Gesegnete Ostern! Bleiben Sie mutig!

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Leserinnen und Leser,

sehen wir es positiv, es gibt Dinge, die finden noch statt, selbst wenn Corona ist. Ostern zum Beispiel. Manche in unserer Berliner Nomenklatura wollten selbst das Fest des Leidens und der Auferstehung Jesu Christi nur digital zulassen. Doch da hat dann selbst der Schnarchladen der katholischen Amtskirche in Deutschland aufgemuckt.

Und so „dürfen“ Kelles heute Abend in einer Kirche am Niederrhein im Kreis von immerhin 60 erlaubten Teilnehmern die Osternacht feiern. Ganz stimmungsvoll natürlich mit Abstandsregeln, Mund-Nasen-Schutz, Desinfektionssprühgeräten und Teilnehmerlisten, die vorher auszufüllen sind. Nächstes Jahr werden wir dann wohl in irgendeinem muffigen Keller sitzen müssen, heimlich, drei Mal an der Holztür klopfen, um eingelassen zu werden, Kerzen, auf leere Weinflaschen gesteckt, so wie unsere Glaubensbrüder und -schwestern in der römischen Untergrundkirche in China. Da ist es sogar noch gefährlicher, wenn man beim Beten erwischt wird. Noch.

Das neue Jahr hat ansonsten recht gut begonnen. Meine neue Online-Tageszeitung TheGermanZ  ist stark abgehoben mit über einer Million Aufrufen im ersten Monat. Und wir alle im Team hungern nach noch viel mehr. Aus der Politik bekommen wir jetzt auch Signale, dass bei normalem Impfverlauf unser alljährliches Schwarmintelligenztreffen Anfang Oktober in NRW wird stattfinden können. (1. bis 3. Oktober). Könnte alles also noch schlimmer sein. Aber  vieles ist schon schlimm in unserem Deutschland 2021.

Ich danke Ihnen allen ganz persönlich für Ihre ungebrochene Unterstützung und für Ihre Treue zu diesem Blog, der seit nun schon acht Jahren eine wichtige Rolle unter den alternativen Medien in Deutschland spielt. Klar, wenn meine Texte noch stärker in den Sozialen Netzwerken geteilt würde, und wenn das Spendenaufkommen etwas größer wäre, dann wäre das hilfreich, aber ich will nicht jammern. Schon gar nicht an einem Tag wie heute.

Passen Sie gut auf sich und Ihre Liebsten auf! Lassen Sie sich nicht entmutigen!

Gesegnete Ostern!

Ihr Klaus Kelle




Das Neue Deutschland ist jetzt nicht mehr nötig

Wenn Sie die aktuelle Berichterstattung des Fernsehsenders n-tv oder der einst bürgerlich-konservativen Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) über die Bundestagskandidatur des früheren Verfassungsschutzchefs Hans Georg Maaßen in Thüringen lesen, dann wissen Sie, dass es keiner sozialistischen Staatspresse à la DDR mehr bedarf. Diese Form von Manipulation und, ja, Hetze, erledigen wir in diesem Deutschland, in dem wir gut und gerne leben, ganz allein.




Gefallen für Deutschland: Drei tote Soldaten, und kaum einen kümmert es

Gut 1.500 Bundeswehrsoldaten haben heute in mehreren Gruppen in den Sozialen Netzwerken ihrer in Afghanistan gefallenen Kameraden vom Karfreitagsgefecht 2010 gedacht. Von anderen Gedenkfeiern in Deutschland ist mir nichts bekannt. Bundespräsident und Bundeskanzlerin werden heute keine Fernsehansprachen an das 82-Millionen-Volk halten und ARD-“Brennpunkte” gibt es wohl nur, wenn die Bundeswehr ihr GenderGaga ausweitet. Es ist eine Schande, wie unser Land die jungen Männern und Frauen behandelt, die für uns alle oftmals Leib und Leben riskieren. Der fehlende Respekt der etablierten Politik und das Desinteresse in der Bevölkerung an denen, die unserem Land dienen, und an denen, die für unser Land gestorben sind, ist beschämend und macht wütend.

Am 2. April 2010 gerieten Soldaten des Fallschirmjägerbataillons 373 aus Seedorf in einen Hinterhalt der Taliban. Stabsgefreiter Robert Hartert wird von feindlichen Kugeln schwer verwundet. Im Feldlager erliegt er später seinen schweren Verletzungen. Beim Versuch, aus dem Hinterhalt auszubrechen, gerät das Fahrzeug von Hauptfeldwebel Nils Bruns und Hauptgefreitem Martin Augustyniak in eine Sprengfalle. Beide sterben vor Ort. Die eingeschlossenen Fallschirmjäger kämpfen mit acht Schwerverletzten ums nackte Überleben. Ganze neun Stunden lang.

Eine amerikanische Hubschrauberbesatzung, die zufällig Zeuge der dramtischen Ereignisse wird, kommt den Deutschen zur Hilfe. Obwohl er von seinen Vorgesetzten den Befehl zum Abbruch erhält, landet Captain Jason La Cross, lädt Tote und Verwundete ein. Und das ganze vier Mal. Ein Begleithubschrauber feuert derweil in die Stellungen der Taliban, um die zu beschäftigen.

Für die radikalen Islamisten wird das Karfreitagsgefecht trotz hoher Verluste zum internationalen Propaganda-Erfolg, für die Bundeswehr markiert es den Auftakt des blutigsten Jahres in ihrer Geschichte.

Auch vor dem 2. April 2010 gab es Anschläge auf die Bundeswehr in Afghanistan, auch vorher starben deutsche Soldaten dort. Aber erst seit dem 2. April 2010 haben wir Deutschen begriffen, jedenfalls die, die nicht in einer rosaroten Peacenick-Welt leben und meinen, man könnte zum Sterben bereite Fanatiker mit Sonnenblumen und Sozialarbeit zum Einlenken bewegen, dass wir uns im Krieg befinden. Im Krieg am Hindukusch, irgendwo am anderen Ende der Welt.

Ich habe heute mit einem Soldaten gesprochen, der mehrmals in Bundeswehr-Uniform im Einsatz dort gewesen ist. Auch er gehörte zu den insgesamt 500 Soldaten, die damals an dem blutigen Karfreitag dort im Einsatz waren. “Wir haben dort keine Chance, die Briten haben es nicht geschafft, die Russen nicht und wir werden es auch nicht schaffen.” Afghanistan ist ein Land, das unbeherrschbar ist, erzählt er. Und von der Clan-Mentalität dort. “Wissen Sie, es geht in Afghanistan nur um Geld, und um nichts anderes. Freiheit, westliche Werte – vergessen Sie es!”

Der Offizier erzählt mir, wie es dort in den Familien läuft. “Wenn da drei Söhne sind, dann schicken die Eltern den einen zur Polizei, den anderen zur afghanischen Armee und den dritten zu den Taliban. Einer wird dann später zu den Gewinnern gehören.”

Von den Ausbildungsbemühungen der westlichen Bündnispartner und der Bundeswehr im Norden Afghanistans, hält mein Gesprächspartner wenig. Es gebe kaum noch Leute, die zu den Streitkräften gehen wollen, und wenn, dann nur gegen viel Geld. Er erzählt von einer afghanischen Kompanie, die er mit augebildet hatte. Als er Jahre später wieder dorthin kam, lebte keiner der jungen Männer mehr, die er mit ausgebildet hatte. Nicht einer.

“Es wird sich nichts ändern”, ist der Soldat sich sicher: “Wenn wir zehn Schulen gebaut haben, dann sind heute neun davon wieder geschlossen.”

Am 2. April 2010 starben deutsche Soldaten nicht durch einen Selbstmordanschlag oder eine Sprengfalle, sondern sie fielen im Kampf mit islamistischen Fanatikern, in einem Krieg, von dem manche denken, er habe am 11. September 2001 mit den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon in den USA begonnen. Aber in Wirklichkeit begann das alles schon viel früher.

Das Karfreitagsgefecht veränderte den Blick der Deutschen auf ihre Armee. Vielen wurden an diesem Tag beim Anschauen der Fernsehnachrichten erst bewusst, dass die Bundeswehr nicht eine Art uniformiertes Technisches Hilfswerk (THW) ist, dessen einziger Zweck das Brunnenbauen und das Stapeln von Sandsäcken gegen Hochwasser ist. Sondern dass unsere Söhne und Töchter, die dort dienen, jederzeit bereit sein müssen, im Ernstfall ihr Leben aufs Spiel zu setzen, gegen Feinde, von welcher Seite sie auch kommen mögen.

Heute, während ich das hier schreibe und wir den Dauerlockdown leid sind, hat die Bundeswehr noch immer 1.300 Soldaten am Hindukusch, als Teil der NATO-Mission „Resolute Support“. Der Deutsche Bundestag hat das Mandat gerade erst verlängert.

Welche Medien berichten heute in Deutschland groß über dieses Thema? Sehen Sie! Blogs wie dieser sind wichtig, damit sich die Bürger unabhängig informieren können. Bitte unterstützen Sie unsere journalistische Arbeit mit Ihrer Spende über PAYPAL hier oder durch eine Überweisung auf unser Konto bei der Sparkasse Krefeld DE40 3205 0000 0000 2711 22 !




Das Kabinett des Schreckens: Welche Fachleute uns demnächst regieren

Betrachten wir das zukünftige politische Spitzenpersonal in Deutschland genauer , dann…ja, dann, wird einem Angst und Bange. Das grüne Kanzler_*Innen-Duo Baerbock und Habeck haben ja schon mehrfach verstörende Einblicke in ihre Nichtkenntnis der Situation im Lande offenbart. Doch jetzt zeichnet sich mit der neuen Linken-Chefin Susanne Hennig-Wellsow ein neuer Stern am deutschen Politiker-Himmel ab.

Bei Markus Lanz saß sie gerade, um – als denkbare „nächste Bundeskanzlerin oder Finanzministerin“ – ihr Steuerkonzept vorzustellen. Lanz kann manchmal so fies sein. Es wurde ein Desaster, das mich aber an ein weiteres Interview der Linksaußen letztens erinnerte, in dem sie sich zu den Auslandseinsätzen der Bundeswehr äußerte. Die wolle sie als Linke natürlich beenden verkündete sie, wusste aber auf Nachfrage nicht, wo unsere Soldaten auf der Welt derzeit überhaupt im Einsatz sind, wo es Kampfeinsätze gibt, wo humanitäre Missionen stattfinden. Sie wusste im Grunde…nix.

So geht es vielen Leuten, das Problem hier ist aber, dass es inzwischen dank der unterirdischen Low-Performance von CDU und CSU gut sein kann, dass Frau Hennig-Wellsow und die Klimaexperten Baerbock und Habeck zusammen ein Kabinett bilden, wo am Tisch – sozusagen der Höhepunkt – noch Saskia Esken Platz nimmt. Und die werden dann Deutschland nach vorn bringen. Oder so…




1:2 gegen Nordmazedonien – „Die Mannschaft“ ist genau so überflüssig wie „Die Bundesregierung“

Die deutsche Fußballnationalelf – im Neusprech „Die Mannschaft“ – hat gestern Abend verloren. Wieder einmal. Aber die Art und Weise dieser Niederlage, ein 1:2 gegen Nordmazedonien, derzeit Platz 65 der Weltrangliste, ist ein Sinnbild unseres Landes. Diese Mannschaft hat fertig, dieser Trainer hat fertig und Deutschland auch.

Geht es Ihnen inzwischen auch so? Wenn ich Bundestrainer Joachim Löw sehe, wenn ich höre, wie er die Fußball-Welt erklärt, dann denke ich automatisch an Angela Merkel. Bei allem Respekt: Ich kann mir das nicht mehr anschauen, ich kann das nicht mehr hören. So wie bei Angela Merkel auch. Die beiden sind einfach über der Zeit, sie haben sicher ihre Verdienste, aber es ist vorbei und ich behaupte, Millionen Menschen in unserem Land sehnen sich nach dem Tag, an der die BILD mit großen Buchstaben meldet: ENDLICH!

Ganz ehrlich: Es ist heute wie ein Déjàvu für mich. Meine Eltern, wohl die ganze Familie hat Zeit ihres Lebens – bis Merkel übernahm, versteht sich – die CDU gewählt (nachdem Mende uns 1969 an die Russen verkauft hat, wie man den Schwenk der FDP zu den Roten bei uns zu Hause erklärte. Und ab da: Augen zu, CDU!

Das stand überhaupt nicht in Frage, wenn ein Wahltag nahte. Und ich muss auch sagen: Ich respektiere und verehre Helmut Kohl bis heute für seine Lebensleistung, denn er war ohne jeden Zweifel ein Mann, der unserem Land gedient und Großes geleistet hat. Er war ein Patriot. Aber ich erinnere mich noch, wie 1997 auch im Hause Kelle die Stimmung umschlug, wenn Helmut Kohl abends in der „Tagesschau“ auf dem Bildschirm im Wohnzimmer erschien. Mein Vater schüttelte dann den Kopf und einmal – das werde ich nie vergessen – sagte er: „Ich kann den nicht mehr sehen.“ Nicht mehr den Habitus, nicht mehr die Art, wie er spricht, und nicht mehr die immer gleichen gestanzten Politiker-Worthülsen.

Und sehen Sie, so geht es mir heute eben nicht nur mit Merkel, sondern auch mit Bunbes-Jogi, der uns zu einem Weltmeistertitel geführt hatte, dessen Mannschaft einst nach 30 Minuten 5:0 in und gegen Brasilien führte. Wir schütteten in einer Fußballkneipe am Niederrhein kaltes Hefeweizen in uns hinein, schwenkten Deutschland-Fahnen und waren überzeugt, den großartigsten Fußballtrainer in der Geschichte der Menschheit zu haben.

Und jetzt also 1:2 gegen Nordmazedonien. Nicht mal gegen Mazedonien, was schon eine Schmach wäre. Jetzt verlieren wir bereits gegen Teilstaaten-Staaten. Demnächst wohl auch gegen Südmazedonien oder Westmazedonien. So wie die CDU nach der nächsten Bundestagswahl ihren Generalsekretär Paul Ziemiak verkünden lassen wird: In der Burgstraße in Weihersbrunn konnten wir traditionell unsere Mehrheit verteidigen. Und wir danken unseren Wählerinnen und Wählern und besonders den Diversen für den klaren Regierungsauftrag…

Es ist ein Elend, aber diese Nationalmannschaft – wahrscheinlich werde ich ab sofort für die Verwendung dieses Begriffes vom Verfassungsschutz beobachtet – ist ein Sinnbild des Niedergangs, der den Verlust der vielgepriesenen deutschen Tugenden eindrucksvoll dokumentiert. Statt Helmut Schön, Kaiser Franz und dem „Terrier“ Berti Vogts haben wir jetzt Angela Merkel, Peter Altmaier und Markus Söder. Hosianna!

Lustlose Jungkicker-Millionäre stümpern da über den Rasen, Multi-Kulti zwar, aber ohne Struktur, ohne Konzept, ohne Führungsspieler. Unbedingter Siegeswille? Einer für alle, alle für einen? Spieler, die einfach das Kommando auf dem Rasen übernehmen, ohne dass ihnen das vorher jemand an eine Tafel gemalt hat? 1:2 gegen Nordmazedonien – na und? Kopfhörer auf und ab ins Entmüdungsbecken.

Diese uninspirierte Fußball-Truppe, dieser Trainer, der immer wirkt, als habe man vor Jahren vergessen, das tägliche Valium abzusetzen, sind nicht mehr zu ertragen. So wie Merkel, Laschet, Seibert. In Europa fordern zunehmend Proficlubs – besonders aus Norwegen – und Fan-Initiativen, die WM kommendes Jahr in Katar zu boykottieren wegen der schlechten Arbeitsbedingungen für die Leiharbeiter aus aller Welt, die dort Stadien-Paläste errichten bei 50 Grad Celsius aber nur wenig Trinkwasser. Niemals hätte der Weltfussballverband FIFA den Zuschlag bekommen dürfen. Fans aus Liverpool, Amsterdam, Rio de Janeiro meets Schalke und Bottrop – bei einem Turnier im Land, wo Alkohol aus Glaubensgründen verpönt ist…obwohl, das Schauspiel anzusehen, wäre es dann doch schon wieder wert. Der Clash of Civilizations, Dosenbier trifft Wüstensöhne…ja, ja, und wüste Töchter…das wäre ein Grund, die WM doch anzuschauen. Aber wohl der einzige…

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Tolerant und weltoffen – gegenseitig wäre das auch schön

In Bayern tritt heute ein neues Bestattungsrecht in Kraft, das sarglose Beerdigungen erlaubt. Damit folgt die Staatsregierung einem Wunsch, der von Muslimen seit vielen Jahren immer wieder vorgetragen wird. In 13 anderen Bundesländern gibt es diese Regelung bereits. Nach islamischen Traditionen werden Verstorbene in weiße Leinentücher eingewickelt begraben. Der Münchner Waldfriedhof hat bereits vor Jahren ein Gräberfeld für Muslime angelegt, bei dem die Gräber nach Mekka ausgerichtet sind.

Warum auch nicht? Warum sollen Muslime nicht nach ihren Sitten und Traditionen bestattet werden? Es ist Ausdruck eines Deutschlands, in dem die Religionsfreiheit ernst genommen wird. Und es wäre schön, wenn auch islamisch geprägte Staaten mehr Rücksicht, oder überhaupt Rücksicht, auf die Wünsche und Traditionen der Christen dort nehmen. Da ist noch reichlich Verbesserungsbedarf.




Andere Wege in der Krise: In Florida gibt es keine Maskenpflicht und alles ist geöffnet

Der US-Bundesstaat Florida, der sich zurecht stolz “Sunshine State” nennt, hat in der Corona-Krise vieles anders gemacht als große Teile der USA. Und er hat, wie es jetzt aussieht, Erfolg damit.

Doch zunächst zur Lage in den Vereinigten Staaten insgesamt. Im Januar registrierten die USA am Tag mehr als 300.000 Neuinfizierte, seitdem sinken die Zahlen überall im Land. Das Magazin FOCUS berichtet heute, dass vorgestern 69.586 neu Infizierte gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 124, Deutschland hat gerade 119 – kein wirklicher Unterschied also.

Das hat natürlich verschiedende Gründe. Die USA haben nach einem zögerlichen Beginn vergangenes Jahr, der in Teilen – New York – suboptimal war und viele Menschen das Leben gekostet hat, den Kampf gegen Covid-19 aufgenommen und zwar in einer Konsequenz, wie man sie früher uns Deutschen nachgesagt hat. Der von Mainstreammedien geschmähte Ex-Präsident Donald Trump hat nämlich, nachdem er begriffen hatte, wie gefährlich die Pandemie auch für sein Land werden wird, wenn er nicht konsequent handelt, genau das getan. Impfstoff entwickelt, Impfstrukturen geschaffen und los gings. Heute sind mehr als 100 Millionen Impfungen bereits erfolgt, der amtierende Präsident Joe Biden verspricht: Bis Ende Mai ist die Bevölkerung komplett durchgeimpft.

Und damit kommen wir zurück zu Florida, einem wirklich herrlichen  Stückchen Erde, wo viele Rentner ihren Ruhestand verbringen, unter Palmen und mit nur einer einzigen Sorge: Gehen wir zu “Hooter’s” auf ein paar Chicken Wings oder feuern wir den Grill an? Doch weil nicht alles Schwarz und Weiß ist, darf auch die andere Seite nicht verschwiegen werden. Vergangene Woche kam es in der Partymetropole (“We’re going to…”) Miami sogar zu Ausschreitungen, als Tausende Studenten aus allen Bundesstaaten zum alljährlichen sogenannten Spring Break anreisten und ausgelassen Party feierten.

Es waren sogar mehr Teilnehmer als üblicherweise um diese Jahreszeiten, keinerlei Regeln wurden bevolgt, irgendwann rückte dann die Polizei an, eine Ausgangssperre um 20 Uhr wurde angeordnet und mit Pfeffersprayeinsatz und mehr als 1.000 Festnahmen durchgesetzt. Auf CNN sagte Miamis Bürgermeister Dan Gelber: “Wenn ihr hierher kommt, um durchzudrehen, geht woanders hin, wir wollen euch nicht.”

Doch zurück zum Alltag, der in Florida so ganz anders abläuft als in großen Teilen der USA. Hier gibt es keine Maskenpflicht und keinen Lockdown, keine Abstandsregeln für den Lebensalltag der Menschen, Restaurants und Geschäfte sind geöffnet so wie immer. Die Schulen und – den Begriff benutzen übrigens amerikanische Mütter so wie die deutschen auch als “Kindergoarden” – Kitas sind geöffnet. Florida verzeichnet aktuell eine Arbeitslosigkeit von 4,8 Prozent. Was ich sagen will: Auch in Florida ist Covid-19 für alte und vorerkrankte Menschen extrem gefährlich. Auch hier infizieren sich und sterben Menschen. Insgesamt sind im Sunshine State bis heute 2.027.429 Corona-Infizierte bekannt geworden, davon sind 32.975 AN DEM VIRUS verstorben. Zur Zeit infizieren sich statistisch 51 Menschen täglich. In Florida – mit 22 Millionen Einwohnern.

Wie in Schweden und anderswo auf der Welt auch, stellt sich heraus, dass es offenbar auch einen anderen Weg zur Bekämpfung des Covid-19-Virus und all seiner Mutationen geben kann. Doch während wir in Deutschland und weiten Teilen Europas den harten Weg gewählt haben mit durchaus zweifelhaften “Erfolgen” aber gravierenden Folgen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Unternehmen und die Freiheitsrechte der Bürger, sollten wir schauen, was wir von der Strategie derer lernen können, die einen anderen Weg einschlagen, statt ihnen mit deutscher Überheblichkeit und Besserwisserei zu begegnen und sie als Verschwörungstheoretiker und “Querdenker” zu schmähen.

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Dieser Beitrag erschein zuerst in der Online-Tageszeitung TheGermanZ




Maria 2.0 gescheitert: Gründerinnen treten aus katholischer Kirche aus

Die Gründerinnen der Initiative „Maria 2.0“, die aus der katholischen Kirche die evangelische Kirche 2.0 machen wollten, sind gescheitert. Elisabeth Kötter und Andrea Voß-Frick erklärten gestern ihren Austritt aus der Katholischen Kirche, und ich begrüße das sehr. Nicht, weil ich frauenfeindlich wäre oder etwas gegen Reformdiskussionen in der Kirche habe, sonden weil ich anerkenne, dass die beiden konsequent handeln.

„Jetzt reicht es!“ haben sie ihrer früheren Kirche noch trotzig hinterhergerufen. Und ja, liebe Frau Kötter und liebe Frau Voß-Frick, vielen von uns reicht es schon lange mit den immer gleichen Debatten, mit dem immer gleichen weinerlichen Unterton, mit dem immer gleichen verstaubten Vorhaltungen, die insbesondere die Katholische Kirche in Deutschland seit Jahrzehnten plagen.

Es sei unmöglich, „die Machtstrukturen zu ändern“ haben sie noch erklärt. Das ist eine gute Nachricht am Morgen. Denn wer in „Machtstrukturen“ denkt, der hat Jesus Christus definitiv nicht verstanden.

Ich hoffe, Elisabeth Kötter und Andrea Voß-Frick werden ihren Weg finden, vielleicht zu den evangelischen Brüdern und Schwestern, bei denen alles, was „Maria 2.0“ fordert, ja Alltag ist. Man muss ja nicht katholisch sein. Aber man darf es. Und das ist gut so.

 

 




Tutti Frutti mit Zwangsgebühren – Öffentlich-Rechtliche Grundversorgung an Orgasmen

Leser meines Blogs wissen, dass ich eine Schwäche fürs Radiohören im Auto habe. Und das nicht nur wegen der Verkehrshinweise, sondern auch wegen der Musik. Trotz menschheitsbeglückender Klima-Migrations-Corona-Dauerberieselung gestehe ich, dass ich meistens 1Live höre, die Jugendwelle des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Denn da gefällt mir die Musik gut. Aber weil wir gerade bei Verkehrshinweisen sind… auf dem Weg zum Hotel heute um Mitternacht wurde ich da Zeuge eine Expert_*Innen-Diskussion über die Frage, wie Frauen ihren „Beckenboden“ trainieren können, um leichter zum Orgasmus zu kommen. Eine der Damen schilderte lebhaft, welche Übungen sie dafür ausübe und dass es oft sehr hilfreich sei, wenn sie einen ihrer Finger in ihre Vagina stecke.

Gut, wieder was gelernt, aber ich erzähle Ihnen diese kleine Episode, weil ich heute Mittag um ca. 14.30 Uhr, als ich ins Auto einstieg, um loszufahren, auch 1Live hörte. Da ging es um die Frage, was Frauen tun können, damit ihre Klitoris besser durchblutet werde, was – Sie ahnen es – gut für den danach anzustrebenden Orgasmus sei.

Ich kann mir denken, das solche Fragen für einen Teil der geneigten Hörerschaft relevant sein mögen, und ich finde es auch gut, wenn darüber gesprochen wird. Und ich freue mich besonders für die beiden Expertinnen, die sich gegenseitig Tipps geben, wie sie ihre sexuellen Verklemmungen in den Griff bekommen. Sicher freuen sich die beiden sogar schon sehr auf das erste Mal. Aber um was in der Welt müssen wir alle das mit Zwangsgebühren bezahlen? Ich bin sicher, die Männer und Frauen, die 1946 den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk in Deutschland begründeten, hatten einen anderen Programmzweck im Auge als den weiblichen Orgasmus wahrscheinlicher zu machen und als dieses Selbstverwirklichungspalaver, mit dem sie uns nicht nur am späten Abend, sondern inzwischen auch tagsüber belästigen…




GenderGaga unterm Dom: Henriette macht sich zum Horst – Köln ist einfach nur noch lächerlich

Man könnte meinen, in diesen Zeiten hätten politisch Verantwortliche alle Hände voll zu tun, die Corona-Krise zu bewältigen, den Neuanstieg von Infektionen zu stoppen und die sozialen Folgen des Lockdowns durch konsequente Arbeit am Bürger abzufedern. Doch weit gefehlt: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker und ihre Ratsmehrheit haben nichts Besseres zu tun, als in einem 56-Seiten-Leitfaden für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung GenderSprech einzuführen. Das ist genau so idiotisch, als würde ein Bundesgesundheitsminister in Zeiten rapide steigender Arbeitslosenzahlen und zusammenbrechender Existenzen eine Vier-Millionen-Villa kaufen, oder?

In Kölns Amtsstuben wird jetzt gegendert, was das Zeug hält.

Einwohner werden zu „Einwohnenden“ oder „Inwohner*Innen“, Vater und Mutter sind zukünftig nur noch „Elternteil“. „Lehrer“ heißen nur noch „Lehrkraft“, „Anwaltskosten“ werden zu „Kosten für Rechtsvertretung“ und so weiter. 56 Seiten Handbuch! So ähnlich wie die ZDV bei der Bundeswehr (Zentrale Dienstvorschrift). Zum Denken Helm absetzen!

Man kann das alles machen, wenn man viel Zeit hat und sich keine Sorgen machen muss, weil die arbeitenden Bürger in diesem Land und die Familienunternehmen auch in der Krise brav ihre Steuern zahlen. Und schließkich sind wir selbst schuld, weil wir trottelig wie wir nun einmal sind, auch in den vergangenen Jahren mit unserem hart erarbeiteten Geld all die Gender-Lehrstühle, Gender-Professor__IX*n gesponsert haben. Wie früher in der Berlin die sogenannten „Alternativen Kulturzentren“, wo Extremisten mit dem Geld des Staates aktiv werden konnten, den sie nach erfolgreicher Revolution abschaffen wollen – notfalls mit Gewalt.

Aber wer stoppt eigentlich die Gender-Extremisten, die sich wie ein Krake durch unser Land fressen in jedes Unternehmen, in die Politik, in jede Verwaltung und in die Universitäten und nun auch in die deutsche Sprache? Keine hat Sie oder mich gefragt, ob wir das wollen. Kein Bundestag hat das beschlossen. Sie machen es einfach, die Hanseln in Amtsstuben und Fernsehnachrichten – weil sich keiner wehrt. Wir alle dürfen die Party bezahlen und andere bestimmen, was aus diesem Land wird.

Für eine Schwachsinnsideologie, die nichts mit Gleichberechtigung oder dem Kampf gegen die Diskriminierung zu tun hat, sondern damit, unsere Gesellschaft bis zur Unkenntlichkeit zu deformieren, das Normale, das, was die leider immer noch schweigende Mehrheit der Bürger möchte – zum Beispiel auch Urlaub, Kino und Grillen oder in eine Ostermesse gehen – zu verhindern oder zu verbieten. Und dann noch möglichst viel Staatskohle abzugreifen.

Bleibt zum Schluss noch noch eine Frage: Sagt man jetzt eigentlich Idiotisierende oder Idiot_*Innenxx?

Leise sein bringt einfach nichts. Blogs der bürgerlichen Mitte wie dieser werden immer größer und immer lauter. Und sie werden AUSSCHLIESSLICH durch die Spenden unserer Leserinnen und Leser finanziert. Bitte unterstützen auch Sie unsere journalistische Arbeit mit Ihrer Spende über PAYPAL hier oder durch eine Überweisung auf unser Konto bei der Sparkasse Krefeld DE40 3205 0000 0000 2711 22 !