Heute vor 87 Jahren

…begann der Zweite Weltkrieg. Am Ende standen 55 Millionen Tote rund um den Erdball.

Das Böse wurde gestoppt und besiegt.

Waren es Diplomaten, die Hitler gestoppt haben? Oder waren es Diplomaten, die versagt haben?




Frau Baerbock bleibt oben

Die frühere deutsche Außenministerin Annalena Baerbock hat einen neuen Job – Professorin für Global Leadership und Co-Direktorin des Masterprogramms „Master of Public Administration in Global Leadersgip“ an der New Yorker Columbia Universität, einer absoluten Top-Hochschule in den USA.

Erwartungsgemäß kassiert sie in diesen Tagen jede Menge Häme von allen Seiten

Professorin ohne Promotion, schlechtes Englisch, ihr einstiges Buch nach Plagiatsvorwürfen nicht mehr gedruckt, Ungenauigkeiten im Lebenslauf und dann die peinliche Nummer mit ihrer unabsichtlichen Kriegserklärung gegen Russland.

Annalena Baerbock ist schon ein besonderer Typus Politiker

Und als ihre Karriere in der deutschen Politik abrupt endete, da fuhr sie rücksichtslos die Ellbogen aus und verdrängte für einen prestigeträchtigen Job bei den Vereinten Nationen die ursprünglich dafür vorgesehene und verdiente deutsche Top-Diplomatin.

So weit, so schlecht alles. Aber zur Wahrheit gehört auch, dass Politik heute so geworden ist.

Im TV-Morgenmagazin der „Welt“ hatten sie gestern einen Studiogast, der Baerbock zur „Gewinnerin des Tages“ erklärte, die sich trotz zweifelhafter Qualifikation und schwacher Leistung als Bundesaußenministerin immer wieder durchboxt und oben geblieben ist. Und ja, das kann man so sehen, wenn man auf guten Stil und Anstand wenig Wert legt.

Ich persönlich denke, dass sie den Job an der Columbia vermutlich gar nicht so schlecht machen wird

Denn ihre Lehrtätigkeit dort ist keine klassische Forschungsprofessur, Baerbock muss dort keine wissenschaftlichen Arbeiten verfassen. Als „Professor of Professional Practice“ soll sie den Studenten über ihre Erfahrungen in politischen Top-Strukturen berichten. Und – auch wenn ich ihre politische Agenda komplett ablehne, denke ich, dass eine Parteichefin der Grünen und deutsche Außenministerin und dann Präsidentin der UN-Generalversammlung das kann – gewinnbringend auch für die Zuhörer im Audimax.

Dass sie sich nebenbei bei der Ankunft in New York vor einem Jahr für Instagram bauchfrei neben einem Yellow Cab zum Horst gemacht und Jessica Parker imitiert hat – geschenkt. Kleines Mädchen aus Niedersachsen eben…




Rätselraten um mysteriösen Flug nach Moskau – nichts Genaues weiß man nicht

Es ist nichts als Kaffeesatzleserei, was gestern und heute in den Mainstreammedien zum überraschenden Flug einer US-Militärmaschine von Riga (Lettland) nach Moskau (Russland) zu lesen ist.

Klar ist im Grunde nur: Die Maschine gibt es wirklich, sie wurde beim Landeanflug gefilmt und vorher von „Flightradar24“ verfolgt. Und eine Fahrzeugkolonne mit amerikanischem Diplomatenkennzeichen raste am Vormittag, beleitet von der russischen Polizei, durch Moskau.

Alles andere ist Spekulation

Auch wenn ich ernst nehme, wenn ein großes amerikanisches TV-Networt wie CBS die Nachricht raushaut, an Bord der Maschine habe sich CIA-Direktor John Ratcliffe befunden.

Der war vorher offiziell noch nie in Russland.

Und auch wenn es stimmt, dass man in der Schattenwelt der Geheimdienste üblicherweise persönliche Kontakte pflegt, würde man das in so einem Fall mit einer auffälligen Militärmaschine der US Air Force machen? Oder täte es auch ein unauffälliger Learjet?

„Wenn ich wetten müsste, würde ich sagen, Ratcliffe ist in Moskau, um vor einer russischen Eskalation gegen Europa und die Nato zu warnen“, schreibt der US-Journalist Michael Weiss auf X.

Möglich, könnte und hätte. Aber das stimmt auch: „Du benötigst den CIA-Direktor nicht für Gefangenenaustausche.“

Nur wen denn sonst?

Wie kann man das ausschließen?

Wenn man nicht weiß, wer möglicherweise ausgetauscht werden soll…

In russischer Gefangenschaft befinden sich derzeit zehn US-Amerikaner, von denen fünf auf einer Dringlichkeitsliste stehen, da sie schwere gesundheitliche Probleme haben.

So wie Chuck Zimmerman, Veteran der US-Navy, der 2025 während einer Solo-Seereise in internationalen Gewässern von der russischen Marine aufgegriffen wurde. Oder Olga Jezler (36), die 2022 nach Russland reiste, um ihre krebskranke Schwester zu besuchenSie leidet an fortschreitender Endometriose, und Andre Khachatoorian, David Barnes und Aleksandr Antonov.

Muss deshalb der CIA-Chef einfliegen? Oder steckt doch mehr dahinter. Aber wenn jemand Putin vor weiteren Abenteuern warnt, müsste das dann nicht „The Donald“ himself tun?




CDU-Politiker aus Stendal spendet 10.000 Euro an die AfD in Sachsen-Anhalt

Bernd Prange, CDU-Kreistagsmitglied in Stendal und Ortsbürgermeister der Gemeinde Altmärkische Höhe (Sachsen-Anhalt) hat der AfD 10.000 Euro gespendet. In einem „offenen Brandbrief“ an den Landesvorstand seiner CDU Sachsen-Anhalt versicherte Prange, er habe sich diesen Schritt „aus Sorge um unser Land reiflich überlegt“.

In dem Brief kritisiert der Kommunalpolitiker, dass die Union seine konservativen Überzeugungen wie Leistungsbereitschaft, Ordnung, Sicherheit, nationale Souveränität und wirtschaftliche Vernunft immer weniger vertrete. Die Union bewege sich „Schritt für Schritt nach links“, während sie gleichzeitig die „Brandmauer“ zur AfD immer weiter erhöhe und eine Zusammenarbeit mit linken Kräften akzeptiere.

Prange ruft dazu auf, bei der Landtagswahl am 6. September die AfD zu wählen, was er auch selber tun werde. Er hoffe auf deren absolute Mehrheit für den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund.




„Invasion“? Geht’s auch eine Nummer kleiner?

Die rund 60.000 Flüchtlinge, vorwiegend junge Männer, die vergangene Woche die spanische Enklave Ceuta stürmten und sich in Teilen extrem daneben benahmen (Geschäfte plündern, Schlägereien), sind weitgehend wieder zürück in ihrer marokkanischen Heimat. Angeblich seien 55.000 inzwischen wieder zu Hause, behaupten die Behörden.

Die Bilder und Handyvideos aus Ceuta waren dennoch schockierend für uns alle und sorgen immer noch für aufgeregte Debatten in den sozalen Netzwerken, wobei der Wort „Invasion“ immer wiederholt wird, wohl, weil das so schön gruselig klingt.

Aber zur Wahrheit, die vielen Menschen offenkundig dabei gar nicht bewusst ist, gehört, dass nicht ein einziger dieser „Flüchtlinge“ den Boden der europäischen Staatengemeinschaft betreten hat. Ja, ja, ich weiß, rechtlich gehört Ceuta zu Spanien, aber – deshalb Enklave – der Flecken Land befindet sich jenseits des Mittelmeers auf afrikanischem Territorium.

Zwischen Ceuta und dem europäischen Kontinent liegen 17 Meilen offenes Meer. Das hätten wohl kaum 60.000 Leute schwimmend durchquert.

Ceuta ist ein Problem, und die EU und Spanien müssen konsequente Maßnahmen möglichst schnell umsetzen, damit sich das nicht wiederholt. Aber „Invasion“? Geht’s auch eine Nummer kleiner?




Entsteht in Ceuta ein neuer Migranten-Hotspot?

Mehr als 1.500 Migranten, überwiegend junge Männer, sind innerhalb einer Woche schwimmend in der an Marokko grenzende spanische Exklave Ceuta angelandet.

Angesichts der dramatischen Bilder hat Regionalpräsident Juan Jesús Vivas die Zentralregierung in Madrid aufgefordert, aus „Gründen der nationalen Sicherheit“ den Notstand auszurufen und Einheiten der Streitkräfte an die Grenze zwischen Marokko und Ceuta zu verlegen.




Liebesgrüße aus Dubai: Putin lässt Telegram-Gründer Durow weltweit jagen

Russland hat den Gründer des Messengerdienstes „Telegram“, Pawel Durow, wegen des Vorwurfs der Unterstützung von Terrorismus weltweit zur Fahndung ausgeschrieben. Der Inlandsgeheimdienst FSB behauptet, Chats und Bots in dem Dienst nicht zu sperren, die ukrainische Geheimdienste und Terrororganisationen zur Anwerbung von Personen für Sabotageakte und Anschläge in Russland nutzten. Tatsächlich ist bekannt, dass russische Geheimdienste Telegram ebenfalls nutzen, um Ukrainer für Anschläge anzuwerben.

Russland hat das Internet für seine Bürger seit Beginn des Angriffskrieges auf das Nachbarland massiv eingeschränkt. Auch Telefonate über Telegram werden blockiert, der Dienst insgesamt gedrosselt.

Inzwischen hat sich Durow öffentlich zu den Vorwürfen geäußert. Auf Elon Musks Plattform X veröffentlichte Durow ein Foto, auf dem er den Mittelfinger in die Kamera steckt…

Der Telegram-Gründer hat seinen Hauptwohnsitz seit 2017 in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate).




Punkt für Frau Schunke!

Die freie Publizistin Anabel Schunke ist zweifelos eine der Scharfsinnigsten unserer Zukunft. Vorhin hat sie einen Post herausgehauen, der mir so aus der Seele spricht, dass ich den gerade hier auf diesem Blog und in unserem Forum für Sie alle 1:1 dokumentieren möchte.

Frau Schunke schreibt:

„Warum ist unter AfD-Anhängern Selbstkritik unmöglich? Man kann 20 mal etwas Positives über die AfD sagen, wenn man es dann wagt, 1 mal etwas zu kritisieren, wird man bepöbelt als gäbe es keinen Morgen. Dann ist man direkt der CDU-Wähler, der dauernd versucht, die AfD schlecht zu machen. Es wird nichts eingesehen, für alles Erklärungen und Ausreden gefunden und nur um sich geschlagen. Man hat gar keinen Bock mehr, diese Leute irgendwie zu verteidigen, weil sie mittlerweile genauso behämmert und ideologisch durchgeknallt sind, wie Anhänger der Linken und Grünen.
Das nimmt hier Sektenausmaße an. Woke von Rechts. Hier muss man nicht minder Angst haben, direkt gecancelt zu werden. Und den meisten fehlt schlicht der Intellekt, um zu erkennen, dass sie keinen Deut besser sind als diejenigen, die sie sonst den ganzen Tag genau für dieses Verhalten kritisieren.
Man darf euch und der AfD zustimmen oder soll die Fresse halten. Was ist daran jetzt besser als das, was uns von Links seit Jahren serviert wird? Dann macht mal. Aber die letzten Wähler der Mitte, die man eben noch braucht, um wirklich mal regieren zu können, die bekommt man so nicht. Die schreckt genau das zutiefst ab.“
Genau das ist meine Erfahrung. Aus der einst notwendigen neuen politischen Kraft wird zunehmend ein Fähnchenschwenker-Verein ohne Tiefgang und Selbstreflektion… Und ich bedauere das sehr.



Dazugelernt: Grüner Abgeordneter kein Wehrdienstverweigerer mehr

Der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Janosch Dahmen, war einst Wehrdienstverweigerer. „Meine Überzeugung war und ist: Ich will keinen Menschen töten. Doch ich muss anerkennen, die Zeiten und Rahmenbedingungen, vor denen ich diese Gewissensentscheidung verantworten muss, haben sich geändert“, sagte der 44-Jährige nun in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin  „Spiegel“.

Der Unfall- und Notmediziner absolvierte im Juni eine mehrtägige Übung im Sanitätslehrregiment im bayerischen Feldkirchen und legte in Straubing öffentlich das Gelöbnis ab.

Durch den Angriffskrieg Russlands seit Februar 2022 auf die Ukraine sei ihm klar geworden: „Es kann nicht nur die Aufgabe der anderen sein, unser schützenswertes Land und unsere freie, liberale Gesellschaft zu verteidigen, wenn sie von ihren Feinden angegriffen wird.“




Freigang

Ich hatte gestern nach drei Wochen zum ersten Mal wieder „Ausgang“, d. h. nach meiner Bypass-OP durfte ich – begleitet – den Abend beim Classic Open Air auf der Berliner Gendarmenmarkt verbringen. Ich habe es genossen, möchte ich Ihnen erzählen.

Blauer Himmel, 26 Grad. Gastgeber war der herausragende Jazz-Pianist Joja Wendt, für den richtigen Sound sorgte die Big Band der Bundeswehr – in weißen Marine-Uniformen. Aus der Schweiz trat Jodok Cello auf und für HipHop und Beatbox sorgten die „Naturally 7“. Zugegeben, nicht wirklich Klassik, aber dit is Berlin.

Was ich Ihnen erzählen möchte:

Vor Konzertbeginn kamen die Veranstalter auf die Bühne, um als Gast den von uns allen verehrten Polizeigewerkschafter Rainer Wendt zu begrüßen – unter lautem Beifalls Tausender. In der Pause traf ich den früheren Berliner Innensenator und guten Freund, Frank Henkel (CDU). Gunnar Schupelius war auch da, früher Springer, jetzt NIUS.

Mitten in der deutschen Hauptstadt, die doch angeblich so sehr „failed State“ ist und in der demnächst die DDR wiederbegründet werden soll.

Vergessen Sie all das!

Mir hat der Abend gestern mehr für meine Gesundung gebracht als so manche Pille, die ich in den vergangenen Wochen einnehmen musste. Es ist noch nichts entschieden, gar nichts.