Gescheiterter Drohnenangriff in Leipzig: Die „Zeitenwende“ ist jetzt – und die Konsequenzen müssen härter sein als bisher

Sie alle kennen die gratismutigen Bekenntnisse mit bunten Kacheln in den sozialen Netzwerken, in denen „Kurt Schulze“ und „Edeltraud Meierdirks“ heldenhaft bekunden, sie persönlich seien „nicht im Krieg mit Russland“. Ich habe lange aufgehört, mich über diese Naivität, ja Dummheit, aufzuregen.

Wir alle befinden uns in einer – nennen wir es – hybriden Auseinandersetzung mit Putins Trümmerstaat. Ob wir das wollen oder nicht. Weil Russland das so will.

„Eine neue Gefahrenqualität“, nannte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) gestern Abend am Leipziger Flughafen den Fund einer Drohne mit tödlicher Sprengvorrichtung dort. Und das ist noch nett umschrieben.

Es sei unübersehbar, „dass wir es hier mit einem hybriden Anschlagsszenario zu tun haben“, so der Minister, der für unseren Schutz die Verantwortung trägt und gestern direkt nach Bekanntwerden des Anschlagsversuchs seinen Urlaub abgebrochen hat und nach Sachsen geeilt ist, um an den Sitzungen der Krisenstäbe teilzunehmen. Nebenbei bemerkt: So stelle ich mir einen verantwortlichen Politiker im Krisenfall vor. Manche gehen dann ja erstmal lieber Tennis spielen.

Die Drohne, wohl von einem Busfahrer am Flughafen entdeckt, sei „bewaffnet mit Sprengstoff“ gewesen. Und dass feindliche Drohnen mit Sprengstoff über unserer kritischen Infrastruktur kreisen, ist tatsächlich eine neue, höchst beunruhigende Entwicklung in Deutschland. Zwar wurden im vergangenen Jahr von der Bundespolizei und anderen Behörden mehr als 1.200 Sichtungen unbekannter Drohnen registriert, aber eine massive Bewaffnung – das gab es noch nie.

Und weil die Drohne in unmittelbarer Nähe von zwei Transportflugzeugen des Typs Antonow AN-124 Condor der Ukraine herumflog, braucht man keine Glaskugel, um erahnen zu können, wer hier mit Terrorabsicht aktiv war.

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Hätte die Drohne eines der großen Transportflugzeuge getroffen und hätte die Zündtechnik funktioniert, dann hätte der Flughafen Leipzig gestern eine Katastrophe erlebt. So konnte die Bundespolizei mit ihrer „Entschärfergruppe“ Schlimmeres verhindern.

Nur der Vollständigkeit halber möchte ich erwähnen, dass noch ein anderes Flugzeug mit „einem Flugobjekt“ zusammengestoßen ist, was uns jetzt an dieser Stelle erstmal nicht weiter beschäftigt, da auch zu wenig Informationen zur vermeintlich zweiten Drohne vorliegen.

Bundesinnenminister Dobrindt ließ keinen Zweifel daran, dass der Anschlagsversuch in Leipzig „nicht von Amateuren durchgeführt“ worden sei, sondern „sehr professionell vorbereitet“ war. Heißt: Hinter der Attacke stecken keine „Wegwerfagenten“ oder dumme Amateure. Die Terroristen seien vermutlich im Auftrag eines Staates gegen Deutschland eingesetzt worden mit einem „hohen Maß“ an Technik- und Sprengstofferfahrung: „Wir reden hier von einer professionellen, hybriden Bedrohungslage…“ Und Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) ergänzte: „Die Gefahrenlage ist nicht mehr abstrakt, sie ist hoch“.

Für diejenigen, die sich mit der Materie befassen, kommt diese Entwicklung nicht überraschend

Besonders Russland, aber auch China und der Iran bedrohen unsere Sicherheit seit Jahren massiv durch Spionage und Sabotage.

Sie kaufen sich in Unternehmen ein, schmieren Abgeordnete der parteiübergreifenden „Beutegemeinschaft“, denen ihr Land vollkommen egal ist, wenn es nur den eigenen Wohlstand mehrt.

Das Bundeskriminalamt (BKA) registrierte allein im vergangenen Jahr 321 Sabotagefälle in Deutschland. In den allermeisten Fällen führte die Spur schnell nach Russland, besonders zum Militärgeheimdienst GRU.

So entzündete sich im DHL-Frachtzentrum in Leipzig im Juli 2024 ein aus dem Baltikum stammendes Paket mit einem versteckten Brandsatz. Ziel war offenkundig, das Frachtflugzeug während des Fluges zum Absturz zu bringen.

Im April 2024 wurden zwei deutsch-russische Staatsbürger festgenommen, weil sie im Auftrag russischer Geheimdienste Militär- und Industrieinfrastruktur ausspionierten. Ihr Ziel war es, Sprengstoff- und Brandanschläge auf Transportwege für deutsche Militärhilfen an die Ukraine zu verüben.

Ein verheerender Großbrand zerstörte eine Werkshalle der Rüstungssparte Diehl in Berlin-Lichterfelde im Mai 2024. Obwohl zunächst von einem technischen Defekt gesprochen wurde, stuften westliche Geheimdienste den Vorfall später als eine von Russland orchestrierte Sabotageaktion ein, um die Produktion von Verteidigungsgütern (wie IRIS-T) zu schwächen. NATO-Geheimdienste hatten dazu russische Kommunikation gehackt und abgehört.

Unbekannte Täter haben im Mai 2025 in den Antrieb der im Bau befindlichen Bundeswehr-Korvette „Emden“ massenhaft Metallspäne gekippt.

Ende 2024 und im Verlauf des Jahres 2025 kam es zu mehreren Brüchen kritischer Daten- und Telekommunikationskabel am Meeresboden der Ostsee. Unter anderem stand der unter russischer Flagge fahrende Tanker „Eagle S“ im Fokus der Ermittlungen, der mit seinem Anker absichtlich fünf Unterseekabel zerstörte.

An den Bundeswehr-Standorten Köln-Wahn und Geilenkirchen (NATO-AWACS-Aufklärer) wurden Zäune durchtrennt und ein Sabotageverdacht bezüglich des Trinkwassers gemeldet, was zu zeitweisen Sperrungen führte.

Seit Jahren führen russische Dienste massive, koordinierte Cyberattacken gegen die Zentralen von Regierungsparteien, Ministerien und Logistikunternehmen in Deutschland durch. Der Generalbundesanwalt leitete Ermittlungen ein, nachdem Bundestagsabgeordnete durch gefälschte Konten des Messengerdienstes Signal gezielt kompromittiert wurden, um sensible politische Kommunikation abzufangen.

Und so weiter, die Liste ließe sich lange fortführen

Auch wenn Rosemarie aus der Niederlausitz auf Facebook tapfer bekennt, dass Russland ihr Freund sei – Russland ist nicht unser Freund.

An der Grenze zwischen Belarus und der Europäischen Union haben erst gerade polnische und litauische Grenzsoldaten geheim angelegte Tunnel entdeckt, über die wohl vom belarussischen Regime gezielt Migranten aus Krisenregionen an den Grenzzäunen vorbei in die EU geschleust werden sollten.

Deutsche Sicherheitsbehörden haben in den vergangenen Tagen festgestellt, dass im Internet eine umfangreiche Angriffswelle mit Fake-News-Videos läuft, bei der die Täter das Design und die Original-Logos etablierter deutscher und internationaler Medienhäuser wie BBC oder ARD nutzen, um gezielt gegen Kandidaten von CDU, SPD, Grünen, FDP und Linken bei den anstehenden Landtagswahlen im Herbst zu agitieren.

Auffällig ist dabei, dass Politiker von AfD und BSW konsequent ausgespart werden, die in Moskau als russlandfreundlich eingestuft werden.

Erstaunlich auch: Viele der gefälschten Videos sind in englischer Sprache verfasst. Sprachliche Muster und zahlreiche Übersetzungsfehler weisen jedoch eindeutig auf russischsprachige Urheber hin.

Konsequent gegen unsere Feinde vorgehen

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat vielen Menschen die Augen geöffnet – auch in Deutschland. Unsere Geheimdienste und die Bundeswehr erleben seit etwa zwei Jahren eine Frischzellenkur wie niemals zuvor in der bundesdeutschen Geschichte.

Die Regierung arbeitet daran, dem Bundesnachrichtendienst (BND) und dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) deutlich mehr Kompetenzen bei der Überwachung von Finanzströmen (Kryptowährungen) und verschlüsselter Kommunikation (Telegram) zu geben. Der Echtzeit-Informationsaustausch innerhalb der NATO Joint Intelligence and Security Division und von Europol wird drastisch beschleunigt.

Die Deutsche Marine und die Bundespolizei benötigen mehr Schiffe, Unterwasserdrohnen und Sensorik, um Seekabel und Pipelines in der Nord- und Ostsee permanent zu überwachen und russische „Forschungsschiffe“ lückenlos zu beschatten.

Nach dem Vorbild skandinavischer Staaten wie Finnland sollen russische Desinformationskampagnen in Echtzeit identifiziert, öffentlich demaskiert (Debunking) und soziale Netzwerke rechtlich zur sofortigen Löschung gezwungen werden.

Die deutsche Bevölkerung muss intensiv und konkret über die ständigen Angriffe aus Russland informiert und mit deutlich mehr Medienkompetenz ausgestattet werden.

 Landesverrat muss härter und schneller bestraft werden

Und ganz wichtig: Das russische Spinnennetz in Parlamenten, Behörden und Unternehmen muss aufgedeckt und konsequent zerschlagen werden.

31.000 Unternehmen in den Staaten der Europäischen Union haben russische Beteiligungen: die großen Skandale um den Tengelmann-Konzern und die Wirecard-Bank sind nur die Spitze des Eisbergs.

Es bestehen nach wie vor rechtliche Hürden, konsequent gegen russische Destabilisierungsmaßnahmen und Desinformation vorzugehen.

Als Erstes muss dazu das Personal der russischen Botschaft drastisch ausgedünnt werden

Nach Artikel 9 des Wiener Übereinkommens über diplomatische Beziehungen (WÜDB) kann Deutschland jeden russischen Diplomaten jederzeit zur „unerwünschten Person“ erklären.

Berlin könnte das Kontingent für die maximale Anzahl russischer Botschafts- und Konsulatsmitarbeiter deutlich senken. Dies zwingt Moskau, Personal im großen Stil abzuziehen, und erschwert das Nachrücken neuer, als Diplomaten getarnter Geheimdienstmitarbeiter.

Das würde natürlich direkt symmetrische Gegenreaktionen Moskaus nach sich ziehen. Aber die russische Regierung hat ohnehin die Arbeitsmöglichkeiten unserer diplomatischen Vertretung dort stark eingeschränkt.

Im Zuge solcher Schachzüge wäre es an der Zeit, die Beziehungen zu Putins Russland ohnehin auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren. Und Nebendiplomatie von Russland-Lobbyisten im Bundestag wie Ralf Stegner (SPD) und ostdeutschen AfD-Bundestagsabgeordneten zu unterbinden, was schwer genug wäre.

Aber die Zeit des Laissez-faire ist vorbei

Das gilt zum Beispiel auch für das sogenannte „Russische Haus für Wissenschaft und Kultur“ an der Berliner Friedrichstraße. Das ist ein wichtiges Instrument russischer Desinformation und Beeinflussung. Betrieben wird es von der russischen Staatsagentur Rossotrudnitschestwo, die auf der EU-Sanktionsliste steht. Ein Urteil des Berliner Oberverwaltungsgerichts bestätigte, dass das Haus unter die EU-Sanktionen fällt. Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verstößen gegen das Außenwirtschaftsgesetz (z. B. durch Ticketverkäufe oder Kursgebühren, die Einnahmen generieren). Über ein striktes Einfrieren aller Konten und ein Verbot jeglicher wirtschaftlicher Aktivität ließe sich der Betrieb faktisch lahmlegen.

Auch das hätte sofort eine Reaktion Moskaus zur Folge

Schließt Deutschland das Russische Haus, wird Putin das deutsche Goethe-Institut sowie deutsche Schulen in Russland schließen und deren Vermögen beschlagnahmen.

Aber ein „Weiter so!“ kann und darf es nicht geben!

Die von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angekündigte „Zeitenwende“ ist jetzt. Und wer Landesverrat betreibt und Sabotage verübt, der muss konsequent bekämpft werden. Viel konsequenter noch, als das bisher der Fall war.




Silvester auf den Straßen? Ich brauche das lebensgefährliche Theater nicht mehr

Unsere deutschen Landsleute sind ja inzwischen auch international bekannt dafür, dass sie gerne und viel jammern. Dies ist zu teuer, da klappt etwas nicht, hier kommt die Bahn zu spät, da wird der Müll in Problemhäusern nicht abgeholt, Messerstechereien und, und, und …

Dennoch erstaunt die Meldung gestern, dass die Kauflust der Deutschen bei Feuerwerkskörpern und Silvesterböllern zum Jahreswechsel 2025/2026 Rekordwerte erreicht.

Vor dem anstehenden Jahreswechsel erzielte die Branche bereits einen Rekordumsatz von rund 197 Millionen Euro – ein Plus von etwa 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und das Statistische Bundesamt meldet, dass die Importe von Feuerwerkskörpern bis September 2025 bereits um 62,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen sind.

Ein Grund sei der Trend zu teureren Verbundfeuerwerken und Batterien. Diese kosten pro Stück deutlich mehr als einzelne Raketen, bieten dafür aber eine längere, choreografierte Show.

Was gerne dabei ausgeblendet wird, ist, was in der Silvesternacht überall in Deutschland in den Krankenhäusern los sein wird. Mindestens fünf Todesfälle und zahlreiche Verletzte durch Feuerwerkskörper gab es im vergangenen Jahr.

<strong>Ich muss Ihnen sagen: Ich will das alles nicht mehr</strong>

Nicht, weil ich alt geworden oder eine Spaßbremse bin, das ist es überhaupt nicht.

Fast mein ganzes Leben habe ich Silvester geliebt. Raclette oder Fondue essen, Gesellschaftsspiele und dann nachts raus und ordentlich böllern. Feuerwerk mit Tausenden goldenen und silbernen Sternchen – oder erinnern Sie sich noch an diese kleinen Ballons, die man zum Schweben brachte? Bis ein Mal ein Haus, ich glaube im Sauerland, abfackelte und es dann – na klar – verboten wurde.

Als ich selbst jung und schön war, gehörte Silvester zu den Höhepunkten des Jahres.

Was haben wir für Partys gefeiert, was wurden da an Wahrheiten morgens um vier ausgesprochen, geknutscht sogar – ach, ich habe gute Erinnerungen an diese Zeiten. Später, als ich dann älter wurde und politisch aktiv war, ich schwöre es: Vor jeder Silvesterparty schauten wir zusammen mit allen Gästen die Silvesteransprache des Bundeskanzlers Helmut Kohl. Die war gar nicht immer so bewegend, aber es gehörte einfach zum Silvesterabend dazu, so wie für andere „Dinner for One“ oder Bleigießen.

Ich gönne wirklich jedem seinen Spaß, und unsere Kinder werden natürlich mit Gleichaltrigen feiern. Ich hoffe, dass sie gut ins neue Jahr hinüberkommen, vor allem aber, dass sie gesund und heil irgendwann in der Nacht nach Hause kommen.

Ich habe ein paar Mal in meinem späteren Leben in Großstädten nachts auf der Straße den Übergang ins neue Jahr gefeiert. Am Brandenburger Tor in Berlin, in der Düsseldorfer Altstadt oder in Augsburg auf irgendeinem kleinen Berg, wo man sich traf, um das Feuerwerk über der Stadt anzuschauen mit „Aaaahhhh“ und „Oooohhh“. Aber es waren immer auch einzelne dabei, die meinten, zum Feiern gehöre es dazu, Raketen in die Menge zu schießen oder Böller zwischen Menschengruppen zu werfen. Wer so etwas macht, ist ein Verbrecher. Ich weiß, vor Jahren haben sich „Gastfamilien“ in Berlin-Neukölln gegenseitig beschossen, von Balkon zu Balkon, aus Gründen der „Nachbarschaftspflege“ wohl.

<strong>Es ist irre, wie sich unser Land verändert hat in nur 10 oder 15 Jahren</strong>

An Silvester vergangenes Jahr wurden – ich habe es oben erwähnt – fünf Menschen bei den „Feierlichkeiten“ getötet. 100 Menschen wurden in Deutschland mit schweren und schwersten Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert, und die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) registrierte über 905 Augenverletzungen, was einen traurigen Höchststand seit Beginn der Erfassung darstellt. In vielen Fällen führten diese Verletzungen zur völligen Erblindung dieser Personen.

<strong>Bitte führen Sie sich das vor Augen!</strong>

Das ist kein Spaß mehr, was hier abgeht. In unserem Land, das mal für Ordnung und Anstand international gerühmt wurde.

Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Dirk Peglow, hat die von der Bundesregierung geplante Gesetzesverschärfung bei Angriffen auf Einsatz- und Rettungskräfte, Polizisten sowie Angehörige der Gesundheitsberufe begrüßt. „Die Ankündigungen sind kurz vor der Silvesternacht ein wichtiges Signal“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Das Bundeskriminalamt (BKA) hatte zuvor in einem aktuellen Lagebild einen Rekordstand bei Angriffen auf Polizeibeamte gemeldet. 2024 gab es demnach in Deutschland 46.367 registrierte Fälle, so viele wie noch nie seit Erhebung der Daten. Gegenüber dem Vorjahr sei das eine Steigerung. Seit 2015 haben Gewalttaten gegen Polizisten laut BKA um 38,5 Prozent zugenommen. Noch stärker angewachsen ist in der gleichen Zeit die Zahl der von den Gewalttaten betroffenen Einsatzkräfte insgesamt – sie liegt um 67,2 Prozent (!) höher als 2015.

<strong>Es ist einfach nur noch Irrsinn, was hier passiert</strong>

Und wir schicken junge Polizeibeamte zu Tausenden in die Stadtzentren zu dem, was man immer noch „Feiern“ nennt, um die Situation auf den Straßen unserer Städte irgendwie halbwegs wieder unter Kontrolle zu behalten.

Das Asi-Verhalten gibt es von Deutschen, aber – Achtung, böse, böse, Herr Kelle – massiv wachsend von jungen Migranten. Unvergessen ein Fernsehbeitrag, ich glaube von BILD, kann aber auch schon NIUS gewesen sein, wo junge Gäste aus Arabien fröhlich vor der Kamera im Feuerwerks-Chaos von Berlin lachend standen und bekannten, das erinnere sie an den Bürgerkrieg in Syrien.

Nein, dieser Staat, unser Staat ist nicht mehr fähig, auf derartige Herausforderungen zu reagieren.

In Berlin hörte ich vorhin einen Radiobeitrag darüber, dass in einigen Problemzonen ein Böllerverbot von den Behörden ausgerufen wurde. Das wird bestimmt ein ebenso großer Erfolg wie all die Messerverbote überall…

Wir gehen Silvester um 17 Uhr in Berlin in den Gottesdienst zum Jahresabschluss, dann um 18.30 Uhr essen in einem Restaurant. Spätestens um 21.30 Uhr sind wir zu Hause, vertreiben uns irgendwie die Zeit, halten die Hunde bei Laune, damit sie ab Mitternacht nicht komplett durchdrehen, und hoffen, dass wir dann ab vier Uhr schlafen können, wenn es draußen langsam ruhiger wird. Und das Schönste ist am 1. Januar morgens, wenn die Kinder nach und nach wach werden und mir per WhatsApp gute Wünsche und Herzchen schicken.

Passen Sie auf sich auf! Es wird nicht lustig morgen Abend …

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Klaus Kelle

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Neues aus Bullerbü…Special Olympics-Afrikaner einfach verschwunden

Der Sport ist ein verbindendes Element, und so haben wir uns alle gefreut, dass die Special Olympics gerade in Berlin stattgefunden haben. 7000 Athleten aus 176 Ländern waren dabei, um sich im Wettkamf zu messen. Die Special Olympics World Games sind das größte Sportevent für Sportler mit geistiger und mehrfacher Behinderung.

Und nach Abschluss am vergangenen Sonntag haben sie in Berlin nochmal durchgezählt und festgestellt, dass 14 Delegations-Teilnehmer aus sieben afrikanischen Ländern verschwunden sind. Also, nicht wirklich, aber sie sind nicht wie geplant abgereist. Es sind auch nicht alles Sportler, sondern auch Betreuer und Teammitglieder unter den Vermissten.

Das LKA und die Bundespolizei suchen nun nach unseren eigentlich nur vorübergehenden Gästen aus Algerien, Burundi, Guinea, Kamerun, Libanon, dem Senegal und von der Elfenbeinküste. Die Berliner Innensenatorin geht davon aus, dass die 14 Afrikaner die Chance des Events genutzt hätten, „in Europa zu bleiben“. Ich würde sagen: In Deutschland zu bleiben…




Wie überzogener Datenschutz effektive Ermittlungsarbeit bei Kindesmissbrauch verhindert

Gestern habe ich in einem Beitrag hier die Frage aufgeworfen, warum unser Land immer asozialer wird, warum Teile am unteren Rand der Gesellschaft wegbreche und vor allem: Warum sich niemand in unserem Staat, in unserer Regierung ernsthaft und nachhaltig darum kümmert, diese beunruhigende Entwicklung in den Griff zu bekommen. Warum lässt man es einfach so laufen, warum schaut man zu, wie eine ganze junge Generation ohne jede Zukunftsperspektive für ein lebenswertes Leben vor sich hinvegetiert?

In einer Sonderauswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2021 wurde heute in Berlin darüber informiert, dass Fälle von Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung von Darstellungen sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen um 108,8 Prozent registriert worden sind im Vergleich zum Vorjahr. Wenn Sie das mal auf sich wirken lassen: Mehr als eine Verdoppelung dieser „Fälle“ in einem einzigen Jahr. Sexueller Missbrauch von Kindern sind dabei im vergangenen Jahr um 6,3 Prozent auf 15.500 „Fälle“ gestiegen. Fälle, schreiben sie da, aber es sind keine „Fälle“. Es sind geschundene, gequälte und vergewaltigte Kinder. In Deutschland, dem angeblich besten aller Zeiten.

Und machen wir uns nichts vor: Wir reden hier nur über die bekannt gewordenen Missbrauchstaten, das Dunkelfeld ist deutlich höher. Und weiter: Die Taten werden erst gezählt, wenn die Polizei ihre Ermittlungen in einem Fall beendet hat. Etwa ein Viertel der für das vergangene Jahr erfassten Fälle wurden laut BKA-Präsident Holger Münch bereits 2020 oder noch früher verübt.

«Es ist ein Skandal, dass uns diese Zahlen zum Dunkelfeld bis heute nicht vorliegen», sagte die Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Kerstin Claus. Ja, da hat er recht. Aber wie jetzt weiter?

Hat irgendwer einen Plan, wie die Ermittler diesen Sumpf trockenlegen können? Und zwar schnell?

Die Täter sind in der großen Mehrheit Männer. Und besonders erschreckend: 40 Prozent – fast die Hälfte – sind minderjährige Männer. MINDERJÄHRIGE.

In Polizeikreisen ist es kein Geheimnis, dass man viel mehr dagegen unternehmen könnte, wenn politische Kräfte in Regierung und Parlamenten den Strafverfolgungsbehören nicht enge Fesseln anlegen würden beim Datenschutz. Immer wieder erhalten BKA und Polizeibehörden Hinweise von internationalen Polizeibehörden auf Täter in Deutschland. Angeblich gibt es Zehntausende Namen und Mailadressen und die Polizei kann nicht aktiv werden, weil die Datenschutzgesetze effektive Ermittlungsarbeit verhindern. Ich werde versuchen, dazu weitere Fakten zu recherchieren, dass insbesondere Grüne und FDP mit unsinnigen Beschränkungen für Geheimdienste und Polizei effektives Ermitteln erschweren und sogar unmöglich machen. Das wäre dann der nächste Skandal.

Engagierter Journalismus ist nicht für umsonst zu haben. Mainstreammedien lassen solche Themen oft beiseite liegen. Wenn Sie möchten, dass da weiter nachgefasst und aufgedeckt wird, dann brauchen wir IHRE Hilfe.

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BKA veröffentlicht Statistik 2018: Tötungsdelikte durch Zuwanderer mehr als verdoppelt

Folgende Zahlen aus der aktuellen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamtes (BKA)  für das Jahr 2018 möchte ich hier zitieren:

Im Bereich Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen fielen fielen 230 Deutsche einer Straftat zum Opfer, an der mindestens ein tatverdächtiger Zuwanderer beteiligt war. Das ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 105 Prozent.

Im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurden 3.261 Deutsche Opfer einer Straftat mit mindestens einem tatverdächtigen Zuwanderer – 21 Prozent mehr als im Vorjahr.

Im vergangenen Jahr wurden in unserem Land 46.336 Deutsche Opfer einer Straftat, die von Zuwanderern begangen wurden . 19 Prozent mehr als im Vorjahr.