„Kloppo“ mächtig sauer über Trump und Infantino
Der Platzverweis des Amerikaners sei eine Tatsachenetscheidung gewesen, die gelten müsse. Klopp: „Da gibt es keine zwei Meinungen. Das ist eine Rote Karte.“
Der Platzverweis des Amerikaners sei eine Tatsachenetscheidung gewesen, die gelten müsse. Klopp: „Da gibt es keine zwei Meinungen. Das ist eine Rote Karte.“
Präsidenten, Bundeskanzler, Regierungschefs, wie immer sie bezeichnet werden, sind wie sie sind. Mann muss sie so nehmen, wie sie sind, und im Sinne der gemeinsamen Sache versuchen, das Beste daraus zu machen.
US-Präsident Donald Trump ist eine andere Kategorie
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni fühlt ich jetzt gerade beleidigt durch Trump, der in einem Interview mit dem italienischen Fernsehsender La7 vom G-7-Gipfel in Frankreich sagte, Meloni habe sie dort um ein gemeinsames Foto „angebettelt„. „Frei erfunden“, schimpfte Meloni, als sie davon erfuhr und bekannte auf X, sie sei „fassungslos“. Meloni: „Ich und Italien betteln nie!“
In dem Interview setze Trump sogar noch einen drauf, als er den Reportern erzählte, er habe dem Foto zugestimmt, weil er „Mitleid“ mit Meloni gehabt habe. Diese könne sich „glücklich schätzen“, dass er sich überhaupt mit ihr unterhalten habe.
Nicht zum ersten Mal brüskiert der US-Präsident damit seine engsten Verbündeten auf dem alten Kontinent, so wie er es schon mehrfach auch mit Frankreichs Emmanuel Macron und dem Briten Keir Starmer getan hat.
Meloni: „Ich weiß nicht, warum der Präsident der Vereinigten Staaten sich so gegenüber seinen eigenen Verbündeten verhält…“
Ich weiß es auch nicht, Mit unseren Gegnern Putin, XI und Kim geht er jedenfalls respektvoller um…
„Alle Frühverrentungsanreize müssen beseitigt werden!“ Knallharte Worte vom Generalsekretär des einflussreichen Wirtschaftsrats der CDU, Wolfgang Steiger. In einem Interview mit der Funke-Gruppe forderte er die Abschaffung gleich mehrerer rentenpolitischer Leistungen: „Dazu gehört, kostspielige Leistungsausweitungen wie Grundrente, Mütterrente und Rente mit 63 wieder abzuschaffen und das Renteneintrittsalter perspektivisch an die steigende Lebenserwartung zu koppeln.“
Nur so ließe sich das Verhältnis zwischen Beitragszahlern und Rentenempfängern langfristig stabilisieren, argumentiert Steiger. Und weiter: „Statt immer neuer Belastungen brauchen wir endlich eine spürbare Entlastung der Beitrags- und Steuerzahler.“
Er redet gern von Frieden und von Verhandlungen, die man jetzt – kreuzen Sie bitte an – a) mit Washinton, b) mit Brüssel, c) mit Selenskyj unbedingt führen müsse. Und immer, wenn Russlands Präsident, ein international mit Haftbefehl gesuchter Kriegsverbrecher, seine nächste „Friedensinitiative“ ankündigt, folgt darauf ein massiver militärischer Angriff mit Drohnen und Raketen gegen Wohnhäuser und kritische Infrastruktur.
Ziel dieser Angriffe ist nicht als nackter Terror gegen die Bevölkerung
Denn deren Widerstand will Putin brechen.
So auch in der vergangenen Nacht, als Russland die Hauptstadt der Ukraine mit 60 Raketen und Marschflugkörpern angriff, darunter die Hauptkirche des zum Weltkulturerbe zählenden Höhlenklosters in Kiew.
Bilder der Schäden am jahrhundertealten Höhlenkloster zeigen Flammen auf dem Dach unter den vergoldeten Kuppeln der Mariä-Entschlafens-Kathedrale. Das Kloster wurde um 1050 im historischen Kiewer Reich gegründet. Es gilt als der älteste und heiligste Klosterkomplex der Region, von dem aus sich das Christentum in der gesamten Kiewer Rus verbreitete.
Für Ukrainer ist die Anlage ein unersetzliches Zeugnis ihrer Jahrhunderte alten Staatlichkeit, Kultur und Geschichte. Der riesige Komplex umfasst unterirdische Höhlen mit Reliquien, den berühmten Lawra-Großglockenturm und die wiederaufgebaute Kathedrale.
In der jüngeren Geschichte steht das Kloster im Zentrum der Trennung der ukrainischen von der russisch-orthodoxen Kirche. Der ukrainische Staat übernahm schrittweise die Kontrolle über Teile des Areals, um den Einfluss des Moskauer Patriarchats zu verringern.
Wenn Sie also mal wieder PR-Fotos von Putin im Netz finden, wie er ehrfürchtig dreinschauend in einer orthodoxen Kirche ein Kerzlein entzündet – lassen Sie sich nicht täuschen! Auch das ist genauso verlogen wie alles andere, was in dieser Zeit aus dem Kreml kommt…
Am Samstagabend haben vier „Jugendliche“ in Halle (Sachsen-Anhalt) vier junge Mädchen (13, 14) in einer Wohnung in Halle vergewaltigt. Zwei der Opfer wurden stationär im Krankenhaus behandelt, zwei ambulant.
Drei strafmündige Verdächtige wurden festgenommen und befanden sich in Gewahrsam, wahrscheinlich sind sie inzwischen wieder raus.
Die Polizei spricht von „einem schweren Sexualdelikt zum Nachteil mehrerer Mädchen“. Mehr wurde nicht bekanntgegeben. Zu den Tätern: „Jugendliche“, wobei man dann immer sofort weiß, um wad für Jugendliche es sind handelt, wenn nicht mehr dazu geschrieben steht
Die „Jugendlichen“ sind Gäste aus Mali und Portugal.
Wenn man in Deutschland ins Gespräch kommen will, dann muss man entweder zu „ungescriptet“ oder zur BILD gehen. Und weil bei Bens Portal jüngst Björn Höcke stundenlang plaudern durfte, hat CSU-Urgestein Pater Gauweiler die Variante BILD genutzt. Seine Analyse: Es gibt seit Jahren deutliche Mehrheiten rechts von der Mitte, gleichzeitig regiere die Regierung links von der Mitte.
Die Erkenntnis ist nicht neu, aber dennoch richtig
Deshalb schlägt der Bayer etwas Originelles vor. Die AfD sei „tabuisiert“, die FDP „zu schwach“, deshalb sollte seine CSU bundesweit in einer Wahlgemeinschaft mit den Freien Wählern (FW) an den Start gehen.
Das sei das geeignete Mittel gegen den durch die „Brandmauer“ entstandenen Zwang, immer mit SPD und Grünen falsche Politik machen zu müssen.
Nur in Bayern – na klar – sei das dank der CSU und der Freien Wähler anders.
Seit 2018 regieren die ruhig und erfolgreich den Freistaat, auch weil FW-Chef Hubert Aiwanger das Profil seiner Partei deutlich geschärft habe.
Natürlich, das weiß natürlich auch Gauweiler, ist das alles nicht so einfach. Bundesweite Listenverbindungen verschiedener Parteien sind nämlich in Deutschland nicht erlaubt, Listenvereinigungen allerdings schon. Da müssten Juristen nochmal drüber schauen.
Ich bin bei sowas skeptisch
Die Freien Wähler haben zuletzt bei Wahlen schlecht abgeschnitten, sind in Brandenburg und Rheinland-Pfalz aus den Landesparlamenten geflogen und nicht einmal nahe 5 Prozent bei der Bundestagswahl gekommen.
Es ist eigentlich alles da, um Deutschland schon jetzt vernünftig zu regieren, wenn die Union mit der „Brandmauer“ aufhörte und sich die AfD von völkischen Schwurblern und „Kremlstrichern“ konsequent trennen würde. Und da beides nicht passiert, wurschteln sie alle so weiter und träumen von neuen Parteien.
Diese Reise verstößt gegen deutsche Interessen, und wenn Sie mich fragen, ich finde es abstoßend, was sich die vier Herrschaften von der AfD erlauben, die Anfang Juni zu einem „Wirtschaftskongress“ ins russische St. Petersburg reisen. Der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, Steffen Kotré, wird dabei sein, der sächsische AfD-Landeschef und -Landtagsabgeordnete Jörg Urban natürlich, nicht zum ersten Mal. Dann der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Markus Frohnmaier, und der Europaabgeordnete Petr Bystron.
Kotré sagte, er wolle zeigen, „dass wir Friedensdiplomatie wollen und keine Kriegsrhetorik, wie sie die Bundesregierung leider unbegründet von sich gibt“. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine erwähnte er nicht. Deutschland brauche wieder „preiswerte und sichere Energie aus Russland“, damit Putin seine täglichen Angriffe auf ukrainische Städte, all das Töten und Morden mit deutschem Geld ungehindert fortsetzen kann. Das hat Kotré natürlich nicht gesagt – warum eigentlich nicht? –, aber das wäre die direkte Folge.
Sachsens Landeschef Urban schoss mal wieder den Vogel ab: „Sachsen braucht Russland als Garant für Frieden und Wohlstand in Europa.“ Man möchte laut lachen, denn kein Land in ganz Europa steht weniger für Frieden und Wohlstand als Putins Russland. Genau deshalb wollen die Osteuropäer mit Moskau auch nichts mehr zu tun haben. Weil es den eigenen und den Menschen draußen nichts Positives anbieten kann. Außer das, was zufällig aus dem Erdboden kommt.
Aber die wenigen Deutschen, die zu Putins Propagandashow ins schöne St. Petersburg reisen, dürften genau wissen, dass sie vom Kreml-Regime als nützliche Idioten vorgeführt werden.
Und, damit Sie mich nicht missverstehen, vor Putins Angriffskrieg waren auch Politiker von SPD und CDU immer gern in St. Petersburg dabei, wenn der frühere KGB-Offizier zum Stelldichein lud.
Jetzt, 1,4 Millionen Opfer weiter, folgen nur noch die Putins Einladung, die von ihm abhängig sind oder mit denen sonst niemand etwas zu tun haben will. So wie jetzt die vier Weltpolitiker von der AfD.
Dass die dort eine große Bühne bekommen, hat auch einen direkten kausalen Zusammenhang dazu, dass man der von mehr als 10 Millionen Deutschen in freier und geheimer Wahl gewählten AfD immer noch ihre parlamentarischen Rechte weitgehend verweigert. Das ist skandalös und eine Schande, so wie die ganze „Brandmauer“ eine Schande für ein freies Land ist. Aber die deutsche Allparteien-Verhinderungskoalition treibt die AfD geradezu in die Arme von Leuten wie Putin.
Wenn sie in Berlin nicht ernst genommen oder empfangen werden, dann fliegen sie halt nach Washington D.C., Moskau oder … ja, St. Petersburg. Die Welt wächst zusammen, die AfD müsste allein deshalb schon Befürworter der Globalisierung sein.
Der russische Präsident Wladimir Putin ist Schirmherr des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg vom 3. bis zum 6. Juni und in der Regel auch der prominenteste Redner dort. Im vergangenen Jahr betonte Putin dort am Rednerpult seine Maximalforderungen in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine: „Wo der Fuß eines russischen Soldaten hintritt, das gehört uns“, sagte er. Ich bin sicher, dass es in der AfD und bei ihren Wählern sehr viele Patrioten gibt, die das ganz anders sehen. Schade, dass den Putin-Lautsprechern in der Partei niemand energisch entgegenzutreten wagt.
Fehlende Büros, Unterkünfte und Parkflächen für die Beamten: Jede dritte Polizeiwache in Deutschland ist in einem fragwürdigen Zustand, anscheinend besonders bei der Bundespolizei. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert dringend eine bessere Infrastruktur. GdP-Mann Andreas Roßkopf gegenüber der „Rheinischen Post“: „Der Zustand vieler Gebäude und Wachen ist nicht mehr hinnehmbar.“
In Deutschland werde viel über eine „moderne Sicherheitsarchitektur gesprochen, während Polizisten „gleichzeitig mit Eimern unter tropfenden Decken stehen oder in völlig überalterten Gebäuden Dienst verrichten müssen.“
Das Thema ist nicht neu
Schon oft wurde der Zustand von Polizeiwachen oder auch Unterbringung und Verpflegung der Männer und Frauen in Uniform kritisiert, wenn sie zum Beispiel bei „Großlagen“ mehrere Tage im Einsatz sind.
Man kann die Wertschätzung der Arbeit unserer Polizisten auch daran erkennen, wie die Politik und der Staat mit ihnen umgeht.
In der Wache etwa im Berliner Regionalabschnitt Friedrichstraße – zuständig für Kriminalitäts-Hotspots wie Görlitzer Park und Kottbusser Tor – herrschen laut der Berliner Gewerkschaft der Polizei unerträgliche Arbeitsbedingungen. „Neben bröckelnder Bausubstanz und eklatantem Platzmangel für die Beschäftigten flattern Motten durch die Schränke, tote Ratten wurden bereits entdeckt“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Dabei würden auch arbeitsrechtliche Vorschriften und eklatante Gesundheitsgefahren ignoriert.
Warum guckt sich das eigentlich noch irgendjemand an? Ich verstehe es wirklich nicht. Beim Eurovision Song Contest (ESC) in Wien haben am Wochenende tatsächlich 8,935 Millionen Menschen in Deutschland den überflüssigsten Musikwettbewerb vor dem Fernsehbildschirm verfolgt. Europaweit waren es sogar etwa 160 Millionen Menschen – ein Indiz, dass der alte Kontinent doch untergehen könnte.
Als ich sehr viel jünger war und das Ding noch „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ hieß, waren meine Freunde und ich immer am Start, wenn Europas Länder ihre Besten ins Rennen schickten. Ihre Besten, nicht irgendwelche No-Names.
ABBA und Céline Dion wurden nach ihren Siegen im „Chanson-Wettbewerb“ richtige Weltstars.
Ich war damals gerade 15 Jahre jung und – sehen Sie mir das nach –, nach Abbas Sieg verliebt in Agnetha Fältskog, und ich setzte Himmel und Hölle in Bewegung, um mit meinem Freund Rainer Karten für den Auftritt von ABBA in der Dortmunder Westfalenhalle zu ergattern. Und wir schafften es, saßen dort und schmachteten in der dritten Reihe zu Füßen der göttlichen Blondine. Aber die Frau konnte auch tatsächlich singen.
Singen, verstehen Sie, was ich meine?
So richtig mit Musik und Stimmen, mit Liedern, die intelligent, Schmachtfetzen oder wenigstens Ohrwürmer waren.
Aber heute? Ich wette, die meisten von Ihnen können sich an die Namen der vergangenen deutschen Bewerber nicht mehr erinnern, an deren Liedchen ganz sicher nicht.
Die aktuelle deutsche Verliererin Sarah Engels, die nur aus vier Ländern überhaupt Stimmen bekam und komplett durchfiel, hat man vielleicht noch zwei, drei Tage im Ohr.
Aber Abor & Tynna mit dem Song „Baller“, Isaak, „Lord of the Lost“ – passender Name –, Malik Harris, Jendrik, Ben Dolic … wtf, wer ist das?
Und warum dürfen sie als Vertreter unseres ohnehin schon geschundenen Landes da auftreten?
Ich bin nicht im Team „Früher war alles besser“
Wirklich nicht. Aber da gab es wenigstens – neben unseren zwei Siegertiteln von Nicole und Lena Meyer-Landrut – sehr viele Interpreten, die den Namen verdienten und die erfolgreich wurden, wie etwa der österreichische Sieger Udo Jürgens, den Sie alle kennen. Julio Iglesias und Olivia Newton-John wurden Weltstars danach, ohne in diesem Wettbewerb gewinnen zu können. Aber sie waren dabei.
Und, auch das gehört aus deutscher Sicht unbedingt erwähnt
Wenn der Kölner Entertainer Stefan Raab für Deutschland Kandidaten suchte und einmal selbst auf der Bühne stand, war jedenfalls was los und wir wurden international mal kurz als doch nicht so langweiliges Land wahrgenommen.
Nach Informationen der „Saarbrücker Zeitung“ hat der NDR für die peinliche Teilnahme am ESC in Wien rund 620.000 Euro bezahlt. Das ist Ihr Geld. Und es wäre besser angelegt gewesen, hätte man es an die Bahnhofsmissionen gespendet.
Möglicherweise treffen Sie später irgendwann mal jemanden dort, der oder die für Deutschland beim ESC singen durfte …