Neukölln und Rotherham sind schwer vergleichbar: Aber verbindendes Elend ist die „Politische Korrektheit“

Manche sind erschüttert, manche zucken nur mit den Achseln. Ist Berlin halt…
In einer Neuköllner Jugendeinrichtung („Jugendclub“) ist im November vergangenen Jahres eine 16-jährige Schülerin von einem 17-jährigen Migranten vergewaltigt worden. Der Täter filmte seine Tat und setzte das Mädchen damit massiv unter Druck, immer wieder in die Einrichtung zu kommen.
Im Januar dann ein weiterer „Vorfall“
Dieses Mal peinigten neun „junge Männer“ arabischer Herkunft das Mädchen erneut, misshandelten sie, setzten sich auf sie, fassten sie an. Dass nicht noch mehr und noch Schlimmeres passierte, war einzig dem Umstand geschuldet, dass zufällig eine Mitarbeiterin des Jugendclubs in den Raum kam.
Durch einen Bericht der BILD wurde all das jetzt aufgedeckt, denn zum Skandal gehört auch die verstörende Untätigkeit der Mitarbeiter der Einrichtung und des Jugendamts des Bezirks.
Die verständigten nämlich nicht die Polizei und erstatteten auch keine Anzeige, obwohl es dutliche Hinweise auf ein Verbrechen gab. Man wollte „arabische Migranten nicht stigmatisieren“, hieß es, und man solle mal schön „den Ball flachhalten“. Was für Leute beschäftigt das Bezirksamt in Neukölln eigentlich als Jugendbetreuer?
Behördenmitarbeiter und Sozialpädagogen, die für das Wohl und die Sicherheit ihrer minderjährigen Schützlinge verantwortlich sind, handeln lieber politisch korrekt, als zu helfen, wenn sexueller Missbrauch stattfindet? Weil die Täter junge Araber sind? Vermutlich hatte man auch Angst, wenn der Fall bekannt würde, könnte das weiteren Auftrieb für „die Rechten“, sprich: die AfD, geben.
Im Internet wurde gestern auf vielen Plattformen über den Fall diskutiert und eine Parallele zum nordenglischen Rotherham gezogen, wo in den Jahren zwischen 1997 und 2013 fast 1.400 Kinder und Jugendliche (!) systematisch sexuell missbraucht, versklavt und vergewaltigt wurden. Die Täter: junge Migranten aus Pakistan.
Ja, es ist schwer zu vergleichen!
Rotherham war quälend langwierig, größer, monströser. Aber die Parallelen zu Neukölln sind beklemmend. Denn auch in Rotherham wussten Polizei, Sozialdienste und Lokalpolitiker über Jahre hinweg Bescheid, was dort passierte. Akten wurden geschlossen, Zeugenaussagen ignoriert und Hilferufe von Opfern als „unzuverlässig“ abgetan. Wäre das passiert, wenn die Täter wohlhabende, weiße englische Jungs aus Rotherham gewesen wären?
Das entscheidende Bindeglied zwischen beiden Fällen ist die Täterstruktur und der Umgang der Behörden damit. In Rotherham stammten die Täter fast alle aus der pakistanisch-muslimischen Gemeinschaft. In Neukölln sind die Täter junge arabische Migranten. In beiden Fällen zeigt sich ein archaisches, zutiefst patriarchales Frauenbild, das in vielen islamischen Gesellschaften Alltag ist. Frauen und Mädchen gelten als minderwertig und als „Freiwild“.
Der offizielle Untersuchungsbericht zu Rotherham (der „Jay Report“) hielt nach Jahren fest, dass die Verantwortlichen in den Behörden schlichtweg Angst hatten, als „rassistisch“ gebrandmarkt zu werden, wenn sie gegen die Täter vorgehen. Man fürchtete durch die Benennung der kulturellen Herkunft der Täter soziale Spannungen in der multikulturellen Stadt.
Politische Korrektheit aber ist Gift für den Rechtsstaat
Wenn Polizisten in Rotherham und Jugendbetreuer in Neukölln schweigen, weil sie das wohlige Multikulti-Gefühl in ihrer Stadt nicht gefährden wollen, opfern sie das individuelle Schutzversprechen des Staates gegenüber den Opfern auf dem Altar falsch verstandener Toleranz. Es entsteht ein rechtsfreier Raum, in dem kulturelle Besonderheiten als Entschuldigung für das Vertuschen von Kriminalität dienen.
In Rotherham (110.000 Einwohner) wurden die Täter zu langen Haftstrafen verurteilt – jedenfalls im Vergleich zu dem, was in Deutschland oft vor Gericht geurteilt wird.
Doch zur Wahrheit gehört auch, dass in Rotherham gegen keinen Mitarbeiter der Stadtverwaltung Anklage erhoben wurde. Die Polizeiaufsicht (IOPC) untersuchte immerhin das Verhalten von 47 Beamten. Ergebnis: Nicht ein einziger Polizist verlor im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal seinen Job. Härteste Disziplinarmaßnahme war eine „letzte schriftliche Verwarnung“. Der regionale Polizeichef Shaun Wright trat immerhin nach massivem Druck zurück.
In jüngster Zeit gibt es übrigens wieder neue strafrechtliche Ermittlungen in Rotherham, da einige der damaligen Opfer behaupten, sie seien zu der Zeit auch von Polizisten vergewaltigt worden. In dem Zusammenhang wurden jetzt drei ehemalige Beamte festgenommen; Anklagen liegen bisher nicht vor.
Man darf gespannt sein, wie es in Neukölln weitergeht. Ich freue mich darauf, wie unser Rechtsstaat mit der vollen Härte seiner Möglichkeiten durchgreift …

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Ruuuummmmssss!!!! Promi oder nicht: Wer was „Falsches“ sagt ist raus

Es ist fast ein wenig witzig, dass ich am Rechner sitze und begonnen habe, über Til Schweiger zu schreiben, als die Eilmedlung von dpa eintrifft, dass Boris Palmer  – immerhin Oberbürgermeister von Tübingen – bei den Grünen austritt. Rausgemobbt von dein eigenen Parteifreunden und _*Innen oder *Außen

Aber irgendwie passt es auch, denn sowohl Palmer als auch Schweiger dokumentieren exemplarisch, was in unserer Gesellschaft gerade schiefläuft.

Beide sind aus der berühmten Mitte der Gesellschaft. Beide sind populär, beide haben ausgesorgt, und trotzdem will man sie nicht mehr.

So wie man Fernseh-Darsteller beim Staatsfunk nicht mehr will, wenn sie Kritisches zu den Corona-Maßnahmen sagen. So wie man Thilo Sarrazin nicht mehr will, jahrzehntelanges prominentes SPD-Mitglied. Einmal was Verstörendes (aber Richtiges) geschrieben und – ruuummmsss, raus bist Du!

Hans-Georg Maaßen, allgemein anerkannter Jurist, sieben Jahre lang der oberste Verfassungsschützer Deutschlands – einmal Gottkanzlerin widersprochen, und dann auch noch bei der WerteUnion – pfui, buuh, bäh!

Die Liste ließe sich hier ohne viel Nachdenken locker erweitern.

Da ist jemand allseits respektiert, erfolgreich, everybody’s darling – und dann ist es vorbei. Weil man etas gesagt hat, was das linkswoke Juste Milieu in Politik und Medien nicht wünscht.

Bei BILD tobt die Schlacht der Leserbriefschreiber von „ich mochte seine Filme nie“ bis zu „Seine eigene Meinung haben und sich nicht verbiegen lassen, auch wenn es mal nicht bequem ist – das nennt man auch Charakter“.

Vorweg angemerkt: ich mag Til, zumindest in seiner Rolle als „Tatort“-Polizist. Da ist er ein echter Bulle, wie man ihn seit Schimanski im Staatsfernsehen nicht mehr gesehen hat. Aber hier geht es nicht um ihn als Darsteller oder Regisseur, hier geht es darum, dass die Hatz auf ihn eröffnet ist.

Denn er hat – böseböse – Kritisches zu sagen gewagt

Natürlich, die aktuelle Kampagne zielt auf persönliche Dinge. Alkoholiker soll er sein, unfreundlich am Set, einer, der seine Mitarbeiter schlecht behandelt. Ich kann das nicht beurteilen. Kann sein, kann nicht sein. In Internetforen melden sich Leute zu Wort, die ihn kennengelernt haben und begeistert über seine nuschelnde Freundlichkeit waren.

Aber der eigentlich Grund für die Jagd auf den Schauspieler ist nach Ansicht vieler Bürger seine Haltung zur Corona-Impfung.

Da ist Schweiger in einem Youtube-Film „Die andere Wahrheit“ aufgetreten. Darin sagte der „Keinohrhase“-Star zum Beispiel, für Kinder sei das Virus „absolut harmlos“. Oder, dass die Gefahr „so einer Impfung, die man nicht erforscht hat“ ungleich höher sei als die Gefahr durch das Virus selbst. Schweiger wörtlich: „Deswegen halte ich das persönlich für entsetzlich. Entsetzlich finde ich das.“Als er im Netz dann auch noch von sogenannten „Querdenkern“ gelobt wurde, war klar, dass Til Schweiger ein ernstes Problem bekommen würde.

Irgendein Anlass lässt sich bei jedem finden. Ich bin seit 45 Jahren Journalist, glauben Sie mir das!

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Jetzt soll er miese Stimmung am Filmset für den zweiten Teil von „Manta, Manta“ verbreitet haben. Als ihn ein Mitarbeiter bei Dreharbeiten auf seinen angeblich alkoholisierten Zustand ansprach, habe Schweiger dem Mann ins Gesicht geschlagen.

Sollte es so gelaufen sein, ist das nicht in Ordnung. Dann kann man zum Beispiel eine Anzeige erstatten wegen Körperverletzung oder zivilrechtlich auf Schadenersatz klagen. Aber so läuft das heute nicht. Wenn man einen Prominenten zur Strecke bringen will, dann geht man zum „Spiegel“ und packt aus. Wahres, Unwahres, wer weiß das schon?

Ich hoffe, Til Schweiger kommt irgendwie davon, denn so viele echte Stars haben wir in Deutschland auf der Leinwand ja nicht.

Aber niemand sollte in einer freien Gesellschaft für seine oder ihre Meinung bestraft werden. Das passiert in Diktaturen, nicht bei uns, nicht in Deutschland. Und wir müssen alles tun, damit Freiheit wirklich für jede Meinung gilt. Auch für die, die einem selbst nicht gefällt. Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden…. Das gilt!




Junge Männer

Premierminister Rishi Sunak gefällt mir immer besser. Je mehr ich von ihm und seiner konservativen Regierung in Großbritannien lese und höre, desto begeisterter bin ich. Gestern war er mit seiner „umstrittenen“ Innenministerin Suella Braverman in Rochdale. Umstritten ist sie beim linkswoken Establishment, weil sie ohne politische Korrektheit Klartext redet – so wie auch ihr Premier.

Rochdale ist eine englische Stadt mit knapp 100.000 Einwohner, die im Mai 2021 international traurige Berühmtheit erlangte,weil dort zwischen 2008 und 2010  aus Pakistan stammende Männer Dutzende meist weiße Mädchen missbraucht und zur Prostitution gezwungen hatten.Erst vor zwei Jahren wurde das ganze Ausmaß der sexuellen Gewalt dort bekannt.

Über Jahre hatten organisiert Vergewaltigungen („grooming“), Menschenhandel und Kindesmissbrauch stattgefunden. Die später ermittelten Täter stammten allesamt aus Pakistan bis auf einen: ein Afghane.

47 Mädchen fielen der skrupellosen Bande zum Opfer

Immer wieder hatte es Hinweise auf Taten und Täter gegeben, doch die Polizei wurde nicht tätig, aus Angst, dass man ihr danach Rassismus vorwerfen könnte.

Sunak sagte jetzt in Rochdale: «Zu lange hat uns die politische Korrektheit davon abgehalten, abscheuliche Kriminelle auszusortieren, die Kinder und junge Frauen ausbeuten», sagte Premierminister Rishi Sunak.

Vergleichbare Fälle gibt es auch in Deutschland, Sie alle kennen die Gewalttaten, vornehmlich mit Messern ausgeführt oder auch mit Macheten, wo Behörden die Täter als „junge Männer“ beschreiben. So war es auch in der Kölner Silvesternacht, wio 1500 Migranten, viele aus Nordafrika, in Horden über Frauen herfielen, sie begrapschten und beklauten. So war es bei einer Massenvergewaltigung in Freiburg hinter einer Diskothek, wo EINER der Täter Deutscher war und der Multikulti-Gemeinschaft als beleg ausreichte, dass ja „auch Deutsche sowas machen“.

Die britische Innenministerin Suella Braverman nimmt nun ausdrücklich aus Pakistan stammende Männer in ihrem Land als Täter ins Visier. «Staatlicher Rassismus», sei das, behauptete sofort der Soziologe Ali Meghji von der Universität Cambridge.

Solche Leute wollen in orwellscher Manier die Wirklichkeit verdrehen, um ihre idiotische Multikulti-Ideologie hoffähig zu machen.

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