Deutscher Wutwinter droht: Verdammt heiß im Kessel gerade
Brandenburgs Verfassungsschutzchef Jörg Müller warnt in der «Welt am Sonntag», dass Extremisten die Energiekrise und die hohe Inflation für ihre Zwecke ausschlachten könnten. Wörtlich sagt er: «Extremisten träumen von einem deutschen Wutwinter.»
Nur, was bringen solche Warnungen? Ich meine, dass „Extremisten“ politisch aktiv werden, um ihre Agenda voranzubringen, ist wenig überraschend, oder? Wenn die Leute in kalten Wohnungen hocken, wegen der hohen Inflation nicht einkaufen können, was sie zum Leben brauchen, oder demnächst wieder gezwungen werden, mit Masken rumzulaufen oder sich zum vierten, fünften, sechsten Mal impfen zu lassen – kann man den Menschen übelnehmen, dass sie die Faxen dicke haben?  Oder dass sich ein Teil radikalisiert?Zumindest nachvollziehen kann man das. Sowas kommt von sowas. Und es ist ja nicht der Protest gegen einzelne Missstände, der selbstverständlich sein muss in einer Demokratie. Es ist die daraus entstehende Ablehnung unseres Staates insgesamt, den ich nach wie vor für eine sehr gute Idee halte, so mit Meinungsfreiheit, demokratischen Mitwirkungsrechten und unabhängigen Gerichten. Bloß, wenn die auch alle wegbrechen, dann wird’s verdammt heiß im Kessel.Bundesinnenminister Nancy Faeser (SPD), auch so eine „Leuchtturm“ im Kabinett wie Scholz, Lambrecht und Kühnert, sagte jetzt ebenfalls in der WamS: «Demokratiefeinde warten nur darauf, Krisen zu missbrauchen, um Untergangsfantasien, Angst und Verunsicherung zu verbreiten.»

Und da würde mir jetzt als erstes einfallen: Dann sollten unsere verantwortlichen Politiker intensiver daran arbeiten, dass es Krisen in diesem Umfang gar nicht mehr gibt. Denn viele Krisen sind hausgemacht und tragen zum Unmut in der Bevölkerung bei, weil unser politisches Spitzenpersonal ganz offensichtlich in der Breite überfordert ist, derartige Krisen zu meistern.

Wenn da diese eklige Covid-19 auftaucht und seinen Siegeszug um die Welt antritt, dann kann man das erstmal nicht der deutschen Politik vorwerfen. Aber was die daraus gemacht haben, war erkennbar in vielen der Maßnahmen nicht nur nicht zielführend, sondern schädlich. Oder verstehen Sie, warum Bund und Länder ein ganzes Land lahmgelegt und Existenzen vernichtet haben, statt sich von Anfang an um die Hochrisikogruppen zu kümmern?

Oder wenn es im Ahrtal regnet wie blöde und ein Hochwasser, was rede ich, reissende Fluten Häuser zerstören und 130 Menschen umkommen, aber Meteorologen vorher gewarnt haben, dass das kommt, ohne dass die verantwortlichen Politiker unverzüglich handeln, dann wird man natürlich wütend. Oder wenn manchen nach Mallorca fliegen und Partys feiern, während hier Menschen sterben.

Um die wachsende Wut in unserer Gesellschaft abzukühlen, brauchen wir weder Ministerinnen, die über Extremismus schwadronieren oder Geheimdienst-Leiter, die erklären, was Extremisten so planen in ihren Zirkeln. Natürlich müssen sie das wissen und im Auge behalten, klar. Aber erst einmal müssen wir (wieder) Politiker finden und wählen, bei denen nicht die monatlichen Überweisungen und die Altersversorgung im Mittelpunkt stehen, oder die mit Ghettoblaster und Sonnenbrille zur Bundestagsabstimmung über das Werbeverbot für Abtreibungen tanzen und sich für ihr Wählermilieu filmen und zum Affen machen lassen – Gruß an die FDP! – sondern Menschen, die sich um das Funktionieren unseres Landes kümmern. Und die fallen nicht einfach vom Baum.

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Dieser Artikel wurde 46 mal kommentiert

  1. Achim Koester Antworten

    Es handelt sich m.E. bei den Aussagen Faesers um Präventivmaßnahmen, um schon im Vorfeld alle diejenigen zu kriminalisieren und als „Extremisten“ zu diffamieren, die sich verzweifelt gegen den Wahnsinn dieser Regierung zu wehren versuchen. Eine neue Dimension des linksgrünen Staatsterrors, der keine Kritik duldet. Faeser hat anscheinend viel von Kim Jong Un gelernt.

    • Burkhard Weber Antworten

      Es scheint mir nach bewährtem Muster abzulaufen.

      „Wird der Bürger unbequem, ist er plötzlich rechtsextrem“

      Kürzer und prägnanter kann ich es nicht zusammenfassen.

  2. Gerd Rau Antworten

    Dazu passt noch ein Kommentar auf der Welt-hompage, Überschrift „An der Unfähigkeit des Staates sind doch nicht die Bürger schuld“ Allein die Überschrift bringt es auf den Punkt. Ansonsten, Klaus Kelle und Achim Koester, volle Zustimmung.

  3. U. J. Gottlieb Antworten

    Frau Faeser und die anderen Ampel-Nichtskönner betreiben Täter-Opfer-Umkehr!

  4. gerd Antworten

    Na, na die Bundesregierung tut doch mehr als genug. Sie hisst Regenbogenfahnen auf den Parlamenten, sorgt dafür, dass jeder Mensch jährlich das Geschlecht wechseln kann, besiegt die Russen, bietet den Chinesen die Stirn, betreibt feministische Aussenpolitik, schnürt ein hervorragendes Infektionsschutzgesetz nach dem anderen, lässt die Opposition vom Verfassungsschutz beobachten und bringt die Massen der deutschen Gesellschaft von der Strasse auf die Schienen. Die Bundesregierung kann es sich sogar leisten, einen Gesundheitsminister zu beschäftigen, der seine Arbeit nur vom Sekundenschlaf vor laufender Kamera unterbrochen, erledigt. Diese Regierung begeistert die eigene Bevölkerung indem sie Lügen wie die Wahrheit ausschauen lässt. Das Wahlvolk kann gar nicht genug kriegen von den Habbecks, Baerbocks, Schulzes, Facers und Merzes bekommen. Das Wahlvolk hätte gerne einen Habbeck als Kanzler, wenn man den Umfragen der unabhängigen Medien vertrauen kann. Diese Bundesregierung wird natürlich mit den Wutbürgern im Wutwinter fertig werden, genauso wie sie mit Putin fertig werden wird.

    • H.K. Antworten

      So ist das, wenn man die Ehre und das Vergnügen hat, im „besten Deutschland, das wir je hatten“ leben zu dürfen, im „Land, in dem wir gut und gerne leben“.

      Ein wesentlicher Multiplikator für diese uns „medial nahegebrachten Wahrheiten“ sind die Öffentlich Rechtlichen.

      Derzeit hat die „Zeitung mit den vier Buchstaben“ offenbar genau die ins Visier genommen.
      Anlaß ist das „originelle“ Gebaren der RBB-Intendantin Patricia Schlesinger, die gleichzeitig ARD-Chefin ist und mit so einigen erstaunlichen Verhaltensweisen und Aktionen auf sich aufmerksam gemacht hat.

      Und nicht nur das Boulevard-Blatt, auch die Neue Zürcher Zeitung berichtet inzwischen über das „Babel Öffentlich Rechtlicher Rundfunk in Deutschland“.

      Dazu wird heute bekannt, daß angeblich 84 % der Deutschen und Deutschinnen die Rundfunkgebühren abschaffen wollen.

      „Luxusintendantin – Geldverschwendung – Verdrehte Fakten

      So kaputt sind die Öffentlich Rechtlichen“

      titelt die „weiß auf rot“-Boulevard-Zeitung ( leider HINTER der Bezahlschranke ).

      Ich zitiere, „mit Erlaubnis des Herrn Präsidenten“:

      „ Der Skandal um die nach Korruptionsvorwürfen zurückgetretene ARD-Chefin Patricia Schlesinger bringt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ins Wanken.
      Inzwischen fordern 84 Prozent der Deutschen die Abschaffung der Rundfunkgebühr, wollen nicht länger für das teuerste Rundfunksystem der Welt zahlen. Das ergab eine INSA-Umfrage für BILD.
      Allein die ARD leistet sich 23 600 fest angestellte Mitarbeiter, elf Fernsehprogramme, 55 Hörfunkprogramme, 16 Orchester und 8 Chöre.

      Schlesinger selbst hatte eingestanden, dass die Liste der Vorwürfe um Beraterverträge, Luxus-Dienstwagen und Protz-Bauten „inzwischen auch die Belange der ARD berührt“.
      Trotzdem will sie nach ihrem Verzicht auf die ARD-Gesamtleitung weiterhin die Chefin der ARD-Anstalt RBB bleiben. So bekommt sie noch bis 2026 ihr Jahresgehalt von mindestens 303 000 Euro.
      CDU und CSU fordern die Journalistin auf, ihren Posten beim RBB sofort zu räumen. CSU-Generalsekretär Martin Huber zu BILD: „Keine halben Sachen: Frau Schlesinger muss auch als RBB-Intendantin zurücktreten. Nur den ARD-Vorsitz abzugeben, reicht nicht.“

      Kritiker warnen: Bei dem, was uns die Öffentlich-Rechtlichen für diese Unsummen bieten, ist das System nicht länger zu halten.
      8,42 Milliarden Euro kassieren ARD, ZDF und Deutschlandradio. Jedes Jahr. Das entspricht dem Budget des Bundesfinanzministers.
      Und was bekommen wir dafür? BILD rechnet ab.

      Verdrehte Fakten
      ► Den Soldaten Marcel Bohnert rückte das ARD-Magazin „Panorama“ in die rechtsradikale Ecke, weil er zwei Posts eines Afghanistan-Veterans geliked hatte, der der Identitären Bewegung nahesteht. Bohnert geriet ins Visier des Militärgeheimdiensts MAD – und wurde von jedem Verdacht freigesprochen! Eine Entschuldigung blieb aus …

      ► Der BR machte vor Kurzem eine ganze Sendung lang mit voreingenommener Moderation Werbung für Gender-Sprache. Am Ende sagten zuschauende Schüler trotzdem, dass sie nicht Gendern möchten. Moderatorin Claudia Stamm (51) war sichtlich enttäuscht und kündigte weitere Überzeugungsarbeit an.
      ► Erst nach heftiger Kritik rang sich der WDR dazu durch, Skandal-Moderatorin Nemi El-Hassan (28) nicht zu beschäftigen. Sie war auf Judenhasser-Demos („Al-Quds“) gewesen, markierte auf Social Media antisemitische und extremistische Inhalte mit „Gefällt mir“.
      ► In eigener Sache engagierte die ARD die Forscherin Elisabeth Wehling, die ein Handbuch verfasste, „das Mitarbeitern Worte für die moralische Überlegenheit an die Hand gibt“, wie der Spiegel formulierte. ARD-Mitarbeiter sollten z.B. nur noch sagen, Bürger „ermöglichen den Rundfunk“ statt: sie „bezahlen“ dafür. Für Privatsender wurden Begriffe wie „profitwirtschaftliche Sender“ oder gar „medienkapitalistische Heuschrecken“ vorgeschlagen.

      Verschwendung
      ► 185 Mio. Euro – so viel soll der neue „Digitalpalast“ des RBB kosten. Dreimal so viel wie zuvor geplant. Dabei hat allein das jetzige RBB-eigene „Haus des Rundfunks“ mehr als 22 400 Quadratmeter Fläche.
      ► 240 Millionen Euro soll der Umbau der WDR-Zentrale („Filmhaus“) im Herzen Kölns jetzt kosten – anfangs wurden 80 Mio. Euro veranschlagt.
      ► 3,26 Millionen Euro kassieren allein die Intendanten von ARD und ZDF jedes Jahr. Spitzenreiter: Tom Buhrow (WDR, 413 000 Euro).
      ► Nicht weniger als 16 Orchester und Big Bands leistet sich die ARD-Senderfamilie. Der NDR wirbt mit vier „Klangkörpern“, der WDR mit dreien – natürlich mit eigener „Sing-along“-App.

      Pädophilen-Talk, Kannibalismus und Sex mit Hunden beim Jugendsender
      ARD und ZDF leisten sich von Zwangsgebühren eine Unzahl Web-Auftritte, darunter das Angebot „Funk“, das häufig mit fragwürdigem Content aufwartet.
      Kostproben:
      ► Sex mit Hunden: „Beim Rüden bin ich eigentlich passiv.“
      ► Pädophilen-Talk über „kindliche Sexpuppen“.
      ► Vampir-Sex nach Diät? „Hast deine Ernährung ein bisschen umgestellt, oder?“
      ► Kannibalismus-Fans gestehen: „Ich bin auf der Suche nach einem Schlachter, der mich kaltmacht.“
      ► Fetisch-Sex auf Drogen! „Es geht um Sex, um Ekstase, um Geilheit.“
      Das alles auf einem ARD-ZDF-Kanal, der sich ausdrücklich an Jugendliche und Heranwachsende richtet, deren „Lebenswirklichkeit und Interessen in den Mittelpunkt stellen“ will …

      Gier
      ► Mit dem verbrieften Staatsauftrag, die „Grundversorgung“ des Volkes mit News, Kultur und Unterhaltung zu sichern, überzieht der „Beitragsservice“ von ARD und ZDF (früher: „GEZ“) das Land mit Millionen Klagen und Mahnverfahren. Ende 2021 lagen 1,25 Mio. „Festsetzungsbescheide“ gegen säumige Zahler vor, dazu gut 1 Mio. „Vollstreckungen“. Darunter auch Studenten, die seit Jahren wegen geringen Einkommens gegen die Bescheide klagen, wie die FAZ aktuell berichtet.
      ► Weniger genau nimmt es die ARD dagegen bei der Frage, was ihr der Medienstaatsvertrag im Internet erlaubt – und verbietet! Dort steht: „Telemedienangebote dürfen nicht presseähnlich sein.“ Doch das Netz quillt über vor Textbeiträgen des ÖRR. Presseverbände und Privatmedien (darunter auch BILD-Herausgeber Axel Springer SE) klagen gegen diese mit Zwangsgebühren finanzierte Konkurrenz, die nach Gesetz eigentlich verboten ist.

      Arbeitsverweigerung
      ► Während andere Medien (u.a. BILD, CNN, AFP) über die Kriegsverbrechen der Russen im ukrainischen Butscha berichteten, behauptete ARD-Korrespondent Georg Restle, das Gebiet sei für Presse gesperrt, deshalb könne er nicht dorthin. Schon zuvor sendeten Tagesschau und Co. Reporter-Berichte nur aus verschlossenen Räumen im Nirgendwo, während andere Sender in die Kampfgebiete gingen und live von dort übertrugen.
      ► Die erste Nacht der Flutkatastrophe im Sommer 2021 (NRW, Rheinland-Pfalz) verschlief die ARD komplett, ließ die Hörer der Region ohne Warnung im Stich. Nur ein Privatsender in Wuppertal rief Alarm aus, rettete so Hunderte Leben.
      ► Die Tagesschau ignorierte 2016 den Mord an Maria L. (17) aus Freiburg, die von einem Afghanen vergewaltigt und ermordet wurde – der Fall löste bundesweite Debatten aus. Doch die Tagesschau meinte, der Mord habe nur regionale Bedeutung.“

      Ende des Zitats
      ( Quelle: Bild online, 06.08.2022 10:40 )

      Über all das hört und sieht man – selbstverständlich – weder bei ARD noch bei ZDF auch nur ein Wort.

      So oder so – der Herbst/ Winter wird ein interessantes Kapitel in diesem „besten Deutschland …“ werden …

      • Tina Hansen Antworten

        ► Sex mit Hunden: „Beim Rüden bin ich eigentlich passiv.“
        ► Pädophilen-Talk über „kindliche Sexpuppen“.
        ► Kannibalismus-Fans gestehen: „Ich bin auf der Suche nach einem Schlachter, der mich kaltmacht.“

        Ich glaube, ich übergebe mich gleich.
        Vermutlich bin ich ein bisschen zart besaitet, aber ich bin halt auch nix mehr gewöhnt, da ich die Öffentlich-Rechtlichen seit mehreren Jahren nur noch im absoluten Ausnahmefall konsumiere, also vielleicht alle zwei oder drei Monate mal für ein paar Minuten.
        Sind das die gleichen Leute, die uns die wunderschöne Layla vermiesen wollten? Rhetorische Frage, natürlich sind sie das.

      • Achim Koester Antworten

        Lieber H.K.
        schade, dass Ihr Kommentar nicht die weite Verbreitung findet, die er eigentlich verdient hätte. Wenigstens die Zitate aus der ….Zeitung entlarven die ÖR als das, was sie sind, nämlich lupenreine Staatspropaganda. Ich gehöre übrigens auch zu den 84%, die deren Abschaffung befürworten.

        • H.K. Antworten

          Lieber Herr Koester,
          der Rücktritt dieser Dame von ihren beiden Posten, den sie sich nun auch noch vergolden lassen will, rdicht ja nicht.
          Danach macht irgend jemand genau so weiter.
          Und ich denke nicht, daß es bei den anderen ÖR-Sendern anders aussieht.

          Ja, ich wundere mich auch, daß all das offenbar kaum jemanden interessiert.

          Manchmal frage ich mich, ob angesichts von Zeit und Arbeit und wenig bis gar keiner Resonanz solche Kommentare überhaupt sinnvoll sind.
          Selbst hier scheint es niemanden wirklich aufzuregen.

          • gerd

            Werter HK,
            gehen Sie auf die Strasse und geben Sie Ihrem Unmut eine Stimme. Entlarven sie den Schein als Lüge und die Realität als Wahrheit. Der Rücktritt dieser Dame, wäre ohne das Aussprechen der Wahrheit nicht möglich gewesen. Ergo: Runter vom Sofa und rauf auf die Strasse!

          • H.K.

            Ja, wäre nötig.

            Ich habe momentan leider schon seit einigen Wochen die Sofa-Karte gezogen …

    • wolfgang@andreas-kreuz.de Antworten

      Die Psychologen und Soziologen …

      …sind sich seit Ronald Reagan einig: HEUTE KANN IN DER pOLITIK NUR EINER ETWAS WERDEN, WENN ER EIN GUTER SCHAUSPIELER IST. Okay! Aber bitte nur, wenn dieser Schauspieler über das Schauspielern hinaus Kluges tut. Reagan war ein solcher!

  5. Tina Hansen Antworten

    „… oder demnächst wieder gezwungen werden, mit Masken rumzulaufen oder sich zum vierten, fünften, sechsten Mal impfen zu lassen.“

    Es zeugt wohl von meiner absoluten Desillusionierung, dass ich auf diese Ankündigung mit einem inneren Achselzucken reagiert habe. Die Maske trage ich als umweltbewusste Verkehrsteilnehmerin in Bus und Bahn erzwungenermaßen ohnehin täglich, FFP2 versteht sich, alles zum Wohle des Bürgers genau festgelegt; so so kann ich sie dann also demnächst auch wieder im Supermarkt (grundsätzlich) und im Büro (beim Stehen und Gehen, nicht jedoch beim Sitzen) sowie im Restaurant (bis das Essen kommt) tragen.
    Wenn ihnen nichts anderes mehr einfällt, um in irgendwelche gutgläubigen Zeitgenossen auch die vierte / fünfte / sechste Impfdosis reinzukriegen – bitte, mir soll es recht sein.
    Wir sehen uns auf der Straße wieder, Montagabend, bringt gute Laune mit!

  6. Querdenker Antworten

    Es ist erschreckend, wie gut die bereits 1965 von Prof. Jaspers in seinem Buch „Wohin treibt die Bundesrepublik?“ veröffentlichte Zukunftsvision der heutigen Wirklichkeit entspricht.
    In seinem Buch beschrieb er, wie der Weg von der Oligarchie zu autoritären Verhältnissen und zur Diktatur führt. Mir scheint es, die heutige BRD ist auf dem Pfad von der Demokratie zur Parteienoligarchie, von der Parteienoligarchie zur Diktatur schon ziemlich weit gekommen. Eine kleine Gruppe von Personen innerhalb der Parteien herrscht im Staat. Die Parlamente (Fraktionsdisziplin), die Gesetze, die Polizei, die Medien (zB ist Malu Dreyer die Vorsitzende des ZDF-Verwaltungsrates) und teilweise das Verfassungsgericht wird von dieser Gruppe kontrolliert oder gelenkt und die Macht wird nur an Parteimitglieder weiter vererbt.

    In einer Parteienoligarchie erwarten die Herrschenden von den Untertanen den Respekt vor der Regierung, die bedingungslose Unterordnung gegenüber der Obrigkeit, die Bereitschaft zum blinden Gehorsam und das Vertrauen, die Regierung werde es schon recht machen. Für gute Untertanen haben die Herrschenden einen Glanz, sie sind kraft ihres Amtes geheiligt und so fühlen sie sich auch selber. Sie dürfen sich alles erlauben, dürfen intrigieren, ihre Parteiideologie pflegen, untereinander persönliche Feind- und Freundschaften pflegen, denen sie das Staatsinteresse opfern. Der gute Untertan darf nur schimpfen, wenn es für die Herrschenden ohne Gefahr ist und folgenlos bleibt, er gehorcht, hat Respekt und handelt nicht.

    Ich hoffe, dass im Wutwinter neben der verschwindend geringen Zahl echter Demokratiefeinde viele Bürger, die die Demokratie für eine gute Sache halten, öffentlich protestiert. Auch wenn die Herrschenden uns in ihrer Angst und Panik als Demokratiefeinde bezeichnen, so retten wir mit unserem Protest die Demokratie.

    • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

      Mit dem Framing „Extremisten“ wird bereits angekündigt, wie der wehrhafte Staat gegen seine Bürger vorgehen wird, wenn sie mit seinen Wohltaten nicht einverstanden sind.

      In Justiz, im Parlament, in den Verfassungsgremien, in den Medien, in den Behörden (besonders im Gesundheitsbereich) und nicht zuletzt in der Regierung sind die Leute platziert worden, die sich auf dem Weg in eine Gutmenschendiktatur bewährt haben.

      Gegenbewegungen wie Demonstrationen werden durch Maskenzwang und Corona-Auflagen unterbunden werden. Aber uns bleiben die Montagsspaziergänge. Wir müssen uns in jedem Kleckersdorf montags auf der Straße treffen und einander stärken, um das Schlimmste zu verhindern.
      Denn wenn wir den Zirkus weiter laufen lassen, werden wir uns eines Tages in der „schönen neuen Welt“ wiederfinden.

      • .TS. Antworten

        Mal ehrlich: Wer läßt sich durch Maskenzwang wirklich vor dem Wahrnehmen des Grundrechts auf öffentliche Meinungsäußerung (=Demonstration) abhalten wenn es ihm wirklich wichtig ist?

        Mit der fast schon manischen Fokussierung auf den sog. „Maulkorb“ anstatt auf die wirklich skandalösen Umtriebe (Ausgangssperre, faktische Beschäftigungsverbote, fragwürdige Schnellzulassungen, gelenkte Berichterstattung und Pseudowissenschaft,…) haben sich die querdenkernahen Kreise nicht nur sich selbst sondern auch die ernsthafteren Teile des Widerstands mehr geschadet als genutzt.

  7. gerd Antworten

    Die sog. Opposition in unserem Land, hat gerade einen aufrechten Demokraten, nämlich Max Otte aus ihrer Partei entfernt: Die Kölner CDU-Bundestagsabgeordnete Serap Güler bezeichnete Ottes Rauswurf auf Twitter als »guten Tag für unsere Partei«. Dieselbe Serap Güler flog während der Flutkatastrophe im vergangenen Jahr im Ahrtal nach Mallorca, weil der Urlaub ja schon Wochen vorher gebucht war. Mit der lapidaren Feststellung es „täte ihr leid“, war das Thema vom Tisch. Aufgrund eines Dauerbrechreizes in den vergangenen 7 Jahren, den ich glücklich überwunden habe, bin ich leider nicht mehr in der Lage zu diesen Themen zu kotzen. Irgendwie gewöhnt man sich an jeden Sch……

  8. Alexander Droste Antworten

    Ich wünsche mir einen Wutwinter mit 83 Millionen „Extremisten“, die mit Mistgabeln und Dreschflegeln die Ämter, Regierungsgebäude und Medienhäuser stürmen. Das wäre aktuell echt politisch engagiert in diesem Leuchtfeuer der Demokratie.

    Dazu wird es nicht kommen! Man wirft ihnen zur Besänftigung ein paar Brocken hin bzw. zeigt drohend ein wenig Muskeln (die natürlich nur Schau sind) und alle kuschen und verkriechen sich hinter der Couch. Um sich an der Bekämpfung der „Extremisten“ zu ergötzen, wird ARD und ZDF eingeschaltet und bezahlt. Beizeiten von Wahlen werden die Grünen noch mehr Prozente ergattern, alle Parteien außer die eine da fusionieren und anschließend werden die ersten Mitglieder dieser einen Partei da öffentlich aufgeknöpft, mit aller Härte des Rechtsstaates versteht sich.

    Einzige Rettung: Die Flucht nach Russland. Denn Deutschland, das ist Europa.

  9. gerd Antworten

    Männer sind plötzlich Frauen,
    Frauen sind plötzlich Männer,
    Gesunde eine Gefahr,
    Experimente an Menschen sind gut und demnächst verpflichtend,
    Lüge ist Wahrheit,
    Wahrheit ist rechtsextrem,
    Heuchelei und Korruption gesellschaftlich akzeptiert,
    Krankheiten werden gepriesen
    und dumme Menschen sind Experten.

    Deutschland 2022!

    • Querdenker Antworten

      Deutschland 2023
      Fünfmillionen rechtsextreme Wutbürger beantragen den Wechsel zur Wutbürgerin.
      Fünfmillionen rechtsextreme Wutbürgerinnen beantragen den Wechsel zum Wutbürger.

      Deutschland 2024
      Zehnmillionen rechtsextreme Wutbürger*innen beantragen den Wechsel zum ursprünglichen Geschlecht.

      Deutschland 2030
      Unter der Anwesenheit von Bundeskanzler und Bundespräsident wird in einer großen Feierstunde die erste neu ausgestellte Geburtsurkunde seit 2023 den glücklichen Eltern überreicht.

  10. Freichrist343 Antworten

    Nachdem die verdammte Maskenpflicht Anfang April abgeschafft wurde, gab es eine deutliche Belebung der Wirtschaft. Infektionen haben dadurch nicht zugenommen. Im Allgemeinen darf es eine verdammte Maskenpflicht nicht mehr geben.
    Russland liefert größere Mengen Erdgas über die Slowakei. Die Ukraine liefert größere Mengen Getreide über Odessa. Die Preise könnten eigentlich sinken.
    Wir brauchen eine öko-konservative Politik und eine ethische und spirituelle Erneuerung. Bitte googeln: Manifest Natura Christiana

    • .TS. Antworten

      Abgeschafft wurden zeitgleich auch die wesentlich gravierenderen 2G/3G-Regeln und andere harte Beschränkungen.

      Die Hintergründe des aktuellen rasanten Preisanstiegs sehe ich nur vorgeschoben im Zusammenhang mit dem neuen (schon seit 2014 schwelenden) Stellvertreterkrieg, praktisch wird das nachgeholt was nach über einem Jahrzehnt Billiggeld aus der Druckerpresse und dem kleinen Erdbeben in der Finanzwelt anno 2019 sich schon seit längerem abgezeichnet hat.

  11. Günther M. Antworten

    Wer ernsthaft glaubt das Menschen,
    die zum ihrem Überleben mehr Geld aufwenden müssen
    als sie durch ihre Arbeit verdienen
    („Altparteienenlebenshaltungskostenverteuerungspostulat“),
    bereit sind – mit einem solchen Staatswesen zu symphatisieren
    bzw. zu verteidigen,
    dem hat wohl der Vater im Himmel & sein Vater auf Erden leider einen Hohlraum unterhalb der Fontanelle beschert.

  12. H.K. Antworten

    Schon interessant, was wir in diesen Tagen so alles über den netten Hamburger Ex-MdB der SPD, Johannes Kahrs und den Inhalt seines Schließfachs bei der Sparkasse erfahren.

    Der Focus online vermutet, daß die Sache auch für unseren Bundeskanzler ( und wohl auch für den jetzigen Hamburger Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher ) noch brisant werden könnte.

    Es wird ein spannender Herbst …

  13. Gerd Rau Antworten

    Ich glaube ein Stalin Zitat ging so „In Deutschland gibt es keine Revolution, da müsste man ja den Rasen betreten“

  14. H.K. Antworten

    „Wir haben ein GAS-Problem, wir haben KEIN STROM-Problem“.

    Soso.

    Interessant, daß heute abend die „Zeitung mit den vier Buchstaben“ ausführlichst über eine Empfehlung des „Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)“ berichtet.

    Da der Artikel nur HINTER der Bezahlschranke zu lesen ist, ich ihn aber für nicht unwichtig halte, zitiere ich einmal – „mit Erlaubnis des Herrn Präsidenten“.

    „DAS brauchen Sie, falls der Blackout kommt“ ist der Titel des Artikels.

    „ Deutschland hat ein sicheres Stromnetz. Trotzdem sind die Befürchtungen, dass es zu einem Blackout – also einem langfristigen Stromausfall – kommen könnte, aktuell groß.
    Ein Totalausfall des Stromnetzes in Deutschland wäre folgenreich: Züge würden nicht mehr fahren, Fahrstühle blieben stehen, Geldautomaten würden streiken, Einkaufen wäre nur noch eingeschränkt möglich. Wohnungen wären dunkel und kalt und die Telefone tot.
    Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat für den Strom-Notfall Informationen und eine Packliste erstellt. BILD zeigt, was Sie brauchen und was Sie beachten sollten, wenn die Lichter ausgehen.
    DENN: Man solle sich auf jeden Fall einen Vorrat anlegen, um optimal vorbereitet zu sein. Das BBK: „Ihr Ziel muss es sein, 10 Tage ohne Einkaufen überstehen zu können.“

    Die Packliste für den Blackout
    ▶︎ Trinkwasser und Lebensmittel für 10 Tage
    Zu einem beispielhaften „10-tägigen Grundvorrat für eine Person“, je nach Vorliebe, zählen demnach:
    • 14 Liter Flüssigkeit pro Woche. Heißt: 20 Liter Wasser sollten für 10 Tage vorrätig sein.
    • 3,5 Kg an Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis usw.
    • 4 Kg Gemüse und Hülsenfrüchte
    • 2,6 Kg Milchprodukte
    • 1,5 Kg Fisch, Fleisch, Eier
    • 0,357 Kg Fette und Öle
    ▶︎ Ein batteriebetriebenes Radio mit einem Vorrat an Batterien
    ▶︎ Warme Kleidung, falls die Heizung ausfällt.
    Wer einen Kamin oder einen Ofen hat, sollte zudem einen Vorrat an Kohle, Briketts oder Holz im Haus haben.
    ▶︎ Kerzen, Streichhölzer, Feuerzeuge und Taschen- oder Campinglampen inklusive Batterien und Gaskartuschen.
    ▶︎ Akkubetriebene Geräten (Handys, Laptops etc.) sollten geladen sein. Ein solarbetriebenes Ladegerät ist dann für später eine Option.
    ▶︎ Campingkocher zum Zubereiten von Mahlzeiten
    ▶︎ Hygieneartikel (etwa Seife, Zahnbürste, Klopapier, Müllbeutel) und (bei Bedarf) Baby-Nahrung
    ▶︎ Löschmittel: Feuerlöscher oder Löschdecke (denn Campingkocher, Kerzen etc. erhöhen die Brandgefahr)

    Wichtige Hinweise des BBK
    ▶︎ „Nutzen Sie das Autoradio, um aktuelle Nachrichten und Empfehlungen der Katastrophenschutz-Organisationen zu empfangen. Dieses funktioniert auch ohne Strom“, heißt es im Leitfaden des Bundesamtes.
    ▶︎ Bei Hochwasser schalten die Versorger sicherheitsbedingt die Stromversorgung ab. Das BBK warnt: „Wenn bei einer Überschwemmung elektrische Schalter, Steckdosen oder Geräte mit Wasser in Berührung kommen, die an das Haus-Netz angeschlossen sind, dürfen Sie diese unter keinen Umständen berühren: LEBENSGEFAHR!“
    ▶︎ Mit Stromerzeugern, Fotovoltaikanlagen oder etwa Brennstoff-Zellen, können Sie Ihr Haus bei einem öffentlichen Stromausfall (teilweise) selbst versorgen. Somit kann man mit dem selbsterzeugten Strom Handys laden, Lampen betreiben oder sogar das gesamte Haus.
    ▶︎ WICHTIG: Nicht die Polizei und Feuerwehr kontaktieren (außer bei akutem Notfall). Denn die Notrufnummern sind in solchen Situationen stets überlastet und dienen ausschließlich der Meldung von Notfällen – ein Stromausfall gehört nicht dazu. Sie können aber versuchen, Informationen zum Stromausfall und dessen Dauer beim Stromnetzbetreiber zu erfragen.
    Wenn beispielsweise bei einer Überschwemmung die Infrastruktur des Stromnetzes beschädigt wurde, kann der Stromausfall bis zu mehreren Wochen anhalten.
    ▶︎ Wenn Sie Hilfe brauchen, sprechen Sie Ihre Nachbarn an. Und schauen Sie selbst, wo Sie helfen können.

    Ende des Zitats
    ( Quelle: Bild online 07.08.2022 11:24 )

    Ob Herr Habeck, Herr Scholz, Frau Lang und die anderen Grün*/-/:/_/•/Innen den Artikel auch gelesen haben ?

    • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

      Eine wunderbare Aufstellung, um erneut, Angst und Schrecken zu verbreiten.

      Nach der Corona-Hysterie, die sich beim besten Willen nicht mehr durchhalten lässt, weil doch einige Schlafschafe langsam aufwachen, es sollen sogar Journalisten darunter sein, brauchen wir ein neues Szenario, um die Menschen zu verunsichern. Der Ukraine-Krieg gibt auch nicht mehr so viel her, immer die gleichen Bilder und Meldungen stumpfen ab.

      Jetzt also der Zusammenbruch der Wirtschaft mit privater Notlage. Die Bühne ist bereitet, der deutsche Michel ruft nach dem Retter, der wie Phönix aus der Asche steigt: unsere wunderbare Regierung!

      Da bleibt mir nur zu rufen: Avanti dilettanti!

    • Achim Koester Antworten

      Danke für diesen entlarvenden Kommentar. „Es wird keinen Blackout geben, aber stellen Sie sich schon mal darauf ein.“ Erinnert uns das nicht an Ulbrichts Mauerspruch, oder an Scheuers Mautpläne?
      Wir haben kein Gasproblem, kein Stromproblem, wir haben ein Regierungsproblem, und zwar ein ganz gravierendes. Das sollten wir zuerst lösen. Der FDP kann ich nur raten, diese Koalition schleunigst platzen zu lassen und Herrn Lindner an seine Aussage bezüglich schlecht/nicht regieren zu erinnern.

      • H.K. Antworten

        Spätestens seit „Muttis“ Aussage mit dem „ich habe vollstes Vertrauen zu …“ wissen wir, wie offen und ehrlich Politik zu uns ist …

        Es gibt da nicht nur EINEN Johannes Kahrs …

  15. Rosi Antworten

    Ja wir haben ein Regierungsproblem. Das Problem ist nur, dass die Mehrheit der Deutschen diese Regierung gewählt hat.
    Unser Bildungssystem lässt grüßen.

    • Achim Koester Antworten

      Liebe Frau Rosi (ich darf Sie doch so nennen?),
      Wenn Sie unter Mehrheit 25,74% verstehen, dann mag das stimmen, aber ich kann einfach nicht glauben, dass das, was daraus gemacht wurde, dem so gern zitierten „Wählerwillen“ entspricht, oder nicht viel mehr dem Blockparteiensystem der DDR.

      • Achim Koester Antworten

        Nachsatz:
        Eigentlich bestimmen ja nicht einmal die 25,74%, sondern die 14,75%

      • H.K. Antworten

        Naja …

        Nachdem wir kürzlich lernen durften, daß sich eine Dame mit dem selbstgewählten Vornamen „Heinrich“ öffentlich, lautstärkstens und medienwirksam darüber echauffierte, daß sie von Gesine Schwan auf einer Veranstaltung, zu der er/ sie/ es eingeladen war, mit „Herr xy“ begrüßt wurde, weiß man das in diesem Land nicht mehr so genau.

        Zur besseren Orientierung könnte ich den Artikel von Jan Fleischhauer bei focus online empfehlen

        „Einmal den falschen Vornamen genannt – das kann Sie bald 2500 Euro kosten“.

        Also, lieber Herr Koester: Besser schon mal was zur Seite legen …

        🌈🌈🌈

    • .TS. Antworten

      Kommt drauf man ob man da die Nichtwähler als still zustimmende Unterstützer mitzählt oder als einzig ernstzunehmende Systemkritiker nicht.

      Persönlich neige ich der ersten Argumentation zu, kenne aber mehrere Leute die gerade aus zweitem Grund bewußt der „Bürgerpflicht“ nicht nachkommen.

  16. Konrad Kugler Antworten

    Nachdem ich schon lange die Aktivitäten unserer Regierung als nicht nur feindlich gegen die Deutschen, sondern ebenso gegen alle Menschen ansehe, schaue ich mich halt weiter um.
    Auf Michael Mannheimer habe ich einen Aufsatz von einem Gandalf gefunden, der das Stromnetz und seine empfindlichen Seiten genau beschreibt. Schwarzstart-KW, andere brauchen einen Lieferanten für die Startzeit von mehreren Tagen.
    Mir fielen die armen Leute in den Hochhäusern ein, wenn ohne Strom kein Wasser mehr fließt, Klospülung.

    • H.K. Antworten

      Die meisten werden erst dann merken, daß sie in der Sch…. sitzen, wenn sie in der Sch…. sitzen …

  17. .TS. Antworten

    Folgender Satz ist unglücklich formuliert:
    „Oder wenn manchen nach Mallorca fliegen und Partys feiern, während hier Menschen sterben.“

    Gemeint war wohl die verantwortliche Ministerin, es liest sich aber mit einem Unterton der allen die in vermeintlichen wie tatsächlichen Krisenzeiten (irgendwo ist immer Unbill zu finden) keine Freude oder Pause gönnt, auch wenn sie unbeteiligt sind. Das erinnert stark an die Polemik anno 2020 über die ach-so-unverantwortliche Jugend mit ihren „Corona-Partys“ – die, soweit mir bekannt ist, nur in wenigsten Fällen wirklich ausufernd waren und am Ende auch keine ersthafte Gefährdung verursacht haben.
    Daß dieses Jung-gegen-Alt-Schema im Folgejahr unter umgekehrten Vorzeichen („wegen den Senioren muß der bedauernswerte Nachwuchs aufs Leben verzichten“) wieder neu angeheizt wurde macht es nicht besser, zeigt aber daß es den Protagonisten dahinter völlig egal ist wen sie gegen andere instrumentalisieren solange es ihren Zwecken dienlich ist.

    • gerd Antworten

      „Gemeint war wohl die verantwortliche Ministerin, es liest sich aber mit einem Unterton der allen die in vermeintlichen wie tatsächlichen Krisenzeiten (irgendwo ist immer Unbill zu finden) keine Freude oder Pause gönnt, auch wenn sie unbeteiligt sind. “

      Genau diese Ministerin war gemeint. Jeder kann natürlich alles in diese Aussage legen. Bei näherem Hinsehen allerdings sollte man zu dem Schluss kommen, dass ein Politiker, der einen Amtseid abgelegt hat Schaden vom Volk abzuwenden, nicht so einfach alles stehen und liegen lassen, wenn die eigene Hütte brennt zumal im o.g. Fall der Schaden bereits eingetreten war. Als Familienvater kann man(n) auch nicht in Urlaub fahren, wenn die eigene Frau schwer erkrankt ist, weil er bei dem Eheversprechen seiner Partnerin Beistand in guten wie in schlechten Tagen versprochen hat. Mal ehrlich: wenn es einem Politiker Ernst damit ist, seinem Volk zu dienen, dann erübrigt sich die Urlaubsfrage im Katastrophenfall.

      • .TS. Antworten

        Fragt sich ob es überhaupt sinnvoll ist wenn Politiker am Katastrophenort präsent ist. Fachlich können sie dort wenig ausrichten (dazu ist es viel zu spät), aber ihre Anwesenheit bindet Einsatzkräfte und Mittel die vor Ort anderweitig dringender gebraucht werden.
        Moralischen Beistand könnte man jetzt zugute führen, aber während sich ein Brioni-Kanzler mit seiner Präsenz an der Elbe noch eine zweite Amtszeit sichern hat sich die Stimmung an der Ahr dadurch am Ende eher verschlechtert als verbessert.
        Zudem leben wir heute im Zeitalter der globalen Telekommunikation – da kann ein gut organisierter Minister auch am Urlaubsort effektivere Arbeit leisten als einer der (nicht nur) seine Zeit mit Reisen unter erschwerten Bedingungen und Präsenzpresseterminen fürs Photo verplempert.
        Daher sollte man sich nicht darauf konzentrieren den (moralisch sicher fragwürdigen) Urlaub zu kritisieren sondern lieber thematisieren was die betreffende Ministerien samt ihrer Vorgänger(!) in den Jahren zuvor alles unterlassen haben und ob das mit damaligem Wissen als grob fahrlässig zu werten ist.

        Zum kritisierten Satz:
        Mir ging es nicht darum diesen Satz überzubewerten sondern darauf hinzuweisen wie leicht derartige Polemik verfängt.
        Die Jung-gegen-Alt / Arm-vs-Reich – Spaltung wird schon schon seit mindestens 2 Jahrzehnten regelmäßig in den Qualitätsmedien befeuert, und gerade in einem Blog daß erst kürzlich die Kritik an Habecks Prachthochzeit als Neidgesellschaft enttarnt hat wäre es schön sich auch im Kleinen davor zu hüten von solche Denkweisen vereinnahmen zu lassen:
        Die wirklich gefährliche gesellschaftszersetzende Propaganda ist nicht diejenige die lautstark hetzt sondern diejenige die sich subtil und scheinbar harmlos in unsere Sprache und Denken einschleicht.

        • gerd Antworten

          Ich stimme Ihrem Kommentar inhaltlich völlig zu. Es geht mir um die geistige Grundhaltung, die ein Politiker mitbringen muss, um seinem Volk dienen zu können. Wenn die offensichtlich nicht stimmt, dann ist es m.E. nach vollkommen legitim, diejenigen zu benennen, die Wein saufen und Wasser predigen und dann an ihrem Handeln zu messen. Mit Verlaub: Wenn Sie dem damaligen Bundeskanzler Schröder seinen Besuch an der Elbe als wahltaktisches Manöver auslegen, sollten wir mal innehalten und unser eigenes Denken auf Voreingenommenheit abklopfen. Es kann ja durchaus auch so sein, dass Schröder auch menschliches Mitleid mit den Opfern hatte und dann seine Reise antrat.

          • H.K.

            Wäre „Gas-Gerd“ NICHT hingefahren, hätte man ihm vorgeworfen „es interessiert den Kanzler nicht“.

            Es ist wie mit dem Mann und seiner Schwiegermutter.

            Die schenkt ihm zu Weihnachten zwei Krawatten.
            Um ihr einen Gefallen zu tun, legt er die eine am nächsten Tag an.

            Was sagt die Schwiegermutter ?

            „Die andere gefällt dir wohl nicht.“

          • Gerd Rau

            Ehrlich gesagt, ein Politiker wird doch dafür gewählt das er seinem Land und Volk dient, aber ich weis, da bin ich weit weg von der jetzigen Politikergeneration. Denen geht es darum ihre Taschen zu füllen, ohne Rücksicht auf Verluste.

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