Was geht es die SPD an, ob Frau Klatten mit ihren Milliarden vielleicht Grönland kaufen will?

„Heute kannst Du der Beste in der Schule gewesen sein. Du kannst der Beste im Studium gewesen sein. Du kannst der Fleißigste auf der Arbeit gewesen sein. Aber Du wirst Dir keine Eigentumswohnung in Berlin leisten können.“ Da müssen wir dem SPD-Chef und Vizekanzler Lars Klingbeil uneingeschränkt recht geben. Dazu ein paar Fakten:

Studien aus dem Jahr 2025 bestätigen, dass der Immobilienkauf in Berlin selbst für Haushalte mit überdurchschnittlichem Einkommen oft nicht mehr finanzierbar ist. Anfang dieses Jahres liegen die Durchschnittspreise in Bezirken wie Friedrichshain oder Kreuzberg weiterhin stabil hoch bei etwa 6.450 bis 6.850 Euro pro Quadratmeter.

Heißt: Um eine Wohnung in Berlin zu finanzieren, ist ein Netto-Einkommen erforderlich, das weit über dem deutschen Durchschnitt liegt. Banken erwarten eine Eigenkapitalquote von 20 Prozent sowie eine maximale Belastung von 35 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens für die Finanzierung einer Immobilie.

Das macht keinen Spaß

Und das kann die SPD und auch die Linke ja gut – kritisieren, den Finger in die Wunde legen. Wie auch die AfD übrigens, die deshalb existiert und so stark ist, weil sie es wagt, Dinge deutlich auszusprechen, die falsch laufen in Deutschland. Aber weil die AfD nicht mitspielen darf beim großen Machtspiel und weil Heidi Reichinnek von den revolutionären Falschabbiegern Gott sei Dank auch nichts zu melden hat, müssen wir uns Lars Klingbeil und die SPD-Vorstellungen zur Entwicklung unserer Gesellschaft dann doch einmal genauer anschauen. Schließlich ist der Mann auch noch Bundesfinanzminister in Zeiten der Krise. Nochmal: BUNDSFINANZMINISTER ist der Mann. Seine Qualifikation? Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover. Dann nur noch Sozi-Apparatschik: Wahlkreisbüro, Jugendbildungsreferent bei der SPD NRW, Büroleiter bei einem Bundestagsabgeordneten. Bei „Wer wird Millionär“ würde die Frage lauten: Was passt nicht in diese Reihe? Und die richtige Antwort wäre „Die Antwort ist C, Herr Jauch, Bundesfinanzminister“.

Das Problem bei Sozialisten ist immer, dass ihnen irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht, hat die unvergessene frühere britische Premierministerin Margret Thatcher einst gesagt. Und so ist es auch mit Klingbeil und der SPD.

Sie denken nicht darüber nach, wie es für die Wirtschaft leichter wird, frei zu arbeiten und unser aller Wohlstand zu halten und zu vermehren. Sie denken darüber nach, wie sie die Leistungsbereitschaft von Unternehmen und Arbeitnehmern bremsen können. Sie denken nur ans Umverteilen, es den Reichen wegzunehmen. Das hat noch nie irgendwo funktioniert zum Wohle einer gesamten Gesellschaft, aber sie hören nicht auf mit diesem Unsinn.

Nehmen wir Klingbeils aktuellen Vorschlag zur Erbschaftssteuer!

Er beklagt wie Frau Reichninnek, nur nicht so lustig, dass es Menschen gibt, die jedes Jahr hunderte Millionen verdienen ohne dafür wirklich arbeiten – im klassischen Sinne – zu müssen. Einfach weil sie Milliardäre sind und das Geld, das sie besitzen, für sie arbeitet.

Und andere, die jeden Morgen zur Arbeit fahren und schuften, ja, die können sich nicht einmal eine Eigentumswohnung in Berlin leisten. Obwohl, wer will das überhaupt?

Also im Detail: Die SPD möchte mit ihren Änderungen erreichen, dass sehr große Erbschaften, die derzeit oft nur gering besteuert werden, künftig „ einen fairen Beitrag leisten“.

Die lustige Heidi von den SED-Nachfolgern, zieht zur Veranschaulichung gern das Beispiel von Susanne Klatten heran. Die ist Großaktionärin von Unternehmen wie BMW und SKion GmbH und hat hohe Dividendeneinnahmen. Diese Erträge werden nach dem deutschen Steuersystem besteuert. Schätzungen zufolge zahlte sie im Jahr 2023 einen effektiven Steuersatz von rund 27 Prozent auf ihr Jahreseinkommen von fast 4 Milliarden Euro (!). Das ist eine ganze Menge, oder? Kann Sie das überhaupt ausgeben? Vielleicht, wenn sie Grönland kaufen möchte.

Aber ist es gerecht, wenn Frau Klatten 27 Prozent zahlt und eine kleine GmbH mit 30 bis 33 Prozent steuerlich belastet wird? Wenn man es so betrachtet sicher nicht.

Aber – das weiß Frau Reichinnek nicht, weil Sozialisten so nicht denken können: Klattens Vermögen ist fast vollständig in Aktien (BMW etc.) gebunden. So können Erben geltend machen, die Steuern nicht aus privatem Cashflow zahlen zu können. Und niedrige Steuern in Holdings fördern nachweisbar Reinvestitionen am Standort Deutschland. Aber das erste Argument ist entscheidend: Eine hohe Erbschaftsteuer auf Milliardenvermögen würde die Substanz von deutschen Weltmarktführern – da gibt s immer noch viele – gefährden, da Aktienpakete verkauft werden müssten, um die Steuer zu begleichen.

Es ist nicht so einfach, das Klein-Klein

Doch, die ganze Debatte lenkt vom Eigentlichen ab – wie so vieles in Deutschland, das nur situativ, aber nicht grundsätzlich betrachtet wird. Warum gibt es überhaupt eine Erbschaftssteuer?

Der Staat hat im Grunde kein Recht, nach einem Todesfall nach Herzenslust zuzugreifen, weil er ja bereits während der Erarbeitungsphase des Vermögens über Steuern oft mehrfach sogar profitiert hat. Das ist das Thema, und nicht, ob Frau Klatten die Phantasie hat, ihre Milliarden auch auszugeben. Und wenn Sie Grönland kaufen will, dann geht es das Finanzamt nichts an – und Herrn Klingbeil und seine SPD auch nicht.

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Trumps Pläne mit Grönland sind einfach nur idiotisch

Heute Morgen habe ich mit einem guten Freund in Berlin telefoniert, und, was soll ich sagen, nach zwei Minuten waren wir beim Thema Donald Trump. Irgendwie fasziniert uns der Mann, weil er so…anders ist.

Einer aus dem amerikanischen Establishment, der aber das amerikanische Establishment gleichzeitig zutiefst verachtet. Einer, der unverschämt ist, respektlos gegenüber Frauen und politischen Gegnern und Journalisten. Und gleichzeitig aber viele Dinge gut und richtig macht. Zuletzt die Nummer mit Maduro und danach das Kapern der russischen Schattenschiffe – das war ganz großes Kino, und es war richtig. Nicht völkerrechtlich korrekt, aber dennoch notwendig und gut.

Beim Thema Trump und Grönland waren mein Freund und ich uns allerdings zu 100% einig.

Der amerikanische Präsident hat nicht alle Latten auf dem Zaun

„Die Vereinigten Staaten brauchen Grönland zum Zweck der nationalen Sicherheit“, sagt Trump. Und: Dänemark sei allein nicht in der Lage, Russland und China Paroli zu bieten. Und das stimmt. Deutschland ist allein auch nicht in der Lage, Russland und China Paroli zu bieten.

Deshalb gibt es ja die NATO, das stärkste, größte und erfolgreichste Verteidigungsbündnis in der Geschichte der Menschheit. Und Trump will deshalb auch nicht Deutschland oder Frankreich zu US-Bundesstaaten machen. Dieses ganze Thema ist vollkommen idiotisch, zumal die USA jetzt schon weitgehende Befugnisse auf der größten Insel der Welt haben. Und eine aktive Militärbasis und mehrere verlassene Militärbasen, die sofort wieder in Betrieb genommen werden können.

Was soll der Unsinn also?

Die Regierungen von Dänemark und Grönland haben deutlich gemacht, dass ein Verkauf oder eine Annexion des Territoriums durch die USA nicht akzeptabel sind. Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen warnte vor einem Ende der NATO, sollte die US-Regierung ihre Ankündigungen wahr machen.

Also, Mr. President, Finger weg von Grönland.

Please go play golf at Mar-a-Lago…!




Grüne Arroganz in Reinkultur: Linke Terroristen aus dem Fokus nehmen, Honig für die nächste Wahl saugen

Die Berliner Grünen wollen aus dem Stromanschlag von Linksextremisten auf die Stromversorgung im Bezirk Steglitz-Zehlendorf politisches Kapital schlagen und gleichzeitig von den Linksterroristen ablenken. Das geht aus einer internen Mail hervor, die die Strategie vorgibt.

Man wolle vom öffentlichen Interesse an den Tätern ablenken, indem man den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) direkt hart attackiert.

In der E-Mail der Parteispitze, die der BILD zugespielt wurde, wird eine Kommunikationslinie für die Partei vorgegeben, in der für die öffentliche Debatte von den Tätern abgelenkt werden soll. In dem Geheimpapier heißt es dann:

„Wir haben ein strategisches Interesse daran, dass die Debatte um Kai Wegner lange medial begleitet wird und als Führungs-/Kompetenzfrage beim Regierenden Bürgermeister hängen bleibt.“

Wegner hatte am Tag des Terroranschlags in Berlin eine Stunde lang Tennis gespielt der Öffentlichkeit aber erzählt, er habe sich zu Hause eingeschlossen, um von dort aus die Maßnahmen seiner Verwaltung intensiv zu koordinieren, um den Bürgern im Berliner Südwesten schnell zu helfen.

Genau das, was die Menschen an der Politik abstößt, ist grüne Parteilinie

Denn in dem Papier der Grünen heißt es auch weiter:  „CDU/Wegner“ solle als „politisch Verantwortlicher für Führung und Krisenmanagement“ in den Mittelpunkt der Kritik gestellt werden. Ausdrücklich aber nicht  Innensenatorin Iris Spranger oder Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (beide SPD).

Klar, die müssen ja geschont werden, weil sie nach dem 20.  September, dem Tag der Abgeordnetenhauswahl, als  Koalitionspartner gebraucht werden könnten.

Zum Anschlag hatte sich eine linksradikale „Vulkangruppe“ bekannt. Die Grünen fordern nun – natürlich – die Täter müssten gefunden und vor Gericht gestellt werden. Weiter heißt er: „Wir wollen uns darauf konzentrieren, wie wir unsere Stadt künftig besser schützen können“.

Ganz sicher, indem man am 20. September diese Grünen nicht wählt…




Linke „Hammerbande“ endlich vor Gericht: Wann nehmen Behörden und Politik diesen Terror endlich ernst?

Junge Verwirrte aus Jena und Leipzig stehen ab heute im Hochsicherheitstrakt des Oberlandesgerichts Düsseldorf unter Anklage. Vier Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 22 bis 24 Jahren, die man als die „Hammerbande“ kennt, ein romantisierende Begriff, der in der linksradikalen Subkultur auf ähnlicher Stufe wie „Robin Hood“ für uns normale Menschen steht.

Das ist völlig unangemessen, denn anders als Robin und seine Kumpane in den grünen Strumpfhosen, die kriminelle Taten verübten (im Roman nur, es gab ihn nicht) , um das arme Volk materiell zu unterstützen, verüben die „Hammer“-Schläger Gewalt, um Gewalt zu verüben.

Nix mit Romantik, es sind Verbrecher, auf dem Absprung in den Terrorismus. „Es darf geschossen werden“ – sie kennen den Satz von Ulrike Meinhof.
Vor Beginn des Prozesses demonstrierten ein paar Dutzend Hanseln aus der antifa-Szene vor dem schwer gesicherten OLG für ihre „kämpfenden Genossen“. Es wäre mal eine wissenschaftliche Untersuchung wert, wie die 100 Demonstranten und die sechs Angeklagten drinnen ihren Lebensunterhalt bestreiten. Ich habe da so eine Ahnung. Sie uns ich – wir alle werden diese >Herrschaften finanzieren. Da würde ich eine Wette drauf abschließen.

Was ist die „Hammerbande“?

Die linken Schläger reisten vom 9. bis 12. Februar 2023 nach Budapest, wo der alljährliche Becsület Napja, der „Tag der Ehre“, stattfand, ein Treffen von Rechtsextremisten und Neonazis aus ganz Europa, die dem Versuch deutscher Wehrmachts- und SS-Verbände, gemeinsam mit ungarischen Kollaborateuren, am 11. Februar 1945 gedenken, aus dem von der Roten Armee belagerten Budapest auszubrechen.

Die deutschen Gewalttäter aus Jena und Leipzig griffen dabei gezielt Personen an, die sie aufgrund ihrer Kleidung dem rechtsextremen Spektrum zuordneten. Ansatzlos, völlig aus dem Nichts, fielen sie über ihre Opfer her und attackierten sie von hinten mit Hämmern, Schlagstöcken und Pfefferspray. Bei insgesamt acht koordinierten Überfällen wurden dabei mindestens neun Personen teils schwer verletzt. Unter den Opfern befanden sich auch völlig Unbeteiligte, die lediglich aufgrund ihrer Kleidung fälschlicherweise für Neonazis gehalten wurden.

Der Generalbundesanwalt stuft die „Antifa-Ost“ als militante, linksextreme Vereinigung ein. Bei den Attacken in der ungarischen Hauptstadt sollen die Angeklagten den Tod ihrer Opfer in Kauf genommen haben, was die Anklage als versuchten Mord einstuft.

Das hatten die reizenden Herrschaften und ihre Anwälte wohl nicht erwartet

Denn nicht einmal die ungarische Justiz ging von einen Tötungsvorsatz aus, wie es in einer Presseerklärung der antifa-Anwälte heißt. Der Generalbundesanwalt aber ignoriere die rechtliche Wertung des Ermittlungsrichters beim Bundesgerichtshof.

Aber, Sie kennen das, es gibt immer auch eine „Vorgeschichte“

Denn die linksradikalen Verbrecher hatten schon im April 2022 in Erfurt eine Verkäuferin angegriffen und zusammengeschlagen, die in einem Laden der Marke „Thor Steinar“ arbeitete. Die Angeklagten schlugen mit Fäusten auf den Kopf und Oberkörper der Frau, eine antifa-Kriminelle schlug die Verkäuferin mit einem Teleskopschlagstock, andere versprühten Buttersäure und Pfefferspray gezielt auf die Verkäuferin. In dem Geschäft entstand bei dem Angriff ein Schaden von mehr als 65.000 Euro.

TheGermanZ berichtete damals umfassend über die Angriffe in Erfurt und anderen Städten Ostdeutschlands. Hier und hier und hier

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Den Angeklagten wird neben versuchtem Mord die Bildung einer kriminellen Vereinigung und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte eine entsprechende Anklage des Generalbundesanwalts mit einigen Änderungen zugelassen. Für Betrugs- und Diebstahlvorwürfe sah das Gericht keine Zuständigkeit. Alle sechs Angeklagten sitzen derzeit in Untersuchungshaft. Als Kopf der Antifa-Ost gilt Johann G., der sich mit weiteren mutmaßlichen Mitgliedern in einem anderen Prozess am Oberlandesgericht Dresden verantworten muss.

Zur „Hammerbande“ gehört übrigend auch Maja T., eine „non-binäre Person“, die in Ungarn inhaftiert war und sich über ihre Haftbedingungen dauernd beklagte.

Sie erhielt daraufhin – kein Witz – Besuch von Katrin Göring-Eckardt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages (Grüne). Zusammen mit weiteren Grünen-Politikern reiste die nach Budapest, Maja T. zu treffen und ihr bundesweite Beachtung für ihr Gejammer zu verschaffen. Göring-Eckardt prangerte nach dem Besuch angeblich „katastrophale Haftbedingungen“ in Ungarn an und forderte politisches Handeln der Bundesregierung.

Ob sich Frau Göring-Eckardt jemals darüber informiert hat, wie es den Opfern der Hammer-Attacken geht, ist nicht bekannt…




Der Mord an Miguel A. (23): Grausames Spiegelbild einer gleichgültigen Gesellschaft, die zunehmend verwahrlost

Viele Menschen in Zella-Mehlis müssen die sich über Stunden wiederholenden Schreie und Hilferufe von Miguel A. (23) gehört haben in dieser Nacht im Juni des vergangenen Jahres in der thüringischen Kleinstadt. Und es gab sogar Augenzeugen, die gesehen haben, wie da ein junger Mann, gezeichnet von schweren Misshandlungen und nur in Unterwäsche, durch ein Wohngebiet der 13.000 Einwohner-Stadt rennt. Um sein Leben rennt. Doch niemand hilft in dieser Nacht in Zella-Mehlis. Nicht ein einziger kommt wenigstens auf die Idee, 110 zu wählen und die Polizei zur Hilfe zu rufen.

Fenster bleiben geschlossen, die Türen verriegelt – was für ein Armutszeugnis unserer Gesellschaft…

Am nächsten Morgen findet irgendwer die Leiche von Miguel in einem Bachlauf. Opfer einer grausamen Gewalttat und ebenso das Opfer einer kollektiven Passivität, des Versagens von Menschen, die sich vermutlich alle für gute Bürger und nette Nachbarn halten.

Vor drei Tagen hat vor dem Landgericht in Meiningen der Prozess und die Aufarbeitung dieser widerlichen Ereignisse begonnen.

Angeklagt sind vier junge Menschen: zwei Mädchen, damals im Alter von 15 und 16 Jahren, und zwei männliche Jugendliche. Gemeinschaftlicher Mord durch Unterlassen und gefährliche Körperverletzung lautet die Anklage der Staatsanwaltschaft. Egal, was die Richter letztlich urteilen werden, es bringt Miguel nicht zurück, der als lebensfroher junger Mann galt, der für seine Familie eine glückliche Zukunft aufbauen wollte.

Doch daraus wird nichts, denn der junge Mann wurde von ein paar gefühlskalten Kindern, die er kannte, über Stunden gequält. Sie schlugen ihn mit einem Gürtel, sprühten ihm Tierabwehrspray in seine Augen, und dann hetzten sie ihn durch den Ort bis zu einem Bachlauf, in den Miguel völlig orientierungslos stürzte und ertrank. Seine Peiniger sollen dabei zugesehen haben.

Die Gewalttat ist erschütternd

Und erschütternd ist auch, dass Miguels verzweifelter Kampf ums Überleben nicht im Verborgenen stattfand.

Die Polizei vernahm später über 50 Zeugen. Viele gaben zu, sie hätten damals Schreie gehört. Und einige sahen die Treibjagt sogar durch ihre Wohnungsfenster. Doch niemand unternahm etwas. Kein einziger. Das alles belegt eine tiefe Erosion unseres gesellschaftlichen Fundaments. Und bitte, denken Sie nicht, dass sowas nur ein bedauerlicher Einzelfall ist!

Der Fall Miguel A. reiht sich in eine alarmierende Serie von Gewalttaten in Deutschland ein, bei denen die Täter immer jünger und die Taten immer enthemmter werden.

Experten warnen seit Jahren vor der zunehmenden Verrohung und moralischen Verwahrlosung wachsender Teile unserer Gesellschaft. Ein schleichender Prozess, eine Symbiose von Empathie-Verlust, nie gelernter sozialer Kompetenz – weder im Elternhaus noch in der Schule – und wahrscheinlich auch der Digitalisierung, wo das eigene Leben weitgehend im Smartphone stattfindet. So schwindet dann irgendwann, manchmal schnell, die Fähigkeit, das Leid anderer als eigenes Problem überhaupt noch wahrnehmen zu können. Was geht mich das an…?

Aber es gibt einen wichtigen Aspekt, vor dem wir auch die Augen nicht verschließen dürfen

Die Zurückhaltung von Zeugen ist oft Ausdruck eines tiefen Misstrauens gegenüber dem Staat und der Angst vor möglichen Rache gewaltbereiter Gruppen oder davor, „in irgendwas reingezogen zu werden“.

Schmerzhaft für Miguels Angehörige ist auch der Ausschluss der Öffentlichkeit

Wieder einmal ist auch hier der Opferschutz wichtiger als die Tat selbst, weil zwei der Angeklagten minderjährig sind. Vor dem Gerichtsgebäude in Meiningen demonstrierten zum Prozessauftakt Freunde und Verwandte mit Plakaten: „Gerechtigkeit für Miguel“. Sie fordern Transparenz, doch das Gesetz erwartet Diskretion.

So darf das nicht bleiben!

Die Grausamkeit dieser Tat schreit geradezu nach öffentlicher Aufarbeitung. Ein Mord durch Unterlassen, begangen von Kindern und Jugendlichen an einem wehrlosen jungen Mann, das darf nicht im Stillen verhandelt werden, wenn die Ursachen dafür uns alle, jeden Einzelnen, betreffen!

Der Tod von Miguel A. ist ein brutaler Weckruf an die ganze Gesellschaft, denn die Wirklichkeit, die hier sichtbar wird, erzählt von Entmenschlichung, Gleichgültigkeit und Verwahrlosung. Das sind keine guten Grundlagen für die Zukunft unserer Kinder und Enkel.

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Waren die Jünger Jesu ein „Pastoralteam“?

Ich gibt so Begrifflichkeiten, die bei mir, wenn ich sie höre, automatisch den Blutdruck nach oben treibt.

„Pastoralteam“ ist so eines dieser Worte, das vorhin – vor Beginn der Heiligen Messe – jemand aus eben diesem Pastoralteam verwendete, um der Gemeinde mitzuteilen, was alles so los ist in den nächsten Tagen an Konzerten, Gruppenstunden, Sammlungen etc…

Das ist erstmal auch gar nichts Böses

Pastoralteam (auch Pastoralverbund) ist einfach die Gruppe von Haupt- und Ehrenamtlichen in einer katholischen Kirchengemeinde und besteht – Gott sei Dank auch noch – aus den Priestern und Diakonen. Also alle, die so eine Gemeinde zusammen mit Leben ausfüllen, was ja gut ist.

Aber dann wünschte der gute Mann da vorne am Mikrofon, bevor der Pfarrer auch noch ran durfte, „uns allen noch eine gute Andacht“, und in dieser Sekunde beschloss ich, später etwas dazu zu schreiben, weil mich diese…ja, Banalisierung meines und hoffentlich für viele von Ihnen auch unseres Glaubens nervt.

Ich bin vor über 40 Jahren von einer (sehr linken) evangelischen Landeskirche zur katholischen Kirche konvertiert. Weil ich nicht etwas über den NATO-Doppelbeschluss oder den Feminismus und das schwere Dasein der Transsexuellen hören wollte, sondern über Jesus Christus.

Doch inzwischen finde ich in Teilen der deutschen katholischen Kirche genau diesen Hang zur Banalisierung des Christlichen.

Ich weiß dabei natürlich um die Notwendigkeiten, Kirchengemeinden auch zu verwalten. Und wenn der sonntägliche Besuch der Messe geringer wird, dann muss man wohl auch Gemeindestrukturen überdenken und ggf. verändern.

Andererseits: Wenn „Pastoralteams“ primär damit beschäftigt sind, Großpfarreien zu verwalten, Immobilien zu managen und Budgets zu optimieren, dann ist vom Heiligen nicht mehr viel übrig. Wäre mal interessant, ob es der Begriff „Pastoralteam“ – auf latein „pastoralis dolor“ – im Vatikan tatsächlich Verwendung findet.

Papst Benedikt XVI. hatte im September 2011 in seiner herausragenden Ansprache im Freiburger Konzerthaus vor einer „Verweltlichung“ seiner Kirche gewarnt“:

„In der geschichtlichen Ausprägung der Kirche zeigt sich aber auch eine gegenteilige Tendenz: dass die Kirche nämlich […] in gewisser Weise selbstgenügsam wird, sich in der Welt einrichtet, [und] sich selbst genug ist.“ 

Ich glaube, der Papst meinte damals genau das, was mich als einfachen Gläubigen morgens in der Messe stört.

Mit „Entweltlichung“ wollte der Pontifex damals nicht den kompletten Rückzug aus der Welt anstoßen, sondern die Abkehr von einer rein funktionalen Sichtweise seiner Kirche. Er wollte, dass das Religiöse, das Heilige, nicht hinter dem Administrativen verschwindet und der Glaube nur noch als eine Art Grundsatzprogramm von einem Team verwaltet wird.

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Sturmtief „Elli“: Keine Sorge! Nur wenige Wochen noch, dann beginnt die Klima-„Hitzekatastrophe“

Wenn ich heute Morgen aus dem Fenster schaue, dann sehe ich…Winter. Vielleicht kommt nachher die „Katastrophe“ auch noch, aber so richtig glaube ich nicht daran.

Wenn ich mich an meine Jugend erinnere, dann war Schneefall auch im März normal. Und als ich damals nach Bayern, in die Nähe von Augsburg, zog, da war um diese Zeit im Januar ein Drittel meines Tagesablaufs ausgefüllt mit Scheeschippen. Ich will das überhaupt nicht kleinreden, was gerade passiert, aber ist das wirklich so ein singuläres Ereignis? Ich weiß, es gab am Morgen bereits zwei Todesfälle, die mit Sturmtief „Ellie“ zusammenhängen, aber liebe Leute, auch das ist zwar tragisch, aber nicht neu.

Eine geschlossene Schneedecke, Schneewehen auf den Straßen und Temperaturen, die zum Tee am Kamin einladen. Und zeitgleich alarmiert der Mediale Mainstream: „Schneise der Verwüstung“, „Milliardenschäden“ und „lebensgefährliche Grenzwetterlagen“. Die CDU sagt ihre Klausurtagung in Mainz ab, die Bahn stellt den Betrieb in Norddeutschland teilweise ein, und der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in violetten Farbtönen vor dem Sturmtief „Elli“.

Meteorologisch gesehen ist „Elli“ tatsächlich kein gewöhnliches Tiefdruckgebiet. Der Antrieb hinter dem Sturm ist der „Jetstream“, ein Starkwindband in der oberen Atmosphäre. Laut DWD erreicht dieser im Winterhalbjahr Geschwindigkeiten von bis zu 500 Kilometern pro Stunde. Das ist wirklich nicht üblich so. Was aber „Elli“ wirklich ungewöhnlich macht, ist die momentane „Grenzwetterlage“: Im Norden arktische Kaltluft, von Südwesten her milde und feuchte Luftmassen. Das bedeutet: massive Niederschläge, als Schnee oder – was gefährlicher ist – als gefrierender Regen („Blitzeis“). Das ist nicht lustig.

Dass aber heute jede Schneeflocke eine „Breaking News“ auf dem Bildschirm auslöst, wirkt auf viele Menschen – auch mich – tatsächlich wie „Klimahysterie“

Seit den 60er Jahren sind die Wintertemperaturen in Deutschland tatsächlich um 1,5 bis 2 Prozent gestiegen. Das ist Statistik, das ist belegt. Aber ist das „menschgemachter Klimawandel“, oder ist es vielleicht normal? Ich meine, es gab auch Hitzeperioden oder Eiszeiten, bevor ich mit meinem Diesel-PKW fuhr oder Deospray benutzte….

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) weist gerade darauf hin, dass die Schadenssummen durch Winterstürme Milliarden erreichen. Das liegt aber nicht zwingend daran, dass die Stürme objektiv schlimmer geworden sind, sondern dass wir heute zum Beispiel auch mehr Werte besitzen, die kaputtgehen können – von der Solaranlage auf dem Dach bis zur sensiblen Elektronik in unseren Autos.

Wenn ich heute Morgen aus dem Fenster schaue und nur Schnee sehe, darf ich nicht ignorieren, dass zumindest die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes keine Schikane, sondern wichtig sind. Das bedeutet ja nicht, dass wir sofort in Panik verfallen müssen. Passen Sie einfach ein bisschen mehr auf als normalerweise und denken Sie daran: ein paar Wochen noch, dann beginnt die Hitzekatastrophe…




Das fangen sie nie wieder ein… warum Kai Wegner im September abgewählt wird

Politiker, die den Alltag nur verwalten, braucht kein Mensch.

In unserem wirklich sympathischen Nachbarland Belgien dauerte die Bildung einer neuen Regierung nach der Parlamentswahl mal 541 Tage – von Juni 2010 bis Dezember 2011. Und wissen Sie was? Die Welt ist nicht untergegangen und nicht einmal Belgien.

Besser noch: Während Belgien keine Regierung hatte seinerzeit stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2010 um 2,7 % und 2011 um 1,8 %. Damit lag Belgien über dem Durchschnitt der Eurozone. Und die Arbeitslosenquote sank.

Unsere westlichen Staaten sind in den vergangenen Jahrzehnten so gut durchstrukturiert worden, dass der Laden auch mal eine Zeit lang läuft ohne die regierende Exekutive. Dafür gibt es viele Beispiele, die Metropole Berlin gehört leider nicht dazu. Aber dazu komme ich gleich…

Die politischen Köpfe an der Spitze werden nämlich dann wirklich relevant, wenn die Gemeinschaft, wenn der Staat und seine Bürger, in ernsten Schwierigkeiten stecken. Dann zeigt sich, wer etwas drauf hat, dann wissen die Bürger, auf wen sie vertrauen können, wenn es ernst wird. Und dann wählen sie auch entsprechend, wenn sie das nächste Mal zu den Urnen gerufen werden.

Hamburgs einstiger Innensenator Helmut Schmidt (SPD) ist dafür ein Paradebeispiel

Als die größte deutsche Hafenstadt 1962 von einer verheerenden Flutkatastrophe heimgesucht wurde, übernahm er die gesamte Führung, obwohl er dafür in diesem Ausmaß kein Mandat hatte. Er machte einfach, handelte schnell und entschlossen, rief die Bundeswehr zur Hilfe und sorgte durch seine Entscheidungen dafür, dass das Schlimmste verhindert werden konnte. Die Leute haben ihm das gedankt danach, und sie brachten den kühlen Hamburger mit der – wie alle dachten – „Prinz-Heinrich-Mütze“ bis ins Bundeskanzleramt, auch wenn er tatsächlich zeitlebens eine „Elblotsenmütze“ vom Hamburger Mützenmacher Eisenberg trug. Aber das ist eine andere Geschichte…

Gerhard Schröder, auch einst Bundeskanzler von den Sozis, hatte bei der Bundestagswahl 2002 keine Chance und nutzte sie.

Alle Umfragen prognostizierten einen deutlichen Vorsprung des Unions-Kandidaten Edmund Stoiber von der CSU.

Doch dann gab es im August das Elbe-Hochwasser, eine Jahrhundertflut

Und alles änderte sich, weil Schröder diesen unglaublichen Machtinstinkt hat.

Viele von Ihnen werden sich noch erinnern: der Bundeskanzler kurz vor der Bundestagswahl mit Gummistiefeln und Regenjacke der Bundespolizei im Katastrophengebiet rund um Grimma.

Der Macher, der da ist, wenn seine Leute in Not sind. Der Hilfe zusagt, Hände schüttelt, Zuversicht verbreitet. Niemand werde allein gelassen mit seinen Nöten. Schröder versprach unbürokratische Unterstützung und verschob geplante Steuersenkungen, um den Wiederaufbau zu finanzieren. Seine Entschlossenheit steigerte seine Popularitätswerte massiv und spülte ihn später erneut ins Kanzleramt.

Und Edmund Stoiber? Der war in Urlaub und maulte von dort aus über all das, was Schröder angeblich falsch mache. Das kommt nicht gut an beim Wahlvolk.

Man könnt noch viel erzählen zu diesem Thema. Über Helmut Kohl etwa, der zwar den Fall der Mauer nicht ausgelöst hat, aber als sie dann fiel und der „Mantel der Ge’chichte“ wehte, beherzt zugriff, seine Polen-Reise sofort abbrach, um nach Berlin zu eilen. Und dann wagte er es auch noch – unerhört – abends mit seiner ersten Frau Hannelore einen Zehn-Punkte-Plan zur Einheit zu verfassen, ohne den Koalitionspartner oder andere Staatschefs zu fragen. Er machte es einfach, und das lieben die Leute.

Natürlich gibt es auch Negativbeispiele, etwa den CDU/CSU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet, der wie der sichere nächste Bundeskanzler aussah, bevor erneut eine Flutkatastrophe, dieses Mal im Ahrtal, über die Menschen hereinbrach.

Zwar reiste Laschet hin, war ja auch nicht weit von seiner Heimatstadt Aachen entfernt, aber dann lachte er im Hintergrund fröhlich über den Scherz eines Parteikollegen, während Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vorne vor Fernsehkameras den Opfern der Hochwasserkatastrophe mit ernster Miene sein Mitgefühl aussprach.

So etwas fangen Sie nie wieder ein. In diesen fünf Sekunden hat Laschet die Bundestagswahl verloren, da können sie Reden halten und Plakate kleben, so viel sie wollen.

Damit kommen wir zu Berlins sogenanntem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner

Der ist auch von der CDU und beherrscht den Umgang mit den Menschen ganz offensichtlich auch nicht, wie wir am Wochenende in Zehlendorf erleben konnten.

Im Berliner Südwesten haben linksradikale Vollpfosten mit einem Anschlag 45.000 Haushalte vom Strom abgeschnitten. Dummes Pack, das Revolution auf Kosten frierender Menschen spielt. Es lohnt sich nicht über deren Beweggründe und „Erklärungen“ auch nur ein Wort zu verlieren. Finden, festnehmen, einsperren!

Aber da ist jetzt eine dramatische Situation in Berlin, und man fragt sich, wo ist eigentlich der Regierende?

Erstmal wäre es seine Pflicht, in Zeiten der Not für seine Bürger sichtbar zu sein. Und dann – für Politiker nicht ganz unwichtig – findet am 20. September eine Abgeordnetenhauswahl in Berlin statt.

Der linksterroristische Anschlag auf Kabel an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal zum Kraftwerk Lichterfelde sorgte seit dem frühen Samstagmorgen für den Stromausfall, von dem 45.000 Haushalte, aber auch mehr als 2200 Unternehmen waren direkt betroffen. (Inzwischen konnten 14.000 Haushalte und 500 Gewerbekunden wieder angeschlossen werden, teilt Stromnetz Berlin vorhin mit)

Aber die Wut über das Versagen des Regierenden Bürgermeisters ist groß

Denn der war am Samstag nicht vor Ort zu sehen, er war nicht bei den Menschen, die in ihren Wohnungen in der Kälte saßen, kein Licht hatten und kein warmes Essen. AfD-Politiker kochten nebenbei ihr trübes Süppchen und brachten angebliche Zusammenhänge zwischen Berlinern in Not und Notstromaggregaten, die in die Ukraine geliefert würden, in Umlauf. Populismus der übelsten Art, aber den Kreml freut’s bestimmt…

Zurück zu Wegner: Der trat dann Sonntag vor die Kameras und machte – wie ich finde – alles noch schlimmer.

Er sei nicht untätig gewesen, habe im Büro gesessen, das zweifellos gut beheizt war, und ganz doll viel telefoniert, um Hilfe zu organisieren. An der ersten Sitzung des Krisenstabes hat er aber angeblich auch nicht teilgenommen, weil er noch in Urlaub war, wird im Netz kolportiert. Ob das stimmt, kann ich jetzt (noch) nicht sicher behaupten.

Aber die Not der Menschen und die – in Berlin wundert das niemanden – lahmarschige Politik macht die Leute wütend, wie lange nicht mehr.

Zwei alte Leute mit Pflegegrad 4 und 5 hätten die Nacht in einer Turnhalle verbringen müssen, berichtet die „Welt“ heute Morgen. Und auf X ist ein wütender Mann im Video zu sehen, der Wegner direkt vorwirft, sich nicht genügend um eine ausreichende Notversorgung zu kümmern. „Sie haben ein Haus. Das hier sind alte Menschen. Das ist nur widerlich“, schimpft der Mann. Und: „Das ist doch unfassbar. Was ist los in dieser Stadt, Herr Bürgermeister?“ „Wieso schläft ein Mann eine Nacht in dieser Halle, der hat einen hohen Pflegegrad (…) Ich habe so einen Hals, wie man hier mit alten Menschen umgeht.“

CDU-„Stadtoberhaupt“ Wegner zeigt Verständnis und entblödet sich nicht, vor laufenden Kameras zu sagen: „Wer möchte das schon gern, bei diesen Temperaturen ohne Wärme, ohne Strom zu sein?“

Ja, und wer möchte schon gern solch einen empathielosen Mann weiter an der Spitze der deutschen Hauptstadt haben?

Ich heiße Kelle und nicht Nostradamus, wie Sie wissen. Aber ich sage Ihnen voraus: Kai Wegner wird im September abgewählt. Und das ist auch richtig so. Selbst schuld.

Und als Mann vom Fach mit viel Erfahrung in Sachen politischer Kommunikation frage ich mich ernsthaft, was all die Berater und PR-Experten und Pressefuzzis rund um unsere Top-Politiker beruflich machen. Ihren Job jedenfalls nicht.




Steven King für ganz Arme…wirrer ARD-„Tatort“ – und niemand findet einen Lichtschalter

Ich schaue seit vielen Jahren den ARD-„Tatort“, wenn überhaupt mal, dann nur noch aus Versehen. Das war mal ganz anders früher, da war Sonntag um 20.15 Uhr fast eine „heilige Pflicht“. Man kannte die Fernseh-Kommissare wie eigene Familienmitglieder, man wurde meistens bestens unterhalten, und – vor allem – die meisten Folgen spielten sich in der realen Welt ab. Mit Handlungen, die man dem Genre „Krimi“ gedanklich zuordnen konnte.

Das ist seit Jahren vorbei

Irgendwann hatte ich, hatten wir, keine Lust mehr auf die Volkserziehungskrimis des Staatsfunks, wo schnell klar war, dass der Täter auf jeden Fall der Unternehmer oder sein gieriger kokainabhängiger Sohn, aber quasi nie der Migrant war. Und es wurde nicht bei einem Banküberfall oder aus Leidenschaft gemordet, sondern es war irgendwas mit trans- oder homosexuellen Menschen, die ihre sexuellen Präferenzen verheimlichen  mussten, weil der katholische Pfarrer im Ort sonst blablabla…Sie wissen, was ich meine! Nicht sachgerecht entsorgter klimaschädlicher Sondermüll oder Flüchtlinge, die sich verstecken müssen, weil der böse tätowierte rechte Kahlkopf abend vor dem Haus auftaucht.

Man kann das alles machen, wirklich. Künstlerische Freiheit und so. Aber wenn Sie nur noch diese Dauerberieselung erfahren, reicht es irgendwann, oder?

Gestern Abend war es mal wieder so weit

Sonntagabend, Langeweile, Netflix wenig überzeugend, warum also nicht? Mal wieder Tatort gucken.

Ich nehme es vorweg: Es war der idiotischste und zugleich langweiligste Fernsehkrimi, den man sich überhaupt nur vorstellen kann.

Und ich hätte es ahnen müssen

„Schwarzwald-Krimi“ – wie das schon klingt. Vor allem, wenn man die Region und die Mentalität da unten kennt. „Kommissarin“ Franziska Tobler und  Kollege Friedemann Berg auf Verbrecherjagd. Da braucht man keine Schlaftablette mehr.

Alles drehte sich um ein Märchen, im Tatort „Das jüngste Geißlein“, frei nach dem „Wolf und die sieben Geißlein“ der Gebrüder Grimm.

Friedemann Berg findet, eigentlich zur Zeit nicht im Dienst, ein ängstliches Mädchen, versteckt im Inneren einer Standuhr… so begann es, und mehr will ich auch nicht erzählen, weil es so unglaublich belanglos ist, wie deutsche Fernsehkrimis eben sein müssen.

Das kleine Mädchen ist jedenfalls traumatisiert und sein Stiefvater ist irgendwann erstochen worden, und dann ist auch die Mutter irgendwie tot. Alles völlig wirres Zeugs.

Und natürlich – Sie kennen das aus der Ukraine – es gab eine Vorgeschichte und einen richtigen Vater und Musikkassetten mit Märchen.

Und dann fiel der Kommissarin die Kaffeetasse aus der Hand und die Kollegen sind misstrauisch gegen den anderen Kommissar, und der ist aber der einzige, mit dem das Mädchen reden will, weil er ihr mal „Frère Jacques“ auf Deutsch vorgesungen hat. Das kannte sie aber schon, nur auf Rumänisch, was wir erst am Ende erfahren.

Können Sie mir noch folgen?

Immer ist irgendein Problem, und immer ist es dunkel im Haus, fast durchgehend. Das Mädchen ist im Haus, die Kommissarin dann auch, ihr Kollege und zwei uniformierte Beamte durchsuchen das dunkle Haus. Und niemand kommt auf den Gedanken, einfach mal das Licht anzuschalten. Und nein, es spielt nicht in Zehlendorf gestern Abend, sondern im Schwarzwald.

Effekthascherei und Gaga-Handlung, Spannung null, Witz null und Erotik gibt es in der ARD sowieso nicht.

Mein Tatort-Erlebnis gestern Abend reicht erst mal wieder für ein, zwei Jahre…

Und bitte: Zahlen Sie Ihre Gebühren pünktlich! Sonst bekommen Sie echt Ärger…




Blackout im Berliner Südwesten: Linksterroristen bekennen sich zum Anschlag – 45000 Wohnungen weiter ohne Strom

Die linksextreme Berliner „Vulkangruppe“ hat sich zum Anschlag auf das Stromnetz im Berliner Südwesten bekannt. In ihrem Bekennerschreiben sprechen sie von einer „gemeinwohlorientierten Aktion“, wie der Berliner „Tagesspiegel“ berichtet. Die Terrororganisation ist den Sicherheitsbehörden bestens bekannt, denn der aktuelle Anschlag – noch immer sind 45.000 Haushalte im Großraum Zehlendorf ohne Strom – ist nur der aktuelle Fall in einer Reihe ähnlicher Verbrechen.

So bekannten sich die Linksterroristen vorher schon zu den Angriffen 2021 und 2024 auf die Stromversorgung der „Tesla-Gigafactory“ im brandenburgischen Grünheide. Und im Mai 2025 legte die „Vulkangruppe“ an einem Trafohäuschen und einer Funkmastanlage im Berliner Stadtteil Dahlem Feuer. Das damalige Bekennerschreiben war mit „Villenviertel lahmlegen“ überschrieben. „Wir können uns diese Reichen nicht mehr leisten“, heißt es im damaligen Text.

Der Berliner Verfassungsschutz analysiert, die Sabotageakte der „Vulkangruppe“ hätten das Ziel, „die Verwundbarkeit der urbanen Mobilitäts- und Kommunikationsinfrastruktur zu offenbaren und die öffentliche Ordnung zu stören“.

So deute ein Strategiepapier der Terrororganisation aus dem Jahr 2015 auf eine feste Organisationsstruktur hin. Danach gebe es Hinweise, dass die „Vulkangruppe“ dem anarchistischen Spektrum in Berlin zuzuordnen sei.

„Stromausfälle waren nicht Ziel der Aktion, sondern die fossile Energiewirtschaft. Bei den weniger wohlhabenden Menschen im Südwesten Berlins entschuldigen wir uns. Bei den vielen Besitzern von Villen in diesen Stadtteilen hält sich unser Mitleid in Grenzen.“

Na, dann ist ja alles gut, oder?

Das wird die Menschen, die in großen Teilen noch bis Donnerstag frieren oder ihr Wohnungen verlassen mussten, ja beruhigen.

Ich meine, Zyniker könnten sagen: Selbst schuld, wenn eine Stadt seit vielen Jahren linksextreme Biotope nicht nur zulässt, sondern auch aktiv fördert. Der CDU-geführte Senat von Kai Wegner ist da leider keine Ausnahme.

Der Anschlag wurde am Samstag auf eine Kabelbrücke über den Teltow-Kanal verübt. Betroffen waren die Stadtteile Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde. Die Schäden am Stromnetz sind nach Angaben des Betreibers Stromnetz Berlin so schwerwiegend und die Reparatur so kompliziert, dass die Notlage außergewöhnlich lange dauern werde.

Am 9. September des vergangenen Jahres kam es ebenfalls zu einem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz, durch den rund 50.000 Haushalte im Südosten der Stadt (Köpenick und Adlershof) zeitweise ohne Strom waren.
Die Reparaturarbeiten an den beschädigten Kabeln dauern bis heute an. Urheber sollen ebenfalls die Linksterroristen der „Vulkangruppe“ sein, zumindest deuten Erkenntnisse der Ermittler vom LKA darauf hin. Wie ich Berlin kenne, wird jetzt erstmal der Kampf gegen rechts intensiviert…