Breitscheidplatz, Berlin: Heute vor fünf Jahren tötet ein Islamist 13 Menschen und verletzt 67 schwer

Heute jährt sich der islamistische Terroranschlag vom Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz zum fünften Mal. 13 Menschen starben, 67 wurden teilweise schwerst verletzt. Für keinen der Überlebenden ist nach diesem Tag ein normales Weiterleben möglich. Viele Familienmitglieder erlitten Traumata, Hilfe des Staates für die Überlebenden kam zu spät, die anfängliche Ignoranz der Mächtigen gegenüber dem Leid der Überlebenden ist beschämend. Es dauerte Monate bis sich der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) mit Opfern traf, bei der Bundeskanzlerin sogar ein ganzes beschämendes Jahr.

Die Frau, die mit ihrer verantwortungslosen Politik diese Zustände und auch diesen Anschlag auf dem Breitscheidplatz erst ermöglicht hat, geht bei Morden und Anschlägen manchmal noch am gleichen Abend zu Opfern oder an öffentliche Plätze, um Mitgefühl zu demonstrieren. Aber wenn es um Tote geht, die ohne ihre Politik heute noch leben würden, dann ist nichts zu sehen von der Frau aus der Uckermark. Oder haben Sie sie gesehen in Würzburg nach den Messermorden im Kaufhaus, nach dem Bombenanschlag in Ansbach, hat sie Blumen niedergelegt am Ufer der Dreisam in Freiburg, wo ein junger Afghane die Studentin Maria (18) vergewaltigt und ermordet hat?

In einem Interview der Preussischen Allgemeinen (PAZ) mit Astrid Passin geht es heute um das Leid der Opfer bei Terroranschlägen. Astrid ist Sprecherin der Opferinitiative Breitscheidplatz, sie verlor an diesem Dezemberabend in Berlin bei dem Anschlag ihren Vater, und sie setzt sich mit großem Elan und furchtlos dafür ein, dass die Opfer nicht vergessen werden. Nicht von den Menschen, nicht von der Gesellschaft insgesamt und nicht von den Mächtigen in der Politik.

In dem Interview, das heute auch in der Tageszeitung TheGermanZ erschienen ist, fordert Astrid, mit der ich einmal ein langes Gespräch unter vier Augen führen durfte und die auch Gast der Schwarmintelligenz-Konferenz Anfang Oktober in Essen war, dass Medien bei Berichten über solche Anschläge nicht immer wieder die Tatorte und den oder die Täter zeigen. Weil das die Hinterbliebenen und die Überleben belaste.

Ich und wir nehmen das sehr ernst, aber wir denken, dass das nicht möglich ist. Der mörderische Islamismus, linker und rechter Terror ebenso, sind so menschenfeindlich und so brutal, dass man es leider immer wieder zeigen muss, was hier tatsächlich vorgeht. Ich kann als Journalist den mörderischen Terroranschlag in Berlin, 9/11 oder einen gesprengten Doppeldeckerbus in einer britischen Großstadt optisch nicht begleiten mit einem Teddybären, der am Tatort abgelegt wurde, oder Kerzen auf dem Straßenpflaster. Wir reden hier über kaltblütige, bewusst und geplant ausgeführte Morde, die Opfer wahllos ausgewählt, je mehr sterben, je mehr verkrüppelt werden, desto besser, so denken diese Bestien.

Und ich meine, man muss Terror auch als Terror zeigen. Dabei darf man nicht Grenzen des Anstands überschreiten, keine Opfer so zeigen, dass sie erkannt werden könnten, keine Verstümmelungen von Gliedmaßen, keine offenen Wunden zeigen. Was sich bei dem Angriff eines islamistischen Terrorkommandos im Musiktheater Bataclan in Paris im November 2015 abgespielt haben soll – nein, diese „Ergebnisse“ der hinterhältigen Mörder sollte niemand sehen und sehen müssen. Ich bedauere die Polizeibeamten, bei denen so etwas zu ihrem Job gehört.

Aber Tatorte und Täter, sorry, Astrid. Ohne geht es leider nicht, damit diese Gesellschaft aufwacht und begreift, was in Deutschland passiert.

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Dieser Artikel wurde 19 mal kommentiert

  1. Freichrist343 Antworten

    Es ist gut, dass Merz jetzt CDU-Chef ist. Denn ihm ist eher als Röttgen zuzutrauen, die Einwanderung stark zu begrenzen. Falls die CDU 2025 wieder regiert. Zudem wird es mittelfristig in Süd-Asien und Afrika eine demographische Katastrophe geben. So wie bereits heute in China. Bitte googeln: Manifest Natura Christiana

    • Angelika Antworten

      Gut wird es erst wieder, wenn die CDU/CSU verschwunden ist. Wie ihre Schwesterpartei in Italien. Denn dann ist Platz für Neue, die vielleicht noch nicht so am A… sind, wie CDU/CSU.

  2. H.K. Antworten

    Die Frau, die all das zu verantworten hat, wurde von allen ( „demokratischen“ ) Parteien im Bundestag mit standing ovations verabschiedet.

    „Für mich soll‘s rote Rosen regnen“ …

    ( Und mir läuft es kalt den Buckel runter … ).

    • Ruth Antworten

      und blieb dabei selber hocken – unfassbar bei der Zeremonie beim Lezten Zapfenstreich. Nicht einmal den Blick konnte sie ertragen…

      • H.K. Antworten

        Was wollen Sie auch erwarten von jemandem, von dem der Kanzler der Einheit, „mein“ Helmut, einmal sagte „Die kann ja nicht mal mit Messer und Gabel essen“ ?

        Und wer sich bei der Abfahrt nach dem Großen Zapfenstreich schon ohne Maske ins Auto setzt, um sich mit Blaulicht und Feldjägereskorte nach Hause fahren zu lassen …

        Stil und Stiel kann so mancher nicht auseinanderhalten.

        Anstand ist auch nicht das Gegenteil von Abstand .

      • S v B Antworten

        Auf mich machte Merkel gar den Eindruck, dass sie den Zapfenstreich im Grunde gar nicht wollte. Dass sie diesen quasi über sich ergehen ließ. Was durchaus auch einen gewissen Sinn machen könnte. Wenn man sich an die schier unfassbare Szene am Wahlabend des Jahres 2013 erinnert, bei der ein ob des Wahlergebnisses begeisterter Volker Rühe de Kanzlerin ein schwarz-rot-goldenes Fähnlein überreichte, welches Merkel umgehend und sehr offensichtlich mit Abscheu ins Aus beförderte. Wenn ihr damals die kleine Deutschlandfahne schon ein solch spitzer Dorn im Auge war, ist es nur logisch zu folgern, dass gar die Ehre eines Großen Zapfenstreichs durch die deutsche (auch DAS noch!) Bundeswehr vermutlich auch kein großes Wohlgefühl bei Merkel hervorgerufen haben dürfte. Irgendwie „kam dies so rüber“. Alles an diesem Abend konnte man dann sicher doch nicht der spätherbstlichen Kälte anlasten.

  3. Alexander Droste Antworten

    Das war eine „False Flag Operation“. Der Kerl war dazu angeheuert. Ziel: Die Menschen unter Angst und Schrecken willigen der verstärkten Kontrolle zu mit Kameras und Gesichtserkennung. Überall Überwachung und Kontrolle „zu unserem Schutz“, genau so wie diese Nötigung und Erpressung zum Impfen. Genau so wie die Entrechtung derer, die den Satans-Braten gerochen haben und jetzt so dargestellt werden, als würden sie die „Geimpften“ gefährden.

    Die islamistischen Terroranschläge sind fast alle Fake. So, und jetzt setze ich meinen Aluhut wieder auf. Aber dafür musste ich ihn mal absetzen. Im Respekt zu den Opfern.

  4. WFBeck Antworten

    Islamisten, mit ihrer geisteskranken Ideologie, stehen in Energie-Corona-und Klimawendebuntland unter Artenschutz. Naja bei einer Umvolkung gibt es auch Kollateralschäden. Es ist zum Verzweifeln, was hier unter dem Deckmantel „Rechtsstaat“ als möglich ist.

    • Angelika Antworten

      Wieso soll die geisteskrank sein? Kommunisten glauben die Welt wird besser, wenn alle im Kommunismus leben.
      Anhänger der von Ihnen genannten Religion glauben, dass sie im Auftrag Gottes handeln, und dass alle Menschen an diese Religion glauben müssen. Und da der Befehl von Gott kommt, der uns unser aller Leben geschenkt hat, sind dafür auch alle Mittel erlaubt.
      Dschingis Khan und Co waren übrigens der Meinung, dass Ihnen die Welt von der Göttern geschenkt wurde. Und alle Herrscher und Mächte, die sich ihnen nicht freiwillig unterwerfen, sind Rebellen, die man auch wie Aufrührer bestrafen darf. Aus ihrer Sicht haben sie nichts erobert, sondern sich nur zurückgeholt, was ihnen andere gestohlen haben.
      Die Römer haben in ihrer gesamten Geschichte immer nur Verteidigungskriege geführt und dabei ein Weltreich erobert. Und Alexander der Große hat einen Vergeltungskrieg für die Zerstörung von Athen und Co gegen das Perserreich geführt und dabei dieses Reich erobert.
      Ich weiß nicht, ob es irgendwann in der Weltgeschichte schon einmal einen Angriffskrieg gab? Ich bin mir sicher, dass Napoleon und Hitler auch keine geführt haben.

  5. Ketzerlehrling Antworten

    Für viele ist dies längst Vergangenheit und keines Gedanken mehr wert. Das Verhalten der Bundesregierung den überlebenden Opfern und deren Angehörigen gegenüber spricht Bände, mehr muss eigentlich gar nicht dazu gesagt werden. Der Breitscheidplatz war bisher der traurigste Höhepunkt der Merkel-Politik, die Hampelkoalition könnte dies locker toppen. Ich plädiere dafür, dass man mindestens einmal im Jahr aller Opfer von Migrantengewalt, egal, ob Anschläge wie in Berlin, oder Morde wie in Würzburg, gedenkt. Es sollte sich auf einen Tag geeinigt werden, bundesweit. Man sollte all jene nicht vergessen, auch wenn die jeweiligen Regierungen, die Medien, die Kirche dies so wollen.

    • H.K. Antworten

      Huch, sind solche Gedanken nichts „bäääh“, „rääächts“ oder sogar „rääächtsäääxträäm“ ???

      Der toten Muslime jährlich zu gedenken, die durch irgendwelche durchgeknallten Spinner ums Leben kamen ( selbstverständlich angestiftet oder sogar bezahlt, zumindest aber geistig angestachelt durch die Bösen von der „bääh-Partei“) ist selbstredend Ehrensache.

    • S v B Antworten

      Es ist „einfach zu einfach“, sich hinter Beileidsbekundungen und Gedenken zu verstecken. Gedenkstunden, Gedenktage in allen Ehren, sie sind notwenig und machen absolut Sinn. Dennoch dürfen sich die Maßnahmen nicht in ihnen erschöpfen. Trauer und Gedenken sollten und werden die Notwendigkeit eines Handeln auf Dauer nicht verbrämen, ersetzen schon gar nicht.

      • H.K. Antworten

        Absolut erstaunlich – zumindest für mich – wie kritisch und nahezu anklagend gestern abend das heute journal bzw. sein Reporter vom Breitscheidplatz berichtete.

        Da erfuhren die Zuschauer ( die */:/-/_/Innen selbstverständlich auch ), daß z.B. das Attentat zunächst als „Verkehrsunfall“ eingestuft worden war, da die „Antiterrorrichtlinie“ ein Attentat mittels LKW nicht vorsah und daher die Opfer bzw. der Angehörige ein Formular zugestellt bekamen, in dem sie u.a. das „Kennzeichen des gegnerischen Fahrzeugs“ ausfüllen mußten.

        Sinngemäßer Kommentar des Reporters vor Ort: „Deutschland ist groß darin, eine Katastrophe vorzubereiten, aber wenn es dann zur Katastrophe kommt, funktioniert nichts“.

        Irrsinn, dein Name ist Deutschland …

        • S v B Antworten

          Schon allein die Forderung, die traumatisierten Hinterbliebenen und Angehörigen mögen im beiliegenden „Melde-gehorsamst-Formular“ das „Kennzeichen des gegnerischen Fahrzeugs“ (sic?) eintragen, zeugt von einer empathielosen, spießigen Bürokratie. Eine Unverschämtheit sondergleichen. Fehlt einzig noch das Wort „gefälligst“ nach „mögen“.

          • H.K.

            Empathie, Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen sind etwas anderes.

            Wie andernorts zu lesen war, bekamen Angehörge sogar Rechnungen für die Autopsie ihrer Toten mit Überweisungsformular …

            „Das Land, in dem wir gut und gerne leben“ …

            Aber was will man(n) erwarten, wenn die „Staatselite“ aus Angst um ihre eigene Sicherheit zum Gedenkgottesdienst nicht einmal die Überlebenden und Angehörige der Opfer zulässt.

            Es ist zum Fremdschämen.

  6. Angelika Antworten

    Meine Einschätzung: Sie fühlen sich sicherer. Die ersten Jahre haben sie dieses Thema totgeschwiegen. Jetzt fühlen sie sich sicher genug, um darüber zu reden. Sie haben das Gefühl, sie haben es im Griff und es schadet ihnen nicht mehr.

  7. S v B Antworten

    Und wenn auch Olaf Scholz, viele Jahre schon prominentes Mitglied der regierungsbeteiligten SPD, heute auch twittern(!) mag „Am fünften Jahrestag dieses schrecklichen Vorfalls sind unsere Gedanken bei den 13 Todesopfern, bei ihren Angehörigen und bei all denen, die verletzt wurde sind“ und dann gleich nachschiebt „Der Staat muss wehrhaft sein und seine Bürgerinnen und Bürger schützen“, so macht das auf mich nicht einmal einen jämmerlichen, sondern überhaupt keinen Eindruck. Die Schuldverhältnisse sind im Grunde geklärt. Aber es zeichnet sich dennoch leider ab, dass sich auch unter der Regierung Scholz am Fortbestand der Gefahrenlage wohl nichts Wesentliches ändern wird. Dies wird schon in der politischen Grundausrichtung der Regierungsparteien und so auch in deren Koalitionsvertrag deutlich. Die Politik ist allerdings gut beraten, wenn sie zukünftig vielleicht doch nicht mehr allzu fest auf die gewohnte Vergesslichkeit, Nachsicht und Vergebung seitens der Bevölkerung setzt. Was unter Merkel über viele Jahre praktiziert und geduldet wurde, muss nicht zwangsläufig weiterhin so funktionieren. Die Zeit der angeblichen Alternativlosigkeit und des beliebigen Weiter-So dürfte sich jedenfalls ihrem Ende zuneigen. Der Bürger ist inzwischen wohl doch um einiges wacher und kritischer geworden. Gut so.

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