Die Kanzlerin und die Ärösöle

Ich muss immer noch lachen, wenn ich an das Telefonat mit einer lieben Freundin Anfang der Woche denke. Sie kann schon hochdeutsch sprechen, ahmte aber in ihrem unverwechselbarem Sächsisch den inzwischen allgemein verwendeten Begriff Aerosole in ihr muttersprachliches Ärösöle um. Herrlich.

Bei Aerosolen handelt es sich um ein Gemisch aus kleinsten  Schwebeteilchen, die sich in einem dynamischen Prozess ständig verändern und – wie ich Wikipedia entnehmen durfte – Auswirkungen aus den Sauren Regen, das Weltklima und die Größe des Ozonlochs haben. Und natürlich ganz wichtig in der Corona-Krise sind.

Denn: Aerosole, also diese mikroskopisch kleinsten Schwebeteilchen, werden auch durch unsere Atemluft verbreitet. Und wenn Sie – auch unwissentlich – mit Covid-19 infiziert sind und dann husten oder niesen, stoßen Sie wie aus einer Sprühdose ein wildes Gemisch mit ihren Viren aus, das dann andere einatmen. Und das ist gar nicht schön. Das ist zum Beispiel auch der Grund, warum Gesangvereine striktes Auftrittsverbot haben oder auch bei erlaubten Gottesdiensten von der Gemeinde nicht gesungen werden darf. Und deshalb hatten unsere regierenden auch recht, als sie darauf drängten, dass wir viel lüften zu Hause und im Büro, damit sich die Aerosole nicht immer mehr verdichten.

Das ist mal eine staatliche Anordnung, deren Sinnhaftigkeit jeder versteht und auch befolgt, jedenfalls, wenn es oder sie noch alle Latten auf den Zaun haben.

Aber damit kommen wir auch wieder zur famosen Frau Merkel, der Katastrophe im Bundeskanzleramt, wie wir sie auch nennen.

Wenn Aerosole so gefährlich sind, was ich nachvollziehen kann, warum dürfen wir uns dann nicht draußen treffen? Warum dürfen wir dann abends nicht im Park spazieren gehen oder joggen, was sie uns jetzt verbieten wollen? Wenn sowieso alle Kneipen, Restaurants und Clubs geschlossen bleiben müssen, welche Gefahr geht dann von mir aus, wenn ich abends nochmal frische Luft bei einem kleinen Spaziergang um den Block schnappen möchte? Und welche Gefahr geht von meinem persönlichen Aerosolausstoß aus, wenn ich da allein unterwegs bin oder auch zusammen mit einem Familienmitglied oder Freund?

Was soll das alles? All diese Gängelungen, all diese neuen Daumenschrauben, all diese Erziehung von uns Bürgern zum Gehorsam – wegen meiner Ärösöle?

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Wenigstens Frankreich geht gegen die Islamisierung vor

Wenn es um Laizismus geht, steht Frankreich immer noch ganz vorn. Anders als andere europäische Staaten, allen voran Deutschland, die vollkommen unfähig sind, Herausforderungen für unsere Sicherheit entschieden zu begegnen und aus Fehlern zu lernen, geht man im Nachbarland mit gutem Beispiel voran. Der Senat, sozusagen das Oberhaus des französischen Parlaments, hat jetzt für ein Kopftuchverbot bei Minderjährigen sowie Begleitpersonen auf Schulausflügen gestimmt. In Schwimmhallen soll außerdem die Verschleierung in Form von Burkinis untersagt werden.

Die zweite Kammer muss noch zustimmen, wo die Mehrheitsverhältnisse etwas anders sind, aber der Wille der Regierung, zu handeln, ist unübersehbar. In den Sozialen Netzwerken gibt es jetzt – erwartbar – aufgeregte Kommentare von jungen Muslimen. Unter dem Hashtag #HandsOffMyHijab («Hände weg von meinem Hidschab») beklagen sie, dass es wenigstens in Frankreich nicht mehr so richtig voran geht mit der Übernahme des Landes.

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Bin ich der einzige, der zu blöde ist?

Ich habe in meinem Badezimmer drei Schachteln mit unterschiedlichen Rasierklingen-Formaten – und zwei Rasierer, die zu keinem der drei passen. Ich habe den Eindruck, dass die Hersteller das bewusst so machen, um Idioten wie mich als Kunden zu binden. Und bevor mir jetzt 300 von Ihnen schreiben, ich müsse doch nur darauf schauen, was auf den Rasierern (sagt man das so, oder gilt das nur für elektrische Rasierer?) drauf steht. Habe ich gemacht und bin dann in den Supermarkt. Es gab nicht eine Rasierklinge, die dafür angeboten wurde. Also: entweder neuen Rasierer kaufen, der zu den Klingen passt, oder Klingen kaufen, die zu dem Rasierer passen, was aber – wie gesagt – gar nicht so einfach ist. Es sei denn, ich kaufe einen Rasierer mit passenden Klingen zusammen. Dann aber habe ich zuhause drei Rasierer mit vier unterschiedlichen Klingen, verstehen Sie?

Der Stecker eines von zwei Ladekabeln, die ich hier im Büro habe, ist ausgeleiert, das Smartphone lädt noch, aber sehr langsam, und das besonders teuere Ladegerät hatte ich mal gekauft vor zwei Jahren, weil es highspeed laden sollte – und zu Beginn auch tat. Also, Klaus eben: das andere Ladekabel – passt aber nicht, andere Marke, der Stecker anderes Format, wahrscheinlich von einem unserer Kindern.

Was ich eigentlich sagen möchte: Ich liebe die Markwirtschaft und die Kreativität der Unternehmen, Kunden an sich zu binden…




Irgendwie zwei junge Männer oder so….

In Flensburg wurde gestern ein 16-Jähriger von einem 19-Jährigen erstochen. Das teilt die Polizei mit. Da es sich um zwei junge Männer und ein Messer handelt, kann der geneigte Zeitungsleser erahnen, was gemeint sein könnte. Als jemand, der seit 35 Jahren Journalist ist, sage ich Ihnen: Wäre der Täter bekannt als Aktivist der rechten Szene, wüssten wir bereits jetzt, wie er heißt, wie er aussieht, um was es ging und wo er wohnt.

Aber das wissen wir nicht. Einfach ein Streit irgendwie zwischen zwei “jungen Männern”.

Keine Ahnung, ob wir irgendwann erfahren werden, von wo der Täter von gestern stammt und was er in Deutschland sonst so macht. Die Behörden machen das miese Spiel mit, der Mainstream trottelt brav hinterher. Es ist erschütternd, wie in diesen Zeiten Medien und Meinungsfreiheit geschliffen werden können aus politische Gründen.

Die Herkunft, der Hintergrund der Tat spielen keine Rolle, denken Sie? Die Polizei hat den Täter doch, alles gut?

Nein, nichts ist gut.

Wenn solche tödlichen Messerattacken zwei Mal im Jahr vorkommen, dann könnte man so denken. Aber die Wahrheit ist, dass Behörden und Medien gewollt und bewusst verschleiern, was in unserem Land wirklich los ist, weil wir andernfalls Wahlergebnisse erhielten, die…einen Teil der Bevölkerung verunsichern könnten (frei nach de Maizière).

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Das Neue Deutschland ist jetzt nicht mehr nötig

Wenn Sie die aktuelle Berichterstattung des Fernsehsenders n-tv oder der einst bürgerlich-konservativen Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) über die Bundestagskandidatur des früheren Verfassungsschutzchefs Hans Georg Maaßen in Thüringen lesen, dann wissen Sie, dass es keiner sozialistischen Staatspresse à la DDR mehr bedarf. Diese Form von Manipulation und, ja, Hetze, erledigen wir in diesem Deutschland, in dem wir gut und gerne leben, ganz allein.




Das Kabinett des Schreckens: Welche Fachleute uns demnächst regieren

Betrachten wir das zukünftige politische Spitzenpersonal in Deutschland genauer , dann…ja, dann, wird einem Angst und Bange. Das grüne Kanzler_*Innen-Duo Baerbock und Habeck haben ja schon mehrfach verstörende Einblicke in ihre Nichtkenntnis der Situation im Lande offenbart. Doch jetzt zeichnet sich mit der neuen Linken-Chefin Susanne Hennig-Wellsow ein neuer Stern am deutschen Politiker-Himmel ab.

Bei Markus Lanz saß sie gerade, um – als denkbare “nächste Bundeskanzlerin oder Finanzministerin” – ihr Steuerkonzept vorzustellen. Lanz kann manchmal so fies sein. Es wurde ein Desaster, das mich aber an ein weiteres Interview der Linksaußen letztens erinnerte, in dem sie sich zu den Auslandseinsätzen der Bundeswehr äußerte. Die wolle sie als Linke natürlich beenden verkündete sie, wusste aber auf Nachfrage nicht, wo unsere Soldaten auf der Welt derzeit überhaupt im Einsatz sind, wo es Kampfeinsätze gibt, wo humanitäre Missionen stattfinden. Sie wusste im Grunde…nix.

So geht es vielen Leuten, das Problem hier ist aber, dass es inzwischen dank der unterirdischen Low-Performance von CDU und CSU gut sein kann, dass Frau Hennig-Wellsow und die Klimaexperten Baerbock und Habeck zusammen ein Kabinett bilden, wo am Tisch – sozusagen der Höhepunkt – noch Saskia Esken Platz nimmt. Und die werden dann Deutschland nach vorn bringen. Oder so…




Tolerant und weltoffen – gegenseitig wäre das auch schön

In Bayern tritt heute ein neues Bestattungsrecht in Kraft, das sarglose Beerdigungen erlaubt. Damit folgt die Staatsregierung einem Wunsch, der von Muslimen seit vielen Jahren immer wieder vorgetragen wird. In 13 anderen Bundesländern gibt es diese Regelung bereits. Nach islamischen Traditionen werden Verstorbene in weiße Leinentücher eingewickelt begraben. Der Münchner Waldfriedhof hat bereits vor Jahren ein Gräberfeld für Muslime angelegt, bei dem die Gräber nach Mekka ausgerichtet sind.

Warum auch nicht? Warum sollen Muslime nicht nach ihren Sitten und Traditionen bestattet werden? Es ist Ausdruck eines Deutschlands, in dem die Religionsfreiheit ernst genommen wird. Und es wäre schön, wenn auch islamisch geprägte Staaten mehr Rücksicht, oder überhaupt Rücksicht, auf die Wünsche und Traditionen der Christen dort nehmen. Da ist noch reichlich Verbesserungsbedarf.




Maria 2.0 gescheitert: Gründerinnen treten aus katholischer Kirche aus

Die Gründerinnen der Initiative “Maria 2.0”, die aus der katholischen Kirche die evangelische Kirche 2.0 machen wollten, sind gescheitert. Elisabeth Kötter und Andrea Voß-Frick erklärten gestern ihren Austritt aus der Katholischen Kirche, und ich begrüße das sehr. Nicht, weil ich frauenfeindlich wäre oder etwas gegen Reformdiskussionen in der Kirche habe, sonden weil ich anerkenne, dass die beiden konsequent handeln.

“Jetzt reicht es!” haben sie ihrer früheren Kirche noch trotzig hinterhergerufen. Und ja, liebe Frau Kötter und liebe Frau Voß-Frick, vielen von uns reicht es schon lange mit den immer gleichen Debatten, mit dem immer gleichen weinerlichen Unterton, mit dem immer gleichen verstaubten Vorhaltungen, die insbesondere die Katholische Kirche in Deutschland seit Jahrzehnten plagen.

Es sei unmöglich, “die Machtstrukturen zu ändern” haben sie noch erklärt. Das ist eine gute Nachricht am Morgen. Denn wer in “Machtstrukturen” denkt, der hat Jesus Christus definitiv nicht verstanden.

Ich hoffe, Elisabeth Kötter und Andrea Voß-Frick werden ihren Weg finden, vielleicht zu den evangelischen Brüdern und Schwestern, bei denen alles, was “Maria 2.0” fordert, ja Alltag ist. Man muss ja nicht katholisch sein. Aber man darf es. Und das ist gut so.

 

 




Tutti Frutti mit Zwangsgebühren – Öffentlich-Rechtliche Grundversorgung an Orgasmen

Leser meines Blogs wissen, dass ich eine Schwäche fürs Radiohören im Auto habe. Und das nicht nur wegen der Verkehrshinweise, sondern auch wegen der Musik. Trotz menschheitsbeglückender Klima-Migrations-Corona-Dauerberieselung gestehe ich, dass ich meistens 1Live höre, die Jugendwelle des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Denn da gefällt mir die Musik gut. Aber weil wir gerade bei Verkehrshinweisen sind… auf dem Weg zum Hotel heute um Mitternacht wurde ich da Zeuge eine Expert_*Innen-Diskussion über die Frage, wie Frauen ihren “Beckenboden” trainieren können, um leichter zum Orgasmus zu kommen. Eine der Damen schilderte lebhaft, welche Übungen sie dafür ausübe und dass es oft sehr hilfreich sei, wenn sie einen ihrer Finger in ihre Vagina stecke.

Gut, wieder was gelernt, aber ich erzähle Ihnen diese kleine Episode, weil ich heute Mittag um ca. 14.30 Uhr, als ich ins Auto einstieg, um loszufahren, auch 1Live hörte. Da ging es um die Frage, was Frauen tun können, damit ihre Klitoris besser durchblutet werde, was – Sie ahnen es – gut für den danach anzustrebenden Orgasmus sei.

Ich kann mir denken, das solche Fragen für einen Teil der geneigten Hörerschaft relevant sein mögen, und ich finde es auch gut, wenn darüber gesprochen wird. Und ich freue mich besonders für die beiden Expertinnen, die sich gegenseitig Tipps geben, wie sie ihre sexuellen Verklemmungen in den Griff bekommen. Sicher freuen sich die beiden sogar schon sehr auf das erste Mal. Aber um was in der Welt müssen wir alle das mit Zwangsgebühren bezahlen? Ich bin sicher, die Männer und Frauen, die 1946 den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk in Deutschland begründeten, hatten einen anderen Programmzweck im Auge als den weiblichen Orgasmus wahrscheinlicher zu machen und als dieses Selbstverwirklichungspalaver, mit dem sie uns nicht nur am späten Abend, sondern inzwischen auch tagsüber belästigen…




“Freut Euch doch, so funktioniert Demokratie! Julia trotzt dem Gendersprech im Staatsfunk

Eine Volontärin des Bayerischen Rundfunks hat in den deutschen Staatssendeanstalten für eine Menge Rumoren und Ärger gesorgt. In der vergangenen Woche hatte sie die Protagonisten einiger Öffentlich-Rechtlicher Anstalten kritisiert, die in Moderationen, Nachrichtensendungen und Talkshows Gender-Sprech verwenden. Julia Ruhs – so der Name der Auszubildenden – beklagte dort, dass „krampfhaft“ verwendete Genderbegriffe” und “all die Sternchen, Doppelpunkte und Unterstriche gegen ihr „Sprachgefühl“ verstießen. Und sie legte im Medienmagazin “Meedia” gleich nochmal nach und sagte: „Normalerweise wird Sprache ja nicht komplizierter, wenn sie sich wandelt, sondern vereinfacht sich eher. Beim Gendern ist das Gegenteil der Fall.“ Da hat Julia recht.

Die Retourkutsche folgte auf dem Fuße, wie die Junge Freiheit jetzt berichtete. Ein Autor der Frankfurter Rundschau hatte die junge Kollegin frontal angegriffen und geschrieben, Ruhs’ Aussagen seien „ein schönes Beispiel für schädlichen Journalismus“. Und Tagesspiegel-Redakteur Matthias Meisner assistierte beim Bashen: „DER Volontär vom Bayerischen Rundfunk hat angerufen: Er will DER 50er Jahre zurück haben.“

Julia Ruhs blieb locker und souverän. Die öffentliche Replik der Stipendiatin der Journalisten-Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung: „Ihr müßt meine Meinung nicht für ‘gut’ oder ‘richtig’ befinden, sondern sie tolerieren. Sie ist ein Beitrag zur Meinungsvielfalt (und übrigens klar gekennzeichnet als journalistischer Kommentar). Freut euch doch – so funktioniert Demokratie.“