„Nützliche Idioten“ einfach nur noch auslachen

Haben Sie zu Hause auch Fotos der früheren ukrainischen Ministerpräsidentin Julia Timoschenko als „Starschnitt“an der Wand hängen? Also ich nicht, aber ich überlege es gerade, weil ich seit 24 Stunden in den (a)sozialen Netzwerken zugemüllt werde mit bunten Kacheln, in denen die Frau gegeißelt wird.

Der aktuelle Anlass ist die kürzlich erfolgte Durchsuchung des Parteibüros ihrer „Vaterlandspartei“. Die Nationale Antikorruptionsbüro (NABU) und die Spezialisierte Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) gehen dem Verdacht nach, dass sie und andere Abgeordnete vor Abstimmungen im Parlament mit Bargeld geschmiert sein sollen.

„Über 30 bis an die Zähne bewaffnete Männer“ hätten das Gebäude gestürmt, berichtete Frau  Timoschenko danach auf X und wies „alle absurden Anschuldigungen kategorisch zurück“.

Was lernen wir daraus?

Die Ukraine ist ganz offensichtlich auch nach vier Jahren russischen Angriffskrieges weiter ein Rechtsstaat, der sich bemüht, die grassierende Korruption im Land in den Griff zu bekommen – mit rechtsstaatlichen Mitteln.

Aber woher kommt die plötzliche und massive Flut an bunten Kacheln für die Doofen? Nichts passiert im Krieg zufällig. Das ständige hämmern mit dem Narrativ, nachdem die korrupte Ukraine nicht wert sei, ihr im Überlebenskampf beizustehen, ist kein Zufall, es ist Teil der russischen hybriden Kriegsführung auch in Deutschland, um den Unterstützungswillen der Deutschen zu brechen.

Die einzigen, denen man das nicht vorwerfen kann, sind die russischen Geheimdienste und ihre Internettrolle. Das ist deren Job, und sie machen nur, was ihnen befohlen wird. So wie damals das Wachpersonal in den Nazi-KZs.

Ekelhaft sind eher die Leute, die diese Kacheln vieltausendfach jeden Tag verbreiten im Internet. Aber selbst da gibt es heitere Augenblicke, wenn es ganz besonders blöde wird.

Heute Morgen machte eine Kachel mit dem irren Test – sinngemäß – wir müssten unbedingt jetzt „Kiesewetter“ aufhalten, weil der Krieg gegen Russland wolle, die Runde.

Ein Facebook-Freund antwortete darauf spontan, das sei richtig, er habe erfahren, dass Kiesewetter und die Bundeswehr inzwischen 30 Kilometer vor Moskau stünden…

Das gefällt mir, ernstnehmen kann man die dumme Hetze gegen die Ukraine wirklich nicht mehr. Schade ist nur, dass so viele an sich sympathische und gebildete Leute, die sonst immer so kritisch sein wollen gegen Staatsfunk und Mainstream sich so simpel zu nützlichen Idioten Moskaus machen lassen…

 




Zum Tod von Erich von Däniken

„…glaubt nicht alles, was sie euch erzählen!“  Hinterfragt, zweifelt, sucht nach Alternativen!

Das schreibt mir heute Morgen ein Leser, der meinen Nachruf auf den großen Erich von Däniken gelesen hatte. Eigentlich kein Thema für diesen Blog, aber „…glaubt nicht alles, was sie euch erzählen!“ – ich denke, das gefällt Ihnen.

Ich habe mehr als ein Dutzend seiner Bücher gelesen und heute noch in meiner Bibliothek stehen. Das faszinierende an dem Bestsellerautor war seine Hartnäckigkeit, sein Wille, die Wahrheit herauszufinden, die „irgndwo da draußen“ sein muss, wie ich von „Agent Mulder“ bei Akte X gelernt habe.

Und unbdingt die richtigen Fragen immer wieder zu stellen, auch wenn man selbst die Antworten nicht weißt.

Was bedeuten die berühmten Linien auf der Ebene von Nazca in Peru, die nur aus großer Höhe überhaupt zu erkennen sind? Wie konnten die alten Ägypter tausende tonnenschwere Steinklötze transportieren und dann zu gewaltigen Pyramiden aufschichten ohne technische Hilfsmittel? Und warum brauchte Gott nach der Überlieferung des Alten Testaments eine Rippe von Adam, um Eva zu erschaffen? Wenn er Adam ohne Rippe hinbekommen hat, warum brauchte er dann…Erbmaterial?

„Und als sie miteinander gingen und redeten, siehe, da kam ein feuriger Wagen mit feurigen Rossen, die schieden die beiden voneinander. Und Elia fuhr im Wetter gen Himmel“, heißt es in der Bibel (2. Könige, 2,11). Bschreibt da nicht einer, was er gerade am Himmel sieht und sich nicht erklären kann?

Der Tod des Schweizers Erich von Däniken ist ein Verlust. Für seine Familie, seine Millionen Leser auf der ganzen Welt und die Menschheit insgesamt. Wir haben viel zu wenige Visionäre, die es wagen, radikal alles, was wir mal in der Schule gelernt haben, einer ernsthaften Überprüfung zu unterziehen.




Können Sie nicht einfach mal Ihre Klappe halten?

Es ist dieser dumme platt Populismus, mit dem wenig wichtige Politiker in der Öffentlichkeit zu punkten versuchen. Futter für die eigene Basis, mediale Aufmerksamkeit. Und gleichzeitig langweilig und vollkommen irrelevant.

Grünen-Chefin Lisa Mazzone aus der Schweiz will jetzt den amerikanischen Präsidenten Donald Trump vom World Economic Forum (WEF) Ende Januar in Davos ausladen. Denn mit der Kommandoaktion seiner Spezialisten gegen den Drogen-Clanchef Maduro in Venezuela habe er – allen Ernstes – das «Völkerrecht zerstört». Er solle zur Persona non grata in der Alpenrepublik erklärt werden.

Das wird den Lauf der Geschichte verändern, oder?

Wahrscheinlich traut sich Trump nun gar nicht mehr, überhaupt anzureisen. Und wenn er es dennoch mit Hilfe der Delta Force schafft, an der eidgenössischen Artillerie vorbei in die Schweiz und den Saal in Davos zu kommen, dann stellt man ihm einfach den Teleprompter und – der Mann kann auch frei sprechen – gleich noch das Mikrofon ab.

Ich wünschte, Frau Mazzone, hätte einfach ihre Klappe gehalten statt zu versuchen, auf irgendeinen großen Zug aufzuspringen, um so wenigstens ein bisschen Bedeutung zu finden…




Verwahrloste Kinder befreit – aufmerksamer Zeuge rief 110 an

Einem aufmerksamen Autofahrer im sauerländischen Menden ist es zu verdanken, das sechs Kleinkinder aus offenbar prekären Familienverhältnissen befreit wurden. Die Rede ist von  drei Jungen und drei Mädchen, die jetzt alle vorübergehend in einer Klinik in Arnsberg untergebracht sind.

Ein Autofahrer hatte zufällig ein Kind gesehen, das bei der klirrenden Kälte gestern draußen barfuß und nur leicht bekleidet an einem Haus herumlief. Der Mann rief sofort die Polizei an. Zivilcourage nennt man das, ist heute in Deutschland leider keine Selbstverständlichkeit mehr.

Die Kinder sind alle zwischen 2014 und 2023 geboren werden. Die Polizei hat die „Mutter“ inzwischen vernommen und bei der Durchsuchung des verwahrlosten Hauses Drogen gefunden. Mehr wurde bisher zu dem Fall nicht veröffntlicht.

Immerhin hatte Mendens Bürgermeisterin Manuela Schmidt (CDU) noch Zeit, am Abend direkt zu dem Haus zu fahren und sich mit den Rettungskräften vor Ort ein  Bild von der Lage im Haus zu machen. Das kann man ja heutzutage nicht von jedem Stadtoberhaupt behaupten…




Der Herr Ministerpräsident hat’s nicht so mit dem Grundgesetz

Über die Qualität unseres politischen Führungspersonals sprechen wir täglich, und viele Bürger tun das keineswegs so gesittet wie Sie und wir hier. Wenn jemand in einer verantwortungsvollen Position unfähig ist, dann ist das schlimm.

Aber wenn solche Leute auch noch unsere Grundrechte beschneiden und die Meinungsfreiheit für Kritische Stimmen einschränken wollen, dann kann sich das schnell zu einer Gefahr für unsere freiheitliche Demokratie entwickeln.

Ein besonders krasses Beispiel lieferte jetzt Schleswig Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther von der CDU ab.

Der war zu Gast im ZDF bei „Markus Lanz“ und warb für ein Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige, und das ist zumindest etwas, über das man einen Moment nachdenken könnte bei all dem Schmutz, der im Internet kreist. Obwohl mir auch da die Phantasie fehlt, wie man so etwas heutzutage durchsetzen könnte.

Aber dann ging es ja erst los

Denn dann haute der CDU-Mann raus, was ihn eigentlich stört: der wachsende Erfolg der freien Medien, die – die meisten seriös und an den Fakten orientiert – zunehmend politische Wirkung entfalten, wie man zuletzt an der gerade noch rechtzeitig verhinderten SPD-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf für das Bundesverfassungsgericht erlebt hat.

Günther fragt nicht, warum seine Parteifreunde in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion geschlampt und nicht richtig hingeschaut haben. Oder warum sein Bundeskanzler Fridrich Merz sich von Frau von Storch (AfD) am Nasenring durch den Bundestag ziehen ließ. Und er fragt auch nicht, warum der öffentlich-rechtliche Grundversorgungsfunk und große Medien wie Spiegel, BILD & Co. das Thema nicht entdeckt und aufgegriffen haben.

Nein, was ihn stört ist, dass da Journalisten ihren Beruf ernstnehmen, recherchieren und bedenkliche Entwicklungen aufdecken – und dass das tatsächlich politische Wirkung entfaltet.

„Selbst Abgeordnete unserer Fraktion, die gucken sich so einen Quatsch an“, schäumte Günther, und: „Viele Medien orientieren sich mittlerweile auch an diesen ganzen sozialen Medien, indem sie selbst politische Agitation betreiben und ja nicht mehr Journalismus machen“.

„Ich glaube, wir müssen viel, viel mehr aufwachen, dass das unsere Gegner und auch die Feinde von Demokratie sind“, appelliert er dann dafür, Medien, die nicht politisch linientreu oder korrumpierbar sind, den Stecker zu ziehen.

FDP-Vize Wolfgang Kubicki bezeichnete Günthers Auftritt bei Lanz danach als „absolut inakzeptables, autoritäres Geschwurbel von Daniel Günther“. Schade, dass die FDP nichts mehr zu melden hat.

Aber vielleicht könnte sich wenigstens der Verfassungsschutz mit dem fragwürdigen Ministerpräsidenten beschäftigen, der kritische Medien loswerden will. In Artikel 5 Grundgesetz steht dazu nämlich etwas anderes…

 

Auch im neuen Jahr brauchen wir zum Überleben Ihre Unterstützung. Spendenkonto DE18 1005 0000 6015 8528 18+++oder PayPal @Vers 1 Medien GmbH….

 

 




Die westliche Führungsmacht führt endlich wieder

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber mein Vertrauen zu den amerikanischen Verbündeten wächst täglich. Durch Rat aber auch durch Tat. Denn Trump redet nicht nur – manchmal auch disruptiv gegenüber Freund wie Feind – er handelt auch. Heute Nachmittag zum Beispiel.

Da haben Spezialeinheiten der US-Marine sowohl im Nordatlantik vor der Küste Islands als auch in der Karibik die beiden unter russischer Flagge fahrenden Öltanker „Marinera“ und „Sophia“ der russischen Schattenflotte geentert und die Kontrolle über die sanktionierten Rostlauben übernommen. Grund: „Verstöße gegen US-Sanktionen“. Während des Einsatzes gegen die „Marinera“ waren ein russisches Kriegsschiff und ein U-Boot in der Nähe, griffen aber nicht ein.

Es ist atemberaubend, mit welchem Tempo die USA aus ihrem jahrelangen Tiefschlaf aufwachen und wieder die Führung der westlichen Welt in die Hände nehmen.

Die Geschichte mit Grönland gefällt mir nicht, obwohl ich auch da Trump und seiner Administration in der Analyse zustimme. Grönland und die Arktis sind von zentraler strategischer Bedeutung – sowohl aus unserer als auch aus der Sicht unserer Feinde und Konkurrenten. Dänemark kann das nicht allein wuppen – muss es allerdings auch gar nicht, denn die USA und die NATO können das gemeinsam ökonomisch entwickeln und schützen vor…den anderen.

Heute hat sich der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social ausdrücklich noch einmal zur NATO bekannt: „Wir werden immer für die NATO da sein, auch wenn sie nicht für uns da sein wird.“ Russland und China hätten allerdings keine Angst vor der NATO, wenn Amerika nicht dazugehören würde.

Und auch da hat er wahrschinlich recht.

 




Bringt Woidke (SPD) jetzt die CDU zurück ins Spiel?

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat die Faxen schon länger dicke. Nun hat er heute am Morgen endgültig die Reissleine gezogen und die Koalition seiner SPD mit der sozialistischen BSW beendet.

Seit Aufnahme der Regierungsgeschäfte war die strukturelle Instabilität des BSW, jenseits inhaltlicher Differenzen, das Hauptproblem dieser Koalition. Woidke begründete seinen Schritt vorhin mit der „völligen Unberechenbarkeit“ seines Partners. Interne Machtkämpfe und die Abhängigkeit von Wagenknechts Vorgaben aus Berlin lähmten die Arbeit von Anfang an. Der finale Knall erfolgte dann gestern, als Finanzminister Robert Crumbach aus dem BSW austrat, gefolgt von weiteren Abgeordneten. Damit verlor die Koalition ihre rechnerische Mehrheit.

Da auch in Brandenburg mit der starken, aber rechtsaußen verorteten AfD niemand im Parlament etwas zu tun haben will, richten sich die Blicke nun auf die CDU und ihren Landeschef Jan Redmann.

Eine rot-schwarze Koalition hätte die knappe Mehrheit von 45 der 88 Sitze. Das ist nicht viel, und birgt deshalb enorme Risiken. Jeder einzelne Abgeordnete, der noch eine Rechnung mit seiner Parteiführung oder irgendeinem Minister offen hat, könnt die bei jeder geheimen Abstimmung „begleichen“ und damit möglicherweise der ganzen Koalition den Stecker ziehen.

Dazu kommt, dass es in Potsdam kein Geheimnis ist, dass Woidke und Redmann persönlich nicht miteinander können.

Letztlich ist ein Bündnis der SPD mit der CDU wohl unumgänglich für Brandenburg in der jetzigen Situation. Ob es dauerhaft und stabil möglich ist, werden wir sehen.




Handwerks-Präsident will Sonntagsbackverbot kippen

Endlich spricht es mal einer aus. Warum dürfen Tankstellen und Backstationen sonntags Brötchen aufbacken, aber Bäcker nicht frisch backen? Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, will jetzt das sogenannte „Sonntagsbackverbot“ für Bäcker aufheben und dann auch gleich noch die unsinnige Bonpflicht abschaffen.

Beides hat die schwarz-rote Bundesregierung im Koalitionsvertrag vereinbart. „Trotzdem passiert nichts. Backstationen und Tankstellen dürfen sonntags aufbacken, während der Handwerksbäcker benachteiligt ist“, sagt Dittrich.

Ihm könne keiner erzählen, dass „das Abendland untergeht, wenn wir dieses Verbot abschaffen“. Die Untätigkeit der Regierung symbolisiere für ihn den deutschen „Reformstillstand“, kritisierte der Handwerkspräsident.

Nach dem Arbeitszeitgesetz dürfen Bäckereien an Sonn- und Feiertagen bis zu drei Stunden Backwaren herstellen und liefern. Im Koalitionsvertrag heißt es, der sogenannte Ausnahmekatalog im Arbeitszeitgesetz für Sonn- und Feiertagsbeschäftigung solle um das Bäckereihandwerk erweitert werde. Dabei sollen hohe Standards im Arbeitsschutz gewahrt bleiben.

Tankstellen und Backstationen wärmen Brötchen nur auf, so Dittrich. „Wenn ein Bäckereibetrieb einen Backofen hat, gilt das als Produktion – und die ist sonntags nur eingeschränkt erlaubt. Das benachteiligt den ortsansässigen Bäcker, der an Sonn- und Feiertagen nur drei Stunden backen darf“, beklagte er. „Dabei kenne ich Betriebe und Beschäftigte, die sagen: ‚Ich will ganz gerne sonntags kommen, weil ich da einen Zuschlag bekomme auf meine Arbeitszeit.‘ Dittrich: „Lasst die Bäcker doch einfach machen!“




DAS ist eine Spezialoperation….danke, Mr. President!

Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten haben am frühen Morgen Venezuelas Hauptstadt Caracas angegriffen. Eine Spezialeinheit der „Delta Force“ nahm dabei den bisherigen Staatsschef Nicolas Maduro und seine Frau fest und brachten sie außer Lasndes.

Für 11 Uhr Ortszeit (17 Uhr MEZ) kündigte Trump eine Pressekonferenz in seinem Domizil Mar-a-Lago an. Dort werde er die Öffentlichkeit umfassend informieren.

Venezuelas Hauptstadt Caracas war seit etwa 2 Uhr Ortszeit  von schweren Explosionen erschüttert worden. Seit September vergangenen Jahres haben die US-Streitkräfte immer wieder Boote von Drogenschmugglern im Ostpazifik und in der Karibik angegriffen. Trump wirft Venezuela vor, den Drogenschmuggel in die Vereinigten Staaten aktiv zu fördern und damit die Sicherheit der USA und ihrer Bürger zu gefährden. Im Dezember hatte der US-Präsident gesagt, die Tage von Maduro, der auch von vielen europäischen Staaten nicht als rechtmäßiger Präsident Venezuelas anerkannt wird, seien „gezählt“.

Die Delta Force, eine Eliteeinheit des US-Heeres, war auch für die Operation im Jahr 2019 verantwortlich, bei der der frühere Anführer des sogenannten Islamischen Staates, Abu Bakr al-Baghdadi, getötet wurde.

 




Psycho-Gespräch mit der KI

Der zweite Weihnachtstag ist in meiner Wahrnehmung der langweiligste Tag des ganzen Jahren, also ganz subjektiv.  Man hat alle Lieben getroffen oder zumindest mit ihnen geredet. Man hat viel zu viel gegessen und kann Gänsekeulen mit Klößen und Rotkohl ebenso wie Marzipankartoffeln nicht mehr sehen, geschweige denn essen. Und ja,  ich zumindest freue mich morgen wieder auf den publizistischen Gefechtsstand.

Neujahr ist auch…wenig produktiv bei  mir

Und so neigt man im Alter schonmal zu einer gewissen Albernheit an solchen Tagen.

Eben habe ich eine tiefenpsychologische Fachkorrespondenz mit meiner KI – ich bevorzuge Gemini – begonnen über die wirklich wichtige Frage, was es über MICH aussagt, wenn meine drei derzeitigen absoluten Lieblingsschauspielerinnen die Film-Charaktere Carrie Mathisen (Homeland), Vesper Lynd (Casino Royale) und Catherine Banning (Thomas Crown Affäre) sind.

KI sagt mir darauf, dass ich mich nicht für oberflächliche Heldinnen zu interessieren scheine.
Und: Sie schätzen Frauen, die gleichzeitig stark und zerbrechlich, loyal und verräterisch oder genial und am Rande des Abgrunds sein können.“
Darin finde ich mich wieder….