kriege verantwortlichen Staaten sind Unterzeichner der UN-Charta, die 1945 nach dem zweiten Weltkrieg jede Art von Aggression gegen andere Staaten verbietet. Die Gründe für die Angriffe auf andere Staaten sind niemals zur Verteidigung bestimmter Menschenrechte. Allzu viele Doppelmoralien belegen das. Es sind immer Kriege um Ressourcen und Vormachtstellungen.

      Der Krieg gegen Syrien ist ein Stellvertreterkrieg zwischen Saudi-Arabien, Iran, Türkei, Russland, USA, Frankreich, Großbritannien, Israel. Die einen zanken sich um die Vormachtstellung von Shiiten und Sunniten, die anderen streiten sich um die Trassenführung von Gaspipelines oder strategischer Häfen u.A.m. . Weil die Regierung Syriens den Iranischen und russischen Plänen einer Gastrasse den Vorzug gibt, wurde vom Westen ein Partisanenkrieg gegen die Regierung gefördert und bezahlt, sowie mit Waffen ausgestattet (inclusive Chemie). Hinzu gesellt sich eine Miliz, die sich nach dem völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Irak gebildet hat sowie die Nachfolger der Miliz, die eigens von der CIA einst rekrutiert wurde, der Al Qaida, hier Al Nusra. Das habe ich nicht erfunden und das ist auch keine Verschwörungstheorie, sondern faktische Verschwörung gegen die islamische Welt, was jetzt so passiert, getreu nach dem altrömischen Ductus „devide et impera“. Kann man ganz offiziell nachforschen und bestätigen.

      Alles prima inszeniert vom christlichen Westen, der sich Humanismus, Menschenrechte und Aufgeklärtheit auf die Fahnen schreibt. Es ist da nicht verwunderlich, wenn es darauf eine entsprechende Antwort gibt.

      Ihre Reaktion, Her/Frau wie auch immer, passt 1 : 1 zu denen, die den Terror im Namen Allahs verleugnen.

  6. S v B Antworten

    Sie hassen die Juden, das ist wahr. Gegenüber Christen sind den meisten Muslime im im besten Falle wohl indifferent. Auf meinen vielen Flügen über die Emirate habe ich oft nahöstliche Muslime als Sitznachbarn. Da ich eine kommunikative Zeitgenossin bin und mich schon immer für Menschen jeglicher Provenienz interessiere, versuche ich während eines Fluges natürlich auch, mit meinen muslimischen Nachbarn ins Gespräch zu kommen. Leider muss ich konstatieren, dass bis zum heutigen Tag so gut wie keiner meiner Versuche, in eine noch so kleine, unverbindlich-freundliche, inter-kulturelle Konversation einzusteigen, von Erfolg gekrönt worden ist. Ob alt oder jung, männlich oder weiblich, die Muslime wollten und wollen mit mir, einer Ungläubigen, offensichtlich nichts zu schaffen haben.

    Die Erkenntnis, dass die missglückten Versuche der Gegenseite zuzuschreiben waren, hat sich bei mir dennoch erst nach mehreren Anläufen durchgesetzt. Da ich ausschließlich bei muslimischen Fluggästen diese Zurückweisung erfahre, muss ich zwangsläufig daraus schließen, dass sie den verbalen Austausch mit mir offenbar als haram erachten.

    Wenn ich gut aufgelegt bin (und das bin ich meistens), kann und will ich es mir nicht verkneifen, meine Sitznachbarn zu einem Gespräch mit einer Kuffar „herauszufordern“, um auf diese Weise einmal mehr die Probe aufs Exempel zu machen. Das Ganze ist ja so unzweckmäßig auch nicht: will man sich schließlich doch einen Eindruck darüber verschaffen, wie die Leute, welche jüngst in großer Zahl in unser Land eingewandert sind, so ticken.

    • wkrüger Antworten

      Wie sie ticken die Einwanderer?

      Vereinfacht gesagt: sie sind ihrem Clan/ ihrer Familie absolut verpflichtet und verbunden: kulturell, geldlich etc.
      Das ist im Prinzip nicht schlecht, es zeigt einfach, wie tief wir Menschen von unserer Familie und Kultur geprägt werden. Und diese (positive wie negative) Prägung legen wir zu großen Teilen im Erwachsenenalter nicht einfach so ab.

      Die völlig haltlosen Migranten, die keiner Familie verbunden sind, machen mir noch mehr Angst, denn sie sind oft bindungslos, gewissenlos und kriminell.

      Aber so langsam sollte auch denjenigen Deutschen, die überschwänglich willkommenskulturell bewegt und engagiert sind, klarwerden: die Migranten wollen nicht werden wie wir Deutsche. Sie sind egoistisch wie jeder Einwanderer (völlig normal! Würde ich auch sein!). Und deshalb haben wir Deutschen das Recht und die Pflicht ebenfalls einen gesunden Egoismus walten zu lassen.

      Es heisst: liebe deinen Nächsten WIE DICH SELBST!

      • S v B Antworten

        …Sie sind egoistisch wie jeder Einwanderer…“
        …Was inzwischen teils schon exotische Blüten treibt. Selbst in meinem weiteren Bekanntenkreis ist eine agile Anfang 60jährige Ehefrau und Mutter zweier längst erwachsener Kinder dem orientalischen Charme eines rassigen Einwanderers so hilflos erlegen, dass sie ihren langjährigen, gerade in den wohlverdienten Ruhestand versetzten, Ehemann Hals über Kopf vor die Türe gesetzt hat und nun mit einem „etwas jüngeren“, rassigen muslimischen „Flüchtling“ vermutlich nicht nur den Tisch teilt. Während die Dame auf Wolke 7 zu schweben scheint, steht zu befürchten, dass der Herr das Ganze eher als opportunistisches „Beznes“ betrachtet: ein angenehmes Leben in einem schönen Haus, mindestens bis zum Abschluss seines Asylverfahrens. Der verstoßene Ehemann wurde gezwungen, sich eine neue Bleibe zu suchen. Mal schauen, wohin die Sache sich entwickelt; es bleibt spannend. Im übrigen ist dies wohl nur ein Fall von vielen.

        Neulich las ich in einem anderen Blog einen interessanten Kommentar. Der Kommentator warf die Frage auf, ob die hiesige Damenwelt dieselbe Willkommens-Euphorie an den Tag gelegt hätte, wenn anstelle der Hunderttausenden von jungen Männern Massen von jungen Frauen unser Land gestürmt hätten. Diese Frage ist durchaus berechtigt. In hohem Maße eigenartig, ja unnatürlich, ist doch die Tatsache, dass besonders die männlichen „Schonlängerhierlebenden“ der Altersgruppe zwischen etwa 15 und 35 Jahren in dieser Sache so erstaunlich gleichmütig, ja geradezu indolent, reagiert haben, bzw. immer noch reagieren. Könnte dies gar als Zeichen einer fortgeschrittenen Dekadenz gewertet werden? Na ja, immerhin sprießen allenthalben schon mal die deutschen Bärte.

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