Heute Sangria, morgen in Quarantäne – das Pingpong-Spiel mit der Inzidenz

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt seit zweieinhalb Wochen wieder. Das Robert Koch-Instituts (RKI) informiert uns, dass sie gestern bei 13,6 liegt nach 13,2 am Vortag. Der Tiefstwert Anfang Juli lag bei 4,9.Im Grunde weiß man auch nach Monaten nicht, wo das alles endet.

Sie verfügen einen harten Lockdown, dann sinken die Zahlen rapide. Das hat zur Folge, dass die Menschen nach Rückgabe ihrer Freiheit rufen. Wochen vor der nächsten Bundetagswahl ist das ein ernstzunehmender Faktor für die Politiker, die gerne wiedergewählt werden möchten. Also heben sie die Beschränkungen auf. Restauramts und Biergarten überall in Deutschland sind ausgebucht, auf unseren Fllughäfen ist endlich wieder nennenswerter Betrieb – lange nicht wie früher, aber das Rad dreht sich spürbar wieder schneller.

Mein Freund Gerald postet Strandbilder von den Malediven, auf Malle verlangen ungesund braungebrannte Mitvierzigerinnen in knapper Badebekleidung nach der nächsten Runde Sangria. Und genau deshalb beginnen die Zahlen wieder zu steigen. Die 14-Tage-Inzidenz in Spanien liegt gerade bei 624, die in Holland sogar bei 670. Bei uns in Deutschland steht sie angeblich ganz aktuell noch bei 17.

Wohin führt uns also dieses Pingpong-Spiel? Mal harter Lockdown, mal Brot & Spiele?

Die Impfung mit Biontech wurde uns als das Nonplusultra angepriesen, dann hieß es, nach zwei Impfungen müsse es – leider, leider – wohl für alle Geimpften noch eine dritte Impfung geben. Kann man ja machen, wenn es dann endlich unter Kontrolle ist.

Doch nun kommen Berichte aus Israel, nach denen die Wirksamkeit dieses Impfstoffs seit Ausbreitung der Delta-Variante gesunken sei und nur noch zu 64 Prozent vor einer Ansteckung schütze. Wenigstens bleibe der Schutz vor schweren Verläufen hoch. Und die Delta-Variante führe dazu, dass sich das Virus zumindest in Europa weiter stark ausbreitet.

Es ist nicht das Virus, das mir im Moment Sorgen befreitet. Es ist mein Eindruck, dass niemand wirklich einen Masterplan zu haben scheint, das RKI nicht und die Bundesregierung schon mal gar nicht. Man dreht hier ein bisschen an den Stellschrauben, dann da ein bisschen, mal macht man dicht, dann ist wieder alles auf. Was aber, wenn nach Alpha, Beta, Gamma, Delta die nächste Variante kommt und dann noch eine?

In den vergangenen 24 Stunden wurden übrigens in deutschland 28 Todesfälle mit und an Corona registriert.

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Wie in Deutschland Rassismus gegen Weiße mit Ihrem Geld staatlich gefördert wird

Deutschland brummt, immer neue Unternehmen, Vereine und Stiftungen wachsen aus dem Boden, die einer linksgrünen Ideologie folgend einträgliche Geschäfte machen.

Das Unternehmen „Diversity Works“ zum Beispiel berät Konzerne und staatliche Einrichtungen in Sachen Diversität. Tolle Geschäftsidee oder? Früher gründeten Leute eine Firma, die Tische und Stühle zimmerte oder andere saßen in der Garage der Eltern und schrieben Computerprogramme. Heute ist man Friedens- oder Genderforscher oder Diversity-Berater und verdient Geld auch mit Ihren und meinen Steuern.

Neben Diversity und Klima der neueste Hit: das Thema Rassismus.

Und nehmen Sie das bitte ernst: Rassismus ist ekelhaft, Menschen wegen ihrer Hautfarbe und Herkunft zu benachteiligen und geringzuschätzen. Was ist interessant finde ist dabei aber, dass man das ungestraft tun darf, wenn das Opfer ein Weißer ist. Dann ist Rassismus ok. Der Weiße ist grundsätzlich Täter und selbst schuld, wenn er geschmäht und verfolgt wird.

Man hat aber eine Möglichkeit, sich auch reinzuwaschen als Weßer, nämlich wenn man zum Beispiel einen „Blue-Eyed“-Workshop (deutsch: Blauäugigen-Workshop) von „Diversity Works“ belegt. Da werden nämlich Teilnehmer, auch oft Schüler, wie BILD gerade schrieb, von einem Coach systematisch fertig gemacht. Sie sollen sich für ihre Haut- und Augenfarbe so richtig schlecht fühlen.

In einem Land, das noch alle Tassen im Schrank hat, würde hier der Deutsche Kinderschutzbund reingrätschen und diesen Unsinn ein Ende bereiten. Aber Deutschland ist halt krank und hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Die Bundeswehr hat – wirklich wahr – Soldaten eines Panzergrenadierbataillon aus Brandenburg zu so einem Schwachsinns-Workshop geschickt. Damit sie sich mal richtig schlecht für ihre Hautfarbe fühlen, bevor sie nach Mali zum Kampf gegen Terroristen entsendet werden, die…eine andere Hautfarbei haben und deshalb per se erstmal gute Feinde sind.

In Schleswig-Holstein und Hessen wurde der  Workshop bei der Polizeiausbildung durchgeführt. In Schleswig-Holstein mussten sich alle angehenden Polizisten der Landespolizei aus den Jahrgängen 2016 und 2017 von einem Coach schikanieren lassen.
BILD stellt dazu fest:
„Menschen nur aufgrund ihrer Hautfarbe psychischen Schmerz zuzufügen, ist keine sinnvolle pädagogische Maßnahme – sondern rassistisch. Dazu kommt: Der Workshop soll weißen Menschen ihren Rassismus austreiben und unterstellt damit pauschal, dass Weiße rassistisch sind.“

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Das Olympische Feuer brennt – in Tokio aber nicht bei mir

Die Olympischen Spiele in Tokio haben begonnen, und man fragt sich unwillkührlich: Warum eigentlich?

Soziale Kontakte im Olympischen Dorf sind unerwünscht, die Sportler fliegen ein, machen Wettkampf und hauen wieder ab. Es ist Coronazeit.

Vor dem Riesenstadion, in dem 900 VIPs Platz nehmen durften, demonstrierten eine Handvoll Japaner, die gar keine Lust auf so ein Olympia haben. Und zugegeben, Miesmacher gibt es immer, auch wenn Deutschland sich für internationale Sportereignisse bewirbt. irgendwo lebt immer eine Eidechse, wegen der keine Sportanlagen gebaut werden dürfen.

Aber die Spiele finden statt, irgendwie wird es funktionieren, und vielleicht kommt irgendwann sogar so etwas wie Begeisterung auf, wenn es überraschende Goldmedaillen für Deutschland gibt. Bei der EM gab es auch einen schleppenden Start, und zum Schluss saßen viele Millionen in Deutschland vor den Großbildschirmen, um allerdings Italien gegen England zu gucken.

Um 23.13 Uhr Ortszeit hat der Tenno die XXXII. Olympischen Spiele offiziell eröffnet. Japans Tennis-Star Naomi Osaka entzündete das Olympische Feuer.

Und gerade wenn man beginnt, sich doch noch irgendwie mit dem Spektakel zu arrangieren, kommt wieder Volksbelehrung. Die deutsche Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig und der Wasserspringer Patrick Hausding trugen zusammen unsere Fahne ins Stadion. Eine schöne Geste, wenn sie nicht begleitet würde vom Hinweis, das sei „ein Zeichen der Gleichstellung“ und „cool“. Glauben Sie mir, ich habe nichts gegen Gleichstellung und schon gar nichts gegen Frauen. Ich habe nichts gegen Transsexuelle oder Homosexuelle. Aber ich habe etwas gegen die Politisierung des Sports, es nervt mich ohne Ende.

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Der Sturm im Wasserglas um Philipp Amthor

Philipp Amthor von der CDU ist ein echter intellektueller wie rhetorischer Farbtupfer in seiner Bundestagsfraktion, ja eigentlich im Hohen Haus insgesamt, das nun wirklich nicht reich an Farbtupfern ist, wenn man die Bekleidung der Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth einmal beiseite lässt.

Am Wochenende hat sich Amthor bei einem Pferdefestival in Mecklenburg-Vorpommern mit zwei Männern fotografieren lassen, die anscheinend Neonazis waren. Einer trug ein T-Shirt, mit dem er sich mit der immer mal wieder inhaftierten Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck solidarisiert. Das Foto von den drei Herren tauchte später auf Instagram auf und wurde von Linksextremisten aus Bochum auf Twitter veröffentlicht. So weit so schlecht, wenn sich die radikalen Idioten von Links und Rechts gegenseitig hochschaukeln. Hatten wir ja schon mal – allerdings ohne Insta und Twitter vor 90 Jahren.




Es wurde eindringlich gewarnt, bevor der große Regen begann: Aber niemand unternahm etwas

Man will es schon gar nicht mehr hören, weil es so oft gesagt werden muss: Diese Bundesregierung ist die schlechteste, die wir seit 1945 haben. Mit Pleiten, Pech und Pannen ist das systemische Versagen sowohl der Exekutive als auch der Legislative nur sehr unzureichend umschrieben.

Die Naturkatastrophe, die wir in diesen Tagen erlebt haben, hätte nicht aufgehalten werden können. Aber viele von den 160 verstorbenen Menschen könnten heute noch leben, wenn die verantwortlichen Politiker auf die eindringlichen Warnungen der Forscher und Meteorologen gehört und reagiert hätten. Warum sie es nicht taten, und wer konkret persönlich versagt hat, wird wie üblich wohl nicht festgestellt werden. Niemand aus der Politik hat ein Interesse daran, weder die Kanzlerin, noch die Ministerpräsidenten der betroffenen Bundesländer und auch nicht die Bürgermeister und Landräte vor Ort.

Klar, gab es welche, die die Regenjacke und Gummistiefel angezogen haben, als es begann am vergangenen Dienstag. Natürlich gab es Leute in den Rathäusern, Kommunalpolitiker, die gehandelt und Gutes und Richtiges getan haben, als die endlose Flut schon in Bewegung war. Wer will das bestreiten?

Aber dass das europäische Flutwarnsystem (Efas) vier Tage vor der Apokalypse eine dringende Warnung vor“extremen Hochwasser“ an die Regierungen von Deutschland und Belgien schickt, die anscheinend komplett ignoriert wurde – ja, es regnet halt ein bisschen – ist unverzeihlich. Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) wusste drei Tage vorher, was uns droht und warnte eindringlich. Und nicht nur vor dem, was passieren wird, sondern auch wo es passieren wird. 37 Landkreise benennt der DWD am vergangenen Mittwoch und prognostiziert Niederschlagsmengen von bis zu 180 Litern pro Quadratmetern. Und keiner der Entscheider genannten Menschen in Berlin und Düsseldorf reagiert.

Der Deutsche Wetterdienst warnte nicht nur vor Regen, sondern auch vor Hochwasser in den Flüssen und überfluteten Straßen und Erdrutschen. Doch niemand handelte, niemand bemühte sich wenigstens, die Menschen in diesen Regionen zu warnen. Die öffentlich-rechtlichen Staatssendeanstalten, die sich großmäulig „Grundversorger“ nennen, versagten erneut auf ganzer Linie.

Und wissen Sie was: Es wird wieder und wieder passieren. Mal ist es eine Naturkatastrophe, mal ein Terroranschlag, vielleicht mal wieder ein Krieg oder ein Virus aus einem Labor in China oder Iran – Deutschland ist auf nichts vorbereitet. Weil es in der politischen Führung Leute gibt, die ihren Lebensunterhalt und ihre Altersversorgung gesichert sehen wollen, und die sich einen Scheiß darum kümmern, was hier draußen bei den einfachen Bürgern los ist.

Aus Kreisen von Landwirten, die in Rheinland-Pfalz privat Hilfe in der Krisenregion Ahrweiler geleistet haben und noch leisten, wurde der Redaktion der Online-Tageszeitung TheGermanZ heute morgen erzählt, dass die Behörden die Traktoren aus dem stark betroffenen Ort Schlecht vertrieben, bevor Kanzlerin Merkel und Ministerpräsidentin Dreyer zu ihrem Besuch dort eintrafen. Und da, wo vorher noch die landwirtschaftlichen Fahrzeuge standen, seien Feuerwehrwagen aufgereiht worden, wohl als Kulisse für die schönen Bilder abends im Fernsehen.

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Die gemütlichen Zeiten für Ramelow in Thüringen könnten (endlich) vorbei sein

Aus Thüringen sind neue Töne zu vernehmen, genau aus der Thüringer CDU. Die hat den Freistaat nach der Wende 1990 20 Jahre lang hervorragend regiert, Thüringen galt damals als das Musterland in Ostdeutschland. Bernhard Vogel, Dieter Althaus zeigten der Republik, wie es funktioniert, blühende Landschaften auf die Beine zu stellen.

Was danach passierte und letztlich in der Wahl von Bodo Ramelow aus der SED-Nachfolgepartei zum Ministerpräsidenten einer rot-rot-grünen Landesregierung gipfelte, ist wohl nur mit einer ostdeutschen Form des Stockholm-Syndroms zu erklären. Und mit falschen Personalentscheidungen in der CDU, die in Umfragen inzwischen unter 20 Prozent herumdümpelt.

Bodo Ramelow und seine Koalition wurden 2019 abgewählt von den Bürgern. Der neue Landtag wählte den FDP-Politiker Thomas Kemmerich zum neuen Ministerpräsidenten. Wählerwille erfüllt, immerhin für drei Tage, bis die Bundeskanzlerin am Smartphone in Südafrika die Wahl rückgängig machen ließ. Ein beispielloser Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik.

Dass Ramelow mit seinen Genossen immer noch in der Erfurter Staatskanzlei hockt, hat einzig mit der Prinzipienlosigkeit einer durchgemerkelten CDU zu tun, die dem Sozialisten seit über einem Jahr Mehrheiten verschafft. Die CDU, die Partei Helmut Kohls.

Zunehmend regt sich aber Widerstand in der Thüringer Union, nicht zuletzt haben vier Landtagsabgeordnete mit ihrer Verweigerung, der Auflösung des Landtags zuzustimmen, Neuwahlen verhindert. Und Fraktionschef Mario Voigt listete beim Jahresempfang seiner Partei vergangene Woche in Erfurt, Punkt um Punkt des Versagens der Ramelow-Regierung schonungslos auf.

Jetzt legte Voigt in einem Interview nach und stellte klar, dass der Kuschelkurs mit den Sozialisten in der Landespolitik ab der Sommerpause Geschichte sein wird. O-Ton: „Es ist nicht unsere Aufgabe, Ramelow an der Macht zu halten.“ Das ist wahr, und auch wenn diese Erkenntnis viel zu spät kommt, sie ist richtig. Allerdings werden die Bürger ihn und die CDU in Zukunft an dieser Aussage messen.

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Wir werden Fremde im eigenen Land

Wie viel Zuwanderung aus einem fremden Kulturkreis ist eine Gesellschaft bereit, zu akzeptieren, bevor die Stimmung kippt? Mit dieser Frage beschäftigte sich einst Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD), ein Krisenmanager der Extraklasse, der bis heute überall in der Bevölkerung hohes Ansehen genießt, außer in seiner eigenen Partei natürlich, die in den vergangenen Jahren völlig außer Kontrolle geraten ist.

Kurt Schumacher, Erich Ollenhauer, Willy Brandt, Helmut Schmidt, Gerhard Schröder und Saskia Esken, das schreit geradezu nach einem Gewinnspiel bei Radio Wuppertal mit der Frage: Wer passt nicht in diese Reihe?

Und weil wir gerade bei Wuppertal sind, da war ich erst gestern. Nur an der vor sich hinrostenden Schwebebahn habe ich die Stadt erkannt, als ich den Stau auf der Autobahn endlich verlassen konnte und mich über Land nach Düsseldorf durchzumogeln versuchte. Und plötzlich war ich in Wuppertal, in einer Querstraße zur Berliner Straße, die da wohl die Hauptverbindungslinie zu sein scheint.

Ganz im Ernst: Da war nicht ein einziger erkennbar „Bio-Deutscher“ auf der Straße zu sehen, stattdessen Müllberge ohne Ende, Plastiksäcke, Gerümpel, Bauschutt, Möbel, zerdeppert, hässlich. Selbst wenn Sperrmülltag gewesen wäre – hier wäre kein Schwarzhändler am Abend vorher vorbeigekommen. Ich bin ja in meinem Journalistenleben ein wenig herumgekommen, aber so eine Straße habe ich zumindest in Deutschland noch nicht gesehen. Selbst üble Ecken irgendwo in Palästina sehen im Vergleich zu dieser Straße gestern in Wuppertal aus wie eine Einfamilienhaussiedlung im Allgäu.

Wie viel Zuwanderung verträgt eine Gesellschaft wie unsere? Ich denke, die rote Linie ist deutlich überschritten. Zuwanderung, das sind ja auch die Neubürger aus den früheren Ostblockstaaten, aus Polen, Tschechien und Russland. Da gibt es keine gravierenden Probleme. Und auch der syrische Lehrling in der KfZ-Werkstaat oder der indische Koch im Restaurant sind doch keine Probleme. Wer mitmacht, etwas leistet und die Regeln und Traditionen bei uns akzeptiert, der oder die sind herzlich willkommen. Und wenn sie auch noch die deutsche Sprache sprechen – wunderbar! Twelve Points for Poland!

Aber das hier, diese Straße in Wuppertal, ist etwas anderes. Freunde erzählten mir von einer wohl ähnlichen Straße im Dortmunder Norden, wo sich hunderte Bulgaren eingefunden und angemeldet haben, fahrendes Volk, die wir frühere mit einem Schweineschnitzel in Verbindung bringen durften, bevor man selbst die Sauce mit Paprika dazu nicht mehr so nennen darf, wie sie heißt.

Da werden Flaschen und bisweilen auch mal ein Fernseher aus dem Fenster im dritten Stock geworfen, da türmen sich Müllberge vor Häusern, da verrichtet man auch mal die Notdurft im Treppenhaus. Bunte Vielfalt halt, wie man das bei den Grün_*Innen nennt. Mit Kriminalität will ich hier gar nicht anfangen.

Nur eine kleine Episode noch aus Wuppertal. Während ich im Schritttempo entlang der Müllberge rollte, ein Szenario, das mich an die Straßen in dem Actionfilm „Die Klapperschlange“ in meiner Jugend erinnerte, bog eine Familie – junger Mann, gut angezogen und Haare schön, seine Frau mit Kopftuch und zwei kleinen Kindern – um die Ecke, schauten sich das Elend an und drehten um. Hier wollen auch Menschen aus dem islamischen Kulturkreis nicht langlaufen. Wahrscheinlich denken sie, dass die Deutschen halt so sind…

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„Keine Experimente“: In der Krise wird die Union immer sexy

Im neuen „ZDF Politbarometer“ erreicht die Union wieder 30 Prozent Zustimmung, und Kanzlerkandidat Armin Laschet, einst angeblich so unbeliebt in der Bevölkerung, liegt inzwischen satte 20 Prozent vor der grünen Herausforder_*Inx Annalena Baerbock, die – so rief mir eben jemand im Vorbeigehen zu – wohl wieder ein paar Dinge nachmelden musste. Vergessen wir nicht alle manchmal etwas?

Es ist eindeutig: In der Krise vertrauen viele Bürger zuallererst der Union. Die ist nicht sexy, aber solide. Als Corona begann, schossen die Werte für CDU und CSU durch die Decke, Jens Spahn – man kann es kaum glauben – war vor eineinhalb Jahren der beliebteste Politiker in Deutschland.

Helmut Kohl war 1989 als Kanzler politisch mausetot, da verhaspelte  sich Günter Schabowski bei einer Pressekonferenz in Ostberlin. Der „Mantel der Ge’chichte“ wehte und plötzlich war der Dicke der Superstar, nicht nur in Deutschland. Und jetzt Wassermassen, einstürzende Häuser, Tote in NRW und der Eifel – und wieder vertrauen die Bürger zunehmend der CDU. „Keine Experimente“ war der Slogan der Adenauer-Partei im Bundestagswahlkampf 1957, der dem Alten sogar eine absolute Mehrheit und 50,2 Prozent Zustimmung brachte.

Manche Dinge ändern sich nie. Richten Sie sich mental ab September auf einen Bundeskanzler aus Aachen ein!

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Radio Wuppertal zeigt den Staatssendern, was Journalismus ist

Ob islamistischer Terroranschlag, Putsch in der Türkei oder jetzt die Jahrhundertflut in Deutschland: Die Grundversorger der öffentlich-rechtlichen Anstalten versagen auf ganzer Linie – aber auf unsere Kosten. Die BILD berichtet heute über den kleinen Lokalsender „Radio Wuppertal“, der gerade einmal zehn Angestellte hat.

Als am Mittwochabend die Sintflut über Teile des Rheinlands und des Ruhrgebiets hereinbrach, als Katastrophenalarm ausgelöst wurde und in der Stadt die Sirenen heulten, war nichts zu sehen und zu hören beim WDR mit seinen 4.200 Mitarbeitern und dem Jahresetat von 1,6 Milliarden Euro. In BILD schildert der Chefredakteur Georg Rose (60): „Am Mittwochabend gegen 20.35 Uhr bekamen wir einen Anruf von einem Mitarbeiter der Stadt Wuppertal, der uns vor einer drastischen Verschärfung der Lage warnte.“

Daraufhin machte Rose mobil, acht Mitarbeiter starteten ab 21 Uhr aus dem Nichts eine Live-Sondersendung, berichteten, warnten, organisierten Kommunikation zu und zwischen den Menschen in Wuppertal. Beim WDR lief parallel die „ARD Popnacht“.

Engagierter Journalismus sieht anders aus. Und ja: Immer wieder stellt sich die Frage, welche Konsequenzen das wiederkehrende Versagen in den Staatssendeanstalten eigentlich hat. Und: Ob wir diese unbeweglichen Dickschiffe namens ARD und ZDF überhaupt noch brauchen in Deutschland.

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GenderGaga nun auch bei der Lufthansa: Rufen wir halt zukünftig „Hallo, Bedienung!“

Die Deutsche Lufthansa redet ihre Passagiere zukünftig nicht mehr mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ an. Auch das englische «Ladies and Gentlemen» ist Vergangenheit. Die Regelung gilt auch für alle Airlines des Konzerns wie Austrian, Swiss, Eurowings und Brussels Airlines.

Auf Facebook las ich vorhin die schöne Idee, dass wir Passagiere dann zum Beispiel reagieren sollten, indem wir auf Flügen Stewardessen mit „Hallo, Bedienung!“ anrufen. Das wird natürlich wie immer kaum einer tun, und so setzt sich die Schwachsinnsideologie einer schrillen und lauten linken Lobby in allen Lebensbereichen durch. Weil weder die regierenden Parteien noch die großen Unternehmen, die am Tropf des Staates hängen, wagen würden, Widerstand zu leisten.

Es muss alles noch viel schlimmer werden, bis die bürgerliche Mehrheit in unserer Gesellschaft aufsteht und Schwachsinn auch öffentlich Schwachsinn nennt.

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