Thüringen überwindet die „Brandmauer“ – und Lindner ist einfach nur peinlich

Am peinlichsten, ich kann das nicht anders schreiben, war Christian Lindner gestern. Lindner, Sie wissen schon, den von der FDP mit den modernen Werbekampagnen und Magenta auf den Wahlplakaten. Ich habe ihn in den düsteren Merkel-Jahren immer wieder gewählt, und fast immer habe ich es bereits am Montag nach einer Wahl bereut, wenn ich ihn zur Wahlanalyse auf den Fernsehschirmen erscheinen sah.

Gestern haben CDU, FDP und AfD in Thüringen gemeinsam Steuererleichterungen für Familien im Landtag durchgesetzt gegen die abgewählten rot-rot-grünen Machthaber, die nicht dank eines Wählervotums, sondern einer CDU im Dauer-Blackout immer noch an der Macht sind. Übrigens auch, weil CDU, AfD und FDP mal zusammen abgestimmt und den Liberalen Thomas Kemmerich für ein paar Stunden zum Ministerpräsidenten des Freistaates gemacht hatten. Doch dann ließ Merkel „rückgängig machen“. Auch heute noch für mich ein unglaublicher Politikskandal, wie es ihn in der Geschichte der Bundesrepublik niemals zuvor gegeben hat.

Also, die bürgerlich-rechte Mehrheit im Landtag in Erfurt hat etwas Richtiges getan, das Familien in dieser schweren Zeit Entlastung bringt. Wunderbar. Vielen Dank!

Aber natürlich ist der Aufschrei groß bei Roten und Grünen, die sich so schön an den fetten Töpfen der Macht eingerichtet haben. Denn wenn die AfD behandelt würde wie eine ganz normale Partei, dann wären Grüne und Sozis im Osten Deutschland überall weg vom Fenster. Dann könnte die Politik total gedreht werden dort. Kein Gendern mehr, keine Staatsknete für Linksextremisten, solide Haushaltspolitik, keine Staatsfunk-Erhöhungen mehr. Großartig, was so ein Landtag alles machen könnte.

Wenn Union und FDP mit der AfD sprechen

Einfach mal abchecken, was geht und was nicht geht. Und bitte, denken Sie nicht, ich wäre jetzt irgendwie übergelaufen zur AfD und mache hier eine Werbeveranstaltung. Ich weiß durchaus, wie problematisch Teile der Partei gerade in Ostdeutschland sind, die sich freuen über Diäten und Altersversorgung und Dienstwagen, aber noch nicht begriffen haben, dass das damit zusammenhängt, dass sie jetzt auch im Westen leben.

Ich bin für eine andere Politik. Mir ist zuwider, wie Rote und Grüne unser Land in den vergangenen Jahren deformiert haben. Und ich leide manchmal körperlich darunter, dass das alles nur möglich gewesen ist, weil die CDU, die Jahrzehnte meines Lebens meine politische Heimat gewesen ist, kräftig dabei mitgeholfen hat.

Dass die Merz-Hasser jetzt geifern nach der Entscheidung in Thüringen war klar. Dass der unfähigste CDU-Generalsekretär in der Geschichte des Universums, Polit-Rentner Polenz, seinem Vorsitzenden – im übertragenen Sinne – das Messer in den Rücken rammt, war zu erwarten. Der alte Mann hat ja sonst nix mehr als sein Twitter („X“)-Konto. Und die Wüst-Unterstützer nutzen die Gelegenheit auch. Aber Merz hat es richtig gemacht, und ginge es nach mir, müsste er jetzt konsequent diesen Weg zu anderen Mehrheiten weitergehen, indem er sondiert und sondieren lässt.

Und damit komme ich zurück zu Christian Lindner.

Der schlug nämlich gestern eine atemberaubende Pirouette, als er die „Schuld“ der Abstimmung seiner Partei gemeinsam mit der AfD allein der CDU zuschob. Die hätte ja den Antrag gestellt, dem FDP und AfD zustimmten. Also eigentlich, hätte die FDP mit ihrem eigenen Stimmverhalten gar nichts zu tun. Das ist so unglaublich blöde, da fehlen einem die Worte…

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Wir haben immer eine Chance – auch und gerade im Fußball

Ein herrlicher Fußballabend war das, oder? Und wie einfach es ist, wenn man will, wenn man sich auf das Wesentliche konzentriert. Den Fußball und den unbedingten Willen zum Erfolg

Auch nach der Reihe vergeigter Spiele unter Ex-Nationaltrainer Hansi Flick habe ich immer an unsere Mannschaft geglaubt. Ich meine, da spielen Jungs, die in ihren Vereinen absolute Spitzenleistungen abliefern, die Champions League gespielt und sogar gewonnen haben. Und dann schreibt ein Facebook-Freund nach dem 1:4 gegen Japan, man solle die „alle rausschmeißen“.

Nein, das Spielermaterial ist da, aber der Rauswurf von Hansi Flick war alternativlos. Und weil man keinen Nationaltrainer zur Hand hatte, musste Rudi nochmal ran. Eine geniale Entscheidung.

Einer von den alten weißen Männern, die schon erfolgreich als Spieler und als Trainer waren. Einer mit einer markanten Frisur, der bei ungünstigem Spielverlauf das Kinn grimmig nach oben recken kann. Und alle wissen dann, die Stimmung ist nicht gut gerade…

Und ein großes Kompliment auch an die über 60.000 Fans im Dortmunder Stadion. Sie machten die Arena vom ersten Moment an zum Hexenkessel, feierten Völler, trieben unsere Nationalmannschaft an.

Und ganz plötzlich lief der Ball, plötzlich kamen die kurzen Pässe wieder an, plötzlich glaubten alle wieder an die eigene Exzellenz.

Wir sind Deutschland. Wir können alles, wenn wir zusammenhalten und an uns glauben

Ich fände es phantastisch, wenn Völler noch bis Ende kommenden Jahres Trainer bliebe und die Europameisterschaft daheim zum Sommermärchen machen würde. Aber das wird nicht passieren.

Gut möglich, dass sie Julian Nagelsmann als Nationaltrainer holen. Aus meiner Sicht wäre das keine gute Entscheidung. Er ist gut, aber zu jung, zu unerfahren für den Job. Und wenn zwei Spiele verloren gehen, kommen die deutschen Selbsthasser wieder aus ihren Löchern und reden alles nieder.

Louis van Gaal wäre klasse, aber der wir dann einem Teil des Publikums auch wieder nicht recht sein, weil nicht toitsch genug. Irgendwas ist immer, und Deutschland ist ein Volk der Jammerer und Miesmacher geworden. Ich fände Magath übrigens super.

Ihr habt uns nach einer langen Dürreperiode endlich wieder einen erfrischenden und erfolgreichen Fußballabend geschenkt, Jungs. Dafür herzlichen Dank!

Aber wir sind noch nicht raus aus dem Tal, jetzt Schritt für Schritt weitergehen auf dem Weg zum Sommermärchen 2024. Und wird Deutschland dann Europameister? Keine Ahnung, schau’n mer mal! Aber wenn wir es wirklich wollen, haben wir immer eine Chance.




Drohen uns italienische Verhältnisse? Ein Albtraum namens Sarah…

Sarah Wagenknecht ist der Albtraum. Argumentationsstark, attraktiv, aber ein Albtraum.

Für Menschen wie mich, weil sie den Sozialismus wieder in die ernsthafte politische Debatte zurückbringen wird. Den Sozialismus, der in der Geschichte der Menschheit noch nie funktioniert hat, und der noch nie irgendwo die Lebensverhältnisse der Massen verbessern konnte.

Und sie ist ein Albtraum für die AfD in Ostdeutschland, der sie – Schätzung Kelle – etwa ein Drittel ihrer Wähler wegnehmen wird, wenn sie mit einer eigenen Partei dort antritt. Die Wähler nämlich, die in ihrer DDR- und Putin-Verklärung schwelgen wollen, ohne gleichzeitig mit den Höckes und Tillschneiders dieser Welt in einen Topf geworfen zu werden.

Sozialismus ohne Rechtsradikal, also keinen Nationalsozialismus

Klingt nach einem Plan. Wagenknecht selbst macht keinen Hehl daraus, was sie von der blauen Überfliegertruppe trotz einiger Schnittmengen hält. Sie wolle den Wählern in Ostdeutschland wieder eine  seriöse Alternative anbieten, das klingt so, als hatte sie bei der Formulierung die AfD-Parteitagsbesucher im Blick, die in Jogginghosen und Badelatschen zur Abstimmung erscheinen.

Wagenknechts Partei, auch wenn sie selbst gerade gegenüber der dpa abgewiegelt hat, wird nach den Landtagswahlen in Bayern und Hessen starten. Alles, was man in Berlin so hört, deutet sicher darauf hin.

Und es wird das deutsche Parteiensystem zum Implodieren bringen.

Regierungen bilden mit zwei Parteien, das ist fortan Geschichte – außer vielleicht noch für eine Übergangszeit in Bayern und Hamburg. Die Freien Wähler können vor Kraft kaum noch laufen, die Etablierten sind allesamt auf Talfahrt, und das haben sie sich redlich selbst verdient.

Bleibt noch die die Frage, ob aus dem kleinen Bündnis Deutschland etwas wird. Viel spricht dagegen, aber durchaus nicht alles. Ein zwei Stellschrauben richtig gedreht, dann ist auch dort einiges möglich.

Es bleibt spannend, liebe Freunde!

 




Sie verändern unseren Alltag und damit unser Denken

In Freiburger Kitas und Grundschulen gibt es zum neuen Scukjahr nur noch vegetarisches Essen in der Mensa. Weil das gesund ist, vermutlich CO2-neutral und vielen Tieren das Leben verlängert. Kann man machen, wenn man es will. Aber wenn man es nicht will, dann sollte es für die große Mehrheit der anderen Kinder auch ein Angebot geben. Ein Salami-Weckle zum Beispiel in der Mittagspause.

Aber bunte Vielfalt beim Essen, das ist nicht vorgesehen bei denen, die den Begriff „Bunte Vielfalt“ wie eine Monstranz vor sich hertragen.

Sie tun es einfach, die Umerzieher der grünen Regierungspartei. Und die Südwest-CDU nicht dazu, gibt eine vermeintlich kritische Pressemitteilung ab und macht dann mit, weil sie ja weiter am Kabinettstisch Platz nehmen und Pöstchen abgreifen wollen.

Als nächstes kommt Hessen, wetten? Nach der Landtagswahl bei den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und Grünen…

Lesen Sie zu diesem Thema auch hier ausführlicher

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Vom gewollten Kollaps des Individualverkehrs in der Hauptstadt

Berlin ist ein Moloch. Diese Erkenntnis ist nicht neu, aber zumindest bei mir war die Erkenntnis in den Sommerwochen in den Hintergrund gerutscht. Doch nun ist wieder alles so wie zuvor.

Die parlamentarische Sommerpause ist vorbei, die Straßen sind verstopft und überall, wirklich überall Baustellen. Wenn die dann noch den ohnehin kaum mehr befahrbaren Ku‘damm total verstopfen, steigt der Adrenalinspiegel des Fahrzeugfahrers.

In der alten City West haben die, wo es früher drei Spuren für alle gab, nicht nur eine Bus/Taxi-Spur eingerichtet, sondern in Teilen auch auf der parallel verlaufenden Kantstraße, noch eine Parkspur eingerichtet – in der Mitte der drei ursprünglichen Fahrbahnen.

Sie müssen sich das so vorstellen:

Rechte Spur: Bus/Taxi

Mittlere Spur: Parkplätze

Linke Spur: 95 Prozent alle Autofahrer, Individualverkehr.

Wenn Sie dann noch ein paar rot-weiße Absperrgitter rund um Baustellen aufstellen und alle Sommerurlauber und auch noch die Parlamentarier nebst Bediensteten in der Hauptstadt einfallen, dann geht nix mehr. Absolut nix.

Ich hatte gestern einen Termin im Regierungsviertel, ein Hotel an der Friedrichstraße. Normale Fahrzeit von Potsdam aus: 35 bis 40 Minuten. Gestern brauchte ich 93 Minuten, weil die Stadt voll und übersäht mit Baustellen ist. Mein Gesprächspartner hatte nur noch 30 Minuten, dann musste er weiter, ich fuhr 75 Minuten zurück.

Sie müssen sich das so vorstellen:

Hinfahrt: 93 Minuten

Termin: 30 Minuten

Rückfahrt: 75 Minuten

Wie heißt es so schön: „Seh‘n se, dit is Bärlin…“




Sperrfeuer von Linksaußen: Der Massenmörder Breivik und ich

„Jetzt weißt Du auch mal, wie das ist“, ätzte letztens ein AfD-Abgeordneter mir gegenüber, mit dem ich ein freundschaftliches Verhältnis pflege. Was er meinte, sind die zunehmend wütenden und komplett idiotischen persönlichen Angriffe der üblichen Verdächtigen gegen Menschen wie mich (und viele andere).

Die links-woke Szene in Deutschland wird nervös, weil da unter ihrem Radar keine Brandmauer mehr durchzusetzen ist, weil Union, AfD, gelegentlich auch mal FDP und Kleinparteien miteinander reden. Die reden miteinander…schlimm, oder?

Bahnt sich in Deutschland gar eine Zeitenwende an?

Nachdem ein unangenehmer Video-Asi aus Versehen vom 8. Treffen der bürgerlichen Schwarmintelligenz erfahren und Schmutz verbreitet hatte, stieg das an notorischem Leserschwund leidende Wetzlarer Lokalblättchen mit einem großen fast ganzseitigen Artikel ein – oh, Schreck, die Rechten waren da. Und der linke Mainstream ist gar nicht eingeladen…

Und zunehmend lassen sich auch Mitglieder und Abgeordnete der Unionsparteien gar nicht mehr vorschreiben, wo sie hingehen und mit wem sie reden dürfen.

Und dann gibt es noch die ganz üblen Zeitgenossen, zum Beispiel die Hass-Agitatoren aus der Amadeu-Stiftung der früheren Stasi-Spitzeltante Kahane. Die und ihre Agitprop-Bude erklären nahezu jeden für rechtsradikal, der fehlerfrei mit Messer und Gabel essen kann. Selbst Schüler, die pünktlich zum Unterricht erscheinen oder ein gepflegtes Äußeres haben, wenn sie in die Schule gehen, werden in den Augen dieser Gestalten schon rechtsradikal-verdächtig. Und das Ärgerlichste: Wir alle finanzieren diesen Müll mit unseren Steuern mit, denn die Kahane-Stiftung wird üppig aus dem Bundeshaushalt gefördert. Würde mich nicht wundern, wenn CDU und CSU bei diesen Haushalten zustimmen. Kampf gegen Rechts – das ist ein wunderbares Geschäftsmodell in diesen Kreisen. Da ist reichlich Staatsknete abzugreifen.

Zum linksradikalen Kahane-Netz gehört auch das Internetportal „Belltower.News“, das sich mit einigen Tagen Verspätung bemüßigt fühlt, jetzt aber auch mal gegen meine Schwarm-Konferenz zu Felde zu ziehen. Im Grunde steht da nichts drin, weil sie ja keine Ahnung haben. So wird ein bisschen über mich aus Wikipedia zusammengeschmiert, natürlich unter Berücksichtigung, was die Wetzlarer Lokalzeitung und die FAZ am Sonntag formuliert haben. Und dann findet sich dieser schöne Teil über mich:

„Kelle war in mehreren Medienhäusern tätig und war zuletzt beim Axel-Springer Konzern als stellvertretender Redaktionsleiter von „Bild NRW“ tätig. Außerdem ist er Mitglied der CDU und des politischen Vereins „Werteunion e.V.“ und des sogenannten „OMCT Tempelritterorden e.V.“, einer inoffiziellen Nachfolgeorganisation des Ritterordens, der von 1118 bis 1312 bestand.“

Aber es wird noch besser:

„Auch Anders Behring Breivik, der Attentäter von Oslo und Utova, sieht sich in der Tradition der Templer.“

Lesen Sie das ruhig ein zweites und drittes Mal!

Die mit Steuermillionen geförderte Antonio-Amadeu-Stiftung stellt MICH in eine Linie mit dem norwegischen Massenmörder, der im Juli 2011 insgesamt 77 Menschen ermordet hat. Seitdem sitzt er in einer Zelle und ich hoffe, dass er dort verrotten wird. Breivik, Kelle, vermutlich kommt demnächst noch Adolf Hitler dazu. So sind wir in der WerteUnion ohne Brandmauern.

Freunde riefen mich heute an und sagten, ich solle unbedingt juristisch dagegen vorgehen. Das habe ich nicht vor, weil es Zeit und Geld kostet, und diese Hassfratzen es nicht wert sind, dass man sich ernsthaft mit ihnen beschäftigt. Gut wäre, wenn der Deutsche Bundestag der Kahane-Stiftung endlich die Geldmittel abdrehen würde. Aber wer sollte das tun? Herr Scholz, Herr Habeck, Herr Lindner?

Sie alle müssen einfach nur wissen, mit was für Leuten wir es zu tun haben, und um was es geht.

Das ist kein politischer Streit, das ist ein Vernichtungskampf gegen alles, was sich nicht der links-woken Verblödung unterwirft.

Und es geht bei manchen um die Vernichtung von Existenzen. Zum Beispiel bei vielen Menschen, die sich in den AfD engagieren und beruflich wie privat ausgegrenzt und sogar angegriffen werden. Ich kenne AfD-Mitglieder, die von Verwandten nicht mehr zu Feiern eingeladen werden, einfach weil die in dieser Partei sind.

Soweit ist es bei den Kelles noch lange nicht

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Gestern erreichte eine Zeitschrift die Mail eines „Lesers“, der – ich formuliere vorsichtig – mit der CDU zu tun hat. Wir kennen uns persönlich nicht, sind uns nie begegnet, aber er schreibt dem Chefredakteur folgendes:

„Klaus Kelle, wie Maaßen ein trojanisches CDU-Pferd, Kelle also, und dahinschmierender Möchtegern-Journalist, veranstaltete ein geheimes Treffen mit CDU- und AfD-Politikern/-Mitgliedern (Quelle: FAS von morgen, Seite 2) in Wetzlar, wo Putin als „vertrauenswürdig“ eingestuft wurde und an den Nationalsozialismus angelehnte Lieder erklungen sein sollen. Dieser Kelle ist unerträglich!“

An den Chefredakteur gerichtet schreibt der Hetzer weiter:

„Wird dieser Typ nun weiter als Schreiberling im ansonsten sehr von mir geschätzten Magazins „XXXXXXXXX“ akzeptiert? Wenn ja, dann können Sie mich stante pede aus dem Verteilerkreis entfernen, denn dieser Kelle ist in meinen Augen schon seit längerem eine Schande….“

Also, ich bin nicht nur bei den Massenmördern und ein Möchtegern-Journalist, ich bin auch ein Putin-Fan, wie sie ja alle hier wissen…

Wie gewünscht hat der Chefredakteur des Magazins die Hassfratze aus dem Verteilerkreis geschmissen und blockiert.

Schön, wenn man Freunde hat….




Von der Anmut einer schönen Frau – und Schnappatmung bei Gleichstellungsbeauftragten

Die Sache mit Männern und Frauen, die angeblich nicht zusammenpassen, ist uns nicht immer jederzeit präsent. Aber wenn man unvorbereitet in eine passende Situation gerät, dann fällt einem erst auf, wie verblödet Teile unserer deutschen Gesellschaft inzwischen geworden sind.

Ich war am Wochenende eingeladen nach Split in Kroatien. Als Journalist zu einem Lifestyle-Event, über das ich für ein bekanntes deutsches Magazin schreiben werde.

Am Samstagabend gab es ein Gala-Dinner und danach Tanz im „Ballroom“ mit Livemusik vom allerfeinsten. Und ich dachte sofort an meine alljährlichen Schwarmintelligenz-Konferenzen. Denn da ist jedesmal im Vorfeld der Gedanke, dass wir doch auch einen „Deutschland Ball“ veranstalten könnten. Jungs und Mädchen aufgebrezelt mit Smoking/Fliege und Abendkleid/Schuhen zum Wechseln. Es hat bisher noch nicht stattgefunden, weil jedesmal die Frauen begeistert sind, und die Männer tanzmuffeln. „Herr Kelle, das passt doch nicht zu so einer Konferenz…“

Ich bin da nicht sicher

Wir diskutieren beim Schwarm, wir essen und trinken, warum sollen wir nicht am Abend auch tanzen? Zumindest die, die Lust dazu haben. So wie meine Freunde in Split am Samstag.

Es war keine Ball-Musik, es war viel Zeugs von Abba, tanz- und mitsingbar. Es war echt schön, auch wenn ich selbst kein begnadeter Tänzer bin.

Und dann kamen zwei professionelle Tänzerinnen aufs Parkett, also keine „Professionellen“, sondern professionelle Tänzerinnen. Sie sahen anmutig aus, trugen nur das Nötigste, und ihre Aufgabe war es, die Gäste zum Tanzen zu animieren. Nur zum Tanzen, es war nicht billig oder gar nuttig, es war weibliche Anmut und Schönheit pur. Und nach drei Minuten war die Tanzfläche überfüllt.

Und beim Anblick des sich auf mich zubewegenden Bauchnabels dachte ich so, was deutsche Gender-Professiorinnen wohl jetzt sagen würden bei diesem Spiel mit geballter weiblicher Schönheit. Atemnot wäre das wenigste. Oder Lastenfahrradfahrerinnen in Pluderhosen auf dem Weg zurück nach Hause vom Biomarkt mit veganen Köstlichkeiten…die würden einfach nur durchdrehen hier.

Diese Frauen mussten kein Physikstudium nachweisen oder dass sie sich schonml irgendwo auf einer Fahrbahn mit Klebstoff fixiert hatten. Sie mussten einfach nur Frau sein. Und schön.

Bitte, Sie wissen, dass ich starke und erfolgreiche Frauen mag.

Ich habe größten Respekt vor ihnen. Aber anmutige Frauen, schöne Frauen – das ist etwas ganz underbares. Und Sie wissen, dass ich ein gläubiger Christ bin, und ich meine, in allem einen göttlichen Sinn zu erkennen, wenn Sie so wollen. Gott hat uns geschaffen, wie wir sind. Und ich glaube, dass er die Aufmerksamkeit der Männer durch diese angeborene Anmut einer Frau anziehen lassen will.

 




Hubert Aiwanger ist weiter an Bord – gut so!

Zum „Fall Aiwanger“ habe ich so viel – auch Gutes – gelesen, dass ich mich schwer damit tue, jetzt noch etwas weiteres Originelles dazu zu schreiben. Nach dem Motto „Es ist schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem…“

Das antisemitische Flugblatt, um das es angeblich ging, ist ein ganz mieses Stück Agitation und Hetze gegen Juden. Darüber müssen wir keine 2 Sekunden streiten. Ob Hubert Aiwanger es selbst geschrieben hat? Ich weiß es nicht, aber klar, möglich ist auch das. Jedenfalls klang die Einlassung seines älteren Bruders in höchster Not, er sei der Verfasser, für mich eher wie ein Hinweis, dass Hubert Aiwanger doch der Verfasser ist, als nach einee Entlastung. Aber hey, die Unschuldsvermutung gilt auch für Politiker.

Jedenfalls für linke Politiker

Denn, wenn Sie sich erinnern, was der frühere Bundesaußenminister und Vizekanzler Joschka Fischer so als Hobby betrieben hat – Polizisten gewaltsam angegriffen und sowas – oder der frühere Europaparlamentariere Daniel Cohn-Bendit. Der schrieb, wahrscheinlich fiebrig erregt, 1982 von einem  „erotischen Spiel“, wenn ein fünfjähriges Mädchen sich ausziehe. Wie krank ist das eigentlich? Und trotzdem durfte auch er  weiter aktiv Politik betreiben.

Und Aiwanger? Wenn er das Flugblatt verfasst hat, dann ist das übel. Aber tatsächlich wissen wir nicht, ob er der Autor war.

Aber wir wissen, dass er sich nicht nur vom Inhalt distanziert und sich für seine Mitschuld – er hatte die Blätter in seiner Schultasche – entschuldigt hat. Wir wissen auch, dass Aiwanger 35 Jahre lang ein untadeliges Leben geführt und sich besonders um den Freistaat Bayern verdient gemacht hat.

Was haben Sie alle gemacht, als sie 17 waren?

Jemanden umgebracht? Jemanden vergewaltigt? Das wäre nicht zu verzeihen und diqualifiziert einen Volksvertreter auch nach 35 Jahren.

Aber möglicherweise ein irres Flugblatt geschrieben und dann Entlassung und berufliche Existenz zerstören? Nein, das ist nicht in Ordnung.

Markus Söder und die CSU haben richtig entschieden, Aiwanger den Rücken zu stärken. Bayern kann ihn und die Freien Wähler gut gebrauchen für die Zukunft.

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#Schwarm2023 – Jetzt singen wir angeblich sogar Nazi-Lieder

Man weiß nicht, ob man eher lachen oder weinen soll, wenn man sich die Debattenkultur in unserem Land anschaut, oder das, was man mal darüber verstand.

Die rechte AfD liegt zurzeit in den Meinungsumfragen bundesweit bei 23 Prozent. Das heißt übersetzt: Wenn Sie im Supermarkt irgendwo an der Kasse stehen, am Schalter im Hauptbahnhof oder samstags in der Kurve im Fußballstadion, dann zählen Sie einfach mal durch! Jeder vierte Erwachsene, den Sie da sehen, wählt statistisch die AfD. Da sind Alte dabei und Junge, gut Bekleidete ebenso wie Jogginghosenträger, Männer wie Frauen.

Wir reden über EIN VIERTEL der Bevölkerung, und was erwartet das woke Juste Milieu jetzt von seinem Volk? Genau! Brandmauern einhalten. Kontaktverbote durchsetzen!

Ich habe es schon einmal geschrieben, aber hier nochmal zur Erinnerung…

Ein alter Freund von mir, den ich noch aus dem Jugendalter kenne, ist heute Bundestagsabgeordneter der AfD. Wir kennen uns, seit wir 18 waren. Beide waren wir in NRW Kreisvorsitzende der Jungen Union (JU) damals, er im Bergischen ich in Deutschlands Perle: Ostwestfalen. Ein anderer Freund aus der Zeit wurde später auch Abgeordneter einer anderen Partei und schrieb mir heute irgendwie entsetzt per WhatsApp: „Stimmt das wirklich, dass Du einen Redner der AfD eingeladen hast?“ Klar, stimmt das, und ich werde das bei den nächsten Treffen ebenfalls machen.

Und wissen Sie warum?

Weil man ein Viertel der Bevölkerung und ihre Überzeugungen nicht vom politischen Meinungsstreit ausschließen kann. Und, übrigens auch, weil ich mir als Journalist uns auch als Bürger nicht vorschreiben lasse, mit wem ich sprechen darf und mit wem nicht.

Warum also am Wochenende diese Aufregung?

Eine Frau Koch von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, hinter der früher in der Werbung angeblich immer ein kluger Kopf steckte, hat sich eine Eintrittskarte für mein alljährliches bürgerlich-konservatives Schwarmtreffen gekauft. Sie nennt das in ihrem Artikel „Volksversammlung“ statt „Vollversammlung“, wohl weil das so schön gruselig klingt. Ist aber eben schon gleich beim Einstieg falsch, was die Qualitätsjournalistin da schreibt.

Ein Geheimtreffen veranstalten wir also da in Wetzlar angeblich, behauptet sie und schreibt weiter:

„Recht schnell finde ich eine Internetseite, auf der man Tickets kaufen kann. Ich bestelle eins und bekomme es binnen weniger Minuten per E-Mail zugeschickt. Das war nicht schwer…“

Ja, was denn nun? Verschwörerisches Geheimtreffen? Oder „Das war nicht schwer“? Da scheint mir eine Kollegin ein bisschen berauscht davon, bei der altehrwürdigen FAZ auch mal so richtig „Investigativjournalismus“ spielen zu können.

Und sie erregt sich, dass ich den Veranstaltungsort geheim halte, damit nicht aufgehetzte antifa-Kinder Steine in Scheiben der Veranstaltungshalle werfen, Autos anzünden oder Teilnehmer bedrohen. Wenn man das verhindern will – dann ist man schon verdächtig.

Im Artikel schreibt Frau Koch: „Im Foyer und auf der Terrasse wird geplaudert, die meisten Gäste scheinen sich zu kennen…“ Der Hammer, oder? Man kennt sich sogar. Das kann doch kein Zufall sein… Koch weiter: „Ein Mann trägt Lederhosen…“ An dieser Stelle hätte ich als Veranstalter wohl die Polizei rufen müssen. Lederhosen? Das geht ja gar nicht, das ist fast schon wie Autobahnen…

„An einem der Tische neben mir singt ein Mann nach der Melodie von ‚Ihr Kinderlein kommet’“ wohl irgendwas mit den Worten „Panzer, Sturm und Wind“. Frau Koch wird später total investigativ herausfinden, dass es ein „nationalsozialistisches Kriegslied“ sei, in dem die Zeile vorkommt „Es braust unser Panzer im Sturmwind dahin“.

Und ich halte Kochs Schilderung für total plausibel. Wie oft erlebt man das, oder? Man sitzt nachmittags bei strahlendem Sonnenschein auf einer Terrasse, isst ein Stück Streuselkuchen, trinkt Kaffee dazu und sing ein Nazilied vor sich hin?

Aber halt, nach der Veröffentlichung schreiben mir mehrere Leser, dass dieses Lied von den brausenden Panzern vor ein paar Jahren noch im offiziellen Liederheft der Bundeswehr zu finden war.

Es ist alles so unglaublich grotesk geworden

Meine Veranstaltung und ich persönlich werden öffentlich an den Pranger gestellt, weil ich es wage, mit Menschen zu reden. Menschen wie den Berliner Abgeordneten Frank-Christian Hansel, ein smarter Großstadttyp, früher mal SPD-Mitglied, homosexuell. Mit dem darf ich nun nicht mehr reden, weil er ist ja – böse, böse – in der AfD. Aber ich rede mit ihm, und wenn am kommenden Wochenende wieder „Schwarm“ wäre, dann würde ich ihn ohne zu zucken wieder einladen.

Eine demokratische Gesellschaft lebt vom Dialog, vom Meinungsstreit. In Wetzlar wurde nicht für die AfD geworben, wir haben keine bösen Lieder gesungen und, soweit ich mich erinnere, trug auch niemand eine Uniform. Dafür knapp 300 der Besten, die sich für unser Land engagieren und die Politik von Herrn Scholz und Herrn Habeck stoppen wollen. Bin ich rechtsradikal, wenn ich das will? Meinetwegen, rutscht mir den Buckel runter! Ich bin in guter Gesellschaft mit Millionen Bürgern, die das auch wollen.

Mir ist egal, was Sie wählen

Das ist Ihre Entscheidung. Für mich ist die Basis all meiner Aktivitäten: Was ist gut für Deutschland und seine Bürger? Wie können wir unser Land weiter positiv entwickeln, damit es unseren Kindern mal besser geht als uns? DAS ist der Maßstab. Nichts anderes…

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Menschen wie die früheren CDU-Angeordneten Sylvia Pantel und Hans-Jürgen Irmer, der frühere Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, und Vizeadmiral a. D. Kay-Achim Schönbach auch. So wie die AfD- und FDP-Politiker, auch die von Kleinparteien und Initiativen aller Art, die schon mal beim Schwarm waren.

Wir, ich, machen nicht herum mit Extremisten aller Art. Wie die CDU, die in Thüringen eine von der Bevölkerung in freier Wahl abgewählte rot-grüne Landesregierung im Amt hält. Oder die in Mecklenburg eine SED-Tante aus der früheren DDR zur VERFASSUNGSRICHTERIN wählt. Darüber sollte sich die FAZ oder das Konrad-Adenauer-Haus mal aufregen! Wie läuft es da mit der „Brandmauer“, lieber Herr Merz?

Frau Koch kommt zum Ende:

„Die Grünen müssen raus aus der Regierung – und mit der AfD muss geredet werden!“, werde ich zitiert. Und so sehe ich das. Genauso wie den Satz am Schluss: „Aber es gibt eben diese andere Truppe, und mit denen will ich nichts zu tun haben…“




Wer glaubt diesen Schwachsinn?

Die Uni Hohenheim hat heute eine wenig überraschende Studie veröffentlicht. Grundlage war eine Forsa-Umfrage mit über 4000 deutschen Staatsbürgern. Und wissen Sie was?

Jeder Vierte ist überzeugt, dass die Politik von «geheimen Mächten» gesteuert wird. Die Massenmedien würden uns «systematisch belügen», was ich bei einzelnen Fomaten im Staatsfunk leider für denkbar halte. Und 16 Prozent wähnen Deutschland danach mehr in einer Dikatur als in einer Demokratie.

Und da ist mal Schluss mit Lustig

Ich bin nun wirklich enttäuscht von dieser Bundesregierung. Ginge es nach mir, könnten sie den gesamten Staatsfunk morgen früh abschalten- für immer. Die Meinungsfreiheit wird immer mehr eingeengt, was nicht sein darf. Wenn Sie über Meinung und Freiheit als Begriffe nachdenken, dann gibt es da überhaupt keine Einschränkungen, darf es nicht geben. Zu Klimaklebern, GenderGaga uns Masseneinwanderung sind wir uns alle sicher schnell einig – deshalb lesen und diskutieren Sie ja bei mir.

Aber, Leute! Diktatur? Geht’s vielleicht ein paar Nummern kleiner?

Ich treffe immer mal wieder auf Leute, gebildete Leute, Akademiker, die den ganzen Schmonzes glauben, der im Internet herumgeistert. Q-Anon-Schwachsinn, Bilderberger, Chemtrails, Reptiloiden… manchmal bin ich dann versucht, den neurologischen Notarzt zu alamieren.

Lassen Sie uns hart streiten in der Sachen, aber lassen Sie uns im wirklichen Leben bleiben! Bitte!