Karl nervt, aber gebt ihm eine Chance!

Soeben hat die SPD in Berlin mitgeteilt, dass Karl Lauterbach neuer Bundesgesundheitsminister wird. Mich hat das überrascht, denn Karl nervt – viele Bürger, aber besonders auch viele seiner eigenen Genossen. Zu besserwisserisch, zu wenig Teampleyer, kein Buddy vom zukünftigen Bundeskanzler Olaf Scholz.

Und doch denke ich, die Entscheidung ist richtig. War zu Beginn der Pandemie noch Jens Spahn von der CDU der Mann, von dem die meisten Bürger annahmen, er habe alles im Griff, so ist Lauterbach in den vergangenen Wochen deutlich an ihm vorbeigezogen. Denn man mus konstatieren: In vielen Vorhersagen lag Lauterbach richtig. Und niemand – ob Freund oder Feind – bezweifelt seine Sachkompetenz. Der Mann – Achtung! – liest Studien. Für einen Politiker ganz erstaunlich.

Wie aussagekräftig ist das, was man zu seinem Studium weiß? Keine Ahnung, alles ist ja bei der politischen Klasse in Deutschland heute möglich. Aber auch für Karl Lauterbach gilt die Unschuldsvermutung. Und – nur nochmal zur Erinnerung – der scheidende Gesundheitsminister Spahn hatte zuvor eine Banklehre gemacht.

Also auf geht,s! Ich wünsche Karl Lauterbach, dass er einen guten Job in seinem neuen Amt macht.

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Dieser Artikel wurde 66 mal kommentiert

  1. Martin Ludwig Antworten

    Karl Lauterbach wurde im Rahmen der „8. Berliner Gesprächen zum Gesundheitsrecht“ des Deutschen Institutes für Gesundheitsrecht offziell zum „Falusten Abgeordneten Deutschlands“ gekürt. Der Linke-Gesundheitspolitiker Frank Spieth, Lauterbachs Parteigenossin Rawert und Jens Spahn waren sich da überraschen einig. Außerdem ergänzte Herr Spieth, dass Lauterbach immer genau dort zu finden ist, wo die Kameras stehen. War es nicht Lauterbach selbst, der bis zum Beginn der Corona-Pandemie am lautesten für die Schließung mindestens 50 % aller Krankenhäuser geworben und mit seiner „Fallpauschale“ Krankenhäuser in knallharte Wirtschaftsbetriebe verwandelt hat. Hier wird mal wieder der Bock zum Gärner gemacht! In einem Interview hat sich der künftige Minister über ungeimpfte geäußert und diese als „Personen, die keine Achtung verdienen“ bezeichnet. NEIN Herr Kelle, dieser Mensch hat keine Chance verdient, er hat es weiterhin nicht verdient in jeder Talkshow seine Hasstiraden und Horrorgeschichten zu verbreiten. Herr Lauterbach gehört zurück in die Bedeutungslosigkeit, aus der er zum Beginn der Pandemie gekrochen kam und nicht in Deutschlands „Grusel-Kabinett“! Ich bin fassungslos, schockiert und wütend und kann und werde nicht begreifen, wie eine Mehrheit der Deutschen diese Entwicklung gutheißen kann. In Australien wird die von unserem künftigen Gesundheitsminister favorisierte „Zero-Covid-Strategie“ gefahren. Dort wurden jetzt Lager für ungeimpfte errichtet. Wer immernoch keine Ähnlichkeiten mit der düstersten Zeit Deutschlands findet und meint, dass solche Vergleiche verpöhnt sein sollten, dem ist nichtmehr zu helfen. Wenn nicht bald etwas gegen die Spaltung der Gesellschaft unternommen wird, herrscht hier Bürgerkrieg oder es finden Hetzjagden auf Andersdenkende statt. Ein Konzert von „Saure Sahne Rinderhack“ wird es in diesem Fall jedoch sicher nicht geben…sind ja diesmal die Bösen, die gejagt werden.

    • S v B Antworten

      „Zero-Covid-Strategie“. Irgendwie lässt mich dieser wildentschlossen klingende Begriff bisweilen schmunzeln. Anscheinend will man den Leuten damit weismachen, dass Verantwortliche sich durchaus in der Lage wähnen, dem Virus in absehbarer Zeit endgültig den Garaus zu machen. Dass sie das Los der Viren mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln(?) steuern können. Unrealistisch bis zum Gehtnichtmehr. Es ist letztlich wohl das Virus selbst, welches damit nicht einverstanden sein wird. Viren haben mit einer Rattenplage z. B. nämlich so gar nichts gemein. Im Unterschied zu letztgenannter Plage lassen sie sich mit bloßem Auge nicht ausmachen. Sie lassen sich weder jagen, noch totschlagen, noch vergiften. Irgendwie kindisch wirkt die Vorstellung auf mich, dass man mit einer „Null-Covid-Strategie“ – wie auch immer eine solche aussähe – das Problem auch nur ansatzweise lösen könnte. Der Mensch kann „Null-Covid“ nicht herbeiführen, er kann den ersehnten Zustand nicht einfach „herstellen“. Nehmen sich Politiker, die mit derlei Versprechungen werben, überhaupt ernst? Ich bin überzeugt, dass Viren immer noch selbst „entscheiden“, wann für sie der Zeitpunkt gekommen ist, sich zurückzuziehen, sich von den Menschen zu verabschieden, die Menschheit endlich „off the hook“ zu lassen. Diese „virale Strategie“ wird seit vielen Tausenden von Jahren verfolgt; sie hat sich bis heute so gut wie nicht, bzw. gar nicht verändert. Beispiele dafür gibt es zur Genüge. In der Vergangenheit, heute und in Zukunft wurden und werden dem Menschen immer wieder seine Grenzen aufgezeigt – gleichgültig ob es ihm passt oder nicht.

      • Alexander Droste Antworten

        Null Covid funktioniert nicht einmal, wenn man die gesamte Menschheit verdampfen würde. Es gibt ja schließlich auch noch Tiere.

        • S v B Antworten

          Sehr richtig erkannt, lieber Alexander Droste. Aber machen Sie DAS mal den von ihrer Allmacht überzeugten Politikern klar. Good luck!

      • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

        Gut, daß Sie noch schmunzeln können. Ich habe in diesen Zeiten eher das heulende Elend.

        • S v B Antworten

          Verstehe. Vermutlich nährt sich auch mein Geschmunzel nur noch aus täglich weiter zusammenschrumpfenden, kläglichen Restbeständen an Galgenhumor…

    • Hans Wolfgang Schumacher Antworten

      100 Punkte ! Herr Lauterbach hat auch mit seinem widersprüchlichen Gestammel in unzähligen Polt – Talkshows deutlich genug gezeigt, wie „kompetent“ er ist. Andererseits passt er wohl gerade deswegen gut in die Hampelkoalition. Ich kann nur hoffen, dass sich dieses Horrorkabinett möglichst schnell selbst zerlegt !

        • Hans Wolfgang Schumacher Antworten

          Huch. Das war eigentlich nur ein Schreibfehler. Meine Tastatur ist etwas verklemmt und ich übersehe die Fehler dann häufig.

          • H.K.

            Sie scheinen eine sehr intelligente Tastatur zu haben …

            😂

          • S v B

            Na, wenn’s nur die Tastatur ist, die verklemmt ist, ist ja alles bestens. Übrigens hat meine olle, aber tolle „Draufhau-Tastatur“ auch so ihre Mucken. Dies ist bisweilen ziemlich lästig, andererseits kann man darin auch einen Vorteil erkennen, nämlich den, dass man beim Schreiben und Korrekturlesen um einiges konzentrierter sein muss, ähm, sein sollte. Alles im Leben hat eben seine zwei Seiten…

          • Alexander Droste

            H.K.
            7. Dezember 2021

            „Alles ?

            Kugeln auch ?“

            Ja, die Seite die man sieht und die, die man nicht sieht, also die Rückseite. (Siehe Mond)

          • S v B

            Wirklich sehr freundlich, dass und wie Sie mir in dieser Zwickmühle zur Seite gesprungen sind, lieber Alexander Droste. Herzlichen Dank. Ich wäre H.K. zumindest fürs erste gewiss eine Antwort schuldig geblieben. Aber jetzt „schleudere“ auch ich H.K. triumphierend entgegen der Mond, der Mond, die Kegelkugel und ja… der Fußball auch! Hahaha!

          • H.K.

            😳

            Da dachte ich, EINMAL in diesem Jahr einen klugen Gedanken geboren zu haben – und dann DAS …

        • Achim Koester Antworten

          Richtig, der ist gut, allerdings diskriminiert man damit den Kabarettisten Gerhard Polt, denn der ist hundertmal besser als jede diese Plappershows.

    • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

      Meine volle Zustimmung.

      Lauterbach hat keine Ahnung von ärztlicher Kunst, er ist ein Politiker, der neben Medizin auch einige Semester Gesundheitspolitik und Management studiert hat.
      Als Arzt hat er nie gearbeitet, war an etlichen Skandalen (z.B Lipobay) beteiligt und tingelt mit seinen panikverursachenden Fehleinschätzungen nur durch die Talkshows.
      Wo Herr Lauterbach seine Doktortitel und seinen Professor erstanden hat, würde ich zu gerne wissen. An ihm kann man sehen, was diese Titel heute noch wert sind. Im Zweifelsfall werden sie den willfährigen Marionetten verliehen, die man auf bestimmte Posten setzen will.

      Es geht in der gesamten Corona-Pandemie keine Sekunde um die Gesundheit der Menschen. Und Typen wie Lauterbach treiben das Geschehen immer weiter. Spahn war schon schlimm, Lauterbach ist schlimmer. Wie heißt der Spruch:“Schlimmer geht immer!“
      Solche Menschen haben keine Chance verdient, weil sie uns nur weiter in die Misere reiten.

  2. S v B Antworten

    Ach, die Ansprüche an Qualität und fachlicher Eignung unserer Gegenwartspolitiker befinden sich seit einiger Zeit doch ohnehin in ebenso steilem wie kontinuierlichem Sinkflug, lieber Herr Kelle. Und so kann’s dann nicht mehr wirklich erstaunen, wenn auch Sie Herrn Lauterbach, der an anderer Stelle nicht unzutreffend als „Fleisch gewordenes Martinshorn“ bezeichnet wurde, als durchaus akzeptablen, ja geeigneten Kandidaten für das Amt des nächsten Gesundheitsministers empfehlen. Auf den einen mehr oder weniger Geeigneten kommt’s in dieser – sagen wir – bemerkenswerten Ministerriege nun wirklich nicht mehr an. Insofern kann ich Ihre Einstellung irgendwie dann doch nachvollziehen. Verstehen kann ich sie allerdings nicht. Für mich ist und bleibt Lauterbach – na ja, „das Gleiche“ eben wie die meisten unserer heutigen politischen „Spitzenkräfte“. Wobei zeitlich wohl erstaunlich exakt festzumachen ist, wann und womit das ganze Elend seinen Ausgang nahm – mit dem kometenhaften Aufstieg eines Joschka Fischer in höchste politische Würden. „Mit Verlaub…“ Eine äußerst fragwürdige Botschaft, die so ausgesendet wurde.

  3. Giovanni Antworten

    Ich finde, Lauterbach paßt hervorragend in dieses „Horror-Kabinett“, damit es richtig „wummt“.

  4. H.K. Antworten

    Nun ja, man kann diese Entscheidung sicher gut begründen. Schließlich vermeldeten diverse Medien schon vor Wochen „Twitter will Lauterbach als Gesundheitsminister“.
    Und da Olaf Scholz sicher zumindest bei “Mutti“ gelernt hat, zu REagieren, ist das nur folgerichtig.

    Ich erinnere mich gut an eine Reihe von ARD-Sendungen, in denen vor Jahren u.a. Karl Lauterbach und Renate Künast vorgestellt wurden.

    Während Künast die Aufgabe bekam, als Landwirtschaftsministerin eine handvoll Kühe von einer Wiese auf eine andere zu treiben, dabei merkte, daß man Kühe nicht unbedingt mit einem Ministertitel beeindrucken kann, sollte Lauterbach als „Pfleger Karl“ in einem Krankenhaus den normalen Dienst als Pfleger vor Kameras darstellen.

    Fazit: Er diskutierte gerne mit den Patienten und stand dem „wirklichen“ Personal mehr im Wege.
    Kommentar damals: „Pfleger Karl – ANPACKEN ist seine Sache nicht“.

    Ich stelle mir gerade vor, wie Gesundheitsminister Lauterbach dem Corona-General Breuer irgendwelche Anweisungen erteilt …

    Schauen wir mal, wie er das nun „anpackt“. Schließlich ist er ja „vom Fach“.

  5. gerd Antworten

    „Und doch denke ich, die Entscheidung ist richtig.“

    Ich denke, lasst alle Hoffnung fahren.
    „Hinter dem Höllentor liegt die Vorhölle, der Ort für die lauen Seelen, die weder gut noch böse waren. Diese laufen rastlos in Scharen umher und werden von Ungeziefer gepeinigt.“ Das ist alles nur noch eine grauenhaft Komödie, die nichts göttliches mehr an sich hat.

  6. Alexander Droste Antworten

    Das passt doch prima ins Kabinett der kompetenzbefreiten Dampfplauderer. Klug genug um diese gesamte Gesellschaft in den Ruin zu treiben, sind sie allemal.

    Mit Nancy Faeser und Karl Lauterbach haben wir jetzt die perfekte Corona-Diktatur. Mindestens fünf Jahre Maskenpflicht, Bundesnotlockdown, Verschleppung der Ungeimpften bzw. Zwangsimpfung unter Polizeigewalt. Keine Meinungsfreiheit zum Thema, keine Versammlungsfreiheit zum Thema und auf jeden Fall die Überwachung bis aufs Klo.

    Zitat aus dem Netz: „Bitte keine Verschwörungstheorien verbreiten! Die da oben verwenden sie als Anleitung.“

    • gerd Antworten

      Das einzige was einen noch ruhig schlafen lässt, ist die Tatsache, dass ich keinen dieser Berufspaniker gewählt habe. Was ich allerdings mit Erstaunen lesen muss auf diesem Blog, ist die Einschätzung, dass Herr Lauterbach in „vielen Vorhersagen“ richtig gelegen hätte. Wenn er jemand ist Studien liest und versteht, dann müsste er zu dem Schluss kommen, dass die Sterblichkeit von Corona Kranken bei 0,2% weltweit liegt.
      „John Ioannidis, renommierter Professor für Medizin und Epidemiologie an der Universität Stanford, hat diese Studien zur sogenannten Seroprävalenz von Beginn an ausgewertet und mit den jeweiligen Todeszahlen des untersuchten Gebiets verglichen. So kam Ioannidis, einer der meistzitierten Autoren der Wissenschaftswelt, recht früh zu dem Ergebnis, dass im Schnitt nur rund 0,25 Prozent der Infizierten an Covid-19 sterben.“ Quelle: Der Standart, 22.10.20)

      Wie gesagt, o,2%. Von 10 Hühnern werden also nur 0,2 % geschlachtet. Der Hahn stolziert allerdings seid 2 Jahren durch den Stall und schreit: Ihr werdet alle sterben!

      • Martin Ludwig Antworten

        @gerd: Ich hatte Mathematik zwar nicht im Leistungskurs, behaupte aber dennoch, Sie haben sich um den Faktor 10 verrechnet 😉 Von 10 Hühnern wäre es 0,002 oder von 100 Hühnern 0,2.
        Man könnte das jetzt so weiterführen und sagen, dass bei 10 Hühnern der Hahn im Schnitt 500 Jahre rufen kann, dass alle sterben…bis ein Huhn tatsächlich mal wegen Corona das Zeitliche segnet.

    • H.K. Antworten

      Ach, wir können doch froh sein, daß nicht Mandy Hausten, geborene Dingeldei, neue Chefin der gesamten Polizei & Co wird …

  7. Zorn Dieter Antworten

    Wissen Sie was Lauterbach am meisten fehlt? Seriosität! Ein Mann der seine Bestimmung im Dampfplaudern sieht, kann weder ernstzunehmender Arzt, noch Epidemiologe, aber schon garnicht Minister sein. Außer in diesen Zeiten. Da kann jeder alles. Aber keiner kann’s richtig. Dr. Dieter Zorn

  8. .TS. Antworten

    Wer gestern Hä, heute Hüh und morgen Hott sagt liegt sicher mindestens einmal richtig.
    Derartige Beliebigkeit ist kein Qualitätsurteil, denn sonst kann man auch der besten Kundesbanzlerin die Neuschland je hatte attestieren überall richtig gelegen zu haben – mal war deutsche Kernkraft weltspitze, mal der Ausstieg alternativlos, Multikulti gescheitert aber „wir“ schaffen das, Eurorettung tabu dann tonangebend,…

  9. H.K. Antworten

    Also: Als Minister, also mit Panzerlimousine, Blaulicht und also bewaffnetem also Personenschutz findet sich bestimmt leichter eine Frau also für den armen also Mann, denn also als also Dauertalker.

    Glückab.
    Also glückauf. Oder also so.

  10. gerd Antworten

    „Der Begriff Minister kommt aus dem Lateinischen (ministrare ‚dienen‘) und bedeutet Diener.“ (Quelle: Wikipedia)

    Es ist ein Unterschied ob man ein Diener ist oder einen Diener macht. Lauterbach gehört zu letzteren. Die meisten Diener macht er in Richtung Pharma- und Impflobby.

    „Lobbyismus, Lobbying oder Lobbyarbeit ist eine aus dem Englischen (lobbying) übernommene Bezeichnung für Interessenvertretung in Politik und Gesellschaft, bei der Interessengruppen („Lobbys“) – vor allem durch die Pflege persönlicher Verbindungen – die Exekutive, die Legislative zu beeinflussen versuchen. Außerdem wirkt Lobbying auf die öffentliche Meinung durch Öffentlichkeitsarbeit ein. Dies geschieht vor allem mittels der Massenmedien. Gängige Bezeichnungen für Lobbyarbeit sind zum Beispiel Public Affairs, politische Kommunikation und Politikberatung. Unternehmen und Organisationen unterhalten bisweilen ein Hauptstadtbüro oder eine Hauptstadtrepräsentanz, aber auch Büros bei den Landesregierungen.“
    (Quelle: wie oben)

  11. Joe Antworten

    Hallo Herr Kelle!
    Können Sie mir bitte eine Vorhersage von Dr. Lauterbach während der Pandemie nennen, die eingetroffen ist!
    Vielen Dank!

    • Klaus Kelle Antworten

      Hallo Joe, klar. er hat zum Beispeil mehrfach den Politikern widersprochen, die lockern wollten, um ihren Wählern zu gefallen. KL hat immer wieder vorhergesagt, dass die Konsequenzen einer solchen Politig mehr Infizierte und härtere Lockdowns sein werden. Und so ist es jedes Mal gekommen. Im Übrigen werbe ich nicht für Lauterbach, sondern habe festgestellt, dass die bisherigen Anführer keinen guten Job gemacht haben. Schauen wir also, was Herr Lauterbach nun macht, wenn er etwas zu entscheiden hat.
      KK

      • gerd Antworten

        Das waren keine Vorhersagen sondern Panikmache des KL. Mehr Infizierte? So what? Die gibt es bei jeder Grippewelle, damals kannte unser Lauterbach den Begriff Lockdown allerdings noch nicht, den er im übrigen befürwortet und mitgetragen hat. Was ist von jemanden zu halten der vor Lockdowns warnt und gleichzeitig als unverzichtbar bezeichnet?

        • H.K. Antworten

          @ gerd,

          ich denke, ob Spahn oder nun Lauterbach:

          Die bisherigen Maßnahmen, an denen Lauterbach nach eigenen Aussagen ja permanent mitbeteiligt war, kann man zum allergrößten Teil nur als hanebüchen bezeichnen.

          Heute hü, morgen gestern.

          Kurz gesagt, sie ALLE wissen NICHTS wirklich.

          Ich bin absolut kein Freund dieser also dieser Nervensäge, von Herrn also Lauterbach.

          Aber wenn wir einerseits immer beklagen, daß Menschen, die von der Sache selbst keine, absolut KEINE Ahnung haben, ein Ministeramt bekleiden, und fordern, daß ein Fach-Mensch auf diesen Sessel gehört, können wir nicht ernsthaft dagegen sein, daß ein entsprechend ausgebildeter Arzt Gesundheitsminister wird.

          Zumindest besser, als wenn z. B. Annalena oder „der Cem“ es geworden wäre.

          • gerd

            Na ja liebe(r) H.K. ein Beispiel was Ihren Kommentar in ein anderes Licht rücken kann ist Frank Ulrich Montgomery, ausgebildeter Mediziner und Vorsitzender des Weltärztebundes. Der Mann mag ja ein profunder Kenner der Radiologie sein, was er allerdings in den letzten Wochen über Ungeimpfte abgelassen hat, ist selbst für einen „Fachmann“ unterste Schublade. Er bezeichnet die ungeimpften Menschen als Tyrannen und nennt Karl Lauterbach „einen großer Kenner der Pandemie“. Auf die Frage warum Stiko Chef Mertens seine Kinder nicht impfen lassen will schwadroniert Montgomery: „Ach, sowas rutscht jedem von uns mal raus. Wir sind keine Kommunikationsexperten. Man weiß manchmal gar nicht, was man damit auslöst.“(Quelle: ntv 7.12.21) Bei letzterem hat der gute Mann ja recht, würde er sich mal dran halten. Besorgte Demonstranten bezeichnet er als Menschen „die den Schuss nicht gehört haben“.
            Ich beklage nicht, dass wir keine Fachleute auf den Ministersesseln haben sondern Scharfmacher, Panikposaunen und Covid-Heulbojen.

          • H.K.

            @ gerd,

            ach, seit dem ich von Ärzten weiß, warum dieser Herr „Weltärztepräsident“ geworden ist, und ich ihn schon vorher nicht für voll genommen habe, nehme ich ich mittlerweile aufgrund seiner – für mich – abstrusen Äußerungen eher für leer.

            Wer allen Ernstes meint, „die Migranten“ seien „allesamt“ kein Problem für die Krankenversicherungen, da „alle überdurchschnittlich gesund“, gehört für mich eher ins Fach „Es war einmal …“.

            ( Stellen Sie sich einmal vor, „uns‘Olaf“ hätte DEN zum Gesundheitsminister gemacht … ).

          • S v B

            Mir kommt Montgomery in letzter Zeit bisweilen etwas seltsam vor. Will nix heißen, rein intuitiv.

      • Labrador Antworten

        Lieber Herr Kelle
        Also geschichtlich betrachtet lag Herr Lauterbach meist daneben und mit der Pharmaindustrie im gleichen Bett.

        Nachdem COVID-19, so wie die Grippe eine Erkrankung ist, die in Wellen durch das Land zieht, ist es nicht sonderlich schwer, die nächste Welle „vorherzusagen“. Das könnte selbst mein 14-jähriger Neffe.

        Etwas anderes ist, ob und wie lange Lockdowns sinnvoll sind und wann es sinnvoller ist, die Zügel sehr locker zu lassen.
        Da ist Schweden zu Deutschland (Schweden liegt weiter im Norden, hat aber dem Vernehmen nach Vitamin D Gaben, 1485 Tote/Million, Deutschland etwas weniger mit 1235) oder
        Florida (2877) zu New York (2999).

        Klar, man kann alle „endlos“ einsperren (also Hausarrest OHNE jedes Recht auf „frisch Luft“), dann „verhungern“ eben alle Menschen, anstatt das einige wenige an COVID-19 sterben. Solche Gedankengänge zeichnen Ideologen aus.

        Ein Gesundheitsminister sollte aber daran gemessen werden, ob er die Anzahl der erlebten und die der gesund erlebten Tage aller Einwohner mehren kann. Und dazu ist der Fokus auf ein Thema mehr als hinderlich.

        Ich höre aus Schulen, dass sich vermehrt Mädchen aus der Unterstufe Vorwürfe machen und für Dinge verantwortlich fühlen, die weit jenseits ihrer Grenzen liegen. Auch eine Frucht der Dauerbeschallung mit weit in die Zukunft reichendem Schaden.

      • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

        Als Infizierte werden in der Corona-Hysterie die Leute bezeichnet, die einen positiven PCR-Test haben, egal ob sie Symptome haben oder sich pudelwohl fühlen.

        Der PCR-Test kann allein keine Infektion feststellen, auch wenn das von der Panikriege immer wieder behauptet wird.

        Die Politik hat diese angeblichen Infiziertenzahlen dafür benutzt, die Bevölkerung in Schach zu halten, den Anschein einer schweren Pandemie weiter durchzuhalten und die Menschen zur Impfung zu treiben.

        An dieser Agenda hat Herr Lauterbach willfährig mitgestrickt.
        Es kann sein, daß er selbst nicht fähig ist, die Lage zu beurteilen. Das würde allerdings ein sehr bedenkliches Licht auf seine medizinischen Kenntnisse werfen. Die andere Möglichkeit wäre, daß er in die undurchsichtigen Manöver der Pandemietreiber verstrickt ist.

        Ich hoffe sehr, daß es in nicht allzu weiter Ferne dazu ernsthafte Untersuchungen gibt, vielleicht nicht in Deutschland, in dem sich die Justiz hat entmachten lassen, aber vielleicht in Amerika.

  12. Wolfgang Heppelmann Antworten

    Es ist geschafft! Alle sind jetzt an Bord.

    Wenn man nun die Dilletanten dieser „Regierung“ in einen Entsafter stopft, und einen Smothie davon auspresst, erscheint die Soße ganz sicher als leuchtend grün. Gibt man die Brühe in eine passende Gußform,- Na was kommt nach dem Erkalten heaus?- Richtig: Ein perfektes Double der Gottkanzlerin.

    Man hört ja, daß diese es sich für die nächsten Jahre in Kohls ehemaligen Büro behaglich gemacht hat, von dem aus sie ihr Horrorkabinet trefflich weiter am Band führen kann. Sie ist mit unserem Land noch lange nicht fertig. Und das hatte ich in diesem Blog schon vor über einem Jahr schon vorhergesagt. Diese Frau kann nicht abtreten!

    Deshalb hat sie seit langem dafür gesorgt, daß der Intelligenzpegel ihrer Mitregierigen gegen, oder unter null tendiert. – Sie schafft das! Diese Frau wird noch aus ihrem Grabe dieses Land fernsteuern, bis auch der letzte gutglaübige wohlstandsversaute Bundesbür-… -nein Einwohner begreift, daß er am Morgen in der runderneuerten DDR aufgewacht ist. Nach dem Studium der DDR- Gebrauchsanweisung, wird er sich auch darin pudelwohl fühlen, und Michel seinen gerechten Schlaf fortführen. – Er schafft das auch.

    • Hans Wolfgang Schumacher Antworten

      Stimmt. Der Merkelismus ist nicht tot. Der Weg in die DDR II ist noch nicht beendet. Aber bald.

  13. gerd Antworten

    „Der Staat darf sich nicht erpressen lassen“, stellte SPD-Mann Lauterbach klar. „Es ist absolut indiskutabel, dass wir einen Abstrich an unsere Gesetzeskompetenz machen, wenn wir unter Druck der Straße sind. Das sind Menschen, die diese Achtung nicht verdienen, definitiv nicht“

    Das meint Karl Lauterbach bei A. Will über die Demonstranten die gegen eine Impfpflicht auf die Strasse gehen. Wie um alles in der Welt, können Sie Herr Kelle diesem „Erpresser“ einen guten Job wünschen? Jemanden der einem Andesdenkenden definitiv jede Achtung abspricht.

    • Alexander Droste Antworten

      Der Staat darf sich natürlich nicht von Freiheitsliebenden Grundgesetzpatrioten erpressen lassen. Aber von Islamisten oder sonstigen Randgruppen ist das natürlich kein Problem.

      Eines würde ich den Herrn Klabauterbach aber gerne mal Fragen, in der illustren Runde versteht sich: Für wen tritt er das Amt eines Dieners (Minister) an? Für die Pharmaindustrie überwiegend in den USA bzw. GB oder für die 99,96 % der mehr oder minder gesunden Bürger in D? Noch eine Frage: Warum werden hierzulande Ärzte und Fachwissenschaftler entmündigt durch fachfremde Funktionäre und warum werden freie, gesunde Menschen auf autoritäre weise entrechtet? Welchem Ziel dient dieses Spiel wirklich- bitte Butter bei die Fische?

  14. H.K. Antworten

    Wie zu erwarten rechnet bereits die erste Virologin mit einer 5. Welle.

    Nachdem dann der neue Impfstoff gegen Omicron in der 4. Welle erfunden, verteilt und verimpft wurde, kommt dann der nächste Impfstoff.

    „An der Goldgrube“ ist wahrlich die richtige Adresse für Biontech …

    • S v B Antworten

      Na, noch anderthalb, zwei Jahre und die Wellen könnten gar zweistellig werden. Das griechische Alphabet macht wohl auch nicht mehr allzu lange mit. Und das mit der goldigen Adresse ist wahrlich ominös. – Als per August dieses Jahres zweifach Geimpfte hat mir weder mein Impfstatus noch ein gültiger, negativer 72-Stunden-PCR-Test bei meiner Einreise nach Deutschland (aus Omikronesien) etwas genützt. Hocke noch bis zum kommenden Wochenende gesund und munter in häuslicher Quarantäne. Staatlicherseits traut man demnach selbst noch relativ „frischen“ Impfungen nicht allzu viel zu, oder?

      • H.K. Antworten

        Sie stochern ALLE nach der Nadel im Heuhaufen, und der liegt auch noch im Nebel.
        Und dabei gibt es nicht nur EINEN Heuhaufen.

        Keiner weiß wirklich etwas Genaues.

        Daher auch dieses Kommunikationsdesaster. Wer dabei nicht völlig durcheinander ist, muß von Spahn- oder nun Lauterbach-Vertrauen übermannt ( oder überfraut ) sein.

        5 Politiker + 3 Virologen = mindestens 12 Meinungen.

        Und was Ihre Wiedereinreise betrifft:
        Die Grenzer konnten wohl in ihren Listen das Land „Omikronesien“ nicht finden …

        • S v B Antworten

          Ganz im Vertrauen, es handelt sich um einen „Nom de plume“ für, Sie haben’s sicher längst erraten, Südafrika.

          • H.K.

            Gott sei Dank …

            Ich suche schon seit zwei Stunden auf unserem Globus herum – der ist allerdings noch von VOR der Wiedervereinigung – und ich dachte schon, daran liegt es, daß ich dieses Land nicht finde …

          • S v B

            Na ja, Mikronesien ohne „O“ gibt’s tatsächlich, wenngleich nur als geographische Bezeichnung einer weitläufigen Inselgruppe im Südwest-Pazifik und nicht als Staat. Äu0erst beliebt übrigens bei Tauchern – wegen seiner traumhaften Unterwasserwelt…

          • Hans Wolfgang Schumacher

            Aus meiner Zeit als Briefmarkensammler weiß ich noch, dass ein Teil von Mikronesien, nämlich die Karolinen und die Marianen mal deutsche Kolonien waren.
            Das Deutsche Reich hatte sie 1899 von Spanien abgekauft und sie gehörten dann zu Deutsch – Neuguinea.
            Bei den Marianen befindet sich der berühmte Marianengraben . Der ist mit 11.934 Meter der tiefste Punkt der Erde.
            Und genau dorthin würde ich mir auch einige Politiker wünschen.

          • S v B

            Na ja, bis Kiribati und Fidschi haben es zumindest Frau Roth und zwei ihrer Kollegen (SPD, Grüne) ja schon in 2019 geschafft, damals allerdings noch hin und zurück. Und – auf Steuerzahlers Kosten, versteht sich. Dass durch ihren völlig überflüssigen Blitzbesuch auf fernen Südseeinseln riesige Mengen des von ihnen so verabscheuten CO2 für nix und wieder nix rausgehauen wurden, war der links-grünen Abordnung offenbar sowas von wurscht.

        • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

          Das glaube ich nicht.
          Es muß auch Figuren geben, die wenigstens in etwa wissen, was vor sich geht. Sie können die Stimmen der vielen hundert Wissenschaftler weltweit nicht völlig ignorieren oder sie sind total korrupt und eingekauft.

          Das Lehrbuchwissen reicht völlig aus, die Gesetzmäßigkeit der Corona-Infektion zu erkennen. Man will es nicht wissen, weil man eine Agenda verfolgt, die uns in den nächsten Jahren unzählige pharmazeutische
          Neuerungen bringen wird.

          Ich empfehle das Video bei Youtube , in dem Marc Friedrich Prof. Paul Cullen interviewt. Glasklar.

    • S v B Antworten

      Mir wäre ein ruhiger und besonnener (Fach-) Mann in einer chaotischen Situation wie dieser auch weitaus lieber. Zusätzliche Panikmache ist nun wirklich das Allerletzte, was eine ohnehin schon total verängstigte (vornehmlich von den Medien durchhysterisierte) Bevölkerung in einem solchen Falle braucht. Is‘ doch wahr.

    • Alexander Droste Antworten

      Und Analena Baerbock fährt als Außenminister nach Paris um dort vor dem Eiffelturm zu Posen für ein Foto für ihre Tochter.

      Jaja, Politik ist ab sofort Kirmes, bezahlt von anderen.

      Ich denke, wir sollten den Staat mal wieder in unsere Hände nehmen und nicht irgendwelchen Schießbudenfiguren und Schiffschaukelstoppern überlassen.

      • H.K. Antworten

        Och, wenn Sie mal etwas wirklich Elegantes sehen möchten, schauen Sie sich doch bei youtube die Amtsübernahme der neuen Soldat*/:/-/_/Innen-Chefin an.

        „Militärische Ehren Amtsübernahme Lambrecht 08.12.2021“

      • S v B Antworten

        @ Alexander Droste
        Auch ich fand Baerbocks eitel-dämliches Posieren vorm Eiffelturm völlig daneben. Diese Selbstdarsteller sind einfach nur noch peinlich. Das Ganze erinnert mich an ein Video vom ebenso albernen Auftritt Ska Kellers an ihrem ersten Tag im Europa-Parlament. Beide „Aufführungen“ einfach nur o-ber-peinlich. Irgendwie hat man den Eindruck, als hätte man sich der Forderung „Kinder an die Macht“ nun doch gebeugt. Das wird noch was werden. Baerbock sehe ich nicht lange in diesem Amt. Man könnte sogar fast den Eindruck gewinnen, dass selbst Scholz in dieser Postion irgendwie peinlich ist. .

        @H.K.
        Da sieht man wieder mal, wie einfach es doch anscheinend sein muss, sein täglich Brot als Bundesminister zu verdienen. Wenn Leute wie Lauterbach quasi unmittelbar nach Amtsübernahme Zeit erübrigen können, wie gehabt in Plapper-Shows aufzutreten, anstatt sich mit Verve und ohne jeglichen Verzug in ihre Aufgabe einzuarbeiten. Und das noch zudem in einer Zeit, in welcher der Öffentlichkeit die Probleme im Zusammenhang mit dem Covid-Virus tagtäglich als riesig und erdrückend dargestellt werden. Lösungen wird auch Lauterbach der Gesellschaft wohl nicht liefern können. Vielleicht noch nicht einmal Verbesserungen.

  15. S v B Antworten

    Korr.: @Alexander Droste
    Man könnte sogar fast den Eindruck gewinnen, dass Baerbock in dieser Position selbst Scholz peinlich ist. – Sorry.

  16. H.K. Antworten

    Kleiner Nachklapp zu unserer höchstgeschätzten, allerwertesten Frau Bundesministerin der Verteidigung:

    Wer ma, liest einmal bei der FAZ nach:

    „Frostige Amtsübernahme im Verteidigungsministerium“.

    Frischer Wind und rote Fahnen …

  17. gerd Antworten

    Greven
    „Sie sind geimpft und sogar geboostert: Aber trotzdem hat es sie erwischt. Im Gertrudenstift sind aktuell zehn Bewohner mit dem Coronavirus infiziert, eine Bewohnerin mit Vorerkrankungen ist im Krankenhaus verstorben. Sechs Mitarbeiter sind ebenfalls positiv getestet worden.“ Quelle: Münstersche Zeitung, 3.12.21)

    Herr Lauterbach…..wir werden alle sterben…….

    • H.K. Antworten

      Wie man heute im Rundfunk hören konnte, steht Dänemark mittlerweile vor dem Problem, daß sich immer mehr Menschen mit Omicron infizieren – dummerweise insbesondere Geimpfte – und Geboosterte …

      In meinem geliebten Great Britain ist es wohl noch schlimmer.

      NRW hat heute verkündet, daß das Boostern bereits benachrichtigen 4 ( !!! ) Wochen sinnvoll sei.

      Frage mich, wann wir zur wöchentlichen Impfung abgeholt werden …

      • H.K. Antworten

        Kruzifix …

        „ NRW hat heute verkündet, daß das Boostern bereits NACH 4 ( !!! ) Wochen sinnvoll sei.“

        • S v B Antworten

          Mir schien z. B. auch die Nachricht bemerkenswert, dass der Ehemann von EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen, Heiko von der Leyen, seit 2020 (ach nee) offenbar in Lohn und Brot von BioNTech steht. Wie man lesen kann, ist er in leitender Position eines Tochterunternehmens des Impfstoffentwicklers und -herstellers tätig. Dies lässt den Wunsch Ursula v. d. Leyens nach einer EU-weiten Impfpflicht(!) in einem ganz eigenen Licht erscheinen. Zudem ist BioNTech in seinem Geschäftsbericht des Jahres 2019 anscheinend davon ausgegangen, dass seine auf mRNA basierenden Entwicklungen wohl nicht mit einer Zuslassung seitens der zuständigen Behörden würden rechnen können. Eine geradezu erstaunliche Annahme nur so kurze Zeit vor der milliardenfachen Anwendung gerade dieser Impfstoffe. Und nun schickt man sich seitens der Politik auch noch an (wohl auf Rat von „Professor Sorglos“), selbst die Jüngsten – und damit sicher Schützenswertesten und letztlich auch Verletzlichsten – unserer Gesellschaft quasi auf Teufel komm heraus zu impfen. Mutig, sehr mutig.

          Man kann nur hoffen und beten, dass es zu keinen wie auch immer gearteten Spätfolgen der Impfungen kommen wird. Älteren Leuten – zu denen auch ich mich zähle – kann es im Grunde eigentlich egal sein, wenn sich dereinst herausstellen sollte, dass die mRNA Impfungen zumindest bei einer signifikanten Anzahl der Geimpften langfristig zu Autoimmunerkrankungen führen. Haben sie im Gegensatz zu Kindern, Jugendlichen und Menschen in mittleren Jahren aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters nicht mehr allzu viel zu befürchten. Gnade uns und vielen anderen in der Welt aber Gott, wenn sich in einigen Jahren, vielleicht erst in Jahrzehnten, herausstellen sollte, dass die vordem als „Gespenst“abgetane Gefahr gehäuft auftretender Autoimmunerkrankungen zur bitteren Realität geworden sein sollte. Dann, ja dann will’s natürlich wieder einmal niemand gewesen sein. Viele Verantwortliche wären dann ohnehin schon hochbetagt oder bereits verstorben, sodass es letztlich zwar Tausende, vielleicht auch noch sehr viel mehr Kläger, aber keine Beklagten mehr gäbe. Es wäre einfach keiner mehr da, den man zumindest moralisch zur Verantwortung ziehen könnte. Wie eben schon so manches Mal zuvor.

          • Alexander Droste

            Angesichts der Tragweite …

            Nürnberger Prozesse Revival!

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