Fehler passieren, das ist menschlich! Aber solche dürfen einfach nicht passieren…

Mahmood D. ist kein netter Mann. Der 37-jährige Gast unseres Landes stammt aus Afghanistan und hat seine frühere Lebensgefährtin in Berlin immer wieder geschlagen, sie misshandelt und vergewaltigt. Irgendwann wurde er festgenommen und im Juni 2025 vom Landgericht Berlin I zu einer Haftstrafe von sieben Jahren und neun Monaten verurteilt.

Doch vor drei Wochen wurde er auf Weisung des Kammergerichts trotz seiner erwiesenen Gefährlichkeit freigelassen.

Der Vorsitzende Richter einer Großen Strafkammer beim Landgericht hatte nach Verkündung des Urteils das Verhandlungsprotokoll nicht fristgerecht verfasst. So konnte das Urteil nicht wirksam werden. Mahmood läuft, wie heute der „Tagesspiegel“ berichtet, seit drei Wochen frei in Berlin herum.

Es ist atemberaubend, was in dieser Stadt alles möglich ist

Und da muss man nicht einmal nach Berlin schauen, denn Fehler passieren auch den Besten überall mal. Aber so etwas?

Seine Ex-Partnerin wurde inzwischen an einen sicheren Ort gebracht und steht rund um die Uhr unter Polizeischutz. Mahmood hat angekündigt, dass er sie töten werde, weil sie ihn 2024 angezeigt hat und er daraufhin festgenommen wurde. Und der spaziert jetzt in der Hauptstadt ungehindert herum? Ernsthaft?

„Die Behörden überprüfen derzeit, ob der Afghane mit einer Fußfessel überwacht oder in sein Heimatland abgeschoben werden kann“, berichtet der „Tagesspiegel“ weiter. Wie überprüfen? Die wissen es nicht und müssen prüfen???

Und der Tagesspiegel hat noch einen …

Der zuständige Richter, so haben die Kollegen erfahren, leide unter einer Suchtkrankheit und habe in der Folge dessen die gesetzten Fristen verpasst. Ihm wurde mittlerweile der Vorsitz der Großen Strafkammer entzogen. Disziplinarische Maßnahmen würden geprüft. Er ist derzeit krankgeschrieben.

Berlin ist Berlin, das wissen wir alle. Und Fehler können passieren. Einer spielt Tennis nach dem Terroranschlag in seiner Stadt, der andere verpasst Fristen und ein Gewaltverbrecher spaziert durch Berlin. Alles verständlich, aber Freunde: So etwas darf nicht passieren! Und es ist ja zu befürchten, dass die Berliner Wähler in ihrer grenzenlosen Weisheit im September einen neuen rot-rot-grünen Senat wählen werden. Glauben Sie mir: Besser wird es dann nicht …




Serkan C. ist tot – umgebracht von einem, der hier nichts zu suchen hat

Ein 26-Jähriger hat am Montag bei einer Ticketkontrolle in Rheinland-Pfalz einen Zugbegleiter der Bahn mit Schlägen und Tritten gegen den Kopf so schwer verletzt, dass der 36-jährige Serkan C. durch „erhebliche stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Kopf“ kurz darauf an einer Hirnblutung starb.

Wieder einmal einer. Die Deutsche Bahn erlebt Jahr für Jahr einen Anstieg gewalttätiger Übergriffe auf ihre Mitarbeiter; mehr als 3.000 waren es im vergangenen Jahr.
Der Täter ist ein „Grieche ohne Wohnsitz in Deutschland“, sagte eine Polizeisprecherin.
Und ich frage zum wiederholten Mal: Warum sind solche Leute hier in unserem Land? Immer noch hier? Der Totschläger sitzt jetzt in Untersuchungshaft, wird vermutlich noch jahrelang in einer Zelle deutsche Gastfreundschaft genießen.
Aber wann beginnt die Politik, sich dieses Themas ernsthaft anzunehmen?
Im besten Deutschland aller Zeiten werden 14-Jährige ermordet, treiben Minderjährige einen Jugendlichen durch die Straßen in den Tod, die ganze Nachbarschaft hört die Hilferufe, niemand greift ein. Ein Gast unseres Landes metzelt auch mal mit einem Samuraischwert einen anderen Mann auf offener Straße in Stuttgart zu Tode. Ein anderer schnappt sich irgendeine junge Frau (19) auf einem Bahnsteig in Hamburg und wirft sich gemeinsam mit ihr vor den einfahrenden Zug. Beide tot.
Wir reden vom Alltag in Deutschland, aber mir haben sie ja nichts getan?
Was muss noch passieren, bis der Schutz der Bevölkerung in Deutschland zur ‚Chefsache‘ wird?“




Alltag in Deutschland: Täter „Jugendliche“ und Machete nicht gefunden

Die Tat fand schon vor drei Wochen statt, abr erst jetzt hat die Polizei die Öffentlichkeit informiert. Das deutet darauf hin, dass die Täter… sagen wir… nicht von hier sind.
In Düsseldorf-Vennhausen gab es am 12. Januar gegen 16.45 Uhr auf einem Spielplatz einen… Zwischenfall. Acht „Jugendliche“ hatten unter einem harmlosen Vorwand zwei Gleichaltrige an diesen Platz gelockt. Als sie ankamen, wurden sie von den anderen sofort mit Schlägen und Tritten attackiert.
Eines der Opfer konnte weglaufen, der andere wurde weiter brutal körperlich misshandelt. Dabei wurden auch eine Machete und eine Schusswaffe benutzt. Erst als ein unbeteiligter Zeuge vorbeikam, ließen die maskierten Jugendlichen vom Opfer ab und rannten davon. Vorher klauten sie noch seine Geldbörse, Schuhe und andere „Gegenstände“. Der verletzte Junge musste zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.
Vergangene Woche durchsuchten Polizisten dann sechs Wohnungen von Tatverdächtigen in Wersten, Oberbilk, Lichtenbroich und Lierenfeld. Dabei stellten sie umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter mehrere Schreckschusswaffen. Laut Polizei sollen die Jugendlichen ihre Tat gefilmt haben – entsprechende Videoaufnahmen liegen den Ermittlern vor. Die Machete, die bei der Tat benutzt wurde, ist bisher nicht gefunden worden.
Die Tatverdächtigen sind „Jugendliche“ im Alter zwischn 14 und 16 Jahren. Über ihre Herkunft schweigen die Behörden. Wahrschinlich Skandinavier… 

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Die dunkle Seite der Sicherheit: Wie Jack Bauer und Carrie Mathison unser Rechtsverständnis herausforderten

Ich habe die Dezember-Abende genutzt, mir noch einmal die Staffeln der US-Serie „Homeland“ anzuschauen. Da geht es – natürlich – um die Nationale Sicherheit der USA, die unbedingt geschützt werden muss – in diesem Fall von der famosen Claire Danes in der Hauptrolle als CIA-Agentin Carrie Mathison.

Atemberaubende Plots, Spannung und Ernsthaftigkeit in einer Zeit nach den Anschlägen von 9/11. Eine andere atemberaubende, wenn auch ganz anders angelegte Serie ist „24“, die mir mein Freund Ralf vor vielen Jahren empfahl, als es noch kein Netflix, dafür an jeder Ecke Videoshops gab. Als ich ihm sagte, ich hätte noch nie eine Folge von „24“ gesehen, das damals – glaub ich – auf ProSieben ausgestrahlt wurde, antwortete er spontan, ich solle ihm einfach vertrauen, in die nächste Videothek gehen und Geld ausgeben für die erste Staffel, damals auf DVD.

„Vertrau mir einfach!“ – was soll ich da machen, und Ralf, der mich seit Jugendzeiten wahrscheinlich besser kennt als jeder andere Mensch auf der Welt, hatte natürlich recht. Ich habe „24“ mit allen Sinnen verschlungen damals, die ersten fünf Staffeln habe ich über die Jahre bestimmt jede fünfmal komplett angeschaut. „Failure is not an Option“, so auch heute noch mein Lebensmotto.

Es war ein bizarrer Moment der Mediengeschichte, als im Jahr 2006 eine Delegation hochrangiger US-Militärs und Verhörspezialisten in den Produktionsbüros der Serie 24 in Los Angeles erschien. Ihr Anliegen war kein technisches, sondern ein moralisches: Sie baten die Produzenten, die Folterszenen der Hauptfigur Jack Bauer in den Filmen zu reduzieren.

Der Grund für den überraschenden Besuch hatte einen konkreten Hintergrund: Junge US-Soldaten im Irak und in Afghanistan begannen, die brutalen Methoden Bauers eins zu eins in die Realität zu übertragen. Wenn der Held im Fernsehen durch Schmerz in Sekunden an Informationen kam, warum sollte man sich dann im Feld an die komplizierte „Genfer Konvention“ halten?

Dieser Vorfall, der sich tatsächlich ereignet hat, markiert den Beginn einer gesellschaftlichen Debatte, die bis heute nachwirkt: Inwieweit darf ein Rechtsstaat seine eigenen Fundamente einreißen, um sein Überleben zu sichern? Die Serien 24 und Homeland wurden zu den wichtigsten Laboratorien für dieses ethische Experiment.

<strong>24: Das Diktat der tickenden Uhr</strong>

In 24 wurde ein Szenario zur moralischen Norm erhoben, das Juristen als „Ticking Time Bomb“ bezeichnen.

Prämisse: Eine Atombombe tickt im Herzen einer Stadt, tausende Leben sind in Gefahr, und ein Verdächtiger schweigt beharrlich. Ist Folter in diesem Fall legitim? Die Serie beantwortete dies durch alle Staffeln mit einem lauten und eindeutigen „Ja“.

Die Machart der Serie „24“ ist das sogenannte Echtzeitformat, die unerbittlich tickende Uhr. Die Bombe tickt, keine Zeit mehr zum Nachdenken oder um in Gesetzbüchern zu blättern.

Jack Bauer wurde damals zum Prototyp des „notwendigen Ungeheuers“. Er handelte außerhalb des Gesetzes, um das Gesetz zu retten. Die Serie suggerierte dabei zwei gefährliche Gedankenmodelle, die in die reale Politik einsickerten: Erstens, dass Folter verlässlich und sofort funktioniert. Zweitens, dass derjenige, der die Folter ausübt, ein tragischer Held ist, der die moralische Schuld für uns alle auf sich nimmt.

Rechtsphilosophisch ist das eine Katastrophe, denn ein Staat, der Folter zulässt, verliert seine moralische Überlegenheit gegenüber den Terroristen. Dennoch führten die Bilder von Jack Bauer dazu, dass in der Ära nach 9/11 die Akzeptanz für „verschärfte Verhörmethoden“ in der US-Bevölkerung signifikant stieg. Die Fiktion hatte die Hemmschwelle der Realität gesenkt.

<strong>Homeland: Die Erosion der Seele</strong>

Während 24 die Action feierte, blickte Homeland ab 2011 auf die Trümmer dieser Politik. Die Serie war ein Stück weit so etwas, wie das intellektuelle Korrektiv.

Hier hieß unsere (und meine persönliche) Heldin, Carrie Mathison, keine unbesiegbare Kampfmaschine, sondern eine psychisch labile Analystin. Homeland verlagerte die Frage der Legitimität vom physischen Schmerz hin zur moralischen Erosion staatlichen Handelns.

Hier wurde der „Krieg gegen den Terror“ als eine endlose Spirale aus Drohnenangriffen, Überwachung und Verrat dargestellt. Während Jack Bauer das Gesetz mit dem Messer brach, brach Carrie Mathison es mit dem Computer und der Drohne. Die Serie thematisierte die „gezielte Tötung“ – ein rechtsstaatliches Paradoxon. Wenn ein Staat Menschen auf Basis von Geheimdienstinformationen ohne Prozess per Knopfdruck liquidiert, verlässt er den Boden des Due Process (des ordentlichen Gerichtsverfahrens).

Homeland zeigte die Kosten: Jedes Kind, das durch einen „Kollateralschaden“ einer US-Drohne starb, wurde zum Rekrutierungswerkzeug für die nächste Generation von Terroristen. Die Serie stellte die unbequeme Frage: Wenn wir alle überwachen und jeden Verdächtigen aus der Luft eliminieren, welche Freiheit verteidigen wir dann eigentlich noch?

Der fundamentale Unterschied beider Serien, die ich Action-Fans und politisch interessierten Mitbürgern unbedingt empfehle, liegt in der Perspektive. 24 ist eine Serie der Bestätigung. Sie gibt dem Zuschauer das Gefühl, dass es einfache, wenn auch schmutzige Lösungen für komplexe Probleme gibt. Sie ist ein Plädoyer für den Ausnahmezustand als Dauerzustand.

Homeland hingegen ist eine Serie der Zerrüttung. Sie zeigt, dass staatliches Handeln zur Terrorabwehr oft ein verzweifeltes Tasten im Dunkeln ist, das die Handelnden selbst zerstört. Carrie Mathison verliert ihre Familie, ihren Verstand und ihre Heimat an den Dienst – ein Symbol für den Staat, der sich im Kampf gegen den äußeren Feind innerlich selbst zerfrisst.

Der Rechtsstaat sollte sich aber dadurch auszeichnen, dass er auch im Angesicht der tödlichen Bedrohung nicht die Mittel seiner Feinde übernimmt.

<strong>Das klingt gut, oder?</strong>

Ist aber gar nicht so einfach, wenn Sie US-Präsident sind und ein entführtes Passagierflugzug ist unterwegs, um sich ins Capitol in Washington zu bohren. „24″ zeigte uns die Versuchung, diesen Pfad zu verlassen; „Homeland“ zeigte uns den Preis, den wir dann dafür zahlen.

Schön, in einem Staat zu leben, wo man sich über solche Themen Gedanken macht….




Silvester auf den Straßen? Ich brauche das lebensgefährliche Theater nicht mehr

Unsere deutschen Landsleute sind ja inzwischen auch international bekannt dafür, dass sie gerne und viel jammern. Dies ist zu teuer, da klappt etwas nicht, hier kommt die Bahn zu spät, da wird der Müll in Problemhäusern nicht abgeholt, Messerstechereien und, und, und …

Dennoch erstaunt die Meldung gestern, dass die Kauflust der Deutschen bei Feuerwerkskörpern und Silvesterböllern zum Jahreswechsel 2025/2026 Rekordwerte erreicht.

Vor dem anstehenden Jahreswechsel erzielte die Branche bereits einen Rekordumsatz von rund 197 Millionen Euro – ein Plus von etwa 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und das Statistische Bundesamt meldet, dass die Importe von Feuerwerkskörpern bis September 2025 bereits um 62,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen sind.

Ein Grund sei der Trend zu teureren Verbundfeuerwerken und Batterien. Diese kosten pro Stück deutlich mehr als einzelne Raketen, bieten dafür aber eine längere, choreografierte Show.

Was gerne dabei ausgeblendet wird, ist, was in der Silvesternacht überall in Deutschland in den Krankenhäusern los sein wird. Mindestens fünf Todesfälle und zahlreiche Verletzte durch Feuerwerkskörper gab es im vergangenen Jahr.

<strong>Ich muss Ihnen sagen: Ich will das alles nicht mehr</strong>

Nicht, weil ich alt geworden oder eine Spaßbremse bin, das ist es überhaupt nicht.

Fast mein ganzes Leben habe ich Silvester geliebt. Raclette oder Fondue essen, Gesellschaftsspiele und dann nachts raus und ordentlich böllern. Feuerwerk mit Tausenden goldenen und silbernen Sternchen – oder erinnern Sie sich noch an diese kleinen Ballons, die man zum Schweben brachte? Bis ein Mal ein Haus, ich glaube im Sauerland, abfackelte und es dann – na klar – verboten wurde.

Als ich selbst jung und schön war, gehörte Silvester zu den Höhepunkten des Jahres.

Was haben wir für Partys gefeiert, was wurden da an Wahrheiten morgens um vier ausgesprochen, geknutscht sogar – ach, ich habe gute Erinnerungen an diese Zeiten. Später, als ich dann älter wurde und politisch aktiv war, ich schwöre es: Vor jeder Silvesterparty schauten wir zusammen mit allen Gästen die Silvesteransprache des Bundeskanzlers Helmut Kohl. Die war gar nicht immer so bewegend, aber es gehörte einfach zum Silvesterabend dazu, so wie für andere „Dinner for One“ oder Bleigießen.

Ich gönne wirklich jedem seinen Spaß, und unsere Kinder werden natürlich mit Gleichaltrigen feiern. Ich hoffe, dass sie gut ins neue Jahr hinüberkommen, vor allem aber, dass sie gesund und heil irgendwann in der Nacht nach Hause kommen.

Ich habe ein paar Mal in meinem späteren Leben in Großstädten nachts auf der Straße den Übergang ins neue Jahr gefeiert. Am Brandenburger Tor in Berlin, in der Düsseldorfer Altstadt oder in Augsburg auf irgendeinem kleinen Berg, wo man sich traf, um das Feuerwerk über der Stadt anzuschauen mit „Aaaahhhh“ und „Oooohhh“. Aber es waren immer auch einzelne dabei, die meinten, zum Feiern gehöre es dazu, Raketen in die Menge zu schießen oder Böller zwischen Menschengruppen zu werfen. Wer so etwas macht, ist ein Verbrecher. Ich weiß, vor Jahren haben sich „Gastfamilien“ in Berlin-Neukölln gegenseitig beschossen, von Balkon zu Balkon, aus Gründen der „Nachbarschaftspflege“ wohl.

<strong>Es ist irre, wie sich unser Land verändert hat in nur 10 oder 15 Jahren</strong>

An Silvester vergangenes Jahr wurden – ich habe es oben erwähnt – fünf Menschen bei den „Feierlichkeiten“ getötet. 100 Menschen wurden in Deutschland mit schweren und schwersten Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert, und die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) registrierte über 905 Augenverletzungen, was einen traurigen Höchststand seit Beginn der Erfassung darstellt. In vielen Fällen führten diese Verletzungen zur völligen Erblindung dieser Personen.

<strong>Bitte führen Sie sich das vor Augen!</strong>

Das ist kein Spaß mehr, was hier abgeht. In unserem Land, das mal für Ordnung und Anstand international gerühmt wurde.

Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Dirk Peglow, hat die von der Bundesregierung geplante Gesetzesverschärfung bei Angriffen auf Einsatz- und Rettungskräfte, Polizisten sowie Angehörige der Gesundheitsberufe begrüßt. „Die Ankündigungen sind kurz vor der Silvesternacht ein wichtiges Signal“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Das Bundeskriminalamt (BKA) hatte zuvor in einem aktuellen Lagebild einen Rekordstand bei Angriffen auf Polizeibeamte gemeldet. 2024 gab es demnach in Deutschland 46.367 registrierte Fälle, so viele wie noch nie seit Erhebung der Daten. Gegenüber dem Vorjahr sei das eine Steigerung. Seit 2015 haben Gewalttaten gegen Polizisten laut BKA um 38,5 Prozent zugenommen. Noch stärker angewachsen ist in der gleichen Zeit die Zahl der von den Gewalttaten betroffenen Einsatzkräfte insgesamt – sie liegt um 67,2 Prozent (!) höher als 2015.

<strong>Es ist einfach nur noch Irrsinn, was hier passiert</strong>

Und wir schicken junge Polizeibeamte zu Tausenden in die Stadtzentren zu dem, was man immer noch „Feiern“ nennt, um die Situation auf den Straßen unserer Städte irgendwie halbwegs wieder unter Kontrolle zu behalten.

Das Asi-Verhalten gibt es von Deutschen, aber – Achtung, böse, böse, Herr Kelle – massiv wachsend von jungen Migranten. Unvergessen ein Fernsehbeitrag, ich glaube von BILD, kann aber auch schon NIUS gewesen sein, wo junge Gäste aus Arabien fröhlich vor der Kamera im Feuerwerks-Chaos von Berlin lachend standen und bekannten, das erinnere sie an den Bürgerkrieg in Syrien.

Nein, dieser Staat, unser Staat ist nicht mehr fähig, auf derartige Herausforderungen zu reagieren.

In Berlin hörte ich vorhin einen Radiobeitrag darüber, dass in einigen Problemzonen ein Böllerverbot von den Behörden ausgerufen wurde. Das wird bestimmt ein ebenso großer Erfolg wie all die Messerverbote überall…

Wir gehen Silvester um 17 Uhr in Berlin in den Gottesdienst zum Jahresabschluss, dann um 18.30 Uhr essen in einem Restaurant. Spätestens um 21.30 Uhr sind wir zu Hause, vertreiben uns irgendwie die Zeit, halten die Hunde bei Laune, damit sie ab Mitternacht nicht komplett durchdrehen, und hoffen, dass wir dann ab vier Uhr schlafen können, wenn es draußen langsam ruhiger wird. Und das Schönste ist am 1. Januar morgens, wenn die Kinder nach und nach wach werden und mir per WhatsApp gute Wünsche und Herzchen schicken.

Passen Sie auf sich auf! Es wird nicht lustig morgen Abend …

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Klaus Kelle

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Liana (16) ist tot – wer zieht jetzt irgendwen zur Verantwortung?

Im Grunde könnte ich einen alten Text über einen der ersten bedauerlichen Einzelfälle aus der Vergangenheit nehmen und einfach immer wieder das Gleiche veröffentlichen – nur mit neuem Ort, Datum und Namen.

Man könnte immer wieder veröffentlichen über Frau Merkels fatale Fehlentscheidung im September 2015, die deutschen Grenzen für inzwischen millionenfachen Zuzug vornehmlich junger Männer aus dem islamischen Kulturkreis, für Zehntausende Straftaten jedes Jahr – nachzulesen beim BKA -, über Gruppenvergewaltigungen, über Hunderte Morde seitdem, begangen von einigen unserer „Gäste“, die von einem Großteil der Bevölkerung inzwischen lange nicht mehr uneingeschränkt als solche empfunden werden.

Die Kollegen von „Nius“ haben letztens eine Grafik veröffentlich, nach der in den vergangenen Jahren mehr Menschen durch Migrantengewalt getötet, als in 28 Jahren Teilung an der Berliner Mauer von Heidi Reichinneks politischen Großvätern erschossen wurden.

Die Liste ist lang, sie wächst unaufhörlich

Zurück bleiben erschütterte Freunde und Angehörige, deren Leben nach jedem dieser Ereignisse nie wieder so sein wird wie vorher.

Maria Ladenburger war eins der ersten, vielleicht sogar das erste Mordopfer, ein 19-jährige Medizinstudentin aus Freiburg, vergewaltigt und dann ermordet am 16. Oktober 2016 von Hussein Khavari, der Ende 2015 im Zuge der merkelschen Wahnsinns als „Flüchtling“ aus Afghanistan über Griechenland nach Deutschland gekommen ist und behauptete, minderjährig zu sein. Und wenn er das behauptet, ja, dann schreiben das deutsche Beamte eben auch genau so in die Papiere. Im Prozess später gab er später zu, dass er bei Einreise keineswegs minderjährig gewesen ist, und er sagte in seiner Vernehmung vor Gericht, er verstehe die ganze Aufregung nicht, die Tote sei doch „nur eine Frau“ gewesen.

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Und nun, das jüngst Opfer in einer langen Kette schwerster Gewaltverbrechen: Liana (16), von einem unserer Gäste namens Muhammad A. (31) in Friedland auf dem dortigen Bahnhof vor einen durchfahrenden Güterzug gestoßen.

Der Mörder ist ein Iraker. Sein Asylantrag wurde im Dezember 2022 abgelehnt, seine Abschiebung nach Litauen war seit März 2025 möglich. Aber er wurde nicht abgeschoben.

Dabei hatte die Ausländerbehörde im Juli 2025 sogar einen Antrag auf Abschiebehaft gestellt. Das Amtsgericht Hannover lehnte den ab, weil dieser Antrag mangelhaft gewesen sei. So mangelhaft, dass das Gericht ihn nicht einmal hätte prüfen dürfen.

Das Gericht informierte die Ausländerbehörde über die Mängel und forderte das Amt zur Nachbesserung auf. Und die erfolgte nicht. Aber Liana ist jetzt tot, die Teenagerin, die ihr ganzes Leben noch vor sich hatte.

Wer zieht irgendwen zur Verantwortung für Lianas Tod?

Irgendwen! Der Mörder aus dem Irak, der gar nicht mehr in Deutschland sein durfte ist in einer psychiatrischen Klinik, Schizophrenie, so heißt es. Die Mitarbeiter bei der Ausländerbehörde, kommen jeden Tag ins Amt und bedauern den Tod des Mädchens sicherlich. Die Politiker in Berlin und Niedersachsen sind sich keiner Schuld bewusst, nehme ich an. Und Frau Merkel gibt Interviews und bekräftigt lächelnd vor Kameras, dass sie auch heute wieder so entscheiden würde wie im Herbst 2015.

Nur Lianes Familienangehörige und Freunde sitzen weinend zu Hause und zermartern sich den Kopf: WARUM?




„Frankreich: Jungen vergewaltigen Mädchen“ – Das ist nicht die ganze Wahrheit

Diese Überschrift in einem etablierten Internet-Medium weckte meine Aufmerksamkeit. Denn „Jungen“ und „Mädchen“, das ist nach zum Beispiel Messerstechereien in der Berichterstattung oft so etwas wie „Männer“ oder „junge Männer“. Also: ganz bestimmte junge Männer, zum Beispeil aus dem islamischen Kulturkreis.

Tatsächlich steckt auch hier mehr dahinter

In einem Vorort von Paris namens Courbevoie verschleppten drei aus Afghanistan stammende Jungen (13 & 12) ein zwölfjähriges Mädchen in eine leer stehende Kindertagesstätte. Sie beschimpften und schlugen das Mädchen und zwangen sie zum Oralsex. Mit ihren Handys filmten sie die Gewalttat.

Vor Gericht sagte das Mädchen aus, ihre jugendlichen Peiniger hätten sie als „dreckige Jüdin“ beschimpft und schwören lassen – „bei Allah“ , dass sie niemanden etwas davon erzählt. was geschehen ist. „Es besteht kein Zweifel, dass das Opfer nicht angegriffen oder vergewaltigt worden wäre, wenn sie nicht Jüdin gewesen wäre“, stellte der Richter bei der Urteilsbegründung klar.

Die 13-jährigen Jungen wurden zu Haftstrafen von sieben und neun Jahren verurteilt. Der 12-Jährige muss wegen seines Alters nur für fünf Jahre in ein Heim. Er war mit dem Mädchen befreundet, so lange er dachte, dass sie eine Muslima ist. Als er die Wahrheit erfuhr, war es vorbei mit der Freundschaft.

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Warum stechen sich 13-Jährige gegenseitig ab?

Erinnern Sie sich noch an Ihre Schulzeit? Erstes Knutschen in einer Ecke hinter dem Schulgebäude? Heimlich Zigaretten rauchen, wenn der Lehrer auf dem Schulhof mal nicht aufpasst? Heimlich in der Großen Pause vom Schulgelände verdrücken, um bei der Imbissbude 200 Meter weiter schnell Pommes zu kaufen? Gute alte Zeit, oder?

Aber diese Zeit gibt es nicht mehr

Auch nicht dort, wo man noch einen Rest heiler Welt vermuten würde. In Bayern, Thüringen oder dem Münsterland.

Ein Elfjähriger hat jetzt in Remscheid einen 13-Jährigen mit Messerstichen schwer verletzt. Gott sei Dank war es nicht lebensgefährlich.
Die BILD berichtet, drei Schüler hätten sich zu einer Schlägerei verabredet. So wie Hooligans von Asi-Fußballclubs. Elfjährige!

Fast zeitgleich hat im Berliner Bezirk Spandau ein 13-Jähriger einen 12-jährigen Mitschüler ebenfalls mit einem Messer angegriffen. Der verletzte Schüler kam zur Operation in ein Krankenhaus, sagte Polizeisprecher Martin Halweg. Es werde nach dem 13-Jährigen gefahndet, der weiter auf der Flucht ist, wie ich vorhin im Radio hörte.

„Es gibt keinerlei Erkenntnisse darüber, warum er das gemacht hat. Er hat eben einfach plötzlich mit der Stichwaffe zugestochen und ist danach abgehauen“, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei. Ein fremdenfeindliches oder religiöses Motiv werde ausgeschlossen. Beide Kinder seien deutsche Staatsangehörige.

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Ganz offenbar hat unsere Gesellschaft nicht nur (aber auch) ein Problem mit jugendlichen Migranten, wenn Sie auch an den 14-jährigen Herrenmenschen-Anwärter der rechtsterroristischen Gruppe namens „Letzte Verteidigungswelle“ denken, der jetzt zurecht mit vier etwa Gleichaltrigen in einer Zelle in U-Haft sitzt. Die jungen Menschen bereiteten Anschläge auf Flüchtlingsheime vor. Sie verstünden sich als letzte Instanz zur Verteidigung der „Deutschen Nation“, teilte Ermittler nach den ersten Vernehmungen mit. Wenn solche Idioten die „letzte Verteidigungswelle“ für uns alle sind, dann Gnade uns Gott wirklich.

Was läuft in Deutschland schief und warum?

Ist es das Prekariats-Fernsehen? Glaube ich nicht, welche Teenager gucken heute noch Fernsehen?
Ist es TikTok? Schon eher, aber da läuft ja nicht vorwiegend Gewalt, da eher Klamauk für die Doofen.
Sind es die Elternhäuser? Das könnte schon eher ein wichtiger Grund sein. Eltern, die meinen, wenn sie ihren Kindern immer die neueste Playstation schenken, dann sei das Erziehung. Sinnvoller wäre es wohl, etwas gemeinsam zu unternehmen, miteinander zu reden und zu spielen.
Ist es die Schule? Ganz sicher auch, wobei man da nicht schlechte Lehrer oder mangelnden Willen unterstellen sollte, sondern oftmals komplette Überforderung. In Berlin gibt es viele Schulen, wo der Anteil an Migrantenkindern über 90 Prozent beträgt, viele sprechen kein Deutsch, junge Paschas stellen die Autorität von weiblichen Lehrkräften in Frage und ziehen auf dem Schulweg deutsche Mitschüler ab, klauen Handys, Markenjacken und sowas.

Deutschland wir haben ein Problem

Nein, wir haben viele Probleme. Die nächste Generation ist zunehmend eins davon. Ja, ich weiß, dass sagen die Älteren immer über die Jungen und letztlich klappt es dann aber doch, oftmals sogar gut.

Aber wir sollten uns nicht darauf verlassen, dass das dieses Mal auch wieder funktioniert!




„Eisenstangen, Bolzenschneider, Besenstiele“ und vielleicht ein Messer

In der Nacht von Samstag auf Sonntag gab es in einer Großraumdiskothek in Trittau, nahe Hamburg, eine körperliche Auseinandersetzung. Zwei „Gruppen“ von „jungen Männern“ gerieten da in Streit. Weshalb, das wissen wir nicht, und was für junge Männer das waren, das wissen wir auch nicht. Vermutlich finnische Touristen.

Jedenfalls eskalierte die Lage, man haute sich gepflegt auf die Backen, ein paar der Herren wurden leicht, einer schwer verletzt. Die Polizei teilt mit: „Ob ein Messer involviert war, ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen.“ Dann wird es wohl so gewesen sein, dann wenn sie „Messer“ explizit erwähnen, dann wir das nicht nur der Erwartungshaltung des zeitungslesenden Publikums geschuldet sein. Die Polizei sagt ja auch nicht zum Beispiel: „Ob ein Schnellfeuergewehr oder ein Thermomix involviert waren, ist nun Gegenstand der Ermittlungen“. Glaube Sie mir: In Zeiten des medialen Framings und der behördlichen Verwischung von Tatsachen, um bloß nicht den Falschen neue Wähler zuzutreiben, liest man als Journalist polizeiliche Pressemitteilungen ganz anders als früher.

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Also, interessant ist noch: Die Staatsanwaltschaft Lübeck teilte später über den Verlauf mit, dass „eine Gruppe von bis zu 50 Personen vor Ort immer wieder die Konfrontation gesucht“ habe. Da auch die Rettungskräfte immer wieder angegriffen wurden, mussten starke Polizeikräfte zur Unterstützung angefordert werde. Ach ja, der schwer verletzte Mann starb dann an seinen Verletzungen. Woran? Sie wissen schon, Gegenstand der laufenden Ermittlungen…

Gewöhnen wir uns an solche Nachrichten?

Einfach, weil wir dauern so etwas lesen müssen? Also, ich nicht. Die Verrohung und Verwahrlosung unseres Landes macht mich immer wieder wütend. Jeden Tag, denn der Tote in aus Trittau ist ja kein „bedauerlicher Einzelfall“, wie das seit der Merkel-Ära immer heißt.

Bedauerlich war auch der Tod eines 29-jährigen Deutschen am Samstag in eine Berliner U-Bahn. Er wurde erstochen von einem unserer syrischen Gäste, über dessen Aufenthaltstitel die Polizei leider noch nichts sagen konnte. Aber, es ist der Polizei wichtig zu erwähnen, dass es bisher „keine Hinweise auf ein islamistisch-terroristisches Motiv“ gäbe. Na, dann ist es ja gut…

Der Messermann flüchtete anschließend Richtung Schloss Charlottenburg, wo er auf zwei Polizeibeamte stieß und mit seinem (Küchen-)messer auf sie zulief, woraufhin sie ihre Waffen zogen und den Angreifer erschossen.

In Hamburg gab es gestern Abend Stress in einem Bus der Linie 23 Richtung Billstedt

Da belästigte ein „Mann“ mehrere Fahrgäste. An der Haltestelle Schiffbeker Höhe reichte es der Busfahrerin – und sie setzte den Randalierer mit Hilfe anderer kräftiger Fahrgäste vor die Tür. Unglücklicherweise beschlossen auch ein 60-jähriger Mann und eine 30-jährige Rollstuhlfahrerin, an dieser Bushaltestelle auszusteigen, was sich als schwerer Fehler entpuppte.

Denn, weil sie nun einmal da waren, zog der des Busses verwiesende „Mann“ ein Messer – hat man ja immer griffbereit als „Mann“ und stach auf beide völlig Unbeteiligte ein. Einfach zur falschen Zeit am falschen Ort im besten Deutschland aller Zeiten. Die Opfer wurden schwer verletzt, überlebten aber. Darüber freut man sich heute schon.

Wollen Sie noch einen?

Ich könnte den ganzen Vormittag solche und ähnliche „Vorkommnisse“ aus allen Teilen Deutschlands schildern. Gestern Abend, weil wir gerade im Norden waren, gerieten „gegen 20.10 Uhr zwei „Gruppen“ vor einem türkischen Grillrestaurant in Harburg aneinander. „Gewaltsamer Zwischenfall“, sagt die Polizei. Vielleicht war etwas mit dem Döner eines der Beteiligten nicht in Ordnung oder die „Spezialsoße“ hatte einen Stich, wir wissen das ja nicht.

Aber wenn es Streit in Dönerladen gibt und 15 Personen – „Männer“ – gehen direkt unter Einsatz von „Eisenstangen, Bolzenschneidern und Besenstielen“ aufeinander los, dann finde ich das bemerkenswert.

Immerhin: Später überwältigte ein Großaufgebot der Bundespolizei auf dem Alten Harburger Friedhof einen – Sie ahnen es – „jungen Mann“. Warum auch immer, denn die Polizei teilte später mit: „Ob er an der Auseinandersetzung beteiligt war, ist noch unklar.“




Wie der Staatsfunk die Wirklichkeit verdreht – über angebliche Gewalt „im Umfeld“ von AfD-Veranstaltungen und Abtreibungsgegnern

Im Autoradio beklagt der öffentlich-rechtliche Nachrichtensprecher (radio 1/RBB) einen starken Anstieg gewalttätiger Angriffe auf Polizisten in Berlin. Die größte Gruppe der – neudeutsch – „Angreifenden“ seien Teilnehmer von Pro-Palästinenser-Demos gewesen, gefolgt – na klar – von Gewalt aus „dem rechtsextremen Umfeld und der AfD“. Die dritte angeblich gewalttätige Gruppe gegen Polizisten seien „Abtreibungsgegner“.

Und da, liebe Freunde, wird es grotesk

Abtreibungsgegner in Deutschland sind nahezu allesamt im christlich-konservativen motivierten Milieu beheimatet. Ich weiß das, weil ich mich selbst dazu zähle. Und sie sind friedlich, lammfromm sozusagen.

In den Vereinigten Staaten gab es immer mal wieder einzelne Fälle gewalttätiger Abtreibungsgegner, das ist wahr.
Und sogar einige Morde, was besonders verwerflich ist, zu morden, wenn man vorgibt, für das Leben zu kämpfen. Im Jahr 2009 wurde im US-Bundesstaat Kansas der Abtreibungsarzt George Tiller ausgerechnet auf dem Weg zu einem Gottesdienst in seiner evangelisch-lutherischen Kirche erschossen. Von einem Abtreibungsgegner, der nach kurzer Flucht festgenommen werden konnte.

Tiller war einer der wenigen Ärzte in den USA, die sogenannte „Spätabtreibungen“ vornahmen. Militante Abtreibungsgegner hatten schon 1986 auf seine „Klinik“ einen Bombenanschlag verübt. Sieben Jahre später schoss eine Frau in seiner Klinik auf Tiller und verletzte ihn dabei mit mehreren Schusswunden an beiden Armen.

Da gibt es nichts zu verniedlichen

Andererseits ist der Begriff „Gewalt“ im politischen Kampf auch ein starkes Wort. Wieso gibt es so viel Verständnis für „Klimakleber“, die den Berufsverkehr in der Millionenstadt Berlin lahmlegen, wenn gleichzeitig diejenigen, die Verständnis äußern, aber empört sind, wenn Abtreibungsgegner vor einschlägigen Praxen Flugblätter verteilen, auf denen beschrieben wird, was das eigentlich ist, so eine Abtreibung?

In Berlin und seit zwei Jahren auch in Köln findet alljährlich der „Marsch für das Leben“ statt. Da kommen Tausende Pro Life-Aktivisten zusammen, um absolut friedlich gegen Abtreibung und „Sterbehilfe“, für den natürlichen Beginn des Lebens und das natürliche Ende demonstrieren. Und das darf man (noch) in Deutschland. Das ist auch keine Gewalt, und schon gar keine gegen Polizisten.

2019 war ich in Berlin dabei, junge Familien mit Kindern, Priester mit weißem Kragen und Ordensfrauen, vor allem aber viele junge Menschen, junge Frauen, mit selbst gemalten transparenten und bunten Luftballons. Mehr friedlich geht gar nicht.

Und was passiert?

Wir gingen im Regierungsviertel begleitet von Hundertschaften der Polizei, die uns vor dem linken Mob schützen mussten. Ich habe selbst selten solche Hassfratzen am Straßenrand erlebt, die uns mit allem möglichen bewarfen, anspuckten und sich über den Glauben an Gott und das Lebensrecht von Kindern, alten Menschen und Behinderten lustig machten. Ein ekelhaftes Pack, ich kann es nur so zurückhaltend formulieren.
„Rangelei“, „Schubserei“ auch gegen Polizisten, das fand ausschließlich vom linken Mob statt. Polizisten, die Straßenblockaden auf unserem Weg auflösen und dabei Hand anlegen mussten, wurden nicht von Pro Lifern bedrängt und beschimpft, sondern von den linken Hassfratzen.
Und was läuft im Staatsfunk?

Immer mehr Gewalt gegen Polizisten – im „Umfeld von AfD-Veranstaltungen“ und bei „Abtreibungsgegnern“.

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