Verehrter Herr Präsident! Halten Sie doch einfach mal den Mund…!

Haben Sie auch den Super Bowl geguckt vergangene Nacht? Ich habe mir die „Halftime Show“ mit „Bad Bunny“ noch gegeben und war dann so gegen 4 Uhr in meinem Bett, was für einen Mann meines Alters respektabel, aber dann auch genug ist.

Die Seattle Seahawks haben übrigens gegen die New England Patriots mit 29:13 gewonnen. Ich hatte mich vor Beginn tatsächlich auf die Seahawks festgelegt, aber nicht, weil das eine Herzensangelegenheit für mich wäre, sondern weil man in meiner konservativen Welt bei einem Wettkampf immer vorher wissen muss, zu wem man hält.

Und ich schaue den Super Bowl ja nicht, weil American Football persönlich mein Sport Nummer 1 wäre. Ich mag es, einmal im Jahr in das uramerikanische Lebensgefühl einzutauchen. Das „Colonial-Café“ in Werder (Havel) war bis auf den letzten Platz besetzt, viele im vorwiegend männlichen Publikum trugen Trikots – vorwiegend der Patriots – und das Burger-Menü mit Süßkartoffelpommes und Bacon war perfekt. Dazu zwei große irische „Murphy’s“ – viel mehr brauchst du nicht als Mann…

Witzigerweise plauderten meine Freunde und ich in den zwei Stunden, bevor es losging, ausführlich darüber, was Mannsein eigentlich heute noch in Deutschland bedeutet und wie nervtötend diese ganze grün-woke Blase doch ist, aber dann war Amerika und Charlie Puth sang die Nationalhymne, dass man Gänsehaut bekommen konnte.

„Bad Bunny“ war der Star für die Halbzeitshow, ein weltweit mega erfolgreicher Rapper aus Puerto Rico. Ich fand seine Performance gut, aber auch ungewöhnlich, wenn man in den Jahren vorher Katy Perry, Lady Gaga oder Justin Timberlake und Snoop Dogg gesehen hat. Gaga war übrigens vergangene Nacht auch dabei, solide in Blau, stimmstark wie immer.

Nur dem amerikanischen Präsidenten hat es gar nicht gefallen

Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er, die Halbzeitshow sei „absolut furchtbar“ und „eine der schlechtesten aller Zeiten“. Trump regt sich auf, dass der Auftritt des „Hasen“ größtenteils auf Spanisch dargeboten wurde. Wörtlich: „Niemand versteht ein Wort, das dieser Typ sagt“.

Naja, das mag für seine MAGA-Freunde zutreffen. Die 68 Millionen Mexikaner, Puerto-Ricaner und Kubaner in den Vereinigten Staaten dürften das mehrheitlich anders gesehen haben. Viele von denen wählen Trump übrigens auch…

Soweit hat der Präsident wohl nicht gedacht, und sein Pressestab bestellte wohl gerade per Mail Pizza für die Mittagspause, als es im Weißen Haus um die Frage ging, ob führende Politiker zu sportlichen und kulturellen Events nicht auch mal den Mund halten können.

Zu Olympia hat er sich auch geäußert

Die Eröffnungsfeier fand er wohl nicht so gut. Und während olympische Wettkämpfe in der Regel den Patriotismus im eigenen Land befeuern, meint Trump, er müsse den amerikanischen Freestyle-Skifahrer Hunter Hess öffentlich als „echten Loser“ beschimpfen. Irgendeinen Grund wird Trump wohl haben dafür, aber warum hält er nicht einfach mal das Maul?

Er ist der Präsident der Vereinigten Staaten, nominal und real der mächtigste Mann auf dem Planeten. Warum muss er etwas dazu sagen, was er von Bad Bunny und Hunter Hess hält? Oder nebenbei, nur in einem Halbsatz, dass er die nicht gut findet. Aber Trump kann nur die große Keule, und irgendwann nervt das auch Menschen wie mich, die vieles von dem, was er tut, richtig und manchmal gut finden, wie zum Beispiel die Maduro-Aktion.

Mit seinen schnippischen Bemerkungen wertet Trump selbst die Aussagen von Bunny und Hess deutlich auf. Würde er sie ignorieren, wäre deren Kritik an Trump bedeutungslos, das erwartbare Gejammer aus der linkswoken Kulturszene. Erst weil Trump reagiert und dann auch noch so harsch, wird die Kritik der Kulturszene relevant.

Wir hatten das ja hier im Kleinen auch vor Jahren schon, wo man sich fragt, warum zu politisch komplizierten Themen im ARD-Talk bei Will oder Maischberger plötzlich irgendwelche zweitklassigen ARD-Schauspieler in der Runde sitzen, um über die Stabilität des europäischen Finanzsystems mitzureden.

Gestern Abend wurde Gil Ofarim „Dschungelkönig“ und weinte vor Freude, wahrscheinlich vor allem über die 100.000 Euro Preisgeld, die er von RTL bekommt. Dann kann er diese 40.000 Euro Schmerzensgeld an den Hotelmitarbeiter bezahlen, den er fälschlicherweise des Antisemitismus beschuldigt hatte. Und die 30.000 Euro Prozess- und Anwaltskosten gleich mit.

Aber würde Bundeskanzler Friedrich Merz dazu auf X twittern, wie doof er Ofarims Outfit mit Krone und Zepter fand?




Also tot ist Epstein, aber jetzt gibt es schon die nächste Frage…

Vor ein paar Tagen habe ich mich hier festgelegt, und ich stehe auch heute zu meiner Aussage, dass ich es für wahrscheinlich halte, dass der Sexualverbrecher Jeffrey Epstein in seiner Gefängniszelle umgebracht wurde. Beweisen kann ich es natürlich nicht, aber je mehr Einblick wir alle in die vergangene Woche veröffentlichten über drei Millionen Dokumente zu dem Fall bekommen, desto sicherer ist es für mich, dass bei einer solchen monströsen Geschichte etwas nicht stimmt.
In der vergangenen Woche habe ich mich in mehreren Beiträgen auf meinem Nachrichtenportal TheGermanZ damit beschäftigt, auch mit der NIUS-Kommentierung von Julian und den seltsamen Todesfällen im Umfeld des Verbrechers Epstein.
Heute möchte ich Sie hier mit einem weiteren Fall vertraut machen, der vergangene Woche durch die Berliner Zeitung ein überregionales Publikum und viel Aufmerksamkeit gefunden hat.
In den jetzt veröffentlichten Justizdokumenten taucht plötzlich das Thema „Gefangenenaustausch“ im Fall Jeffrey Epstein auf, das schon 2019 nach seinem Tod auf einem viel gelesenen Portal für Verschwörungserzählungen veröffentlicht wurde. Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Mann namens Roberto Grijalva, der ohne jeden Zweifel Justizvollzugsbeamter im Metropolitan Correctional Center (MCC) war und in Epsteins Todesnacht dort Dienst gehabt hatte.
In einem anonymen Posting hatte Grijalva auf dem Portal 4chan behauptet, Epstein sei damals in den frühen Morgenstunden des 10. August 2019 in einem Rollstuhl aus seiner Zelle transportiert worden, während gleichzeitig ein nicht registrierter Transporter am Gefängnis eintraf. So sei – laut Grijalva – der Multimillionär gegen die Leiche eines anderen Mannes ausgetauscht worden. Und Epstein sei weiter am Leben.
Ich ignoriere solche Geschichten normalerweise nicht einmal
Und ich glaube auch nicht, dass Elvis Presley und Michael Jackson noch leben.
Doch ich kann auch nicht ignorieren, dass Roberto Grijalva zum Zeitpunkt von Epsteins Tod tatsächlich ein hochrangiger Justizvollzugsbeamter im Rang eines Lieutenants im MCC war. Anders als wir alle war er in unmittelbarer Nähe des Geschehens. Und Grijalva ist auch der Mann, der 2019 schon etwa eine Stunde vor der offiziellen Bekanntgabe des Todes von Epstein sein anonymes Posting auf 4chan verfasste. Also zu einem Zeitpunkt, an dem die Welt noch gar nicht wusste, dass er tot ist.
In seinem Beitrag schilderte er damals detailliert die angeblichen Wiederbelebungsversuche und den vermeintlichen Abtransport. Die Tatsache, dass Grijalva über Insider-Wissen verfügte, ist durch digitale Spuren zweifelsfrei bewiesen.
Und – das wird manchen meiner Leser jetzt empören oder zumindest enttäuschen: Durch die neu veröffentlichten Dokumente zu Epstein ist inzwischen zweifelsfrei nachgewiesen, dass Jeffrey Epstein tot ist. Das FBI und das US-Justizministerium legten die Ergebnisse der forensischen Untersuchungen, DNA-Abgleiche und die jetzt auch dutzende Leichenfotos vor. Die Theorie eines „Austauschs“ hält einer wissenschaftlichen Prüfung nicht stand.
Doch damit kommen wir – wie oft bei spektakulären Fällen dieser Art – gleich zur nächsten Frage: Warum hat sich ein erfahrener Lieutenant wie Grijalva mit seinen Beobachtungen nicht an Vorgesetzte, die interne Revision oder eine Ermittlungsbehörde gewandt? Wollte er sich einen „Spaß“ machen und damit seinen Job riskieren? Oder gab es einen anderen Grund, nicht den Weg eines geschützten sogenannten Whistleblowers zu gehen?
To be continued…



Olympia mit ARD-Volkserziehung

ARD gucken – das verkneife ich mir seit Jahren nahezu konsequent. Ich kann diese Volksbeglückungs- und Erziehungssender der ARD und natürlich auch das ZDF nur noch schwer ertragen. Als aber am Freitagabend im Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadion die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele stattfand, gab ich mir mal einen vergleichsweise kurzen Ruck.
Der Sportkommentator Tom Bartels und „Zeit“-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo waren aufgeboten worden, und dass es eine gewisse politische Brisanz geben würde, war absehbar. Er glaube, viele Menschen dächten „heute an etwas anderes“, verkündete di Lorenzo. Es sei aber ein Hoffnungsschimmer, dass der Iran erstmals eine Frau ins Olympische Komitee gewählt habe. Als dann die israelischen Sportler kamen, waren erwartbar laute Pfiffe und Buhrufe zu hören.
In Italien gebe es eine „extrem israelkritische Öffentlichkeit“ und starke Sympathien für die Palästinenser, ließ di Lorenzo uns Zuschauer wissen. Immerhin täten ihm die Israelis leid, weil sie die Schmähungen aushalten müssten, obwohl sie ja nichts für die Regierung von Benjamin Netanjahu könnten.
Ich dachte zuerst, ich hätte mich vielleicht verhört. Wird das politische Framing der Staatsanstalten jetzt auch auf den Sport übertragen? Im Iran hat das Mullah-Regime bei Protesten in den vergangenen beiden Monaten Tausende friedfertige Protestler umgebracht. Wenn also schon Volkserziehung: Wie wäre es mal mit ein paar Worten dazu, lieber Kollege di Lorenzo?

 




Wer denkt jetzt an die Rollatorfahrer und Gassigeher?

Ich hoffe und wünsche Ihnen allen, dass Sie gesundheitlich stabil sind, insbesondere ohne Knochen- und Rippenbrüche bisher durch die Woche gekommen sind. Denn, Sie werden es gemerkt haben, es ist glatt draußen. Glatt-glatt würde ich das nennen, Premium-glatt.

Die Älteren werden sich erinnern: Wenn früher Winter war und Straßen und Gehwege rutschig wurden, dann schlitterte man in den Baumarkt, besorgte sich ein, zwei Tüten Streusalz, streute vor dem Haus die Wege und gut war’s. Das ist heute anders.

Und, damit Sie mich nicht missverstehen: Umweltschutz ist wichtig. Der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen ist sogar ein zutiefst konservatives Anliegen. Aber wenn die CDU zu dumm ist oder zu unbeweglich, zuzuhören, wenn Leute aus ihren eigenen Reihen Kluges sagen, dann ist es eben so. Aber es ist bedauerlich.

Der Landwirt Herbert Gruhl, ein gebürtiger Sachse, wurde 1969 erstmals für die CDU in den Deutschen Bundestag gewählt. 1975 wählte man ihn dann zum Bundesvorsitzender des kurz zuvor gegründeten Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND). Zeitgleich veröffentlichte er ein Buch mit dem Titel „Ein Planet wird geplündert – Die Schreckensbilanz unserer Politik“.

Darin beschrieb Gruhl den Raubbau an den natürlichen Ressourcen unseres Planeten und das Streben nach stetig steigendem Wirtschaftswachstum. Sein Buch wurde 400.000 Mal verkauft und stieß außerhalb der eigenen Partei auf positive Resonanz. Nur die CDU wollte nicht zuhören.

Ich kann mich noch aus eigenem Erleben erinnern, wie demonstrativ die Zeitungen von vielen Delegierten hochgenommen wurden, wenn Gruhl ans Rednerpult trat. Man wollte das nicht hören. Man hört nie zu in der Union, wenn jemand begründet Widerspruch übt – aber ich will jetzt hier nicht von Hans-Georg Maaßen anfangen.

Gruhl trat dann aus, gründete die Grüne Aktion Zukunft (GAZ) und legte den Grundstein für das ganze Elend, das in den folgenden Jahrzehnten von links-extremen grünen Extremisten unserem Land angetan wurde.

Hätte die Union Gruhl zugehört und entsprechend gehandelt, hätte es die Grünen vielleicht nie oder sehr viel später gegeben. Hätten Sie 2013 auch mit der AfD gesprochen oder wenigstens der eigenen WerteUnion zugehört, die AfD wäre niemals so stark geworden, wie sie heute ist. Aber wie gesagt: Zuhören ist nicht die Stärke der CDU-Führung, ob sie nun Merkel, AKK oder jetzt Merz heißt.

Ich wollte vorhin mit unserem Hund die morgendliche Runde gehen, aber es ist objektiv nicht möglich. Allein auf dem zehn Meter langen Weg von der Haustür bis zum öffentlichen Straßenraum bin ich zweimal ausgerutscht und hätte mich beinahe auf die Fr… gelegt. Es ist nicht glatt draußen, es ist eine durchgehende Eisfläche. Und was es so zum Festhalten gibt – Geländer, Zaun, Mülltonnen – alles ist von einer dicken Eisschicht überzogen. Aber heute kann ich eben nicht zu Aldi rutschen und Streusalz kaufen. Denn die dürfen das nicht mehr verkaufen. Streusalz ist für Privatpersonen verboten.

Normalerweise stimme ich dem zu

Salz gelangt über das Schmelzwasser in den Boden und schädigt die Wurzeln der Bäume, die als Folge im Sommer schlechter Wasser aufnehmen können und vertrocknen, selbst wenn es viel regnet. Salz reizt auch die Tierpfoten, was zu schmerzhaften Entzündungen führen kann. Und Salz schadet auch unseren Autos; es ist stark korrosiv und fördert Rost an Fahrzeugen und auch an Brücken.

Aber hier ist jetzt Notfall!

In weiten Teilen Deutschlands ist gerade Notfall. Autounfälle ohne Ende, der sogenannte „Hauptstadtflughafen“ BER ist seit gestern total dicht, und Straßen sowie Gehwege sind eine einzige Eisfläche. Mehr als 100 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland als Folge von Glätteunfällen, Tausende erleiden Knochenbrüche durch glättebedingte Stürze. Und unser Land ist nicht in der Lage, unkonventionelle Ausnahmen von eigentlich sinnvollen Regeln zu machen? Berlins unglücklich agierender Regierender Bürgermeister hat es versucht (er möchte ja im September gerne wiedergewählt werden), dann kam der NABU und setzte vorgestern gerichtlich durch, dass Privatleute doch nicht auf den Gehwegen streuen dürfen.

Ja, ich weiß: Granulat und Sand darf man ja streuen. Aber das ist nicht dasselbe. Eine Handvoll Salz wirkt besser als ein Zentner Sand oder Granulat, weil es das Eis vernichtet und nicht nur zudeckt. Aber es ist, wie es ist.
In Deutschland ist der vorübergehende Schutz alter Leute, die mit ihren Rollatoren zum Bäcker gehen wollen, nicht so wertvoll wie der Schutz der Bäume…




Serkan C. ist tot – umgebracht von einem, der hier nichts zu suchen hat

Ein 26-Jähriger hat am Montag bei einer Ticketkontrolle in Rheinland-Pfalz einen Zugbegleiter der Bahn mit Schlägen und Tritten gegen den Kopf so schwer verletzt, dass der 36-jährige Serkan C. durch „erhebliche stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Kopf“ kurz darauf an einer Hirnblutung starb.

Wieder einmal einer. Die Deutsche Bahn erlebt Jahr für Jahr einen Anstieg gewalttätiger Übergriffe auf ihre Mitarbeiter; mehr als 3.000 waren es im vergangenen Jahr.
Der Täter ist ein „Grieche ohne Wohnsitz in Deutschland“, sagte eine Polizeisprecherin.
Und ich frage zum wiederholten Mal: Warum sind solche Leute hier in unserem Land? Immer noch hier? Der Totschläger sitzt jetzt in Untersuchungshaft, wird vermutlich noch jahrelang in einer Zelle deutsche Gastfreundschaft genießen.
Aber wann beginnt die Politik, sich dieses Themas ernsthaft anzunehmen?
Im besten Deutschland aller Zeiten werden 14-Jährige ermordet, treiben Minderjährige einen Jugendlichen durch die Straßen in den Tod, die ganze Nachbarschaft hört die Hilferufe, niemand greift ein. Ein Gast unseres Landes metzelt auch mal mit einem Samuraischwert einen anderen Mann auf offener Straße in Stuttgart zu Tode. Ein anderer schnappt sich irgendeine junge Frau (19) auf einem Bahnsteig in Hamburg und wirft sich gemeinsam mit ihr vor den einfahrenden Zug. Beide tot.
Wir reden vom Alltag in Deutschland, aber mir haben sie ja nichts getan?
Was muss noch passieren, bis der Schutz der Bevölkerung in Deutschland zur ‚Chefsache‘ wird?“




Ich lege mich jetzt mal fest: Jeffrey Epstein wurde umgebracht

Ich neige nicht zu Verschwörungstheorien, aber ich bin auch nicht naiv. Es hat in der Geschichte immer wieder Verschwörungen gegeben. Also Verschwörung, das ist gemäß offizieller Definition die geheime Zusammenarbeit einer Gruppe von Personen, um gemeinsam ein illegales, unmoralisches oder schädliches Ziel zu erreichen. Die Verschwörer verfolgen dabei ein konkretes Ziel, oftmals zum Nachteil Dritter. (KI)

Das gibt es im Großen, staatlich organisiert, wie zum Beispiel am 31. August 1939

Da stürmten SS-Männer in polnischen Uniformen den Sender Gleiwitz, um so einen polnischen Angriff vorzutäuschen. Damit schuf man einen propagandistischen Anlass, am nächsten Tag in Polen einzumarschieren. Ich weiß nicht, ob es da schon Hitlers Ziel war, die ganze Welt in Brand zu setzen, aber das hat er damit geschafft.

In diese Kategorie gehört auch der sogenannte „Tonkin-Zwischenfall“ am 4. August 1964, bei dem angeblich nordvietnamesische Boote ein US-Kriegsschiff angriffen. Obwohl US-Präsident Lyndon B. Johnson und sein Verteidigungsminister Robert McNamara Zweifel an diesem Angriff hatten, präsentierten sie ihn dem Kongress und der Öffentlichkeit als Tatsache und schufen so einen Einstiegsgrund für die Vereinigten Staaten, massiv in Vietnam zu intervenieren. Den Angriff hat es nie gegeben.

Zur Corona-Pandemie gibt es etliche Verschwörungstheorien

Weit verbreitet ist dabei leider auch die schwachsinnigste, nach der Microsoft-Gründer Bill Gates die Pandemie genutzt haben soll, um Millionen Menschen via Impfung Mikrochips zur Überwachung in deren Gehirne zu implantieren oder die Weltbevölkerung gezielt zu reduzieren. Das ist so atemberaubend doof, dass man sich wundert, dass das überhaupt einer für wahr hält. Aber es sind Millionen. Und in diese Kategorie gehört auch, dass der Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes das Virus übertrage und so das menschliche Immunsystem so schwäche, dass man erkranke.

Und dann der Klassiker:

Die Impfung sei ein gezieltes „Experiment“ zur massenhaften Schädigung der Bevölkerung gewesen. Vom „Great Reset“ will ich in diesem Zusammenhang gar nicht anfangen, das ist nicht gut für mein Herz. Wobei es das Konzept des „Great Reset“ ja tatsächlich gibt, aber der Zusammenhang zu Corona ist mehr als abenteuerlich. Aber alles soll ja mit allem zusammenhängen…

Und damit Sie mich nicht für einen phantasielosen Spießer halten

Ich bin überzeugt, dass es bei der Ermordung des amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy am 22. November 1963 eine Verschwörung gab – CIA, Mafia, Lyndon B. Johnson, ich weiß es natürlich auch nicht. Aber ich bin inzwischen davon überzeugt, dass Johnson darin verwickelt ist, seit ich das „Wink“-Foto und eine Dokumentation dazu gesehen habe. Das ist schon strange … Und Roswell 1947 gehört auch in die Reihe der Verschwörungstheorien, die ich für real halte. Eigentlich schon vor 30 Jahren, aber da traute ich mich nicht, das in ernsthaften Runden auszusprechen. Inzwischen beschäftigt sich der US-Senat ernsthaft mit dem Thema.

Und nun also Jeffrey Epstein und sein Tod

Über Epstein, seine Schandtaten und seine weltweiten VIP-Netzwerke lesen und hören Sie in allen Medien. Mette-Marit finde ich dabei überraschend und irgendwie auch enttäuschend. Und die polnische und die britische Regierung sprechen offen davon, dass Epstein im Auftrag russischer Geheimdienste „Honigfallen“ (Honey Pots) mit jungen Mädchen für westliche Politiker aufstellte, um sie mit Aufnahmen sexueller Zusammenkünfte zu kompromittieren. Hey, das haben die Russen mit ihrem KGB schon immer gemacht oder auch die Stasi der DDR. Beschäftigen Sie sich mal mit der Geschichte vom Hotel „Neptun“ am Ostseestrand in Warnemünde! Aber ich bin hier erstmal skeptisch, wenngleich ich gestehen muss: Je mehr ich vom System Epstein erfahre, für desto wahrscheinlicher halte ich eine Beteiligung Moskaus.

Aber reden wir nicht über den Epstein-Skandal als Ganzes, sondern über einen Nebeneffekt: seinen Tod am 10. August 2019 in einer Einzelzelle im Bundesgefängnis in Manhattan.

Das soll so perfekt gesichert sein, dass es unmöglich wäre, dort einen Häftling in seiner Zelle umzubringen. Jede halbe Stunde checkt angeblich ein Justizbeamter, ob mit dem VIP-Häftling alles in Ordnung ist. Der Zugang zu seiner Zelle war durch Gitter vor dem Flur hermetisch abgeriegelt. Da kann nichts anbrennen, denken Sie?

Das dachte ich auch

Bis ich mir dann eine Stunde lang die CBS-Dokumentation „60 Minutes“ zu den Umständen von Epsteins Tod angeschaut habe. Diese Sendung ist Journalismus im Goldstandard: tiefgründige Recherchen, unbestechlich, knallharte Interviews. So sollte investigativer Journalismus immer sein, nicht so, wie man das hierzulande nennt. Kein Wunder, dass „60 Minutes“ mehr Emmy Awards gewonnen hat als jede andere Nachrichtensendung in den USA.

Was die Kollegen von CBS zu Epsteins Tod an Fakten zusammengetragen haben, ist erschütternd.

Da schilderte etwa der renommierte Pathologe Dr. Michael Baden, der von Epsteins Bruder zur Autopsie hinzugezogen wurde, dass Epstein drei Brüche im Kehlkopfbereich (darunter das Zungenbein) erlitten hatte. Baden betonte, dass solche Verletzungen bei einer Erhängung extrem selten sind, aber charakteristisch für ein Erwürgen durch Fremdeinwirkung seien.

In der Sendung wurden dann auch Fotos der Bettlaken-Schlingen gezeigt. Die Enden der Schlingen waren sauber gesäumt – wie aber ist das ohne ein Messer oder eine Schere so präzise möglich? Es gab null Spuren von Blut an den Laken, obwohl Epsteins Hals schwere Verletzungen aufwies. Und wirklich kaum zu glauben: Es wurden keine Fotos vom Leichnam in der Zelle gemacht. Die Polizei fotografiert den Tatort, aber nicht ein Mal das Opfer. Erzählen Sie mir, was Sie wollen: Das ist nicht normal!

Die beiden zuständigen Wärter in der Nacht hatten dann auch nachgewiesenermaßen Aufzeichnungen gefälscht, um vorzugeben, sie hätten Epstein kontrolliert, während sie in Wirklichkeit schliefen oder im Internet surften. Und entgegen der offiziellen Darstellung, niemand hätte die Zelle unbemerkt betreten können, zeigte die Sendung auf Basis von Grundrissen und Analysen, dass es durch tote Winkel der verbliebenen Kameras durchaus möglich gewesen wäre, in den Zellentrakt zu gelangen.

Anwälte und Bekannte, die Epstein kurz vor seinem Tod besuchten, berichteten in der Sendung, er sei „optimistisch“ gewesen und habe aktiv an seiner Verteidigung gearbeitet. Er gab danach keinerlei Anzeichen für einen depressiven Epstein, der nicht mehr leben wollte.




Alltag in Deutschland: Täter „Jugendliche“ und Machete nicht gefunden

Die Tat fand schon vor drei Wochen statt, abr erst jetzt hat die Polizei die Öffentlichkeit informiert. Das deutet darauf hin, dass die Täter… sagen wir… nicht von hier sind.
In Düsseldorf-Vennhausen gab es am 12. Januar gegen 16.45 Uhr auf einem Spielplatz einen… Zwischenfall. Acht „Jugendliche“ hatten unter einem harmlosen Vorwand zwei Gleichaltrige an diesen Platz gelockt. Als sie ankamen, wurden sie von den anderen sofort mit Schlägen und Tritten attackiert.
Eines der Opfer konnte weglaufen, der andere wurde weiter brutal körperlich misshandelt. Dabei wurden auch eine Machete und eine Schusswaffe benutzt. Erst als ein unbeteiligter Zeuge vorbeikam, ließen die maskierten Jugendlichen vom Opfer ab und rannten davon. Vorher klauten sie noch seine Geldbörse, Schuhe und andere „Gegenstände“. Der verletzte Junge musste zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.
Vergangene Woche durchsuchten Polizisten dann sechs Wohnungen von Tatverdächtigen in Wersten, Oberbilk, Lichtenbroich und Lierenfeld. Dabei stellten sie umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter mehrere Schreckschusswaffen. Laut Polizei sollen die Jugendlichen ihre Tat gefilmt haben – entsprechende Videoaufnahmen liegen den Ermittlern vor. Die Machete, die bei der Tat benutzt wurde, ist bisher nicht gefunden worden.
Die Tatverdächtigen sind „Jugendliche“ im Alter zwischn 14 und 16 Jahren. Über ihre Herkunft schweigen die Behörden. Wahrschinlich Skandinavier… 

Wenn Sie unsere publizistische Arbeit fördern möchten, bitte spenden Sie auf das Konto DE18 1005 0000 6015 8528 18 oder mit PayPal auf @Vers 1 Medien GmbH…

 




Verdi-Streik im dutschen Glätte-Chaos

In Berlin können Fußgänger so langsam wieder ihre Häuser zum Einkaufen verlassen oder um mit U- und S-Bahn zur Arbeit zu fahren.
Aber halt, geht ja auch nicht!
Denn heute ruft die Gewerkschaft Verdi zum bundesweiten Streik auf – bei weiterhin zehn Grad minus und mehr.
Der öffentliche Nahverkehr steht fast vollständig still. In der Hauptstadt bleiben die gelben Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen in den Depots.
Die Wut an den verwaisten Haltestellen ist greifbar. Es ist nicht nur der übliche Ärger über ausfallende Züge – es ist das Gefühl der Rücksichtslosigkeit. „Es ist schlichtweg unverantwortlich, ausgerechnet bei dieser gefährlichen Glätte Millionen Menschen die einzige sichere Transportmöglichkeit zu nehmen“, schimpft ein Pendler am Bahnhof Frankfurter Allee, der nun versucht, sich zu Fuß durch den Matsch zu kämpfen.
Diese Wut trifft auch berechtigte Anliegen der Gewerkschaft.
Denn während Verdi-Chef Frank Werneke betont, dass die Beschäftigten „unter einem enormen Druck stehen“ und die Arbeitsbedingungen verbessert werden müssten, kippt die öffentliche Stimmung. Ein Arbeitskampf lebt in einer Demokratie auch von der moralischen Unterstützung der Bevölkerung. Wenn Schulkinder bei Minusgraden kilometerweite Wege im Eis riskieren müssen, weil die Gewerkschaft das „Wegerisiko“ der Bürger als Hebel nutzt, schwindet der Rückhalt in der Bevölkerung rapide.




Berlins Regiermeister zeigt uns, was heute das Problem mit unseren Politikern ist

Berlins Regiermeister Kai Wegner von der CDU wollte bei massivem Glatteis in der Stadt das Streuverbot kurzfristig aussetzen und erntete dafür Spott und Hohn im Abgeordnetenhaus. Aber im Grunde hat er natürlich recht, denn es gab bereits zahlreiche Verletzte in Berlin wegen der eisigen Temperaturen und gefrorener Fahr- und Gehwege.

Mehr als 1.800 Mal mussten Sanitäter und die Berliner Feuerwehr an einem einzigen Tag ausrücken, die Notaufnahmen der Krankenhäuser waren aufgrund von Knochenbrüchen und Platzwunden überlastet, und ein Rettungsdienst hatte zeitweise sogar keinen einzigen Wagen mehr verfügbar. Berlin wieder mal am Limit – wie so oft in jüngster Zeit.

In einer solchen Situation starr am Streusalzverbot festzuhalten, das klingt wie Hohn gegenüber Senioren, die sich nicht mehr aus dem Haus trauen, und den vielen Pendlern, die auf dem Weg zur Arbeit ihre körperliche Unversehrtheit riskieren. Umweltschutz ist wichtig, keine Frage. Aber wenn der Schutz von Baumwurzeln höher als die körperliche Unversehrtheit von Tausenden Menschen bewertet wird, dann läuft etwas falsch.

Wegners Slalom-Kurs

Kai Wegner steht erneut im Zentrum der Kritik – dieses Mal zu Unrecht. Sein Appell an das Abgeordnetenhaus, das Verbot zu lockern, wurde von der Opposition als Offenbarungseid bezeichnet. „Man nennt es Winter“, tönten die Kritiker. Und so ist das halt in einer Demokratie. Aber, Freunde: Ein Regierender Bürgermeister bettelt im Parlament darum, das Richtige tun zu dürfen? Ernsthaft?

Der Chef im Roten Rathaus hat gemäß Artikel 58 der Landesverfassung die Richtlinienkompetenz. In einer Notsituation hat er nicht nur das Recht, er hat die Pflicht zu führen. Und er sucht nicht wie ein Bittsteller Zustimmung, die er gar nicht braucht. Kurze Anweisung an die Umweltverwaltung, Eil-Verordnung für das Tausalz vorbereiten – und dann los geht’s.

So funktioniert Realpolitik

Aber Wegner versemmelt nun zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen den Matchball, der ihm seinen Bürostuhl im Roten Rathaus für weitere fünf Jahre sichern könnte. Wegners Agieren wirkt wie ein politischer Eiertanz. Zwar erkennt er das Problem und die Erwartungen seiner Bürger, aber er zögert bei der Durchsetzung, bis der Fußgänger platt auf dem Eis liegt.

Gestern hat der Senat endlich den vorübergehenden Einsatz von Tausalz genehmigt. Die Berliner Stadtreinigung (BSR) ist mit allen Kräften unterwegs, und auch Grundstücksbesitzer und vom Land beauftragte Winterdienste sind endlich vom Taumittelverbot befreit. Bis zum 14. Februar.

Irgendwie funktioniert es dann doch noch

Oder, wie man in Köln kalauert: „Et hätt noch imma joot jejange“. Aber ob das so bleibt, das ist keineswegs sicher. Glatteis-Chaos, davor linker Terror und massiver Stromausfall in Zehlendorf, und von der missglückten Kommunikation beim Tennis-Match des Bürgermeisters will ich gar nicht erst anfangen.

Im Wahljahr entsteht ohne jede Not das Bild einer Stadtspitze, die von der Realität ihrer eigenen Metropole immer mal wieder überrascht wird. Berlin leidet unter einer Verwaltung, die sich in Zuständigkeiten verstrickt, statt pragmatische Lösungen zu liefern. Warum gibt es zum Beispiel kein flexibles Winterdienst-Konzept, das bei Extremwetterlagen (wie Blitzeis) automatisch Sonderregeln aktiviert? Warum muss erst das öffentliche Leben kollabieren, bevor unbürokratisch gehandelt wird?

Berlin braucht keinen Bürgermeister, der das Wetter kommentiert, sondern einen, der die Stadt intensiv auf solche Lagen vorbereitet. Das ist kein Hexenwerk, denn die Spötter im Abgeordnetenhaus haben ja zumindest damit recht, dass wir gerade keine Wetterkatastrophe erleben, sondern einfach nur normale Wintertage.




„NatCon 2024“: Juristischer Sieg für die Meinungsfreiheit

Ein Urteil mit Signalwirkung für ganz Europa: Das Brüsseler Gericht Tribunal de première instance francophone de Bruxelles hat dem umstrittenen linken, türkischstämmigen Bürgermeister Emir Kir bescheeinigt, im April 2024 in beispielloser Art und Weise versucht zu haben, eine ihm unliebsame rechte Konferenz in der Stadt polizeilich sprengen zu lassen.

Im April 2024 hatte Kir versucht, die „National Conservatism Conference“ (NatCon) mitten während der laufenden Veranstaltung zu unterbinden. Polizisten riegelten den Veranstaltungsort ab, Catering-Lieferungen wurden blockiert, Rednern wurde der Zutritt verwehrt. Begründung: Die öffentliche Sicherheit sei durch drohende Gegenproteste gefährdet.

Das Gericht entlarvte dieses rechtswidrige Vorgehen nun endgültig als Vorwand. Behörden dürfen auch in Belgien friedliche Versammlungen nicht einfach verbieten, nur weil Dritte mit Gewalt drohen. Vielmehr sei es die Pflicht des Staates, das Recht auf freie Rede aktiv zu schützen.

Was ist die NatCon und wer steckt dahinter?

Die National Conservatism Conference ist eines der intellektuelle Kraftzentrum der neuen Rechten. Organisiert wird sie von der in Washington ansässigen Edmund Burke Foundation, geleitet vom israelisch-amerikanischen Philosophen Yoram Hazony. Die Konferenz bringt führende Köpfe zusammen, denen der aktuelle Kurs der EU zu zentralistisch und zu progressiv ist.

Hinter der NatCon steht ein Netzwerk aus einflussreichen Organisationen wie dem ungarischen Mathias Corvinus Collegium (MCC). Zu den Rednern gehören Schwergewichte wie der ungarische Premier Viktor Orbán, der britische Wahlsieger Nigel Farage oder Vertreter der AfD und der Fratelli d’Italia. Das Ziel, das sie alle eint: Eine Rückbesinnung auf den Nationalstaat, traditionelle Familienwerte und eine strengere Migrationspolitik.