Klima, Frauen, Impfung: Wir bitten Dich, erhöre uns!

Heute Morgen war ich erstmals seit über zwei (Corona-)Jahren wieder in einer Heiligen Messe in einer früheren Gemeinde unseres damaligen Wohnortes. Online-Anmeldung, Maske auf, nur zwei Leute pro Bankreihe, Impfausweis vorweisen am Eingang – Spiritualität geht anders. Aber hilft ja nix, Gott ist alternativlos.

Heute ist der 4. Advent, bis zum Heiligen Abend sind es noch fünf Tage. Die Fürbitten trug eine Frau in grüner Jeans mit Sneakers und kurzen Haaren vor und bat Gott, dass Männer und Frauen einen gleichberechtigten Platz in der katholischen Kirche einnehmen können, dass Natur und Klima geschützt werden, dass die derzeit werdenden Mütter, die sich auf die Geburt ihres Kindes freuen, ihre Schwangerschaft ebenso gut durchstehen, wie die Mütter, die eher Probleme als Vorfreude verspüren. Kann man alles machen, keine Frage. Sind wichtige Themen auch für uns gläubige Christen.

Aber ich habe ganz subjektiv den Eindruck bei den heutigen Gottesdiensten, dass Themen durchaus mit einem gesellschaftspolitischen Hintergrund gewählt werden, was mich vor 35 Jahren zum Austritt aus der evangelischen Landeskirche in Lippe bewogen hat. Nun ist der Zeitgeist auch hier angekommen. Wissen die Kirchenoberen in Deutschland noch, dass die katholische Kirche seit 2000 Jahren besteht, weil sie der Fels in der Brandung des Zeitgeistes war? Und dass sie weitere 2000 Jahre niemals schaffen wird, wenn sie sich einfach nur gesellschaftlichen Strömungen anpasst.

Ein Facebook-Freund schreibt mit heute morgen, dass in seiner katholischen Gemeinde im Ruhrgebiet jetzt eine „Impkirche“ angeboten werde.

Eine örtliche Arztpraxis stehe im Gotteshaus parat, um bei Bedarf direkt loszuimpfen.

Hey, Leute, ich bin dafür, dass sich jeder impfen lassen solle, wenn er oder sie das selbst will. Dafür muss es flächendeckend Angebote geben. Aber in einer Kirche, in einem Gottesdienst?

 

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Dieser Artikel wurde 22 mal kommentiert

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  2. S v B Antworten

    Traurig, lieber Herr Kelle, dass die fragwürdigen Attitüden und Praktiken der evangelischen Kirche Sie nun auch allmählich in der katholischen einholen. Abgezeichnet hat sich dies allerdings schon seit längerem. Die einzige Religion, die der unsäglichen Beliebigkeit des westlichen Zeitgeistes wohl noch für lange Zeit Paroli bieten wird, ist der Islam. Während sich die christlichen Kirchen in einem Zustand der Auflösung zu befinden scheinen, trotzt der Islam allen zeitgeistigen Strömungen und Anfechtungen. Gerade dies dürfte es ihm ermöglichen, seine Gläubigen „bei der Stange zu halten“ (sorry für die flapsig-profane Ausdrucksweise). Zudem kann man wohl davon ausgehen, dass der Islam suf weiteren Zulauf bauen kann. Dies ist beispielsweise in Afrika der Fall. Mehr als 60% aller Bewohner Afrikas sind bereits Muslime, Tendenz steigend. Aber auch in Europa dürfte ein zunächst eher langsam wachsendes Potenzial, dessen Wachstumsdynamik sich mit der Zeit durchaus verstärken könnte. Wenn sich nicht ganz bald Grundlegendes ändert, wird absehbar, dass sich die christlichen Kirchen in zunehmende Bedeutungslosigkeit manövrieren. Wohlgemerkt, auf eigenes Betreiben. Ach ja, auch was dies angeht, wäre es durchaus verlockend, einen Blick in die fernere Zukunft Europas werfen zu können. Auweh, vielleicht lieber doch nicht. Man müsste mutmaßlich doch zu vieles erkennen, das einen in helle Aufregung versetzen, ja in totale Verzweiflung stürzen würde. Wer könnte solches wirklich wollen? Wer könnte es ertragen?

  3. S v B Antworten

    Sorry, Korrektur, es sollte heißen:

    Aber auch in Europa dürfte sich ein zunächst eher langsam wachsendes Potenzial zeigen, dessen Wachstumsdynamik sich mit der Zeit durchaus verstärken könnte.

  4. H.K. Antworten

    Es sind verrückte Zeiten.

    Überall.
    Also auch in den Kirchen.

    Die „Vorstandsvorsitzenden“ der evangelischen und katholischen Kirche legen mal eben und ohne rot zu werden ihre Kreuze ab, um bloß niemanden zu „provozieren“.

    Über dem Portal meiner ( ? ) Kirche hier prangte über mehrere Monate die Regenbogenfahne in Größe mehrerer Quadratmeter.

    Im Pfarrbrief wird gegendert, was das Zeug hält.

    Und „Maria 2.0“ oder wie das heißt stellt Forderungen, die zumindest bei mir zu Stirnrunzeln führen.

    Ich warte drauf, daß demnächst die ersten Bischöfe und Kardinäle freiwillig ihre Plätze für Bischöfinnen und Kardinalinnen, die nicht mehr ernannt, sondern von Mehrheiten ( ? ) gewählt werden, freimachen.

    Wer hätte vor wenigen Jahren gedacht, daß in diesem Land eine Pfarrerstochter Regierungschefin ist ( inzwischen: Gott sei Dank: war ), die es für nötig hält, islamischen Opfern von Anschlägen ihre Kondolenz zu erweisen, Opfern von islamistischen Attentaten und Morden dies aber verweigert.

    Wer hätte es für möglich gehalten, daß gläubige Christen ihre Kirche nicht betreten dürfen ( nur 2 G ), Kaufwilligen vor Weihnachten der Zutritt zu Kaufhäusern, Baumärkten etc. verwehrt wird, daß Angehörige ihre Kranken und Alten nicht besuchen dürfen, ja, daß sich Familien zum Weihnachtsfest nicht treffen können und ihnen dafür Strafen drohen, falls sie es dennoch wagen.

    Wer hätte gedacht, daß Nachbarn, Verkäufer, Resraurantbedienungen von einer Regierung gegen ihren Willen zu Kontrollorganen, Blockwarten und Denunzianten gemacht werden ?

    Und wer hätte für möglich gehalten, daß all das dazu führt, daß die Regierungschefin, die dafür letztlich verantwortlich ist, nach wie vor die „beliebteste Politikerin des Landes“ ist – zumindest laut angeblicher Umfragen.

    Ob es wirklich besser wird, nun, wo diese „Dame“ das s(t)inkende Schiff verlassen hat ?

    Quo vadis Germania ?!

    • S v B Antworten

      Es war für mich völlig unverständlich, ja unerträglich, dass gerade Pfarrer und Priester besonders in den ersten Pandemiemonaten ihre völlig verunsicherten und verängstigten Kirchenmitglieder meist schmählich im Stich gelassen haben. Im übrigen hat sich auch die niedergelassene deutsche Ärzteschaft in jener Zeit nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Als die Menschen im Land diese beiden Berufsgruppen ganz besonders dringend gebraucht hätte, haben sich viele ihrer Angehörigen – wohl aus purer Angst vor eigener Ansteckung – verweigert. Durch oft monatelang aufgeschobene Untersuchungen, Überweisungen und Operationen kam es, so muss man annehmen, zu zahllosen, statistisch nicht greifbaren medizinischen „Kollateralschäden“ (welch grausiges, aber treffendes Wort in diesem Zusammenhang). O ja, auch WEGEN Covid kann man sterben. Meist mit gewissem zeitlichen Verzug, gewiss aber außerhalb jeglicher statistischer und medialer Wahrnehmung.

    • Achim Koester Antworten

      Lieber H.K.
      Die beiden „Vorstandsvorsitzenden“ Marx und Bedford-Strohm haben doch nur erfüllt, was über Petrus in der Bibel steht:“noch bevor der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnet haben“.
      Ich halte es da eher mit Voltaire(?)“Ich bin Atheist – Gott sei Dank“

      • H.K. Antworten

        Lieber Herr Koester,

        ich beurteile Menschen nicht nach ihrem Glauben, ihrer Hautfarbe o.ä.

        Meines Erachtens kann ein Atheist durchaus ein christlicheres Weltbild haben, als so mancher „Scheinheilige“.

        Wenn wir uns überlegen, was so alles im Namen des Christentums ausgeheckt und veranstaltet wurde, so ist das wahrlich kaum ein Ruhmesblatt, zumindest nach heutigem Weltbild.
        Aber das Christentum hat sich seit der Kreuzritterzeit doch erheblich geändert.

        Was ich vom Islam(ismus) nicht wirklich sagen kann.

        Entscheidend scheint mir der Charakter eines Menschen zu sein – und seine Menschlichkeit.

  5. Alexander Droste Antworten

    “ … Online-Anmeldung, Maske auf, nur zwei Leute pro Bankreihe, Impfausweis vorweisen am Eingang – Spiritualität geht anders. …“

    Was würde Jesus Christus davon halten?

    Er würde fragen: Warum sucht ihr Gott in solch einem Haus, in dem Satan regiert?

  6. John Brunswick Antworten

    Vielleicht sollte die Kirche in ihren Häusern auch gleich wieder das Geldwechseln erlauben, wenn schon alles andere an christlichen Werten dem Mainstream geopfert wird.

  7. Hans Wolfgang Schumacher Antworten

    „Online-Anmeldung, Maske auf, nur zwei Leute pro Bankreihe, Impfausweis vorweisen am Eingang “ Bizarr. Also, ich bin schon seit sehr vielen Jahren nicht mehr kirchlich organisierter Christ und sicher alles andere als bibelfest, aber war da nicht mal was in der Richtung, dass Jesus einem Lepra – Kranken die Hand aufgelegt hatte ? ( Ohne den Kranken vorher zu desinfizieren und ohne sich selbst Handschuhe über zuziehen ) Und diejenigen, welche sich heutzutage anmassen in seiner Tradition zu lehren und zu handeln machen sich nun wegen einer der Grippe sehr ähnlichen Erkrankung in ihre edlen Gewänder ? Mein Gott, wenn das Jesus sieht !

  8. Wolfgang Heppelmann Antworten

    Pfarrer, die so handeln, haben keinen Glauben mehr. Sie warten nur noch auf die Geldüberweisung am Monatsende. Bei ihrer ‚Arbeit‘ machen sie sich die Hände nicht schmutzig, das gilt allerdings nicht für deren Gewissen, so sie eines haben. Sechs Jahre war ich bei der evangelischen Kirche angestellt. Sein Sie versichert; nirgens wird mehr gelogen, falsches Zeugnis abgelegt, in manchen Fällen sich am Kulturgut bereichert oder alten Menschen Antiqitäten mit einem Heilsversprechen abgeluxt, usw, wie eben dort. Diese Banausen verstellen wirklich Gläubigen regelrecht den Weg zu ihrem Gott. Diese allerchristlichen Kirchen in Deutschand sind eine Schande für die Religion der Gläubigen. Man sollte Museen aus den Gebäuden machen, dann kommen auch wieder Besucher, um sich an der Architektur und den Kunstwerken zu erbauen. Und das „Klima“ in den Kirchen wird dann auch wieder besser.

  9. gerd Antworten

    „Online-Anmeldung, Maske auf, nur zwei Leute pro Bankreihe, Impfausweis vorweisen am Eingang – Spiritualität geht anders. Aber hilft ja nix, Gott ist alternativlos.“

    Und was wollen Sie jetzt tun werter Herr Kelle? Austreten wie vor 35 Jahren aus der evangelischen Landeskirche? Wer Gott noch in den Amtskirchen sucht und den Herrn dort nicht findet, sollte sich nicht wundern. Ich selber werde nicht aus der Kirche austreten, allerdings solange kein Kirchengebäude mehr betreten, bis dieser Wahnsinn ein Ende gefunden hat.

  10. S v B Antworten

    Tschuldigung, off topic, dafür irony on…

    Zeitungsbeilage von Aldi. Im Angebot dort „Hähnchen-Innenfilet“. Nur zu verständlich, dass sich bei mir umgehend Verunsicherung einstellte. Hm, handelt es sich in vorliegendem Falle lediglich um eine anatomische Lagebezeichnung oder am Ende doch um einen – wenn auch etwas missglückten – Genderversuch…???

    • H.K. Antworten

      „ … Genderversuch …“

      Bei einem „Versuch“ ist es nicht geblieben:

      Leider bin ich erst gestern darauf aufmerksam gemacht worden, möchte es aber niemandem vorenthalten, was „ in diesem unserem Lande“ so vor sich geht.

      Wer mag, schaut einmal bei youtube unter

      „ Bundeswehr Einhorn Attrappe“

      und

      „ Pailette geht immer (Gästin: Anastasia Biefang)“

      FSK: MINDESTENS 18 …

      NEIN, es ist KEINE Satire …

      • S v B Antworten

        Unlängst bin auch ich auf dieses Video gestoßen. Erstaunlich, wie tolerant, bunt und offen unsere Bundeswehr inzwischen doch ist. Ana Biefang, die Transgender-Soldatin ist ja alles andere als unsympathisch, aber dennoch, was ihre wohl sehr bewusst auf Provokation angelegten öffentlichen Statements angeht, so sollte eine (noch) als seriös anzusehende Institution wie die Bundeswehr doch in der Lage sein, seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen entschieden mehr Zurückhaltung bei öffentlichen Auftritten abzuverlangen. Eine Soldatin im Range Biefangs sollte von ihrem Arbeitgeber angehalten werden, ihre sexuellen Vorlieben – hier speziell Aktivitäten im Darkroom – nicht in die Öffentlichkeit zu tragen. Wenn die Bundeswehr schon derlei kompromittierende öffentliche Geständnisse Ihrer Mitarbeiter „durchgehen“ lässt, na, dann weiß ich beim besten Willen nicht mehr, was ich von dieser Institution noch halten soll. Warum verspüren mache Leute heute einen solch unwiderstehlichen Drang, selbst intimste Wünsche und Erlebnisse in alle Welt hinaus zu posaunen? Geltungssucht, Selbstdarstellung? Möglich scheint heute eben alles. Selbst in der Bundeswehr. Na dann mal weiter so.

        • H.K. Antworten

          Man ( also: zumindest meine Wenigkeit ) fragt sich unwillkürlich, was etwas Derartiges soll, außer dafür zu sorgen, daß Herr Putin nicht mehr aus der dauerärztlichen Behandlung herauskommt.

          Seit der die Videos gesehen hat, wird er von nicht enden wollenden Lachkrämpfen geschüttelt und bedarf orthopädischer Behandlung, da er sich von 09:00 bis 15:00 dabei unablässig auf die Schenkel schlägt, was insgesamt dem Mittagessen abträglich ist.

  11. Martin Ludwig Antworten

    Wer eine Kirche unterstütz, die für Ausgrenzung steht, der hat keinen der christilichen Werte gelebt oder auch nur verstanden. Ich empfehle hierzu: Lk 17:11-19, Lk 19,1-10 oder Joh 4.
    Ich bin mit Mitte 30 weder streng katholisch noch gläubiger Christ, ich lebe jedoch grundsätzlich die christlichen Werte weil ich der Meinung bin, dass eine Gesellschaft eine gemeinsame Moralvorstellung benötigt um gemeinschaftlich funktionieren zu können. Wenn die Kirche beginnt die Gemeinschaft zu untergraben, hat sie für mich keine Daseinsberechtigung mehr! Glaube darf niemals spalten, sonst wird letztlich nur Hass gepredigt.
    Bitte verstehen Sie, lieber Herr Kelle, das nicht als Angriff. Ich bin letzlich entsetzt und schokiert, dass katholische oder evangelische Pfarrer sich für soetwas hergeben und damit das Gotteshaus und alles wofür es errichtet wurde nicht nur zweckentfremden sondern entwürdigen. Ich fühle mich außerdem nochmals bestärkt in meiner Entscheidung, aus der Kirche ausgetreten zu sein…gleichwohl ich, wie bereits erwähnt, ein großer Freund „christlicher“ Werte bin.

  12. Franz Reinartz Antworten

    Lasst die [vollständig geimpften oder genesenen] Kindlein [nach Voranmeldung und Platzreservierung, auf dass ihre Kontakte verfolgt werden können] zu mir [mit Maske und Abstand] kommen.

    • Alexander Droste Antworten

      „Lasst die [vollständig geimpften oder genesenen] Kindlein [nach Voranmeldung und Platzreservierung, auf dass ihre Kontakte verfolgt werden können] zu mir [mit Maske und Abstand] kommen.“

      … ich werde sie infizieren. Omicron – Amen

      Halleluja, Gott boostert euch!

  13. colorado 07 Antworten

    Da predigt man vom Vertrauen ins Gebet und auf Gottes Hilfe und gleichzeitig lenken dieselben Prediger dieses Vertrauen total auf Politik und Medizin um.
    Pater Karl Wallner sagte, die Kirche traue Gott zu wenig zu. So ist es.
    Im Übrigen hat die Kirche andere Aufgaben als den verlängerten Arm des Staates zu spielen.

  14. Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

    Die Verwerfungen unserer Gesellschaft gehen letztlich zurück auf den massiven Glaubensverlust, der in den christlichen Gemeinschaften schon seit Jahrzehnten um sich greift.

    Der Gesundheitswahn, die Gender-Ideologie, die Klima-Hysterie, die Rassismus-Debatte, die Sexuelle Vielfalt, das dritte Geschlecht, MeToo und Woke, alle diese Bewegungen sind auf die Hybris des Menschen zurückzuführen, der meint, er sei Herr über die Welt und könne alles regeln.

    Die träge Mehrheit ist dankbar, wenn sich vermeintliche Macher an die Spitze setzen und ihr vorgaukeln, sie werden das Ding schon schaukeln.

    Multimilliardäre und Ideologen wie Gates, Zuckerberg, Musk, Bezos, Schwab und wie sie alle heißen, sie wollen mit ihren Allmachtsphantasien die Führung der ganzen Welt übernehmen, koste es, was es wolle. Sie haben durch ihren Reichtum Einfluß auf NGOs und die Politik verschafft. Wie weit das Finanzsystem von ihnen abhängig ist, mag man gar nicht wissen.

    Die Spitzen der katholischen Kirche und der evangelischen Gruppierungen sind auch weitgehend den Mächtigen verfallen und verbreiten mehr politische Thesen als die Worte der heiligen Schrift. Nur ganz wenige Bischöfe scheinen die Manöver zu durchschauen. Sie werden als Spinner diffamiert (Viganó und Müller) oder wenigstens als unzeitgemäß weil konservativ kritisiert (Woelki und Voderholzer).

    Mein Mann und ich haben eine kath. Kirche gefunden, die eine Christmette ohne G’s und Tests anbietet. Einzige Bedingung ist die Maske! Ein Lichtblick!

    • H.K. Antworten

      Das sind die feinen Unterschiede:

      Hier wurden die Gemeindemitglier*/:/-/_/Innen gestern „zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit“ zu einer „Frühschicht“ am kommenden Donnerstag, 23.12.2021, um 06:00 mit anschließendem Frühstück im Gemeindehaus eingeladen – „unter 2G-Bedingungen“.
      Da bleiben dann Kirche und Gemeindehaus für so manchen zu.

      Der Kirchensteuern zahlende Mensch fragt sich da unwillkürlich: Was ist eigentlich, wenn Hochwürden zu einem Sterbenden gerufen wird ?
      Lässt er sich da erst das Impfattest zeigen ?
      Und was, wenn im kommenden Jahr, nach neuer EU-Regelung, dueses Attest zwar vorhanden, aber – leider, leider – vorgestern abgelaufen ist ?

      Aber ist ja auch egal – die Kirchensteuer fließt so oder so …

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