„Let’s roll!“ Vom Tag, an dem alle begriffen, was passiert und die ersten den Kampf aufnahmen

Der 11. September 2001 war der Tag, an dem für einen Moment die Erde stillstand. Der Angriff islamistischer Terroristen auf die Supermacht USA endete mit fast 3000 Toten direkt und vermutlich noch einmal so vielen Toten, die an den Spätfolgen starben.

Der 11. September 2001 ist auch der Tag, an dem die westliche Welt begriffen hat, dass wir uns in einem Krieg befinden, der aber schon viele Jahre vorher begonnen hat – mit dem ersten Angriff auf das WTC am 26. Februar 1993, mit den Angriffen auf die amerikanischen Botschaften in Nairobi (Kenia) und Daressalam (Tansania) am 7. August 1998 und dem Angriff auf das amerikanische Kriegsschiff „USS Cole“ am 12. Oktober.

Alles hängt mit allem zusammen

Doch das ganze große Bid, den Angriff islamistischer Terrororganisationen wie Al Kaida, IS und andere auf den „großen Satan“ USA und die ganze westliche Welt hat man, haben wir alle erst begriffen, als 9/11 geschah und in dessen Folge tödliche Anschläge in allen Teilen der freien Welt, auch hier bei uns in Europa: London, Madrid, Brüssel, Berlin – niemand ist mehr sicher, so die Botschaft Osama bin Ladens, der zwischenzeitlich abrupt verstarb.
Wenn man das dann aber in einem Zusammenhang betrachtet mit der monatelangen unkontrollierten Grenzöffnung für Millionen junge Männer aus islamischen Ländern wie Syrien, Irak, Afghanistan und Nordafrika, dann ist es atemberaubend, wie leichtfertig damals unsere Politiker, an der Spitze Angela Merkel (CDU), die Sicherheit der Menschen in unseren Gesellschaften aufs Spiel gesetzt haben und wie viele verlorene Menschenleben sie direkt zu verantworten hat, ohne dass sie dafür jemals zur Rechenschaft gezogen wird.
Falls Sie es nicht kennen
Ich empfehle wirklich jedem, der sich für die ganze Entwicklung dieses anhaltenden Krieges interessiert, das Buch „Der Tod wird euch finden“ von Lawrence Wright aus dem Jahr 2026, in 25 Sprachen übersetzt, ein echter Weltbestseller, für den der Autor zurecht 2017 den Pulitzer-Preis verliehen bekam. Vertrauen Sie mir: das Buch ist atemberaubend und brillant recherchiert.
Aber dieser 11. September 2021 ist nicht nur ein Tag des Entsetzens, der Verzweiflung und der Trauer
Es ist auch der erste Tag, an dem mutige Menschen – Frauen und Männer – aufgestanden sind, um sich den Angreifern zu widersetzen, trotz des hohen realen Risikos, damit das eigene Leben zu verlieren. Es ist der Tag, an dem sich Passagiere und Flugbegleiter im vierten Flugzeug – in Flight 93 -, das Terroristen ebenfalls unter Kontrolle gebracht hatten, entschlossen, sich nicht in ihr Schicksal zu ergeben, sondern zu kämpfen.
Gestern entdeckte ich einen Tweet des früheren New Yorker Bürgermeisters Rudi Giuliani mit dem Telefonat eines der Passagiere, Todd Beamer, mit Lisa Jefferson, Supervisorin bei der Telefongesellschaft GTE Corporation im Wortlaut.
Ich denke, jeder sollte dieses bewegende Dokument kennen…

Todd: Hallo… Operator… Hör mir zu. Ich kann nicht sehr laut sprechen. Das ist ein Notfall. Ich bin Passagier auf einem United-Flug nach San Francisco. Unser Flugzeug wurde entführt.

Lisa: Ich verstehe. Können sie dich sehen?

Todd: Nein. Es gibt drei, die wir kennen. Sie haben Messer – Rasiermesser, wie Box-Cutter. Jemand hat aus dem Cockpit angekündigt, dass es eine Bombe gibt. Das klang unglaubwürfig.

Lisa: Dein Name?

Todd: Todd Beamer. United Flug 93. Sie haben einen Passagier in der ersten Klasse getötet. Sie zwangen die meisten von uns nach hinten. 14 von uns hier. Fünf Flugbegleiter. Der Typ mit der Bombe befahl uns, auf dem Boden zu sitzen.

Lisa: Geht es dir gut?

Todd: Wir gehen runter… warte. Nein. Wir haben die Richtung geändert. Wir fliegen wieder nach Osten. Ein Typ namens Jeremy hat seine Frau angerufen. Sie sagte ihm, zwei Flugzeuge hätten das World Trade Center getroffen. Lisa, stimmt das?

Lisa: Ich muss dir die Wahrheit sagen. Es ist sehr schlimm. Beide Türme sind verschwunden. Ein drittes Flugzeug traf das Pentagon. Unser Land wird angegriffen. Ich fürchte, Ihr Flugzeug könnte Teil ihres Plans sein.

Todd: Oh Gott. Lisa, tust du was für mich? Ruf meine Frau und meine Kinder an. Versprich mir, dass du anrufst.

Lisa: Das verspreche ich.

Todd: Unsere Telefonnummer zu Hause ist… Sie haben den gleichen Namen wie meine Frau. Lisa. Wir sind seit zehn Jahren verheiratet. Sie ist schwanger mit unserem dritten Kind. Sag ihr, ich liebe sie. Ich werde sie immer lieben. Wir haben zwei Jungs – David, er ist 3, und Andrew, er ist 1. Sag ihnen, dass ihr Vater sie liebt und er ist so stolz auf sie. Das Baby wird am 12. Januar zur Welt kommen. Ich sah den Ultraschall. Wir wissen immer noch nicht, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist.

Lisa: Ich werde es ihnen sagen. Ich verspreche es, Todd.

Lisa Patches FBI-Agent: Todd, dein Flugzeug ist auf einem Kurs nach Washington. Wir vermuten zum Weißen Haus oder dem Kapitol.

Todd: Ich verstehe. Jeder weiß, dass dies keine normale Entführung ist. Wir haben beschlossen, dass wir keine Opfer in ihrer Handlung sein werden.

Lisa: Was wirst du tun?

Todd: Vier von uns werden die mit der Bombe angreifen und überwältigen. Dann das Cockpit. Eine Stewardess bringt kochendes Wasser. Wir werden sie ausschalten.

Und dann: Würdest du mit mir beten? (Sie beten gemeinsam am Telefon das Vaterunser)

Lisa: Wenn ich auch durch das Tal des Todesschattens gehe, so fürchte ich mich nicht, denn du bist mit mir.

Todd: Gott helfe mir. Jesus hilf mir! Seid ihr bereit? Let’s roll…




Böllerspaß im ICE: Wer ist bloß dieser „ein Mann“?

Also das lief ungefähr so ab gestern Abend…

Kurz vor 21 Uhr zündete „ein Mann“ im ICE 19 am Bahnhof Siegburg (NRW) Feuerwerkskörper. Einer (oder mehrere) im Zug hielt die lauten Geräusche für Schüsse und verständigte per Handy die Polizei, die sofort mit einem schwerbewaffneten Großaufgebot anrückte – gut so. Sowas ist kein Spaß.

Im Zug befanden sich in dem Augenblick rund 180 Passagiere, die man heute wohl „Reisende“ nennen muss, um nicht verdächtig zu werden. Könnte schließlich eine „Transperson“ im Abteil sein.

Fast alle Reisenden waren auf dem Weg irgendwohin in den Osterurlaub, ich nehme an mit Zwischenstopp auf dem Frankfurter Flughafen.

Die Hintergründe des Vorfalls sind weiter unklar, schreiben die Agenturen heute Morgen. Der Tatverdächtige ist – gut so – „im polizeilichen Gewahrsam“.

+++Tun Sie bitte mal wieder was Gutes: Spenden Sie für unsere publizistische Arbeit auf das DE18 1005 0000 6015 8528 18 oder mit PayPal @Vers 1 Medien GmbH! Vielen Dank!+++

Eine Person wurde verletzt, sie erlitt ein Knalltrauma, wurde in ein Bonner Krankenhaus gebracht und nach kurzer Untersuchung wieder entlassen. „Leichte, oberflächliche Hautverletzungen“ habe sie, heißt es.

Der „ein Mann“ soll im Zug mit einem Anschlag gedroht haben, sagte später eine Sprecherin der Bundespolizei. Man fand in seinem Rucksack außerdem ein zweites Messer, frei verkäufliche Rauchkörper und eine Maske. Also, ich denke, wir können ausschließen, dass es sich bei „einem Mann“ um einen schwäbischen Ostertouristen handelte.

Wir wissen aber auch nicht, ob das, was wir alle nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre erleben mussten, doch wieder passiert ist.

Bedauerlicher Einzelfall und so…

Denn Deutsche Bahn, Messer und gelegentlich Macheten, da gibt es ja seit 2015 – danke, Angela! – eine erkennbare Kausalität.

Ich selbst hatte vor Jahren mal das zweifelhafte Vergnügen eines solchen „Events“, als ich von Süddeutschland – ich glaube von Freiburg – kommend, am Düsseldorfer Hauptbahnhof auf Gleis 10 aus dem ICE stieg. Während ich im Buchshop nach einer Zeitung suchte, um mir die Zeit zum nächsten Regionalzug nach Hause zu vertreiben, wurde es plötzlich in der Bahnhofshalle laut. Hunderte Menschen rannten nämlich plötzlich dort alle Richtung Ausgang. Während ich spontan an einen Studenten-„Flashmob“ dachte, schrie ein junges Mädchen im Vorbeilaufen uns Gaffern zu, „da hinten“ werde geschossen.

Ja, und was machen Sie dann als alter weißer Mann? Richtig! Sie rennen unvermittelt dem Strom hinterher.

Wobei, das habe ich festgestellt damals:

Alte weiße Männer sind nicht doof. Denn während geschätzt 400 Leute direkt nach dem Sturm ins Freie vor der Hauptbahnhofstür einfach stehen bleiben, weil sie denken, dann seien sie sicher, rennen wir älteren Profis noch mal 200 Meter weiter und in eine andere Richtung.

Weil, liebe Kinder, wenn „da hinten geschossen“ wird, dann fliegt so eine Kugel auch mal durch die Glastür einfach weiter. Aber lassen wir das!

Ein SEK rückte also schnell an und nahm den „ein Mann“ aus dem Rennen, der vorher mit seiner Machete noch fünf Menschen verletzt hatte auf dem Bahnsteig am Gleis 10.

Ich bin nun gespannt, ob wir während der österlichen Vorfreude noch erfahren, was für ein „Mann“ das gestern Abend wohl gewesen ist. Wenn es ein Prominenter war wie Christian Ulmen zum Beispiel, wir wüssten es schon. Wäre es ein Politiker, wir wüssten es auch schon. Wäre es ein AfD-Politiker, alle Titelseiten würden beherrscht von seinem Foto, seiner Familiengeschichte und von Nachbarn, die tiefste Abscheu ausdrücken. ARD-„Brennpunkt“ am Abend wäre sicher. Dafür weckt man auch gern mal den Intendanten am Morgen.

Aber nun ist es bloß „ein Mann“

Vielleicht wirklich ein junger Aachener Ureinwohner, der die Karnevalssession noch ein wenig verlängern wollte für sich persönlich und für Gäste der Deutschen Bahn. Vielleicht aber auch ein bereicherndes „Goldstück“.

Es bleibt spannend in Deutschland…




Eine Million Euro Belohnung – schauen wir mal, ob linke Terroristen käuflich sind

Für Hinweise zur Ergreifung der Linksterroristen, die vor einigen Wochen den Berliner Südwesten tagelang von der Stromversorgung abgeschnitten hatten – 45.000 Haushalte kalt und dunkel – wird heute eine Belohnung in Höhe von einer Million Euro ausgesetzt. „Kopfgeld“, werden sie nachher in Antifa-Kreisen wieder jaulen. Gut so!

Ich bin nicht sicher, ob das wirklich funktioniert

Aber es ist ein Gedankenspiel, das mich fasziniert.

Denn so verstrahlt politische Extremisten auch sind: Eine Million Euro ist für jemanden, der in einer linksautonomen Asi-WG lebt und sich vom Staat das Nötigste finanzieren lässt und abends Spaghetti kocht, die man morgens beim Kapitalisten im Netto-Markt revolutionär vergesellschaftet hat, eine Menge Kohle.

+++Apropos…es muss keine Million sein+++Aber wenn Sie unsere Arbeit unterstützen wollen, spenden Sie bitte auf das Konto DE18 1005 0000 6015 8528 18 oder mit PayPal @Vers 1 Medien GmbH+++

Nie wieder Sorgen, leben, wo und wie man will, selbstbestimmt – da kann der revolutionäre Kampf schnell mal zur Nebensache werden. Vor allem, wenn man dafür nur mal ein paar „kämpfende Genossen“ ans Messer liefern muss.

Als ich heute Morgen von der ungewöhnlichen Aktion erfuhr, musste ich sofort an Friedrich Dürrenmatts Tragikomödie „Der Besuch der alten Dame“ aus dem Jahr 1956 denken. Ich habe immer mal meinen Kindern, als sie noch Schüler waren, gesagt, dass sie dieses Buch und „1984“ von George Orwell unbedingt aufmerksam lesen und verstehen müssen. Weil sie dann die Grundlage verinnerlichen, wie unsere Welt funktioniert.

Also, falls Sie es – bedauerlicherweise – nicht kennen: In dem Stück geht es um die Käuflichkeit von Moral und Gerechtigkeit.

Schnell erzählt:

Die Milliardärin Claire Zachanassian kehrt in ihre verarmte Heimatstadt Güllen zurück und bietet den Bürgern des Ortes, die sie einst schlecht behandelt hatten, an, der Stadt eine Milliarde Schweizer Franken zu schenken. Nie wieder Sorgen, Reichtum – aber es gibt eine Bedingung: Für ihre Großzügigkeit müssen sie ihre Jugendliebe Alfred Ill umbringen. Der hatte sie einst geschwängert und die Vaterschaft vor Gericht geleugnet, woraufhin Claire die Stadt als ausgestoßene Prostituierte verlassen musste. Also, was soll ich sagen: Claire war echt sauer danach – zu Recht, wie ich finde.

Die Bürger von Güllen lehnen ihr Angebot natürlich reflexhaftig und entrüstet ab, doch dann bröckelt die allgemeine Empörung zusehends. Ich will das Ende nicht vorwegnehmen, nur so viel: Die Menschlichkeit siegt nicht.

Ist Gerechtigkeit käuflich?

„Man kann alles kaufen“, sagt „Claire“ in dem Drama von Dürrenmatt. Und das ist im Grunde auch das Motiv im Hollywood-Streifen „Ein unmoralisches Angebot“. Darin bietet der Milliardär John Gage (Robert Redford) einem finanziell ruinierten Ehepaar (Demi Moore und Woody Harrelson) eine Million Dollar für eine einzige Nacht mit der Ehefrau an. Auch das Paar ist empört – zu Beginn. Und auch sie lassen sich darauf ein, weil es ihr ganzes verkorkstes Leben mit einer – unmoralischen – Handlung in eine vermeintlich bessere Bahn lenkt. Ich habe es nicht so mit Liebesschnulzen, aber den habe ich über die Jahre drei Mal angeschaut.

Ist wirklich jeder käuflich, alles eine Frage des Preises? Das werden wir jetzt erleben – eine Million Euro dafür, ein paar linksextreme Vollidioten ans Messer zu liefern. Ein spannendes Experiment, oder? Die linke Antifa-Szene in Berlin wird das zurückweisen, sie werden sich lustig machen über das Angebot. Aber in irgendeinem Kopf wächst nachher ein kleiner Gedanke, bei einem, der keine Lust mehr darauf hat, in seiner verranzten Bude von der Revolution zu schwafeln, sondern dem eigenen trostlosen Dasein eine sonnige Wende geben will.

Eigentlich müsste man wetten, ob das funktioniert …




Heimtückische Falle – wer betreibt so viel Aufwand, um wahllos Menschen zu töten?

Sind es wohlstandsverwahrloste asoziale Jugendliche oder Terroristen? Ich hoffe, wir erfahren es bald.
Jedenfalls haben noch unbekannte Wahnsinnige in der Nacht zu Samstag auf der A 281 bei Bremen eine mörderische Falle aufgestellt, und es grenzt an ein Wunder, dass niemand zu Schaden gekommen ist.

Gegen 2 Uhr morgens blockierten Unbekannte zwischen den Anschlussstellen Strom und Seehausen in völliger Finsternis die Fahrbahn der Autobahn mit einem tonnenschweren, unbeleuchteten Sattelauflieger – quer über beide Fahrbahnen und sogar den Seitenstreifen. Wer hier mit Autobahngeschwindigkeit unterwegs war, steuerte direkt in den Tod.
Die Bremer Polizei sagt, dass es sich nicht um ein „vergessenes Ladungsteil oder die Folge eines Unfalls“ handelt. „Der schwarze, unbeladene Anhänger wurde gezielt und mit mehreren Arbeitsschritten auf der Autobahn positioniert“, so Polizeisprecher Nils Matthiesen.

Inzwischen wissen wir, dass der Auflieger kurz vorher von einem videoüberwachten Firmengelände in der Nähe geklaut wurde.
Die Täter – und jetzt wird es interessant – müssen mit einer eigenen Zugmaschine vorgefahren sein, um den Anhänger anzukoppeln, zum Tatort zu transportieren und dort methodisch querzustellen. Wer betreibt solchen Aufwand, um wahllos Menschen zu töten?
Dass es keine Toten gab, ist der Geistesgegenwart eines 64-jährigen Lkw-Fahrers zu verdanken. Er erkannte das Hindernis in der Dunkelheit im letzten Moment und legte eine Vollbremsung hin. Dann rollte er ein paar Meter zurück, sicherte die Unfallstelle und warnte nachfolgende Autofahrer.
Was könnte das Motiv für den Mordversuch sein?
Die Ermittler haben bisher keine Ahnung. Es gab früher immer mal wieder Fälle, wo Steine oder Betonbrocken von Fahrbahnbrücken auf Fahrzeuge geworfen wurden. Dabei gab es mehrfach Tote. So Ostern 2008 in der Nähe von Oldenburg, wo ein 31-jähriger Mann einen sechs Kilogramm schweren Holzklotz von einer Brücke auf die A 29 warf. Der Klotz durchschlug die Windschutzscheibe eines Autos und tötete eine 33-jährige Mutter vor den Augen ihrer Familie. Der Täter – immerhin – wurde gefasst und wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
Die Kripo Bremen bittet dringend um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0421-362-3888.



Linke „Hammerbande“ endlich vor Gericht: Wann nehmen Behörden und Politik diesen Terror endlich ernst?

Junge Verwirrte aus Jena und Leipzig stehen ab heute im Hochsicherheitstrakt des Oberlandesgerichts Düsseldorf unter Anklage. Vier Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 22 bis 24 Jahren, die man als die „Hammerbande“ kennt, ein romantisierende Begriff, der in der linksradikalen Subkultur auf ähnlicher Stufe wie „Robin Hood“ für uns normale Menschen steht.

Das ist völlig unangemessen, denn anders als Robin und seine Kumpane in den grünen Strumpfhosen, die kriminelle Taten verübten (im Roman nur, es gab ihn nicht) , um das arme Volk materiell zu unterstützen, verüben die „Hammer“-Schläger Gewalt, um Gewalt zu verüben.

Nix mit Romantik, es sind Verbrecher, auf dem Absprung in den Terrorismus. „Es darf geschossen werden“ – sie kennen den Satz von Ulrike Meinhof.
Vor Beginn des Prozesses demonstrierten ein paar Dutzend Hanseln aus der antifa-Szene vor dem schwer gesicherten OLG für ihre „kämpfenden Genossen“. Es wäre mal eine wissenschaftliche Untersuchung wert, wie die 100 Demonstranten und die sechs Angeklagten drinnen ihren Lebensunterhalt bestreiten. Ich habe da so eine Ahnung. Sie uns ich – wir alle werden diese >Herrschaften finanzieren. Da würde ich eine Wette drauf abschließen.

Was ist die „Hammerbande“?

Die linken Schläger reisten vom 9. bis 12. Februar 2023 nach Budapest, wo der alljährliche Becsület Napja, der „Tag der Ehre“, stattfand, ein Treffen von Rechtsextremisten und Neonazis aus ganz Europa, die dem Versuch deutscher Wehrmachts- und SS-Verbände, gemeinsam mit ungarischen Kollaborateuren, am 11. Februar 1945 gedenken, aus dem von der Roten Armee belagerten Budapest auszubrechen.

Die deutschen Gewalttäter aus Jena und Leipzig griffen dabei gezielt Personen an, die sie aufgrund ihrer Kleidung dem rechtsextremen Spektrum zuordneten. Ansatzlos, völlig aus dem Nichts, fielen sie über ihre Opfer her und attackierten sie von hinten mit Hämmern, Schlagstöcken und Pfefferspray. Bei insgesamt acht koordinierten Überfällen wurden dabei mindestens neun Personen teils schwer verletzt. Unter den Opfern befanden sich auch völlig Unbeteiligte, die lediglich aufgrund ihrer Kleidung fälschlicherweise für Neonazis gehalten wurden.

Der Generalbundesanwalt stuft die „Antifa-Ost“ als militante, linksextreme Vereinigung ein. Bei den Attacken in der ungarischen Hauptstadt sollen die Angeklagten den Tod ihrer Opfer in Kauf genommen haben, was die Anklage als versuchten Mord einstuft.

Das hatten die reizenden Herrschaften und ihre Anwälte wohl nicht erwartet

Denn nicht einmal die ungarische Justiz ging von einen Tötungsvorsatz aus, wie es in einer Presseerklärung der antifa-Anwälte heißt. Der Generalbundesanwalt aber ignoriere die rechtliche Wertung des Ermittlungsrichters beim Bundesgerichtshof.

Aber, Sie kennen das, es gibt immer auch eine „Vorgeschichte“

Denn die linksradikalen Verbrecher hatten schon im April 2022 in Erfurt eine Verkäuferin angegriffen und zusammengeschlagen, die in einem Laden der Marke „Thor Steinar“ arbeitete. Die Angeklagten schlugen mit Fäusten auf den Kopf und Oberkörper der Frau, eine antifa-Kriminelle schlug die Verkäuferin mit einem Teleskopschlagstock, andere versprühten Buttersäure und Pfefferspray gezielt auf die Verkäuferin. In dem Geschäft entstand bei dem Angriff ein Schaden von mehr als 65.000 Euro.

TheGermanZ berichtete damals umfassend über die Angriffe in Erfurt und anderen Städten Ostdeutschlands. Hier und hier und hier

+++Ich freue mich auch in 2026 über jede Unterstützung meiner Arbeit+++Konto DE18 1005 0000 6015 8528 18 und PayPal @Vers 1 Medien GmbH+++

Den Angeklagten wird neben versuchtem Mord die Bildung einer kriminellen Vereinigung und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte eine entsprechende Anklage des Generalbundesanwalts mit einigen Änderungen zugelassen. Für Betrugs- und Diebstahlvorwürfe sah das Gericht keine Zuständigkeit. Alle sechs Angeklagten sitzen derzeit in Untersuchungshaft. Als Kopf der Antifa-Ost gilt Johann G., der sich mit weiteren mutmaßlichen Mitgliedern in einem anderen Prozess am Oberlandesgericht Dresden verantworten muss.

Zur „Hammerbande“ gehört übrigend auch Maja T., eine „non-binäre Person“, die in Ungarn inhaftiert war und sich über ihre Haftbedingungen dauernd beklagte.

Sie erhielt daraufhin – kein Witz – Besuch von Katrin Göring-Eckardt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages (Grüne). Zusammen mit weiteren Grünen-Politikern reiste die nach Budapest, Maja T. zu treffen und ihr bundesweite Beachtung für ihr Gejammer zu verschaffen. Göring-Eckardt prangerte nach dem Besuch angeblich „katastrophale Haftbedingungen“ in Ungarn an und forderte politisches Handeln der Bundesregierung.

Ob sich Frau Göring-Eckardt jemals darüber informiert hat, wie es den Opfern der Hammer-Attacken geht, ist nicht bekannt…




Das fangen sie nie wieder ein… warum Kai Wegner im September abgewählt wird

Politiker, die den Alltag nur verwalten, braucht kein Mensch.

In unserem wirklich sympathischen Nachbarland Belgien dauerte die Bildung einer neuen Regierung nach der Parlamentswahl mal 541 Tage – von Juni 2010 bis Dezember 2011. Und wissen Sie was? Die Welt ist nicht untergegangen und nicht einmal Belgien.

Besser noch: Während Belgien keine Regierung hatte seinerzeit stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2010 um 2,7 % und 2011 um 1,8 %. Damit lag Belgien über dem Durchschnitt der Eurozone. Und die Arbeitslosenquote sank.

Unsere westlichen Staaten sind in den vergangenen Jahrzehnten so gut durchstrukturiert worden, dass der Laden auch mal eine Zeit lang läuft ohne die regierende Exekutive. Dafür gibt es viele Beispiele, die Metropole Berlin gehört leider nicht dazu. Aber dazu komme ich gleich…

Die politischen Köpfe an der Spitze werden nämlich dann wirklich relevant, wenn die Gemeinschaft, wenn der Staat und seine Bürger, in ernsten Schwierigkeiten stecken. Dann zeigt sich, wer etwas drauf hat, dann wissen die Bürger, auf wen sie vertrauen können, wenn es ernst wird. Und dann wählen sie auch entsprechend, wenn sie das nächste Mal zu den Urnen gerufen werden.

Hamburgs einstiger Innensenator Helmut Schmidt (SPD) ist dafür ein Paradebeispiel

Als die größte deutsche Hafenstadt 1962 von einer verheerenden Flutkatastrophe heimgesucht wurde, übernahm er die gesamte Führung, obwohl er dafür in diesem Ausmaß kein Mandat hatte. Er machte einfach, handelte schnell und entschlossen, rief die Bundeswehr zur Hilfe und sorgte durch seine Entscheidungen dafür, dass das Schlimmste verhindert werden konnte. Die Leute haben ihm das gedankt danach, und sie brachten den kühlen Hamburger mit der – wie alle dachten – „Prinz-Heinrich-Mütze“ bis ins Bundeskanzleramt, auch wenn er tatsächlich zeitlebens eine „Elblotsenmütze“ vom Hamburger Mützenmacher Eisenberg trug. Aber das ist eine andere Geschichte…

Gerhard Schröder, auch einst Bundeskanzler von den Sozis, hatte bei der Bundestagswahl 2002 keine Chance und nutzte sie.

Alle Umfragen prognostizierten einen deutlichen Vorsprung des Unions-Kandidaten Edmund Stoiber von der CSU.

Doch dann gab es im August das Elbe-Hochwasser, eine Jahrhundertflut

Und alles änderte sich, weil Schröder diesen unglaublichen Machtinstinkt hat.

Viele von Ihnen werden sich noch erinnern: der Bundeskanzler kurz vor der Bundestagswahl mit Gummistiefeln und Regenjacke der Bundespolizei im Katastrophengebiet rund um Grimma.

Der Macher, der da ist, wenn seine Leute in Not sind. Der Hilfe zusagt, Hände schüttelt, Zuversicht verbreitet. Niemand werde allein gelassen mit seinen Nöten. Schröder versprach unbürokratische Unterstützung und verschob geplante Steuersenkungen, um den Wiederaufbau zu finanzieren. Seine Entschlossenheit steigerte seine Popularitätswerte massiv und spülte ihn später erneut ins Kanzleramt.

Und Edmund Stoiber? Der war in Urlaub und maulte von dort aus über all das, was Schröder angeblich falsch mache. Das kommt nicht gut an beim Wahlvolk.

Man könnt noch viel erzählen zu diesem Thema. Über Helmut Kohl etwa, der zwar den Fall der Mauer nicht ausgelöst hat, aber als sie dann fiel und der „Mantel der Ge’chichte“ wehte, beherzt zugriff, seine Polen-Reise sofort abbrach, um nach Berlin zu eilen. Und dann wagte er es auch noch – unerhört – abends mit seiner ersten Frau Hannelore einen Zehn-Punkte-Plan zur Einheit zu verfassen, ohne den Koalitionspartner oder andere Staatschefs zu fragen. Er machte es einfach, und das lieben die Leute.

Natürlich gibt es auch Negativbeispiele, etwa den CDU/CSU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet, der wie der sichere nächste Bundeskanzler aussah, bevor erneut eine Flutkatastrophe, dieses Mal im Ahrtal, über die Menschen hereinbrach.

Zwar reiste Laschet hin, war ja auch nicht weit von seiner Heimatstadt Aachen entfernt, aber dann lachte er im Hintergrund fröhlich über den Scherz eines Parteikollegen, während Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vorne vor Fernsehkameras den Opfern der Hochwasserkatastrophe mit ernster Miene sein Mitgefühl aussprach.

So etwas fangen Sie nie wieder ein. In diesen fünf Sekunden hat Laschet die Bundestagswahl verloren, da können sie Reden halten und Plakate kleben, so viel sie wollen.

Damit kommen wir zu Berlins sogenanntem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner

Der ist auch von der CDU und beherrscht den Umgang mit den Menschen ganz offensichtlich auch nicht, wie wir am Wochenende in Zehlendorf erleben konnten.

Im Berliner Südwesten haben linksradikale Vollpfosten mit einem Anschlag 45.000 Haushalte vom Strom abgeschnitten. Dummes Pack, das Revolution auf Kosten frierender Menschen spielt. Es lohnt sich nicht über deren Beweggründe und „Erklärungen“ auch nur ein Wort zu verlieren. Finden, festnehmen, einsperren!

Aber da ist jetzt eine dramatische Situation in Berlin, und man fragt sich, wo ist eigentlich der Regierende?

Erstmal wäre es seine Pflicht, in Zeiten der Not für seine Bürger sichtbar zu sein. Und dann – für Politiker nicht ganz unwichtig – findet am 20. September eine Abgeordnetenhauswahl in Berlin statt.

Der linksterroristische Anschlag auf Kabel an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal zum Kraftwerk Lichterfelde sorgte seit dem frühen Samstagmorgen für den Stromausfall, von dem 45.000 Haushalte, aber auch mehr als 2200 Unternehmen waren direkt betroffen. (Inzwischen konnten 14.000 Haushalte und 500 Gewerbekunden wieder angeschlossen werden, teilt Stromnetz Berlin vorhin mit)

Aber die Wut über das Versagen des Regierenden Bürgermeisters ist groß

Denn der war am Samstag nicht vor Ort zu sehen, er war nicht bei den Menschen, die in ihren Wohnungen in der Kälte saßen, kein Licht hatten und kein warmes Essen. AfD-Politiker kochten nebenbei ihr trübes Süppchen und brachten angebliche Zusammenhänge zwischen Berlinern in Not und Notstromaggregaten, die in die Ukraine geliefert würden, in Umlauf. Populismus der übelsten Art, aber den Kreml freut’s bestimmt…

Zurück zu Wegner: Der trat dann Sonntag vor die Kameras und machte – wie ich finde – alles noch schlimmer.

Er sei nicht untätig gewesen, habe im Büro gesessen, das zweifellos gut beheizt war, und ganz doll viel telefoniert, um Hilfe zu organisieren. An der ersten Sitzung des Krisenstabes hat er aber angeblich auch nicht teilgenommen, weil er noch in Urlaub war, wird im Netz kolportiert. Ob das stimmt, kann ich jetzt (noch) nicht sicher behaupten.

Aber die Not der Menschen und die – in Berlin wundert das niemanden – lahmarschige Politik macht die Leute wütend, wie lange nicht mehr.

Zwei alte Leute mit Pflegegrad 4 und 5 hätten die Nacht in einer Turnhalle verbringen müssen, berichtet die „Welt“ heute Morgen. Und auf X ist ein wütender Mann im Video zu sehen, der Wegner direkt vorwirft, sich nicht genügend um eine ausreichende Notversorgung zu kümmern. „Sie haben ein Haus. Das hier sind alte Menschen. Das ist nur widerlich“, schimpft der Mann. Und: „Das ist doch unfassbar. Was ist los in dieser Stadt, Herr Bürgermeister?“ „Wieso schläft ein Mann eine Nacht in dieser Halle, der hat einen hohen Pflegegrad (…) Ich habe so einen Hals, wie man hier mit alten Menschen umgeht.“

CDU-„Stadtoberhaupt“ Wegner zeigt Verständnis und entblödet sich nicht, vor laufenden Kameras zu sagen: „Wer möchte das schon gern, bei diesen Temperaturen ohne Wärme, ohne Strom zu sein?“

Ja, und wer möchte schon gern solch einen empathielosen Mann weiter an der Spitze der deutschen Hauptstadt haben?

Ich heiße Kelle und nicht Nostradamus, wie Sie wissen. Aber ich sage Ihnen voraus: Kai Wegner wird im September abgewählt. Und das ist auch richtig so. Selbst schuld.

Und als Mann vom Fach mit viel Erfahrung in Sachen politischer Kommunikation frage ich mich ernsthaft, was all die Berater und PR-Experten und Pressefuzzis rund um unsere Top-Politiker beruflich machen. Ihren Job jedenfalls nicht.




Blackout im Berliner Südwesten: Linksterroristen bekennen sich zum Anschlag – 45000 Wohnungen weiter ohne Strom

Die linksextreme Berliner „Vulkangruppe“ hat sich zum Anschlag auf das Stromnetz im Berliner Südwesten bekannt. In ihrem Bekennerschreiben sprechen sie von einer „gemeinwohlorientierten Aktion“, wie der Berliner „Tagesspiegel“ berichtet. Die Terrororganisation ist den Sicherheitsbehörden bestens bekannt, denn der aktuelle Anschlag – noch immer sind 45.000 Haushalte im Großraum Zehlendorf ohne Strom – ist nur der aktuelle Fall in einer Reihe ähnlicher Verbrechen.

So bekannten sich die Linksterroristen vorher schon zu den Angriffen 2021 und 2024 auf die Stromversorgung der „Tesla-Gigafactory“ im brandenburgischen Grünheide. Und im Mai 2025 legte die „Vulkangruppe“ an einem Trafohäuschen und einer Funkmastanlage im Berliner Stadtteil Dahlem Feuer. Das damalige Bekennerschreiben war mit „Villenviertel lahmlegen“ überschrieben. „Wir können uns diese Reichen nicht mehr leisten“, heißt es im damaligen Text.

Der Berliner Verfassungsschutz analysiert, die Sabotageakte der „Vulkangruppe“ hätten das Ziel, „die Verwundbarkeit der urbanen Mobilitäts- und Kommunikationsinfrastruktur zu offenbaren und die öffentliche Ordnung zu stören“.

So deute ein Strategiepapier der Terrororganisation aus dem Jahr 2015 auf eine feste Organisationsstruktur hin. Danach gebe es Hinweise, dass die „Vulkangruppe“ dem anarchistischen Spektrum in Berlin zuzuordnen sei.

„Stromausfälle waren nicht Ziel der Aktion, sondern die fossile Energiewirtschaft. Bei den weniger wohlhabenden Menschen im Südwesten Berlins entschuldigen wir uns. Bei den vielen Besitzern von Villen in diesen Stadtteilen hält sich unser Mitleid in Grenzen.“

Na, dann ist ja alles gut, oder?

Das wird die Menschen, die in großen Teilen noch bis Donnerstag frieren oder ihr Wohnungen verlassen mussten, ja beruhigen.

Ich meine, Zyniker könnten sagen: Selbst schuld, wenn eine Stadt seit vielen Jahren linksextreme Biotope nicht nur zulässt, sondern auch aktiv fördert. Der CDU-geführte Senat von Kai Wegner ist da leider keine Ausnahme.

Der Anschlag wurde am Samstag auf eine Kabelbrücke über den Teltow-Kanal verübt. Betroffen waren die Stadtteile Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde. Die Schäden am Stromnetz sind nach Angaben des Betreibers Stromnetz Berlin so schwerwiegend und die Reparatur so kompliziert, dass die Notlage außergewöhnlich lange dauern werde.

Am 9. September des vergangenen Jahres kam es ebenfalls zu einem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz, durch den rund 50.000 Haushalte im Südosten der Stadt (Köpenick und Adlershof) zeitweise ohne Strom waren.
Die Reparaturarbeiten an den beschädigten Kabeln dauern bis heute an. Urheber sollen ebenfalls die Linksterroristen der „Vulkangruppe“ sein, zumindest deuten Erkenntnisse der Ermittler vom LKA darauf hin. Wie ich Berlin kenne, wird jetzt erstmal der Kampf gegen rechts intensiviert…




Der Held vom Bondi Beach heißt übrigens Ahmed

„Chanukah by the Sea“ heißt die Veranstaltung im australischen Sydney, bei der eigentlich ausgelassen wie jedes Jahr das jüdische Lichterfest gefeiert werden sollte. Aber es wurde nicht fröhlich, weil zwei Terroristen in die Menge am weltberühmten Bondi Beach in Sydney schossen. Da, wo sonst gefeiert und gesurft wird, starben 15 Menschen im Kugelhagel, 40 weitere wurden teils schwer verletzt.

Sajid Akram (50) und Naveed Akram (24) heißen die Täter, Vater und Sohn, ursprünglich eingewandert aus Pakistan, Islamisten, die sich der Terrororganisation IS angeschlossen hatten. Papa ist tot, erschossen von einem Polizisten. Sein Sohn überlebte schwer verletzt. Er wurde von einem Passanten spektakulär entwaffnet und überwältigt. Derzeit liegt er streng bewacht in einem Krankenhaus in Sydney, angeblich im Koma. Weshalb, das ist noch unklar, denn der couragierte Passant hat nicht auf ihn geschossen, sondern ihm lediglich die Waffe abgerungen.

Der todesmutige Mann, der den IS-Killer stoppte, heißt – und da wird es richtig interessant – Ahmed al Ahmed

Der Name weist darauf hin, dass er kein Skandinavier ist. Tatsächlich stammt er aus dem Dorf al-Nayrab im Gouvernement Idlib in Syrien.

Dort war er Polizist, bevor er es im Jahr 2006 nach Australien schaffte. Ahmed ist Obsthändler in Sydney und Vater von zwei Töchtern.

Und dieser Mann zögerte nicht, als er unvermittelt in den feigen Terroranschlag geriet. In einem Interview nach der Tat schilderte sein Cousin Mustafa al-Ahmed den Vorfall.
Ahmed al Ahmed habe zu Allah um Stärke gebetet. Er habe es nicht ertragen können zu sehen, wie Menschen vor seinen Augen sterben. Der Islam verbiete das Töten unschuldiger Menschen. Und so stürzte er sich ins Getümmel und entwaffnete einen der Mörder.

Was für eine Geschichte, oder?

Denn auch in diesem Fall sehen wir das große Dilemma mit der Massenmigration in unseren zivilisierten westlichen Ländern. Antisemitismus und Judenhass sind wieder auf dem Vormarsch – in Australien und in Deutschland auch. Und die Täter sind kaum noch Rechtsextremisten, sondern vorwiegend zugewanderte Söhn und Töchter Allahs aus Palästina, Afghanistan und, ja auch Syrien. Und wir, unsere politischen Anführer haben es zugelassen, sie haben es massiv gefördert.

„Jetzt sind sie nun mal da“, hat die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel von der CDU damals lakonisch gesagt, als sie auf die massiven Probleme mit unseren Gästen aus dem islamischen Kulturkreis angesprochen wurde. Und – ich meine das völlig ernst – diese Frau gehört vor ein deutsches Gericht gestellt für das, was sie unserem Land an Schaden zugefügt hat. Aber natürlich geben das unsere Gesetze nicht her, und Lust auf einen Untersuchungsausschuss dazu haben CDU und CSU ganz sicher nicht. Da haben viele mitgejubelt für „Ähntschie“ damals.

Aber es ist eben nicht so einfach, wie manche uns weißmachen wollen im politischen Alltagskampf.

Alle Ausländer raus? Das ist ziemlich genau so blöde, wie alle Ausländer ungeprüft rein

Wir haben ein großes Problem bis heute und unsere Kinder sicher auch noch für viele Jahre. Aber es geht eben nicht um Inländer oder Ausländer. Es gut um Gut oder Böse, es geht um Hass oder ums Mitmachen.

Auch bei islamistischen Anschlägen in Deutschland gab es couragierte Migranten, die eingriffen und halfen. Etwa 2017 in Hamburg-Barmbek oder 2021 in Würzburg. Und international sowieso.

Der frühere SPD-Politiker und Bestsellerautor Thilo Sarrazin hat in seinen aufsehenerregenden Büchern „Deutschland schafft sich ab“ (2010) und „Feindliche Übernahme“ (2018) eindrucksvoll dargelegt, dass Deutschland in – wie er damals meinte – 40 bis 50 Jahren ein mehrheitlich muslimisches Land sein werde. Dies durch die höhere Geburtenrate in Zuwandererfamilien aus islamischen Ländern im Vergleich zu den Deutschen. Und nun sind fast zwei Millionen dazugekommen, und Deutschland winkt immer noch den Familienzuzug durch, was ich persönlich für einen Wahnsinn halte,

Denn jeder weiß, dass es mit den Irakern, Palästinensern, Afghanen und Marokkanern eben nicht so einfach mit der Integration wird, wie es das in den 70er Jahren mit den Türken gewesen ist. Schon jetzt entstehen in unseren Städten Parallelgesellschaften, die meisten der Jungen haben Schwierigkeiten, ihre Schulausbildung zu schaffen und dann einen Beruf zu finden. Klar, es gibt auch viele gelungene Beispiele, aber die Mehrheit ist das lange nicht.

Es wäre uns allen und unserem Land schon viel geholfen, wenn erstmal die fast eine Million rechtskräftig abgelehnten Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben würden. Konsequent.
Und dann den Familienzuzug stoppen, und jeden, der hier straffällig wird, konsequent rauswerfen. Und um die anderen müssen wir uns als Solidargemeinschaft dann kümmern, sie vernünftig ausbilden, ihnen eine Chance geben, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Denn, zur Wahrheit gehört auch, dass viele Bereiche unserer Gesellschaft ohne Ausländer gar nicht mehr funktionieren würden – wenn Sie an Krankenhäuser oder Altenpflege denken.

Letztens war in Berlin auf dem Ku’damm eine Palästinenser-Demo, nicht groß und beindruckend, aber laut und dumm. Das Polizeiaufgebot drum herum war beeindruckend, nicht nur ich fühlte mich sicher, sondern auch die paar Gegendemonstranten mit Israel-Fahnen auf der anderen Straßenseite. Und wissen Sie warum? Weil mehr als die Hälfte der grimmig guckenden Einsatzkräfte in ihren Kampfanzügen dafür sorgten, dass es sicher und kontrolliert bleibt. Alles erkennbar Männer mit Migrationshintergrund.




„Umsturz“-Prinz vor Gericht: „Ich war kein Terrorist und werde kein Terrorist werden“

Man weiß wirklich nicht, ob man lachen oder weinen soll, nachdem sich der Prozesstag in Frankfurt dem Ende zuneigte. Und man bleibt in den eigenen Gedanken verfangen, wie das wohl sein mag, seit drei Jahren in einer Gefängniszelle zu sitzen, wenn man selbst schon 74 Jahre alt ist und nicht weiß, wie das alles ausgehen wird.

Denn die Bundesanwaltschaft wirft Heinrich XIII. Prinz Reuß und weiteren 16 Angeklagten, die in Stuttgart und München vor Gericht stehen, vor, einen bewaffneten Aufstand geplant zu haben, Mitglieder der Bundesregierung als Geiseln zu nehmen, Terroristen zu sein und Hochverräter.

Nicht wenige Kritiker in der Öffentlichkeit haben sich schon damals lustig über die „Rentner-Gang“ gemacht, nachdem am 7. Dezember 2022 bundesweit Razzien stattfanden, bei denen Tausende Einsatzkräfte, darunter schwer bewaffnete maskierte Spezialkommandos und die GSG 9, in mehreren Bundesländern unterwegs waren: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Sachsen und Schleswig-Holstein. Durchsucht wurden Wohnungen, Geschäftsräume und Kasernen (!).

Unter den bei der Aktion zunächst 25 Festgenommenen waren zentrale Figuren wie eben der vermeintliche Kopf der Verschwörung, Heinrich Prinz Reuß, und die ehemalige AfD-Bundestagsabgeordnete Birgit Malsack-Winkemann. Sie wurden als mutmaßliche Mitglieder eines „Rats“ identifiziert, der die Macht in Deutschland übernehmen und eigene Staatsstrukturen aufbauen wollte.

Bei der Durchsuchung, und da ist es nicht mehr witzig, wurden zahlreiche Waffen, Munition, Geld und Kommunikationsmittel beschlagnahmt

Prinz Reuß schluchzt, als er vor dem Oberlandesgericht endlich aussagen darf. Er spricht vom Tod seines Vaters und von seiner Tochter, und er liest die Präambel der Reichsverfassung von 1871 mit sichtbarer Emotionalität vor.

Es sind genau 100 Verhandlungstage an diesem Mittwoch, seit sich der Frankfurter Immobilienunternehmer zusammen mit acht weiteren Männern und Frauen vor dem Staatsschutzsenat verantworten muss. Und es ist noch lange nicht vorbei.

„Ich habe keine Terrorakte geplant“, behauptet Prinz Reuß in einer vorbereiteten Erklärung. Und: „Ich war kein Terrorist und werde kein Terrorist werden.“ Er hab niemals an Planungen teilgenommen, wo es um die Erstürmung des Bundesteges gegangen sein soll, und überhaupt, Gewalt sei ihm zuwider.

Die Erzählung des Rentners und seiner Mitverschwörer orientiert sich an einer angeblichen „Allianz“, die das Kernelement des antisemitischen „QAnon“-Kults bildet. Die Verschwörer-Gruppe um Reuß habe auf den Einmarsch einer internationalen Geheimarmee gewartet, und sich deshalb auf den dann wahrscheinlichen Umsturz in Deutschland vorbereiten wollen. Aber ohne selbst aktiv daran teilzunehmen.

Reuß habe, nach eigenen Angaben, nach der erwarteten Invasion nicht erwartet, von der „Allianz“ als neuer Regierungschef eingesetzt zu werden.

Der sogenannte „Rat“ der Verschwörer, der auf seinem Jagdschloss in Bad Lobenstein tagte und ministerielle „Ressorts“ verteilt hat, sei nach Aussage von Reuß lediglich ein „Gesprächskreis intellektueller Personen mit wechselnden Vorträgen während der Corona-Pandemie“ gewesen. Die Bundesanwaltschaft interpretiert ihre Erkenntnisse ganz anders und spricht von der „designierten Putschregierung“.

Fest steht, dass es innerhalb der gesamten Gruppe um Heinrich Prinz Reuß starke esoterische und verschwörungstheoretische Überzeugungen gab. Im Falle einer Putsch-Regierung habe die AfD-Bundestagsabgeordnete als zukünftige „Justizministerin“ eine führende Rolle spielen sollen und auch für esoterische Themen die Verantwortung übernommen haben. Schon während ihrer Zeit als AfD-Bundestagsabgeordnete soll sie eine Wahrsagerin beschäftigt haben. Und man fragt sich unwillkürlich, wie die Kandidatenauswahl bei der AfD funktioniert, die sich ja so ihrer innerparteilichen Kontrollverfahren rühmt, selbst bei der Aufnahm einfacher Mitglieder.

Ein weiterer Angeklagter, der in München vor Gericht steht, war laut Anklageschrift übrigens als „Astrologe“ tätig.

„Reichsbürgern“, QAnon-Anhänger, Esoterikern und Rechtsextremisten – kurzum Spinner

So kann man die Gruppe um Reuß charakterisieren. Eine Verbindung, die sich aus der tiefen Ablehnung der staatlichen Institutionen Deutschlands speiste und der wirklich idiotischen Annahme folgte, Deutschland sei kein souveräner Staat

Mehrfach distanzierte sich Reuß vor dem OLG von seinen früheren Überzeugungen, dann wieder verteidigte er aber das Reichsbürger-Narrativ von der angeblich fehlenden Souveränität Deutschlands. Er nennt es einen „unverzeihlichen Fehler“, dass er sich 2020 von, wie er sich nennt, einem „sächsischen Patrioten“ zur feierlichen Proklamation seines Fürstentums Reuß habe überreden lassen. Aber mit der Reichsbürger-Ideologie will er nichts zu tun gehabt haben.

Heinrich XIII. Prinz Reuß inszeniert sich letztlich sogar als Opfer von Mitverschwörern, die ihm mit Geschichten über die Befreiung missbrauchter Kinder aus unterirdischen Tunneln – eine andere QAnon-Geschichte – viel Geld aus der Tasche gezogen hätten: „Ich fühlte mich für weiteres Leid mitverantwortlich, wenn ich nicht zahlen würde.“

In der kommenden Woche wird Reuß weiter zu den Vorwürfen gegen ihn aussagen.




Afghane und Terror? Wie kommt man denn auf sowas?

Ein Reporter im deutschen Fernsehen beklagt gestern Abend, US-Präsident Donald Trump habe schon wieder vorverurteilt, ohne die Ermittlungsergebnisse abzuwarten.

Er bezog sich dabei auf den Afghanen, der am Vortag in Washington DC auf zwei Nationalgardisten geschossen hatte. Trump hatte daraufhin sofort alle laufenden Asylverfahren von Afghanen in den Vereinigten Staaten stoppen lassen und bei den Fällen ab 2021 eine erneute Überprüfung angeordnet.

Das ist aber auch schlimm, oder?

Dass dieser böse Herr Trump bei einem Afghanen, der in Washington auf Uniformierte das Feuer eröffnet, gleich von Terror spricht, oder? Vielleicht hatte der Schütze eine schwere Kindheit oder wurde bei der Flucht traumatisiert… Und Afghane und Terrorismus – das gab es doch noch nie…