Es gibt nicht wenige Menschen auf meinem Facebookprofil und in den Sozialen Netzwerken, die mir schreiben, ich solle doch nicht immer so kritisch über die „Flüchtlinge“ schreiben und das kaum zu fassende Versagen von Politik und Behörden gerade bei diesem Thema. Es kämen doch gar nicht mehr so viele und manche seien doch schon freiwillig wieder abgereist. Und es gäbe doch auch Beispiele gelungener Integration und teilweise reizende Menschen, die in Deutschland eine Zuflucht gefunden hätten.

Das alles stimmt. Und trotzdem werden wir hier und in meinem Blog und in den Sozialen Netzwerken nicht aufhören – schon gar nicht aus Rücksicht aufs Wahljahr oder einzelne Parteien. Wahltag ist Zahltag…sagt der Volksmund, und da verbietet es sich, das dominierende Thema in unserem Land einfach auszublenden.

Haben Sie heute schon Zeitung gelesen? TheGermanZ ja offenbar, und das ist schon mal ein vorzüglicher Anfang. Aber Sie können auch anderswo lesen, egal wo, denn der Irrsinn ist nach wie vor präsent. Im Landkreis Biberach wurde gestern ein 23-jähriger Syrer festgenommen. Er hatte versucht, bei der Terrormiliz IS aufgenommen zu werden und Terroranschläge zu verüben. Der Mannheimer Morgen berichtet aktuell über eine 26-jährige Studentin, die von einem Algerier vor dem eigenen Haus überfallen, vergewaltigt und noch drei Stunden in seiner Gewalt verbingen musste, bis ein zufällig vorbeikommender Jogger die Notlage erkannte und eingriff. Im Saarland hat ein Mann… ach, es bringt ja nichts, das alles aufzuzählen. Es hat keine Mühe gemacht, diese Fälle zu finden…sie sind da, sie passieren wirklich, jeden Tag in unserem Land.

Sollen wir das verschweigen? Uns den Fieberträumen von Frau Göring-Eckardt von den Grünen anschließen von einem neuen, bunten Deutschland das so unendlich bereichert wird? Auf diese Art von Bereicherung kann ich verzichten.

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Dieser Artikel wurde 10 mal kommentiert

  1. Alexander Droste Antworten

    Tolle Bereicherung. An- und für sich bin ich ja Menschenfreund und wirklich sehr geduldig, was die Fehlerhaftigkeit menschlichen Verhaltens anbelangt.
    Aber bis da Ordnung wiederhergestellt ist, wird noch viel Wasser den Rhein, die Elbe und Donau und all ihrer Nebenflüsse hinunterfließen.
    Nun, die ganz reizenden Menschen sind uns willkommen. Die weniger Reizenden müssen genau beobachtet werden. Diejenigen, die uns reizen, indem sie uns beleidigen und bedrohen oder schaden, können dahin zurückkehren, wo sie hergekommen sind, ganz egal, wie es dort aussieht. Wir haben genug eigene Problemfälle und wollen nicht deren Zustände importieren.
    Das müssen wir einfordern gegen den Widerstand von Linksideologen, Deutschlandhassern und Konsorten.

  2. Uwe_aus_DO Antworten

    Die Geschichte des Versagens unserer Ordnungs- und Sicherheitsbehörden hat seit gestern gleich (mindestens) zwei neue Kapitel auf einmal. Ein Bundeswehroffizier, der sich als syrischer Flüchtling registrieren lässt (und dem das auch gelingt, obwohl er kein Wort arabisch spricht)?!?

    Ich würde es für einen ganz schlechten Aprilscherz halten, wenn es nicht leider traurige Realität wäre in Deutschland 2017.

    Tatsächlich belegt es das Totalversagen beim „Handling“ der Flüchtlinge wie auch beim Umgang mit der Bundeswehr. Soldat zu sein heißt ständig mit mangelhaftem Arbeitsgerät zu tun zu haben, es ist unattraktiv, gesellschaftlich nicht anerkannt, umstritten, familienunfreundlich und auch nicht sonderlich gut bezahlt. Das hat man mit all den großen tollen Wehrreformen erreicht, und nun muss man nahezu jeden Bewerber nehmen, der kommt. Jetzt haben wir ein Paradebeispiel dafür, was da am Ende herauskommt.

    Es sind schon Minister aus weit geringerem Anlaß zurückgetreten… Aber wir sind ja weniger als 5 Monate vor der Wahl, da wird Merkel die Pferde nicht wechseln.

    • Uwe_aus_DO Antworten

      Heute abend in den Medien: Ursula von der Leyern stellt fest, die Bundeswehr habe ein Führungsproblem….

      Wer führt sie denn?

      Der Fisch stinkt vom Kopf her!

  3. colorado 07 Antworten

    „Das stimmt alles.“ Nein, es stimmt nicht alles. “ Es kommen doch nicht mehr so viele…“ Aber wir wissen keineswegs, ob es nicht wieder viele oder noch mehr werden. Teilwahrheiten sind eben noch keine Wahrheit.
    Dank an „Germans“, dass es auch die Täterschaften nicht im Dunkeln lässt.
    Übrigens, kritische Berichte über Flüchtlinge müssen sein. Es geht ja um mehr als eine persönliche Kritik am jeweiligen Täter, der ja schließlich auch deutscher Abstammung sein könnte. Es geht vielmehr um die Kritik an einer verfehlte Flüchtlingspolitik, die mit ihrer Leichtfertigkeit diese höhere Gefährdungslage verursacht hat.

  4. colorado 07 Antworten

    Nachtrag:
    Die Ihnen, Herr Kelle, ihre „kritische“ Flüchtlingsberichterstattung vorwerfen, wollen endlich die Normalität wiederhaben. Sie haben genug von immer denselben miesen Nachrichten, die sie in ihrer Ruhe aufschrecken. Sie wollen zu ihrer „Ist doch alles nicht so schlimm“-Haltung zurückkehren, die sie weiterschlafen lässt. Aber die verlorene Normalität wird es in diesem Land nicht mehr geben. Diese Zeiten sind vorbei. Schlimm ist, dass sie von manchem unserer Politiker als spannende Zeiten sogar herbeigesehnt werden.

  5. Sonja Mueller Antworten

    Ja, schreiben Sie bitte weiter! Es wird etwas verändern.
    Übrigens, was mir so aufgefallen ist bezgl. dem Soldaten der Asyl beantragt hat.
    Wie kann jemand der aussieht wie ein „normalo Deutscher“ Asyl als Syrer beantragen? Kann es sein das dieser Soldat Migrations-Hintergrund hat? Das das aber niemand sagt?! Ich wohne im Rhein-Main-Gebiet und jeder hier weiß das in Offenbach (hier soll wohl der Soldat leben) sehr sehr viele Leute mit Migrationshintergrund wohnen.

  6. Ruth Antworten

    Nicht kritsch über Flüchtlinge schreiben?
    Wie denn sonst?

    Und mehr noch, man sollte auch kritisch über alle Politiker, Behörden, Ämter und allen voran den Medien schreiben, die immer noch jeden pauschal als „Flüchtling“ bezeichnen, der nach Europa oder nach Deutschland kommt.

    Es wäre schon ein Schritt in die richtige Richtung, wenn hier endlich klar differenziert würde. Wer ist ein „Flüchtling“ gemäß Genfer Konvention und dem UNHCR?

    Flüchtlingen, die tatsächlich aus ihrem Heimatland fliehen MÜSSEN, werden die meisten sicher gerne helfen.

    Allen anderen, die ihr Land nur verlassen WOLLEN, weil sie besonders in Deutschland und Schweden ohne jegliche Gegenleistung ein besseres Leben als im Heimatland haben, inkl. Unterkunft, Verpflegung, ärztliche Versorgung – besser als je zu Hause – all diese Menschen sind KEINE Flüchtlinge, sondern Migranten.

    Jemand der wirklich aus dem Heimatland fliehen musste, ist dankbar in Sicherheit zu sein, egal ob in der Türkei, in Griechenland, Italien oder Spanien, auf dem Balkan oder in Österreich. Alle die durch viele sichere Länder zogen, alle die nur forderten und verlangten nach Deutschland oder Schweden zu kommen, sind keine Flüchtlinge!

    Hätten wir nur Flüchtlinge im Land und keinen einzigen dieser Migranten, würde nicht alles ausser Kontrolle geraten.

    Nur, sehr geehrter Herr Kelle, wird sich etwas ändern? Auch wenn wir weiterhin über alles sachlich und kritisch schreiben, wenn wir weiterhin auf die Liste der Einzelfälle hinweisen, wenn wir uns über den nächsten Ehrenmord, die nächste Messerstechererei (heute mal wieder in Bremen), die nächste Massenprügelei, die nächste Zündelei in einer Unterkunft die Mio Schaden anrichtet, die nächsten Antänzer, Handydiebe, Vergewaltiger, Diebesbanden und Treppen-Treter ärgern und darüber berichten? Werden wir dadurch den Missbrauch unserer „Willkommenskultur“ unterbinden und verhindern, dass Menschen wie Herr Amri hier ihr Unwesen treiben?

    Ändert Frau Merkel ihre Poltik? Nein, sie hat mit geballter Faust sogar angekündigt, dass alles weiter gehen wird wie bisher!
    Ändert Herr Schulz diesen Irrsinn der Massenmigration? Nein, soziale Gerechtigkeit für alle, nur nicht für die, die das alles bezahlen müssen!
    Ändert die jetzt hervorgekrochene FDP etwas? Sie erhofft nur die Wähler einzufangen, die zwar von CDU/SPD die Nase voll haben, aber die dennoch das Wahlprogramm der AfD ablehnen.
    Die lieben Grünen zeigen täglich, dass sie wünschen, dass Deutschland verrecke.
    Die Linken, auch wenn Frau Wagenknecht in ihren Äußerungen das ein oder andere mal den Nagel wirklich auf den Kopf trifft und jeder, der noch ein wenig gesunden Menschenverstand hat, ihr fairer Weise zustimmen würde, so wenig trifft die Politik der Linken die Vorstellung der Wähler, die ihr Land zurück haben wollen.

    Also schreiben wir weiter kritisch über „Flüchtlinge“ oder besser über „Migranten“ – und geben die Hoffnung nicht auf, dass unsere Poltik-Eliten irgendwann so regieren, dass wir unser Land wieder bekommen?

  7. Karin Dahl Antworten

    Liebe Ruth,
    ich stimme Ihnen inhaltlich voll zu.
    Nur, wo sind die Politik Eliten, die uns unser Land zurück geben ?
    Ich habe wenig Hoffnung zZ.
    Ich bin mir auch nicht sicher, ob tägliche Berichte über die fehlgeleitete Flüchtlings- und Migrantenpolitik selbst die interessierten und sich täglich informierenden Bürger nicht „abstumpft“? Sie völlig fassungslos und hoffnungslos zurücklässt? Dennoch halte ich sie für richtig und notwendig!

    Wie wirklich hilflos ich mit meinen politischen bürgerlichen Wünschen dastehe, merke ich jetzt wieder vor den Wahlen in NRW und Bundestag .

  8. Walter Lerche Antworten

    Im Beitrag und in den Kommentaren dazu finde ich mich wieder.
    Gestern auf dem Mai-Platz unterm Maibaum hörte ich den Leuten zu und mich interessierte, wie kritisch sie dazu sind. Dabei wurde mir erneut klar, dass kritisches, wahrheitsgemäßes Schreiben und Blogs keine Besserung und keine Korrektur deutscher Politik bewirken. Auch Wahlen werden nichts verändern.
    An der Tatsache, dass die Mehrzahl der Leute dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk glaubt, kommt Schreiberei und laute Kritkik aus dem Bürgerspektrum nicht vorbei. Die Leute glauben alles aus dem Fernsehen.
    Mag sein, dass der eine oder andere nicht öffentlich sagt, was er wirklich denkt, weil er Angst vor Nachteilen hat. Übrigens kennt man sowas aus der DDR. Kann sein, dass die Leute in der Wahlkabine anders wählen, als sie öffentlich sprechen.
    Es soll ja breits Arbeitsverhältnisse geben, wo Mitarbeiter deshalb gemobbt und ausgegrenzt werden, weil sie Ansichten, wie hier im Blog kommentiert, vertreten.

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