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Elon Musk hat das Recht, diese Journalisten auf Twitter zu sperren

Stellen Sie sich vor, jemand veröffentlich Ihre Adresse und Telefonnummer ungefragt im Internet. Wie würden Sie reagieren? Jemand veröffentlicht ein Bewegungsprofil von Ihnen im globalen Netzwerk – wo sind Sie gerade, wohin sind Sie unterwegs? Das würde Sie ärgern, oder?

Wenn Sie berühmt oder reich sind, wenn Sie mächtig sind, könnten sie solche öffentlichen Informationen vielleicht sogar ernsthaft gefährden. Zum Beispiel, wenn Sie der zweitreichste Mench der Welt sind.

Tesla- und Twitter-Chef Elon Musk ist deshalb gerade richtig sauer.

Eine Handvoll Journalisten linker Leitmedien in den USA (CNN, Washington Post, New York Times) hatten den Standort von Musk in Echtzeit öffentlich gemacht. Man nennt das „Doxxing“. Auf einer Internetplattform werden personenbezogene Daten gesammelt und dann weit verbreitet. In der Regel wird das gemacht, um diesen bekannten Persönlichkeiten zu schaden. Wo wohnen sie, wo sind sie gerade, wie ist ihr Kontostand, wann waren sie bei Prostituierten, wie ist die Ziffernfolge ihres Smartphones?

In Deutschland ist Doxxing sogar ein Straftatbestand (§ 126a), der mit bis zu zwei Jahren Haft oder Geldstrafe geahndet werden kann.

So, und da kommen jetzt diese – ich kann das nicht anders nennen – Schmierenjournalisten und sind bereit, für ein paar Follower mehr, Elon Musk und seine Familie in Gefahr zu bringen durch Veröffentlichungen ausgerechnet auf seinem Netzwerk Twitter.

Und dann lässt Musk das abstellen, und schwupps wird er zum Bösewicht gemacht, der die Meinungsfreiheit auf Twitter beschneiden wolle. Das ist völliger Irrsinn.

 




Elon Musk hat 44 Milliarden Dollar gezahlt: Er kann mit seiner Firma machen, was er will

Elon Musks Kauf des weltweiten Twitter-Netzwerkes ist ein Husarenstück. Nicht nur, weil er für die Summe von 44 Milliarden Dollar keine Investoren finden und Kredite aufnehmen musste. Er hat den Kaufpreis einfach überwiesen.

Das allein ist genial, und ich habe früher schon darüber geschrieben, dass ist Entrepreneure wie Elon Musk, Richard Branson und Jeff Bezos bewundere für ihren Mut, Neues zu wagen, Visionen zu verwirklichungen und Träume wie etwa die Besiedelung des Mars konkret werden zu lassen. Es sind diese Macher, Kapitalisten im besten Sinne des Wortes, die unsere Welt voranbringen. Und nicht Gewerkschaftsfunktionäre, die sich den Kopf darüber zerbrechen, wie sie solchen Machern, denen, die reich geworden sind, solange zusetzen, bis sie etwas von deren Geld abkassieren können. Ist ein bisschen vereinfacht, denken sie? Ja, ist es, aber im Grunde stimmt es dennoch.

Ich weiß nicht, warum Musk Twitter gekauft hat.

Will er aus dem linkswoken Netzwerk endlich einen Ort des freien globalen Meinungsaustausches machen? Einfach so, weil er es kann? Will er Donald Trump seine 82 Millionen Follower zurückgeben? Und diejenigen wieder dem Arbeitsmarkt zuführen, die meinen, sie hätten die Deutungshoheit, was diskutiert und welche Meinungen vertreten werden dürfen auf diesem Planeten?

Dass Musk Eigentümer von Twitter geworden ist, finde ich gut. Richtig gut! Und wenn einer 44 Milliarden Dollar für ein Unternehmen ausgibt, dann muss er niemanden fragen, mit welchen Mitarbeitern er zusammenarbeiten will. Er macht es, und das ist gut so. Lasst die linke Blase ruhig aufheulen, die Karawane zieht weiter.

Heute hat sich die EU-Kommissarin Věra Jourová zu Wort gemeldet und den neuen Twitter-Eigentümer kritisiert: «Wir wollen soziale Medien, die den Menschen dienen und keine schädlichen Inhalte verbreiten», sagte die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission dem Nachrichtenportal ZDFheute.de. Und wer entscheidet, welche Inhalte schädlich sind und welche nicht? Frau Jourová etwa? Manche sehen das so, dass diese EU-Kommission schädlich ist für den Gedanken eines Europas als Staatengemeinschaft souveräner Länder.

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Mit dem Linienbus zum Mars: Danke, Elon Musk!

Drei Männer und eine Frau sind vergangene Nacht mit einem «Crew Dragon» des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX an der Internationalen Raumstation ISS angekommen. Für SpaceX und die Nasa ein weiterer Meilenstein, dass jetzt ein privates Unternehmen zuverlässig und wirtschaftlich erfolgreich Weltraumfahrt betreiben kann, und nicht nur Fracht wie bisher, sondern auch Menschen transportiert. SpaceX-Gründer – wer sollte es sonst sein? – Elon Musk überschwänglich: «Wir sind begeistert, ein Teil vom Fortschritt der bemannten Raumflüge zu sein, und freuen uns darauf, über die Umlaufbahn der Erde hinaus zu gehen zum Mond und zum Mars und dabei zu helfen, die Menschheit eines Tages zu einer weltraumreisenden Zivilisation auf mehreren Planeten zu machen»

Baaammmm! Das sind so Sätze, wie sie nur von wahren Visionären kommen. Von Menschen, die im Kleinen wie im Großen unsere Welt, die Zivilisation insgesamt, nach vorne bringen. Und Herr Musk hat ja noch ein paar andere Hobbys wie E-Mobilität und so. Ich bewundere solche Menschen wirklich und neide Ihnen all die viele Kohle kein bisschen. Eigentlich sollten wir uns alle freuen, dass es solche Genies gibt. Aber wie ich einen Teil unserer Gesellschaft kenne, wird man meckern, dass irgendwo ein paar Bäume für eine Giga-Factory gerodet werden müssen, und der Musk und die Amis das alles ja nur machen können, weil man uns 1945 in Peenemünde die Konstruktionspläne der V1 geklaut hat.