Verwahrlosung, Drogen, Gewalt: Zuerst kippen unsere Großstädte

Ich treffe mich gern mit Jochen, und doch zieht es mich jedes Mal tief runter, wenn ich ihn alle paar Monate mal zum Abendeessen treffe. Den Jochen ist bei der Polizei, einer, der seine Arbeitszeit nicht am Schreibtisch verbringt, sondern jeden Tag mit seinen Kollegen raus auf die Straße muss.
Großstadtrevier, Problemviertel, Drogenkriminalität, Messerstecher. Jochen ist noch müde, er hatte am Tag davor eine 14-Stunden-Schicht, danach nur wenig geschlafen. Morgen hat er noch frei. „Was hast Du vor“, will ich wissen. „Schlafen“, ist seine Antwort.
Während wir auf das Essen warten, erzählt er von seinen vergangenen Arbeitstagen. Von dem Syrer, um die 30, der in seinem Bezirk mit einer Holzlatte beim Vorbeigehen, einen friedlich auf einer Bank sitzenden Obdachlosen auf den Kopf geschlagen und schwer verletzt hat.

Auch hier, in diesen verwahrlosten Straßenzügen, gibt es dann immer noch irgendeinen, der das sieht und 110 wählt. Und Menschen wir Jochen rücken dann aus, ohne noch ihren Kaffee auf der Wache auszutrinken. Der Notarzt rast mit LalüLala zum Ort des Geschehens, Erstversorgung, dann ab ins Krankenhaus mit dem Verletzten. Krankenversicherung? Ich bitte Sie…!

Es gibt viele Menschen in Deutschland, die durchs soziale Netz gefallen sind. Durch eigenes Verschulden, durch einen schweren Schicksalsschlag, durch Pech, durch eigene Doofheit. Das gibt es alles. Und ich habe nie verstanden, dass Politik und die mehrheitlich immer noch wohlhabende deutsche Gesellschaft das zulässt, dass Menschen, die gestrauchelt sind, allein bleiben, oder dass man ihnen bestenfalls im Winter einen Platz in der Wärmestube anbietet, eine verschlissene Decke, eine warme Fertigmahlzeit. Und dann wieder raus auf die Straße, bis einer unserer neuen Gäste aus aller Welt oder auch „homegrown“ vorbeikommt und aus Langeweile oder weil – im diesem Fall – komplett betrunken, jemanden, der da einfach nur in der Sonne sitzt, eine Holzlatte über den Schädel zieht und ihn schwer verletzt. Ich hoffe, der arme Kerl schafft es, bevor sie ihn dann wieder raus auf die Straße schicken.

Der Täter wurde festgenommen

Das ist die gute Nachricht. Er reagierte aggressiv gegenüber den Beamten, die ihn mitnehmen wollten. Und die griffen beherzt zu, so, wie sie es hier jeden Tag immer tun müssen, weil sie eine Klientel im Griff behalten müssen, mit denen Sie nichts zu tun haben wollen, glauben Sie mir! Kollegen aus den anderen Revieren in den bürgerlichen Stadtvierteln nennt Jochen „Hobbypolizisten“, die nur noch die Zeit bis zum Ruhestand absitzen und sich um Nachbarschaftsstreitigkeiten kümmern. Aber hier ist das pralle neue Deutschland zu bestaunen.

Ein großer Teil unserer Bevölkerung hat immer noch nicht begriffen, dass unser Land, zumindest unser Großstädte, längst kippen. So wie Paris gekippt ist und London. Klar, Verbrechen und Verbrecher gab es immer, aber die ungezügelte Masseneinwanderung aus uns kulturfremden, vornehmlich jungen, Männern hat das Problem verfielfacht – dort und hier.

Als ich vor 35 Jahren erstmals nach Berlin zog, da gab es eine Straße in Kreuzberg, wo auf vielleicht 150 Metern Länge nur türkische Geschäfte zu sehen waren – Hochzeitskleider, Barbier, Teehaus – in Foto davon wurde in einer großen Zeitschrift veröffentlicht und sorgte überall in Deutschland für Diskussionen. Die Türken kommen.
Wie lächerlich dieses Stürmchen im Teeglas damals. Fahren Sie heute durch den Duisburger oder Essener Norden, durch Frankfurt am Main oder Berlin – da reden wir nicht über einen Straßenzug – da sehen ganze Stadtteile so aus. Da sind ganze Häuserzeilen mit Graffitis vollgeschmiert, da lassen Apotheker und Inhaber von Lebensmittelgeschäften abends bei Ladenschluss schwere Eisengitter herunter, damit man nicht so leicht einbrechen kann.

Als ich vergangene Woche in der Hautpstadt unterwegs war und ein paar Meter auf der Schönhauser Allee zu Fuß lief, kam ich an einem Fielmann-Laden vorbei. Brille-Fielmann – kennen Sie. Auf die weiße Hausfassade hatte jemand in schwarzer Farbe das Wort „Fuck“ gesprüht. Einfach so, völlig sinnfrei. „Fuck“ – an die Hauswand von Fielmann.
Ich blieb einen Augenblick stehen, bewegte mich immer nur kurz hin und her, um den penetranten Marihuana-Rauchschwaden wenigstens etwas auszuweichen, die hier – und anderswo – überall in der Luft wabern, seit eine Mehrheit unserer Volksvertreter am 23. Februar 2024 entschieden hat, den Besitz und den Eigenanbau von Cannabis durch Erwachsene unter Auflagen zu erlauben. Liebe Freunde, Ihr habt die gewählt!
Dass Grüne und Rote hier in diesem Land sowas durchsetzen können, hängt direkt damit zusammen, dass Millionen von Euch diese Leute immer noch wählen…

Wenn Sie das Haus verlassen, entkommen Sie dem süßlichen Marihuana-Gerüchen nicht mehr – jedenfalls, wenn sie unter Menschen gehen. Das muss gar nicht die Schönhauser Allee oder ein Snoop Dogg-Konzert in der Columbiahalle in Berlin sein. Im Straßencafé, im Stehblock im Fußballstadion, beim Techno-„Zug der Liebe“ – überall riecht es betäubend süßlich.
Aber wenn ich ein- oder zweimal im Monat eine Zigarre rauchen möchte, muss ich mich zu Hause in den Garten verziehen dafür. Weil draußen in der Stadt ist es verboten, gesundheitsschädlich, Sie wissen schon, Klima und so… Rauchen ist schädlich, außer Marihuana anscheinend.

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Wenn Sie länger schon meine Beiträge hier und anderswo lesen, dann wissen Sie, wie sehr ich mein Land liebe, wie gern ich in Deutschland lebe, wie sehr ich an meiner Heimat am Fuße des Teutoburger Waldes hänge. Ich bin gern – ja – auch in Berlin, Hamburg und München und in Franken, am Niederrhein und meiner Heimatstadt Bad Salzuflen, der man nachsagt, dass dort – Kurort – über allem ein Hauch von Kölnisch Wasser schwebt. Ich bin sicher, auch das wurde inzwischen von Marihuana-Dämpfen verdrängt.

Ich mag Jochen wirklich gern, und ich bewundere seine Leidenschaft für den Beruf des Polizisten, der raus geht, wo das Leben tobt. In meiner engeren Familie arbeiten auch zwei bei der Polizei, eine Tochter meiner ersten Frau ist Polizistin, ein Freund in einer Großstadt in NRW ist bei einer Einsatzhundertschaft. Und alle, wirklich alle, leisten ihren Dienst für uns alle mit einer Hingabe und manchmal Begeisterung, die ich manchmal nur schwer nachvollziehen kann. Aber ich bin dankbar, dass es diese jungen Leute gibt, die für politische Fehlentscheidungen ihre Köpfe hinhalten und sich manchmal dann noch beschimpfen lassen müssen, weil ja „alle Polizisten per se rechtsradikal“ seien.

Das ist der Wahnsinn, was hier passiert

Jetzt noch vorrangig in den großen Städten, aber radikale Muslime, jugoslawische Mafia-Gangs – sie alle haben inzwischen die Schönheiten und Möglichkeiten der deutschen Provinz längst für sich entdeckt.
Gestern Abend gegen 23 Uhr stand ich mit dem Auto an einer Ampel in diesem nicht schönen Stadtteil. Das Fenster runter und, sie ahnen es, Marihuana in der Luft. Das Zeug konnte ich wirklich riechen im Auto. Vor einem Mietshaus am Straßenrand lungerten vielleicht 15 Leute herum, die Mehrzahl von ihnen kleine Kinder, nach meiner Einschätzung Roma aus Rumänien oder Bulgarien. Was machen Dreijährige nachts um diese Zeit draußen neben einer vielbefahrenen Straße im Marihuana-Nebel? Warum kümmert sich niemand darum, wo ist das Sozialamt, das Jugendamt, wenn man es mal braucht? Es ist ein einziger Wahnsinn, was hierin meinem, in unserem, Land passiert. Und alle schauen dabei zu.

Der Abend mit Jochen verging wie im Fluge. Ich hörte noch die Geschichte von den afghanischen Jugendlichen, die einen Mitschüler mit osteuropäischem Migrationshintergrund mit zwei Messerstichen verletzt hatten. Der Junge blutete, aber es waren keine schweren Verletzungen. Er wollte nicht zu einem Arzt, weil „ich habe keinen Bock auf den Papierkram“. Ich frage Jochen, ob er schätzen kann, wie viele seiner Fälle einen Migrationshintergrund und wie viele von deutschen Tatverdächtigen begangen würden. „Passdeutsch oder biodeutsch“, will er wissen. Als ich mit biodeutsch antworte, sagt er: „Von 100 vielleicht einer hier in meinem Bezirk.“ Aber es gäbe immer mal Zeugen, die Deutsche seien…

Als wir uns auf der Straße verabschieden, sagt Jochen von der Polizei zu mir: „Weißt Du, wenn ein junger Mann nach seinem Gefängnisaufenthalt am nächsten Tag hier wieder mit einem ‚Lambo‘ herumfährt, dann weißt Du, das in dieser Gesellschaft etwas nicht mehr in Ordnung ist…“




Fremd im eigenen Stadtteil geworden

Im Kieler Stadtteil Gaarden leben 23.000 Einwohner. Sie müssen sich das vorstellen als ein sozialer Brennpunkt mit vielen Menschen aus aller Herren Länder und Kulturen, ein beträchtlicher Teil arbeitet nicht für den eigenen Lebensunterhalt, sondern sie leben von – wie man das nennt – sozialen Transferleistungen. Also von dem Geld, das die anderen erarbeiten und versteuern.

Andere Länder, andere Sitten könnte man denken. Aber wie auch in anderen einstmals deutschen Großstädten mit einem besonders hohen Anteil von Zuwanderern aus Rumänien und Bulgarien – Dortmunder Norden, Gelsenkirchen – die teilweise auch in ihren Heimatländern schon in prekären Lebensverhältnissen hausten. So muss man es wohl sagen. Schlecht oder gar nicht ausgebildet, ist Deutschland das Land ihrer Träume, das Tor zu einem besseren Leben.

Ein Paar aus Gaarden hat mich vergangene Woche angeschrieben, zahlreiche Fotos über die Zustände in ihrer Straße geschickt. Sie schreiben:

„Wir haben Gaarden immer geliebt, aber wir kehren erst dann zurück, wenn sich die Zustände geändert haben. Die ständig wachsende Zahl von nicht integrierten Zuwanderern, die Clan-Mentalität, die Vermüllung sind zuviel für Gaarden…und auch für uns.“

Müllberge auf den Gesteigen, vollgeschissene Windeln, die aus den Fenstern auf die Straßen geworfen werden, ständig unertäglich laute Musik – man fragt sich, wer nimmt eigentlich Rücksicht auf die deutschen Ureinwohner, die hier ausgehalten haben?

Die Einwanderer sind EU-Bürger, die ihr Recht auf Freizügigkeit in Anspruch nehmen. Aber niemand sagt Ihnen, dass es hier auch Regeln gibt, die das Zusammenleben der Menschen möglich machen sollen. Im Internet sind zahlreiche Filme auf Youtube zu sehen, von Anwohnern gefilmte Schlägereien auf offener Straße, Bürger, die sagen „Es ist unerträglich geworden, hier zu leben“.

Der Staat resigniert in diesen Vierteln, die es auch in Duisburg, Hagen und anderswo in Deutschland gibt. Und wenn jemand das offen kritisiert – dann ist es halt Rassismus und der Kritiker, der die Zustände benennt, wird halt zum „Nazi“ erklärt.

So wie unser Staat an den Grenzen, so haben auch die Städte mit solchen Problemstadtteilen längst die Kontrolle verloren. Und die Menschen, die nicht das Geld haben, um wegzuziehen, müssen sich mit diesen Zuständen einrichten. Irgendwie.

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Zustellprobleme bei der „rumänischen Community“ in Duisburg

Die Deutsche Post stellt seit Wochen keine Briefe mehr in die Hausbriefkästen in einer Sackgasse im Duisburger Viertel Friemersheim zu. Als Grund nennt die Post „Sorge vor Corona-Infektionen“, doch das ist höchstens die halbe Wahrheit. Der eigentliche Grund ist das Verhalten der Anwohner dort gegenüber den Zustellern.

Friemersheim ist ein Teil des Stadtteils Rheinhausen mit heute fast 80.000 Bewohnern. Seit Jahren ist hier ein sogenannter sozialer Brennpunkt. Die Süddeutsche Zeitung berichtete 2013 umfangreich über drei Wohnblocks hier, in denen Hunderte Roma aus Rumänien untergebracht wurden. Die hygienischen Zustände eine einzige Katastrophe, Straßenprostitution und Kleinkriminalität explodierten. Die Süddeutsche ließ damals Anwohner zu Wort kommen, die offen aussprachen, dass viele der Neubürger nicht integrierfähig seien. Zitat: „Sie kacken auf die Straße, sie schreien bis tief in die Nacht.“

Aus der Stellungnahme der Post zu dieser Sackgasse in Friemersheim ist nicht genau zu erkennen, ob das da in der Nähe der genannten Problem-Wohnblocks sein könnte. Wenn es um Migranten und Flüchtlinge geht, wird von offizieller Seite ja immer versucht, die tatsächliche Situation zu verniedlichen.

Im konkreten Fall der von den Zustellern gemiedenen Sackgasse jedenfalls seien Postautos immer wieder umzingelt und die Briefträger bedrängt worden von Anwohnern, die weder Masken trügen noch Abstand einhielten. Es habe auch bereits aggressive verbale Schlagabtäusche gegeben. Und nun reicht es den Postmitarbeitern.

Die Sprecherin der Stadt Duisburg räumte immerhin gegenüber der WAZ ein, dass es schon vergangenes Jahr „Zustellprobleme vor allem bei der rumänischen Community“ gegeben habe. Und schon da habe man erfolglos Streetworker und Dolmetscher in Marsch gesetzt.

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