Kleine Bestien

Menschen in meinem Alter können nicht fassen, zu was Kinder heutzutage fähig sind. Zu welcher Gefühlskälte, zu welchem Hass auf Gleichaltrige oder kleinere Kinder.

In Neubrandenburg hat sich vor fünf Tagen etwas ereignet, was in dieser Kategorie gehört, aber keineswegs ein bedauerlicher Einzelfall ist.

Eine Gruppe 11- und 13-Jähriger lockten da ein 13-jähriges Mädchen in ein Wohngebiet. Zwei dunkelhaarige Gleichaltrige ziehen der „Freundin“ an den Haaren, schlagen sie mit Fäusten ins Gesicht. Das Opfer stürzt zu Boden, versucht, sich mit angewinkelten Knien und Händen vor dem Gesicht zu schützen. Immer wieder treten und schlagen die anderen auf sie ein und treffen auch mehrfach den Kopf.

Ein Junge steht daneben und filmt die brutale Tat mit seinem Handy. Mit einem anderen scherzt er, droht „Schlitz ihr die Kehle auf!“ oder „Tritt mal ihr Handy kaputt!“ Passanten kommen vorbei, sehen, was passiert und gehen einfach weiter. Ein Paar kommt mit einem Kinderwagen vorbei, und das gequälte Mädchen spricht sie direkt an, ob sie ihr helfen können. Doch die Leute gehen einfach vorbei, beachten die Kleine nicht und rufen auch keine Hilfe. Ebenso ein Fahrradfahrer, der achtlos vorbeiradelt.

Was ist in unserem Land los, was haben wir falsch gemacht, dass so eine empathieunfähige Generation heranwächst?

Und wie können wir als Gesellschaft das stoppen?

Mich erinnert das – obwohl eigentlich nicht vergleichbar weil noch schlimmer – an den Fall des zweijährigen James Bulger, der 1993 von zwei zehnjährigen Schulschwänzern in einem britischen Einkaufszentrum entführt wurde. Die Mutter war gerade an der Fleischtheke abgelenkt, die Jungen nahmen den Kleinen an die Hand und gingen seelenruhig mit ihm nach draußen. Später wurden Aufnahmen einer Überwachungskamera veröffentlicht, die diesen Moment zeigen.

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Die beiden Jungen schlagen und treten ihr Opfer dann, das verzweifelt schaut und weint. 38 Passanten sehen, dass da etwas passiert. Nur einige wenige sprechen die älteren Kinder an, die behaupten, sie seien verwandt und passten auf ihren kleinen Bruder auf. An einem Bahndamm bewerfen sie den kleinen James mit Ziegelsteinen und schlagen ihn mit einer zehn Kilogramm schweren Eisenstange. Als er sich nicht mehr rührt, bedecken sie seinen Kopf mit Steinen und legen den Kleinen auf ein Bahngleis, wo der inzwischen unbekleidete Junge von einem Güterzug überrollt und zerteilt wurde.

Es ist 30 Jahre her, ich habe damals das Video gesehen, von den kleinen Kindern, die den noch Kleineren Hand in Hand aus dem Einkaufszentrum gehend zeigen. Und obwohl die Aufnahmen keine Gewalt zeigen, spüre ich immer noch den Schauer, wenn ich daran denke. Wie können kleine Kinder zu solchen Bestien werden? Sind es die prekären Lebensverhältnisse, in denen sie aufwachsen? Sind es überforderte Eltern, das Umfeld, eine interessenlose Lehrerschaft oder der völlige Verlust religiöser Bindungen?

Ich weiß es nicht, aber es beunruhigt mich sehr, was in diesem Land passiert. Nicht nur eine irre Bundesregierung, etablierte Parteien, die keine Ahnung mehr haben, was hier draußen los ist und nicht verstehen, warum die Menschen in Scharen zu neuen Parteien laufen. Nicht nur Terror, Krieg, Massenmigration…es sind die vielen Mosaiksteine, die unsere Gesellschaft Stück für Stück zerstören.




Sexmesse „Venus“: Ausdruck einer sterbenskranken Gesellschaft

In Berlin startet heute zum 26. Mal die Erotikmesse „Venus“. Die Besucher erwartet „eine Mischung aus Produktinformation und erotischer Unterhaltung.“ Und natürlich:  „Neben den Produkten ist das erotische Unterhaltungsprogramm ein fester Bestandteil der Messe. Auf der Venus können Besucher die Stars der Branche treffen. Am ersten Messetag findet die traditionelle Preisverleihung „Venus Awards“ für geladene Gäste statt.“

Dem Wiener Psychoanalytiker Siegmund Freud wird das Zitat zugeschrieben, nach dem der Verlust der Scham bei Menschen ein sicheres Zeichen für beginnenden Schwachsinn ist. Und ich halte für überwiegend wahrscheinlich, dass Freud damit tatsächlich recht hat.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch!

Sexualität ist etwas Wunderbares, vorzugsweise zwischen Menschen, die sich dann auch noch darüberhinaus lieben. Aber die grenzenlose Darstellung sexueller Handlungen und Perversitäten, explosionsartig verbreitet durch die Erfindung des Internets, auf den Handys von Grundschülern verfügbar, gepaart mit dem linksgrünen Angriff auf die traditionellen Ehen und Familien mit dem erklärten Ziel, diese nachhaltig zu zerstören, ist nicht nur spätrömische Dekadenz, sondern darauf angelegt, auch unsere zivile bürgerliche Gesellschaft massiv zu verändern. Und die Massen begleitend durch grenzdebile Unterhaltung im Fernsehen (RTL 2, ProSieben) und im Netz (TikTok) vollends zu verblöden.

Eine Sexmesse, wo gierige Jungs die primären Geschlechtsmerkmale ihrer Porno-Heldinnen live filmen können und sich abends mit schwitzigen Händchen auf diese Bilder einen…Sie wissen schon, ist ekelhafter als spätrömische Dekadenz. Und dann noch einen „Preis“ verleihen, wer sich vergangenes Jahr am schönsten ins Gesicht hat….lassen, das ist nichts anderes als Ausdruck einer sterbenskranken Gesellschaft.

 

 




Wird Frau Wagenknecht das traditionelle Parteiensystem endgültig sprengen?

Sahra Wagenknecht ist eine beeindruckende Frau, keine Frage. Sie ist intellektuell außergewöhnlich und bei Debatten scharfzüngig, und manchmal wirkt sie in TV-Runden eiskalt…

Die ehemalige Linke-Politikerin, die heute in der Hauptstadt die Gründung des Vereins „Bündnis Sahra Wagenknecht“ angekündigt hat, aus dem in den kommenden Monaten eine Partei werden soll, hat die Fähigkeit, das traditionelle deutsche Parteiensystem nachhaltig zu rocken, zumindest zu zerstören.

Wagenknecht, geboren im Juli 1969 in Thüringen, hat die DDR noch verteidigt, als es die gar nicht mehr gab. Trotz all der unschönen Dinge, die man nach der Wende und der Wiedererlangung der Deutschen Einheit erfahren hat, über das miese SED-System, über 100.000 Stasi-Spitzel, Mauer und Selbstschussanlagen, Zwangsadoptionen und Knäste wie Bautzen und Hohenschönhausen, wo Menschen eingesperrt wurden, die sich eine eigene Meinung zum sozialistischen System erlaubten.

Ich habe viele DDR-Deutsche kennengelernt, die erbärmlich gelitten haben damals. Viele meiner Freunde habe ich „drüben“ getroffen 1989 und 1990 und pflege bis heute tiefe Freundschaften in Ost-Berlin, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Aber ich kenne auch die anderen, die 30 Jahre danach die Vergangenheit verklären. dass nicht alles schlecht gewesen sei, natürlich nicht. Es ist nie alles schlecht in jedem System. Und man schwelgt in Kindheitserinnerungen, von der Datsche, dem ersten Wartburg, Reisen nach Bulgarien und Spreewaldgurken. Ich verstehe das alles sehr gut, wenn ich an das Deutschland meiner Jugend denke, an meine lippische Heimat, dann die aufregenden Jahre in Berlin zwischen 1988 und 1995, dann packt mich regelmäßig Sentimentalität.

So wie Sahra Wagenknecht die Sentimentalität vieler Ostdeutscher nährt. Eine, die sich nicht hat verbiegen lassen, die dem Sozialismus bis heute ebenso die Treue hält wie der politischen Waffenbrüderschaft mit den Genossen in Moskau. Sahra Wagenknecht ist eine Sozialistin, man sagt ihr nach, sie verehre Rosa Luxemburg, keine Ahnung, ob das stimmt. Zutrauen darf man es der Ehefrau des früheren SPD-Chefs Oskar Lafontaine. Wenn man im Saarland in einer opulenten Villa sitzt, von Spitzenköchen verwöhnt wird, und maßgeschneiderte Escada-Fummel trägt, dann kann man gut für den Sozialismus sein.

Wenn man am unteren Rand der Gesellschaft lebt und seine Hoffnungen auf Frau Wagenknecht und ihr neues Projekt setzt, ist das nicht zu empfehlen. Sozialismus hat noch nie irgendwo funktioniert, weil Sozialismus der Natur des Menschen diametral widerspricht. Weil Sozialismus immer mit Gewalt zusammenhängt, immer die Armut des betroffenen Volkes mehrt. Egal, ob in Russland, der DDR, Venezuela oder Kuba, wo wenigstens das Wetter und die Zigarren besser sind.

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Heute kritisierte Wagenknecht in Berlin die Ampel-Regierung unter Olaf Scholz als die „schlechteste Regierung der Geschichte“. Da wird niemand von uns widersprechen, wenn wir die Geschichte Westdeutschlands seit 1949 zum Maßstab nehmen.

Und dann zauberte die smarte Sozialistin ihre Handwerkzeuge des Stimmenfangs aus dem Hut. Deutschland brauche bezahlbare Energie, sagt sie zurecht. Und wie bekommt man die? Klar, wenn man die bösen, bösen Sanktionen gegen das arme Russland endlich aufhebt. Und natürlich – da freut man sich in der Obersten Heeresführung im Kreml besonders – soll der Westen auch keine Waffen an die Ukraine mehr liefern, damit die endlich unterworfen werden kann, als Protektorat in großen Teilen der Russischen Föderation zugeschlagen. 200.000 Tote, vergewaltigte Frauen, verschleppte Kleinkinder? Schwamm drüber…

Und dann, das macht sie und ihre Partei so spannend, wettert sie gegen ungeregelte Zuwanderung nach Deutschland. Was ein echtes Problem für die AfD und ihren Höhenflug in Ostdeutschland werden könnte. Denn was man dort noch weniger will als im Westen Deutschlands, sind weitere Syrer, Afghanen und Nordafrikaner in Kleinstädten in Sachsen und Thüringen. Und wenn eine beeindruckende Frau wie Sahra Wagenknecht antritt und Ostalgie, naive Träume vom – diese Mal aber wirklich funktionierenden – Sozialismus mit der Ablehnung von Hunderttausenden Fremden aus dem islamischen Kulturkreis verbindet, dann hat das erhebliche Sprengkraft.

Entscheidend wird aber letztlich sein, was die beiden Elefanten im Raum – Scholz und Merz – nach den Wahlergebnissen in Hessen und Bayern jetzt tun wollen. Wie in der Schweiz und überall in Europa ist die Ablehnung der Massenmigration das wichtigste Thema auch bei zukünftigen Wahlen. Wenn Scholz nicht die Kraft aufbringt, das unselige Bündnis mit Grünen und FDP aufzukündigen, und sich mit Merz auf einen Masterplan einigt, in dem geschlossene Grenzen und strikte Abschiebung nicht nur markig gefordert, sondern auch energisch durchgesetzt wird, dann werden die etablierten Parteien in Deutschland bei den anstehenden Landtags-, Europa- und Bundestagswahlen ein Armageddon erleben, wie es diese Republik seit Jahrzehnten nicht erlebt hat.
Und dann wird Sarah Wagenknecht zur wichtigsten Politikerin im Land….




Der Bodensatz unserer Gesellschaft zeigt sich beim Massenbesäufnis

Ich weiß, viele Leser hier werden den Kölner Karneval, den Straßenkarneval überhaupt in unseren Großstädten, auch weiter verklären. Wegen Tradition, katholisch und Brauchtum. Das verstehe ich alles gut. Aber der Kölner Karneval heute ist nur noch ein Ärgernis. Denken Sie an Schlägereien, die sexuellen Übergriffe, an 12-Jährige mit 2 Promille in der Blutbahn!

„Bei uns im Ve-hee-del…“ vergessen Sie es

Ich habe es in meinen Kölner Jahren mehrfach miterlebt, miterlitten. Nie wieder!

Der Nepp und die Abzocke beim Sitzungskarneval ist bekannt. Flasche angeblicher“ Chardonnay“ für 40 Euro, nach einer halben Stunde alle am Tisch Kopfschmerzen. Ich war dabei. Das Jeföhl, einfach nur nach Hause zu wollen, aber noch warten zu müssen bis zum Einmarsch der Prinzenjarde mit „Marieschen danz!“ und dem folgenden Auftritt der Höhner, wie mich das alles abstößt, wenn ich heute zurückschaue auf die Jahrtausendwende.

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Und, bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Die Höhner sind echt gut, es geht mir nicht um die Künstler, es geht mir um das Gedöns drumherum. Die ständige Bereitschaft, auf Knopfdruck fröhlich zu sein, aufgedunsene Gesichter übergewichtiger Männer, die mit glasigen Augen dem Tanzmarieschen zwischen die aufgeklappten Beine gaffen und wilde Frauen ab 50 mit Pappnaas und viel zu kurzen rosaroten Pailetten-Kleidchen, jedezeit bereit für ein „Bützschen“ – bitte, muss ich nicht mehr haben. Wem es dennoch Freude macht – hey, dies ist ein freies Land. Viel Vergnügen!

Die Anwohner der Zülpenicher Straße in Köln haben kein Vergnügen, wenn das jecke Volk am 11.11. wieder losgelassen wird. Dass haben sie uns, der Öffentlichkeit, gerade bei einer Protestaktion vor dem Spanischen Bau des Kölner Rathauses wissen lassen.

An den Karnevalstagen im November und Januar verkomme ihre Nachbarschaft zur „Saufmeile“, klagen die tapferen Männer und Frauen, die dem Kölner Wahnsinn widerstehen wollen. Feiernde kotzten dann in Hauseingänge, urinieren ungeniert in den Vorgärten und in Hausfluren und auf Kneipentoiletten werde gefi…also, werde Geschlechtsverkehr… sozusagen vollzogen.

„Die Stadt kalkuliert diese Zustände ein und spielt auf Kosten unserer Geduld und die Ausfälle der Geschäfte – das ist ein unhaltbarer Zustand“, sagt einer von der Initiative der Verzweifelten an der Zülpenicher.

Spätrömische Dekadenz hätte der leider viel zu früh verstorbene FDP-Politiker Guido Westerwelle das wohl genannt.

Für mich ist das vollkommen asoziale Verhalten eines Teils unserer Bevölkerung bei Karneval, Schützenfesten, Technoparties oder im Fußballstadion sichtbares Alarmsignal des Untergangs eines einstigen Kulturvolkes. Ein finaler Abgesang. Der ein oder andere von Ihnen hat sicher auch schon Videofilmchen bekommen, wo augenscheinlich Gäste aus Nordafrika mitten in einer Innenstadt auf einem Brunnenrand sitzen und ihre Notdurft ins Wasser verrichten. Alle gehen vorbei, schauen verschämt oder belustigt weg. Und was will man denn auch tun? Die Polizei rufen? Die hat wahrlich anderes zu tun in diesen wilden Zeiten, in denen uns unser einst so schönes Land aus den Händen gerissen wird.




Am unteren Rand…

Viele Läden im Potsdamer Hauptbahnhof sind morgens um 7 Uhr noch geschlossen. Außer die Fressbuden, vornehmlich Bäckereien, vor denen Menschen Schlange stehen, um ein Frikadellen-Brötchen für 3,50 Euro oder eine Laugenecke mit Kräuterquark zu erwerben.

Ich muss gestehen, ich mag diese Art urbaner Verpflegung, die wie vieles andere in Amerika erfunden wurde. Fast Food, nennt man das neudeutsch. Und, bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich bevorzuge natürlich einen gemütlichen Platz an einem Tisch mit gekochtem Ei und Aufschnittplatte. Aber manchmal ist es einfach nicht möglich, wenn sie zu Hause im Stehen zwei Espressi eingeworfen haben und dann ins Auto, um rechtzeitig das Parkhaus des Bahnhofs zu erreichen. In leichtem Trab die Stufen/Rolltreppen hoch, acht Minuten noch…

Und dann leuchtet da Le Crobac, Wiedemann oder Kamps auf. 1 Minute anstellen, belegtes Brötchen ziehen mit viel zu viel unnötigen Salatblättern und Remoulade und weiter zum Gleis 4… Facebook-Freunde wissen bereits, dass dort die Regionalbahn nach Frankfurt/Oder leider heute ausfällt.

Beim Eingang zum Bahnhof bemerkte ich einen Mann, der ziemlich heruntergekommen neben einem Stand-Aschenbecher an einer Kippe zog. Keine Jacke an, sah ungewaschen aus, wirre Frisur. Junge, was ist mit Dir, denke ich, während ich weiterlaufe. Im Bahnhof dann ein älterer Typ mit einem Einkaufswagen und seinem vermutlich ganzen Besitz an Wäsche und Habseligkeiten in Plastikbeuteln.

Wir nehmen das so im Vorbeigehen wahr, denken, warum kümmert sich keiner darum? Und, bevor mich wieder jemand maßregelt, warum ich denen nicht 20 Euro zugesteckt oder sie eingeladen habe, am Wochenende bei mir einzuziehen: Warum gibt es diese Leute überhaupt im besten Deutschland im Universum aller Zeiten? Wie ist es möglich, dass wir Geld für 120 GenderGaga-Schwachsinns-Lehrstühle haben und für feministische Außenpolitik aber nicht für unsere Landsleute am alleruntersten Rand dieser Gesellschaft?

Wie ist es möglich, dass die SUV-Dichte in unseren Städten beharrlich steigt, aber Menschen, Deutsche, Mitbürger in S-Bahnhöfen oder vor Sparkassen-Geldautomaten ihre Schlafsäcke fürs Nachtlager ausrollen müssen? Weil sich niemand für sie interessiert?




Union gewinnt in Bayern und Hessen – Deutschland rückt nach rechts

Der Wahlsonntag aus Hessen und Bayern hat es in sich. Und die erste Botschaft: Deutschland rückt deutlich nach rechts. Und, lassen Sie mich das hinzufügen, das ist auch gut so.

Die Unionsparteien CDU und CSU haben in beiden Bundesländern klar gewonnen. Beide zwischen 35 und 40 Prozent, beide unter ihren Möglichkeiten. Aber beide haben klar gewonnen.

Den ersten Analysen nach kam in Hessen der CDU-Zustrom vor allem von SPD und Grünen, die ihre Vorturner in der Ampel-Bundeskoalition in Berlin nicht mehr ertragen können. Nancy Faeser als Spitzenkandidatin in Hessen, da hat die CDU-Führung nach der Nominierung wahrscheinlich direkt den Champagner für diesen Sonntag kalt stellen lassen.

Was die etablierten Parteien in der Hauptstadt – und dazu gehört natürlich auch die Union – bis heute nicht begriffen haben ist, dass das Thema Migration und Innere Sicherheit inzwischen alles andere deutlich überstrahlt.

Auch in diesem Jahr strömen Hunderttausende Wirtschaftsmigranten und Asylbewerber nach Deutschland, die nach unseren Gesetzen nicht den Hauch einer Chance haben, ein dauerhaftes Bleiberecht zu bekommen. Aber wenn Sie Deutschland erreichen, dann sind sie – frei nach Merkel – nun mal da. Und werden geduldet, selbst wenn sie in einer Terrorzelle Anschläge planen, Frauen in Gruppen vergewaltigen, unschuldige Menschen, die zur Falschen Zeit am falschen Ort sind, mit Messern oder Macheten massakrieren.

Wir sehen in schwedischen Großstädten, wohin das führt. Und wir sehen es in deutschen Großstädten, etwa in der Silvesternacht, wenn der Rechtsstaat von einem ungehemmten Migrantenmob verhöhnt und außer Kraft gesetzt wird. Oder jetzt nach dem schändlichen Überfall palästinensischer Terrorbanden auf Israel, dem bis jetzt 700 Menschen zum Opfer gefallen sind. Mehr als 100 Israelis, vornehmlich Frauen und Kinder, sind als Geisel in den Händen der Mörderbanden. Und in Neukölln feiern muslimische Antisemiten das öffentlich und ohne Scham.

Wir dürfen das nie vergessen – diese Bundesregierung, Herr Scholz und seine Ampel haben seit Amtsantritt Hunderte Millionen an die Palästinenser-Regierung überwiesen. Wir alle finanzieren und fördern den Terror gegen Israel mit unseren Steuergeldern. Und Scholz oder auch die FDP stellen sich hin und bekunden, dem Staat Israel ihre unbedingte Solidarität. Man sieht.

Man muss auch den größeren Zusammenhang sehen!

Man muss sehen dass es die gleichen Sozialdemokraten sind, die uns auch den Schlamassel mit der Energie-Abhängigkeit von Russland eingebrockt haben. Oder haben Sie Herrn Schröder und Frau Schwesig schon vergessen? Und es waren die Grünen, die mit ihrer hysterischen Klimapolitik und dem überhasteten Ausstieg aus Atomkraft und Kohlekraft unsere Wirtschaft in größte Schwierigkeiten gebracht haben.

Und es war die Union, die das alles zugelassen und sogar aktiv mitgemacht hat.

Alles Versager, auch und gerade diese CDU, für die ich mir Jahrzehnte meines Lebens den Ar… aufgerissen habe. Und für was?

Natürlich ist es gut, dass Markus Söder und die CSU in Bayern gewonnen haben, so wie es gut ist, dass Boris Rhein und die CDU die nächste hessische Regierung bilden. Und auch wenn Sie an dieser Stelle das Gesicht verziehen: Möchten Sie Nancy Faeser als Ministerpräsidentin haben?

Nein, die Union hat gewonnen, weil sie als kleineres Übel wahrgenommen wird.

Aber das Problem ist nicht gelöst, weil weder Merz noch Linnemann, weder Söder noch Rhein begreifen, was hier gerade passiert.

Wir erleben das Terminieren unseres traditionellen Parteiensystems

Die AfD hat in Bayern und Hessen deutlich hinzuzugewonnen. Zu Hunderttausenden haben Wähler, alleine und frei in der Wahlkabine, erstmals in ihrem Leben rechts gewählt. Bei der Wahlanalyse vorhin wurde vorgetragen, dass 85 Prozent der AfD-Wähler in Bayern bei einer Befragung gesagt haben, es sei ihnen völlig egal, ob die AfD in Teilen rechtsextrem sei.

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Diese Leute sind verzweifelt, und sie wollen nicht mehr mitspielen. Unser Land geht vor die Hunde. Und Friedrich Merz, der bei Amtsantritt als CDU-Chef versprochen hat, er werde die Wählerschaft der AfD halbieren, hat sie in Wirklichkeit inzwischen verdoppelt. Weil er keinen Mut hat, das zu tun, was er jetzt tun müsste.

Die Freien Wähler haben es in Hessen nicht geschafft, aber immerhin 3,5 bis 4 Prozent errungen. Die Partei hat eine Perspektive zwischen Union und AfD. In Bayern hat Aiwanger sogar stark zugelegt – trotz der üblen Kampagne wegen eines hetzerischen Flugblattes im Ranzen vor Jahrzehnten.

Die Konservativen in Deutschland haben wieder Auswahl. Die Freien Wähler sind eine wählbare Alternative auch auf Bundesebene. Und, nicht vergessen, Sarah Wagenknecht hat die Rüstung angezogen, Markus Krall ist bereit zum Angriff, und das Bündnis Deutschland hat zumindest beim ersten Anlauf im kleinsten Bundesland Bremen super vorgelegt mit 9,5 Prozent.

Und schuld an dieser Lage ist einzig und allein die Union, die unter Führung Merkels die Partei Adenauers und Kohls inhaltlich und personell nicht nur entkernt, sondern zerstört hat. CDU-Ministerpräsidenten, die mit Claudia Roth vor dem Regenbogenfähnchen herumtanzen, sind unwählbar. Wirklich unwählbar.

Was folgt aus diesem Wahlabend?

Ganz klar: Redet endlich mit der AfD, so unappetitlich die Kreml-Fraktion bei denen auch ist. Die Partei ist ein Faktor in Deutschlands Parlamenten, und sie wird weiter wachsen, wenn das Konrad-Adenauer-Haus nicht begreift, dass demnächst auch die Existenz der Union wackelt, trotz dieser zwei Pyrrhus-Siege am Sonntag.




Abzocke ohne Sinn und Verstand: 309 Euro für nix

Ich wollte einfach mit einer lieben Kollegin noch schnell eine Pizza essen in der Trattoria meines Vertrauens. Am Tag der Deutschen Einheit.

Aber, was soll ich sagen, der Parkplatz des Restaurants war bis auf den letzten Platz belegt. Auf der anderen Straßenseite ein NP-Markt, „Parner von Edeka“, wie eine Werbetafel verkündet.

Etwa 150 Parkplätze, das Geschäft geschlossen, 150 Parkplätze und vier Autos. Da habe ich gedacht: Stelle ich meinen kleinen BMW einfach dazu. Stört ja keinen. Nimmt niemandem den Parkplatz weg, schon gar nicht Kunden des Marktes, der ja geschlossen war.

Unser Essen dauerte keine eineinhalb Stunden – Tomaten Mozarella (für das Mädchen), Pizza Salmone mit extra Zwieben für mich.

Als wir rüber zum Parkplatz schlenderten, war kein Auto mehr da. Auch meins nicht. Meine Begleiterin, klar, vermutete, ich hätte woanders geparkt, und es einfach vergessen. Aber, Sie wissen es, ich bin ja nicht blöd.

Also Polizei angerufen, ein paar Hundert Meter zu Fuß durch die frische Abendluft zur Polizeiwache. Ein paar Telefonate und ich bekam die Handynummer vom örtlichen Abschleppunternehmen. Man sei gerade in der Straße am Markt, um weitere Autos abzuschleppen, wir könnten kommen, und sie würden uns dann im Abschleppauto zur Firma und meinem PKW fahren – Service, sozusagen.

Ich hatte mein Auto schnell wieder, sie brachten uns sogar noch zur Sparkasse, damit ich Bargeld ziehen konnte.

309 Euro kostete der Spaß. 309 Euro…

Weil ich auf einem fast leeren Parkplatz abends am Feiertag 90 Minuten mein Auto abgestellt habe. Weil auf dem Parkplatz der Trattoria leider alles voll war.

Meine Kinder machen sich immer lustig über mich, weil ich die Sinnhaftigkeit solcher Maßnahmen infrage stelle. Weil ich nicht einfach gehorchen will, nur weil da ein dämliches Schild steht. Neulich hatte ich schon mal so ein Erlebnis, weil ich auf einem Supermarkparkplatz vergessen habe, die Parkscheibe gut sichtbar innen vor das Frontfenster zu platzieren. Und deshalb beim ersten (und letzten) Mal Einkauf dort 29,90 Euro bezahlen soll. Inzwischen habe ich schon zwei Mahnungen erhalten. Wenn ich diese Strafe wirklich zahlen muss, werde ich nie wieder dort einkaufen. Nie wieder. So wie beim NP-Markt…




Wie lange lassen wir das alles noch geschehen?

Ein Video geht im Netz viral. Irgendein Video von irgendeinem vergleichbaren Gewaltausbruch in Deutschland. Die Täter: Junge Migranten, die wir in Deutschland aufgenommen haben, deren Lebensunterhalt wir mit unseren Steuergeldern finanzieren. Und die uns als Dank schlagen, verletzen, anspucken.

Das Video, das ich meine wurde gestern in einer Bahnhofs-Unterführung im sächsischen Flöha aufgenommen. der Täter ist ein 14-jähriger Iraker. Der einen deutschen Jungen angreift und der dem Opfer seinen Kopf mit Wucht ins Gesicht rammt.

Der reißt die Hände vors Gesicht, krümmt sich vor Schmerzen, blut tropft zu Boden, dann sackt er zusammen. Einer der Angreifer, es waren drei, drückt auf dem am Boden liegenden Opfer eine Zigarette aus. Ein anderer Begleiter des Schlägers filmt alles mit dem Handy und stellt es dann ins Internet in irgendeins der unsozialen Netze.

Erst als ein Passant eingreift, flüchten die Schläger…

Die Polizei hat den irakischen Schläger ausfindig gemacht, ihn zu Hause besucht und ihm gesagt, dass es das nicht wieder tun darf. Dann sind sie gegangen. Pussyland Deutschland….

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Unfähig, unser eigenes Land zu feiern

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien einen wunderbaren Tag der Deutschen Einheit!

Haben Sie heute vor dem Haus eine schwarz-rot-goldene Fahne aufgezogen oder aus dem Fenster gehängt im oberen Stock? Sind Sie vielleicht in einen Gottesdienst gegangen, um für das Geschenk der Deutschen Einheit unseres Vaterlandes zu danken, oder haben Sie irgendwo an einem Mahnmal Blumen niedergelegt für die vielen Opfer in den 28 Jahren der Trennung?

Haben Sie vielleicht wenigstens für heute Nachmittag Nachbarn eingeladen zum Grillen und Bier kaltgestellt? Auch im Garten kann man eine schwarz-rot-goldene Fahne aufhängen, noch jedenfalls.

Sitzen Sie abends am Feuerkorb und erzählen Geschichten, wo sie gerade waren, als am 9. November 1989 die überraschende Nachricht von der Öffnung der Grenze in Berlin die Runde machte? Von Verwandtenbesuchen im Osten, von „Goldbrand“-Gelagen, von tränenreichen Abschieden auf dem S-Bahnhof an der Friedrichstraße nach kurzen Besuchen „drüben“. Von unfreundlichen Grenzern in Helmstedt, von Paketen mit Bohnenkaffee und Seidenstrümpfen. Von Peter Fechter, Chris Gueffroy und Nico Hübner? Oder schauen Sie vielleicht später am Abend noch „Mit dem Wind nach Westen“ oder „Ballon“?

Ich wette, die meisten von Ihnen tun heute nichts davon

Stolz auf sein Land sein, das darf man allerhöchstens mal, wenn Fußball-Weltmeisterschaft ist. Aber die Zeiten, als Deutschland da noch die globale Fußball-Gemeinde in Entzücken versetzte sind vorbei. Der deutsche Nationalmannschaftsfußball ist an Trostlosigkeit kaum zu überbieten. Wenigstens versagen Männer und Frauen gleichermaßen dabei, ich finde Gleichberechtigung gut. Immerhin sind unsere Vereinsmannschaften weiter auch international klasse.

Erinnern Sie sich noch an das „Sommermärchen“ und den schwarz-rot-goldenen Rausch 2006, der das ganze Land mit Ausnahme einiger grün-woker Deppen erfasst hatte? Ich konnte das kaum glauben, als ich damals durch deutsche Großstädte fuhr, durch enge Häuserschluchten, wo unzählige Fahnen flatterten, genauso wie an jedem dritten Auto.

Wir möchten so gern stolz sein auf unser Land

Aber wir dürfen es nicht. Weil voll Nazi, oder?

In Hamburg wird heute verordnet gefeiert. Jedes Jahr muss ein Bundesland ran. Es gibt eine Feierstunde für 1300 Politiker und Honoratioren und ein Buffet. Und draußen tummeln sich Hunderttausende rund um die Binnenalster, essen Fischbrötchen und Bratwurst und informieren sich an weißen Infozelten der Behörden und Ministerien über deren segensreiches Wirken. Mehr Emotionslosigkeit geht nicht.

Wir sind ein trauriges Volk. Wir können nur feiern, wenn Fußball, Karneval oder Oktoberfest ist und wir uns volllaufen lassen.

Aber wir sind vollkommen unfähig, unser eigenes Land und uns zu feiern…

Dieser Beitrag von Klaus Kelle erschien heute Morgen auf dem Portal TheGermanZ




#Schwarm2023 – SPD-Nancy lässt Wahlvideo löschen

In Bayern und Hessen wird demnächst gewählt. Einer unserer Leser machte mich heute Morgen darauf aufmerksam, dass auch unsere Schwarmkonferenz in Wetzlar vor einigen Wochen im Wahlkampf eine kleine Rolle spielt.

Denn SPD-Spitzenkandidatin und Innenministerin Bundes-Nancy ließ gestern höchstselbst ein Wahlkampfvideo löschen, in dem er um eine angeblich mögliche Zusammenarbeit von CDU und AfD in Hessen geht. Und, was soll ich sagen: In dem Video wird auch Bezug auf unsere Schwarmkonferenz neulich genommen, die uns und mich sogar auf den Titel der ehrwürdigen Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAZ) brachte. Empört natürlich, brechende Brandmauern und so.

„Das ist nicht mein Stil. Es ist runtergenommen worden“, sagte die Bundesinnenministerin, die inzwischen sicher weiß, dass sie gegen die CDU von Boris Rhein keine Chance beim Wähler haben wird nach den Pannen und Verrenkungen der jüngsten Zeit.

Aber die Genossen wären nicht die Genossen, wenn sie sich nicht eine kleine Restchance bewahren wollen, vielleicht nach der Wahl doch noch als Juniorpartner bei der CDU am Kabinettstisch unterschlüpfen zu können.