„Invasion“? Geht’s auch eine Nummer kleiner?

Die rund 60.000 Flüchtlinge, vorwiegend junge Männer, die vergangene Woche die spanische Enklave Ceuta stürmten und sich in Teilen extrem daneben benahmen (Geschäfte plündern, Schlägereien), sind weitgehend wieder zürück in ihrer marokkanischen Heimat. Angeblich seien 55.000 inzwischen wieder zu Hause, behaupten die Behörden.

Die Bilder und Handyvideos aus Ceuta waren dennoch schockierend für uns alle und sorgen immer noch für aufgeregte Debatten in den sozalen Netzwerken, wobei der Wort „Invasion“ immer wiederholt wird, wohl, weil das so schön gruselig klingt.

Aber zur Wahrheit, die vielen Menschen offenkundig dabei gar nicht bewusst ist, gehört, dass nicht ein einziger dieser „Flüchtlinge“ den Boden der europäischen Staatengemeinschaft betreten hat. Ja, ja, ich weiß, rechtlich gehört Ceuta zu Spanien, aber – deshalb Enklave – der Flecken Land befindet sich jenseits des Mittelmeers auf afrikanischem Territorium.

Zwischen Ceuta und dem europäischen Kontinent liegen 17 Meilen offenes Meer. Das hätten wohl kaum 60.000 Leute schwimmend durchquert.

Ceuta ist ein Problem, und die EU und Spanien müssen konsequente Maßnahmen möglichst schnell umsetzen, damit sich das nicht wiederholt. Aber „Invasion“? Geht’s auch eine Nummer kleiner?




Entsteht in Ceuta ein neuer Migranten-Hotspot?

Mehr als 1.500 Migranten, überwiegend junge Männer, sind innerhalb einer Woche schwimmend in der an Marokko grenzende spanische Exklave Ceuta angelandet.

Angesichts der dramatischen Bilder hat Regionalpräsident Juan Jesús Vivas die Zentralregierung in Madrid aufgefordert, aus „Gründen der nationalen Sicherheit“ den Notstand auszurufen und Einheiten der Streitkräfte an die Grenze zwischen Marokko und Ceuta zu verlegen.




„Jugendliche“ wieder

Am Samstagabend haben vier „Jugendliche“ in Halle (Sachsen-Anhalt) vier junge Mädchen (13, 14)  in einer Wohnung in Halle vergewaltigt. Zwei der Opfer wurden stationär im Krankenhaus behandelt, zwei ambulant.

Drei strafmündige Verdächtige wurden festgenommen und befanden sich in Gewahrsam, wahrscheinlich sind sie inzwischen wieder raus.

Die Polizei spricht von „einem schweren Sexualdelikt zum Nachteil mehrerer Mädchen“. Mehr wurde nicht bekanntgegeben. Zu den Tätern: „Jugendliche“, wobei man dann immer sofort weiß, um wad für Jugendliche es sind handelt, wenn nicht mehr dazu geschrieben steht

Die „Jugendlichen“ sind Gäste aus Mali und Portugal.




„Jetzt sind sie nunmal da“ – wie Deutschland junges Potential verliert

Ich möchte Ihnen heute von einem Besuch erzählen, der gestern in Berlin zum Essen bei uns war.

16 Jahre alt, Schüler, in einem der eher bürgerlichen Stadtteile Berlins, die es dankenswerter Weise ja auch noch gibt.

Natürlich kann ich das alles nicht recherchieren, was ich gehört habe, aber es klang so glaubhaft, dass ich denke, die Geschichte sollten Sie hören.

Also der Junge, nennen wir ihn Tim, wohnt in unmittelbarer Nachbarschaft einer afghanischen Flüchtlingsfamilie, die vor rund zehn Jahren nach Deutschland gekommen ist. Alles nette Leute, wie Tim versichert, eine Ehepaar und fünf Kinder, die zusammen in einer Drei-Zimmer-Wohnung leben. Der Vater spricht Deutsch, jedenfalls so gut, dass er sich bestens verständigen kann, die Mutter eher nicht. Die Kids allerdings sprechen alle gut deutsch. Vier Jungs, ein Mädchen. Sie ist wohl in der Schule recht gut, die Jungs haben die Schule ohne Abschluss abgeschlossen oder gehen sporadisch mal zum Unterricht oder auch nicht.

Die Eltern kümmern sich nicht wirklich darum, bleiben auch morgens schon mal liegen oder trinken ein, zwei Gläser Wodka. Die Kinder machen sich selbst etwas zu essen.

Obwohl die Jungs ohne Abschluss nicht dumm sind, freundlich und durchaus hilfsbereit, kümmert sich keiner darum, dass sie eine Ausbildung oder wenigstens einen Minijob bekommen. In der Schule gibt es einen Ansprechpartner für genau solche Kindern, doch der wartet halt, dass die 15-Jährigen von selbst zu ihm kommen. Sie können sich vorstellen, wie oft das passiert.

Deutsche Nachbarn, die die Familie kennen, haben sich immer mal wieder gekümmert, die Jungs ermuntert, doch arbeiten zu gehen und selbst Geld zu verdienen.

Sie haben geholfen, Bewerbungen zu schreiben und Bewerbungsgespräche zu vereinbaren. Und wenn es dann so weit war und ein Termin anstand – dann sind die halt nicht hngegangen. Einer von den Jungs „rutscht jetzt total ab“, erzählt uns Tim und: „Wir alle wollen mit dem nichts mehr zu tun haben.“ Also, der früere Freundeskreis. Warum? Weil der Junge aus Afghanistan, der mit seiner Familie und Hoffnungen auf ein besseres Leben in Deutschland, „schlechten Umgang“ gefunden hat und Drogen nimmt.

Drogen, nicht mal einen „Joint“, sondern auch härteres Zeug.

Die anderen, die aus der Schule raus sind? „Keinen Bock“ irgendwas zu tun, auch einfach faul und antriebslos ohne Eltern, die wenigstens für ihren Nachwuchs und deren Zukunft aktiv werden.

Diese Familie sind keine schlechten Leute

Ich habe den Vater mal flüchtig kennengelernt, so Mitte 40, sehr freundlich. Angeblich arbeitet er schwarz in einem Lokal. Aber niemand kümmert sich um die Kinder, niemand sorgt dafür, dass sie lernen, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen, die Chancen unserer Gesellschaft wahrzunehmen, oder zumindest zu begreifen, dass es diese Chancen gibt.

Sie kommen klar, warum sollen sie sich anstrengen? Warum sollen sie arbeiten, Verantwortung für etwas zu übernehmen, und wenn es nur ihr eigenes Leben ist?

Tim sagt, die Jungs von nebenan hätten ihm erzählt, dass diese Familie monatlich etwa 6000 Euro zum Leben hat. Den Großteil davon bezahlen Sie uns ich…




15-jähriger Syrer sticht zu – Junge (13) in Lebensgefahr

Am Tag, an dem der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa beim Bundeskanzler sitzt, um über die Rücknahme Hunderttausender seiner Landsleute zu sprechen, ist es wieder passiert. Im Hamburger Stadtteil Flottbek wurde heute Mittag ein 13-Jähriger durch mehreren Messerstiche lebensgefährlich verletzt.  Wie so oft vorher versuchten die Behörden, die Herkunft der beiden 15-jährigen Täter vor der Öffentlichkeit zu verschleiern.

Inzwischen wissen wir: Der Messerstecher ist ein Syrer, die Staatsbürgerschaft des anderen Täters ist noch ungeklärt.

Das Opfer schwebt weiter in Lebensgefahr.




Neukölln und Rotherham sind schwer vergleichbar: Aber verbindendes Elend ist die „Politische Korrektheit“

Manche sind erschüttert, manche zucken nur mit den Achseln. Ist Berlin halt…
In einer Neuköllner Jugendeinrichtung („Jugendclub“) ist im November vergangenen Jahres eine 16-jährige Schülerin von einem 17-jährigen Migranten vergewaltigt worden. Der Täter filmte seine Tat und setzte das Mädchen damit massiv unter Druck, immer wieder in die Einrichtung zu kommen.
Im Januar dann ein weiterer „Vorfall“
Dieses Mal peinigten neun „junge Männer“ arabischer Herkunft das Mädchen erneut, misshandelten sie, setzten sich auf sie, fassten sie an. Dass nicht noch mehr und noch Schlimmeres passierte, war einzig dem Umstand geschuldet, dass zufällig eine Mitarbeiterin des Jugendclubs in den Raum kam.
Durch einen Bericht der BILD wurde all das jetzt aufgedeckt, denn zum Skandal gehört auch die verstörende Untätigkeit der Mitarbeiter der Einrichtung und des Jugendamts des Bezirks.
Die verständigten nämlich nicht die Polizei und erstatteten auch keine Anzeige, obwohl es dutliche Hinweise auf ein Verbrechen gab. Man wollte „arabische Migranten nicht stigmatisieren“, hieß es, und man solle mal schön „den Ball flachhalten“. Was für Leute beschäftigt das Bezirksamt in Neukölln eigentlich als Jugendbetreuer?
Behördenmitarbeiter und Sozialpädagogen, die für das Wohl und die Sicherheit ihrer minderjährigen Schützlinge verantwortlich sind, handeln lieber politisch korrekt, als zu helfen, wenn sexueller Missbrauch stattfindet? Weil die Täter junge Araber sind? Vermutlich hatte man auch Angst, wenn der Fall bekannt würde, könnte das weiteren Auftrieb für „die Rechten“, sprich: die AfD, geben.
Im Internet wurde gestern auf vielen Plattformen über den Fall diskutiert und eine Parallele zum nordenglischen Rotherham gezogen, wo in den Jahren zwischen 1997 und 2013 fast 1.400 Kinder und Jugendliche (!) systematisch sexuell missbraucht, versklavt und vergewaltigt wurden. Die Täter: junge Migranten aus Pakistan.
Ja, es ist schwer zu vergleichen!
Rotherham war quälend langwierig, größer, monströser. Aber die Parallelen zu Neukölln sind beklemmend. Denn auch in Rotherham wussten Polizei, Sozialdienste und Lokalpolitiker über Jahre hinweg Bescheid, was dort passierte. Akten wurden geschlossen, Zeugenaussagen ignoriert und Hilferufe von Opfern als „unzuverlässig“ abgetan. Wäre das passiert, wenn die Täter wohlhabende, weiße englische Jungs aus Rotherham gewesen wären?
Das entscheidende Bindeglied zwischen beiden Fällen ist die Täterstruktur und der Umgang der Behörden damit. In Rotherham stammten die Täter fast alle aus der pakistanisch-muslimischen Gemeinschaft. In Neukölln sind die Täter junge arabische Migranten. In beiden Fällen zeigt sich ein archaisches, zutiefst patriarchales Frauenbild, das in vielen islamischen Gesellschaften Alltag ist. Frauen und Mädchen gelten als minderwertig und als „Freiwild“.
Der offizielle Untersuchungsbericht zu Rotherham (der „Jay Report“) hielt nach Jahren fest, dass die Verantwortlichen in den Behörden schlichtweg Angst hatten, als „rassistisch“ gebrandmarkt zu werden, wenn sie gegen die Täter vorgehen. Man fürchtete durch die Benennung der kulturellen Herkunft der Täter soziale Spannungen in der multikulturellen Stadt.
Politische Korrektheit aber ist Gift für den Rechtsstaat
Wenn Polizisten in Rotherham und Jugendbetreuer in Neukölln schweigen, weil sie das wohlige Multikulti-Gefühl in ihrer Stadt nicht gefährden wollen, opfern sie das individuelle Schutzversprechen des Staates gegenüber den Opfern auf dem Altar falsch verstandener Toleranz. Es entsteht ein rechtsfreier Raum, in dem kulturelle Besonderheiten als Entschuldigung für das Vertuschen von Kriminalität dienen.
In Rotherham (110.000 Einwohner) wurden die Täter zu langen Haftstrafen verurteilt – jedenfalls im Vergleich zu dem, was in Deutschland oft vor Gericht geurteilt wird.
Doch zur Wahrheit gehört auch, dass in Rotherham gegen keinen Mitarbeiter der Stadtverwaltung Anklage erhoben wurde. Die Polizeiaufsicht (IOPC) untersuchte immerhin das Verhalten von 47 Beamten. Ergebnis: Nicht ein einziger Polizist verlor im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal seinen Job. Härteste Disziplinarmaßnahme war eine „letzte schriftliche Verwarnung“. Der regionale Polizeichef Shaun Wright trat immerhin nach massivem Druck zurück.
In jüngster Zeit gibt es übrigens wieder neue strafrechtliche Ermittlungen in Rotherham, da einige der damaligen Opfer behaupten, sie seien zu der Zeit auch von Polizisten vergewaltigt worden. In dem Zusammenhang wurden jetzt drei ehemalige Beamte festgenommen; Anklagen liegen bisher nicht vor.
Man darf gespannt sein, wie es in Neukölln weitergeht. Ich freue mich darauf, wie unser Rechtsstaat mit der vollen Härte seiner Möglichkeiten durchgreift …

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Serkan C. ist tot – umgebracht von einem, der hier nichts zu suchen hat

Ein 26-Jähriger hat am Montag bei einer Ticketkontrolle in Rheinland-Pfalz einen Zugbegleiter der Bahn mit Schlägen und Tritten gegen den Kopf so schwer verletzt, dass der 36-jährige Serkan C. durch „erhebliche stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Kopf“ kurz darauf an einer Hirnblutung starb.

Wieder einmal einer. Die Deutsche Bahn erlebt Jahr für Jahr einen Anstieg gewalttätiger Übergriffe auf ihre Mitarbeiter; mehr als 3.000 waren es im vergangenen Jahr.
Der Täter ist ein „Grieche ohne Wohnsitz in Deutschland“, sagte eine Polizeisprecherin.
Und ich frage zum wiederholten Mal: Warum sind solche Leute hier in unserem Land? Immer noch hier? Der Totschläger sitzt jetzt in Untersuchungshaft, wird vermutlich noch jahrelang in einer Zelle deutsche Gastfreundschaft genießen.
Aber wann beginnt die Politik, sich dieses Themas ernsthaft anzunehmen?
Im besten Deutschland aller Zeiten werden 14-Jährige ermordet, treiben Minderjährige einen Jugendlichen durch die Straßen in den Tod, die ganze Nachbarschaft hört die Hilferufe, niemand greift ein. Ein Gast unseres Landes metzelt auch mal mit einem Samuraischwert einen anderen Mann auf offener Straße in Stuttgart zu Tode. Ein anderer schnappt sich irgendeine junge Frau (19) auf einem Bahnsteig in Hamburg und wirft sich gemeinsam mit ihr vor den einfahrenden Zug. Beide tot.
Wir reden vom Alltag in Deutschland, aber mir haben sie ja nichts getan?
Was muss noch passieren, bis der Schutz der Bevölkerung in Deutschland zur ‚Chefsache‘ wird?“




Was wissen wir eigentlich über die Bulgaren in Deutschland?

Alle reden von Syrern und Afghanen, wenn es um das Thema Migrantengewalt in Deutschland geht. Aber man blendet einen Teil der Wirklichkeit aus, wenn man andere unserer zahlreichen Gäste außer Acht lässt, die in den vergangenen Jahren nach Deutschland gekommen sind, oftmals illegal oder geduldet.
Dass eine Gruppe von elf Männern mit Eisenstangen „anlasslos“ auf zwei Brüder einschlug und diese fast tötete, nehmen wir alle zur Kenntnis. Und dass das Landgericht Regensburg die Anklage wegen versuchten Mordes fallen ließ und stattdessen auf gefährliche Körperverletzung erkannte, ist auch Alltag. Die Gesetze sind meistens gut, die Paragrafen lassen Spielraum, aber viele unserer Richter, die aus deutschen Universitäten in die Amts- und Landgerichte gespült werden, nutzen ihren Ermessensspielraum, der ihnen zurecht zusteht, um sich bei der Verhängung von Strafen eher am unteren Ende ihrer Möglichkeiten zu orientieren.
In diesem Fall meint das Gericht für sein Urteil von einem „strafbefreienden Rücktritt“ (§ 24 StGB) ausgehen zu können.
Wer sich in Rechtswissenschaften nicht so auskennt: Da prügeln einige Kriminelle ihr Opfer fast tot, und bevor sie es final zu Ende bringen, hören sie auf. Und gleich rutschen sie in eine mildere Strafkategorie. Sie haben ja doch noch aufgehört.
In meiner kleinen rechtspopulistischen Welt gehört allein der Beginn der Tat, die Entscheidung, mit einer Eisenstange auf einen anderen loszugehen, hart bestraft.
Aber ich möchte heute gerne auf etwas anderes raus.
Die brutalen Schläger, die hier am Werke waren, haben ihren Opfern eine Schädelbasisfraktur, Gehirnblutungen, Lungenquetschungen und Trümmerbrüche zugefügt. Bis heute leiden die beiden Männer unter Sprachstörungen, Taubheitsgefühlen und psychischen Traumata. Sie leben, aber sie werden den Rest ihres Lebens von diesem einen schrecklichen Tag gezeichnet sein. Zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen.
Die Verbrecher in diesem Fall sind Bulgaren. Also, nur zur Klarstellung für die Herrschaften vom Verfassungsschutz: Ich meine nicht, dass alle Bulgaren in Deutschland Verbrecher sind, sondern dass von den Bulgaren in Deutschland diese 11 Verbrecher sind.
Aber erlauben Sie mir die Frage: Wieso leben eigentlich 458.000 Bulgaren in Deutschland?
Ich meine, sie dürfen das natürlich auf Basis der EU-Freizügigkeit (Art. 21 AEUV). Jeder Bürger in den Staaten der europäischen Gemeinschaft hat das Recht, sich in jedem Mitgliedstaat frei zu bewegen, dort zu arbeiten und zu wohnen. Eine gesonderte Arbeitserlaubnis ist nicht erforderlich.
So weit ist das in Ordnung, wenn man das so haben will. Ich meine, die Menschen in den Staaten der EU wählen so, wie sie wählen. Und wie bestellt, so wird geliefert.
Also habe ich mal nachgeschaut, um meine – und meistens Ihre – Vorurteile bestätigt zu bekommen 🙂
Doch Überraschung: Während bei Syrern, Afghanen, Irakern und Nordafrikanern die meisten „Vorurteile“ durch harte Fakten bestätigt werden, ist das – bei Osteuropäern insgesamt sowieso – auch bei Bulgaren oder Rumänen in Deutschland eben nicht so. So gingen Ende 2025 mehr als die Hälfte der rund 1,5 Millionen Menschen aus diesen beiden Ländern in Deutschland einer geregelten und sozialversicherungspflichtigen Arbeit nach. Übrigens nicht nur in Deutschland.
Die Erwerbslosenquote bulgarischer Staatsbürger in der EU ist vergleichsweise sehr niedrig und lag im November 2025 bei etwa 3,5 %. Und entgegen häufiger Annahmen beziehen bulgarische Staatsangehörige seltener Sozialleistungen als der Durchschnitt anderer ausländischer Bevölkerungsgruppen. Konkret: Der Anteil der Leistungsbezieher unter den Bulgaren liegt unter 10 %, während er bei der Gesamtzahl der in Deutschland lebenden Ausländer bei etwa 16 % liegt. Aber zur Wahrheit gehört auch, dass ein großer Teil der bulgarischen Leistungsbezieher sogenannte „Aufstocker“ sind, die trotz Arbeit Bürgergeld erhalten, da ihr Einkommen nicht für den Lebensunterhalt ausreicht.
Was lernen wir daraus?
Ein dumpfes „Ausländer raus“, wie man es im angeblich besten Deutschland aller Zeiten häufig findet, ist vollkommener Unsinn. Da viele Deutsche sich freiwillig entschlossen haben, aus Gründen der Selbstverwirklichung und weil es Mühe macht, auf eigene Kinder zu verzichten, ist unser Laden nur durch Zuwanderung am Laufen zu halten. Das ist keine Ideologie, das ist Selbsterhaltung.
Ohne Ausländer, besonders im Gesundheitssystem, gehen hier die Lichter aus. Und ohne junge Menschen, die noch lange arbeiten und in die Sozialversicherungssysteme einzahlen, ist ebenfalls Feierabend.
Im Grunde ist die Lösung ganz einfach
Wer in unser Land kommt, um für sich und seine Familie ein menschenwürdiges Leben zu suchen und zu finden, und wer unsere Gesetze und Traditionen akzeptiert, wer arbeitet für seinen Lebensunterhalt, seine Kinder liebevoll erzieht und unsere Sprache erlernt, wer unsere Gesetze achtet, der und die sind hier herzlich willkommen. Punkt!
Und für die Damen und Herren vom Verfassungsschutz: Alle anderen müssen hier raus und dürfen erst gar nicht rein. So einfach ist das, und man fragt sich, warum das nicht Mehrheitspolitik in Deutschland ist.
Über notwendige Reformen bei der Ausbildung unserer Richter an den Universitäten schreibe ich dann demnächst ausführlich…

Auch 2026 wird wieder hart. Bitte unterstützen Sie meine Arbeit mit einer Spende auf das Konto DE18 1005 0000 6015 8528 18 oder überPayPal @Vers 1 Medien GmbH…




Die Silvesternacht 2016 und das skandalöse Versagen des medialen Mainstreams sind nicht vergessen

Als ich gestern vor zehn Jahren in der Küche einen Filterkaffee aufbrühte und mich anschließend an den PC setzte, um die morgendliche Nachrichtenlage zu checken, wusste ich noch nicht, was für ein ungewöhnlicher Tag in meinem Journalistenleben das werden würde. Ich betrieb damals ein kleines Nachrichtenportal namens „NRWjetzt“ mit wenig mehr als 3000 Aufrufen am Tag, also jetzt nicht gerade die BILD-Zeitung.

Ich schaute online, was da so berichtet wurde in der Neuen Westfälischen(Bielefeld), der Münsteraner Zeitung und dem Kölner Stadt-Anzeiger über die Silvesterfeierlichkeiten überall. Und alles schien fein zu sein, Silvesternacht eben – Feuerwerk, Saufen, ein paar Schlägereien. Ich erinnere mich sogar noch, dass ein FAX von der Pressestelle der Kölner Polizei in meiner Redaktion ankam, wo man mitteilte, was für eine fröhliche und wunderbare Silvesternacht die Domstadt erlebt habe. Zitat: „weitgehend friedlich“.

Doch die Silvesternacht in Köln und – wie sich später herausstellte – in Hamburg, Berlin, Bielefeld und anderswo auch – war alles andere als friedlich gewesen.

Irgendwann am Vormittag schrieben mir Facebook-Freunde und fragten, ob ich schon gehört habe, was in Köln losgewesen sei. Und ich antwortete: Nichts war los.
Aber von Minute zu Minute verdichtete sich die Indizienlage, dass in Köln Empörendes geschehen war.
Auf dem großen Platz vor und im Hauptbahnhof waren geschätzt 1500 „junge Männer“, Migranten größtenteils auf Nordafrika, in Horden unterwegs und begrabschten, belästigten und beklauten Frauen. „Die waren mit ihren Händen wirklich überall. So etwas habe ich noch nie erlebt“, zitierte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ eine 22-Jährige, die es miterlebt hatte, Aber die Zeitung berichtete nicht am 1. Januar, sondern erst ab dem 4. Januar, was tatsächlich passiert war.

Sie erinnern sich: Es war die Zeit von „Refugees welcome“

Und ich bin nicht so vermessen zu denken, ich hätte mehr gewusst als die Kollegen von WDR, Kölnischer Rundschau und Express. Sie wagten nur nicht, das Offensichtliche zu berichten. Wie auch BILD, ARD, RTL nicht. Einfach niemand.

Und ich werfe das auch niemandem vor, der da als Jungredakteur in seinem Büro sitzt zum Beispiel bei der BILD, für die ich vorher gearbeitet hatte, und die „Arschkarte“ für den Frühdienst am Neujahrsmorgen gezogen hatte.

„Refugees welcome“ – das war im September 2015 eine BILD-Zeile, von Kai Diekmann selbst erfunden, soweit ich weiß. BILD unterstützte anfangs die von Bundeskanzlerin Angela Merkel vorangetriebene Aufnahme der Flüchtlinge aus aller Welt. Und dann sitzt da ein junger Mann allein in der Redaktion, sein Boss ist noch im Skiurlaub und nicht erreichbar, und muss entscheiden, was berichtet wird. Nicht leicht, das können Sie mir glauben! Da kann so in schöner Job auch mal schnell weg sein…

Als mir jedenfalls damals Handyvideos aus dem hysterischen Gekreische und Gedränge im Kölner Hauptbhnhof geschickt wurden, war mir klar, dass da etwas Großes passiert. Und ich dachte: Jetzt müssen doch die großen Medien einsteigen.
Aber es geschah nichts
Null. Irgendwann am Nachmittag gab es eine 15-Zeilen-Meldung, ich glaube in der „Kölnischen Rundschau“, es habe ein paar Übergriffe von „jungen Männern“ gegeben. Das war alles. Niemand verwendete das Wort Flüchtling, niemand beschrieb das Ausmaß der Ausschreitungen.
Was soll ich sagen? Irgendwann gegen Mittag wagte ich es dann zu veröffentlichen, was ich wusste. Die Täter waren sogenannte „Flüchtlinge“.

„Ich habe es leider auch genau so erlebt und mir steigen bei deinen Worten schon wieder die Tränen in die Augen! Das was ich gestern erlebt habe, hat mich ehrlich schockiert. Man kam nicht vor und nicht zurück und konnte auch nicht ausmachen, wer es war. (….) Leider wird damit alles in Frage gestellt, alle Hilfesuchende in Verruf gebracht“
schriebt eine „Andrea“ später. Eine andere: „Als wir um Hilfe gerufen haben, haben sie gelacht.“ In einer Facebook-Gruppe aus Köln berichteten immer mehr Augenzeugen: „Also ich war gestern auch dort und es war eine Katastrophe. Fleischbeschau, man konnte nirgends hinsehen weil man angegafft und angequatscht wurde.“

Als jemand in dieser Facebook-Gruppe schrieb, die Täter seien überwiegend „Araber“ gewesen, wurde – kein Witz – die ganze Gruppe gelöscht.

Am 2. Januar wagt es dann mit dem „Focus“ als erstes großes Medium in Deutschland, zu berichten, was passiert war. Beim WDR, von dessen Zentrale aus man in Köln direkt auf den Bahnhofsvorplatz schauen kann, kein Wort, was wirklich passiert war. Erst am 4. Januar, als der Kölner Polizeipräsident eine Pressekonferenz veranstaltete und danach zurücktrat, brachen medial alle Dämme.

Vorher herrschte ein Komplettversagen des deutschen Journalismus
Und auch der Politik. Die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) war jedenfalls bis zum 4. Januar nicht zu erreichen.

Mein Artikel auf dem kleinen NRW-Portal verzeichnete an diesem Tag 65.000 Aufrufe, ein für uns nicht zu träumen gewagter Erfolg. Als wir am nächsten Tag in einem weiteren Stück die Frage aufwarfen, wo eigentlich die Feminismus-Industrie heute sei, die mit Schwarzers Magazin „Emma“ ja ihren Sitz in Köln hat, riefen 350.000 Leser diesen Beitrag auf in ganz Deutschland.

Journalismus ist das Abbilden der Realität, nicht das Bewerten und nicht das Unterdrücken von Wirklichkeit. Ich bin da vielleicht ein wenig altmodisch…bis heute.




Fremd im eigenen Land – kennen Sie dieses Gefühl auch?

Der einzige Grund, warum sie bei der Ankunft am Krefelder Hauptbahnhof nicht automatisch denken, sie seien versehentlich nach Marrakesch durchgefahren, ist, dass sich zwischen all den zahlreichen nordafrikanischen Gästen unseres Landes auch Osteuropäer und Menschen mit irgendeinem arabischen Hintergrund gemischt haben.

Jedenfalls, wenn sie hier ankommen und aus dem ICE aussteigen, den Bahnsteig entlanglaufen, durch die Bahnhofshalle zum Ausgang gehen – ich schwöre es – ich habe keinen Menschen Deutsch sprechen hören. Nicht einen einzigen.

Heute Morgen als ich durch Gott sei Dank menschenleere Straßen mit meinem Rollkoffer vom Hotel wieder zum Bahnhof ging und die frische Morgenluft genoss, schwebte mir plötzlich im Freien von irgendwoher direkt vor dem Eingang eine wirklich atemberaubende Marihuana-Wolke entgegen. Morgens um 8 Uhr … im Freien.

Als ich gestern spätabends vom wunderbaren harmonischen Familientreffen zurückkam – der Liebe Gott hat meinem ältesten Sohn eine tolle Frau geschenkt, die gleichzeitig eine professionelle Spitzenköchin ist – warf ich beim letzten Rundgang vor dem Schlafengehen durch mein Hotelzimmer in Shorts und T-Shirt noch einen schnellen Blick aus dem Fenster im dritten Stock auf das nächtliche Krefeld. Direkt auf der anderen Straßenseite standen zwei junge Männer mit sehr dunkler Haut-Hintergrund, in Parkas und mit Wollmütze herum. Einfach so. Ich meine, die taten…nichts, die standen da einfach nur. Nachts um zwei Uhr, bei minus 10 Grad in Jogginghosen. Wahrscheinlich wollten sie die ersten sein, die sich anstellen, um Montag bei der Arbeitsagentur nach einem Job zu fragen.

Im Krefelder Hauptbahnhof ging es dann munter weiter – ich muss Ihnen all die kleinen Beobachtungen einfach erzählen

Also, man geht durch Marihuana-Dämpfe rein, trifft Menschen mit schwarzafrikanischem Hintergrund und einen gelangweilten Security-Mann unbekannter Herkunft mit leuchtend gelber Jacke.
Der Mann vom Imbiss in der Haupthalle ist schon da. Morgens um 8 Uhr – es gibt frischen Dönerteller, Börek, Lahmakum – alles, was die neue deutsche Küche so zu bieten hat. Auf dem Weg zum Gleis 4, wo meine ICE-Abfahrt aber dann auf Gleis 2 verlegt wurde, komme ich dann am Laden vom Düsseldorfer Großbäcker Kamps vorbei, die Frau und der Mann am Verkaufsschalter hatten weiße Hautfarbe und sprachen deutsch – vermutlich also Polen oder Ukrainer. Jedenfalls belegt die Schlange vor den Brötchenregalen eindrucksvoll, dass man auch in Nordafrika und Arabien deutsche Backkunst auch heute noch zu schätzen weiß.

Während ich auf den ICE um 8.18 Uhr wartete – der pünktlich ankam – wird über Lautsprecher mitgeteilt, dass irgendein Regionalzug, der über Krefeld-Oppum fährt eigentlich, heute ausfällt, weil er repariert werden muss. Spontan fangen einige der inzwischen angekommenen anderen Zugreisenden auf dem Bahnsteig an zu lachen, einfach so, und ich stimme fröhlich ein. Die Deutsche Bahn eben, regt niemanden mehr wirklich auf. Defätismus pur…

Bitte entschuldigen Sie, dass ich heute ins Plaudern komme!

Denn die Idee, über all diese Dinge zu schreiben, hatte ich gestern schon auf der Zugfahrt von Berlin-Spandau nach Krefeld. Da las ich nämlich – einer von zwei Zügen war pünktlich – einen aktuellen Text meines Freundes und Kollegen Boris Reitschuster. Der stammt gebürtig aus Augsburg, dem einstmals schönen Augsburg.

Boris wollte das Gefühl von Weihnachten in der alten Heimat noch einmal spüren dort. Und ich weiß genau, was er meint, denn ich habe dort selbst mal gelebt, unsere erste Tochter wurde in Augsburg geboren, einer mediterranen Stadt in Bayern. Aber Boris fühlte sich – wie er selbst schreibt – fremd in der eigenen Heimat, wie sie heute ist.

Lesen Sie selbst:

„Da war der Besuch in meiner Lieblings-Konditorei, Eber am Rathausplatz, deren Weihnachtsgebäck für mich zum Heiligabend gehört, seit ich denken kann. Der erste Versuch scheiterte an einer nicht langen, aber chaotischen Warteschlange, in der ich den Altersdurchschnitt erheblich senkte – und jeder jedes Plätzchen einzeln und erst nach dreimaligem Überlegen orderte. Als der Juniorchef dann noch plötzlich die Herrschaften hinter mir bediente, war ich weg. Ich habe das Schlangestehen und die Geduld, die heute in Deutschland üblich erscheint, im Ausland verlernt.

Am nächsten Tag kam ich dann im leeren Laden an eine sehr nette Verkäuferin. Sie schockierte mich mit der Nachricht, dass es mein letztes Weihnachten mit Eber-Weihnachtsgebäck sein werde. „Im März schließen wir“. Seit Corona sei das Geschäft nie mehr richtig in die Gänge gekommen. Die Chefs reagierten mit Preiserhöhungen – und machten das Elend so nur noch größer. Im März zieht jetzt eine Kette in die Räume der Konditorei mit Café, die für mich zu Augsburg gehörte wie der Papst zum Vatikan. Seit 1925 bestand sie, familiengeführt in vierter Generation – bis zu den Corona-Maßnahmen. Die brachen ihr das Genick. Die Mitarbeiter stehen bald auf der Straße. Eine der Verkäuferinnen ist seit vierzig Jahren im Laden.“

Den ganzen Text von Boris lesen Sie hier


Ganz ehrlich: Friedrich Merz ist derzeit die „ärmste Sau“ im ganzen Land

Denn er hat etwas ausgesprochen, das 100 Prozent zutrifft, und wir alle wissen das. Unser „Stadtbild“ und das alltägliche Leben in Deutschland haben sich in den vergangenen zehn Jahren dramatisch verändert. Und auch, wenn ich den Bundeskanzler als „arme Sau“ bezeichnet habe und mich vorbereite, dass morgen früh um 6 Uhr Uniformierte vor unserer Haustür stehen – der Bademantel ist griffbereit im Bad – muss ich ihm einfach zustimmen.
Ich hänge an meiner Heimat, Deutschland ist mein Vaterland, und ich würd es gegen jeden Angriff von Innen und Außen auch mit der Waffe verteidigen, selbst nachts im Umfeld des Krefelder Hauptbahnhofs, aber ich fühle mich auch selbst zunehmend fremd im eigenen Land.

Nicht wegen „die Ausländer“ wieder, sondern wegen den kulturfremden Ausländern, die nicht arbeiten, die unsere Gesetze und Traditionen missachten.

Die Pflegekräfte aus Polen oder Südostasien, die hier arbeiten in Krankenhäusern und Altenheimen – die brauchen wir doch dringend, um den Laden am Laufen zu halten. Weil mehr als zwei Millionen Deutsche arbeitslos gemeldet sind, obwohl so viel Arbeit überall ist. Und zum Spargelstechen holen wir jetzt nicht nur Leute aus Rumänien und Bulgarien, sondern auch schon aus Usbekistan, wie mir ein Bauer vergangene Woche erzählte.

Auf dem Bahnsteig vorhin in Krefeld sprach mich und dann auch andere Auf-den-Zug-Wartende, oder wie das jetzt heißt, an.

„Guten Morgen, hätten Sie vielleicht ein bisschen Kleingeld…?“ „Nein!“, bellte ich zurück, viel barscher als ich eigentlich bin. Der Typ war vielleicht 25 Jahre alt, Jeans, Kapuzenpulli, Turnschuhe – warum ist der morgens um 8 auf dem Bahnsteig und schort Leute um Geld an? Hätte er gesagt: „Wo finde ich hier die Bahnhofsmission?“ Oder: „Wo kann ich mich hier irgendwo für einen Job bewerben?“ – ich hätte den nächsten Zug genommen und ihm geholfen. Aber so? Warum arbeitet der nicht für seinen Lebensunterhalt, wie wir alle das auch tun müssen?

Fremd im eigenen Land…ja, das sind wir und das wird immer schlimmer. Weil wir keine politischen Anführer haben, die dieses Problem ernsthaft angehen. Weil niemand die eine Million rechtkräftig abgelehnten Asylbewerber nach Hause schickt. Und weil es eben nicht reicht, wenn der Bundeskanzler das Richtige sagt, ohne dass etwas daraus folgt…

Genießen Sie den Weihnachtstag!

Herzliche Grüße

Ihr Klaus Kelle

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