Proteste gegen Scholz in Osteuropa

Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag, fand gestern vor Fernsehkameras wieder genau die richtigen Worte. «Die Geschichte schaut auf uns, und Deutschland hat leider gerade versagt»,sagte die FDP-Politikerin. Und:  Die Kommunikation insbesondere von Kanzler Olaf Scholz (SPD) in dieser Frage sei eine «Katastrophe.» Das ist zurückhaltend formuliert.

Denn Deutschland unterstützt ja – wie der Westen insgesamt – die Ukraine in ihrem verzweifelten Kampf gegen den russischen Angriff. Gleichzeitig erweckt der Kanzler international den Eindruck, als täten wir nichts, weil er die Lieferung von Kampfpanzern Leopard nach wie vor verweigert.

Oder sagen wir verzögert, denn ich habe keinen Zweifel, dass Deutschland demnächst Leos liefert

Und wenn Scholz nicht in die Puschen kommt – dann muss man sich vielleicht eine andere Regierungskoalition suchen.

Gestern Abend demonstrierten 2000 Menschen mit Ukraine-Fahnen vor dem Kanzleramt in Berlin. In mehreren osteuropäischen Hauptstädten gab es Proteste gegen die Untätigkeit von Scholz und der deutschen Regierung. Auf Twitter war der Hashtag #FreeTheLeopards gestern auf Trend-Platz 1.

Die Zahl unserer Freunde nimmt international spürbar ab.

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Dieser Artikel wurde 192 mal kommentiert

  1. gerd Antworten

    „«Die Geschichte schaut auf uns, und Deutschland hat leider gerade versagt»“

    Sagt jemand der selber Regierungsverantwortung übernommen hat. Man kann nicht soviel essen wie man erbrechen müsste.

  2. H.K. Antworten

    Naja …

    1. Die „Menschen mit Ukraine-Fahnen“ vor dem Kanzleramt waren – ganz zufällig – Ukrainer und die Demo sicherlich auch ganz zufällig und spontan entstanden.

    2. Marie-Agnes Strack-Zimmermann ist eine in Düsseldorf gescheiterte OB-Kandidatin, die – wie oder durch was auch immer – zur „Vereidigungsexpertin der FDP“ mutiert ist, alles weiß, vor allem lauter als nahezu jeder andere.

    Ich weiß nicht, woher sie die Verve nimmt, mit Anlauf und Hurra in einen Krieg hinein zu wollen, der sich ganz schnell zu einem Flächenbrand oder auch zu einem Atomkrieg ausweiten könnte.

    Entscheidend ist nicht, ob Deutschland durch die Lieferung von bestimmten Waffen an die Ukraine nun „völkerrechtlich“ zur Kriegspartei würde oder nicht, sondern ob Putin das so sähe und mal kurz – Völkerrecht hin, Völkerrecht her – eine Atomrakete auf Berlin, Frankfurt, Hamburg oder auch „nur“ Ramstein abfeuert.

    Aber Frau Baerbock würde ihn ja anschließend sicher öffentlich dafür „rügen“ und nach Den Haag zerren …

    3. Wenn „alle Welt“ auf die deutschen Leos I und II schaut, Scholz, der geschworen hat „Schaden vom deutschen Volk abzuwenden“, da aber als Kanzler eher zurückhaltend ist, schwere Kampfpanzer zu liefern, so ist zu konstatieren, daß a) die Amerikaner sich weigern, ihre M1 Abrams Panzer zu liefern, b) die Briten gerade einmal 14 ihrer Challenger Panzer ankündigen, c) in Deutschland 6 Panzerbataillone mit einem Soll von je 44 Leo existieren, von denen insgesamt 264 lediglich 10 einsatzbereit sind – angeblich.

    Während letzter Punkt schon blamabel genug ist, gilt es zu bedenken, daß Deutschland lt. Heeresinspekteur Alfons Mais „nackt“ ist, vor allem, da die glorreiche, soeben in grenzenloser Selbsterkenntnis zurückgetretene „Inhaberin der Befehls- und Kommandogewalt“ und das gesamte Verteidigungsministerium schlicht gepennt haben und trotz Mahnung der Industrie weder Waffen, schweres Gerät, noch nicht einmal Munition, bestellt wurden.

    Daß gestern Pistorius, gerade einmal 24 Stunden im Amt, „seinem Haus einen Prüfauftrag erteilt“ hat, schlägt dem Faß die Krone ins Gesicht.

    Das deutsche Bundesministerium der Verteidigung hat keine Ahnung, über wieviele Panzer dieses Land verfügt !

    DAS gibt es auf dieser Welt wohl nur in EINEM Land.

    „Die Wahrheit könnte Teile der Bevölkerung verunsichern“ …

    Herr, laß Hirn regnen …

    Es bleibt die Frage, warum die Amerikaner keine Abrams Panzer liefern – sie werden ihre Gründe dafür haben …

    4. Insbesondere führende Köpfe ( mit wallender, von der deutlichen Stirnglatze ablenkender Flattermähne ) der grünen „Friedenspartei“ mutieren plötzlich nicht zu Verteidigungs-, sondern zu Militärexperten und zählen in Talkshows munter Bezeichnungen, Kaliber, Reichweiten, Feuerkraft und sonstige Details von Kriegswaffen auf, daß einem die Kinnlade herunterfällt und sogar der Generalinspekteur Respekt zeigt.

    Auffallend: Insbesondere die, die selbst niemals aktiv an Kriegshandlungen teilnehmen würden, die niemals auch nur ein Gewehr G 36 o.ä. in der Hand halten müßten, schreien am lautesten.

    Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich.

    • Günther M. Antworten

      Meine Info…
      Die BW hat aktuell sechs Panzerbataillone, mit 44 Kampfpanzer / Bataillon?
      Vier von diesen sechs hätten weniger als zehn einsatzbereite Panzer?
      * das würde bedeuten:
      Soll – 264
      Ist – (44 x 2) + (bei 9 vermuteten x 4) wären ~ 124 einsatzbereit ???

      * Ansonsten – Hervorragender Kommentar – Chapeau!

    • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

      Ihrem Beitrag kann ich aus ganzem Herzen zustimmen.

      Warum will niemand verstehen, daß der Westen seit Jahren auf diesen Krieg zusteuert und keine Anstalten gemacht hat, ihn zu vermeiden?

      Ich bin wahrlich kein Scholz-Fan, denn ein Bundeskanzler, der öffentlich lügt, ist kein Ruhmesblatt. Aber das Zögern von Herrn Scholz bei der Lieferung von Kampfpanzern finde ich sehr gut.
      Es ist unglaublich, mit welcher Naivität wir uns in diesen Krieg hineinziehen lassen. Hoffentlich bleibt es beim „Frieren für die Ukraine“ (selbst das ist ein Unding) und müssen wir nicht einen weitaus unangenehmeren Tribut für die Unbedarftheit der Politik zahlen.

      • H.K. Antworten

        Ich frage mich, was „Mutti“ getan bzw. entschieden hätte, wäre sie – Gott sei Dank ist sie es nicht – noch im Amt.

        Das Duo Merkel/ v.d.Leyen oder Merkel/ AKK wäre sicherlich „hilfreich“ in einer solchen Situation …

        ( Ob AKK allerdings in Rammstein auch der Mantel „abhanden gekommen“ wäre ? Lebt der Adju des Ministers noch ? )

        • Nordlicht Antworten

          „Mutti“ wäre gerne damals mit den USA in den 2. Irak-Kieg gezogen (- den völkerrechtswidrigen mit den erfundenen Massenvernichtungsswaffen), zusammen mit „Bush´´´ s Poodle“ Tony Blair, der jetzt in Davos wieder schwadroniert.

          Als Oppositionsführerin ist Merkel (CDU) damals, nach Gerhard Schröders „NEIN“, zu Bush jr. gereist und hat sich für Deutschlands Fehlen beim Aufmarsch entschuldigt.

          Also: Sie würde sicherlich schneidiger marschieren als Scholz.

          • H.K.

            Wir erinnern uns, daß sich „Mutti“ höchstselbst einmal als „Bewegungsidioten“ bezeichnet hat …

    • S v B Antworten

      Ich unterschreibe jeden einzelnen Ihrer Sätze, lieber H.K. – Nur, dass sowohl Herr Kelle als auch Sie die Leopard-Kampfpanzer irgendwie verharmlosend, ja fast schon verniedlichend „Leos“ nennen, stört mich, da unpassend. Handelt es sich doch auch und gerade bei diesem Kriegsgerät um eine äußerst effiziente Maschinerie zur Vernichtung von, ja, auch Menschenleben. In solchen Zusammenhängen kann und darf es keine Verharmlosungen geben, und Verniedlichungen schon gar nicht. – Übrigens las ich jüngst irgendwo (Reitschuster?) einen Kurz-Kommentar, in dem der Autor – sinngemäß – lapidar bemerkte: ein einziger Leopard-Panzer in russischer Hand, und das technische Know-how ist mit weg. Zugegeben, ich bin ein militärisches Greenhorn, aber vielleicht gilt es ja tatsächlich, selbst ein solches Risiko vor einer Übergabe der angeblich besten Kampfpanzer der Welt an das ukrainische Militär zu bedenken? Einen deutschen Alleingang jedenfalls sollte es keinesfalls geben. Auch ich befürchte nämlich, es könnte andernfalls eines unschönen Tages heißen, dass Deutschland die alleinige Schuld an einer Ausweitung des Krieges Richtung Westen treffe. Deutschland hätte die Panzer nie und nimmer an die Ukraine liefern dürfen. Deutschland hätte sich doch denken können, welche schlimmen Konsequenzen eine solche Provokation Russlands unweigerlich nach sich ziehen würde. Und so weiter, und so fort…

      • Tina Hansen Antworten

        Das mit den „Leos“ sollte man nicht so eng sehen, liebe SvB – ich habe sehr, sehr viel Kontakt zur Deutschen Bundeswehr gehabt in meinem Leben; der Panzer wird wirklich ganz allgemein nur der „Leo“ genannt, das hat wirklich nichts zu sagen. Auch wenn ich Ihren Einwand natürlich nachvollziehen kann – man sollte nicht päpstlicher als der Papst sein.

        • S v B Antworten

          In Militärkreisen mag eine solche Benennung ja durchaus gang und gäbe sein. Und dennoch wird mir diese Kurzform immer widerstreben. Selbst wenn ich mich damit als päpstlicher als der Papst selbst ausweisen sollte.

          • H.K.

            Ich werde mich zukünftig bemühen, die korrekte, „zivilisierte“, vollständige Bezeichnung für die jeweilige eine von ca. 14 verschiedenen Varianten des „Leopard 2“ zu verwenden.

          • S v B

            Wieso? Es würde doch vollauf genügen, wenn Sie das Wort „Leopard“ einfach ausschreiben.

            Leopard versus Leopard…
            Übrigens sind mir echte Leoparden weitaus lieber. Faszinierend, wenn man das große Glück hat, einen von ihnen in freier Wildbahn zu beobachten. Diese Tierart dürfte die wohl schönste, geschmeidigste und eleganteste unter allen Großkatzen sein. Überdies ist der Leopard auch der geschickteste und erfolgreichste Jäger im Tierreich. Leoparden operieren regelmäßig nach Einbruch der Dunkelheit, in aller Heimlichkeit. Bis auf wenige Meter schleichen sie sich an fast völlig geräuschlos an die ausersehene Beute (selten an einen Menschen oder Hund) heran, um dann blitzschnell zuzuschlagen. Nicht umsonst behauptet ein afrikanisches Sprichwort „You can have a Leopard living in your back-yard and won’t even know it’s there“. Trotz ihres schlanken Körperbaus verfügen Leoparden über eine erstaunliche Muskelkraft. Oft werden relativ große und entsprechend schwere Beutetiere in luftiger Höhe eines dicken Baum-Astes abgelegt und verzehrt. Dort ist man vor Neidern aller Art erfreulich sicher. Leoparden sind bewundernswerte Kreaturen, die sich allerdings – im Gegensatz zu anderen Raubkatzen – niemals wirklich domestizieren lassen. Sie sind wild, und sie bleiben wild. Keine allzu schlechte Entscheidung, könnte man meinen. Na ja, eher wohl keine allzu nachteilige natürliche Veranlagung. – Wie Sie sehen, lieber H.K., gibt es Leoparden und Leoparden. Mir zumindest sind die afrikanischen, also die bildschönen, stolzen Katzen mit ihrem starken Gebiss und ihren scharfen Klauen ungleich viel lieber als die Produkte gleichen Namens, welche der deutschen Rüstungsindustrie entstammen. Das dürfen Sie mir glauben. Und – bitte entschuldigen Sie meinen spontanen Ausflug ins wundervolle Reich der Tiere.

          • H.K.

            Liebe SvB,

            Ihr gestriger „Anschiß“ in Sachen „Leo“ hat mich zutiefst getroffen.

            Auch, daß Sie „päpstlicher als der Papst“ sein wollen.

            Ich schlage daher vor, daß ich zukünftig grundsätzlich von „Leopard I/ II“-Panzern rede, wenn Sie versprechen, nicht mehr verniedlichen „Papst“ zu sagen, sondern den offiziellen korrekten Titel verwenden.

            Der Einfachheit halber habe ich ihn nachgeschlagen:

            Im „Heiligenlexikon“ ist zu erfahren

            „ Der offizielle Titel des Papstes der römisch-katholischen Kirche lautet:
            • Episcopus Romanus – Bischof von Rom,
            • Vicarius Iesu Christi, Statthalter (Stellvertreter) Jesu Christi,
            • Successor Principis Apostolorum – Nachfolger des Apostelfürsten Petrus
            • Summus Pontifex Ecclesiae Universalis – Oberhaupt (oberster Brückenbauer, d. h. Priester) der weltumspannenden (griechisch: kath – olischen) Kirche,
            • Primas Italiae – Primas von Italien,
            • Archiepiscopus et Metropolitanus Provinciae Romanae – Erzbischof und Metropolit der Provinz Rom,
            • Souverän des Staates Vatikanstadt
            • Servus Servorum Dei – Diener der Diener Gottes;
            er trägt auch die Titel Heiliger Vater und Pontifex maximus – größter Brückenbauer.“

            🫡

          • S v B

            Abgemacht. Allerdings kommentiere ich höchst selten, eher nie, Artikel, die den Episcopus Romanus zum Thema haben, während Sie damit rechnen müssen, dass sich die Diskussion um die Leoparden, egal ob vom Typ eins oder zwei, noch über einen längeren Zeitraum hinziehen dürfte. Insofern wird es mutmaßlich genügend Gelegenheiten für Sie geben, Leopard auszuschreiben. Wie Ihnen gewiss sofort aufgefallen ist, habe ich mich für den erstbesten der von Ihnen zur Auswahl gestellten Alternativ-Titel des E. R. (die Benutzung des Wortes „P….“ ist mir ja fortan untersagt, entschieden. 😉

            PS: Dass Sie meinen Einwand, wie Sie schreiben, als Anschiss gewertet haben, betrübt mich wirklich sehr. Als solchen wollte ich ihn ganz sicher nicht verstanden wissen.

          • H.K.

            😂

            🍩+☕️/ 🍷/🥃

            ( Vielleicht bleiben wir doch lieber bei „Papst“ … )

      • H.K. Antworten

        Eine Verniedlichung von Kriegswaffen oder gar des Krieges selbst liegt mir so
        fern wie der Mars von der Erde.

        Wer einmal in einem solchen Koloss mitgefahren ist, erlebt hat, wie das Ding im Gefecht „funktioniert“, ja, wer nur einmal danebengestanden hat, wenn der Motor angeworfen wird, denkt ganz sicher nicht an „Verniedlichung“.

        In Militärkreisen haben viele „Waffen und Gerät“ Kurznamen ( „Es lebe der Aküfi“, der „Abkürzfimmel“ ).
        So z.B. der legendäre „Huey“, der eigentlich „Bell UH 1D“ heißt.

        Sagt aber niemand, dauert zu lange.
        Muß alles flott und zackig gehen.

        Stammt im Wesentlichen aus Gefechtssituationen, wo keine Zeit für „Förmlichkeiten“ ist.

        • S v B Antworten

          Auweh, befanden Sie und Herr Kelle sich in einer Gefechtssituation…? Das konnte ich wirklich nicht ahnen. Falls dem so war, tut mir dies aufrichtig leid, und ich ziehe meine Anwürfe gegen Sie und Herrn Kelle selbstverständlich umgehend zurück. ;-}

          • H.K.

            Iwo.

            Zumindest meine Wenigkeit redet da – wie immer – wie das gefleckte, milchgebende, klimaschädliche Tier mit – meistens – vier Beinen vom Sonntag …

            😉

    • Achim Koester Antworten

      Lieber H.K,
      wie so oft, in allen Punkten d’accord. Aber warum weigert sich Scholz, die Leo II zu liefern? Könnte es evtl. daran liegen, dass diese überhaupt nicht einsatzfähig sind, immerhin ist das Modell schon gut 50 Jahre alt, ich habe den schon in meiner Wehrdienstzeit 1967 kennengelernt. Und inzwischen haben die Dinger sicher schon einige Roststellen und kommen nicht mehr durch den TÜV. Übrigens stellt sich mir auch die Frage, warum Frau Lambrecht eine Bestandsaufnahme strikt verweigert hat, da war wohl doch etwas, das sie wusste?

      • H.K. Antworten

        Ja, da gab es angeblich – lt. focus online – diese Anweisung von Frau IBUK*/-/:/_/•/In, wohl, um Scholz „nicht in Bedrängnis zu bringen“ …

        Absurdistan …

    • Alexander Droste Antworten

      „Es bleibt die Frage, warum die Amerikaner keine Abrams Panzer liefern – sie werden ihre Gründe dafür haben …“

      Einfache Antwort: Sie lassen die Drecksarbeit lieber andere erledigen und verbrennen sich nicht mehr selbst die Finger wie in Afghanistan oder Vietnam.

      Ob dann Atombomben auf Berlin und Ramstein fliegen, geht denen auch so was von am A… vorbei. Ist ja nicht deren Land, das verstrahlt und verwüstet wird. Die Weltbevölkerung ist in Deutschland ohnehin zu groß. …

      • Klaus Kelle Antworten

        @Alexander Droste,

        ich verstehe ja, dass Du die Gelegenheit nutzt, wieder ein bisschen von Deinem Amerika-Hass auszuleben. Aber Dein Kommentar ist totaler Schwachsinn. Weil ich jetzt keine Zeit habe und Du offenbar nichts liest, was Deine Auffasung nicht bestätigt, hier schön zusammengefasst, warum die Abrams für einen Einsatz in der Ukraine nicht geeignet sind, die Leos aber sehr gut: N-TV fasst zusammen:

        Argument 1: das Gewicht

        Mit 67 Tonnen Gewicht ist der Abrams zwar nicht ganz so schwer wie der britische Kampfpanzer Challenger 2 (75 Tonnen), allerdings muss letzterer auch nicht zuerst aufwendig auf einen anderen Kontinent überführt werden. „Die Amerikaner haben begrenzte Transportkapazitäten – mit derselben Transportkapazität können sie auf ihren Schiffen oder in ihren Transportflugzeugen drei HIMARS liefern“, sagte der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter in einem früheren Interview mit ntv.de.

        Auch im Kampfgebiet kann das Gewicht zum Problem werden. Etwa dann, wenn der Panzer teils beschädigte oder sehr alte Brücken überqueren soll, wie es sie gerade in Osteuropa häufig gibt. Auch eine Bergung beschädigter Panzer würde durch das enorme Gewicht erschwert. Wohl auch deshalb planen die USA, statt der Abrams weitere Schützenpanzer des Typs Bradley zu liefern, die mit gut 27 Tonnen Gewicht wesentlich leichter sind. Der deutsche „Leopard 2“ in der Variante A6 hat übrigens ein Gewicht von 62 Tonnen.

        Argument 2: der Verbrauch

        Der Abrams-Kampfpanzer ist ein wahrer Spritfresser: Gerechnet auf einen Kilometer verbraucht er vier Liter Treibstoff. Das ist selbst für einen Panzer viel. Zum Vergleich: Ein „Leopard 2“ aus deutscher Produktion kommt nur auf die Hälfte dieses Verbrauchs. Den Unterschied macht der Antrieb: Während der Abrams von einer Gasturbine angetrieben und in der Regel mit Kerosin betankt wird, fährt der „Leopard“ mit einem Dieselmotor. Im schlimmsten Fall, so fürchten Kritiker, könnte der enorme Spritverbrauch des Abrams bei Versorgungsproblemen an der Front die Mobilität gefährden.

        Argument 3: die Reparatur

        Werden Reparaturen fällig, müssten Ersatzteile aufwendig aus den USA beschafft werden, denn bislang besitzt Polen als einziges europäisches Land überhaupt Abrams. „Für den ‚Abrams‘ müssten eigene Logistikketten aufgebaut werden“, so Kiesewetter. „Beim ‚Leopard‘ wäre das anders, weil er von 13 europäischen Ländern genutzt wird.“ Zwar hat Polen zuletzt 250 Abrams M1A2 und 116 gebrauchte Abrams M1A1 für die eigenen Streitkräfte gekauft, doch auch beim europäischen Nachbarn hat die Ausbildung der Besatzungen an den ersten ausgelieferten US-Panzern gerade erst begonnen.

        Argument 4: die Ausbildung

        Nachdem Großbritannien der Ukraine bereits 14 Kampfpanzer des Typs Challenger 2 zugesagt hat, wären die ukrainischen Soldatinnen und Soldaten im Falle von Abrams- und „Leopard“-Lieferungen gleich mit vier unterschiedlichen Panzertypen konfrontiert. Denn auch die sowjetischen T-72 sind in der Ukraine nach wie vor im Einsatz. Diese unterschiedlichen Panzertypen „gleichzeitig im Feld zu operieren, bedarf einer logistischen Meisterleistung“, schreibt der Militärexperte Franz-Stefan Gady vom International Institute for Strategic Studies (IISS) auf Twitter. Es würde „die Massierung von Kräften für offensive Operationen sehr schwierig machen.“

        • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

          Argument 1: zieht nicht, denn der Unterschied zum Leopard ist gering
          und der britische Challenger geht?

          Argument 5: die Kosten. Wer soll, bitteschön, die Dinger bezahlen. Die Amis
          liefern keine Waffen ohne die Aussicht auf deren Bezahlung.

          • Günther M.

            @Hildegard Königs-Albrecht Dr.
            „Wer soll, bitteschön, die Dinger bezahlen“?

            Die Kostenerstattung des:
            „Ukraine Democracy Defense Lend-Lease Act of 2022“,
            durch Enteignung der Oligarchen? – Ha…
            Eher rattert die € Druckerpresse und die „kleine Bärin“ säuselt:
            „Sänk ju vor liederschipp tscho“?

          • H.K.

            „Plötzlich und unerwartet“ sind die Abrams Panzer nicht zu schwer für die ukrainischen Brücken, die Ausbildung am Gerät geht auch und selbst die Betankung mit Kerosin stellt kein unüberwindbares Problem mehr da.

            Sachen gibt‘s …

            ( Dummerweise ist ist Ausstattung ukrainischer Panzerbataillone mit mehreren verschiedenen Panzern mehr als suboptimal. Munition, Ersatzteile können nicht einfach so ausgetauscht werden, selbst Besatzungen können bei Ausfall z.B. nicht mal eben von einem Panzer auf das andere Modell wechseln, weil die Ausbildung fehlt.
            Deutlich besser wäre zugegebenermaßen EIN Panzertyp, der wesentlich weniger logistische Probleme verursacht. )

      • Alexander Droste Antworten

        Bei aller Polemik, Klaus, da hast Du das Thema Spritverbrauch angesprochen. Zum Glück retten wir mit Panzern und Raketen in Kriegseinsätzen das Klima. Was uns hier in D. betrifft: Braunkohle und Autos gehören verbannt und verboten. In Privatjets zum Kongress in Davos fliegen und gefrorenes Frackinggas auf Tankschiffen über die Weltmeere schippern dagegen ist gut. Für Leute, die gleicher sind, gibt es Steaks etc., die tumbe Volksmasse kann sich mit Insekten begnügen. Aber das führt gerade weg vom Thema. Damit will ich allerdings auf die Stichhaltigkeit der Russland-Hass Propaganda hinweisen.

      • Günther M. Antworten

        @Alexander Droste
        „…Ist ja nicht deren Land, das verstrahlt und verwüstet wird…

        Bei meinem BW Eintritt galt…
        Stand 1965:
        Bei einem Überraschungsangriff des Warschauer Paktes, ist das östliche Drittel der (damaligen) Bundesrepublik Deutschland mit konventionellen Waffen nicht zu halten.
        Folge:
        Der Angriff wird mit atomar bestückten Mittelstreckenraketen erwidert.
        (NATO Erstschlagsoption).

        Hat jemand andere Infos?

      • H.B. Antworten

        Lieber Herr Kelle, ich bewundere Sie wegen Ihrer vielen engagierten Artikel zum russischen Überfall auf die Ukraine, die zu 100% korrekte Informationen zu diesem Thema transportieren. Ich möchte Ihnen auch versichern, dass die meisten „anständigen“ Konservativen genauso denken wie sie. Bei dem Gros Ihrer Kommentatoren findet sich diese Haltung allerdings nicht. Bitte finden Sie weiterhin die Kraft hier gegenzuhalten. Ganz herzliche Grüße an Sie.

        • Günther M. Antworten

          Zu „anständigen“ Konservativen…
          Der „eingefleischte Konservative“ Wilfried Scharnagl hat bereits 2015 vor einer unglaublichen Provokation des Westens gewarnt, und – falls die EU und Nato ihren Kurs nicht ändere, es zu einer Katastrophe kommen könnte.

          Und die „anständigen“ Konservativen, die seit acht Jahren mit ihren informativen Missweisungen beim Thema Donezk kämpfen, die beten dann der Einfachheit halber – ihre Glaubensbekenntnisse runter und sprechen sich Mut zu?
          Armes Deutschland, was hast du kleine Füchse!

          Hierzu ein jüdisches Sprichwort…
          Wenn du mal nicht weiter weißt, frag‘ einen Deutschen und mach dann das Gegenteil.
          (Streiche Deutschen, setze „anständige“ Konservative)

  3. Almut Rosebrock Antworten

    Ich mahne an, das traurige Gedenken 80 Jahre Stalingrad, das nur 100 km hinter der Ukraine-Grenze liegt, zu erinnern. Noch leben Menschen, deren Vater, Großvater, Großonkel, … dort elendich erforen oder verreckt ist.
    27 Millionen getötete Sowjetbürger waren die Folge des 2. Weltkrieges.
    ICH wünsche das für meine Kinder nicht wieder. Ich glaube NICHT daran, dass mit mehr Waffen eher Frieden zu schaffen ist!
    Deutschland hat noch nicht mal einen Friedensvertrag mit Russland!
    Russland ist das größte Land der Erde. Es ist und bleibt immer da –
    auch und sogar als Nachbar der Ukraine!
    Es besitzt, auf unserer Landmasse, die Rohstoffe und Energie im Boden, die WIR und unsere Wirtschaft IMMER brauchen.
    Seit Jahrhunderten ist Vertrauen und Zusammenarbeit, bis hin in den Weltraum, mit Russland erarbeitet worden.
    ICH sehe und weiß um tiefere Hintergründe um die Ukraine, die USA, NATO, das Pentagon und die EU, die nach „geplanter Provokation“ aussehen. Imperialistisch geprägt.
    Diese Hintergründe werden hier, obwohl in den Medien sogar noch 2021 präsent, heute medial unterdrückt. Die Einseitigkeit der West -Propagand – „Ukraine gut, Russland, Putin böse“ – stimmt, wenn man alternative Quellen bemüht, nicht.
    Man sollte auf Frau Wagenknecht, erfahrene Generäle, Historiker, Diplomaten, die AfD hören und mit deren Hintergrund und Hilfe eine Friedenslösung auszuhandeln versuchen. Das wird nicht ohne Selbstkritik auch von Seiten des Westens gehen. Bedenkt man aber, dass Frau Merkel inzwischen zugab, Minsk II sei nur „zum Zeitgewinn“ vereinbart worden – wie will man je Russlands Vertrauen wieder gewinnen unter solchen Umständen?
    NEIN zu Waffenlieferungen. JA zu Verhandlungen. Gerade, weil wir Deutschland sind. Das Land mit besonderer VERANTWORTUNG in Europa und der Welt.

    • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

      Es läuft alles genauso wie in der Corona-Krise.
      Die Bedenken der Kritiker wurden vom Tisch gewischt, die Kritiker diffamiert, das vorgegebene Narrativ durch die „Qualitätsmedien und -sender“ Tag und Nacht verbreitet, bis auch der letzte Depp von Impfplörre, Masken und Maßnahmen überzeugt war.
      Die Auseinandersetzungen gingen bis in die Familien und Freundeskreise.
      Auch heute wird die Aufklärung unterdrückt, keiner mag zugeben, daß er falsch lag, nur die armen Opfer der vielfältigen Nebenwirkungen kämpfen um ihre Existenz.

      Wieviele Soldaten und Zivilisten sollen noch sterben? Wie groß muß die Zerstörung sein, bis man von diesem Wahnsinn ablässt?

      • Tina Hansen Antworten

        Ich muss gar nichts mehr kommentieren, Frau Dr. Königs-Albrecht spricht mir aus dem Herzen.
        Bei Tichy ist heute ein lesenswerter, sehr gut recherchierter Beitrag zur Übersterblichkeit in diesem Land… mir wird bei dem Thema inzwischen körperlich übel, deshalb fasse ich ihn hier nicht zusammen.

        Gehört nicht zum Thema… aber ich frage trotzdem mal: War ich die einzige, bei der angesichts des Rücktritts dieser schrecklichen neuseeländischen Dame, die ihr Land im Namen der Seuchenbekämpfung in ein Freiluft-Gefängnis verwandelte, die Sektkorken geknallt haben? Sie muss bei den Young Global Leaders gleichzeitig mit unserer feministischen Außenministerin beschult worden sein.

        Wir auch immer: Einen schönen Sonntag wünsche ich!

        • S v B Antworten

          @ Tina Hansen

          „Sie muss bei den Young Global Leaders gleichzeitig mit unserer feministischen Außenministerin beschult worden sein.“

          Bingo, liebe Tina, ist sie, ist sie! Ob gemeinsam mit Frau Baerbock, weiß ich nicht, aber beide gehören definitiv dem elitären Kreis der Young Global Leaders an, haben demzufolge eine entsprechende Fachausbildung genossen, wenn man so will.

          PS: Lese gerade das Buch World Economic Forum von Ernst Wolff. Daher meine Kenntnis über Jacinda Arderns Davoser Status.

          Ebenfalls schönen Sonntag, an Sie und alle anderen im Blog.

          • Hildegard Königs-Albrecht Dr.

            Zwar eine erhellende aber auch wenig erbauliche Lektüre, denke ich. Ich habe Herrn Wolff bei verschiedenen Anlässen gehört und bin nach seinen Recherchen immer arg deprimiert.

            Um so mehr wünsche ich allen Foristen einen erholsamen Schlaf ohne Alpträume und einen schönen Sonntag!

          • S v B

            @Frau Dr. Königs-Albrecht

            Liebe Frau Dr. Königs-Albrecht, ich hatte mir eigentlich mehr von besagter Lektüre versprochen. Im Grunde schildert Wolff in chronologischer Abfolge die Entstehungsgeschichte des WEF, von dessen Anfängen bis heute. Nicht uninteressant, aber vielen doch schon bekannt. Ein klein wenig Würze erhält das Ganze lediglich durch die eine oder andere kritische Bemerkung bzw. durch die „Aufdeckung“ einiger „Querverbindungen“. Im Grunde also kaum Neues und erst recht nichts Atemberaubendes. Die zweite Hälfte des Buches (großzügig als Bonuskapitel bezeichnet!) besteht aus der Auflistung der strategischen Partner des WEF, also von Firmen bzw. Organisationen, gefolgt von einer Liste der 2.518 Young Global Leaders mit deren (gegenwärtigem) Tätigkeitsfeld, dem Jahr ihrer Ernennung sowie dem Herkunftsland. Alles in allem – mit lediglich 150 Seiten „Prosa“ – ein recht dürftiges Werk zu einem hochinteressanten, wenn nicht gar brisanten Thema. Ich jedenfalls fand das Buch enttäuschend. Ein gestriger Achse-Artikel über perfide Versuche des WEF, Musik für seine Ziele zu instrumentalisieren, ja eigentlich zu missbrauchen, gibt da schon eine Menge mehr her als Wolffs Buch. – Also nur kaufen, wenn die detaillierte Entstehungsgeschichte des WEF ab 1971 näher interessieren sollte.

          • S v B

            @Frau Dr. Königs-Albrecht

            Nachtrag
            Der Titel des erwähnten Achse-Artikels vom 21.01.23 lautet: Wie das WEF die Kultur instrumentalisiert.

          • S v B

            @Frau Dr. Königs-Albrecht

            Bei Tageslicht betrachtet, erscheint mir meine weit nach Mitternacht verfasste Bewertung des Wolffschen Buches zu harsch ausgefallen zu sein. Deshalb würde ich die Lektüre jedem an Klaus Schwab und dem einflussreichen, global wirkenden WEF-Komplex Interessiertem nun doch ans Herz legen wollen. Sind es letztlich doch nicht nur wir selbst, sondern wohl noch in weit höherem Maße unsere Nachkommen, die auf die eine oder andere Weise von den Auswirkungen der diversen WEF-Agenden betroffen sein könnten, bzw. werden. Wie genau, wird sich zu gegebener Zeit erweisen. – Ich grüße Sie herzlich aus dem tief verschneiten Oberbayern.

          • Tina Hansen

            Wolff habe ich zu dem Thema noch nicht gelesen, aber ich bin gerade mit der „Krake von Davis“ beschäftigt; im Gegensatz zum – echten, dem lebendigen! – Leopard ist sie weder schön noch stolz oder geschmeidig, jedoch nicht minder gefährlich.
            Wer nicht zum Buch greifen will, erhält durch ein recht aktuelles Gespräch von Gunnar Kaiser mit der Autorin Miryam Muhm einen guten Einblick.

            Schön, dass es Euch gibt! Wollte ich noch sagen 🙂

          • Hildegard Königs-Albrecht Dr.

            Liebe S v B,

            danke für Ihre Einschätzung.

            Ich muß gestehe, daß ich zur Lektüre der entsprechenden Bücher gar nicht komme.Über den Facebook – Account eines befreundeten Mediziners erreichen mich so viele Beiträge zu den zahlreichen Krisen unserer Gegenwart, dazu kommen die wöchentlichen 4-5-stündigen Sitzungen des Corona-Ausschusses, die sich auch nicht mehr nur mit Corona beschäftigen, daß mir oft die Zeit fehlt, die vielen Bücher zu lesen, die auf mich warten.

            Den Vorträgen von Herrn Wolff kann man gut folgen.
            Die Pläne der selbsternannten Eliten, die sich gerade in Davos gefeiert haben, liegen auch offen auf dem Tisch.

            Herzliche Grüße.

    • Klaus Kelle Antworten

      Liebe Almut, Du „glaubst nicht daran“, dass mehr Waffen Frieden schaffen können? Wie haben die Alliierten 1944/1945 Europa von der Hitler-Barbarei befreit? Mit Butterkuchen? Wie hat die Rote Armee Auschwitz befreit – mit Gender-Professorinnen und Sonnenblumen? So lange es Staatsverbrecher wie Putin gibt, die keinerlei Skrupel haben, zerstören, morden und vergewaltigen zu lassen, so lange hat jeder, die noch einen Funken Mitgefühl im Leib hat, dem Opfer zu helfen – auch mit Waffen. Auch mit Leopard-Panzern.

      Die Generation vor uns hat erlebt, welche dramatischen Folgen Feigheit und Bequemlichkeit haben können. Man hat auf Appeasement gesetzt statt Hitler frühzeitig zu stoppen. Wenn Putin mit seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine Erfolg hat, werden wir in Europa auf Jahrzehnte keine Ruhe mehr haben. Und deshalb muss der Westen den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen.

      Klaus

      • Alexander Droste Antworten

        Übrigens, die Russen haben Deutschland auch von der Hitlerbarbarei befreit und gegen die Stalinbarbarei ersetzt. Dafür haben wir heute die woke neoliberale Amibarbarei. Man sollte sich mal ernsthaft bemühen zu erkunden, worin sich die Nationen Russland und USA von damals von denen heute unterscheiden. Was nach der Übernahme von Twitter durch Elan Musk so offenbar wird, gibt es eher Sympathiepunkte für Putin!
        Ich stehe im direkten Kontakt mit Leuten aus der Ukraine und aus Tschetschenien. Und die bestätigen meine Ansichten zu dieser Angelegenheit. Besonders interessant ist doch, dass Tschetschenien lange gegen Russland gekämpft hat und heute zusammen mit Russland in der Ukraine gegen die Nato!

        In der Ukraine fördert die Nato-USA eine nationalistische Räuberbande, die sie 2014 dort installierte. Ich bin entschieden gegen eine Beteiligung Deutschlands an diesem Krieg, den der Werte-Westen erst richtig groß gemacht hat!

      • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

        Das sind ja böse Aussichten, Herr Kelle. Der Ukraine-Krieg muß also bis zum bitteren Ende eines totalen Zusammenbruchs mit einer Unzahl von Toten und völliger Zerstörung der Infrastruktur einer Seite ausgefochten werden? Glauben Sie allen Ernstes an den Untergang Rußlands?

        Die Amis haben sich bisher immer einen schlanken Fuß gemacht, wenn sie ihr Ziel nicht erreichen konnten. Dabei haben Sie reichlich verbrannte erde hinterlassen. So wird es auch diesmal sein.
        Wie es dann in Europa aussieht, daran mag ich gar nicht denken. Gnade uns Gott!

        • Klaus Kelle Antworten

          Aber liebe Frau Dr. Königs-Albrecht,

          die Amis führen gar keinen Krieg in der Ukraine, das tun die Russen. Ich glaube allerdings, dass Russland nach diesem Krieg 20 Jahre brauchen wird, um wieder auf das wirtschaftliche Level zu kommen, wie vor diesem aberwitzigen Krieg.

          Und bei aller zu übenden Kritik an dramatischen Fehlentscheidungen der Amis – wir Deutscvhe haben uns nach 1945 ohne Ausnahme immer auf die Amis verlassen können. Marschallplan, Versorgung der Menschen bei der (russischen) Berlin-Blockade, ohne wenn und aber ja zur Deutschen Einheit. Ich vergesse so etwas nicht.

          Und Russland? Ohne Moskau hätte es die DDR gar nicht gegeben mit allen Begleiterscheinungen, es waren russische Panzer, die den Volksaufstand im Osten Deutschlands 1953 mit Panzer niedergewalzt haben. Und als 1990 die Einheit auf der Tagesordnung stand, hat sich Russland den Abzug seiner Soldaten mit Milliarden D-Mark erkauft. Und dafür soll ich heute Russland dankbar sein? Niemand von uns hier lebt in Russland, niemand hat offenbar vor, dort hinzuziehen.

          Und ich weiß, wo ich hingehöre.

          Schönen AbendI Ihr Klaus Kelle

          • H.K.

            Voll und ganz d‘accord, Herr Kelle.

            Ich möchte ganz sicher auch nicht unter russischer Knute leben – auch, wenn ich die Stadt Moskau schon vor Jahren mehr als beeindruckend fand.

            Trotz aller Sympathie für die Amerikaner, ohne die wir zweifellos nach diesem Unglück des II. Weltkriegs niemals wieder dort wären, wo wir sind, muß es auch jedem gestattet sein, Kritik zu üben und nicht alles und jedes ergeben und unterwürfig zu schlucken.

            Und es gibt nun wirklich jede Menge zu kritisieren.

            Aber das tun wir Deutschen ohnehin gern bei anderen – und sehen den ganzen Haufen von Balken im eigenen Auge nicht …

  4. H.E. Antworten

    Mal wieder ein typischer Kelle. Schnell, schmerzfrei und furchtlos.
    Dazu kurz und bündig:
    „Die Geschichte schaut auf Deutschland“ ist an bullshit kaum zu übertreffen.
    Die Frau macht – wie die Außenministerin – Politik 1. für sich, 2. für auswärtige oder andere Interessen (z.B. Waffenindustrie) und leider 0% für die dt. Bevölkerung („egal was meine dt. Wähler denken“).
    Die will aber mit Mehrheit weiterhin – trotz 24/7 Propaganda – Vorsicht bei Waffenlieferungen und weiterer Involvierung in den Krieg. Gut so!

  5. H.K. Antworten

    Das Thema Ukraine faßt wohl jeden halbwegs geradeaus denkenden, noch nicht völlig abgestumpften Menschen an.

    Selbstverständlich müssen wir der Ukraine helfen und das sicherlich mit mehr als 5.000 Helmen.

    Aber die Frage ist, wie weit wir gehen wollen – bis zur Selbstaufgabe ?

    Mir ist völlig unverständlich, wie „Experten“, u.a. ein Professor Carlo Masala von der Bundeswehr-Uni in München, immer wieder mantraartig verkünden, durch die Lieferung dieser oder jener Waffen werde Deutschland „noch lange nicht zur Kriegspartei“.

    Wenn Herr Putin ( ich mag mir nicht vorstellen, was passiert, wenn im Kreml ein Putsch o.ä. stattfindet und irgendein Hardliner und Extremist das Zepter übernimmt ) das alles anders sieht als die, die „vom Völkerrecht kommen“ und ihm der Kragen platzt, weil er erkennt, daß seine teils 50 Jahre alten T-Panzer keine Chance haben gegen amerikanische Abrams, britische Challenger und deutsche Leos, er den großen „roten Knopf“ herauskramt und es zum Äußersten kommt mit mehreren tausend ( deutschen ) Toten.

    DANN spätestens machen sich alle Schreihälse einen schlanken Fuß und zeigen auf den Kanzler und die Regierung – selbst haben sie „ja schon immer vor einer Eskalation gewarnt“.

    Ich bin nicht sicher, ob wir wirklich alles bis zum Letzten ausreizen müssen.

    Manche/r scheint unbedingt einen Nervenkitzel, „DEN Kick“ zu brauchen …

  6. gerd Antworten

    „Die ukrainischen Soldaten haben es mehr und mehr satt, von Gewissenlosen in Kiew wie in einem Fleischwolf verheizt zu werden. Unter den Soldaten breitet sich derzeit sehr rasch die Tuberkulose aus. Viele laufen zu den Russen über, andere planen schon einen Revolte-Marsch nach Kiew, um die Regierung, besonders Selenskyj, der seinen Heldenstatus erdrutschartig verliert, abzusetzen.“

    US-Oberst Douglas MacGreggor, Interview mit Clayton Morris, erschienen vor 8 Tagen auf YouTube!

    Strack-Zimmermann hat im Gegensatz zum Colonel der United States Army MacGreggor soviel Ahnung von Kriegseinsätzen wie eine Kuh vom Schlittschuhlaufen. Aber selbst ein pensionierter Colonel aus dem glorreichen Amerika wird K. Kelle nicht bekehren. Aber der Vollständigkeit halber sei dies hier zumindest mal erwähnt, wie führende Millitärexperten auf den Krieg in der Ukraine schauen.

      • S v B Antworten

        Wobei der Colonel dem deutschen Oberst entspricht, wenn ich nicht irre… Na ja, es handelt sich jedenfalls um ein „ziemlich hohes Tier“, würde ich meinen.

  7. Felix Becker Antworten

    Was die nationale und internationale Unterstützergruppe – allen voran die Polen – über die aktuelle deutsche Haltung zur „Leofrage“ sagt oder meint, ist mir völlig egal. Die Klartextsprecherin Strack-Zimmermann findet jedenfalls meine volle Unterstützung. Allerdings hat meine Meinung zum Vorgehen des Bundeskanzlers -entgegen Strack-Zimmermann- eher einen dem Kanzler folgenden Charakter. Sollte der Kanzler die US-Unterstützung der Ukraine absichern wollen, weil er befürchtet, dass die USA wie sie es mit dem schmählichen Verrat an den Kurden in Syrien und dem schäbigen Abzug aus Afghanistan vorgeführt haben, sich aus der Ukraineunterstützung „verabschieden“ (man denke nur dieser Trump würde wieder gewählt), stünden Europa und Deutschland plötzlich alleine da. So oder so macht es aus US-Sicht Sinn das alte US-Ziel „Integration der Ukraine in den Kreis westlicher Staaten“ (oder des US-Einflusses) durch die Europäer erledigen zu lassen. Und im Ziel die „Ukraine zum Sieg zu verhelfen“ ist man ja noch!!! einig.

  8. Karl Kellermann Antworten

    O. Scholz spielt Put.s Spiel: Put. will durch Einschüchterung Waffenlieferungen in
    die Ukraine verhindern. KP-China hat ihm klar zu verstehen gegeben, dass bei der
    Drohung mit dem Einsatz von A-Waffen die „grenzenlose Unterstützung“ (wie sie
    am 2. 2. 2022 zwischen Xi und Put. vereinbart wurde) endet !
    Nur nervenschwache dt. Pazifisten lassen sich noch von Put.s Drohungen beein-
    drucken. Oder sind hier Put.s Maulwürfe mal wieder aktiv?
    Put. darf in der Ukraine nicht siegen, sonst geht er weiter. Deshalb ist es in unserem Sicherheitsinteresse, der Ukraine schwere Waffen zu liefern, wie dies
    der B.Tag schon am 28. 4. 2022 (!) beschlossen hat.
    Appeasement-Politik führt nicht zum Frieden, sondern läßt Diktatoren immer
    gefräßiger werden. Das ist die Lehre, die wir aus „München 1938“ zu ziehen
    haben.

    • H.K. Antworten

      Sehr geehrter Herr Kellermann,

      halten Sie es für angemessen, diejenigen, die sich für Vorsicht und Zurückhaltung in Fragen eines möglicherweise europaweiten Krieges äußern, als

      „nervenschwache dt. Pazifisten“ und „Put.s Maulwürfe“ zu bezeichnen ?

      Ich nicht.

      Selbstverständlich steht es jedem Mann und jeder Frau frei, sich freiwillig zur kämpfenden Truppe in der Ukraine zu melden.

      Haben Sie sie schon gemeldet ?

      • .TS. Antworten

        Es ist wie beim Fußball: Die selbsternannten größten Experten und besten Leute hocken auf dem Sofa.

        Wieso hört man eigentlich nur Rufe nach NATO und EU (was im Grunde aufs selbe hinausläuft)? Über die OSZE erfährt man so gut wie nix (deren eigene Darstellung ist aber durchaus bezeichnend), und die UN die sind wohl auch schon abgekündigt. Taugte wohl nur für einen Einsatz in Drittwelt-Afrika, nur daß man dort auch zunehmend seine eigenen Geschicke selbst in die Hand nimmt solange sie dabei nicht von der ersten und zweiten Welt wieder sabotiert werden.

  9. Karl Kellermann Antworten

    Ja angemessen, aber offenbar für manche noch nicht deutlich genug.
    Wer bei den horenden Kriegsverbrechen von Put.s Truppen immer
    noch „Verständnis“ für diesen Verbrecher hat, der kann wohl nur das
    bedauernswerte Opfer von Put.Propaganda sein oder steckt mehr dahinter?

    Ich empfehle einmal bei Google einzugeben: „Hubertus Knabe zu Olaf
    Scholz“: hubertus-knabe.de/olaf-scholz-und-der-kreml/
    Dort hat der Historiker Dr. Hubertus Knabe die Rolle von O. Scholz Ende
    der 1970er und in den 1980ern dokumentiert als Gegenspieler von Helmut
    Schmidt zum Nato-Doppelbeschluss.

    Schon damals war die „Friedens“bewegung durchsetzt von sow./russ. Einfluß-
    agenten.

    Wir müssen verstehen, dass in der Ukraine UNSERE SicherheitsINTERESSEN
    verteidigt werden, wenn wir (nach Alexander Dugins Träumen) nicht von
    Lissabon bis Wladiwostok („Eurasia“) unter die Knute von Moskau kommen
    wollen !

    • Günther M. Antworten

      Lassen Sie bitte die Kirche im Dorf!
      Die USA, Russland, China usw. betreiben Geopolitik mit dem Ziel eigene Vorteile zu erlangen; während die deutsche und EU-Spitzenpolitik sich an der Zerstörung der eigenen industriellen Infrastruktur ergötzt, da man glaubt, den Moralpreis des eifrigsten Putinhassers (durch Selbstzerstörung) erringen zu können?
      * Dieser fanatische Russenhass, kläffender Silberpüdelchen an der Leine von Rüstungskonzernen, überheblicher Kinder in Erwachsenenkörpern („Krieg beenden, Panzer senden“) und sonstiger Hasardeure belegt doch wohl eindrucksvoll, dass es kein Mensch wert ist, für die Wahnvorstellungen ukrainischer Nationalisten, ihrer US-Herren und für die intelligenzbefreiten Sprüche eilfertiger Vasallen und Ewiggestriger, arm zu werden oder gar zu sterben!

      Randbemerkung:
      „Die Entscheidung für den K r i e g wurde in W a s h i n g t o n getroffen,
      die Entscheidung zum Angriff wurde in Russland getroffen.
      Aber sobald w i r die Entscheidung zum Krieg getroffen hatten,
      war die Entscheidung zum Angriff unvermeidlich“.
      * Richard Black (Senator – Virginia)

  10. gerd Antworten

    „Wer bei den horenden Kriegsverbrechen von Put.s Truppen immer
    noch „Verständnis“ für diesen Verbrecher hat, der kann wohl nur das
    bedauernswerte Opfer von Put.Propaganda sein oder steckt mehr dahinter?“

    @Karl Kellermann

    Ja, da steckt mehr dahinter. Der gesunde Menschenverstand. Angefangen bei den Mongolen bis hin zu Hitler, haben es einige Granden der Zeitgeschichte erfolglos versucht, die bösen Russen bzw. die Untermenschen zu versklaven oder millitärisch zu vernichten. In der Gegenwart ist es wohl so, dass eine Atommacht millitärisch nicht zu besiegen ist. Punkt. Warum mann jetzt die Eskalation bis auf die Spitze treibt erschliesst sich mir noch nicht, genauso wenig wie die Tatsache, dass eine „Friedenspartei“ mit grünem Anstrich zu einer Kriegstreiberpartei par excellence geworden ist. Man schaue sich die Gestalten wie A. Hofreiter an, der in kürzester Zeit zum Experten für schwere Waffen und Panzer geworden ist und ein Parteiprogramm der Grünen mit verabschiedet hat, die Waffen in Kriegsgebieten ausgeschlossen haben. Soviel Heuchelei in einer Person ist nur schwer zu toppen.

    • H.K. Antworten

      Ich sagte es bereits vor Jahren:

      Die Grün*/-/:/_/•/Innen sind der Untergang dieses Landes.

      Und ?

      Wetten, daß am 12.02., in drei Wochen, in Berlin wieder diese von der Verbots- und „Friedenspartei“ wesentlich geprägte Politik ein klares „weiter so !“ von den Berlinern bekommt ?

      Die begreifen es erst, wenn Bayern & Co endlich die bedingungslose Vollalimentation aus dem Länderfinanzausgleich stoppen.

  11. H.K. Antworten

    „Proteste gegen Scholz in Osteuropa“ ?

    Ich frage mich, wo die ( wirklichen ! ) Proteste gegen Scholz in DEUTSCHLAND bleiben !

    Wie die „Zeitung mit den vier Buchstaben“ berichtet, wurde von den im Bundestag im Februar 2022 mit „Wumms“ von Olaf Scholz angekündigten € 100.000.000.000 für die Bundeswehr WIEVIEL im ganzen Jahr 2022 ausgegeben ?

    Richtig !

    Genau € 0,00.

    ALLES, das GESAMTE an die Ukraine abgegebene Material, Panzer, Fahrzeuge, Flugabwehr, Munition, nichts, GAR NICHTS wurde bisher ersetzt oder nachbestellt.

    WAS, außer im Nagelstudio zu sitzen und mit Sohnemann im Heli nach Sylt in den Urlaub zu fliegen, hat Christine Lambrecht, ( SPD ! ), eigentlich gemacht ??

    Hat die Dame ihren Amtseid abgelesen und BEGRIFFEN oder nur vorgelesen und wieder vergessen ??

    Und WAS hat das GESAMTE Verteidigungsministerium ZEHN Monate lang gemacht ??

    Wenn der Heeresinspekteur, 3-Sterne-General Alfons Mais, sagt, „die Bundeswehr ist nackt“, so ist sie inzwischen WAS ?

    „Nackterer“ ??

    Und, Wo bleiben die Proteste des Generalinspekteurs, der anderen Inspekteure, des Parlaments, der Bevölkerung, der EU, von Uschi-ich-wurde-nicht-gewählt-aber-ich-bin-trotzdem-da voll der Laie ???

    WAS SOLL DAS WERDEN ? Eine EINLADUNG an Herrn Putin zu einem kleinen Trip seiner Truppen nach Deutschland / West Europa ??

  12. Nordlicht Antworten

    Der Kanzler soll nicht den Osteuropäern oder anderen ausländischen Mächten gefallen, sondern seinen Amtseid ernst nehmen:

    „Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

    Daß der Nutzen des deutschen Volkes gemehrt oder Schaden von ihm gewendet wird, wenn Leo-Panzer an die Ukraine geliefert werden, soll mir erst einmal jemand erklären.

    • Andreas aus E. Antworten

      So ist es. Man braucht kein „Putin-Fan“ sein, aber „Putin-Versteher“ sollte man schon sein, denn es ist ja stets von Vorteil, wenn einem die Beweggründe eines tatsächlichen oder angenommenen Gegners halbwegs verständlich sind.

      Die Panzer haben jedenfalls in Deutschland in ihren Garagen zu verbleiben und nicht samt ihrer (kaum vernünftig ausgebildeten) Besatzungen für ein angeblich ach so demokratisches Regime, das Opposition verboten hat, zu glühenden Särgen verschrottet zu werden.

      Mir ist es übrigens nicht ganz klar, warum Ausländerdemonstrationen in Deutschland gestattet sind. „Nach Art. 8 Abs. 1 des Grundgesetzes ( GG ) haben alle Deutschen das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.“ Ukrainer sind meines Wissens keine Deutschen.

      • Klaus Kelle Antworten

        @Andreas aus E,

        es geht nicht um „demokratisches System“, das gibt es unter Putin genauso wenig. Es geht darum, dass allein die Ukrainer das Recht haben, zu entscheiden, wie sie leben wollen. Unter rusischer Herrschaft ganz offensichtlich nicht, wie die ganze Welt gerade sieht. So wie kein Staat und keine Bevölkerung unter russischer Herrschaft leben will, die das schonmal hatten. Das ist ja auch der Grund, warum die NATO nicht an Russland heranrückt, sondern weil alle die Schnauze voll von Moskau haben. Und deshalb sind ja alle Putin-Fans und auch Putin-Versteher hier im Westen, wo sie gut uns gerne leben und sich freuen, dass ihre Gehälter in bösen, bösen Euros ausgezahlt werden und nicht in Rubel…

        • Andreas aus E. Antworten

          Danke, Herr Kelle, für Ihre Replik.
          Da kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein. Ich lerne jeden Tag fleißig Russisch (leider übel schwieriges Unterfangen für alten Mann wie mich, zumal hiesige Volkshochschule entsprechende Kurse nicht mehr anbietet, warum auch immer…), weil ich sehr gern ins Reich des Oberbösewichts übersiedeln würde, noch lieber in das Land, wo der Präsident zwecks Gesundbleibung Traktorfahren, Sauna und Wodka empfahl. Und man auch in Rubel bezahlen und man dem Vernehmen nach nötigenfalls sogar Deutsch sprechen kann, trotz der üblen Vergangenheit – schönen Sonntag 🙂

          • Klaus Kelle

            Lieber Andreas aus E,

            nur vorsichtig beim Vodka sein. Wenn sie dort dem Führer öffentlich widersprechen, gibt’s auch mal Nowitschok in den Tee.

            Schönen Abend!

            Klaus Kelle

          • H.K.

            Nun, wenn wir ruhig bleiben, am besten nichts tun, müssen Sie sich keine Überlegungen mehr zwecks Übersiedelung nach Rußland, ins räuchern der/ des Guten, machen.

            Denn dann kommt Herr Putin zu Ihnen.

            Dummerweise damit auch zu uns.

          • H.K.

            Herrschaftszeiten – diese SCH… Autokorrektur …

            „… ins REICH der/ des Guten …“ sollte es heißen.

        • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

          Es gibt noch viele Menschen auf der Welt, die gegen unmenschliche, diktatorische Regime kämpfen. Sie müssen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Wir sind nicht für alles und jedes verantwortlich!

    • Achim Koester Antworten

      Liebe(s) Nordlicht,
      Die Vereidigung kann man bei YouTube anschauen. Der Nachsatz „So wahr mir Gott helfe“ wurde von Scholz nicht ausgesprochen. Zwar bin ich kein Freund religiöser Floskeln, aber ich hege die Befürchtung, dass als Nächstes die Formulierung „des DEUTSCHEN Volkes auf der Streichliste der Ampel stehen wird.

  13. Günther M. Antworten

    Der Taube hört – wie der Stumme sagt – daß der Blinde sieht – wie der Lahme tanzt.

    Nach einer kurzen Hinwendung zur „Lebenslaufakrobatin“ aus der niedersächsischen Provinz, nun eine Sympathiebekundung in Richtung der „Namensinflation aus der rheinischen Kommunalpolitik“.
    Wenn die Folgen nicht so ernst werden könnten, wäre Schenkelklopfen angesagt.

    * Passender Kommentar vom 26.September 2 0 1 4 im Kelle Blog
    Kurz Johann Rudolf (gekürzt):„ …es ist immer wieder lustig lieber Klaus wie Du die Vorhaben der Atlantiker umsetzt und das als politisch unkorrekt tarnst in Wirklichkeit bist Du eingebettet“.

    K.Kelle: „Gestern Abend demonstrierten 2000 Menschen mit Ukraine-Fahnen….“

    * Meine Info – h u n d e r t e Ukrainer belagern Kanzleramt und skandieren „Scholz, gib die Leopard-Panzer frei“.
    Organisiert wurde der Protest von „Vitsche, der Vereinigung junger Ukrainer*innen in Deutschland“.
    Nun ist, Kinder politisch zu instrumentalisieren, ein untrügliches Zeichen für eine Diktatur.
    Und was war vor dem Kanzleramt in hoher Anzahl zu sehen?
    Genau – Kinder!
    Von der Gegendemonstration vor der US Botschaft (Erwachsene), weil nicht in’s Narrativ passend, keine Silbe.
    Ebenso Prag, auch hier haben zahlreiche Menschen gegen die anti-russischen Sanktionen und Waffenlieferungen an Kiew demonstriert.

    * Und bei diesem – das Ukraine Weltbild pulverisierenden Youtube Beitrages von Georg Restle („damals noch nicht auf Linie“) über die Ukraine 2014,
    ist der Originallink bereits zum zweitenmal der Z e n s u r zum Opfer gefallen.

    Gehen wir halt mal über die „Badstraße“- mal sehen was folgt?
    ://www.youtube.com/watch?v=f1cHshC7TDY
    (https vor dem Doppelpunkt einfügen)

    Apropos Zensur – aus Moskau berichten Journalisten von ARD, ZDF, ntv,
    und im Westen?

    • Alexander Droste Antworten

      Nicht zu vergessen die Aufmärsche in Polens Warschau, die gegen die Kriegstreiber USA demonstrierten. An fast jedem Tag seit 1945 führten die USA weltweit völkerrechtswidrige Kriege, Regime Changes und Interventionen durch. Das stelle man mal denen von Russland gegenüber. Heute wird im Auftrag der US-Regierung in den Social Media zensiert, was das Zeug hält. Ich bin gegen Heuchelei. Und: Die Ukraine geht uns nichts an!

      Amerika macht sich wieder einmal die Taschen voll mit Hilfe unserer Dummheit.

      Wenn die Welt auf Deutschland schaut, dann deswegen, weil wir wieder einmal Kriegspartei sind. Am Ende sind wir wieder alles alleine Schuld. Das hatten wir schon zwei mal, wir sollten es heute besser wissen. Humanitäre Hilfe ja, unbedingt. Krieg auf gar keinen Fall!

      • H.K. Antworten

        „ … Die Ukraine geht uns nichts an! …“

        Lieber Herr Droste,

        bei allem Respekt und aller Wertschätzung:

        Wenn es bei Ihnen im Nachbarhaus brennt, bleiben Sie dann ruhig auf dem Sofa sitzen und gucken den Tatort bis zum Ende ?

        Man muß ja nichts zwangsläufig mangels persönlicher Möglichkeiten ins offene Feuer laufen, aber man kann immerhin ein wenig helfen – und sei es, die Feuerwehrleute zu unterstützen, mit einem Wasser, Kaffee o.ä.

        „Das Feuer nebenan geht uns nichts an“ sagt wohl kaum jemand – zumindest nicht, wenn das Geschrei und die Hilferufe von nebenan den „Fernsehgenuß“ stören …

  14. Nordlicht Antworten

    Es wird auch hier gerne ad personam geurteilt, das betrifft sowohl den russ. Regierungschef Putin als auch Kommentierende, die die Kriegsbegeisterung für die Ukraine nicht teilen.

    Meiner Ansicht nach ist das seit dem 24.02.2022 ein staatlicher russischer Krieg, nicht Putins. Ob ein anderer Regierungschef den Angriffsbefehl nicht gegeben hätte, ist zweifelhaft. Wahrscheinlich würde der Krieg anders, früher oder später oder mit höherem Truppenaufwand und/oder anderer Zielsetzung geführt.

    Insofern führt die Dämonisierung Putins nicht weiter. Es gibt auch keine Hinweise, daß es in Russland eine so große pazifistische Bewegung gibt, daß nach Putin die russische Armee zurück beordert und Donbas plus Krim der Ukraine übergeben würde.

    Zu den Kriegszielen: Die ukrainischen sind vielfach klar gesagt worden, alle russischen Truppen sollen verschwinden, es sollen die Grenzen vor 2013 gelten. Die NATO-Ziele sind, auf dem Staatsgebiet des neuen NATO-Mitglieds Ukraine Militär mitsamt Raketen zu stationieren.- Die russischen Ziele sind unklar: Ob man nach der Gewinnung der Rest-Flächen der vier Provinzen (- minus den schlecht zu haltenden Teilen westlich des Dnjepr) weiter plant, ist unbekannt, könnte auch noch offen sein.

    Aus vielen historischen Fällen ist klar: Je mehr Flächen eine Seite besetzt hat, desto stärker ist die Position bei Verhandlungen. Dazu gibt es sicherlich ein Aufwand-/Nutzen-Kalkül.

    In den letzten Wochen wurde von deutschen und US-amerikanischen Militärs darauf gemahnt, man solle sich vor Lieferungen und Eskalation über die Kriegsziele einig sein. Daß die offiziellen ukrainischen Kriegsziele von der ukrainischen Armee nicht erreicht werden können, egal wieviele Panzer und andere Hardware geliefert werden, ist offensichtlich. Es fehlen ihr 200.000 Soldaten, um die vier Provinzen zu erobern.

    Der Gegner Russland hat eine Übermacht, die mit Waffen allein und auch mit westlicher Geheimdienstunterstützung nicht zu überwinden ist. Und sollte gar der Krim ein ukrainischer Einmarsch drohen (- was auf Grund der Personalstärken unwahrscheinlich ist), könnte Russland nukleare Gefechtsfeldwaffen einsetzen.

    (So etwas steht vergleichbar in den US-Strategiedokumenten.)

    Die ukrainische Armee kämpft also auf verlorenem Posten, nach und nach wird sich die russische Armee vorschieben, nächstes kurzfristige Ziel ist Bachmut. Bis vor einigen Tagen leugnete Kiew den Verlust von Soledar, dann war er amtlich. So könnte es nach und nach weitergehen.

    Dringend zu klären wäre nun:

    Was also wäre ein realistisches Kriegsziel der ukrainischen Seite und der westliche Unterstützer?

    Und welche Waffen sowie andere Unterstützung benötigt Kiew dafür?

    • Klaus Kelle Antworten

      „Der Gegner Russland hat eine Übermacht, die mit Waffen allein und auch mit westlicher Geheimdienstunterstützung nicht zu überwinden ist.“

      Das erinnert mich an den famosen General Vad, der als „Experte“ eine Woche nach Kriegsbeginn im deutschen Fernsehen sagte: nach einer Woche werde die Ukraine aufgeben….

      • Nordlicht Antworten

        Dann zählen Sie doch mal die Soldaten.

        Eine Lektion aus dem Widerstand der Ukrainer gegen den Marsch der Russen Richtung Kiew war doch, daß es für einen Kampf im urbanen Bereich (Häuserkampf) Infanteristen braucht, und daß ein Angreifer eine personelle Überlegenheit benötigt. Die hatte Russland damals nicht.

        Nun aber hat Russland im Donbas die personelle Überlegenheit, und mit dieser drückt sie Richtung Bachmut vor. Personell ist Russland mehr als 2:1 überlegen.

        Woran Sie meine Überlegungen erinnern, ersetzt kein Argument.
        Wenn Sie meinen, daß die ukrainische Armee mit halb soviel Soldaten die Donbas-Provinzen und die Krim erobern kann, sollten Sie das begründen.

        Oder glauben Sie, daß die russische Armee aufgeben und sich zurückziehen wird, wenn der Westen immer mehr Hardware liefert? Die ukrainische Armee kann ihr Verluste kaum ersetzen, die russische schon.

        • Klaus Kelle Antworten

          So weit ich weiß, haben die Ukrainer im Moment ungefähr 150.000 aktive Soldaten. Das reicht für Häuserkampf nicht nur gegen schlecht ausgebildete und versorgte unmotivierte Soldaten der russischen Armee, sondern auch von die Wagner-Söldner. Kriege werden in diesen Zeiten nicht mehr von Fußtruppen gewonnen, sondern von HighTech und modernen und somit effektiven Waffensystemen wie den Gepard, die Panzerhaubitze 2000 und eben den Leo 2. ok, Drohnen und Kampfflugzeuge sind auch wichtig, aber dazu kommen wir ja noch.

          Russland kann vielleicht den Donbass erobern, unter Kontrolle bekommen werden sie ihn nie. Oder glauben Sie, dass das alle brave Staatsbürger werden unter russischer Herrschaft?

          Ja, ich glaube, dass Russland aufgeben wird, wenn der Blutzoll immer höher wird. Weil auch die russischen Mütter keine Freude haben, ihre Söhne für den größenwahnsinnigen Irren im Kreml weiter als Kanonenfutter zu opfern.

          • gerd

            So weit ich weiß, haben es die 150 000 ukrainischen Soldaten mehr und mehr satt, von Gewissenlosen in Kiew wie in einem Fleischwolf verheizt zu werden. Unter den ukrainischen Soldaten breitet sich derzeit sehr rasch die Tuberkulose aus. Viele laufen zu den Russen über, andere planen schon einen Revolte-Marsch nach Kiew, um die Regierung, besonders Selenskyj, der seinen Heldenstatus erdrutschartig verliert, abzusetzen. Ihre Argumentation Herr Kelle erinnert mich an den famosen Herrn Lindner, der am 23.4.22 tönte, dass die Ukraine diesen Krieg gewinnen wird. Es ist derselbe Linder mit dessen Partei Sie ja, besser spät als nie, fertig haben. Eine Partei, ich zitiere Sie: „die gesellschafts- und familienpolitisch verrottet ist.“
            Diese verrotteten Gesellen werden hier auf diesem Blog allerdings dann wohlwollend zitiert, wenn sie ins Narrativ des totalen Krieges einstimmen. Das ist, tut mir leid, unglaubwürdig. Eine verrottete Partei kann nur verrottete Aussagen machen.

          • Klaus Kelle

            Das ist mir ein wenig zu holzschnittartig. Dieser Blog ist ja seit 10 Jahren fürs differenzierte Denken bekannt. Hier kann man Gutes bei der FDP loben und gleichzeitig Schlechtes kritisieren. Hier kann ich die Politik der Grünen vollkommen ablehnen und gleichzeitig die internationale Performance von Außenministerin Baerbock loben. Ich kann für eine Zusammenarbeit zwischen Union und AfD werben und gleichzeitig meinen Ekel über den braunen Rand dort zum Ausdruck bringen.

            Abenteuer Meinungsfreiheit! Dieser Blog heißt nicht umsonst DENKEN ERWÜNSCHT…:)

          • H.E.

            Ganz sicher: Der Krieg wird weder bei Markus Lanz noch im dt. Boulevardjournalismus gewonnen.
            In Erinnerung an den berühmten Clausewitz würde ich mich ansonsten mit Prognosen zum Kriegsausgang eher zurückhalten.
            Auch die vermeintliche „Expertise“ Ihrer aktuellen Favoritinnen Frau Bärbock und Frau Strack-Zimmermann sollten Sie nicht zu hoch einschätzen.
            Außerdem stehen beide Damen für den Kulturmarxismus, der unsere Traditionen, unsere Kultur und am Ende unser schönes Land ganz ohne Fremdeinwirkung vernichten will.
            Da müssen wir uns wohl irgendwann entscheiden, werter Herr Kelle.
            Schönen Sonntag.

  15. Alexander Droste Antworten

    Es ist unser Krieg. Ich bin dagegen.

    „Die Entscheidung für den K r i e g wurde in W a s h i n g t o n getroffen,
    die Entscheidung zum Angriff wurde in Russland getroffen.
    Aber sobald w i r die Entscheidung zum Krieg getroffen hatten,
    war die Entscheidung zum Angriff unvermeidlich“.
    * Richard Black (Senator – Virginia)

    Selbiger hat auch geäußert, dass es den USA egal ist, wie viele Ukrainer dabei sterben.

      • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

        Was soll die Frage?
        Sie glauben doch nicht im Ernst, daß die USA sich solche Entscheidungen aus der Hand nehmen lassen!
        Es geht den USA wie immer um geopolitische Interessen. Es geht ihnen nicht um die Ukrainer und Europa! Wenn sie ihr Ziel nicht erreichen, werden sie sich vom Acker machen wie in Afghanistan!

      • gerd Antworten

        Alexander Droste zitiert Richard Black, den Ex-Senator aus Virginia. Keine Ahnung ob der mal bei RT oder Compact gearbeitet hat. Ich vermute mal eher nicht, denn: „Im Jahr 1963 trat Black den Marines bei und kam in Vietnam zum Einsatz. Dort absolvierte er als Pilot 269 Helikoptermissionen. Des Weiteren kämpfte Black als Teil des 1. Marine-Regimentes in Bodenkampfhandlungen. Für im Kampf erlittene Verletzungen erhielt er das Purple Heart.“
        Es ist also relativ unwahrscheinlich, dass R.Black als Putinversteher oder Russenfreund durchgewunken werden kann. Der hat schon gegen die Kommunisten gekämpft als wir gerade mal auf der Welt waren.

    • Günther M. Antworten

      Herr Droste, da meine Links blockiert/zensiert werden – in dieser Form…

      Ukraine Krieg – Richard H. Black: Westen provoziert Atomkrieg
      //www.youtube.com/watch?v=C9dpndVLfmw
      ( https: )

      Moneymaker and so on…
      BlackRock soll im Auftrag von Zelenskij den Wiederaufbau der Ukraine koordinieren
      //www.youtube.com/watch?app=desktop&v=rRLNbiCTPD8
      ( https: )

      * Der kleine Mann (Zelenskij) erinnert mich frappand an „Ekel“ Alfred, unseren guten alten Sozihasser, der pflegte seine Argumente auch immer mit Kraftausdrücken zu garnieren, erinnert an wen? – da muß der Opa Günther mal den Lehnstuhl nach hinten klappen und ein wenig sinnieren!

      * Und nicht vergessen – bei ARD/ZDF sitzen Sie nur in der ersten Reihe, bei einer Edelfeder unmittelbar neben der Wahrheit.

      • H.E. Antworten

        Danke!
        „Edelfeder unmittelbar neben der Wahrheit“, das heutige Highlight im Blog 😎

        Aber wenn meinen Sie damit?
        Doch nicht die beiden BILD Aktivisten Paul Ronzheimer und Peter Tiede?
        Etwa Peter Rásonyi von der NZZ oder Berthold Kohler von der FAZ?

        • Günther M. Antworten

          Nein – keinen der Genannten.
          Recherchieren Sie mal, wann ich die Metapher – erste Reihe bzw. direkt neben der Wahrheit angebracht habe – dann ist Ihre Frage beantwortet.

          Bei mir archiviert:
          Ihr Statement vom 04.08.2022:
          „H.K. So ist es, als Gast ist eine gewisse Zurückhaltung ja nie verkehrt. Anderseits darf ein Hausherr, der gerne provoziert und klare Worte liebt, auch mal auf seine Widersprüchlichkeiten und z.T. doch sehr einseitigen Sichtweisen aufmerksam gemacht werden. Denke Herr Kelle, wird das schon aushalten.
          Oder…
          Meine Frage an Sie am 20.11.2022:
          „Sibyllinische Erwiderung, könnte die eine versteckte Rüge an meine Person enthalten? Nur keine Scheu – der Alte ist wetterfest!“

          Wohlan – H.E. (Geschlecht unbekannt)

      • Klaus Kelle Antworten

        Was wird hier „zensiert“? Was ist das denn für ein Schwachsinn. Wenn hier „zensiert“ würde, wäre es auch leicht, Ihr Posting zu löschen. Aber ist immer gut, wenn man ein bisschen opfer spielen kann…

        • Günther M. Antworten

          @Klaus Kelle
          Verschwunden ist der Kommentar (Posting) von Gestern, inclusive
          Youtube Beitrage von Georg Restle über die Ukraine 2014
          ://www.youtube.com/watch?v=f1cHshC7TDY
          (https befand sich natürlich am Anfang)
          Nach Kommentar abschicken – „Ihr Kommentar wartet auf Freigabe“ ward er nicht mehr gesehen, also einigen wir uns auf blockiert oder Systemfehler?
          Mein Fehler – hätte einen Screenshot anfertigen sollen.
          Die Bemerkungen von Schwachsinn & Opfer spielen – ist wohl ein wenig Ihrer Erregung geschuldet, die zu spüren ist?
          Heute sind aber auch wieder „Garschtsäcke“ unterwegs!

          • Klaus Kelle

            Ich bin gar nicht erregt, allenfalls genervt. Seit 10 Jahren habe ich hier bei mehr als 2000 Beiträgen und einem Vielfachen an Kommentaren vielleicht ein halbes Dutzend Leute blockiert und ja, JEDER Link, der hier in einem Kommentar gepostet wird, ist automatisch erst einmal vom technischen System geblockt und muss nach Prüfung manuell freigegeben werden – von mir oder einem Mitarbeiter. Damit nicht Filmchen vom „Führer“ oder Kinderpornos hier auflaufen, ohne dass es einer vorher rausfischen kann. Und wenn sie Restle hier posten, das ich ja vergleichbar….

            Auf jeden Fall aber so „weil ich hier ja immer geblockt werde….“ das nervt. Hier ist Meinungsfreiheit par excellence….

          • H.E.

            Da müssen wir Herrn Kelle zustimmen.
            Er schaltet auch die größte Kritik frei.
            Das ist wirklich sein Alleinstellungsmerkmal. Chapeau!
            Weniger schön, sein gelegentliches „Runterputzen“ anderer Meinungen.
            Schadet Ihm wohl mehr, als er vielleicht glaubt.

          • Klaus Kelle

            Was ist „schadet“? Ich putze niemanden herunter, aber ich muss auch immer wieder persönlich einstecken. Sie wollen doch wohl nicht, dass ich das dann demütig hinnehme?

            Sie sind – manche seit zehn jahren – hier, weil ich solche Themen aufnehme und schreibe, was ich darüber denke. Niemand muss das lesen, der sich bei meinen Ansichten nicht wohlfühlt.

          • S v B

            @Günther M.

            Ich habe Ihren Kommentar mit dem Link zum Restle-Video aus 2014 hier sehr wohl gelesen; und anschließend dazu Stellung genommen. Aber nun gehen mir, ebenso wie Ihnen, beide Beiträge ab – Ihrer wie auch meiner (der ohne den Ihren ja zusammenhanglos dastehen würde). Schon ein bisserl seltsam, oder? Könnte es sein, dass besagter TV-Kommentar von Georg Restle medienweit auf dem Index gelandet ist? Dass Restle von seinem eigenen Kommentar aus 2014 nichts mehr hören, sehen und wissen will, leuchtet ein, wenn man diesen mit seinen heutigen Kommentaren vergleicht. Restle will wohl nicht mehr als derjenige gelten, der noch vor wenigen Jahren sowohl auf die Ukrainer wie auch den Westen verbal leidenschaftlich eingedroschen hat. Das Ganze ist ja auch irgendwie peinlich, oder etwa nicht? – Aber, vielleicht geschehen ja doch noch Zeichen und Wunder, und die beiden verschwundenen Kommentare tauchen wieder auf. Ich versuch’s mal mit einer probaten Formel – Simsalabim!

            Ha! Ich glaub‘ es nicht!
            Beim Weiter-Scrollen entdeckte ich gerade eben weiter unten meinen Kommentar auf den gelöschten Ihren. Ersterer steht nun wirklich völlig zusammenhanglos da. Wenn man Ihren Kommentar schon entfernen musste, hätte man meinen sinnvollerweise gleich mit entfernen müssen. Alles andere ergibt keinen Sinn. Ich stelle mir vor, dass Restle selbst alle Hebel in Bewegung gesetzt haben könnte, um den ihm heute hochnotpeinlichen Kommentar von YouTube auf ewig in die mediale Hölle verbannen zu lassen. Dies scheint ihm schon fast gelungen.

  16. H.K. Antworten

    Es wird immer wieder von der „historischen Schuld“ und der damit verbundenen „besonderen Verantwortung Deutschlands“ gesprochen.

    Und Deutschland tut ja auch nahezu alles, um sich selbst immer wieder gern in diese Rolle zu versetzen.

    Was wäre wohl gewesen, wenn Hiroshima und Nagasaki vor knapp 80 Jahren von den Russen mit Atombomben „befriedet“ worden wären ?

    Warum regt sich alle Welt über vollstreckte Todesurteile z.B. im Iran auf, aber niemand über Hinrichtungen in den USA ?

    Alle reden über den „Terror von rääächts“ – aber nahezu niemand über den von links.

    In nahezu sämtlichen Medien sind „die Russen“ nur „DIE Bösen“, „die Ukrainer“ nur „DIE Guten“.

    Wir sollten aufhören, die Dinge je nach Gusto nur einäugig zu betrachten.

  17. Felix Becker Antworten

    Dass die USA seit langem das Ziel verfolgen, die Grenze ihres Einflusdbereiches in Europa durch eine Linie von der finnischen Istgrenze zum Schwarzen Meer zu ziehen ist hinlänglich bekannt. Deshalb haben sich die USA lange vor dem Maidan nach dem Wegfall des eisernen Vorhangs stark engagiert. Dass das Russland stört dürfte klar sein. Darin darf man aber sicherlich keine „Entschuldigung“ für diesen brutalen Krieg sehen – wohl aber anmerken, dass die USA die Ukraine zu unterstützen haben und erst dann Europa und Deutschland. Deutschland muss hier keine Aufzwingung einer Führungsrolle akzeptieren!

    • Klaus Kelle Antworten

      Nein, muss Deutschland nicht, sollte Deutschland aber. Haben Sie sich mal angeschaut, was da los ist an Zerstörung, Töten und Vergewaltigen? Die zivilisierte Welt kann da nicht einfach wegschauen und die Leute ihrem Schicksal überlassen.

      • gerd Antworten

        Von der „zivilisierten Welt“sind wir meilenweit entfernt. Da fehlt uns schon mal die Berechtigung. Oder glauben Sie allen Ernstes, dass ein Land, wo die eigenen Kinder vor der Geburt entsorgt werden, irgendetwas zivilisatorisch Wertvolles einbringen kann?

        • Klaus Kelle Antworten

          ja, das glaube ich – zumindest freue ich mich, dass eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung noch fähig ist, Empathie gegenüber den geschundenen Ukrainern aufzubringen und 150.000 Tote nicht als zu vernachlässigenden Kollateralschaden ansieht, weil Putin ja so schlimm bedroht wird…

          • gerd

            Ein Blinder kann keinen Blinden führen. Sie werden beide in die Grube fallen.

  18. Dr. Norbert Neumann Antworten

    Bodenlos, was sich hier an unsinnigen Stimmen meldet, die offenbar arme Opfer
    der Put.-Propaganda geworden oder als russ. Einflussagenten aktiv sind. Eine
    solche Ansammlung von Falschbehauptungen und Dummheiten, die hier von
    „Putin-Verstehern“ verbreitet werden, findet sich in solch gedrängter Form selten.

    • gerd Antworten

      „Bahn frei für gesunden Menschenverstand und ein bisschen mehr Freiheit!“

      Na ja, lieber Herr Doktor, was hier am Biden-Propaganda verbreitet wird ist ja auch nicht von ohne. Die Einflussagenten der V.S. sind ja nun nicht gerade untätig.

      • H.K. Antworten

        Für den unbedarften Leser wird es bei Abkürzungen wie „V.S.“ spätestens dann undurchsichtig, wenn dazu noch der Artikel „der“ bzw. “die“ kommt.

        WER meint denn nun WEN, wenn von „dem V.S.“ bzw. „den V.S.“ die Rede ist ?

        „DER VerfassungsSchutz“ oder „DIE Vereinigten Staaten“ ?

        ( Ich frage nur für einen „Freund“ … )

    • Günther M. Antworten

      @Dr. Norbert Neumann
      Das kann doch nicht wahr sein, was Sie hier unterstellen!

      Ähnlich Faktenbefreites konnte ich schon am 15.11.2022, mit einiger Ratlosigkeit von Ihnen lesen und habe damals vergeblich angefragt.
      Auch ein Harry Mayer versuchte zum selben Artikel am 17.11.2022 im gleichen Stil wie Sie jetzt hier zu polemisieren.

      * Mit einem guten ¾ Jahrhundert auf dem Buckel und dem Glück ausgestattet,
      „ungepfimpft“ zu sein & keine Medikamente zu benötigen, erlaube ich mir mal die Frage:
      „Könnten eine oder mehrere chemische Substanzen (Medikament) und deren Einnahme in verkehrter Reihenfolge dieser neueren Merkwürdigkeit geschuldet sein?“
      (d’r Schwob sagt Schpäsle g’macht)

      Zur Ukraine, die Stimme eines Mannes, der sich seiner Verantwortung bewusst ist
      und sich nicht in strunzdummer Kriegsrhetorik übt…

      Der bulgarische Präsident Rumen Radew in einem Interview mit Darik Radio:
      „Jeder sollte nicht nur die historischen Wurzeln des Konflikts genau studieren, sondern auch eine Analyse a l l e r Risiken vorlegen.“
      „Dies ist eine Eskalation bis zur Erschöpfung nicht nur für die Ukraine, sondern auch für Europa.“

      Jetzt mal zur Sache aktive russ. Einflussagenten – welche Aussagen zu diesem Artikel kommen denn in Betracht?
      Auf geht’s, sehr geehrter Dottore!

  19. S v B Antworten

    @ Günter M.

    Boah!!! Endlich, endlich wieder der Link zum – retrospektiv – legendären Restle-Kommentar aus dem Jahr 2014! Nachdem ich mir den Kommentar im Herbst letzen Jahres ein paarmal mit schier ungläubigen Augen und Ohren reingezogen hatte, war das YouTube-Video von einer Minute zur nächsten verschwunden, wie vom Erdboden, nein, von den unendlichen Tiefen des Netzes verschluckt. Der Kommentar war und blieb un-auf-findbar, was immer ich auch anstellte. Um ihn der Unendlichkeit des Netzes letztlich vielleicht doch noch abluchsen zu können, habe ich mir tagelang die Finger wund gegoogelt. Bis ich zur Überzeugung gelangte, dass der Kommentar wohl absichtlich gelöscht worden war. Ich war untröstlich. Aber es schien, dass besagte YouTube-Aufzeichnung den medialen und/oder staatlichen Kontrollorganen als ungeeignet für den allgemeinen Konsum zu sein. Immerhin führt Restle in seinem leidenschaftlich vorgetragenen Kommentar Klage gegen die verantwortungslose Gleichgültigkeit des Westens gegenüber dem großen Leid, welches den Menschen des Donbass seitens der Ukrainer zugefügt würde. Aus heutiger Sicht wäre somit der Gipfel der politischen Inkorrektheit nicht nur erreicht, sondern schon weit überschritten gewesen. Die atemberaubende 180-Grad-Wende, die der prominente Linien-Journalist bzw,
    –Kommentator des WDR seit seinem leidenschaftlichen Appell seinerzeit hingelegt hat, dürfte nicht allein bei besonders empfindsamen Zeitgenossen Schwindelgefühle auslösen. – En passant wurde einmal mehr der Beweis erbracht, dass das Netz nichts, aber auch gar nichts vergisst. Und das ist – in der weit überwiegenden Zahl aller Fälle – auch gut so. – Besten Dank also an Günter M. für die Übermittlung des „Restle-Links“.

    • Günther M. Antworten

      @S v B
      Gern geschehen!
      „…dass das Netz nichts, aber auch gar nichts vergisst…“
      da bin ich mir nicht sicher, falls YouTube den Link löscht?

      Durch die Löschorgien von YouTube sind große Teile meiner, mit Lesezeichen versehenen Videos nicht mehr aufrufbar, dieser Restle Beitrag war ein Zufallsfund in jüngerer Zeit, mal sehen wie lange der noch erreichbar ist.
      Also, auswendig lernen oder eine Niederschrift anfertigen?

      Es gibt vielleicht Möglichkeiten den Link eines Beitrag „umzutaufen“, zu archivieren und mit einem anderen Link wieder in’s Netz zu stellen? – I don’t know.
      Der flache Kasten vor mir birgt so viel Geheimnisse, die werd‘ ich kleiner Schuster nicht mehr entschlüsseln.

      Ah‘, fast vergessen – der Günter ohne H – befindet sich im Heer, der mit – hat die Kommandogewalt.
      Bei diesem Hinweis hab‘ ich mich „strack“ gemacht, ich hoffe Sie kennen noch die Bedeutung?

  20. gerd Antworten

    Ich warte erst mal auf den Nachweis von Dr. Neumann einen „russischen Einflussagenten“ enttarnt zu haben.

    • Günther M. Antworten

      Er ermittelt noch, achten Sie auf die dunkle Limousine auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

  21. Felix Becker Antworten

    Lieber Herr Kelle, Deutschland zeigt ja Mitgefühl und liefert gleich hinter den USA! Also wozu dt. Führungsrolle ? Das könnte – falls überhaupt die EU sinnvoller. Vor allem aber die USA, die ja die Ukraine in ihren Einflussbereich einordnen wollen. Der Scholz handelt schon sinnvoll, wenn er versorgt, dass die USA sich nicht ( wie in Afganistan) „davon“ machen. Folgt man heute der Rhein-Post, hat Scholz ja den USA das auch deutlich gemacht. Mal sehen wie die USA jetzt reagieren?

  22. H.K. Antworten

    Interessante Entwicklung, wenn nun führende Unionsgranden die FDP und die Grün*/-/:/_/•/Innen auffordern, angesichts des Leo-Streits die Ampelkoalition zu verlassen und sich auf „Jamaika“ einzulassen …

          • H.K.

            Wollten Sie nicht nochmals etwas über den Papst schreiben ?

          • H.K.

            So, damit ich demnächst weiter „Leo“ sagen darf:

            NUR FÜR SvB:

            pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard pard

            Ich hoffe, Sie haben nachgezählt !

          • S v B

            Jetzt sind Sie doch tatsächlich daran schuld, dass ich, gerade einen Becher aromatischen Rooibos-Tees zum Munde führend, aufgrund eines plötzlichen Lachanfalls Teile meines Computer-Keyboards mit etwa 50 ml des köstlichen südafrikanischen Heißgetränks eingenässt habe. Falls dies vielleicht doch noch zu einer ernsthaften ständigen Funktionsschädigung führen sollte, werde ich Sie für den eindeutig durch Sie verursachten Schaden in voller Höhe haftbar machen. Es könnte für Sie also teuer werden. – Über den höchsten katholischen Würdenträger in der Welt werde ich zu gegebenem Anlass einen Kommentar abfassen. Lassen Sie den Zeitpunkt mal meine Sorge sein. – Elf mal dreizehn macht, nach Adam Riese, na? wieviel? Genau, 143. Für die nächsten plus minus 70 Leoparden-Kommentare dürfen Sie sich also zumindest einigermaßen sicher vor meiner Abmahnung fühlen. Aber denken Sie dran – ich zähle mit!

            PS: Ich würde in meinen Kommentaren ab und an auch gerne mal so lustige Zeichen verwenden wie Sie. Wo lernt man sowas? Verstecken sich diese alle irgendwo in der Tastatur? Ja wo denn???

          • H.K.

            Hilfe !

            War keine Absicht !

            Bitte entschuldigen Sie sich …

            ✌️

  23. Nordlicht Antworten

    Schlichte Frage:
    Warum schreiben eigentlich „Put.“, auch mit Genitiv Put.s, wenn es um Putin geht.
    Ist mit da ein Witz entgangen, oder wird an diesem an sich kurzem Namen Platz gespart?
    Bei der Weltwoche gibt es einen kommentierenden Witzemacher, der „Putain“ benutzt. Wessen Hure soll er denn sein? Keine Antwort.
    Ja, an Personen arbeitet man sich gerne ab, wenn es um Politik geht. Das machte die britische Presse schon im 19. Jh., und es ist nicht niveauvoller geworden.
    Ich bin gespannt, ob man bei dem Nachfolger Putins von einer politischen Besserung wird sprechen können.

    • S v B Antworten

      @Nordlicht

      Das gleiche habe ich mich auch gefragt, als ich den Kommentar Karl Kellermanns las. Ausgesprochen eigenartig. Was Herr Kellermann mit dieser Besonderheit wohl andeuten will? Irgendwas muss es damit doch wohl auf sich haben, oder etwa nicht? Eine Art Geheimcode vielleicht? Who knows? Heute kann, nein muss man schließlich mit allem rechnen. 😉

      • Günther M. Antworten

        Hallo Frau S v B

        Beide Links sind funktionsfähig

        Dieser Link ist vom obigen Kommentar (Kurzfassung)
        ://www.youtube.com/watch?v=f1cHshC7TDY
        htpps

        Hier meinen zweiten (Langfassung)
        ://www.youtube.com/watch?v=WPCb7U3iQ7E
        htpps

        das htpps gehört natürlich vor den Doppelpunkt.

        • S v B Antworten

          Kann die Links leider nicht öffnen. Trotz mehrmaligen, peinlich genauen Abgleichs mit Ihren Angaben. Schade.

          • Günther M.

            Versuchen Sie diese Variante
            Ukraine:Europa mitschuldig! Klarer Kommentar von Georg Reste – YouTube

    • Günther M. Antworten

      Geht nicht?
      Erzeugt den situationsabhängigen Reflex – Bluthund oder Trüffelschwein.
      Also…
      direkt bei Google landen Sie tatsächlich im „Nirwana“.

      D.h. – in das Textfeld Ihrer Suchmaschine BING eingeben – Bing öffnen – den Text einfügen…

      Ukraine:Europa mitschuldig! Klarer Kommentar von Georg Restle – YouTube

      …und Sie haben die freie Wahl unter vier Beiträgen unterschiedlicher Länge.

  24. H.K. Antworten

    Nun werden also – zunächst – 14 Leo ( pard, für SvB 😉 ) an die Ukraine übergeben.

    Das wird zwar nicht morgen passieren, sondern mehrere Wochen, wenn nicht Monate, dauern, aber es bewirkt u.a., daß Deutschland nach dieser Abgabe mehr als „nackt“, also „nackterer“, dasteht als vor dem Ukrainekrieg.

    Auffüllung des Fehls ?

    Fehlanzeige im besten Sinne des Wortes.

    Weder abgegebene Waffen und Gerät noch Munition oder sonstiges Material wurden nachgeordert.

    DANKE FRAU LAMBRECHT !
    Ach, die Dame ist beschäftigt – im Nagelstudio …
    ( Da kann sie nun mehr Zeit verbringen ).

  25. Alexander Droste Antworten

    „Ein weiterer deutscher General hat öffentlich davor gewarnt, dass der Krieg der amerikanischen und NATO-Armeen auf dem ukrainischen Schlachtfeld verloren ist, und dass Deutschland dann verloren sein wird, wenn der Vormarsch der russischen Streitkräfte auf Kiew und Lemberg nicht schnell durch einen Waffenstillstand gestoppt wird .
    Generalmajor i.R. Harald Kujat – Sohn eines Soldaten der Wehrmacht, gefallen gegen die Roten Armee, herangewachsen zum Chef der Bundeswehr und dann des Nato-Stabs – ist der Autor eines Militärberichts, in dem er die deutsche Presse, die Ex-Kanzlerin Angela Merkel, den britischen Premier Boris Johnson und andere Nato-Verbündete für die derzeitige Situation schuldig macht.
    In diesem Plan, so Kujat, versuchten die Nato-Verbündeten, Deutschlands Macht in Europa zu sabotieren. Dies geschieht, sagte er, durch die Erhöhung der „Gefahr eines konventionellen Angriffs auf Deutschland “ und „insbesondere das Ziel zu verfolgen, Deutschland Russland gegenüber bloßzustellen.“
    Ohne ausdrücklich die Vereinigten Staaten ins Visier zu nehmen, beschuldigt Kujat Washington, mit den jetzt in Polen und Rumänien installierten Aegis-Raketenbatterien eine direkte nukleare Bedrohung gegen Russland geschaffen zu haben, Deutschland zu einer direkten Kriegspartei in der Ukraine zu machen, indem „die Vereinigten Staaten ukrainische Soldaten in Deutschland ausbilden“ und auch für die Zerstörung der Nord Stream-Gaspipelines.

    Kujats Einschätzung wurde in der Schweiz am 18.Januar veröffentlicht; Die deutsche Veröffentlichung folgte am 20. Januar. In der Vergangenheit wurde Kujats neue Erklärung von deutschen Mainstream-Medien und US-Regierungsbeamten in Deutschland und den USA ignoriert.

    „Je länger der Krieg dauert, desto größer wird das Risiko einer Ausweitung oder Eskalation“, warnte Kujat und fügte hinzu, dass das deutsche Militär, der deutsche Heimatschutz und die deutsche Industriemacht die Verlierer sein werden, weil „Russland die westliche Eskalation jederzeit mit all seinen Waffen überholen könnte…“
    Kujat betonte, dass dies den Einsatz von Atomwaffen einschloss.

    Kujat ist der ranghöchste deutsche Offizier, der mit einem Angriff auf die Kriegstreiberei an die Öffentlichkeit geht.
    Er folgt auf Vizeadmiral Kay-Achim Schönbach, Chef der Deutschen Marine, der im Januar 2022 zum Rücktritt gezwungen wurde, nach einer öffentlichen Rede, in der er sagte: „Die Halbinsel Krim ist weg: Sie wird nie wiederkommen – das ist eine Tatsache“, und dass russische Sicherheitsbedenken mit „Respekt“ behandelt werden sollten. „Was [Putin] wirklich will, ist Respekt. Und, mein Gott, jemandem Respekt zu erweisen, kostet wenig, wenn überhaupt….
    Es ist einfach, ihm den Respekt zu zollen, den er wirklich fordert – und wahrscheinlich auch verdient.
    Nach Schönbachs Absetzung wagte kein diensthabender deutscher Offizier eine öffentliche Kritik an der deutschen Kriegspolitik. Stattdessen sprechen sie nur pensionierte Offiziere aus. Brigadegeneral Erich Vad, der frühere Chef der Militärgruppe im Kanzleramt von Merkel, startete Anfang diesen Monats einen detaillierten Angriff auf die deutsche Kriegspolitik.

    In Bezug auf den Widerstand von Bundeskanzler Olaf Scholz gegen die Entsendung deutscher Leopard-Panzer in die Ukraine sagte Kujat:
    „Die Debatte um die Lieferung bestimmter Waffensysteme zeigt deutlich die Absicht vieler Medien, selbst Politik zu machen. Mein Unbehagen angesichts dieser Entwicklung ist möglicherweise das Ergebnis meiner langjährigen Tätigkeit in der NATO, unter anderem als Vorsitzender des NATO-Russland-Rates und des NATO-Ukraine-Stabschefs. Besonders ärgerlich finde ich, dass deutsche Sicherheitsinteressen und die Gefahren einer Ausweitung und Eskalation des Krieges für unser Land so wenig Beachtung finden. Es zeigt einen Mangel an Verantwortung oder, um einen altmodischen Begriff zu verwenden, eine höchst unpatriotische Haltung.“

    Kujat behauptet „Ich habe immer geglaubt, dass dieser Krieg verhindert werden muss und hätte verhindert werden können.“
    Er wirft Merkel mit ihrer Politik eine Täuschung Russlands vor und nennt es „offenkundiger Vertrauensbruch“ und „Verletzung des Völkerrechts“.

    Der Wendepunkt im Gleichgewicht der russisch-deutschen Sicherheitskräfte begann in Washington im Jahr 2002, sagt Kujat, als US-Präsident George W. Bush den Vertrag über die Abwehr ballistischer Raketen (ABM) kündigte, und dann im Jahr 2008, als Bush versuchte, eine Einladung der Ukraine und Georgiens zum NATO-Beitritt durchzusetzen. Die Entscheidung der Obama-Regierung im Jahr 2009 zum Einsatz des ballistischen Raketenabwehrsystems der NATO in Polen und Rumänien „war eine neue Eskalation“, weil Russland davon überzeugt ist, dass die USA auch russische interkontinentale, strategische Systeme aus diesen Startanlagen eliminieren und damit das nuklearstrategische Gleichgewicht gefährden könnten.
    Das Überleben Deutschlands sei durch dieses nukleare Ungleichgewicht bedroht, so Kujat, weil russische Atomwaffen jetzt direkt von den Vereinigten Staaten bedroht seien, ebenso durch die Eskalation amerikanischer und NATO-konventioneller Waffen auf dem Schlachtfeld.
    Damit müssen Sie rechnen. Je länger der Krieg dauert, desto größer ist das Risiko einer Ausweitung oder Eskalation. [Frage: Hatten wir das jemals während der Kubakrise?] Es war eine vergleichbare Situation.
    Wie Vad war Kujat gezwungen, in einem Zürcher Magazin mit kleiner Auflage zu veröffentlichen, dann in einer obskuren Frankfurter deutschen Publikation namens Oberton. Er fordert Mainstream-Narrative heraus und ist dezidiert kein ideologisches Sprachrohr, sondern fühlt sich engagiert. Vad veröffentlichte seine militärische Analyse in Emma, ein feministisches Magazin aus Köln.
    Vad äußerte sich deutlich in seiner Kritik an Merkel und der derzeitigen deutschen Außenministerin Annalena Baerbock. Obwohl er in seinem Interview nach ihr gefragt wurde, vermeidet es Kujat, Baerbock namentlich anzugreifen. Er behauptet auch, dass die amerikanischen Medien in ihrer Berichterstattung über den Krieg weniger irreführend waren als die deutsche Presse, und zitiert einen Artikel in „Auswärtige Angelegenheiten“(von Fiona Hill, einer ehemaligen hochrangigen Beamtin des Nationalen Sicherheitsrates des Weißen Hauses). Sie ist sehr kompetent und absolut zuverlässig.
    Kujat beschuldigt die Briten, nicht die Amerikaner, die Waffenstillstandsbedingungen zu stören, von denen er glaubt, dass der Kreml nach den Verhandlungen in Istanbul Ende März 2022 bereit war, sie zu unterzeichnen.
    Verfolgen Sie darin, was damals in Moskau und Istanbul geschah auf Rapport.

    Kujat: „Russland hatte offenbar zugestimmt, seine Streitkräfte auf den Stand vom 23. Februar zurückzuziehen, also vor Beginn des Angriffs auf die Ukraine. Heute wird immer wieder der vollständige Abzug als Verhandlungsvoraussetzung gefordert. Die Ukraine hatte zugesagt, auf die Nato-Mitgliedschaft zu verzichten und die Stationierung ausländischer Truppen oder militärischer Einrichtungen nicht zuzulassen. Im Gegenzug soll es Sicherheitsgarantien von den Staaten seiner Wahl erhalten. Die Zukunft der besetzten Gebiete soll innerhalb von 15 Jahren unter ausdrücklichem Verzicht auf militärische Gewalt diplomatisch geregelt werden. Nach zuverlässigen Berichten intervenierte der damalige britische Premierminister Boris Johnson am 9. April in Kiew und verhinderte eine Unterzeichnung. Seine Begründung war, dass der Westen für das Ende des Krieges nicht bereit sei.“
    Kujat gab die „offensichtlichen“ und „zuverlässigen“ Quellen seiner Behauptungen nicht preis. Er scheint auch zu signalisieren, dass US-Beamte nicht hinter Johnsons Aktion standen. Kujat behauptete, dass Johnson und nicht US-Beamte Zelensky kontrollierten.

    Wie Vad Anfang diesen Monats, fordert Kujat das Pentagon, US-Militäroffiziere und US-Waffenhersteller auf, die Eskalation des Krieges auf dem ukrainischen Schlachtfeld zu stoppen, da sich die strategischen Ziele Russlands verschärfen und die taktische Niederlage amerikanischer, deutscher und NATO-Waffen unvermeidlich wird.
    Nach Angaben des US Joint Chiefs of Staff, General Mark Milley, sagt Kujat: „Die Ukraine hat erreicht, was sie militärisch erreichen konnte. Mehr geht nicht. Deshalb müssen jetzt diplomatische Anstrengungen unternommen werden, um einen Verhandlungsfrieden zu erreichen.“
    Diese Ansicht teile ich … man kann sich fragen, ob die ukrainischen Streitkräfte angesichts der erheblichen Verluste der letzten Monate noch über eine ausreichende Zahl von Soldaten verfügen, die diese Waffensysteme einsetzen können.
    Die Aussage vom ukrainischen Generalstabschef Valery Zaluzhny erklärt auch, warum westliche Waffenlieferungen es der Ukraine nicht ermöglichen, ihre militärischen Ziele zu erreichen, sondern den Krieg nur verlängern.
    Außerdem könnte Russland die westliche Eskalation jederzeit mit seiner eigenen überholen.
    In der deutschen Diskussion werden diese Zusammenhänge nicht verstanden oder ignoriert. Auch die Art und Weise, wie einige Verbündete öffentlich versuchen, die Bundesregierung zur Lieferung von Leopard-2-Kampfpanzern zu drängen, spielt eine Rolle. Dies ist in der NATO bisher nicht geschehen. Das zeigt, wie sehr das Ansehen Deutschlands innerhalb des Bündnisses unter der Schwächung des Bundes gelitten hat, mit dem einige Verbündete das Ziel verfolgen, Deutschland insbesondere gegenüber Russland zu exponieren.
    Kujat impliziert, dass der Kanzler Olaf Scholz heimlich unter Druck gesetzt wird, besonders aus den USA aus Gründen, die Kujat jetzt nicht preisgeben will – abgesehen von seinem Hinweis, dass die Amerikaner und Briten darauf abzielen, Deutschland in Europa politisch zu schwächen und die deutsche Fertigungsindustrie mit eigenen Firmen zu verdrängen.
    „Mit dieser Situation könnten die aktuellen Bemühungen der USA zusammenhängen, die Europäer zu mehr Waffenlieferungen zu bewegen.“
    Vermutung: Olaf Scholz wird heimlich unter Druck gesetzt. Dieser Druck ist offensichtlich monetärer und bankwirtschaftlicher Natur, da die USA den Schlüssel zur Stabilität der europäischen Banken- und Währungsstruktur in der Hand halten.
    Kujat erwähnt auch nicht das Bündnis von Baerbock und den Grünen mit der deutschen Luft- und Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie, um grüne Stimmen in Kiel, Düsseldorf, München und anderen städtischen und bundesstaatlichen Wählern zu gewinnen, wo die Grünen darauf abzielen, große Stimmenausschläge von den Sozialdemokraten anzuziehen.

    Kiel ist Sitz von Krauss-Maffei Wegmann Maschinenbau, Hersteller des Leopard-Panzers. Bei der Bundestagswahl 2021 in Kiel gewannen die Grünen fast 14 % und erreichten 28 % der Gesamtzahl, während die SDP an Boden verlor, aber den Sitz mit 29,5 % behielt. Etwas mehr als zweitausend Stimmen trennten sie. Antikriegskandidaten der Linken und die Alternative für Deutschland (AfD) verloren in Kiel an Boden und landeten mit jeweils 5 % und knapp über 7000 Stimmen. In Düsseldorf, der Zentrale des Rheinmetall-Konzerns, gewannen die Grünen in 2021 13 Prozent, waren vor SPD und CDU und unterlagen dann knapp der CDU. Ähnliche Stimmenverschiebungen zu den Grünen wurden in Essen und Duisburg verzeichnet, wo Thyssen-Krupp seinen militärisch-industriellen Komplex betreibt.
    Kujat warnt davor, dass die Niederlage der Vereinigten Staaten und der NATO durch die russischen Streitkräfte in der Ukraine die zukünftige Rentabilität dieses Unternehmens gefährdet.

    “Das ist die aktuelle Situation, in der moderne westliche Waffensysteme im Krieg in der Ukraine eingesetzt werden.“
    Im Dezember startete Russland ein umfangreiches Programm zur Bewertung der technischen und operativ-taktischen Parameter erbeuteter westlicher Waffen, das die Effizienz seiner eigenen Operationen und die Effektivität seiner Waffen steigern soll.“

    (Quelle: Arminius Erben)

    • Günther M. Antworten

      Kann sich jemand vorstellen, was Klardenker 1914/1939 gedacht & gefühlt haben, angesichts kriegsbesoffener Hasardeure, die sich nicht im entferntesten vorstellen konnten, wie es sich anfühlt – nach dem Tritt auf eine Mine, plötzlich auf seinen blutenden Beinstümpfen zu stehen und seine, aus der Bauchhöhle quellenden Gedärme in den Händen zu halten?
      Für diese derzeitigen Kriegshyänen, die bisher immer Glück hatten mit ihrer Eskalationsstrategie, weil es für sie immer gut ausging, könnte sich mit den Gegnern Russland & China etwas gewaltig ändern!
      Wer sein Gehirn nicht an irgendeiner Garderobe vergessen hat, der geht doch den Weg solch‘ agressiver Konfrontation hirntoter Scharfmacher nicht mit.

      Zynismus zum Schluß…
      Wer demnächst nächtens unterwegs ist und urplötzlich die „Sonne“ aufgehen sieht, sollte schnell noch ein Selfie machen.

      • Tina Hansen Antworten

        Vor einigen Jahren sprach ich einmal mit einem Offizier der Deutschen Bundeswehr, der in Afghanistan war. Optisch und im Auftreten ein „harter Typ“, auch vom Vergleich zu vielen seiner Kameraden.
        „Wissen Sie, wie das ist, wenn man wirklich im Gefecht steht?“ fragte er. Und gab die Antwort selber: „Man pisst sich ein, man scheißt sich ein. Das ist die Realität!“
        Und da sitzen dieses dämliche Weibstück mit seinem gefälschten Lebenslauf und seinem Schulenglisch und den schicken Kleidchen in allen Farben und faselt was von „Krieg mit Russland“….
        Es ist wirklich unerträglich. Mir schwant, wir müssen wieder auf die Straße. Da waren wir ja nun schon einige Wochen nicht mehr….

  26. Alexander Droste Antworten

    Der frühere tschechische Präsident Klaus schrieb an Fiala und seine Regierung – machen Sie weiter, lassen Sie ihn so viele Tschechen wie möglich wissen

    Die brodelnde Stimme von Vaclav Klaus! Leute wacht auf oder wir brennen! Sehr geehrter Herr Vorsitzender!

    Wahrscheinlich stimmen Sie uns zu, dass die Situation für alle instabil und tödlich gefährlich ist. Der Konflikt in der Ukraine ist künftig die größte Sicherheitsbedrohung auf unserem Kontinent. Die anhaltende militärische Eskalation bedroht ganz Europa, einschließlich der Tschechischen Republik. Auch wenn unsere Öffentlichkeit Drohungen nicht zu sehr toleriert, ist die Möglichkeit eines offenen militärischen Konflikts in unserer Nähe sehr real.

    Das größte Opfer heute und die täglich verschärfte Situation – und die Ukraine wird allein sein. Und es ist nicht im Interesse der Bewohner dieses Landes, dass es zu einem Großmachtkampf zwischen den Vereinigten Staaten und Großbritannien auf der einen und Russland auf der anderen Seite kommt. Es gibt kein Interesse der Ukrainer an ihrem Territorium und es kann keinen militärischen Zusammenstoß geben. Die Ukrainer werden den Krieg zwischen der Ukraine (vertreten durch die Vereinigten Staaten) und Russland auf ukrainischem Territorium mit einem weiteren tiefen wirtschaftlichen Zusammenbruch, sozialer Destabilisierung und einem vollständigen Verlust der Unabhängigkeit bezahlen.

    Kriegsspiele mit modernsten Waffen sind kein harmloses Computerspiel. Man sollte sich nicht leichtfertig darauf verlassen, dass sich in einer angespannten Atmosphäre und in einem ungeschützten Moment kein Fehler in solche Spiele einschleichen kann. Dies würde eine unkontrollierte Entwicklung mit einer spontanen Dynamik in Gang setzen, die nicht mehr aufzuhalten wäre. Dies wird nicht das erste Mal in der Geschichte sein. Russland verfolgt zweifellos eigene Interessen, die nicht mit denen anderer Konfliktparteien identisch sind, aber seine Bedenken sind legitim und sollten ernst genommen werden: Der heutige Konflikt kann nicht ohne Russland und auf seine Kosten gelöst werden. Wir wollen und können nicht länger schweigen.!!! Wir haben genug von politischen Tricks, die Panik schüren und Öl ins Feuer gießen … Wir lehnen Versuche ab, die Tschechische Republik in eine militärische Eskalation des Konflikts zu ziehen, ihre Brutstätte mit Waffen zu versorgen, sich an eskalierenden Spannungen zu beteiligen und auch auszunutzen Konflikt um die Ukraine in den innenpolitischen Kampf einfließen lassen und eine Atmosphäre schaffen, in der nur eine „richtige“ Meinung erlaubt ist.
    ./. Machen wir uns keine Feinde aus denen, die anderer Meinung sind. Wir bitten Sie, Herr Ministerpräsident, für die verantwortungsvolle und würdige Leistung einzelner Mitglieder Ihrer Regierung in dieser Frage zu sorgen und am Beginn ernsthafter und verantwortungsvoller Verhandlungen aller interessierten Parteien einzugreifen, um die Vereinbarungen von Minsk umzusetzen und zu vereinbaren Sicherheitsgarantien für alle am Konflikt beteiligten Parteien. Ingenieur Václav Klaus

  27. H.K. Antworten

    Wenn ich richtig lese, so sind gerade die Kampfpanzer genehmigt worden.

    Die sind noch nicht einmal ausgeliefert, geschweige denn in der Ukraine eingesetzt, da fordert Herr Selenski bereits Kampfflugzeuge.

    Getreu dem Motto „Wie bekomme ich ganz Europa schnellstmöglich mit Anlauf und Hurra in einen Weltkrieg ?“

    • S v B Antworten

      Och, wie ich den Präsidenten einschätze – und seinen ehemaligen Botschafter „kennengelernt“ habe – dürfte auch diese Forderung bei weitem noch nicht das „Ende der Fahnenstange“ bedeuten. Da geht gewiss noch ’ne Menge mehr.

      Dass Andrej Melnyk, der es interessanterweise vorzieht, seinen volljährigen Sohn dem blutigen Kampfgeschehen in der Ukraine vorzuenthalten, Sahra Wagenknecht (auf Facebook oder Twitter) jüngst als „widerliche Hexe“ (sic!) beschimpft hat, kann da eigentlich nicht weiter verwundern. Ganz allmählich wird man sich fragen müssen, auf welche Leute „man“ sich da wohl eingelassen haben mag.

      • H.K. Antworten

        Es wurde heute bereits im Bundestag gesagt ujd ich denke, es ist richtig:

        Wäre Merz Bundeskanzler, zusammen mit der FDP, wären wir bereits im Krieg.

        Und auch die Frage zu stellen, WO denn nun die Grenze ist in Sachen „Solidarität und Unterstützung“, ist berechtigt.

        Hört es bei Kampfpanzern auf ? Bei Kampfjets ? Bei Bodentruppen ?

        M.E. eine absolut gefährliche Entwicklung.

        • S v B Antworten

          @H.K.
          Hörte die juristische (völkerrechtliche) Einordnung, welche ein Hochschulprofessor für Völkerrecht heute zur umstrittenen Hilfeleistung (Kampf-Panzer) durch Deutschland an die Ukraine vornahm. Dieser (Völker-) Rechtsgelehrte meinte, dass solche Lieferungen – und auch noch andere – durch das Völkerrecht zu 100 Prozent gedeckt seien. Dies träfe selbst auf Flugzeuge zu. Der Grund bestünde darin, dass jedes Land ein Anrecht auf Verteidigung habe, wenn es von außen angegriffen worden sei. Der grenzüberschreitende Einsatz von Soldaten fremder Armeen hingegen seien durch das Völkerrecht nicht geschützt. – Nun kann man nur hoffen, dass sich auch Herr Putin im Völkerrecht ein wenig auskennt. – Dennoch ist und bleibt es ein sofortiger Waffenstillstand, den ich mir schon seit dem 25. Februar letzten Jahres für die Ukrainer, aber auch für die anderen vom Krieg in Osteuropa betroffenen Menschen sehnlichst herbeisehne. Was daran so schwer sein soll, die Waffen einfach mal schweigen zu lassen – und sei es auch nur versuchsweise – erschließt sich mir wirklich nicht.

          • S v B

            „Sehnlichst herbeisehne“… hä? Na sowas, wurde offenbar von mir überlesen. Obwohl… ich find’s wunderbar, wenn „doppelt genäht“ gerade auch in diesem Falle besser hielte. Freud?

    • S v B Antworten

      @H.K.
      Ich hingegen las, dass es Herr Melnyk war, und nicht Herr Selenskyj, der die Forderung nach Kampfflugzeugen direkt im Anschluss an die Panzer-Lieferzusage erhob; was perfekt ins gewohnte Bild passen würde. Ach, man hätte es sich gleich denken können. Herrn Selenskyj zolle ich großen Respekt und Bewunderung, seinem ehemaligen Gesandten in Berlin hingegen… ääähm, entschieden weniger. Euphemistisch ausgedrückt.

      • H.K. Antworten

        Naja, wie dem auch sei: Herr Melnik ist stv. Außenminister in Kiew – und er wird sicher nichts Derartiges loslassen, ohne sich den Segen abgeholt zu haben.

        Nach der Forderung nach Kampfjets kommen dann über kurz oder lang Bodentruppen auf die Liste.

        Aber vorher, nach der Lieferung von Leo ( pards ! 😉 ), kommt spätestens bei einem Defekt der Ruf nach der „Inst“, der Instandsetzungstruppe der Bundeswehr …

        • S v B Antworten

          Au weh, ab dann könnte, nein, würde es vermutlich echt brenzlig werden. Von wegen Völkerrecht und so (siehe meinen diesbezüglichen Kommentar).

          • H.K.

            Nun ja, zum einen ist die Frage, was passiert – Völkerrecht hin oder her – wenn sich zumindest einer der Beteiligten ohnehin nicht an Verträge hält.
            Und die Frage ist für mich ohnehin nicht, ob das Völkerrecht greift oder nicht. Wenn Herr Putin einfach drauf pfeift und den atomaren Colt zieht, können wir mit dem Völkerrecht wedeln, bis wir schwarz sind.

          • H.K.

            Ünrigens:

            Gestern abend bei Maischner oder Illberger im ZDF wurde nochmals eingespielt, was der ukrainische Präsident höchstselbst bezüglich Kampfjets gesagt hat.

            D.h. es ist BEIDES richtig: Selensky UND Melnyk fordern die Bereitstellung von Kampfjets seitens der NATO.

            Allerdings wurde auch in der Sendung diskutiert, wie denn rein technisch die Bedienung dieser mehr als höchst komplizierten Maschinen durch ukrainische Piloten aussehen soll.

            M.E. läuft es auf Besatzungen aus westlichen, sprich Nicht-Ukraine-Staaten, hinaus.

            Dazu kommt die Frage, wie „denfensiv“ US-Kampfbomber sein könnten, wenn sie z.B. Militärbasen u.ä. der Russen – die IN RUSSLAND liegen ! – angreifen würden, um Starts von dort zu verhindern.

          • S v B

            Das mit dem Wunsch (S.) bzw. der Forderung (M.) nach Kampfjets stimmt, wie ich kurz nach Absetzen meines Kommentars erfuhrt. Aber das ist ja jetzt alles sowieso Wurscht, weil Germany’s very own epitome der internationalen Diplomatie, unsere begnadete Annalena Baerbock, Russland gewissermaßen den Krieg erklärt hat. Vielleicht erkennt jetzt auch Herr Kelle, wie untragbar, ja gefährlich, diese Person im Amt der deutschen Außenministerin ist. Besagte Besetzung ist noch erheblich weiter daneben als es die Lambrechts im Amt der Verteidigungsministerin war. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir zumindest mittelfristig Zeugen eines allmählichen Zerfalls der genial besetzten links-grünen Regierung werden, nimmt jedenfalls merklich zu. Wir können von Glück reden, dass man in Russland Baerbocks gravierende diplomatische Schnitzer bisher mit relativer Gelassenheit zur Kenntnis zu nehmen scheint.

  28. S v B Antworten

    Lieber Herr Droste, danke für Ihren detaillierten Kommentar.
    Man könnte fast annehmen, dass eine realistische Evaluierung des ganzen Geschehens, dessen Ursachen, die Hintergründe und sämtliche möglichen Auswirkungen – auch solche, die bis weit in die Zukunft reichen werden – für die meisten unserer Politiker und Medienschaffenden im Grunde viel zu komplex sind, um sämtliche möglichen Konsequenzen jederzeit genauestens im Blickfeld zu halten? Wenn man Leute wie… (ich erspare mir hier bewusst eine Aufzählung) agieren sieht oder hört, drängt sich dieser Eindruck mitunter geradezu auf. Worauf manchem durchaus schon mal angst und bange werden dürfte…

  29. Günther M. Antworten

    Großreinemachen oder Machtkampf in der Ukraine?

    G e t ö t e t – (Verrat?):
    Denys Kirieiev, Mitglied der Verhandlungsdelegation mit Russland im März des vergangenen Jahres.

    E n t l a s s e n:
    Vyacheslav Shapovalov – stellvertretende Verteidigungsminister
    Kirill Timoshenko – stellvertretender Leiter des Präsidialamtes
    Alexei Simonenko – stellvertretender Generalstaatsanwalt
    Vitaly Muzychenko – stellvertretender Minister für Sozialpolitik
    Ivan Lukerya und Vyacheslav Negoda – stellvertretende Minister für die Entwicklung von Gemeinden, Territorien und Infrastruktur

    V e r h a f t e t:
    Vasily Lozinsky -stellvertretender Minister für Infrastruktur, Gemeinde- und Territorialentwicklung – Verdacht auf Bestechung

    Z u r ü c k g e t r e t e n: Leiter regionaler Militärverwaltungen
    Valentin Reznichenko (Region Dnipropetrowsk),
    Oleksandr Starukh (Region Saporischschja)
    Oleksiy Kuleba (Region Kiew)
    Dmitry Zhyvitsky (Region Sumy)
    Jaroslaw Januschewitsch (Region Cherson)

    Ukraine wird zur heißen Kartoffel?
    Bin ich einem Fake aufgesessen?
    Hier kann nur noch ein Hochleistungsjournalist für Klarheit sorgen!

    • S v B Antworten

      Da geht’s ja fast noch „turbulenter“ zu als in Russland? Ei, wer hätte das gedacht?

      @gerd
      Ihr Melnyk-Zitat ist wohl authentisch. Nun, mit diesem geradezu unfassbar geschmacklosen Tweet bestätigt dieser Mann nur ein weiters Mal die Meinung, die ich mir schon in den ersten Kriegswochen über ihn gebildet hatte. Falls der stellvertretende ukrainische Außenminister gar als symptomatisch für Denken und Handeln der Polit-Eliten seines Landes angesehen werden kann, wird es Zeit, dass wir einander Gute Nacht wünschen.

      • H.K. Antworten

        Was glauben wir denn, was passiert, wenn die Ukraine in der EU oder/ und in der NATO „willkommenes Mitglied“ ist ??

        • S v B Antworten

          Was dieses Thema angeht, schwant mir schon seit Längerem nichts Gutes. Ich hatte meine diesbezüglichen Befürchtungen (wahrscheinlich ebenso wie gewiss auch Sie) schon mindestens einmal im vergangenen Jahr hier im Blog zum Ausdruck gebracht. Es gibt eben Mentalitäten, die miteinander nicht leicht vereinbar, in gewissem Sinne also inkompatibel sind. So ist das nun mal in dieser Welt, so war es seit jeher und so wird es wohl auch noch eine ganze Weile sein. Manchem ist diese Tatsache seit jeher bekannt, andere werden dies im Laufe der Zeit durch die wiederholte Abfolge von Trial und Error erst lernen müssen. Um heute in der Spitzenpolitik für unser Land, aber auch die EU, erfolgreich wirken zu können, bedürfte es im Grunde langjähriger internationaler, eher globaler Erfahrungen (gelegentliche Dienst- oder Urlaubsreisen in fremde Länder sind in den meisten Fällen sicher nicht geeignet, die notwendigen Erfahrungen zu erwerben. Deshalb ist die Denke vieler politischerEntscheidungsträger allzu oft durch eine verstörende, ja erschreckende Naivität gekennzeichnet. Leider ist es aber nun mal so, dass gerade durch eine naive Zugangsweise nur schwer oder gar nicht zu behebende Schäden angerichtet werden. Auch in der Politik. Die Auswirkungen von Fehleinschätzungen, Fehlentscheidungen, ja Kardinalfehlern, die auf diese Weise zustande kamen, als Zeitzeuge beobachten, vielleicht am eigenen Leibe spüren oder gar ausbaden zu müssen, tut richtig weh. – Das Gesagte trifft freilich auch auf die meisten anderen Bereiche der Politik zu – wie man als vernunftbegabter, kritischer Bürger derzeit fast täglich erleben darf, nein, wohl eher muss.

          Ausdrücklich betonen möchte ich, dass Mentalitäten keinesfalls in „gute“, „weniger gute“ oder gar „schlechte“ zu unterscheiden sind. Um Himmels willen! Vielmehr sind die Unterschiede zwischen Mentalitäten nicht zu werten. Unterscheidungen sollten – und können – ausschließlich an einem mehr oder minder ausgeprägten Irgendwie-Anders-Sein festgemacht werden. An mehr nicht. Und das ist auch gut so. Bedingt doch gerade dies die spannende, bewunderns- und liebenswerte Vielfalt und „Buntheit“ der Völker und Ethnien auf unserem grandiosen Planeten.

          • H.K.

            Stellen wir uns vor, wir säßen auf dem Schemel von Herrn Erdogan.

            Seit Jaaaahren erzählt man uns alles Mögliche, warum unser Land immer und immer noch nicht Mitglied in der EU werden kann.

            Und nun soll ein korruptes Land im Krieg „schnellstmöglich Vollmitglied“ in just dieser EU werden ?

            Warum wohl stellt Herr Erdogan sich bockig, was die Mitgliedschaft Schwedens und Finnlands in der NATO angeht ?

            Eine endgültige Absage für die EU erteilt man ihm nicht.

            In der NATO ist sein Land aufgrund strategischer Lage zu wichtig , um ihn da brüskieren zu können.

            Zudem hat Deutschland Ende der 90er Jahre einen Großteil seiner Leopard-Panzer für einen symbolischen Preis an die Türkei verscherbelt.

            Wo sind die alle hin ? Schon in der Ukraine ?
            Wohl eher nicht. Auch von einem diesbezüglichen Angebot der Türkei ist mir nichts bekannt.

            Man darf gespannt sein, wie dieser Punkt gelöst wird.

          • S v B

            Ich vergleiche die Aussicht auf eine EU-Mitgliedschaft gerne mit dem beliebten Würstchen-Schnappen, welches in früheren Zeiten ein beliebtes Entertainment auf Kindergeburtstagen war. Jedes Mal, wenn man meinte, mit dem nächsten Schnapper einen Bissen vom Würstchen zu erhaschen, wurde die Angel, an dem das Würstchen baumelte, ein Stück weiter nach oben gezogen. Was man als hundsgemein empfand. Genau so ergeht es seit langem schon der Türkei und demnächst wohl auch der Ukraine. Für meinen Geschmack ist die EU längst weitläufig genug, hat ihre größte noch sinnvolle Ausdehnung – dank dem seinerzeit schon auf größt- und schnellstmögliche Expansion versessenen Günter Verheugen längst erreicht. Jetzt gilt es also erst einmal, das bestehende Gebilde zu ordnen, zu reformieren und – last but not least – zusammenzuhalten. In diesem schwierigen und wohl auch langwierigen Prozess kann man sich keine von außen hereingetragenen, zusätzlichen Turbulenzen erlauben. Man kann nur hoffen, dass man dies auch in Brüssel so sieht. – Trotzdem will mir das auch oben beschriebene Würstchen-Schnappen, welches man endlos lange mit hoffnungsfrohen Bewerber-Nationen spielt, nicht gefallen. In dem einen oder anderen Falle mag es sich sogar um ein geschickt verpacktes Falschspiel handeln, das Brüssel mit dem Bewerberland spielt. Weiß man doch auch in Brüssel recht gut, dass die Voraussetzungen für einen EU-Beitritt von manchem Bewerber-Land auf absehbare Zeit nicht zu erfüllen sein werden. Wenn nicht gar nie.

  30. gerd Antworten

    „Heute werde ich mich betrinken, Mit meinem deutschen Lieblingsbier, ich bin „glückselig“ und „glücklich“: „Prost meinen lieben Freunden in Deutschland und überall auf der Welt.“
    „Und nun, liebe Alliierte, lasst uns eine starke Kampfjet-Koalition für die Ukraine etablieren, mit F-16 und F-35, Eurofightern und Tornados, Rafale und Gripen-Jets – und allem, was ihr liefern könnt, um die Ukraine zu schützen.“

    Andrij Melnik, ehem. Botschafter der Ukraine in Deutschland, auf Twitter!

    Man sollte im besoffenen Zustand kein Krieg spielen. Da hilft es auch nicht, den deutschen Bierherstellern den Umsatz zu steigern.

    • Alexander Droste Antworten

      Wir solidarisieren uns mit einer militant nationalistischen, antisemitischen und rassistischen Räuberbande, installiert durch den „Wertewesten“. Wir verteidigen unverblümte Korruption und nennen es „Demokratie“. Wir bezichtigen andere für Verbrechen, die unsere Leute selbst begehen.

      Dieses Land hat insgesamt fertig. Kann weg.

      • gerd Antworten

        …Weh denen, die dem Ewigblinden
        Des Lichtes Himmelsfackel leihn!
        Sie strahlt ihm nicht, sie kann nur zünden,
        Und äschert Städt’ und Länder ein.

        • Günther M. Antworten

          Darf ich?
          Wo Einfaltspinsel sinnlos walten,
          Wie_soll sich Nutzen da gestalten?
          Nur_wo sich Menschen selbst befrein,
          Dort kann ein Friede auch gedeihn.

      • Tina Hansen Antworten

        So ist das. Und das den damit einhergehenden emotionalen Vorgang nennt man wohl „innere Kündigung“.

        • S v B Antworten

          …oder gar Emigration; selbstredend ebenfalls nur eine innere – mangels realistischer Alternativen. Trotzdem – let’s cheer up, liebe Tina. Wenigstens übers Wochenende. Alles Liebe und Gute!

  31. H.K. Antworten

    Laut „Zeitung mit den vier Buchstaben“ betrachtet der Kreml die Lieferung deutscher Leopard-Panzer als Eintritt Deutschlands in den Krieg.

    Das sagt nicht dieser TV-Schreihals, sondern Putin-Sprecher Dmitri Peskow.

    Und der Bundestag ?

    Der beschäftigt sich heute auf Antrag der Mauerschützenpartei u.a. mit wichtigen Themen wie „Queere Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung“ …

    Und: Habe ich da etwas verpasst, oder wurde der beiden 16- und 19-jährigen Todesopfer sowie der mehreren teils scher Verletzten des gestrigen Messerattentats des „verwirrt wirkenden“ erst Syrers, dann „staatenlosen Palästinensers“ im Zug von Kiel nach Hamburg gestern im Bundestag mit keinem Wort gedacht ?

    Wäre der Töter ein „Rääächter“ gewesen, …

  32. Günther M. Antworten

    Menschen f a l l e n – Aktien steigen>
    die Aktie von Rheinmetall soll in den letzten 11 Monaten um 170% gestiegen sein?
    oder…
    Menschen f a l l e n – Privatvermögen steigen >

    Wolodymyr Selenskyj – Präsident der Ukraine
    Februar 2022 – $ 650.000.000
    Dezember 2022 – $ 1.500.000.000 ?
    <
    Oleksii Reznikov – Verteidigungsminister der Ukraine
    Februar 2022 – $ 780.000.000
    Dezember 2022 – $ 1.300.000.000 ?
    <
    Dmytro Kuleba – Außenminister der Ukraine
    Februar 2022 – $ 450.000.000
    Dezember 2022 – $ 1.200.000.000 ?
    <
    Bill G a t e s bei seinem aktuellen Besuch in Australien:
    "Die ukrainische Regierung ist eine der Schlechtesten in der Welt, korrupt und wird kontrolliert von ein paar reichen Leuten, ich meine das ist sehr unglücklich für das ukrainische Volk!"

  33. H.K. Antworten

    „Keine Kriegswaffen in Krisengebiete“.

    Kaum sind die Kampfpanzer bewilligt, fordert Herr Selensky Kampfjets.

    Und wie heute gemeldet wird, „schließen die USA und Frankreich diese Lieferung nicht aus“.
    Und Deutschland ?

    M.W. dauert die Flugausbildung auf Jets bei Bundeswehr-Luftwaffenpiloten Monate, manchmal Jahre, um die komplizierte Technik bedienen zu können.

    Was ist der nächste Schritt ?

    Lieber NATO-Soldaten in den Cockpits zu haben ?

    Und dann ?

    Bodentruppen ?

    Zuerst die – leider, leider – notwendige Instandsetzungstruppe für defekte Panzer & Co, dazu die Logistik, der Nachschub, und dann Bodentruppen, Aufklärer, Infanterie, Pioniere und – selbstredend – Sanität …

    Und dann wäre da noch die Deutsche Marine …

    Wie sagte die deutsche Außenministerin ?

    „Wir sind im Krieg mit Rußland“ …

  34. Günther M. Antworten

    * Deutschlands Außenministerin (die Dame kommt nach Eigenbekundung a u s dem Völkerrecht) erklärt, daß sich Deutschland zusammen mit anderen Ländern im Krieg gegen Russland befindet?
    Dasselbe Ministerium hält Deutschland für keine Kriegspartei?
    Wie benennt man das in der Psychatrie?

    26.01.2023…
    Dümmer geht nimmer?
    Die ersten ukrainischen Soldaten für eine Ausbildung am Schützenpanzer Marder sind eingetroffen. Die Gruppe landete Donnerstag, den 26.01.2023 in Köln.

    Doch, das geht…
    * Die USA werden in den kommenden Monaten nicht in der Lage sein, Panzer an die Ukraine zu übergeben, erklärte die stellvertretende US-Außenministerin Victoria Nuland im US-Senat?
    * Am Tag zuvor hatte das Weiße Haus die Entsendung von 31 M1-Abrams-Panzern in die Ukraine bestätigt?
    * Zieh’n die etwa das Höschen wieder hoch, geh’n nach Hause und lassen die Tölpel nackelich zurück?

    • Tina Hansen Antworten

      Wie benennt man das in der Psychatrie? – Das nennt man Schizophrenie.
      Ich denke allerdings, dass es in diesem Fall eine Fehldiagnose wäre. Frau Baerbock ist einfach blöd. Sie ist dumm wie Bohnenstroh. Sie glaubt, dass die SPD die soziale Marktwirtschaft in der Bundesrepublik in den 1960er etabliert habe und dass es Länder auf der Erde gibt, die hunderttausende Kilometer von uns entfernt liegen, und sie hat sich vier Mal gegen Corona impfen lassen. Sie ist stockdoof und völlig untragbar an der Stelle, an der sie steht.
      Ich beende diesen Kommentar jetzt, indem ich wirklich hier ausraste.
      Was für eine verantwortungslose Idiotenregierung!!!

      • H.K. Antworten

        Sie haben vergessen, zu erwähnen, daß auch für „Steuerinnenzahler“ der „Strom im Netz gespeichert wird“ …

        „Eben-t“.

      • H.K. Antworten

        HERR KELLE !

        Ihr Liebling in der phantastischen, nach allen Seiten offenen „bunten“ Regierung schreibt gerade GESCHICHTE !!

      • Alexander Droste Antworten

        Lassen Sie uns gemeinsam ausrasten.

        Wer weiß, was Mira und Druschba auf Deutsch heißt?

        Es heißt ja, Deutschland sei jetzt offiziell im Krieg gegen Russland. Das sehe ich nicht so. Es sind nur Scholz, Baerbock, Strack-Zimmermann, Pistorius und so ein paar Medienhetzer im Auftrag der Nato/USA ohne UNO-Mandat im Krieg. Auf mich trifft das nicht zu. Für mich gelten Mira und Druschba.

        Wusste hier eigentlich jemand, dass es in der UN-Charta einen Passus gibt, der die Siegermächte USA, GB, F und RU ermächtigt, jedwede Bestrebungen zu bekämpfen, bei denen nationalistisch-faschistische Tendenzen aufkommen? In der Ukraine gibt es die seit 2015 offiziell von den USA durch einen völkerrechtswidrigen Putsch eingesetzt und bestens bekannt außer bei uns. Und auch bei uns gibt es sie, die Russland dazu legitimiert in Deutschland zu intervenieren. Zudem bricht Deutschland mit der Entsendung schweren Kriegsgerätes und Ausbildung feindlich gesinnter Streitkräfte gegen Russland die Waffenstillstandsvereinbarung. Der WK II ist nie zu Ende gewesen und flammt jetzt wieder auf. Die Feindstaatenklausel, unter der Deutschland bei der UNO geführt wird, gilt nach wie vor und entzieht bei aggressiven Verhaltens Deutschland alle Rechte. Es gibt rechtlich keinerlei Hindernisse, Strafmaßnahmen gegen Baerbock und Co durch Russland durchzuführen. Des weiteren, so kam mir zur Erkenntnis, wurde stickum gegen das Verbot der Beteiligung an Kriegsvorbereitungen Art. 26 aus dem Grundgesetz verstoßen. Somit ist Deutschland offiziell Kriegsnation.

        Offensichtlich hat hierzulande kaum jemand Kenntnis vom tatsächlichen Hergang der Geschehnisse und wenn, dann ignoriert er sie. Für mich steht nach wie vor fest: Es ist der Krieg des Westens gegen Russland und nicht der Russlands gegen die Ukraine und wir, der „Wertewesten“ hat ihn erst richtig groß gemacht und der wird nicht nur richtig groß bleiben. Er wird verheerend. Danke dafür.

        Ich kündige hiermit meine Mitgliedschaft bei der BRD. Dieses Unternehmen handelt zu meinem Schaden.

        • Tina Hansen Antworten

          „Ich kündige hiermit meine Mitgliedschaft bei der BRD. Dieses Unternehmen handelt zu meinem Schaden.“

          Ich fürchte nur, so einfach kommen Sie da nicht raus…
          Wie ich im Zusammenhang mit dem großen C schon mal schrieb: „Wir sitzen alle im selben Boot. Und das hat leider ein Leck.“ Jetzt haben wir leider auch noch „Eisberg voraus!“

          • H.K.

            Wir kommen noch nicht einmal aus der Nummer mit den Öffentlich Rechtlichen heraus – auch da müssen wir „Mitglied“, und zwar teuer zahlendes, bleiben, auch, wenn wir da nicht nur Gendergagastottersprechschwachsinn ertragen müssen, sondern noch nicht einmal über Tatsachen, z.B. beim Messerattentat im Regio von Kiel nach Hamburg informiert werden.

            Deutschland ?

            👎👎👎

        • Günther M. Antworten

          Mira (Friede ?) Druschba (Freundschaft ?)
          Wenn die Rationalität den Kurs bestimmen soll – muß die Konformität weichen,
          hier liegt eines der Probleme, Herr Droste.
          Wie mächtig die Gehirnwäschemethoden augenblicklich auch sind,
          ihre Wirkung wird dann zusammenbrechen,
          wenn der leere Kühlschrank über die Propagandamedien siegt.

          Z.Zt. ist das Dilemma…
          Glückliche Vasallen belasten sich ungern mit Fakten;
          wenn denen der Hegemon die Order erteilt,
          es sei ihre patriotische Pflicht XY o. Z zu hassen,
          dann betrachten sie dies als ihren Auftrag,
          alles andere als Hass auf XY o. Z wäre Verrat,
          (siehe weiter oben in den Kommentaren)
          also wird die Anweisung befolgt.
          Und nach den ‚Ungepfimpften‘ – 2020/21/22
          wird ab Februar 2022 nun der Wladimir Putin pflichtbewusst gehasst.

    • S v B Antworten

      „Wie benennt man das in der Psychiatrie?“ – Ich werde mich mal nach dem entsprechenden ICD-Code umtun. Geben müsste es ihn eigentlich. Ironie aus.

  35. H.K. Antworten

    WAS meldet focus online soeben ?

    „Widerspruch für Außenministerin

    Scholz-Sprcherin geht nach „Kriegs“-Aussage auf Distanz zu Baerbock“

    Dort ist zu lesen

    „ Nach einer umstrittenen Äußerung von Außenministerin Annalena Baerbock hat die Bundesregierung betont, dass Deutschland im Ukraine-Krieg keine Kriegspartei ist. „Die Nato und Deutschland sind in diesem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine nicht Kriegspartei“, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann am Freitag in Berlin. „Wir unterstützen die Ukraine, aber wir sind nicht Kriegspartei.“

    Baerbock (Grüne) hatte am Dienstag beim Europarat in Straßburg mit folgenden Worten zum Zusammenhalt der westlichen Verbündeten aufgerufen: „Wir kämpfen einen Krieg gegen Russland und nicht gegeneinander.“ Die russischen Staatsmedien griffen diese Aussage dankbar als zentralen Schlüsselsatz für Kriegspropaganda auf – als Beleg dafür, dass Deutschland und die anderen EU-Länder direkte Konfliktpartei in der Ukraine seien und gegen Russland kämpften.

    In der längeren Diskussion, in der die Aussage fiel, sei es darum gegangen zu unterstreichen, dass die EU, die G7-Staaten und die Nato geeint gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine stünden, erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Freitag in Berlin. „Die russische Propaganda nimmt immer wieder Äußerungen, Sätze, Haltungen, Positionen der Bundesregierung, unserer Partner, und dreht sie so, dass es ihrem Ziel dient. Darauf jetzt hier einzugehen, ist meines Erachtens nicht sinnvoll„, sagte der Sprecher. „Wer hier eskaliert, ist Russland.“ Im völkerrechtlichen Sinne sei Deutschland keine Konfliktpartei. „In diesem Kontext muss die Außenministerin verstanden werden“, sagte der Sprecher.

    Auch die deutsche Botschaft in Moskau stützte sich auf diese Position: „Die Ukraine dabei mit Material zu unterstützen, ihr in der UNO-Charta verbrieftes individuelles Selbstverteidigungsrecht gegen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auszuüben, macht Deutschland nicht zu einer Konfliktpartei.“

    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hatte am Freitag eine Erklärung des deutschen Botschafters in Moskau zu „widersprüchlichen“ Aussagen aus Berlin gefordert. Deutschland erkläre einerseits, in der Ukraine keine Konfliktpartei zu sein. Andererseits sage Baerbock, dass sich die Länder Europas im Krieg gegen Russland befänden. „Verstehen sie selbst, wovon sie da reden?“, schrieb Sacharowa im Nachrichtenkanal Telegram.

    CSU-Generalsekretär Martin Huber meinte: „Annalena Baerbock ist ein massives Sicherheitsrisiko für unser Land.“ Wer von einer deutschen Kriegsbeteiligung rede, rede Deutschland in einen Krieg hinein. AfD-Co-Chef Tino Chrupalla forderte die Entlassung Baerbocks. „Die Bundesaußenministerin setzt mit ihrem unprofessionellen und vorlauten Verhalten Deutschlands Existenz aufs Spiel“, sagte er laut einer Mitteilung. Auch in den sozialen Netzwerken gab es harsche Kritik an Baerbock und ihren Äußerungen.

    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte am Mittwochabend im ZDF auf die Frage, ob sich Deutschland und seine Verbündeten mit den jetzt beschlossenen Panzerlieferungen nicht am Krieg beteiligten, geantwortet: „Nein, auf keinen Fall.“ Er fügte hinzu: “Es darf keinen Krieg zwischen Russland und der Nato geben.“

    Ende des Zitats.

    Quelle: focus online, 27.01.2023, 16:20

    „Komm in das Booooot heute nacht, Annaleeena …“

    • Tina Hansen Antworten

      Danke, lieber H.K., hatte ich noch nicht gesehen. Danke auch an Alexander Droste für die Hintergrundinfos.
      Wir trommeln vor Ort gerade die Freunde vom letzten Winter wieder zusammen – Kerzen aufstellen am Sonntag vor dem Rathaus 🙂

      • S v B Antworten

        Scholz: „Es darf keinen Krieg zwischen Russland und der Nato geben.“
        Echt goldig, oder? Der Wahnsinn lässt sich allmählich schon mit Händen greifen.

        • H.K. Antworten

          Die CSU bezeichnet die Außenminister*/-/:/_/•/Innendarstellerin bereits als „Sicherheitsrisiko“ …

          • H.K.

            Wie gendert man eigentlich „Sicherheitsrisiko“ ??

          • S v B

            Wie, bereits? Besser spät als nie, würde die Sache wohl besser treffen.

      • S v B Antworten

        @Tina Hansen
        Wenn das so weitergeht, könnten Kerzen in Deutschland schon bald zur Mangelware werden. Dann wohl kaum durch Massenaufkäufe verursacht, die sich durch Ängste vor grünem Flatterstrom erklären lassen…

      • H.K. Antworten

        Kerzen aufstellen vor dem Rathaus ?

        Passen Sie bloß auf, nicht daß das als „Putschversuch“ und „Erstürmung des örtlichen Sitzes der Obrigkeit“ gewertet wird wie gestern in Sachsen-Anhalt …

  36. Günther M. Antworten

    SkyNews berichtet:
    John Kirby der Koordinator für strategische Kommunikation des Nationalen Sicherheitsrats der USA könne nicht bestätigen, dass die 31 Abrams-Panzer bis Jahresende eintreffen würden?

    Darauf muß man erstmal kommen…
    Ukrainische Soldaten werden im Westen an westlichen Waffensystemen ausgebildet, deren Typ anschließend an der ukrainisch/russischen Front eingesetzt werden;
    aber nach den Ausführungen des NATO-Generalsekretärs Jens Stoltenberg ist die Allianz keine Kriegspartei im Ukraine-Konflikt?

    • H.K. Antworten

      Nein, es war doch von Anfang an klar, daß die Amerikaner die zugesagten Abrams-Panzer erst bestellen und diese dann von der Industrie gebaut und anschließend geliefert werden.

      Sowas kann dauern …

      Ist doch sonst niemand so geistig minderbemittelt wie Deutschland, seine eigene Armee „nackt“ zu machen, geradezu zu plündern, ohne daß die Ersatzbestellungen bereits anrollen.

      Aber im Notfall – wie bereits unter Uschi voll der Laie praktiziert – rufen unsere Soldaten halt wieder „peng peng“ und montieren schwarz bemalte Besenstiele statt Panzerrohre …

      • S v B Antworten

        Ein – weiteres – Paradebeispiel für die Naivität, mit welcher die unselige Ampel-Regierung selbst bei schwerwiegendsten Entscheidungen ans Werk geht. Ein anderer meiner heutigen Kommentare hatte genau diese, fast schon alles beherrschende, Naivität bereits zum Thema. Deutschland ist auf einem guten Weg, sich als „Laughing Stock of the World“ einen Namen zu machen.

        • S v B Antworten

          Dabei sollten Sie die durchschlagende Wirkung eines verbal mit äußerstem Nachdruck ausgestoßenen „Peng-Peng!“ keinesfalls unterschätzen, lieber H.K. Selbst den hartgesottenen Beagle einer lieben Freundin haut selbiger Ausruf im Bruchteil einer Sekunde in die Seitenlage. Das Tier bleibt daraufhin völlig reglos auf dem Boden liegen – so lange, bis Frauchen ihn auffordert, wieder ins Reich der Lebenden zurückzukehren.- Nun, eigentlich ist das Kriegsgeschehen viel zu tragisch, als dass man im Zusammenhang mit diesem alberne Witzchen reißen sollte. Andererseits darf man sich in Zeiten wie diesen ab und an zumindest ein Lächeln gönnen. Und selbst ein fröhliches Lachen braucht man sich wohl nicht gänzlich zu versagen. Meinen Sie nicht auch?

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