„Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit einem Schritt“ -Die WerteUnion ist wieder da

So ein bisschen war das heute wie ein Familientreffen in Essen. Ob bei den alljährlichen Hayek-Tagen, bei unserer Schwarmintelligenz oder eben bei der WerteUnion – man trifft immer so viele Leute, die es gut mit unserem Vaterland meinen. Ja, Vaterland. Mit Nuancen unterschiedlich treffen sich da jeweils viele Patrioten, und manche sieht man auch bei allen drei Veranstaltungen.

Viele Umarmungen zur Begrüßung, viel Schulterklopfen, in alle Richtungen freundliches Kopfnicken. Man weiß, wo man ist. Man weiß, wo man steht. Wir sind Patrioten, egal, welcher Partei wir angehören, oder auch gar keiner. Wir wollen diesen Irrsinn aufhalten, die politischen Verhältnisse drehen, denen die Einflussag…also, denen die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel Tür und Tor geöffnet hat.

Der CDU-Partei- und -Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz hätte die Macht, die Strukturen, das nötige Geld, um die Dinge zu ändern. Fast alle, die der CDU angehören im Saal heute haben seine Kandidatur über drei harte Durchgänge unterstützt.

Wir haben ihn gewählt und gewählt und nochmal gewählt. Auch Hans-Georg Maaßen, der schon lange die graue Eminenz im Hintergrund bei der WerteUnion ist, der, den alle zu Veranstaltungen einladen, der, den alle um Rat fragen, der, auf den wir alle setzen. Auch er habe Merz gewählt, bekannte der frühere Geheimdienstchef vorhin freimütig . Und nun sei er enttäuscht wie wir alle, weil die Politik-Wende nicht gekommen sei.

Statt Themen wie die irre Migrationspolitik, die Vernichtung der industriellen Substanz und das gewollte Erodieren der traditionellen Familien aus Vater, Mutter und Kindern in Angriff zu nehmen, nutzte er den ersten Bundesparteitag als Chef, um das Einführen einer Frauenquote in der Union anzukündigen. Man fasst sich nur noch an den Kopf.

„Wann merkt die WerteUnion endlich, dass die CDU nicht zu retten ist“, schreibt vorhin ein Facebook-Freund irgendwo in einem meiner Netzwerke. Das ist eine gute Frage, die nicht leicht zu beantworten ist. Aber, und jetzt nehme ich einen abgenutzten Merkel-Begriff, es ist alternativlos.

CDU und CSU haben die Strukturen, sind mit derzeit 28 Prozent die deutlich stärkste Partei in Deutschland. Und sie sind historisch eine bürgerlich-konservative Partei, die die Geschicke Deutschlands über fünf Jahrzehnte weitgehend souverän und gut gelenkt hat. Wie wäre es denn möglich, die Politik in unserem Land zu verändern ohne die Union? Bitte, sagen Sie mir einen originellen Vorschlag! Und kommen Sie nicht mit 51 Prozent AfD, das ist in den nächsten beiden Jahrhunderten völlig ausgeschlossen.

Es geht nur, wenn alle bereit sind, aufeinander zuzugehen. Wenn man miteinander redet, zumindest die Union und die Realos der AfD. Am besten mit noch ein paar verbliebenen Realos aus der FDP. Aber nur stille Diplomatie reicht eben nicht, wenn man nicht bereit ist, in die Schlacht zu ziehen und Grenzen zu überschreiten.

Hans-Georg Maaßen ist eine gute Wahl. Eine sehr gute Wahl. Sein Lebenslauf als Staatsdiener ist lupenrein, er ist ein kluger Kopf, ein Konservativer des alten Schlages. Überzieht er mal eine rote Linie auf Twitter? Sicher. Eckt er bei Frau Prien und Herrn Polenz an? Na, klar, von mir aus jeden Tag mehr, immer feste druff! Der Mann hat einen klaren Kompass, sagt, was Sache ist, verbiegt sich nicht, um bei Lanz und Will eingeladen zu werden. Er findet ein großes Publikum sowohl immer noch in Teilen des Mainstreams als auch in den reichweitenstarken alternativen Medien. Niemand kann Hans-Georg  Maaßen mundtot machen. So weit sind wir lange noch nicht. Und viele sind bereit, mit ihm in die politische Schlacht zu ziehen. Die Union braucht jetzt mehr Maaßen und weniger Günther.

Mit dem heutigen Tag und der Entscheidung für diesen Vorsitzenden meldet sich die WerteUnion nach dem zwischenzeitlichen Absturz auf der Bühne zurück. Und Maaßen ist niemand, der ein Pöstchen braucht, gleich zu Beginn hat er strukturelle und personelle Veränderungen angekündigt, die manchen Schmerzen bereiten. Aber „eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit einem Schritt“, hat Konfuzius mal gesagt. Und der war ein kluger Kopf.

So wie Bundeskanzler Helmut Kohl der einst auf seine einzigartige Art formulierte: „Wenn ein altes Schlachtross Militärmusik hört, dann schmeißt es den Kopf hoch! Es hört die Trompete – und auf zur Attacke.“

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Jeder der widerspricht ist rechtsextrem oder Reichsbürger? Ernsthaft?

In einem kleinen Kaff in Mecklenburg-Vorpommern ist die Stimmung in der Bevölkerung kurz vor der Explosion. Etwa 500 Einwohner zählt die Gemeinde, jetzt soll ein Containerdorf aufgebaut werden, um dort 400 Flüchtlinge anzusiedeln. 400 Menschen aus Irak, Afghanistan, Syrien und Nordafrika – in einem Ort mit 500 Einheimischen. Und da wundern sich Politiker, dass sich die Begeisterung dort in sehr engen Grenzen hält.

Der Verlauf war wie immer bei sowas.

700 Menschen demonstrierten gestern weitgehend friedlich vor dem Kreistag, ein paar Idioten gibt es immer, die Böller zünden. Diese Randalierer  gibt es auch bei linken 1. Mai-Demonstrationen in Berlin oder antifa-Aufmärschen im Ruhrgebiet oder in Hamburg. So rückten gestern 120 Polizisten an, damit bei der Veranstaltung – im wahrsten Sinne des Wortes – nichts anbrennt.

Doch es ist in den Augen der Mainstream-Journaille etwas anderes, ob irgendwo eine Demo mit Beteiligung linker Gewalttäter oder mit der Beteiligung rechter Krawallos stattfindet. Denn, Sie müssen wissen, linke Idioten sind gute Menschen, die nur verzweifelt sind und die Welt retten wollen. Rechte Idioten aber sind das Böse schlechthin, die Nachfahren Hitlers sozusagen.

Die Presseberichte überall strotzen nur so von Warnungen vor Nazis und Reichsbürgern, wenn auch in einem Halbsatz erwähnt wird, dass die große Mehrheit der Demonstranten aus der Mitte der Gesellschaft, sprich: ganz normale Bürger, waren.

„Rechtsextreme sowie Angehörige der Fußballfan- und der Reichsbürgerszene“ seien dabei gewesen, die die Stimmung „aufgeheizt“ hätten. Und „Rechte“ hätten über „einschlägige Kanäle“ für die Demo mobilisiert.

Das Internationale Auschwitz Komitee schaffte es sogar, 500 fast durchweg friedliche Demonstranten in Mecklenburg in Beziehung zu setzen mit der „versuchten „Erstürmung des Reichstagsgebäudes in Berlin oder den Angriff auf das Kapitol in Washington“. Grevesmühlen, Berlin, Wahington DC – was passt nicht in diese Reihe?

Kein Wort haben wir gestern gehört von dem „Flüchtling“, der vorgestern im Regionalzug nach Hamburg ein 17-jähriges Mädchen und einen 19-jährigen Mann erstochen haben – so wie der „Flüchtling“, der in Ibbenbüren seine Lehrerin im Klassenzimmer erstochen hat. Und von all den „Flüchtingen“ in der Silvesternacht in Berlin, Köln und anderswo will ich gar nicht anfangen.

Kein Wunder, dass die Stimmung in der deutschen Bevölkerung immer schlechter wird. Würde dort heute gefragt, ob die Menschen diese Zustände gutheißen, drei Viertel der Bevölkerung würde für einen Aufnahmestopp zumindest von Flüchtlingen aus dem islamischen Kulturkreis stimmen. Da bin ich zu 100 Prozent sicher.

Und es verfängt nicht mehr, jeden, der widerspricht oder protestiert zum „Rechtsextremen“ und „Reichsbürger“ zu erklären – wie es die Querdenker bei Corona waren. Das sind wir nämlich nicht, wir alle, die diese Gewalt nicht mehr hinnehmen und nicht Menschen hier aufnehmen und versorgen wollen, die meinen, sich nicht an unsere Gesetze und Regeln halten zu müssen.

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FDP? Ich habe fertig mit der Lindner-Truppe…

FDP-Chef Christian Lindner hat auf dem Landesparteitag seiner Partei in Bielefeld der Union und dem CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz jeglichen  Führungsanspruch abgesprochen. «Wer pauschal über Sozialtourismus und ‚kleine Paschas‘ spricht, der kann keinen Führungsanspruch für das moderne Deutschland begründen», sagte Lindner und fand dann weitere kräftige Worte zu gewalttätigen Migranten:«Wer unseren Rechtsstaat für schwach hält, muss seine ganze Macht spüren, egal woher er kommt.»
Reden, das kann er!
Das Problem ist, dass die FDP gehörige Mitschuld daran trägt, was wir heute in Deutschland für Verhältnisse haben.Die FDP trägt zusammen mit den Grünen die Schuld daran, dass in Deutschland Datenschutz zu Täterschutz geworden ist.Die FDP trägt zusammen mit den Grünen die Schuld daran, dass unsere Sicherheitsbehörden enteiert wurden und Terroranschläge nur noch verhindert werden, wenn westliche Partnerdienste (= USA) die Aufklärungsarbeit für uns gleich mitmachen. Unsere Geheimdienste dürfen andersherum nur einen kleinen Teil ihrer Erkenntnisse an die Dienste anderer Länder weitergeben.

Die FDP hat den unverantwortlichen Migrations-Irrsinn Merkels mitgemacht. Die FDP forciert die Politik der Frühsexualisierung von Kleinkindern in Kitas und Grundschulen, die FDP ist in weiten Teilen eine kirchen- (und glaubens-) feindliche Partei. „70 Prozent unserer aktiven Mitglieder und Politiker sind inzwischen links“, sagte mir im vergangenen Jahr ein Freund, der selbst aktiver FDP-Politiker war. Wirtschaftsfreundlich? Bürgerlich? Die Partei der Handwerker, Steuerberater und Ärzte? Vergessen Sie es!

Ich habe nach 2009, als Merkel und ihre CDU für mich unwählbar wurden, aus Verzweiflung immer wieder FDP gewählt. Und meistens habe ich mich schon am Montag nach der Wahl darüber geärgert, dass ich die Magenta-Partei angekreuzt habe. Die FDP ist eine linke Partei, gesellschafts- und familienpolitisch verrottet, bei der Inneren Sicherheit und der Familienpolitik unwählbar. Und bei der Energiepolitik einfach nur feige.

Das bürgerliche Korrektiv in der Scholz-Ampel? Lächerlich, sie versuchen es nicht einmal. Sie schwimmen einfach mit, Hauptsache Kohle und Dienstwagen stehen ausreichend bereit.

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Proteste gegen Scholz in Osteuropa

Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag, fand gestern vor Fernsehkameras wieder genau die richtigen Worte. «Die Geschichte schaut auf uns, und Deutschland hat leider gerade versagt»,sagte die FDP-Politikerin. Und:  Die Kommunikation insbesondere von Kanzler Olaf Scholz (SPD) in dieser Frage sei eine «Katastrophe.» Das ist zurückhaltend formuliert.

Denn Deutschland unterstützt ja – wie der Westen insgesamt – die Ukraine in ihrem verzweifelten Kampf gegen den russischen Angriff. Gleichzeitig erweckt der Kanzler international den Eindruck, als täten wir nichts, weil er die Lieferung von Kampfpanzern Leopard nach wie vor verweigert.

Oder sagen wir verzögert, denn ich habe keinen Zweifel, dass Deutschland demnächst Leos liefert

Und wenn Scholz nicht in die Puschen kommt – dann muss man sich vielleicht eine andere Regierungskoalition suchen.

Gestern Abend demonstrierten 2000 Menschen mit Ukraine-Fahnen vor dem Kanzleramt in Berlin. In mehreren osteuropäischen Hauptstädten gab es Proteste gegen die Untätigkeit von Scholz und der deutschen Regierung. Auf Twitter war der Hashtag #FreeTheLeopards gestern auf Trend-Platz 1.

Die Zahl unserer Freunde nimmt international spürbar ab.




Gretas Spenden-Gala in Lützerath: Fotos wie von einer Marienerscheinung

Immer noch wird in den Sozialen Netzwerken darüber diskutiert, ob die Besetzung und anschließende Räumung von Lützerath nichts als eine PR-Inszenierung von Thunberg/Neubauer war. Warum wird darüber diskutiert? Natürlich war sie das.

Mitte der Woche habe ich mich mit einem Polizeibeamten unterhalten, der bei der Räumung des Mini-Dorfes im Braunkohlerevier Garzweiler aktiv dabei war. Auch er ist der festen Überzeugung, dass das ganze Theater nur einem einzigen Zweck diente: Gute Presse-Fotos für die globale Fangemeinde von Fräulein Thunberg zu produzieren.

Haben Sie gesehen, wie entspannt die junge Schwedin sich da von drei Polizisten wegtragen ließ? Oder – noch besser – Edel-Aktivistin Neubauer inmitten von Demonstranten – ich sage: Statisten – mit einem Buch in der Hand. Unwillkürlich habe ich mich da an Thunbergs damalige PR-Reise nach New York erinnert gefühlt, an Bord eines klimaneutralen Segelboots, mit dem sie den Atlantik überquerte. Ein Foto ist mit dabei besonders in Erinnerung geblieben: das von zwei Delfinen, die Thunbergs Segler zeitweise begleiteten. Die Retterin des Planeten, der sogar das Meer und die Fische gehorchen. Hätte es uns gewundert, wenn sie in ihrer Windjacke aus dem Boot ausgestiegen und übers Wasser gelaufen wäre?

Nein, nein, Politik ist heute zu einer einzigen Inszenierung geworden

Habeck mit offenem Hemd und in Jeans vor der Kulisse der Altstadt von Jerusalem, Putin beim Kerzenanzünden mit ernstem Blick in einem russischen Kloster, Merz im Privatflugzeug und blauem Maßanzug, mit James-Bond-Sonnenbrille bei Lindners Hochzeit. Alles PR, alles Inszenierung.

50 Millionen Euro soll der Einsatz in Lützerath die Staatskasse – also Sie – gekostet haben. 70 Menschen wurden verletzt, Polizisten und Demonstranten. Mein Gesprächspartner von der Polizei erzählte mir von den Zuständen in Lützerath, das von der Besetzern lange vor der Räumung übernommen wurde. Von all dem Dreck, von asozialen Dummköpfen, von Beuteln mit Scheiße, die auf Polizisten geworden wurden. Alles Themen, die bei Anne Wills Propaganda-Show in der ARD natürlich nicht angesprochen wurden. Wenn die großen Medien ihren Job machen würden und das wahre Bild der „netten sympathischen Leute“ im Kampf um das Weltklima zeigen würden, wäre es mit der Zustimmung, mit den Wahlergebnissen der Grünen und den üppigen Spendeneinnahmen schnell vorbei.




Eine kleine Geste inmitten des Wahnsinns

Unbekannte haben gestern in Moskau nach dem verheerenden Raketenangriff auf ein Wohnhaus in der ukrainischen Stadt Dnipro Blumen an einem Denkmal niedergelegt. Das steht im Zentrum der russischen Hauptstadt und erinnert an die ukrainische Dichterin Lessja Ukrajinka. Neben den Blumen wurde ein gerahmtes Foto des zerstörten Wohnhauses in Dnipro aufgestellt.

Mir gefällt das sehr, auch wenn es nur eine kleine Geste ist, zu sehen, dass es auch im Zentrum der putinschen Diktatur noch Menschen gibt, die Empathie empfinden gegenüber den Opfern  des mörderischen russischen Angriffskrieges gegen das „Bruderland“.




Lambrechts peinlicher Schlussakt

Christine Lambrecht hat heute Bundeskanzler Olaf Scholz um Entlassung gebeten. Wird Zeit!

Die Verteidungsministerin begründet ihren Schritt aber nicht mir dem, was alle seit Monaten wissen, dass sie nämlich im Amt heillos überfordert ist. In ihrer schriftlichen Pressemitteilung begründet sie das mit der „monatelangen mediale Fokussierung auf meine Person“. Die mache eine Diskussion über die Lage der Soldaten, Bundeswehr und Sicherheitspolitik unmöglich.

Eine Unverschämtheit zum Schluss.

Nicht ihre Unfähigkeit, nicht der Zustand der Bundeswehr, nicht fehlende Panzer und Munition seien also schuld, sondern – wieder einmal – die bösen Medien.

Allein der Schlussakt belegt, warum es gut ist, dass diese Frau endlich in Ruhestand versetzt wird und Hubschrauberflüge mit ihrem Sohn demnächst selbst bezahlen muss.




Ein großer Konzernchef ist tot: Carl H. Hahn war der deutsche Elon Musk

Am Samstag ist  Carl Horst Hahn im Alter von 96 Jahren verstorben. Der frühere Vorstandsvorsitzende des VW-Konzerns machte mit den richtigen Weichenstellungen den  deutsche Automobilkonzern zu einem Global Player im besten Sinne des Wortes.

Anfang der 80er Jahre setzte er ein umfassendes Engagement von VW in China durch – gegen vielerlei Widerstände aus Politik und auch aus der deutschen Wirtschaft. Kaum ein anderer wichtiger Unternehmenslenker in Deutschland erkannte damals das ungeheure Potential des schlafenden Riesen in Asien. «Die hielten mich alle für verrückt», erzählte Hahn in einem späteren Interview. Ein früherer Chef eines anderen deutschen Konzerns habe damals bei einer Reise im Beisein von Bundeskanzler Helmut Kohl gesagt, «der Hahn» versenke 100 Millionen Dollar bei den Kommunisten.

Ich möchte Hahn auch hier inmitten des politischen Alltags-Getümmels besonders hervorhaben, weil es diese Menschen sind, die Zeichen der Zeit erkennen und gegen Widerstände das Richtige tun, die uns alle voranbringen.

Kennen Sie noch das Modell „Santana“, dieses kantige 80er-Jahre-Auto? Weder in Deutschland noch in Europa verkaufte sich die Karre gut – aber in China. «Mit nur 5000 verkauften Fahrzeugen hatten wir praktisch über Nacht schon im ersten Jahr einen Marktanteil von 27 Prozent», erinnerte sich Hahn. Heute werden an zehn Standorten in China jährlich mehr als 2 Millionen Autos der deutschen Marke VW produziert und verkauft.

Und Hahn war ein Pionier der Deutschen Einheit.

Geboren im sächsischen Chemnitz sorgte Hahn dafür, dass VW nach der Vollendung der staatlichen Einheit massiv in Zwickau (Sachsen) investierte. Heute arbeiten dort 11.400 Menschen.




Ich will wieder einen Mann an der Spitze der Bundeswehr

Kein Zweifel, Christine Lambrecht wird kommende Woche als Bundesministerin der Verteidigung zurücktreten. Endlich.

Diese Frau und die Bundeswehr, das war ein einziges Missverständnis vom ersten Tag an. Als man früher in Zeugnissen noch aufschreiben durfte, wie jemand wirklich im vorherigen Job war, hätte man bei Fau Lambrecht wohl den Hinweis gefunden: Sie war stets bemüht.

Das will ich ihr gar nicht absprechen, aber sie konnte es einfach nicht.

Und dass Kanzler Olaf Scholz und die Seinen dieser Frau das angetan haben, ist auch kein Ruhmesblatt unter Genossen.

Das Problem ist doch, dass in diesen linkswoken Zeiten Ministerposten nicht mehr nach Fachkompetenz vergeben werden, sondern nach Parteiproporz. Ihr kriegt den Posten, dann krigen wir den Posten und der Stellvertreter wird der, der schon vor vier Jahren hätte zum Zuge kommen sollen. So läuft das in der Machtpolitik.

Und neben dem Länderproporz, dem Parteienproporz, dem Altersproporz ist das Ätzendste von allen der Geschlechterproporz.

All die Damen, die in den vergangenen Jahren unsere Streitkräfte bis zur Einsatzunfähigkeit heruntergewirtschaftet haben, wurden einzig und allein deshalb an die Spitze des Verteidigungsministeriums gehievt, weil sie Frau sind. Null Sachkompetenz, null Erfahrung, einfach Quotenmädchen, die als Generalistinnen einen modernen Eindruck machen sollen. Den Rest regeln dann die Fachleute im Ministerium, die Berater und – auch nicht ganz unwichtig – die Soldaten.

Als ich vergangene Woche am Frankfurter Hauptbahnhof über den Bahnsteig zum ICE lief, saß auf einer der Bänke eine junge Soldatin in Nato-Oliv, also in Bundeswehr-Uniform. Rucksack neben sich, machte einen schneidigen Eindruck, wenn ich das als alter weißer Mann erwähnen darf. Vielleicht wird die mal Bundesministerin der Verteidigung, dachte ich spontan im Vorbeigehen. Und warum auch nicht? Ich glaube nicht, dass Frauen ungeeignet sind, unser Vaterland zu verteidigen. Ich will nur, dass sie wissen, über wen und was sie zu entscheiden haben. Wir reden hier nicht mehr von einer Operetten-Armee, einer Trachtengruppe in grün, die den Feind so lange unterhalten muss, bis die Amerikaner kommen und uns raushauen.

Wir reden hier von einer Armee, deren Bedeutung plötzlich selbst roten und grünen Politikern bewusst geworden ist durch Putins mörderisches Vorgehen in der Ukraine. Ja, es ist jederzeit möglich, dass wir plötzlich in eine Situation kommen, wo wir unser eigenes Land und unsere Partner im Bündnisgebiet verteidigen müssen. Dann brauchen wir moderne Waffen, gut ausgebildete Soldaten und eine Führungsspitze, die ein G 3 von einer Uzi unterscheiden kann.

Ursula von der Leyen, Annegret Kramp-Karrenbauer und Christine Lambrecht waren – auf unterschiedliche Weise – Totalversagerinnen im Amts eines Bundesministers der Verteidigung.

Und ich möchte als nächsten Bundesminister der Verteidigung einen Mann. EINEN MANN! Einen, der selbst gedient hat, einen mit Erfahrung, vielleichtz im Einsatz in Afghanistan oder Mali. Einen, der von seiner Truppe respektiert wird, weil er sie versteht, weil er ist wie die jungen Männer und Frauen, die uns im Ernstfall mit ihrem Leben verteidigen sollen. Sie haben ein Recht, wie alle haben ein Recht darauf, dass dieses wichtige Amt nicht zum Spielball ideologischer Irrläufer wird. Und, ganz nebenbei, könnte man Wirtschaftsminister Habeck gleich mit aus dem Amt entfernen und durch einen ersetzen, der weiß, was eine Insolvenz ist.

Dieser Beitrag von Klaus Kelle erschien zuerst bei der Online-Tageszeitung TheGermanZ.




Überall ohne Maske? Nein, in der Bahn mit….

Es ist schon ein bisschen irre mit unserer Deutschen Bahn.

Sie und ich, wir alle, gehen wieder ohne Masken raus. Ins Fußballstadion, ins Theater und Restaurant, in die Kirche oder zum Einkaufen in den Supermarkt. Corona ist vorbei, oder sagen wir: unter Kontrolle.

Ich war am Wochenende beruflich per Flugzeug in Frankreich. Mit der Lufthansa. Natürlich keine Maskenpflicht mehr im voll besetzten Flieger.

Und gestern fuhr im mit der S-Bahn in München, kein Mensch trug da noch eine Maske. Am Hauptbahnhof angekommen stieg ich dann in den ICE, was nur mit Maske möglich ist. Sechs Stunden und 11 Minuten den Lappen vorm Gesicht. Also ganz logisch finde ich das nicht.

Immerhin: Karl Lauterbach hat jetzt angekündigt, er werde mal darüber nachdenken.