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Man muss wohl genau hinschauen, was Herr Gates und seine Stiftung tun

Bei Johannisbeerkuchen und Kaffee sprach mich ein Freund und Förderer meiner medialen Arbeit jetzt auf ein Thema an, das er bei unserer Mediengruppe bisher vermisst: Bill Gates. „Könnt Ihr euch nicht mal ausführlich dieses Mannes, seiner Stiftung und seiner Agenda annehmen“, wollte er wissen, und ja, das können wir.

Aber wo setzen wir an?

Bill Gates und seine seit vergangenem Jahr getrennt von ihm lebende Frau Melinda betreiben auch getrennt als Paar weiter eine global agierende Stiftung, die behauptet, zur Weltgesundheit beitragen zu wollen. Und zu globaler Bildung für alle. Und zur Eindämmung der Überbevölkerung. Und zur Bekämpfung der Armut. Also erst einmal nachdenkenswerte Ziele, die solche Leute ja manchmal haben, wenn sie nicht ganz mittellos sind.

Die „Bill & Melinda Gates Foundation“ hat ein Stammkapital von 46,8 Milliarden US-Dollar und ist damit die größe private Stiftung auf unserem Planeten. Der Microsoft-Gründer ist einer der reichsten Menschen der Welt und beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit der Bekämpfung  der Malaria und der Kinderlähmung. Und damit kommen wir automatisch zum Impfen, was Gates und seine Stiftung auch bei Covid-19 als – darf man das schreiben? – Geschäftsmodell entdeckt zu haben könnte. Ich formuliere das etwas zurückhaltender als normal, weil ich seit zwei Wochen mehrere Klageschriften von renomierten Anwaltskanzleien wegen unserer Beiträge auf dem Tisch habe. Und Geld ist wirklich endlich, wenn sie – wie ich – die Welt retten und den Medienmarkt revolutionieren wollen.

Aber was macht dieser Bill Gates mit seiner Stiftung denn ganz praktisch? Er spendet Millionen an die Charité in Berlin und an das regierungsfreundliche Wochenmagazin „Der Spiegel“. Gerade hat mein Freund Boris Reitschuster öffentlich thematisiert, dass die Gates-Stiftung 1,4 Millionen US-Dollar in monatlichen Tranchen à 100.00 an die Stiftung des Arztes, TV-Comedians, Bestsellerautors und Hobby-Zauberers Dr. Eckart von Hirschhausen überweist. Aber für was? Lesen Sie hier die informative Recherche von Boris zu Gates Hirschhausen-Connection.

Der „Spiegel“, der früher ein absolutes journalistisches Premiumprojekt war, erhält von der Gates-Stiftung jedes Jahr 760.000 Euro, erst einmal bis 2025. Warum? Bekommt die BILD das auch? Oder die WELT?

Im Internet ist auf vielen Seiten zu lesen, dass eine von der Gates-Foundation unterstützte Impfkampagne in Indien fast eine halbe Million behinderte Kinder hinterlassen habe und die Stiftung deshalb von der indischen Regierung aus dem Land geworfen wurde. Sogenannte „Faktenchecker“ auch in Deutschland widersprechen vehement, tragen aber auch wenig Erhellendes für ihre Auffassung vor. Bei vielen Lähmungen sei der Zusammenhang zur Impfung nicht nachgewiesen, heißt es. Unbestritten ist allerdings, dass die bei der Weltgesundheitsorganisation WHO erfassten Daten eine erhöhte Zahl von Lähmungen registriert sind, als „zu erwarten war“. Aber warum? Lag es wirklich nur an ungenauen Statistiken?

Sicher zu sein scheint, dass die indische Regierung die finanziellen Verbindungen zur Gates Stiftung nicht gekappt habe. Jedenfalls hat das indische Gesundheitsministerium in einer Pressemitteilung im Februar 2017 öffentlich klargestellt, das dass nicht der Fall sei.

Aber ist das wirklich so? Wohin verteilen die Gates sonst noch ihr Geld? An wen und für was? Auch an Medien und medizinische Einrichtungen in Indien vielleicht?

Mein Freund hat recht: Wir werden uns nun auch intensiver mit dem Thema Gates beschäftigen.

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