Aufbegehren gegen das „System“: Es ist nicht links, es ist nicht rechts. Es ist.

Sie, meine Leserinnen und Leser, wissen, dass ich die Proteste gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen von Anfang an befürwortet habe. Demokratie, Rechtsstaat und Freiheit gelten in Deutschland auch dann, wenn gerade Pandemie ist. Oder sollten wenigstens gelten…

Thomas Haldenwang, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, beklagt heute, dass sich die lautstarke Kritik am „System“ nicht mehr nur auf die Corona-Maßnahmen beziehen und dass die klassischen Links- und Rechtskategorien längst nicht mehr anwendbar sind für das, was in Deutschland gerade passiert.

Vielleicht sollte das auch mal jemand den Herrschaften von Rot-Grün-Schwarz-Gelb sagen, die das noch gar nicht bemerkt zu haben scheinen. Die Proteste gegen Corona sind nicht rechts und sie sind nicht links. Sie sind.

Und tatsächlich ist die Vermengung in Ostdeutschland deutlich sichtbarer, wo die alten Pegida-Parolen auch bei Corona-Protesten gerufen werden. Haldenwang dazu: «Ob das jetzt Corona ist oder die Flüchtlingspolitik. Oder auch die Flutkatastrophe: Da hat man teilweise die gleichen Leute gesehen, die versuchten, den Eindruck zu vermitteln, der Staat versage und tue nichts für die Menschen», sagte Haldenwang.

Und dass dieser Staat nichts für die Leute tut, kann man wirklich nicht sagen. Das Problem ist: Der Staat tut in manchen Bereichen offenkundig das Falsche, und bietet dadurch eine Projektionsfläche für alle, die unzufrieden sind.

Was neu ist: Die Radikalität der Proteste scheint zuzunehmen, sowohl im Netz als auch auf den Straßen, wo Angriffe und Beleidigungen auf die Polizei und Sicherheitskräfte zunehmen, die teilweise als «Söldner» und «Mörder des Systems» diffamiert und beleidigt werden.

Zumindest ich bin da nicht mehr dabei, weil ich als bürgerlicher Konservativer an die Notwendigkeit der rechtsstaatlichen Ordnung in unserem Land glaube und sie verteidigen will.

Ich finde, „das System“ nämlich gut. Nur, was die politischen Eliten daraus machen, ist ganz schlecht. Das hängt zusammen mit den Auswahlprozessen des Führungspersonals in den Parteien, das hängt zusammen mit dem Fehlen einer starken Opposition im Bundestag seit vielen Jahren, das hängt zusammen mit den angepassten Mainstreammedien, die ihre Aufgabe der Kontrolle der Regierenden nicht mehr wahrnehmen.

Und dann entsteht daraus ein explosives Gemisch, das dauerhafte Staatsverdrossenheit, auch Hass gegen „die da oben“, zementiert. Wir sind nicht so weit wie in der Weimarer Republik, es steht auch kein zweites 1989 unmittelbar bevor und die Entwicklung einer neuen Variante des Terrorismus wie in den 70er Jahren.

Aber was die beschriebenen aktuellen Entwicklungen als gemeinsamen Nenner eint, ist das totale Versagen des Bürgertums, der so genannten Mitte. Wo finden diese Leute statt? Wo stehen sie auf im Bundestag? Wo gehen Sie auf die Straßen und sprechen mit den wütenden Demonstranten? Es gibt da eine unzufriedene Masse Bürger. Und es gibt Rattenfänger von Links- und Rechtsaußen. Und sonst? Da gibt es nichts…

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Dieser Artikel wurde 27 mal kommentiert

  1. Tina Hansen Antworten

    Bei den Protesten gegen die Corona-Politik spielt etwas Urmenschliches eine zentrale Rolle: Es geht um die Verfügungsmacht über den eigenen Körper!
    Wann die Empfindung aufkommt, dass diese vom Staat verletzt oder sogar geraubt werde, ist individuell ausgeprägt. Bei dem einen war es „schon“ die sogenannte Alltagsmaske, bei dem anderen „erst“ die atemunfreundliche und gerade für Allergiker sogar schädliche FFP2-Maske. Spätestens mit der Impferpressung ist für viele Menschen eben die Schmerzgrenze überschritten. Angst und Wut liegen sehr nahe beieinander, und aus dem Gefühl der Ohnmacht erwächst sehr oft der Zorn. Raphael Bonelli (ich habe seinen Vortrag beim Schwarmtreffen übrigens auf youtube gesehen!) berichtet seit Monaten aus seiner Praxis, dass viele Menschen, Männer wie Frauen, den Impf-Akt unter diesen Umständen als „Vergewaltigung“ empfinden und auch genau dieses Wort benutzen, um ihre Gefühle zu beschreiben. Er prognostiziert langfristige Traumatisierungen und sogar „Ausfallerscheinungen“ von Betroffenen. Was das heißen mag, möge sich jeder selber ausmalen…

    Zusammengefasst:
    Was die Corona-Proteste mit rechts oder links zu tun haben sollen, hat sich mir insofern noch nie erschlossen. Es geht um etwas…. zutiefst Menschliches dabei.

    • .TS. Antworten

      „Rechts“ und „links“ waren noch nie anderes als Schubladendenken um Vertreter anderer Meinungen kategorisch auszuschließen. Effektiv nichts als billige polemische Ablenkung von den wirklich relevanten Themen.

  2. Alexander Droste Antworten

    Der Staat tut mehr als genug (miserable Arbeit). Weniger ist mehr! Wir brauchen keine Bevormundung, keine Gängelei, keine Entmündigung, keine Entrechtung, und noch viel weniger Enteignung. Am allerwenigsten brauchen wir Nötigung, Erpressung und Beleidigung. Wir brauchen auch keine Feindseligkeiten gegenüber andere Staaten. Alles das sind die herausragenden Leistungen unserer „Führungselite“ in Staat und Medien. Da wundern die sich, dass da „radikale Ränder“ entstehen? Diese Leute bedienen sich großzügig an der Wirtschaftsleistung von immer weniger werdenden Trägern dieses Systems, verschleudern diese gar und schieben ihre Fehlleistung allzu gerne auf diejenigen, die genau dagegen „querdenken“. Wer gegen diese Fehlleistungen protestiert, wird sogar kriminalisiert und zu „Terroristen“ hochstilisiert. Prominenzen aus z.B. dem Widerspruch gegen die „Coronamaßnahmen“, hochkompetente Fachleute, sehen sich genötigt nach u.a. Tansania auszuwandern. Sie sind politische Flüchtlinge und bekommen in jenen Ländern Asyl, aus denen das Präkariat nach Deutschland wegen Verfolgung oder eben wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit eingeflogen wird.

    Wenn es nach mir ginge, würde ich diesem Staat eine ganze Menge der von ihm angemaßten Kompetenzen wieder entreißen und dem Volk zurückgeben. Schwarmintelligenz funktioniert eben viel besser als Zentralismus. Dazu muss man die charakterliche Eignung des Führungspersonals noch einmal gründlich unter die Lupe nehmen.

    Staat und Medien, „das System“, müssen sich aus Wirtschaft und Kultur komplett herausziehen und haben lediglich steuernde Rechtsgrundlagen zu schaffen. Die Wirtschaft darf sich nicht länger in Staatsbelange einmischen um sich Vorteile zu verschaffen und alles Kulturelle muss die absolute Freiheit genießen. So funktioniert dann das System und die Gesellschaft als Ganze kann gesund werden. Man nennt das bisweilen den sozialen Organismus, der dreigegliedert ist. In einem gesunden Organismus schreibt der Magen auch nicht den Füßen vor, wohin sie zu gehen haben und das Gehirn entzieht der Leber auch nicht mehr Ressourcen als unbedingt nötig, das Herz wird nicht zu einem Verdauungsorgan etc.

    Ich sehe allerdings im Moment kein Licht am Ende des Tunnels von Eigennutz, Narzissmus und Besserwisserei. Es gibt jedoch nichts Gutes, es sei denn man tut es. Ein jeder überprüfe sich selbst, ob das, was er tut, wofür er letztlich sein Geld gibt, nicht nur sich selbst nützt, sondern einer größeren Allgemeinheit und eben auch der Umwelt. Ein jeder bemühe sich um Klarheit und Erkenntnis und ein jeder möge sich konstruktiv in die Debatten einbringen. Auch das ist „System“.

    • Tina Hansen Antworten

      „Wir brauchen keine Bevormundung, keine Gängelei, keine Entmündigung, keine Entrechtung, und noch viel weniger Enteignung. Am allerwenigsten brauchen wir Nötigung, Erpressung und Beleidigung.“

      Richtig! Wir sind erwachsene Menschen. Keine Hunde, die man „an die Leine nehmen“ kann oder Pferde, denen man gnädiglich „mehr Zügel lassen sollte“. Wenn dies tatsächlich jemand aus der Berliner Blase lesen sollte – schreibt„„ s Euch gefälligst hinter die Ohren!

      Persönlich habe ich noch keine Gewalt auf den Demonstrationen gesehen, die von den Demonstranten ausgegangen wäre. Was ich live erlebt habe, war polizeiliche Schikane in einer Art und Weise, die geeignet ist, auch den friedlichsten Zeitgenossen auf die Palme zu treiben. Und das „Rechtsextremste“, was ich zumindest in meinem Umfeld auf einem „Spaziergang“ erlebt habe, war ein Straßenmusiker, der in fortissimo das Deutschlandlied anstimmte – freilich unter großem Jubel der Anwesenden 😉

  3. Zorn Dieter Antworten

    Die Gängelei und Erpressung der Bürger durch den Staat wird durch dessen Corona- Maßnahmen erst richtig sichtbar. Sie geht jedoch viel tiefer: Es handelt sich um eine Überregulierung & Verrechtlichung der modernen Gesellschaften, insbesondere in Deutschland. Beginnend mit einer Staatsquote von über 50 % und endend mit der Hamburger Baumverordnung, nach der keiner mehr in der Lage ist Totholz in seinem eigenen Garten zu schneiden, ohne Genehmigung des Gartenamtes. Dazwischen liegen tausende Gesetze und Verordnungen (die Verordnung ist das einfachere und zielgenauer Mittel, um Menschen zu gängeln), die den modernen, großstädtischen Menschen (vor allem in den sozialdemokratischen & grünen Links-Metropolen, Berlin, Hamburg, Bremen) praktisch bewegungs- und handlungsunfähig machen. Der moderne Stadtbürger überantwortet sein Lebensrisiko an den Staat, erwartet von ihm, alles Unheil abzuwenden und gibt ihm dafür Freiheit & Leben. Ohne es im Alltag zu merken! Die Menschen sind an diese Gängelei derart gewöhnt, dass sie garnichts anderes mehr kennen. Nur so ist der Gehorsam und die Willfährigkeit, mit der die Menschen die „Maßnahmen“ hinnehmen, zu erklären. Was stirbt ist das Unternehmertum. Diese drei Stadtstaaten wollen es nicht. Sie dulden es vielleicht, weil es Steuern & Arbeitsplätze schafft. Aber sie bedrücken und bedrängen es wo sie nur können. Am Ende sind wir in der sozialistischen Gesellschaft in der alle gleich wenig haben. Bis auf die Rot-Grünen Mandarine natürlich.

  4. Luzi Ferase Antworten

    Bitte doch URSACHE und WIRKUNG sauber trennen, auch wenn einige „Wirkungen“ nicht erfreulich sind, so sind sie verständlich. Man darf schon die Frage stellen, ob nicht sogenannte „Vorfälle“ nicht billigend oder geplant provoziert werden, um eine Begründung für die Übergriffe wie auch Schikanen und Rechtsbeugungen sich selbst ausstellen zu können. Und zukünftig diese noch weiter eskalieren zu können. Hier sollte zunächst eine Analyse der Umstände und Mechanismen erfolgen.

    Das nicht geringe Teile der Bürgerschaft sich unsichtbar machen, ist bei den zu befürchtenden Repressionen zwar z.T. nachempfindbar, trotzdem ein im Einzelfall mitunter verständliches Versagen. Ärgerlich ist es, wenn in den privaten Bereich hinein Personen mit „klaren Klassenstandpunkt“ (SBZ-Sprech) vom Diskurs zur Beleidigung, Ausgrenzung und Denunziation insbesondere zur Erlangung persönliche Vorteile übergegangen wird.

    Man kann zu Zeit studieren, wie es zu 1933 kam (frei nach Broder),

  5. Pingback: Aufbegehren gegen das „System“: Es ist nicht links, es ist nicht rechts. Es ist. - FreeSpeech.international

  6. Ketzerlehrling Antworten

    Der gute Herr Haldenwang liegt goldrichtig mit seinen Klagen und Einschätzungen der Menschen, die man immer wieder sieht, bei allen Demonstrationen, gegen Überflutung mit bunten Sofortrentnern, die Flutkatastrophe, wobei man da nicht nur von Versagen sprechen kann, oder sollte, bei Pegida, oder beim Impfzwang. In der Tat lässt sich nicht mehr klar abgrenzen, ob Rechte oder Linke spazierengehen. Es gehen alle spazieren, alt, jung, dick, dünn, rechts, links, geimpft, ungeimpft, weil sie von diesem System, diesem Regime auf gut deutsch die Nase gestrichen voll haben. In der Tat tut dieser Staat, schon unter Merkel, nicht das Geringste für deutsche Bürger. Und das ist eine Tatsache und keine Einbildung von ein paar tausend Leuten. Diese Loriot-Karikatur sollte die Menschen nicht unterschätzen.

  7. jeremia17.7 Antworten

    Zitat: „Ich finde, „das System“ nämlich gut. Nur, was die politischen Eliten daraus machen, ist ganz schlecht. “

    Wenn das System es ermöglicht, dass die politischen Eliten – was sie, nebenher bemerkt, in keinster Weise sind – daraus machen, was es aktuell ist, dann liegt das sehr wohl am System. Da muss sich der Weise nach Alternativen umsehen. Bevor man ein neues Haus baut, muss man das alte erst abreißen.

    • Alexander Droste Antworten

      Da ist was dran. Also runter damit. Aber bloß nicht mit den Vorstellungen von Klaus Schwab und dem WEF neu errichten. Das wäre noch viel schlechter, weil rein materialistisch und mechanistisch.
      Ich hätte da bessere Alternativen.

      • S v B Antworten

        Herr Schwab ist erklärter Post-Humanist. Das alleine sollte ausreichen, um den Zukunftsvisionen dieses Mannes mit der größtmöglichen Skepsis zu begegnen.

        • Tina Hansen Antworten

          Als ich auf die Information stieß, dass Herr Schwab Transhumanist ist, bin ich vorübergehend aus dem Diskurs „ausgestiegen“. Mir wird immer noch etwas schwindelig bei dem Thema.

    • W Antworten

      Man muß nicht immer alles abreißen; da bin ich sehr für Denkmalpflege. Alte Häuser können durchaus Qualitäten besitzen, die ein Neubau nicht zwingend enthalten muß. Man sollte sich lieber das Erbe unserer Altstädte zum Vorbild heranziehen, und die eigenen Leistungen daran messen.

    • .TS. Antworten

      Ich finde Äpfel gut.

      Aber wenn sie durch und durch verfault sind und nur noch der Wurm drin ist dann muß man sie entsorgen und durch frische ersetzen. Alles andere schadet der Gesundheit.

  8. Wolfgang Heppelmann Antworten

    Die „Herren“ UNSERES Landes sind dabei, ein Gefängnis daraus zu machen, um ihre Macht zu ehalten.

    Da sind wir nun. Etwa 60 Jahre hat er gedauert, der (lange) Marsch durch die Institutionen, und kaum einer hat es bemerkt. Nun sind sie halt da, die neuen Weltrevolutionäre. Die kommen sogar ohne Mauer aus, denn sie haben es geschafft, daß sich „die Menschen“ selbst einsperren.

    Das Problem sind die Parteien, die sich die Republik zum Eigentum gemacht haben. Die repräsentative Parteienherrschaft, genannt „Demokratie“ ist keine solche, weil sie immer nur machtgeile, sonst aber leistungsunfähige Ganoven nach oben spühlt. Der Einfluß von Wahlen auf die Regierigen tendiert gegenwärtig gegen null. Das ganze „System“ der repräsetativen Demokratie hat seine Möglichkeiten ausgereizt, und muß von Grund auf infrage gestellt werden. Auch der neue Minister für Staatssicherheit Haldenwang, wird die neu entstehende Bürgerbewegung nicht denunzieren oder aufhalten können. Er hätte von seinem ideellen Ziehvater Mielke lernen kömnnen, wann es Zeit ist, den Hut zu nehmen, und sich zu verabschieden.

    Herr Kelle findet das „das System“ gut. Nur, was die politischen Eliten daraus mache eben nicht. Ich behaupte, daß es eben dieses „System“ ist, daß diesen Zustand erst ermöglicht hat. Das System ist volständig verfault. Es muß vollständig neu justiert, und von der übermächtigen Herrschaft der „Parteien befreit werden. Das Alte und Morsche müssen wir abschütteln, sonst gnade uns Gott!

  9. John Brunswick Antworten

    Diese Menschen dort draußen auf den Straßen stimmen einfach nur mit den Füßen ab. Egal wer sie sind, woran sie glauben, welchem Beruf sie nachgehen, welches Einkommen sie haben…,das ist alles völlig belanglos. Das, was sie vereint, ist der gemeinsame Gegner. Und diesem Gegner werden sie keine Zugeständnisse mehr geben, kein Appeasement. Dieser ganze Corona- Kram war bloß noch der berühmte letzte Tropfen. Diese Menschen haben einfach genug von einer Bürgerfernen, Klientelbezogenen und weltfremden Politik. Diese Menschen sind jetzt dort draußen und treten für ihre Ideale ein. Und das lässt sich nicht mehr aufhalten. Ist der Ungehorsam erst in den Köpfen der Menschen angekommen, gibt es nichts mehr, was ihn dort heraus bringt.

  10. Freichrist343 Antworten

    Es ist auf die Proteste zurückzuführen, dass es noch keine allgemeine Impfpflicht gibt. Bei Omikron ist die Sterblichkeit über 10-mal niedriger als bei Delta. Die verdammten Coroana-Beschränkungen müssen endlich abgeschafft werden. Nötig ist eine öko-konservative Politik und eine Erneuerung des Christentums. Bitte googeln: Manifest Natura Christiana

  11. I am Ei Antworten

    Laut Haldewang „…lassen sich Demonstranten der Corona-Proteste nicht mehr eindeutig dem Rechts- oder Linksextremismus zuordnen – sondern würden das „demokratische Staatswesen grundlegend ablehnen.“ Die vielen Tausende, die spazieren gehen sind alle Staatsfeinde? Da haben die Merkel-Leute eine gute Wahl getroffen, dieser Herr weiß, wie er zu seinem Stuhl gekommen ist und weiß auch darum, wie man diesen wieder verlieren kann.

  12. gerd Antworten

    Ich selber gehe in unserer Stadt bei den Montagsspaziergängen mit. Dort repräsentiere ich ausschliesslich meine Meinung und komme mit Menschen ins Gespräch die diese Meinung teilen. Was ich selber spüre ist die aufkommende Wut bei den Teilnehmern und auch bei mir selber. Diese Spaziergänge sind sind weder oben noch unten, rechts oder links, kreuz oder quer. Hier treffen sich Bürger die die Schnauze voll haben und ein Ventil suchen, wo Luft aus dem zornigen Kessel entweichen kann. Das System ist schon längst zusammengefallen. Die sog. Elite versucht nun wie in einem Puzzle den Schrott als feine Fassade zu verkaufen.
    Mein Appell: Glotze aus, Verstand ein und dann einen langen Spaziergang.

  13. Gerd Jahn Antworten

    Bei der Durchsicht der aktuellen Informationen heute am heiligen Sonntag stellte sich die Frage:
    Gibt es eine historische Triage – Volksschädling, Klassenfeind und Staatsfeind?
    Und, nach meinen bescheidenen Kenntnissen besteht der Staat aus den drei Hauptkomponenten
    dem Staatsvolk,
    dem niedergelegten Rechtssystem und
    dem Staatsterritorium,
    ergänzt durch die Kultur des Staatsvolkes.
    Wie paßt dazu der Begriff „Staatsfeind“?

    Und folgender Text ist mir gerade in die Hände geraten:
    StGB § 106
    (1) Wer die verfassungsgemäßen Grundlagen angreift oder gegen sie aufwiegelt ….. in dem er die gesellschaftlichen Verhältnisse, Repräsentanten oder andere Bürger wegen deren staatlichen oder gesellschaftliche Tätigkeit diskriminiert ….. wird mit Freiheitsstrafe von ein bis acht Jahre bestraft
    (2)…Wer zur Durchführung des Verbrechens mit Organisationen, Einrichtungen oder Personen zusammenwirkt, deren Tätigkeit gegen ….. (den Staat) gerichtet oder das Verbrechen planmäßig durchführt, wird mit Freiheitsstrafe von zwei bis acht Jahr e bestraft.
    (3)…Vorbereitung und Versuch sind strafbar.

    Die Beschäftigung mit dem Begriff „Legitimation“ ist zudem außerordentlich interessant.

  14. Querdenker Antworten

    In einem Punkt möchte ich vehement widersprechen. Die Polizei in der BRD hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Hierzu zwei banale eigene Erlebnisse aus dem vergangenen Jahr. Im Frühjahr wurde in der Nachbarschaft eingebrochen und die Polizei hat alle Nachbarn befragt. In einer bürgerlichen Wohnstraße mit frei stehenden Einfamilienhäusern am Rhein steht dann eine Polizistin in voller Kampfmontur vor unserem Haus. Ein zu kurz geratenes Pummelchen mit kugelsicherer Weste, Kampfstiefel, Waffen- und Patronengürtel. Was soll diese einschüchternde Montur, ist für die lokale Polizei der Bürger nur noch ein potenzieller Terrorist.
    Im Herbst sind wir mit dem Auto aus Kroatien zurückgekehrt, die kroatische, slowenische und österreichische Polizei an den Grenzen machte ihren Dienst in leichter Sommeruniform. Hinter der Grenze in Bayern dann eine Kontrolle, zwei jungen durchtrainierte Polizisten, volle militärische Kampfausrüstung, einer mit Maschinenpistole und unzählige Magazine mit Patronen. Für einen militärischen Checkpoint an einer Landstraße vor Bagdad oder Kabul angemessenen aber um Bundesbürger zu fragen, woher Sie kommen und ob sie geimpft sind.
    Einer Polizei, die in mir nur den potenziellen Terroristen und Gefährder sieht, kann ich aus reinem Eigenschutz nicht mehr offen entgegenkommen. Kein Wort zu viel, lieber auf mein Recht die Aussage zu verweigern bestehen. Und als ich im Dezember eine Wohnung neu vermietet habe, habe ich mich bewusst gegen einen Polizisten entschieden. Das Risiko, einen brutalen Demonstrantenschubser in die Hausgemeinschaft zu holen, war mir einfach zu hoch.

    • Tina Hansen Antworten

      … sie – oder besser: einige von ihnen – schubsen tatsächlich.
      Sage ich, weiß ich. Und bin doch eigentlich immer #teampolizei gewesen.

    • .TS. Antworten

      Zwiespältige Sache… einerseits ist dieses martialische Auftreten durchaus als psychologische Beeinflussung gewollt:
      Ein Aussehen daß nicht „nahbar“ sondern „Nahkampf“ ausstrahlt führt dazu daß sowohl Träger als auch Umfeld von harmlosem Dialog abgehalten werden und stattdessen in Richtung der Extreme „distanzieren“ oder „durchgreifen“ tendieren. Diese Entfremdung als auch Radikalisierung ist durchaus im Sinne totalitärer Taktik.

      Andererseits ist es heute durchaus keine Seltenheit daß Einsatzkräfte mitunter unvermittelt angegriffen werden, selbst Sanitäter sieht man bei Veranstaltungen oder in („partybeszenten“) Innenstädten mitunter nur noch in Schutzausrüstung mit Helm. Laut Aussage eines dazu befragten Sanitäters sind zumindest Flaschenwürfe kein Einzelfall mehr.
      Allerdings frage ich mich welche Personen dafür verantwortlich sind und wer diese dazu anstiftet – denn selbst diejenigen die sonst eher extremere Positionen jeglicher Art vertreten hatten durchgehend den Eindruck gemacht daß sie Feuerwehr und Rettungsdienste als neutrale Helfer anerkennen die auch in aufgeheizten Situationen einen geschützten Sonderstatus haben.

  15. Wölfgang Heppelmann Antworten

    „Wer Kontakt mit Personen, Organisationen, oder Staaten aufnimmt, die der DDR gegenüber feindlich gesinnt sind, werden mit Gefängnis nicht unter zwei Jahren bestraft. – (Wenn der Kontakt zu einem westdeutschen Politiker allerdings erfolgreich war, wie bei mir mit Herren Johannes Rau, wurde der Vollzug ausgesetzt, denn dan galten die Verträge von Helsinki)

    Das klingt genauso wie StGB § 106, was Gerd Jahn weiter oben schon anführte.
    Die Bundesrepublik hat nicht die sog. DDR in sich aufgenommen, wie einige hier glauben. Nein, di DDR ist erheblich gewachsen, und droht, nächstens an Überdehnung zu platzen.

  16. Alexander Droste Antworten

    In einem bemerkenswerten Recherchewerk „Inside Corona“ werden interessante Erkenntnisse dokumentiert, in denen – man lese und staune – Bill Gates eine immer wieder zentrale Figur darstellt. Auf YouTube kann man das Interview mit einem der Autoren, Thomas Röper, ansehen (Kanal: Steinzeit, ich habe es unter meinem Namen verlinkt). Mal sehen, wie lange es stehen bleibt, denn YT ist Teil des Systems.

    Es beschreibt aus meiner Sicht als Biologe ins Gesellschaftliche übertragen den perfekten Parasitismus. Der Organismus (Gesellschaft) wird nicht nur ausgesaugt, sondern er wird dazu gebracht, den Parasiten (NGOs, Stiftungen) aktiv zu nähren und vor dem eigenen Abwehrsystem (demokratischer Widerspruch) zu schützen. Das erklärt doch einiges!

  17. A.S. Antworten

    Ersetzen Sie Haldenwang durch Mielke und das Bundesamt für Verfasssungsschutz durch StaSi.

    Nichts anderes ist mit dieser ehemals ehrwührdigen Behörde sein der Absetzung von Herrn Maaßen passiert. Sie wurde zu eine reaktivierten StaSi mit einem modernen Mielke umgebaut.

    Dann passt auch die extremistische Agitation Mielkes, pardon Haldenwang wiede.

    Ich bin Stolz ein STAATSFEIND zu sein, zumindest der Defination dieses totalitären Clownes nach!

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