PETITION gegen den Irrsinn: Aufruf von Vera Lengsfeld: Lasst die Atomkraftwerke weiterlaufen!

Die Politik der Ampelregierung steuert Deutschland auf eine Energiekrise zu, die einmalig ist seit Bestehen der Bundesrepublik. Trotz der durch die Decke schießenden Gaspreise ist nicht garantiert, dass es im Winter zu keinen Versorgungsengpässen kommt. Da die „Erneuerbaren“ keine zuverlässigen Energielieferanten sind, sondern durch Gaskraftwerke ergänzt werden müssen, muss dringend für Heizungszwecke benötigtes Gas für die Stromproduktion eingesetzt werden. Statt in dieser Krise alle verfügbaren Energien zu mobilisieren, will die Regierung daran festhalten, die verbleibenden drei AKWs abzuschalten, bzw. ihnen das Strom produzieren verbieten, um sie „in Reserve“ für Notfälle zu halten. Dass man AKWs nicht wie Gaskraftwerke hoch- und runterfahren kann, wird von der Regierung einfach ignoriert.

Anfang September hatten sich 20 aktive Universitätsprofessoren vom Fach in ihrer „Stuttgarter Erklärung“ an die Öffentlichkeit gewandt und mit guten Argumenten für den Weiterbetrieb der AKWs plädiert. Sie hatten diese Erklärung auch als Petition im Bundestag eingereicht.

Der Petitionsausschuss hatte sich erst geweigert, die Petition auf seiner Seite zu veröffentlichen, damit Unterschriften gesammelt werden können. Nach erfolgtem Widerspruch ist die Petition jetzt freigeschaltet.

Jeder kann mit seiner Unterschrift die Stuttgarter Erklärung unterstützen.

Wenn innerhalb eines Monats 50 000 Unterschriften erreicht werden, muss sich der Bundestag mit dem Problem in einer öffentlichen Anhörung befassen.

Helft mit, der Politik den nötigen Druck zu machen, unterzeichnet und verteilt diesen Aufruf bei Freunden, Bekannten und Verwandten.

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2022/_07/_26/Petition_136760.html

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Dieser Artikel wurde 16 mal kommentiert

  1. H.K. Antworten

    Ich denke, es wird Zeit, mit einem Mythos aufzuräumen.

    Allüberall – nein, nicht „auf den Tannenspitzen“, sondern in den Medien, erfahren wir die frohe Kunde „die Gasspeicher sind zu 95 % voll“.

    Also könnten wir uns beruhigt zurücklehnen und den Winter abwarten. DIE 5 % werden uns sicher nicht frieren lassen.

    Ja ?

    Denkste …

    Außer – auch, wenn man es schon kaum noch hören kann – der „Zeitung mit den vier Buchstaben“ sagt uns NIEMAND, was tatsächlich Sache ist und vor allem, daß es KEINEN Grund zur Entwarnung gibt.

    So erfahren wir dort in dem Artikel

    „Gas-Speicher zu 90 Prozent voll, aber …

    Habeck hofft auf Hilfe vonmoben“:

    „ Obwohl die Gas-Speicher schon jetzt gut gefüllt sind, droht uns ein schwerer Bibber-Winter – wenn das Wetter nicht mitspielt. Der Grund: Wir bekommen die Speicher in den kommenden Monaten offenbar nicht gut genug gefüllt, um den Verbrauch der Winter-Monate zu kompensieren.
    Hintergrund: Im vergangenen Jahr verbrauchten wir insgesamt 999 Terawattstunden (TWh) an Gas. Etwa ein Viertel (24,2 Prozent, 242 TWh) des Jahresverbrauchs kann davon gespeichert werden. 220 TWh liegen jetzt schon in den Speichern.

    Aber: Wenn die Lieferungen der Russen-Gas-Alternativen stocken und keine weiteren Lösungen dazukommen, könnte ein sehr kalter Monat (bspw. ein Januar wie im Jahr 2021) mehr als die Hälfte der Reserven auffressen. Damals verbrauchte Deutschland allein in diesem Monat 142,3 Terawattstunden.
    Die Frage: Sind wir also nicht gut auf einen kalten Winter, auf den „Worst Case“ vorbereitet? Und was folgt daraus? Wie sieht ein schlechter Winter aus? Das sagte Wirtschaftsminister Habeck nicht.„

    ( Quelle: Bild online, 20.09.2022 )

    Wenn also nur rund ein Viertel des benötigten Gases gespeichert werden KANN und wir davon 90 bzw. inzwischen wohl 95 % verbuchen können, so muß man kein Wirtschaftsminister sein, um zu erkennen, daß keinesfalls Entwarnung gegeben werden kann.

    Und, wie heute im Bundestag zu hören war, laufen offenbar gar nicht alle Windräder durch, sondern zumindest ein Teil wird nachts wegen der Geräuschentwicklung abgeschaltet.

    Dieses grün-ideologische Festhalten a) am zwanghaften Abschalten der noch vorhandenen AKW‘s sowie b) an diesen „schwimmenden Ölheizkraftwerken“ fährt dieses Land vor die Wand.

    E-Auto-Fahrer werden sich jetzt schon umschauen wegen der Kosten für „einmal Volltanken“ …

    Aber:

    „Wir haben ein GAS-Problem, wir haben KEIN Strom-Problem“ …
    ( Olaf Scholz, Robert Habeck, Ricarda Lang & Co ).

  2. Alexander Droste Antworten

    Also, das Gasproblem für die heimische Industrie ist schon mal gelöst. Ralph T. Niemeyer, seines Zeichens Exmann von Sahra Wagenknecht, ist im Auftrag der Exilregierung des Deutschen Reichs nach Wladiwostok und wieder nach Moskau geflogen um unter anderem einen Friedensvertrag mit Russland gemäß Potsdamer Abkommen auszuhandeln. Nebenbei hat er auch die Gasversorgung der Deutschen Industrie organisiert. Das Gas kann man sich jetzt mittels Gasdrucktanklastern von Gasprom am NS II abholen. Geht doch, es gibt noch fähige Regenten in Deutschland. Und der Russe ist freundlich zu Deutschen.

  3. Martin Ludwig Antworten

    Die Atomenergie nicht nutzen zu wollen ist nur ein weiteres Beispiel für die moralische Verbohrtheit und wissenschaftliche Unwissenheit der Grünen. Kernenergie ist Schadstoffarm und zumindest in Deutschland völlig sicher. Das was die Grünen als „Atommüll“ bezeichnen könnte in Transmutationsanlagen ohne weiteres genutzt werden bis die vorhandene Reststrahlung innerhalb von ca. 500 Jahren nicht höher ist als die von natürlichem Uranerz. Die technik hierfür ist vorhanden, wird aber in deutschland nicht weiter verfolgt. Im nächsten Schritt wären Fusionsrekatoren quasi zur Produktion von unendlicher Energie fähig und könnten Strom zu einem frei und unendlich verfügbaren Gut revolutionieren. Jeder Haushalt könnte dann bedenkenlos seine Wärmepumpe und E-Autos mit vollkommen sauberer Energie versorgen und damit das Weltklima „retten“. Atommüll wäre plötzlich ein wertvoller Rohstoff, den uns andere Länder für teures Geld abkaufen würden…. ach was könnte die Welt schön sein, wenn Annalena und Robert nicht die Schule geschwänzt hätten.

    • H.K. Antworten

      Na, ich sehe schon gewisse Risiken bei der Atomenergie, die nicht wirklich 100%ig beherrschbar sind.

      Aber ich kann trotzdem die AKW’s in Deutschland, die als die sichersten der Welt gelten, nicht abschalten, ohne daß ich eine einwandfrei funktionierende und zuverlässige Alternative habe.

      Auch hier trifft das alte Sprichwort ins Schwarze:

      „Man wirft die alten Schuhe nicht weg, bevor die neuen nicht da sind“.

      Ich würde sogar ergänzen: „ und man getestet hat, ob die neuen passen und einwandfrei sind“.

      Aber unsere Grün*/-/:/_/•/Innen laufen im Winter lieber barfuß …

    • Achim Koester Antworten

      Hallo Herr Ludwig,
      Bin voll d’accord mit Ihnen, besonders was die Entwicklung neuer Technologien angeht. Statt mit ideologischen Scheuklappen die modernen Thorium-/Dual-Fluid Reaktoren schon im Vorfeld zu verteufeln, wäre es sinnvoll die für idiotische Windräder aus dem Fenster geworfenen Milliarden oder Billionen in die Forschung zu investieren, umso schneller hätten wir serienreife Fusionsreaktoren, mit denen das weltweite Energieproblem ein für allemal gelöst wäre.

  4. S v B Antworten

    „Leute“ die offenbar keinerlei Skrupel haben, in einer für mehr als 80 Millionen Menschen äußerst prekären Situation dermaßen verantwortungslos und gemeingefährlich auf Sicht fahren, bei ihren Entscheidungen mehr auf Ideologen denn auf Expertenrat zu hören, sprechen sich quasi selbst die Eignung für ein derzeit ganz besonders wichtiges Amt wie das des Wirtschaftsministers ab. Wenn Habeck und Gen. gedenken, die Energiesicherheit des Landes weiterhin stur und unbelehrbar auf Kante zu nähen, müsste man im Grunde schon von einer Selbst-Delegitimierung sprechen. Was, zum Teufel, ist nur in diese Leute gefahren? Wäre ich an Habecks Stelle, würde ich wohl tausend Tode sterben vor Angst, dass Millionen unschuldiger Landsleute über Monate hinweg frieren – und vielleicht auch noch über Tage in Kälte und Dunkelheit kaltes Dosenfutter in sich hinein würgen müssen. Dies nichtachtend weiterer Belastungen, ja Härten (wie die Explosion der Energiepreise, generelle Inflation). Die Bedeutung des Begriffes Regierungs-VERANTWORTUNG scheint bei dem einen oder anderen noch immer nicht tief genug „eingesackt“ zu sein. Auch um die Nachhaltigkeit des geleisteten Minister-Eides scheint es bei manchem Ampler erschreckend jämmerlich bestellt.

    • H.K. Antworten

      „ Wäre ich an Habecks Stelle, würde ich wohl tausend Tode sterben vor Angst, dass Millionen unschuldiger Landsleute über Monate hinweg frieren – und vielleicht auch noch über Tage in Kälte und Dunkelheit kaltes Dosenfutter in sich hinein würgen müssen.“

      Sie SIND aber nicht an seiner Stelle.

      LEIDER.

      Und wenn x Menschen frieren oder gar sterben: weder Habeck noch Scholz oder Lang und wie sie alle heißen, unsere Energie- und Wirtschafts- und Klima-Expert*/-/:/_/•/Innen, würden je zur Rechenschaft gezogen werden.

      Im dümmsten Fall treten sie zurück und bekommen irgendwelche bestens dotierten Jobs in der Wirtschaft oder bei der „Bundesanstalt für Arbeit“ o.ä., sind weg aus der Verantwortung und lassen den Karren im Dreck stecken.

      „Nach mir die Sintflut“ – genau wie „Mutti“, die allerdings keinen „Job“ mehr braucht angesichts ihrer üppigen Pension.

      • S v B Antworten

        Früher wurde man, wenn man sprichwörtlich Bockmist gemacht hatte, stets „mit Schimpf und Schande vom Hofe gejagt“. Leider traf solches, ähnlich wie heute, vornehmlich, wenn nicht ausschließlich, die einfachen Leute. Man sieht, lieber H.K., dass sich am Prinzip selbst im Grunde nichts – zumindest nicht viel – verändert hat. Die „Bessernen“, sprich die politischen Eliten, wie verantwortlich auch immer sie für einen – selbst gigantisch zu nennenden – Schaden sein sollten, verlassen den Hof meist erhobenen Hauptes und bar jeglicher Haftung. Regelmäßig kommen sie mit einem nicht sonderlich ernst gemeinten Dududu! davon; auf und davon sozusagen. Inklusive einer oft mehr hinreichenden Altersversorgung. – Ohnehin würde sich wohl keine Versicherung der Welt finden, die bereit wäre, politischen Entscheidungsträgern eine Haftpflichtversicherung mit entsprechenden – letztlich fast astronomisch hohen – Deckungssummen anzubieten. Und wenn doch, dann aber mit Prämienbeträgen, welche nur durch Leute wie Gates oder Soros zu berappen wären. Und DIE wollen wir dann doch nicht in unserer Politik. Na ja, wenigstens nicht unmittelbar… 😉

        • H.K. Antworten

          Für Geschäftsführer z.B. gibt es die sogenannte „D&O-Versicherung“, die nicht gerade für 3 Äppel und 4 Eier zu bekommen ist.

          Was ene solche Versicherung für Entscheidungsträger wie Lauterbach, Habeck oder gar Lambrecht oder Scholz kosten würde, möchte ich gar nicht wissen.

          Aber Sie haben schon recht: Während „Nieten in Nadelstreifen“ in der Wirtschaft häufig mit 7- oder mehrstelligen Abfindungen „einvernehmlich“ das Unternehmen, das sie vor die Wand gefahren haben, verlassen, werden Politiker nicht wiedergewählt, häufig aber mit Spitzenjobs in der Wirtschaft „belohnt“. Zumindest aber ist ihnen meist eine mehr als üppige Altersversorgung sicher – auf unsere Kosten. Und das oft nach wenigen Jahren im Job, dafür aber kumuliert. Wie Hans Eichel z.B.

        • Achim Koester Antworten

          Liebe S v B,
          Auch die „Großkopferten“ wurden manchmal „mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt“, ist allerdings schon eine Weile her (1789 😒) und zweihundert Jahre später (1989), man sieht also: es geht!

    • Wolfgang Andreas Antworten

      Nun ja, das mit dem „Eidbrechen“ ist ihnen ja schon jahrelang vor ihrer Regierungszeit vorgemacht worden. Die eigentlich Schuldigen waren damals die stummen Abgeordneten der Union, die mehr an ihre Sitze als an das Wohl des Volkes dachten. Profil weg, Mehrheit weg. Merz hat eine schwierige Aufgabe!

  5. H.K. Antworten

    Schon nicht mehr nur „irre“, was da z.T. abläuft.

    Heute ist bei focus online von einem Bauern in Bayern ( ! ! ) zu lesen, der einen Teil seines Biogases abfackeln muß, weil gesetzliche Bestimmungen das so vorsehen.

    „Bürokratie-Irrsinn

    Bauer aus Bayern muß wertvolles Biogas abfackeln“.

    Läuft in etwa aufs Gleiche hinaus, als würden wir im Winter die Heizung voll aufdrehen und gleichzeitig alle Fenster und die Kühlschranktür weit aufreißen.

    Irgendwie MUSS dieses verdammte Land doch kaputtzukriegen sein !

  6. H.K. Antworten

    Wenn es so weitergeht, wird das nix mit der „öffentlichen Anhörung“.

    Innerhalb von zwei Monaten sind etwas über 19.000 Mitzeichnungen zustande gekommen.
    Jetzt sind noch 18 Tage Zeit, um weitere 31.000 aufzutreiben.

    Aber schlafen wir ruhig weiter …

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