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Köln schafft sich ab – aber mit Formularen und Stempel vom Amt

In Köln, einst das Zentrum des deutschen Katholizismus, rufen zukünftig Muezzine die Muslime zum Freitagsgebet – also nicht per Telefon, sondern per Lautsprecher von einem Minarett aus oder so. Ganz genau ist das noch nicht gereglt, aber es muss geregelt werden, denn wir sind ja in Deutschland. Wer schon mal in Arabien oder in der Türkei war, weiß, wie das klingt.

Also, interessierte Moscheegemeinden, die am „Modellprojekt“ teilnehmen möchten, müssen – na klar – ersmal einen Antrag stellen. Für den Gebetsruf gelten für jede Gemeinde „individuelle Auflagen“. Und die werden – klar – in einem Vertrag mit der Stadtverwaltung geregelt. So darf etwa der Gebetsruf freitags nur in der Zeit zwischen 12 bis 15 Uhr erfolgen und maximal fünf Minuten dauern. Das macht uns Deutschen keiner nach, oder? Ich frage mich, was passiert, wenn der Muezzin sechs Minuten ruft. Kommt dann ein SEK? Oder ein Gerichtsvollzieher? Oder die Gleichstellungsbeauftragte? Apropos, die könnte dann gleich mal fragen, wie es mit dem Frauenanteil bei den Muezzinen so ist und neue Wortkrationen wie Muezz_*Inninnen einführen.

Auch für die Lautstärke wird je nach Lage der Moschee von der Stadt eine Höchstgrenze festgelegt. Die umliegende Nachbarschaft der Moscheegemeinde muss im Vorfeld frühzeitig informiert werden. Und jede Gemeinde muss eine Ansprechperson für die Nachbarschaft benennen, die Fragen beantworten oder Beschwerden entgegennehmen kann. Aber, aber, liebe Frau Oberbürgermeisterin Reker, wer wird sich denn da beschweren? Wir sind doch tolerant in Köln und leben bunte Vielfalt. Und außerdem will kein Nachbar Stress mit der bunten Vielfalt, Sonst heißt es schnell mal „Allahu Akbar“ abends vor dem Balkonfenster…

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Wer schlug gestern Abend in Sinsheim eigentlich zu nach dem „Klingelstreich“?

„Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf!“

Dieser Satz der Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt aus 2018 ist legendär und gleichzeitig so unglaublich dümmlich, dass er nur noch mit Frau Merkels „Wir schaffen das“ zu vergleichen ist. Natürlich schaffen wir das, wir Deutschen haben es auch nach 1945 geschafft, ein total zerstörtes Land wieder aufzubauen. Irgendwie schaffen wir das immer. Aber müssen wir in solche Situationen geraten? Wer übernimmt eigentlich die Verantwortung, wenn wir etwas schaffen müssen, das uns andere eingebrockt haben?

Ja, unser Land verändert sich, manchmal zum Guten, manchmal zum Schlechten. Im Fall von Frau Göring-Eckardt, die ich aus Gründen des Zeitökonomie im weiteren Verlauf KGE nennen möchte, hat sich Deutschland zum Schlechten verändert. Rund 80.000 Straftaten registriert das Bundeskriminalamt BKA – jedes Jahr, begangen von Menschen, die wir hier aus aller Welt aufgenommen haben als Flüchtlinge, Asylanten, aber im Wesentlichen als Migranten, die an unserem Wohlstand teilhaben wollen. Das alles ist erst einmal legitim.

Aber als Bürger, der ja auch über Wahlen mitbestimmen soll, in welche Richtung unser Land regiert wird, haben wir das Recht, zu wissen, was los ist. Und unsere Medien haben die verdammte Pflicht, die Realität abzubilden, unabhängig davon, welche Schlüsse die Bevölkerung dann daraus zieht. Medien haben keinen Erziehungsauftrag, der „Spiegel“ ist nicht die Volkshochschule.

In Sinsheim in Baden-Württemberg wurde die Polizei gestern Abend gerufen, weil wohl ein Kind einen „Klingelstreich“ verübte. Die Polizei rückte aus zum Ort des „Klingelstreichs“, viel Polizei, denn aus dem „Klingelstreich“ entwickelte sich innerhalb von wenigen Momenten eine veritable Schlägerei, an der mindestens 20 Personen aus zwei Familien beteiligt waren. Es flogen Bierflaschen, einer versprühte – O-Ton Polizei – „eine größere Menge Pfefferspray und verletzte dabei mehrere Menschen“. So rückte nach der Polizei – inzwischen erreichten Hundeführer den Ort des „Klingelstreiches“ – auch das Rote Kreuz mit fünf Rettungswagen an. Zehn Personen wurden in Folge des „Klingelstreiches“ teils schwer verletzt und in Krankenhäuser gebracht.

„Zu den Hintergründen der Attacke führt das Polizeirevier Sinsheim aktuell noch die Ermittlungen“, heißt es im aktuellen Polizeibericht heute morgen. Wir wissen natürlich auch nicht, um was für Familienmitglieder es sich rund um den „Klingelstreich“ handelte. Aber ich habe so eine Ahnung, und ich würde das gern nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen gern genauer erfahren.

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Konservative haben auf Sicht überhaupt keine Machtoption in Deutschland mehr

Bei der sechsten Schwarmkonferenz rund um diesen Blog drehte sich am vergangenen Wochenende in Essen alles um die Frage: Was machen wir jetzt? 400 Freunde waren teilweise sechs Stunden lang mit dem Auto oder dem Zug kreuz und quer durch Deutschland gefahren, um dabei zu sein. Alle Plätze belegt. Ausverkauft. Auffallend viele neue Gesichter waren da zu sehen, und auffallend wenige Promis aus der CDU. Viel weniger Abgeordnete als in den Vorjahren. Das Wahlergebnis des vorherigen Sonntags hat breite Schneisen in die ohnehin gelichteten Reihen der Unionsfraktion im nächsten Deutschen Bundestag geschlagen.

Pantel raus, Irmer raus, Ludwig raus, Bellmann raus, so viele gute Leute. Maaßen gescheitert, Pechstein gescheitert, immerhin Willsch wieder drin, Ploß aus Hamburg natürlich, der großartige Lebensschützer Hubert Hüppe aus Unna mehr aus Versehen wieder drin, Friedrich Merz klar, aber der hat sich in den vergangenen Monaten alles andere als immer eindeutig positioniert. Die Union steht am Abgrund, das sagen die nackten Zahlen. Und klar ist: Viele derjenigen, die jetzt über ihre Listenplätze wieder eingezogen sind, sind genau die Gleichen, die den Merkel-Kurs der Zerstörung der letzen bürgerlichen Volkspartei unterstützt oder zumindest keinen Widerstand gegen den Wahnsinn geleistet haben.

Nun haben wir den Salat.

Die Konservativen als politische Gestaltungsmacht in Deutschland sind nicht nur tot, sie sind maustot. Die Union verliert nach dem schlechtesten Bundestagswahlergebnis ihrer Geschichte 2017 weitere acht Prozent. Und wissen Sie was? Die AfD verliert auch nochmal zwei Prozent. Also die Hoffnung der AfD, vom Niedergang der Union profitieren zu können, trügt. Zu abschreckend für bürgerliche Wähler sind die völkischen Sozialisten am rechten Rand, diejenigen, die sich hier über Fehleinschätzungen von Spahn und Lauterbach derart erregen können, dass sie Herzrythmusstörungen bekommen, aber kein Problem damit haben, einem Despoten im Kreml kritiklos nachzulaufen, der Regimegegner einsperrt oder ihnen Nervengift in den Tee träufeln lässt.

Mit zehn, zwölf Prozent hat die AfD die gläserne Decke des Möglichkeiten offenbar erreicht. Und was jetzt weiter?

Der Vollständigkeit halber erwähnen wir noch die FDP, eine einstmals wichtige Bürgerrechtskraft, deren Markenzeichen die wirtschaftliche Vernunft und Expertise war. Alles weg – jetzt rein in die Ampel mit Grünen und Roten, Klimarettung, drei Euro für Benzin, frühkindliche Sexualaufklärung in der Grundschule, GenderGaga – die Liberalen sind mittendrin statt nur dabei. Hauptsache ran an die Tröge.

Und? Gibt’s vielleicht ganz was Neues? Die Liberal-Konservativen Reformer (LKR), eine Ausgründung damals von Bernd Lucke nach seinem Sturz in der AfD, hat 11.000 Zweitstimmen bekommen. 11.000 von 60 Millionen potentiellen Wählern. Das amtliche Endergebnis weist aus: 0,0 Prozent. Ja, dieBasis gibt es auch noch, aus meiner Sicht aber alles andere als eine bürgerliche Partei.

Nein, machen wir uns nichts vor: Alle, die auf ein gutes Ende gesetzt haben – wie ich ja auch irgendwie – wir haben verloren. Nicht mal kurz, sondern auf Dauer. Wir können nur hoffen und beten, dass die vorläufigen Sieger der Geschichte nicht allzu hart mit unsereins umgehen.

Die Stimmung in Essen war großartig, vielleicht war es der lebendigste Schwarm überhaupt bisher. Der Wille, etwas zu tun, war mit Händen zu greifen. Keine Mainstreammedien in der Halle, offener Diskurs überall, Verbrüderung beim Get Together am Freitagabend und beim Deutschland-Dinner am Samstagabend. Wie gut die Party war, konnte man am Besuch des Gottesdienstes morgens um acht Uhr feststellen. Auch da ist noch Potential nach oben.

Wir werden uns wiedersehen, Ende Oktober 2022 in Süddeutschland. Glauben Sie es oder nicht, wir reden jetzt schon wieder mit ersten Locationbetreibern und Referenten. Aufgeben ist keine Option, weiter immer weiter, wie Oli Kahn seine persönliche Motivation mal trefflich formuliert hat. Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie. Dieses Land ist es wert, trotz allem.

Audio, Video, Bildungsveranstaltungen für junge Leute, internationale Vernetzung – es ist so viel in Bewegung. Und unser aller Blog ist mittendrin.

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GASTSPIEL THILO SCHNEIDER: Das ein Davidsterne-Hotel

Stellen Sie sich folgenden Fall vor: Sie stehen in einer Schlange vor dem Check-In eines Hotels, in dem ein verzweifelter Hotelmitarbeiter versucht, seine EDV in den Griff zu kriegen. Sie sind brav und geduldig und bemerken, dass Leute hinter Ihnen in der Schlange plötzlich seitens der Hotelleitung an einen weiteren Counter vorgezogen werden.

Als Sie endlich an die Reihe kommen und nachfragen, warum andere Gäste vorgezogen wurden, erklärt Ihnen der Concierge, dass er „die Schlange entzerren wollte“, in der Sie selbst ja standen. Er wollte sie also „entzerren“ – aber ohne Sie. Und er bittet Sie, Ihren offen sichtbaren Anhänger mit dem Namen Allahs abzunehmen. Auch ein anderer Mitarbeiter, der in der Nähe steht, bittet Sie darum. Muslime werden hier anscheinend benachzugt bedient.

Wahrscheinlich würde Sie das nicht einmal so sehr verwundern oder stören, wenn fett und falsch „Hermann’s Hotel“ auf der Banderole des zwei-Sterne-Tempels in Heidewitzka/Ostsachsen stünde. Sie sind eben im hintersten Finsterwalde oder dem finstersten Hinterwalde in einem abgeranzten Schuppen abgestiegen, dessen Inhaber und Personal Muslime mit einer Mischung aus Argwohn, Furcht und Verachtung betrachten. Und wahrscheinlich würden Sie kaum aufmucken, wenn und weil diese Wohlfühloase das einzige Etablissement vor Ort wäre – obwohl es auch gerade dann sehr leichtsinnig wäre, seine Gäste wie Kehricht zu behandeln. Andererseits würden Sie vielleicht wenig Laune verspüren, Gast von offensichtlich rechtsradikalen Ausländerfeinden zu sein und dafür auch noch mit Euro statt Reichsmark zu bezahlen. Und für eine Nacht geht auch ein umgeklappter Autositz.

Sie haben das Bild? Dann ersetzen Sie den Anhänger mit dem Namen Allahs durch einen Davidstern. Ersetzen Sie Heidewitzka durch Leipzig. Ersetzen Sie „Hermann´s Hotel“ durch „Westin“. Den exakt so wurde laut Eigenaussage der Sänger Gil Ofarim dort behandelt. Sein „Vergehen“ – sein offenes Bekenntnis zu seinem Judentum in Form eines „Magen David“. Der Countermanager ist dennoch zuvorkommend: Wenn Ofarim den Stern „wegpackt“, dann darf er einchecken. Wer kein Instagram hat und dem link nicht folgen kann: Ofarim schildert die Situation, sichtlich den Tränen nahe, auf dem Bordstein vor dem „Westin“ Leipzig in einem Video. Er hat den Stern nicht eingepackt und im Hotel nicht ausgepackt. Zu Recht(s).

Ich kenne den im Video angesprochenen Concierge, „Herrn W.“ nicht und auch nicht den weiteren im Bunde: Aber wenn sich das so, wie von Ofarim geschildert, zugetragen hat, dann ist das ein antisemitischer Skandal allererster Güte. In welchem Land leben wir eigentlich, in dem jüdische Bürger verdroschen werden oder nicht in ein Hotel einchecken dürfen, weil sie einen Davidstern tragen? Ist das das gleiche Land, dessen Politiker ihr „Nie wieder!“ mantramässig vor sich hertragen, aber vor tatsächlichem Antisemitismus die Augen ganz feste schließen?

Ich wäre auf die Aussagen und armfuchtelnden Erklärungen von Herrn W. und seinem Kollegen höchst gespannt, warum sie Ofarim den Check-In im West-In verweigert haben. „Unklug“ war das in jedem Fall. Und das „Westin“ ist kein kleiner Laden, sondern ein wahrer Hoteltempel der Marriott-Gruppe mit alleine in Leipzig 436 Zimmern und 4000 Quadratmetern Konferenzräumen. Es ist auch kein Hobby für Sozialhilfeempfänger, ich selbst bin oft genug dort abgestiegen und habe für das „besondere Ambiente“ hier ca. 100,- Euro gelatzt. Und das sind die Zimmer für die Billigtouristen. Wer es besonders hübsch und gediegen mag, der kann auch bis zu rund 360,- Euro für die Nacht hinblättern. Um, laut Eigenwerbung, „eine beispiellose Fusion von lokaler Geschichte und modernem Design in Leipzig“ zu erleben. Beispielsweise die Geschichte der Jahre 1933 bis 1945? Zumindest kann Gil Ofarim bestätigen, dass er „die besondere Atmosphäre“ wahrgenommen hat, die dort herrscht.

Vielleicht hat Ofarim auch nur eine etwas andere Vorstellung von der „ungeteilten Aufmerksamkeit“, mit der sich „um alle Ihre Bedürfnisse mit exzellentem und zuvorkommendem Service“ gekümmert wird“ als dieses Puzzlestückchen und Sahnehäubchen der Marriott-Kette? Vielleicht werden offensichtliche Juden ja dort tatsächlich „mit besonderer Aufmerksamkeit“ bedient? Ja, sogar „sonderbehandelt“? „Besondere Aufmerksamkeit“ ist ein neutraler Begriff…

Ich kann mir das, ehm, „unglückliche“ Verhalten eines Counters in einem derartigen Nobelhobel nur dadurch erklären, dass dort möglicherweise gleichzeitig mehrere hochrangige Regierungs-Delegationen Saudi-Arabiens, des Iran, der Fatah, der Hamas und der Taliban abgestiegen sind, die sich angesichts eines Juden mit Davidstern und Nasenring sofort spontan selbst entzündet hätten. Aber selbst dann…

Update: Das „Westin“ versucht laut einem Bericht des Focus „mit allen Mitteln“ mit Ofarim „in Verbindung zu treten“, während sie „nachforschen, was passiert ist“. Na, dann nassforscht mal nach…

Hotelkritik: 1 von 5 möglichen Davidsternen.

(Weitere Hotel-Kritiken des Autors unter www.politticker.de)

Von Thilo Schneider ist in der Achgut-Edition erschienen: The Dark Side of the Mittelschicht, Achgut-Edition, 224 Seiten, 22 Euro.




Die 6. Schwarm-Konferenz ist ausverkauft

Die 6. Vollversammlung der wahren Schwarmintelligenz ist ausverkauft – ebenso das traditionelle Deutschland-Dinner.

Morgen Abend werden sich 400 Teilnehmer aus allen möglichen bürgerlichen Parteien und Netzwerken aus ganz Deutschland im Ruhrgebiet treffen, um über das Wochenende zu beraten, wie es nach der Bundestagswahl für Konservative, Liberale, Libertäre und Christen weitergehen wird. Oder ob es nach den ernüchternden Ergebnissen vom vergangenen Sonntag überhaupt noch ein Morgen für unsere Milieus gibt.

Der Totalabsturz der Union auf einen historischen Tiefpunkt, ohne dass die AfD davon irgendeinen Gewinn aus der Wählerschaft ziehen kann. Eine FDP, die mit Christian Lindner an der Spitze und getragen von einem herausragenden Ergebnis bei den Erstwählern, vor Kraft kaum gehen kann, aber ersthaft ein Bündnis mit Grünen und Sozialisten erwägt. Kleinparteien und Neustarter, die kaum für Furore sorgen konnten: Freie Wähler nicht drin, dieBasis nicht drin und die LKR auch nicht drin mit bundesweit nur 11.000 Zweitstimmen – ein erfolgreicher Wahlsonntag für Bürgerliche sieht anders aus.

Und was es noch schlimmer macht, ist der Unwillen, in der Führung der CDU irgendeine Verantwortung zu übernehmen. Ein Armin Laschet, der natürlich nicht die alleinige Schuld am Desaster trägt, aber der falscheste Spitzenkandidat war, derüberhaupt vorstellbar ist. Und der jetzt an seinem Posten klammert und allen Ernstes davon träumt, sich irgendwie noch ins Kanzleramt kungeln zu können. Und die Linksauslegerin Karin Prien aus Schleswig-Holstein, die kurz vor der Bundestagswahl öffentlich dazu aufrief, im Wahlkreis von Hans-Georg Maaßen den Kandidaten der SPD zu wählen – die soll angeblich neue CDU-Generalsekretärin werden. Völlig irre.

Welche Hoffnung gibt es für Menschen wie Sie und mich? Wir werden darüber sprechen am Wochenende. Vielleicht hat irgendjemand eine gute Idee.




GASTSPIEL THILO SCHNEIDER: Die AfD ist schuld. Sie hat mitgeschossen. In einer Tankstelle in Idar-Oberstein. Sagt man so.

Was beispielsweise Zeit-online und der Merkur noch vorsichtig als Frage formulieren, ist bei SPD, FDP und Union schon ausgemachte Sache: Die AfD ist nämlich „der oberste Agent der politischen Radikalisierung in Deutschland“, so Konstantin Kuhle von der FDP. „Die AfD hat seit ihrem Einzug in den Deutschen Bundestag erheblich dazu beigetragen, dass Hass und Hetze auf den Straßen und in den sozialen Medien enorm angestiegen sind“, konstatiert die innenpolitische SPD-Fraktionssprecherin Ute Voigt.

Etwas vorsichtiger ist der Sprecher der Unionsfraktion, Mathias Middelberg: „Die Gründe für diese entsetzliche Tat allein bei der AfD zu suchen, ist zu einfach. Aber natürlich trägt die AfD mit ihren gezielten Provokationen zu einer immer stärkeren Polarisierung unserer Gesellschaft bei.“ Die WELT vermeldet als Bonus-Information noch, dass der Mörder von Walter Lübcke für die AfD Plakate gehängt und ihr, hörthört, sogar Geld gespendet hat. Das die AfD auch angenommen hat. Wenn das kein Beweis für die Schuld der AfD ist – was dann?

Ich glaube, von mir sagen zu können, dass ich nicht weiß, wer alles meine Artikel liest. Bei den zahlreichen Lesern, die wir haben, muss allein schon aus statistischen Gründen ein Verrückter dabei sein, der wegen fehlender Maske aus einem Etablissement fliegt, dann nach Hause fährt und sich einen Revolver schnappt (Moment: Woher haben die eigentlich alle die Knarren? Ich wüsste ja nicht einmal, wo ich eine legale Waffe herbekomme – geschweige denn eine illegale…), wieder zum Ort seines Rauswurfs zurückkehrt, sich dort wieder rausschmeißen lässt und dann auf den Kassierer anlegt. Ich habe doch keinerlei Ahnung, welche Leute das lesen.

Da sind Befürworter und Gegner dabei, Leute, die mit Artikeln einverstanden sind und solche, die ihnen vehement widersprechen (teilweise sogar unter der Gürtellinie). Wenn mich nun eines Tages irgendeiner abmurkst – ist das dann die Schuld von SPD, Linken oder Grünen, wenn er vorher für diese gespendet oder Plakate gehängt hat? Muss nun jede Partei jeden Plakathänger und Spender auf Vorstrafen, psychische Erkrankungen oder schlichten Irrsinn prüfen?

Was ist, wenn der Tankstellenkiller vor der Tat die TAZ, den SPIEGEL oder die WELT gelesen hat? Oder sich über Aussagen von Lauterbach oder Spahn in der Tagesschau geärgert hat? Sind die dann auch schuld an den Mord?

Ich bin ganz sicher ganz weit weg davon, ein Fan der AfD zu sein. Ihr aber zu unterstellen, sie „sei schuld“ oder „trage die Verantwortung“, weil ein Wahnsinniger sich über eine nicht getragene Maske derart aufkoffert, dass er mit einer Wumme loszieht, halte ich für so ziemlich die dreckigste Unterstellung, die die Genannten in den Medien vom Stapel lassen konnten. Die Gleichen, die bei der X-ten schweren Straftat und dem Y-sten Terroranschlag von „Einmann“ gar nicht schnell genug vor „Pauschalierungen warnen“ können und „erst einmal das Ergebnis der Untersuchungen abwarten“ wollen, die Gleichen, die „vor Instrumentalisierung“ und dem „Wasser auf die Mühlen der Rechten“ heulbojen, die sind sich unisono sicher: Die AfD trifft eine Mitschuld am Mord an einem Tankstellenkassierer, der ja nur geltende Gesetze umsetzen wollte.

Die AfD. Wen auch sonst? Die AfD ist die Pinata von Politik und Medien, jeder darf mal auf sie einschlagen. Die AfD trägt sozusagen eine Grundschuld. Einfach, weil es sie gibt.

Keine Schuld trifft hingegen augenscheinlich diejenigen, die uns Bürgern seit knapp zwei Jahren mit widersprüchlichen Vorgaben und Vorschriften gängeln, sich an den Konsequenzen ihrer eigenen Gesetzgebung schamlos finanziell bereichern, die „Vermittlungshonorare“ für „Maskendeals“ in Höhen kassieren, die Normalsterbliche nicht in zwei Leben verdienen können, die die Gesellschaft in „Geimpfte“ und „Ungeimpfte“ geteilt haben, die jetzt „den Impfdruck erhöhen“ oder „Impfgegner zermürben“ wollen, keine Schuld trifft ferner die Medien, allen voran die sogenannten „Leitmedien“, die gefühlt 80% Berichterstattung über die Wohltaten von Masken und Impfstoffen unters Volk streuen und regelrecht erbarmungslos auf jeden eintreten, der einfach nur warten will, bis es neue oder andere Impfstoffe gibt.

Nein, all diese waschen ihre Hände in Antiseptika und haben die hohe Stirn, Zusammenhänge zu konstruieren, wo es keine gibt, Kausalitäten herzustellen, wo es bestenfalls Korrelationen gibt und 40% der Bevölkerung zu „gefährlichen Sozialschädlingen“ erklärt werden.

Hätte es die AfD bereits 1912 gegeben – sie wäre auch am Untergang der Titanic schuld gewesen. Irgendwie hätte sich da schon etwas konstruieren lassen. Ich hoffe inständig, der Psycho von der Tankstelle hat nie einen meiner Artikel gelesen. Denn sonst bin ich auch schuld. Irgendwie.

(Weitere Ungerechtigkeiten des Autors unter www.politticker.de)

Von Thilo Schneider ist in der Achgut-Edition erschienen: The Dark Side of the Mittelschicht, Achgut-Edition, 224 Seiten, 22 Euro.




Thunberg will die „Änderung des Systems“ – und alle klatschen brav

Allein 50.000 waren es in Berlin, viele Tausend auch in Hamburg, Kön, Leipzig und Freiburg. Zwei Tage vor der Bundestagswahl, die auch ich inzwischen ernsthaft für eine Schicksalwahl halte, mobilisiert die Schulschwänzerorganisation „Fridays for Future“ für ihre ökosozialistische Agenda – und junge Leute folgen ihr in Scharen.

„Ihr müsst wählen gehen, aber das ist nicht genug“, rief die 18-jährige Gründerin und Ikone der Bewegung, Greta Thunberg aus Schweden, in Berlin vor dem Reichstagsgebäude aus: „Wir wollen Änderung, wir fordern Änderung, wir sind Änderung.“ Thunberg beklagte, Deutschland sei weltweit der viertgrößte CO2-Emittent. Die Schwedin weiter: „Mit 80 Millionen Menschen ist das schon eine Leistung.“ Deutschland sei „einer der größten Klima-Schurken“. Und die Kinder klatschen heftig.

Ein bisschen ging es mir vorhin wie einst Helmut Kohl, der kurz nach seinem Amtsantritt mit dem Hubschrauber über eine gewaltige Demonstration gegen den Nato-Doppelbeschluss in Bonn flog und dachte: Kann das wirklich sein, dass die alle irren und ich recht habe? Damals hatte Kohl recht. Der Nato-Doppelbeschluss war ein wesentlicher Faktor, der mit zum – anscheind nur vorübergehenden – Zusammenbruch des kommunistischen Machtbereichs führte.

Aber sie sind wieder da, die alten Gespenster, die den Sozialismus, den Kollektivismus, unter dem Banner mit der Aufschrift „Öko“ einführen sollen. Und weil heute Geschichtsunterricht nicht mehr so wichtig ist wie Klimapanik, begreifen Sie nicht, dass Sozialismus Verlust an individueller Freiheit und massiv an Wohlstand bedeuten wird.

Aber können die mehr als 100.000 jungen Leute, die heute an den Lippen von Frau Thunberg hingen, alle irren? Und haben wir alte weiße Männer und Frauen, die noch an ihren alten Normen und Werten hängen, vielleicht den Zug der Zeit verpasst?

Greta Thunberg forderte heute in Berlin unter lautem Applaus eine Veränderung des „Systems“. Und unsereins sitzt vor dem Fernseher und fragt sich: Warum wehren wir uns überhaupt noch? Warum schreiben wir gegen den Irrsinn an? Warum lassen wir uns überrennen von (unseren) Kindern, die Rezo-Videos in ihre Köpfe vordringen lassen und begeistert von dem Gedanken sind, unser System, in dem sie gut leben und mehr Wohlstand und Freiheit erfahren haben, als in jedem anderen vorher, zu überwinden, abzuschaffen?

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich bin sehr müde gerade. Wir sind zu wenige, wir haben zu wenig Zeit und zu wenig Geld, keine Strukturen. Diejenigen, die ein anderes System wollen, haben alle Freiheiten, ja sie lassen sich ihre Zerstörungsorgie von uns finanzieren, die arbeiten, um klarzukommen, die eine Familie haben, ein kleines alltägliches Glück anstreben, wie mein Lieblingsterminus der niederländischen Feministin Anja Meulenbelt über den eigentlichen Sinn des menschlichen Daseins lautet. Und diejenigen unter uns, die noch stark sind, die helfen könnten, kaufen sich lieber eine Immobilie in Ungarn oder Portugal, um hier schnell rauszukommen, wenn die mit den roten und grünen Fahnen aufs Kanzleramt zulaufen…

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Solidarität gibt es nur unter Linken

Hans-Georg Maaßen ist ein guter Mann. Sie können mir das glauben, denn ich kenne ihn und hatte mehrere Begegnungen über die Jahre mit einem Mann, für den Pflichterfüllung und Dienen keine abstrakten Begriffe sind, sondern der etwas für sein Land tun will. Für unser Land.

Nun könnten Sie natürlich sagen: Was kann er denn schon bewegen da in Berlin in der fünften Reihe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, wenn sie ihn denn überhaupt aufnehmen. Genau das wird nämlich aus den linksgrün gestrickten Zirkeln des Adenauer-Hauses kolportiert. Ich kann mir das nicht vorstellen, dass ein gewählter Direktkandidat der CDU in den Bundestag außen vor bleiben müsste. Warum denn auch? Er hat mit seiner Kritik an den vergangenen fünf, sechs Jahren Merkel-Kanzlerschaft doch absolut recht.

Hans-Georg Maaßen ist die personifizierte Hoffnung der verbliebenen Konservativen und Wirtschaftsliberalen in der runtergemerkelten Union. Es wird eine ganze Generation dauern, bis die schlimmsten Folgen der Abrissbirne aus der Uckermarkt wieder gekittet sind. Vielleicht werden die Nachfolger es niemals schaffen.

Hans-Georg Maaßen, der frühere Geheimdienstchef, hat es gewagt. Gegen das Konrad-Adenauer-Haus im Würgegriff der Kanzlerin und ihrer Helfershelfer, gegen den Willen des völlig heruntergewirtschafteten thüringischen CDU-Landesverbandes. Mit der Unterstützung der Basis in drei Kreisverbänden im Süden des Freistaates wurde er deutlich nominiert. Und jetzt ist Alarmstufe Rot beim sogenannten Juste Milieu, das gehofft hat, Deutschland sei nach den Merkel-Jahren sturmreif zur Übernahme. Doch noch ist die Schlacht nicht geschlagen, schon gar nicht gewonnen.

Ich denke, HGM, wie seine Unterstützer ihn nennen, kann am Sonntag direkt gewinnen. Wenn die CDU-Stammwähler vom Sofa aufstehen, und wenn auch andere nicht linke Parteien zumindest die Erststimme für einen überzeugenden Konservativen aus der bürgerlichen Mitte abgeben.

Die politischen Kräfte von Links und Linksaußen, die ein anderes Deutschland wollen, das am besten nicht einmal mehr Deutschland heißt, durchgegendert und medial verblödet, organisieren sich. Ein dubioser linker Kampagnenverein namens „Campact“ versucht, Grüne und Linke zum Rückzug ihrer Kandidaten im Wahlkreis 196 zu bewegen und die Wähler dieser Parteien zur Abgabe für den SPD-Kandidaten zu bewegen, der so Maaßen auf den letzten Metern verhindern könnte.

Denn, das müssen Sie wissen, Solidarität gibt es nur unter Linken, nicht bei den Bürgerlichen. Wenn ich in den Sozialen Netzwerken den Umgang etwa mit AfD-Mitgliedern anschaue, die zur Abgabe der Erststimme im Wahlkreis 196 für Maaßen aufrufen, dann fasst man sich nur noch an den Kopf angesichts dieser geballten politischen Dummheit. Von Stil will ich gar nicht reden. Aber hey, freies Land, macht, was ihr wollt! Aber dann jammert nicht rum die nächsten Jahre, wie schlimm alles geworden ist.

Wenn Sie den SPD-Mann in Schmalkalden wählen, dann wählen Sie damit auch Kevin Kühnert und Saskia Esken – das müssen Sie wissen. Der AfD-Kandidat in Schmalkalden wird wahrscheinlich den Wahlkreis nicht direkt gewinnen können. Alles deutet auf einen Zweikampf zwischen SPD und CDU hin. Die versammelte Linke rottet sich zusammen für einen linken Kandidaten. Union, FDP und AfD wollen lieber in Schönheit sterben, so wie vergangenes Jahr im Februar. Aber das ist eine andere Geschichte.

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20 Jahre danach: Die zivilisierte Welt ist weiter im Krieg gegen einen erbarmungslosen Feind

Mit dem Zusammenbruch des kommunistischen Machtbereichs sowjetischer Prägung 1989 war die allgemeine Ansicht: Das war es jetzt, Demokratie und Marktwirtschaft haben gesiegt, und wir alle machen es uns ab sofort nett auf diesem Planeten. Ich habe das auch angenommen, muss ich zugeben, denn welche Art von existenziellen Herausforderungen sollten jetzt noch kommen? Russland ist unser Freund und Partner, die Chinesen schrauben zusammen, was im Westen erfunden wird, und Religion ist Privatsache der Leute. Was für eine dramatische Fehleinschätzung der Lage, oder?

Heute vor 20 Jahren fand in New York und Washington und auf einem Feld nahe Shanksville/Pennsylvania der – gemessen an den Opfern – massivste Terrorangriff aller Zeiten statt. Mit 3000 Opfern, ausgerechnet in den Vereinigten Staaten, von jedem als sicherster Hort auf dem Planeten vermutet. Das Ziel hatte Osama bin Laden mit Bedacht gewählt, denn neben der bisher unbekannten Art des Angriffs und der Zahl der Todesopfer war das Ziel im Herzen der westlichen Welt brillant in Bezug auf die psychologische Wirkung. Niemand ist vor uns sicher, wir können nicht verlieren, weil Allah an unserer Seite kämpft. So die Botschaft des 11. September 2001.

Nun, ganz so einfach ist das dann nicht. Die USA und ihre Verbündeten haben mit Al Kaida in der Folge mächtig aufgeräumt, Dutzende der Spitzenterroristen liquidiert, von Jungs vor einem Bildschirm in Ramstein oder Tampa/Fl. Mit einem Joystick, der irgendwo in Mena Ishar oder Shirdagh mittels Drohne einen Terrorfürsten auslöscht, während der junge Mann vor seinem Bildschirm ein Stück Pizza nebenbei isst. Wir leben in irren Zeiten.

Der amerikanische Politikwissenschaftler Samuel P. Huntington hat in seinem Standardwerk vom Clash of Civilizations, dem Kampf der Kulturen, genau beschrieben, was schieflaufen wird, wenn man von einer Weltordnung träumt, die auf Multikulti-Phantasien und universellen Menschenrechten basiert. Im 21. Jahrhundert, so Huntington, werde es massive Konflikte mit dem aggressiven Islam und China geben, und genau die haben wir jetzt als Westen.

9/11 ist so ein Datum, das uns immer mal erinnert, in welcher Gefahr wir schweben. Und diese Gefahr ist nah und real, kaum ein Tag vergeht, ohne dass Mordbuben Allahs irgendwo auf der Welt schießen, sprengen, abhacken, stechen…in jedem Fall aber töten. Opfer können Sie werden, wenn sie in einem Flugzeug hoch über den Vereinigten Staaten sitzen, einem Doppeldeckerbus in London, einem Regionalzug in Manchester, London oder Würzburg. Plötzlich „Allahu Akbar“, und das war es mit all Ihren Plänen. Vielleicht wollten Sie mit ihren Freundinnen und ihrer Tochter noch schnell im Würzburger Bekleidungshaus eine neue Bluse erwerben, aber auch da kann es Sie erwischen, oder auf einem Volksfest in Bamberg oder einem Weihnachtsmarkt in Berlin.

Ich kann es nicht begreifen, dass unsere Gesellschaft und die regierende politische Klasse nicht sehen will, in welcher Gefahr wir uns alle befinden. Wir überwachen rund um die Uhr Hunderte sogenannter islamistischer „Gefährder“ anstatt, dass wir diese Leute konsequent rausschmeißen oder wenigstens hinter hohen Mauern einsperren. Frau Merkel wird niemals zur Rechenschaft gezogen für Hunderte Tote in den vergangen Jahren, die direkte Folge ihrer Politik waren, weil Menschen hier reingelassen wurden, die kein Recht haben, nach Deutschland zu kommen. Und die wir unterbringen und versorgen, und von denen ein Teil morden, stechen und vergewaltigen – gern auch in Gruppen. Und, das sei nur kurz angerissen hier, die Körperteile abschneiden, Augen ausstechen und mit abgebrochenen Flaschenhälsen Frauen…ich kann und will das nicht schreiben hier, aber glauben Sie mir, das Gemetzel im Kulturhaus „Bataclan“ am 13. November 2015 in Paris war nicht einfach „nur schießen“. Es sind keine Menschen, die so etwas tun. Nicht einmal Tiere machen sowas. Es sind Bestien, und im Blutrausch schreiben sie „Allahu akbar“.

Was aber machen wir? Wir intensivieren den Kampf gegen diejenigen, die diese unhaltbaren Zustände, diese tödliche Gefahr, öffentlich benennen.

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CSU vor dem Parteitag: Dieses Mal zieht der Gruselklassiker Rot-Rot-Grün nicht mehr

Auf die CSU ist jedenfalls rhetorisch immer Verlass.

Rechtzeitig zum Parteitag der Christsozialen an diesem Wochenende greift Landesgruppenchef Alexander Dobrindt zum ganz großen Hammer.

«SPD und Grüne lechzen danach, das historische Erbe von Schröder und Lafontaine zu korrigieren und das linke politische Lager wieder koalitionsfähig zu machen», sagte er und weiter: «Olaf Scholz hat das als historische Mission angenommen. Dabei hat er offensichtlich vergessen, was Linkspartei und deren Vorläufer, die SED, diesem Land bereits angetan haben.»

Ja, das hat er wohl, der Olaf, und nicht nur mir graut davor, dass unser Land demnächst von einer Scholz-Baerbock-Esken-Wissler-Koalition der Ökosozialisten regiert wird. Aber ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, auch das verfängt bei mir nicht mehr nach all den Enttäuschungen der vergangenen Jahre durch CDU und CSU.

Man muss doch gar nicht SED und Mauermörder heranziehen, wenn man selbst zur Parteienfamilie gehört, die Schuld daran trägt, dass der von seiner Bevölkerung abgewählte Edelsozialist Bodo Ramelow mit seiner rot-rot-grünen Koalition der Verlierer nach wie vor Thüringen regieren darf. Und das nur, weil die CDU ihn im Amt hält. Und nein, Herr Dobrindt, vergessen ist bei den bürgerlichen Wählern auch nicht, dass eine Kommunistin mit zweifelhafter DDR-Vergangenheit namens Barbara Borchardt Verfassungsrichterin in Mecklenburg-Vorpommern wurde – mit den Stimmen von CDU-Abgeordneten. Eine SED-Schranze, die selbst in der Linksaußen-Partei „Die Linke“ am linken Rand steht. Die ist jetzt VERFASSUNGSRICHTERIN. Nichts dokumentiert das Versagen der Union in dieser Zeit so eindrucksvoll wie die Personalien Ramelow und Borchardt. Da muss uns keiner mit Lafontaine als Scheckgespenst kommen, im Gegensatz zur Union weiß man bei Lafontaine wenigstens, woran man ist.

Da könnt ihr noch so schön über das Thema Migration hinwegplaudern und von Digitalisierung schwadronieren, die ihr auch nicht hinbekommt: Die Wähler werden dieses Mal nicht so vergesslich sein, da bin ich überzeugt. Übrigens, da wir gerade von Digitalisierung sprechen. Das „Manager-Magazin“ hat jüngst eine Rangliste Digitalisierung für Europa veröffentlicht, auf der Deutschland Vorletzter ist – vor Albanien.

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