Neues aus der öffentlich-rechtlichen Parallelwelt: Von veganen Kommissaren mit lesbischem Migrationshintergrund

Sonntagabend, „Tatort“-Abend in der ARD… das war einmal. Über viele Jahre ein unverzichtbares Ritual in Millionen deutschen Haushalten, auch bei den Kelles. 19.30 Uhr per Telefon Pizza bestellen, 20.15 Uhr Tatort und danach noch Polit-Gelaber mit Sabine Christiansen oder später Anne Will.

Es ist vorbei, und das unwiderruflich, jedenfalls bei uns. Ach halt, Pizza bestellen wir natürlich manchmal doch noch…

In der Ankündigung zum heutigen „Tatort“ lese ich vorhin:

Schnell sind Hauptverdächtige gefunden: Zwei Mädchen als lesbisches Pärchen, das die Welt retten will. Sie verteilen Lebensmittel aus dem Mülleimer an Bedürftige und sind auf der Suche nach sich selbst, nach Identität, Geborgenheit, Aufmüpfigkeit und dem Loslassen vom Elternhaus…“

Ich habe keinen Bock mehr auf diese Krimi-Volkshochschule für Veganer. Ich möchte mal wieder einen „Tatort“, der sich um einen Bankraub dreht, ein paar Knackis mit Migrationshintergrund (wichtig!) kommen aus dem Knast, treffen sich bei Erika in ihrer Eckkneipe auf St. Pauli. Sie beschließen einen „Bruch“ zu machen, stürmen die Hauptfiliale der Volksbank, bedrohen die Kassiererin und fordern Geld. Einfach so, weil sie es können. Sie sind keine Sozialisten und nicht „Fridays for Future“, sie wollen Kohle, und zwar so viel wie möglich. Um sich einen Lamborghini mit Diesel-Hintergrund leisten zu können. Boaaah!

Auf den Notruf 11o eines Passanten wird Alarm ausgelöst, Streifenwagen rasen zur Volksbank, das SEK ist vorne mit dabei. Als die Täter „Allahu Akbar“ rufen, erscheint Dirty Harry, geht in die Filiale, sagt „make my day“ und erschießt zwei der Gangster. Fall gelöst.

Das wäre so ein Grundversorgungs-Krimi, wie ich ihn mir gemeinsam mit Millionen Gebührenzahlern wünsche. Aber ich und wir bekommen es nicht. Die Guten – sprich Fahnder – streiten lieber über den besten Weg, klimaneutral zu leben. Die Kommissarin ist schwanger, will „es aber nicht“ und fühlt sich eigentlich zu der Transgender-Kollegin hingezogen. Es kommt aber nicht zum Äußersten zwischen den Beiden, weil die eine Mitglied bei den Grünen ist und sich gerade am Morgen entschieden hat, dass sie heute ein Mann sein will…

Bin ich froh, dass es Netflix, Amazon Prime und ein Leben mit Familie und Freunden gibt. Ich ertrage diesen ganzen öffentlich-rechtlichen Schwachsinn nämlich nicht mehr.

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Dieser Artikel wurde 88 mal kommentiert

  1. Hans Wolfgang Schumacher Antworten

    Diese Volkserziehungs – Krimis sehe ich mir schon lange nicht mehr an. Sonst könnte ich vor Wut nicht mehr einschlafen.

  2. H.K. Antworten

    Also, ich fände es toll, wenn in unseren Tatorten von „Tatort“, „Wilsberg“, „Die Chefin“, „Der Kriminalist“ & Co. NUR noch schwarzafrikanische, Rastalocken tragende Kommissar*/:/-/_/Innen herumlaufen würden, die vielleicht während des Verhörs noch einen Kannibalen-gemäßen Knochen hervorwürgen, nachdem sie den Weg zum Fundort der Leichen ( vor allem „alter, weis(s)er Männer“ ) mit dem Lastenfahrrad mit vorn zwei und hinten einem montierten Blaulicht zurückgelegt haben. Während der Fahrt ruft dann immer der hinten sitzende Beifahrer mit migrantischem Akzent „tätttttü-tattta“.

    DAS wäre doch mal so, wie die Realität es im Alltag hergibt.

    Dagegen sehen Schimanski, Trimmel, Haferkamp und Kressin geradezu waisenknabenhaft aus …

    Und dafür bezahlt man ( frau auch ) doch gern die almosenhaften Zwangsgebühren – gern auch „etwas mehr“ …

  3. Chris Antworten

    Der Tagesspiegel hat mit Jugendlichen gesprochen:
    „Auf einmal sind alle bisexuell“

    Ist wahrscheinlich krass angesagt … Da muss doch mitmachen, oder?

    • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

      Passt irgendwie zum Thema:
      WZ vom 11. Dezember 2021 : „Vier Jungs an der Mädchenschule“.

      Am Neusser monoedukativen erzbischöflichen Mädchen-Gymnasium Marienberg möchten 4 Jugendliche (Mädchen) als Jungen angesprochen werden.

      Für Schulleiter Norbert Keßler scheint das das Normalste der Welt zu sein.: „Wir akzeptieren den Wunsch jeden Einzelnen.“ (Gut, daß noch keiner mal ein Waldi sein möchte, wauwau…).
      Nichts wird hinterfragt oder bewertet.
      Auch das Erzbistum sieht keine Probleme. Damit sich die „Jungs“ auch wirklich respektiert sehen, hat man ihnen separate Umkleideräume und Toiletten eingerichtet.

      Ich denke manchmal, ich lebe in Absurdistan oder träume ich?

      • Hans Fallada Antworten

        Liebe Frau Königs-Albrecht,
        auch wenn ich prinzipiell völlig bei Ihnen bin, ist die Lage am Marienberg komplexer als es scheint.
        Alle 4 sind in Therapie, so dass man hier keine Gender Ideologie vermuten muss.
        Oberstufenschulerinnen (solange keine Standesamtliche Namensänderung vorliegt, wird auf den Zeugnissen weiter der Mädchenname geführt) kurz vor dem Abschluss der Schule zu verweisen, wäre ja auch keine sinnvolle Lösung..

        • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

          Aber Therapie bedeutet doch, daß die vier Betroffenen auf keinen Fall beeinflusst werden sollen.
          Ich frage mich, wieso heutzutage Scharen von pubertierenden Kindern das Gefühl haben, in einem fremden Körper zu stecken.
          Meine Wahrnehmung ist, daß über sämtliche Medien alles verbreitet wird, was nicht dem Normalzustand entspricht.
          Ich bin mir bewußt, daß ich mit dem Wort „normal“ angreifbar mache, stehe aber dazu.

      • S v B Antworten

        Die Tendenz, ja die erklärte Bereitschaft von Lehrkräften (aber auch von anderen Erwachsenen), sich von Jugendlichen so richtig vorführen zu lassen, hat geradezu groteske Formen angenommen. Wie es scheint, sind Teile der Gesellschaft gegenwärtig gegen Belehrungen seitens des gesunden Menschenverstandes ein gutes Stück „immuner“ als gegen manche Viruserkrankung. Also lasst sie nur machen. Irgendwann kippt die Sache, vielleicht gar in ihr Gegenteil. Ich habe mich jüngst dazu entschlossen, mich ob so manchen praktizierten Unsinns entspannt, ja amüsiert zurückzulehnen und das Schauspiel möglichst bis zum Anschlag, sprich seinem süßen oder auch bitteren Ende zu verfolgen. Schau’n wir mal.

    • Monique Brodka Antworten

      Herr Kelle,
      herrlich herrlich was Sie da geschrieben haben! Sooo gelacht.
      Es stimmt alles, genauso ist es.
      Ein Gedanke hält mich aufrecht bei dem ganzen Wahnsinn: „nichts ist für die Ewigkeit“.
      So hoffe ich, dass auch dieser Kelch eines Tages geleert sein wird.

  4. GJ Antworten

    Na, das fing doch vor über 20 Jahren bei der Lindenstraße an. Das damalige Drehbuch ist heute das neue Normal. Doof allerdings, wenn der libanesische Nidal-Clanboss des Bremer Tatorts von 2013 (Brüder) heute den Bremer Kommissar gibt, der real ein im Irak gebürtiger Däne ist und gelernter Airbuspilot. Ich habe blöderweise ein gutes Namens- und Gesichtsgedächtnis.

  5. Lux Antworten

    Ich schaue mir diese Zuschauerverarschung auch nicht mehr an. Das ist stumpfsinniger und realitätsferner Propagandamüll zum Zwecke einer öffentlich-rechtlichen Volksverblödung.

    • H.K. Antworten

      Wer deshalb vors Bundesverfassungsgericht ziehen würde, könnte es sich gleich sparen.

      Der aktuelle Präsident würde niemals etwas in Frage stellen bzw. anders sehen als „Mutti“. Ob die nun noch im Amt ist oder nicht.

      • S v B Antworten

        Im (Kanzler-) Amt ist sie nun nicht mehr, wohl aber in Margot Honeckers Büro. So jedenfalls stand’s kürzlich zu lesen. Bemerkenswert. Irgendwie…

        Wenn ich bedenke, dass ich es seit jeher kategorisch ablehne, in der sicher völlig unschuldigen Gaststätte auf dem Kehlstein auch nur ein Glas Mineralwasser zu mir zu nehmen (wenn ich Besucher aus dem Ausland dorthin begleite), könnte ich mir vorstellen, dass es mir vergleichbar widerstreben würde, in Margot Honeckers Büro völlig unbelastet am Schreibtisch Platz zu nehmen. Ebenso wie am – oder gar im – Kehlsteinhaus würde sich meiner auch in Honeckers Büro ein arg mulmiges Gefühl bemächtigen. Offenbar hat Angela Merkel derlei Probleme nicht. Good for her.

          • S v B

            Ja watten nu? Vielleicht hat sich Merkel gar entschieden, die beiden Büros im Wechsel zu nutzen? Also erst ’n halbes Jahr in dem einen, danach der Wechsel ins andere. Wer weiß, am Ende macht’s ja gerade die Kombination beider Geister, die Merkel ein gewisses Wohlgefühl vermittelt? Ich halte inzwischen schon sehr vieles, wenn nicht alles, für möglich und liege damit wohl nicht mal sooo daneben.

          • H.K.

            Habe gerade nochmal nachgesehen.

            Scheint erst Margots und dann Kohls Büro gewesen zu sein, also als Altkanzler.

            Der kann sich ja nicht mehr wehren …

  6. Konrad Kugler Antworten

    Herr Kelle, meine einzige Sendung, die ich im TV nie verpassen wollte, war Mainz bleibt Mainz. Bis dort die Verblödung überhand nahm. Und das ist schon lange her.

  7. GJ Antworten

    Manchmal ist es aufschlussreich und gnadenlos selbstreflektierend, sich Sachen anzusehen, die man partout vorher nicht wollte. Dies traf gestern in meinem Fall auf 2 Sendungen zu. Der Tatort war die zweite und ich sah sie mir tatsächlich nur deshalb an, weil ich vorher den Kelleblock gelesen hatte. Es war befremdlich, denn mein Mann hätte normalerweise am Anfang weggeschaltet bei der asozial keifenden Lesbe auf dem Lastenfahrrad, die das Töchterchen aus gutem Hause mitsamt deren Cello in ihren „Lebenssumpf“ verbrachte, nicht ohne auf offener Straße die Mutter übelst anzubrüllen und zu beleidigen. Sogar weite Strecken deutscher Untertitel und viel zu dunkle Einstellungen führten nicht zum Abschalten. Normalerweise 3 sichere Gründe, wo für meinen Mann Ende gewesen wäre. Wir sahen bis zum Schluß und da wusste ich, etwas muß passiert sein mit uns, und das ist nicht gut so. Am Ende verdreckte der alte weiße Opa jämmerlich am selbst verschuldeten Lungenkrebs, die gut situierte Mutter war aus schnöder enttäuschter Heteroliebe die brutale Mörderin inkl. Übertötung und alles, was früher verstörrend gewesen wäre, überlebte lächelnd, einschließlich des lesbischen Lastenfahrrades. Wir blieben ohne Kommentar zurück und gingen zu Lauterbach und Göring-Eckardt über. Ich wusste bereits nachmittags, daß etwas Schlimmes mit mit passiert war, denn bei Message in a Bottle musste ich nicht einmal weinen.

    • S v B Antworten

      Erst ein Tatort und danach noch Lauterbach und Göring-Eckardt! Liebe GJ, ich bewundere Ihr Nervenkostüm. Vorstellbar allerdings, dass Letzteres im Berufsalltag mittlerweile so gestählt wurde, dass Sie besagte Sendungen an einem einzigen Abend relativ unbeschadet überstehen konnten. Ironie aus.

      • GJ Antworten

        Werte SVB, nein, da gibt es nichts zu bewundern. Eher das Gegenteil. Ich befinde mich wohl schon im Stadium des gebrochenen Kruges. Oder anders: Nach fest, fest! fester!! noch fester!!! kommt „ab“. Mir haben 2 Dinge den Rest gegeben. 2G+-Zwang bei Sturm und Regen im Freien an der Küste und anschließende Lektüre des Koalitionsvertrages zum Erwerb der Staatsangehörigkeit und Migration.

        • S v B Antworten

          Nur nicht die Flinte ins Korn werfen, nicht aufgeben, bitte!

          Auffällig war, dass – zumindest – in meiner regionalen Tageszeitung alles Mögliche über den Koalitionsvertrag geschrieben stand, während über die m. E. hochbrisanten, vielleicht brisantesten, Punkte, nämlich Migration und Klima kein Sterbenswörtchen verloren wurde. Ein Zufall kann dies wohl nicht gewesen sein. Man glaubt tatsächlich nach wie vor, dass man die Leute für dumm verkaufen könne. Allerdings kann ich mir in etwa vorstellen, was in den von Ihnen genannten Passagen des Koalitionsvertrages an Erfreulichem zu lesen sein könnte. Aber da Sie mich nun echt neugierig gemacht haben, werde ich meine diesbezügliche Wissenslücke schnellstmöglich füllen. Mutmaßlich wird auch mich die nähere Lektüre des Koalitionsvertrages nicht erfreuen.

          • GJ

            Seite 117/118 sowie 137-142. Und dann auf die Zusammensetzung des Bundesrats schauen. Mein Umfeld meint, das kommt so nicht, das machen die nicht. Und wenn, dann irgendwann. Ich sehe das anders und spüre schon, daß sich die Ebenen drüber zurückziehen wie das Wasser vor dem Tsunamie. Und die CDU kann schlecht dagegen wettern, denn die Politik 2015/2016 war in ihrer Verantwortung.

          • S v B

            Habe meine Wissenslücke geflissentlich gefüllt. Das einzige, was mich nun noch vage hoffen lässt, ist die Formulierung, derer man sich in dem Vertragswerk bedient. Solange man darin noch von „Wollen“ und „Planen“ schwadroniert, ist noch nicht alles verloren.

            „CDU/CSU muss neben AfD“ – peng! Mich erinnert der Titel eines Zeitungsartikels von heute stark an den „Klassenbuch-Eintrag“ von anno dazumal. Dieser betraf – man muss es leider sagen – meist männliche Ausfälle und stellte eine von Schülern gefürchtete schriftliche Verhaltensrüge seitens der Lehrkraft dar. Auch die Strafversetzung eines Schülers innerhalb des Klassenraums erfolgte ihn vergleichbar harscher Diktion. Ach ja…

            Hochpeinlich wieder einmal das unsägliche Gezerre um die parlamentarische Sitzordnung. Dass quer durch die Medien, wie heute zu beobachten, erneut Verständnis für die infantilen Attitüde volljähriger Parlamentarier aufbringen, lässt auch das Demokratieverständnis der Medien in diesem Lande in zunehmend fragwürdigerem Licht erscheinen. Auch ihr Verständnis für die totale Ablehnung sämtlicher von der AfD vorgeschlagener Ausschussvorsitzender spricht Bände. Die schon über Jahre praktizierte Verweigerung eines AfD-Stellvertreters für die Präsidentschaft des Bundestages wird medial bis heute durchweg wohlwollend begleitet.

            Wenn die etablierten Parteien tatsächlich annehmen, dass sie auf diese Weise das Maß ihrer Beliebtheit bzw. Wählbarkeit festigen, gar erhöhen, so könnte sich dies eines Tages als Irrtum herausstellen. Je länger die totale Verweigerungshaltung gegenüber der parlamentarischen Repräsentanz von Millionen in freien demokratischen Wahlen gewählten Bürgern trotzig und hartnäckig verteidigt wird, desto wahrscheinlicher wird es letztlich, dass das Sympathie-Pendel bei der Wählerschaft eines Tages umschlagen könnte. Dass die Etablierten sich diesbezüglich nach wie vor in Recht und Sicherheit wiegen, könnte irgendwann als Trugschluss erweisen. Als Fehler, der dann allerdings kaum noch zu korrigieren sein dürfte. Die geradezu verbissene Abwehrhaltung, wird sich für die Etablierten auf Dauer wohl nicht auszahlen.

  8. Ketzerlehrling Antworten

    Ich habe schon seit Jahrzehnten keinen Bock mehr auf deutsche Produktionen. Sie sind ausnahmslos konstruiert, gestellt, gestelzt, strotzen vor Dummheit und Schulmeisterei und wollen etwas vermitteln, was die meisten deutschen Menschendarsteller nicht haben.

  9. colorado 07 Antworten

    Es ist ekelhaft, wie sie Unterhaltung mit politischen Botschaften mischen. Da kann man nur noch mit Norbert Bolz sagen: „Bildung ist die Kunst der Selbstverteidigung gegen die Medienwelt.“

    • S v B Antworten

      Nudge-nudge… Irgendwann wird sich die Botschaft dann endlich auch in den Gehirnen der Aller-Rückständigsten verankert haben. Der Lohn nicht enden wollender Bemühungen. Puh – geschafft! – Das jedenfalls dürfte die Hoffnung sein, die all dies nährt.

  10. Otto Johannsen Antworten

    Aber, aber, lieber Herr Kelle,
    dabei weiss doch jedende, dass die Krimiwelt erst dann untergeht, wenn die Kommissare darüber streiten, wie sie klimaneutral zum Tatort kommen 🙂
    Ihr OJ

    • S v B Antworten

      Hä? Mit dem Lasten-Fahrrad natürlich! Auch für Kommissare nicht nur ein klimafreundliches (hahaha), sondern auch durchaus praktisches Vehikel zum Vorwärtskommen, meinen Sie nicht? Sowohl auf dem Hin- als insbesondere auch auf dem Rückweg (Transport von Asservaten u. dgl.) könnte ein solches Gefährt sicher gute Dienste leisten. Schließlich trifft ein Kommissar ja regelmäßig erst dann am Tatort ein, wenn der Delinquent längst schon über alle Berge ist. Ob dann eine Spur früher per umweltsündigem PKW oder ein viertel oder halbes Stündchen später per emissionslosem Drahtesel ist dann mehr wirklich von Belang.

      Habe heute mal wieder einen Postboten gesehen, der sich mit mit Eis und Schnee abplagen musste. Eine bodenlose Unverschämtheit von den Grünen, solche Fortbewegungsmittel im Berufsleben zu propagieren, ja einzufordern, und höchstselbst mit wohlig warmem Hintern per Staatskarosse vorzufahren. Man sollte insbesondere grüne Politiker längst schon nicht mehr an ihren salbungsvollen Worten, sondern knallhart an ihrer Vorbildfunktion messen. Dem gemeinen Volk Wasser predigen und selbst Schampus saufen, sorry, trinken – wie bigott ist DAS denn?

  11. ThomBa Antworten

    Früher habe ich gerne Tatort geschaut. Wie bei Ihnen Herr Kelle, war es liebgewordenes Ritual. Aber dann ist etwas geschehen und die Drehbücher haben sich verändert. Meine Lösung ist seit 12 Jahren schon Keine Glotze mehr und Reduzierung des Medienkonsums der sogenannten „Altmedien“ auf 0, naja bestenfalls 0,1. Ich kann es nicht mehr ertragen und will es meinem Nervenkostüm und meiner Gesundheit nicht mehr zumuten.
    PS: Ihr Plot hat mir sehr gut gefallen; den hätte ich mir liebend gerne als Film reingezogen.

  12. Querdenker Antworten

    Ach Herr Kelle, Sie sind nicht auf der Höhe der Zeit, Sie denken einfach zu geradlinig. Ich bin gestern mit Kopfschmerzen aufgewacht. Bei der Glühweinrunde am Vorabend war mir wieder aufgefallen, die Aufforderung „komm lass dich zur Begrüßung drücken“, mache ich häufiger mit einer Frau und seltener mit Männern. Das muss wohl an meiner sexuellen Orientierung liegen. Was darauf deutet, dass ich eine lesbische Frau bin. Beim duschen dann der Schock, ich als lesbische Frau stecke im Körper eines alten weißen Mannes. Als ich nach diesem Schock mit dem ehemals menstruierenden Wesen im gemeinsamen Haushalt die Frage klärte: Wer kocht heute Kaffee, war die Antwort du, du bist doch die Frau. Ich bin ein schwuler Mann im Körper einer reiferen weißen Frau. Damit war mir klar, ich bin eine dunkelhäutige lesbische Frau im Körper eines alten weißen Mannes (habe ich nicht das N-Wort schön umschrieben). Es ist erstaunlich, auf welche Weise ein Glühweinkater die Gedanken schärft und der Tatort voll normal erscheint.

  13. Alexander Droste Antworten

    Wer heute Tatort sehen will, schaut auf YouTube Tierfilme. Da geht es richtig rund. Monsterfrösche, die Mäuse, Schlangen und Skorpione verschlingen, Büffel, die Löwen durch die Luft schleudern, Krokodile, die Zebras zerfetzen, ach herrlich! Mit Chips, Popcorn oder eben Pizza, das Sonntagsvergnügen.

    • Alexander Droste Antworten

      noch vergessen: Das Geschlecht bei diesem Schlachten ist völlig nebensächlich. Die Tiere haben aber eine völlig eindeutige Orientierung.

      Solche blutrünstigen Szenen werden im Gegensatz zu Friedensdemonstrationen von YouTube nicht zensiert.

    • S v B Antworten

      Sie haben doch nicht etwa was gegen Tierfilme schlechthin? Falls doch, empfehle Disney Nature „Penguins“, für mich einer der entzückendsten Tierfilme schlechthin. Machen Sie Bekanntschaft mit „Steve“ sowie den vielfältigen Gefahren, welche auf ihn und seine Artgenossen im schwarzen Frack während ihres harten Daseins auf dem unwirtlichsten aller Kontinente lauern. Auch Sie werden mit dem Hauptdarsteller, Steve, nicht nur oft mitfiebern, sondern ihn wie auch die übrigen ganz schnell in Ihr Herz schließen. Ich wette. Auch im Tierreich ist wahrhaftig nicht alles Mord- und Totschlag, lieber Herr Droste.

      • Alexander Droste Antworten

        Liebe Frau SvB, als Biologe bin ich voll im Bilde und als Anthroposoph auch einen ganz und gar liebevollen Blick auf die Natur.
        Es ging da nur um die Unterhaltung mittels martialischer Bilder, die gewiss nichts Ungewöhnliches sind im Zusammenhang mit der Nahrungsbeschaffung. Vielleicht sollte man in diese Metzelvideos auch solche Bilder aus den Schlachthäusern einstreuen. Meine Wette: Diese würden dann von YouTube zensiert.

        Ich finde Krimis abartig. Ich schaue sie sowieso nicht. Und wenn dabei auch noch Zuschauer erzogen werden sollen zu Gläubigen einer Wolkenkuckucksheimreligion, dann schaue ich das noch weniger. Angesichts der aktuellen Lage ist mir ohnehin nicht nach Zerstreuung. Diese Entwicklungen zehren an mir.

        • S v B Antworten

          Ich verstehe Sie völlig, lieber Herr Droste. Auch ich bin im Grunde nie ein Fan von Krimis gewesen (sehe schon seit vielen Jahre überhaupt keine mehr). Es reicht einem schon, wenn man die Zeitung aufschlägt oder im Netz „blättert“. Allüberall stößt man zwangsläufig auf Berichte über Gewalttaten, hierzulande und in der Welt. Schrecklich. Und wahrlich dramatisch genug, selbst wenn man die näheren Einzelheiten gar nicht erst erfahren will. Auch ich verstehe Menschen nicht, die sich an Grausamkeiten bisweilen gar zu weiden scheinen. Was das angeht, ist mir schon die Realität zu viel. Da kann ich auf zusätzlich erfundene Verbrechen wirklich gerne verzichten. Ganz gewiss hält die Psychologie eine Erklärung dafür parat, dass manche Zeitgenossen so ausgesprochen Krimi-affin sind.

        • H.K. Antworten

          Wo Sie es erwähnen, fällt es mir wie ein Stall – ääh: wie ein Schuppen vom Auge:

          „Der König der Löwen“ läuft noch irgendwo ?

          Sexistisch und völlig verachtenswert !

          Wenn es wenigstens „Die Königin der Löwinnen“ heißen würde…

          Liest bestimmt ein ordentlicher Gutmensch mit und setzt es auf den Index.

          • S v B

            Es ist wirklich ein Elend mit der Natur, lieber H.K. Es ist wirklich allerhöchste Zeit, dass man die Löwinnen dabei unterstützt, sich zu emanzipieren! Schließlich sind fast ausschließlich SIE es, die dafür sorgen, dass der Tisch für das Rudel reich gedeckt ist. Sie sind es, die den Löwenanteil an der Beutejagd haben. Und eben gerade nicht die unerträglichen Paschas. Meist warten Letztgenannte in aller Ruhe ab, bis das Beutetier mausetot daliegt, um dann langsam aufzustehen und sich gemessenen Schrittes in Richtung Esstisch aufzumachen. Die erfolgreichen Jägerinnen jedoch, die sich erst wenige Minuten an der verdienten Mahlzeit laben konnten, springen, wenn der Boss sich dem Kadaver nähert, mit Riesensätzen zur Seite. Sie müssen dem König der Löwen die Beute fürs erste überlassen. Wenn dieser schließlich satt ist, steht er auf und gibt die Beute endgültig für seine „extended family“ frei. Also, wenn DAS nicht ein total inakzeptables Macho-Gebaren ist? Wo, fragt man unwillkürlich, bleibt der Aufschrei der Empörung seitens unserer Feministinnen? Spinnt sie doch auch hier ganz gewaltig, die Natur!

          • H.K.

            Ach, bei Löwens wird es nicht anders sein, als bei uns zuhause.

            Solange das Rudel zusieht, hat der „Pascha“ die Hosen an und die große Klappe.
            Ist die Mischpoke weg, ist er sanft wie ein Lämmchen und hat eh nichts zu sagen …

  14. Wolfgang Andreas Antworten

    Herr Kelle,
    da haben sie aber lange gebraucht, um diese Form der Gehirnwäsche zu durchschauen. Das läuft seit Jahren: Salamitaktik mit steigernder Dicke der Salamischeiben oder steter Tropfen …Schule der 68er!

  15. S v B Antworten

    Lieber Herr Kelle, am besten, Sie verabschieden sich so schnell wir möglich von Ihren Wunschträumen, was die längst vergangene Qualität von TV-Krimis angeht. Ich habe dies bereits vor Jahren getan. Spätestens, als dem Publikum der erste ausgemachte Psychopath von Kommissar zugemutet wurde, war bei mir Schluss – aber sowas von… Ein Zurück zu den „Öffis“ wird’s für mich in diesem Leben ganz sicher nicht mehr geben. Ich kann ungemein stur sein, wenn’s (mir) drauf ankommt. Ich kann mir gut vorstellen, dass das seit dem „Genuss“ meines letzten Tatort-Krimis nochmal eine gehörige Schippe peinlich mainstreamiger Volksdressur draufgelegt wurde. Dies klingt aus Ihrem Artikel doch sehr deutlich heraus. Tatsächlich gilt der Tatort für viele dennoch nach wie als DER Kult-Krimi. Das trifft eigenartiger Weise selbst auf Leute zu, von denen man dies eher nicht erwarten würde. Der Geier weiß, warum.

  16. Pingback: Neues aus der öffentlich-rechtlichen Parallelwelt: Von veganen Kommissaren mit lesbischem Migrationshintergrund –Denken erwünscht – der Kelle-Blog - Wertewandel

  17. H.K. Antworten

    Und im Übrigen:

    Diese in den ÖRTLICHEN-Krimis zur Schau gestellten umweltschädlichen, klimafreundliche Ballereien sollten auch endlich auf den Index gesetzt werden !

    Warum zur Nachtigall – ääh: zum Kuckuck werden die Ordnungshüter nicht klimaneutral mit Pfeil und Bogen oder Armbrust ausgestattet ?

    Lanze wäre auch ok.
    Passt doch viel besser zu schwarzafrikanischen Rastalocken-Kommissar*/:/-/_/Innen …

    • H.K. Antworten

      Da war die Schlechtreibkorrektur mit der Dreckfuhlersuche wieder aktiv:

      Es sollte selbstverständlich „Öffentlich rechtliche Krimis“ heißen.

  18. Thomas Antworten

    ARD und ZDF … nie wieder, das letzte Mal vor etwa zehn Jahren eingeschaltet und danach von der Senderliste gelöscht.

  19. Hans-Jürgen Pöschl Antworten

    Vor 89 haben wir jeden Tatort im „Westfernsehen“ mit Spannung erwartet. Doch die Begeisterung legte sich dann bald, da ich Agitation, in welcher Form auch immer, hasse. Nach Schimanski war endgültig Schicht im Schacht.
    Nun sehe ich mit Vergnügen die alten Polizeirufe 110, die ich früher immer gemieden habe. Aus heutiger Sicht muss ich sagen, dass diese Serie die Wirklichkeit in der DDR doch etwas realistischer darstellt – trotz manchem ideologischen Zeigefinger.

  20. A.S. Antworten

    Kleine Korrektur Herr Kelle,

    Sie schreiben „die Guten“. Es muss aber doch die „Kranken“ heißen. Alternativ bestenfalls noch die Stalinisten 🙂

  21. Zorn Dieter Antworten

    Oh, habe den Artikel erst heute entdeckt! Er spricht mir aus dem Herzen. Ich nenne diese Krimis „Sozialarbeiter-Krimis“. Jetzt geht das Regierungsfernsehen aber noch einen Schritt weiter: Inklusion ist das Hauptthema. Dicke Kommissarinnen und farbige Leichenbeschauer prägen das Bild. Die Mädelchen, deren Knarre größer waren als sie selber, in den engen Jeans und möglichst ohne Busen, dafür lesbisch, haben ausgedient. Held ist die farbige Kommisarin mit einem Arsc… wie Eimer, die es nie in den realen Polizeidienst geschafft hätte. Die Story ist immer derart belanglos, dass man einschläft, aber enthält die frohe Botschaft, dass alle gerettet werden können, wenn der Sozialarbeiter sich nur Mühe gibt. Einfach nur dämliches und dreistes Erziehungsgernsehen. Wir gucken tolle holländische, dänische, schwedische Serien mit echten Typen, tollem Plot und ohne Belehrung. Und dann die französischen Komödien auf ARTE. Ein Genuss! Die Leichtigkeit des Seins! Im Vergleich mit dem tumben deutschen Schwachsinn. Für wie blöd halten die uns eigentlich?

  22. Andreas aus E. Antworten

    An manchen Tagen macht das Internet wirklich Spaß. Zuvor las ich bei Dushan Wegner den Lobpreis des Mittelmaßes, nun hier die Ausführungen, wie ein anständiger Krimi zu laufen hat.
    Das kann ich nur voll und ganz unterstreichen, ich will weder stets zu St. Nimmerleinszielen angetrieben werden, noch will ich Fernsehpädagogik nach Tatort_Innenden-Machart.
    Gemütlich Füße auf der Couch, dazu Bier und Chips (meinetwegen auch eine Pizza), verbrecherfangender Kommissar, Knall, Rumms, Pengpeng, das rundet den Sonntag ab. Ob danach Christiansen/Will sein muß(te) ist Geschmackssache, aber tatsächlich lief das ehedem auch bei mir so im Kreis befreundeter Studiosi, und war in Ordnung.

  23. S v B Antworten

    In den Sportnachrichten auf Bayern 24, ehem. Bayern 5, stolperte ich heute über eine bemerkenswerte Wort-Neuschöpfung. Dort war doch tatsächlich die Rede von Mitgliedern und Mitgliederinnen (sic!). Hatte ich doch immer angenommen, dass nur ein generisches Maskulinum in die weibliche Form gezwungen werden könnte. Heute jedoch wurde ich eines Besseren belehrt. Auch ein generisches Neutrum kann „feministisch vergewaltigt“ werden. Und so entsteht dann eben die Mitgliederin. Meine Güte, wie bekloppt klingt DAS denn? Trotzdem, DEN merk‘ ich mir.

    • H.K. Antworten

      Ach, alles nix …

      Der WDR sprach kürzlich über Donna Summer.

      „Sie ist eine Legendin !“

      😂

      • Achim Koester Antworten

        Olaf Scholz hat auch so etwas zu bieten: Seine Wortschöpfung „Kinderkrankenschwester*in“ findet sich in Jan Fleischhauers „9 Minuten netto“ von letzter Woche

        • H.K. Antworten

          Derselbe Olaf Scholz sagte gestern im Bundestag „Wir lassen nicht zu, daß eine kleine Minderheit der Mehrheit ihren Willen aufzwingt“.

          Ob das auf die Gendergagastottersprech-Gutmenschen gemünzt war ?

          Im ÖR wollen lt. einer Umfrage über 75 % diesen Blödsinn, den eine verschwindend kleine Minderheit da betreibt, ganz und gar nicht.

          Trotzdem oktroyieren uns Kleber & Co*/-/:/_/Innen diesen Unsinn jeden Tag auf …

        • GJ Antworten

          Die grüne Ministerin Spiegel*in sieht es als ihre wichtigste Aufgabe, alles Material, daß auf den Kabinettstisch kommt, gendermäßig zu bearbeiten. Wenn das die Kernaufgabe des neuen Familienministeriums ist, wisst ihr doch Bescheid.

        • Achim Koester Antworten

          Liebe SvB
          leider hat der Administrator den Link zu der Seite nicht durchgelassen, aber googeln Sie einfach nach Servus TV-Fleischhauer, 9.12.2021, ab Sekunde 40.
          Ich käme niemals auf die Idee, Sie ver… zu wollen (das Wort Respekt steht bei mir höher im Kurs als bei Politikern)

          • H.K.

            Jan Fleischhauer ist grundsätzlich lesens- / sehenswert …

            Läuft Do. und Fr. abends bei Servus TV.
            Oder bei focus online zu lesen..

    • Wolfgang Heppelmann Antworten

      Liebe SvB,

      die weibliche Form von „Mitglied“ in einem Gremium ist nicht „Mitgiederin“, sondern: „Ohne Glied“. Da die Sprache ja neuerdings immer mehr auf das Geschlecht bezogen wird, könnte das natürlich auch spezifischer ausgedrückt werden, zB.: „Mit…“, oder so Ähnlich.

        • H.K. Antworten

          Wobei unser höchstverehrter Herr Bundeskanzler, „Germany‘s next Mutti“, mit „Kinderkrankenschwester*in“ nur gezeigt hat, daß er es noch immer nicht begriffen hat.

          Richtig müßte es selbstverständlich
          „Kinder*/:/-/_/Innenkrankenschwester*/:/-/_/In“ heißen.

          Dieser Olaf …

          „Olaf hat Husten“ kommt mir da immer in den Sinn …

          • S v B

            Und heute war auf einer seriösen „Seite“ doch tatsächlich auch noch von einer „Gästin“ die Rede. Da läuft es einem selbst in der wohlig warmen Wohnstube aber sowas von kalt den Buckel runter! Die hammse doch nicht mehr alle, oder? Wann erfolgt endlich die längst überfällige Gründung einer GESELLSCHAFT ZUR RETTUNG DER DEUTSCHEN SPRACHE, verdammt nochmal? Wenn die Existenz einer solchen in der Vergangenheit noch stets entbehrlich war – jetzt ist sie es nicht mehr. Für jeden Mist werden heute Rettungsgesellschaften gegründet, nicht aber wenn’s wirklich mal drauf ankommt – für unser noch(!) so wunderbares sprachliches Medium. Selbstverständlich ist Sprache niemals ein totes Objekt gewesen, Sprache hat sich immerfort verändert und wird diese Eigenschaft wohl auch in aller Zukunft beibehalten. Gut so. Die künstlich entwickelte Dynamik, ja Hektik allerdings, mit der das Deutsche jetzt linguistisch in die Knie gezwungen werden soll, geht eindeutig zu weit. Viel zu weit. Sprachliche Veränderungen entwickeln sich im Allgemeinen „von unten“, sprich aus der Summe der Sprecher – also aus der durch die jeweilige Sprache verbundenen Gesellschaft – heraus. Oft sind diese Veränderungen Zufallsprodukte, sprachliche Mutationen gewissermaßen, die plötzlich auftauchen, wieder verschwinden oder auch bleiben. Eine gewissen Einfluss diesbezüglich übt sicher die mediale Produkt- oder Lifestyle-Werbung in den Medien aus. Auch Begriffe aus anderen Sprachen fließen regelmäßig in eine Sprache ein. Ganz besonders aufgrund unseres „globalisierten Daseins“. – Im Gegensatz dazu drängt sich uns in jüngerer Zeit eine auffallend rigide Sprach- (und Denk-!) Veränderungen einfordernde, sich über das Thema regelrecht ereifernde, Gruppierung auf, die sich mit ihren Ideen auf Biegen und Brechen durchsetzen will. Dies zudem von höchster Stelle abgesegnet. Im Grunde jedoch führt man nicht viel anderes im Sinn, als der Gesamtgesellschaft mithilfe eines synthetischen Neusprechs und Neuschreibs fragwürdige Ideologien aufzuzwingen. Dabei schreckt man nicht einmal vor den abstrusesten Wort-Neuschöpfungen, Formen und Formulierungen zurück. Und die Gesellschaft soll die brutale Vergewaltigung der ihr vertrauten Sprache möglichst kritik- und klaglos schlucken. Meine Güte, wer kann so etwas gutheißen? Wer kann so etwas wollen? Man möchte annehmen, nur eine Minderheit. Deutsch-Sprachler – wehrt Euch, bevor es dafür zu spät sein könnte. Lasst die absichtsvolle Verschandelung der deutschen Sprache einfach nicht zu!

  24. Emmanuel Precht Antworten

    Ich gucke vorab in die Rheinische Pest. Wenn dort steht „sehenswert“ wird was anderes geguckt. Wohlan…

  25. Freichrist343 Antworten

    Fernsehen führt zu einer Entfremdung von der Wirklichkeit. Die ganze Lebensweise muss verändert werden. Eine christlich-konservative Haltung ist zu befürworten; aber ein bibeltreuer christlicher Fundamentalismus ist abzulehnen. Zudem muss die Corona-Politik geändert werden. Es ist gut, dass die AfD jetzt gegen die Impfpflicht klagt. Wenn jeder Impfgegner Geld an die AfD spendet, kommen über 2 Milliarden € zusammen. Bitte googeln: Manifest Natura Christiana

  26. Karlheinz Hornung Antworten

    Die Medien erklären die Perversion zum Standard und die Heterosexualität zur Perversion.

    Zum Glück korrigiert die Evolution aber binnen einer Generation ihre Irrtümer selbstständig in dem sie die Fortpflanzung dieser Klientel verhindert. Und das ist auch gut so.

    • Achim Koester Antworten

      Lieber Herr Hornung,
      leider verhält sich die Natur nicht in Ihrem Sinne, denn Homosexualität ist nicht erblich, sondern kommt ausschließlich bei Kindern heterosexueller Paare vor, (bei wem denn auch sonst?)

    • S v B Antworten

      Nun, nicht übermäßig überzeugend, würde ich meinen. Aber ohnehin erhoffe ich mir von diesem Mann dann doch noch eine ganze Menge mehr. Er wird geradezu Übermenschliches für diese Partei leisten müssen, um mich dann ganz, ganz vielleicht irgendwann mal wieder von deren Wählbarkeit überzeugen zu können. Wenn überhaupt jemals. In meinem Schrank haben Merzens Parteigänger in den vergangenen Jahren das ganze Porzellan zerschlagen. Nicht mal eine einzige Untertasse ist heil geblieben. Eine solch gewaltige Menge an zerdeppertem Porzellan kann nicht mehr gekittet werden. Neues, qualitativ hochwertiges Porzellan muss her. Allerdings steht zu befürchten, dass Merz bei seiner Akquise noch für einige Zeit auf dieselben Lieferschwierigkeiten stoßen könnte wie unsere Wirtschaft. Good luck, Mr. Mööz!

    • Hans Wolfgang Schumacher Antworten

      Den Eindruck habe ich nicht. Er hält sich anbiedernd alle Optionen offen. Wenn die böse Minderheit der Untertanen weiterhin bockig bleibt und nicht die liebevoll ausgestreckten Hände unserer fürsorgenden Politiker ergreifen will, dann wird auch er einer Impfpflicht zustimmen. So habe ich ihn jedenfalls verstanden. Für mich ist er auch nur eine weitere Blockflöte im Orchester der Machtgeilen und Charakterlosen. Sorry.

      • S v B Antworten

        Haben Sie den Koalitionsvertrag der voraussichtlich für die nächsten vier Jahre amtierenden(!) Regierung nicht gelesen? In diesem ist ehre keine Rede davon, Migration zu begrenzen. Im Gegenteil. Und, nur zur Erinnerung – weder Merz noch Röttgen sind Teil der neuen Regierung. Wie also sollte einer von ihnen überhaupt Einfluss auf das Einwanderungsgeschehen haben?

  27. GJ Antworten

    Ich denke, da ist die queere Entwicklung schon deutlich weiter. Es gibt etliche lesbische Paare, bei denen beide Frauen Kinder durch asexuelle Samenspende empfangen und gebären. Das sind dann eben keine Kinder heterosexueller Paare, weil die Vaterrolle entfällt.

    • H.K. Antworten

      Das Transgender-Gesetz wird ja wohl nach SPDFDPGrünem Willen in ein „Selbstbestimmungsrecht“ umgewandelt.

      Äääh – wie oft probTag kann ich mich dann entscheiden, ob ich m/ w oder d sein möchte ?

      Ach, ich mache das einfach anhand der freien Parkplätze im Parkhaus aus.

      Und vom Gewicht meines Koffers im Zug, der auf die Ablage gehievt werden muß …

      ( Ich frage mich nur, wie ich wohl bei 1,93 und Schuhgröße 46 mit roten Stöckelschuhen und rosa Federboa aussehe … ).

      Some like it hot …

      • S v B Antworten

        „(Ich frage mich nur, wie ich wohl bei 1,93 und Schuhgröße 46 mit roten Stöckelschuhen und rosa Federboa aussehe…).“

        Sich-fragen nützt in diesem Falle gar nix.
        Also, nur Mut, lieber H.K. – probier’n Sie’s doch einfach mal aus!
        PS: Schau’n Sie, ich trage auch vorzugsweise Hosen….

  28. S v B Antworten

    Man wird demnächst erstaunt feststellen müssen, dass die zahllosen CDUler, die Merkel über mehr als ein Jahrzehnt ergeben an den Lippen hingen, die sie ohn‘ Unterlass über den grünen Klee lobten, die sie gar zutiefst zu verehren schienen, die ihr politisches Lavieren, ihre vagen Stellungnahmen sowie ihre oft mehr als fragwürdigen, einsamen politischen Entscheidungen stets gehorsamst abnickten, ja all diese bisweilen noch mit minutenlang anhaltendem Applaus honorierten, sich schon ganz sehr bald als ausgemachte Anhänger des neuen Partei-Chefs Merz präsentieren werden. Von wegen „im Grunde wäre man mit Merkels Politik ja schon längst nicht mehr wirklich einverstanden gewesen“ oder „es werde Zeit, dass wieder mal ein konservativerer Wind durch die Partei weht“ oder „man hätte sich insgeheim schon öfters Merkels Rückzug herbeigesehnt“ und so. Na sowas! Man dürfte also demnächst gehörig ins Staunen geraten ob der stattlichen Anzahl derer in der „Merkel-CDU“, die sich in den kommenden Wochen und Monaten als ausgemachte Wendehälse entpuppen. Auch wenn sich Merz als Protagonist einer ernsthaft konservativeren Politik begreifen sollte, so kann er wohl dennoch darauf zählen, dass „die parlamentarische Herde“ auch ihrem neuen Schäfer bedingungslos folgen wird. Es ist genau diese Wendehalsigkeit, dieser eigennützige Opportunismus, diese unsägliche Haltungs- und Meinungsbeliebigkeit, die ich (auch und gerade) an Politkern verabscheue. Vermutlich werden wir also demnächst Zeugen eines diesbezüglichen Paradebeispiels. Die weitere Entwicklung der Union sollte man also aufmerksam verfolgen. Mit Sicherheit wird es hochinteressant und ja, wieder mal sehr aufschlussreich. PS: auch in den Medien schlägt man bereis ähnliche, doch noch recht verhaltene Töne an.

    • H.K. Antworten

      Ach, das ist doch allerorten so.

      Ich möchte nicht wissen ( doch, eigentlich schon ! ), wieviele Mitarbeiter in den Ministerien plötzlich entdecken, daß sie nun das „falsche“ Parteibuch haben und pber Nacht auf einen Schlag ihre „freien“, „grünen“ oder „roten“ Ambitionen entdeckt haben …

      Zu Friedrich Merz:

      Wer gestern abend „Was nun …?“ der wie Sendung heißt, gesehen hat, konnte hlren, daß Frau Merkel „in 16 Jahren vieles richtig gemacht hat“.

      So mancher „Mutti“-Jünger ( und auch die -Jünger*/:/-/_/Innen ) wird/ werden das stirnrunzelnd zur Kenntnis genommen haben.

      Auch seine Äußerung zum Doppelpaß als „Ausnahmefall“ wird nicht jedem gefallen haben.

      Bei den folgenden nichtöffentlichen Gesprächen würde ich gern Mäuschen spielen …

      • S v B Antworten

        Ehrlicherweise sollte man seitens der CDU nicht davor zurückschrecken, auch über eine Spaltung der Partei nachzudenken. Und damit sollte man nicht warten bis die so oft pathetisch beschworene Erneuerung letztlich doch nur wieder zu einer halbherzigen und deshalb wenig glaubwürdigen gereicht sein könnte. Zu einem kuriosen, konturlosen Gebilde mit vornehmlich grün-rötlichen Bestandteilen, nur minimal mit Schwarz durchsetzt. Ein harter, schmerzhafter, aber ehrlicher und auf lange Sicht heilsamer Schnitt. Eine überfällige Klärung der Verhältnisse nicht nur für die divergierenden Strömungen innerhalb der Partei, sondern ebenso für die verunsicherte Wählerschaft.

  29. Pingback: Neues aus der öffentlich-rechtlichen Parallelwelt: Von veganen Kommissaren mit lesbischem Migrationshintergrund - FreeSpeech.international

  30. Wolfgang Heppelmann Antworten

    Liebe SvB

    Vergessen Sie den Merz, (März?)- wir haben jetzt Dezember. Die Christlichste Union, die Deutschland je hatte ist seit vielen Wintern im Winterschlaf. Den wird auch der ‚Revolutzer‘ Merz nicht beenden. Der ist eine Figur der Vergangenheit, und nicht der Zukunft!

    Weiter oben beklagen Sie das Fehlen einer Gesellschaft zu Rettung der deutschen Sprache. Aber die gibt es schon. Es handelt sich dabei um den Verein Deutsche Sprache, VDE, eV. Der Verein gibt regelmäßig eine eigene Zeitung zum Thema heraus. Er tritt für die Beibehaltung der bewährten Rechtschreibung und Grammatik, und gegen Denglisch und Genderunsinn ein.

    Treten Sie bei, und stärken sie die Bemühungen. Wir können nicht warten, wir müssen es selbst tun, sonst ändert sich nichts!

  31. Pingback: Von veganen Kommissaren mit lesbischem Migrationshintergrund – Welt25

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