Demonstrative Solidarität mit Israel: Doch hinter den Kulissen wird in Berlin mit den politischen Freunden der Hamas-Mörder gekungelt

Auf acht Veranstaltungen haben Menschen in Berlin gestern der Opfer des verheerenden Terroranschlags auf Israel vor drei Jahren gedacht. Um die Veranstaltungen abzusichern, schickte die Polizei in der Hauptstadt zusätzlich 700 Beamte auf die Straßen – alleine das ist ein deutliches Zeichen dafür, was in unserem Land und besonders in dieser Stadt schiefläuft.

Am Vortag hatten noch Abgeordnete der SPD-Bundestagsfraktion, angeführt von Verteidigungsminister Boris Pistorius, Empörung inszeniert, weil in Sachsen-Anhalt ein AfD-Politiker zum Parlamentspräsidenten gewählt wurde. Heute hat man bei der Berliner SPD, die hier mal eine traditionsreiche und die Politik beherrschende Partei war, offenbar keine Skrupel, mit der SED/Linken über die Bildung einer Stadtregierung zu verhandeln – einer Partei, der es an Antisemiten, Israelhassern, Terrorfreunden und – wie wir seit dem Wahlabend wissen – Kontakten zu kriminellen Clans wahrlich nicht mangelt. Was für eine Heuchelei.

Bei den Solidaritätsveranstaltungen für die Opfer des Hamas-Terrors bot Berlins jüdische Gemeinschaft alles auf, was sie hat: Gedenken, Reden, auf das Brandenburger Tor wurde die israelische Flagge projiziert.

Zur zentralen Veranstaltung kamen nach Polizeiangaben etwa 1700 Teilnehmer. Israels Botschafter Ron Prosor war da, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Berlins Abgeordnetenhaus-Präsidentin Cornelia Seibeld (CDU) auch.

Wirklich sehr bewegend ist die Ausstellung „Unbroken“, vom abgewählten Regierenden Bürgermeister Kai Wegner im Roten Rathaus am Vortag eröffnet.

In ihr werden Geschichten israelischer Sportler und ihrer Familien erzählt. Geschichten von dem Tag, als die Mörder der Hamas zum Angriff aufmarschierten und wahllos Israelis töteten: Frauen, Kleinkinder, Jugendliche, alte Menschen. Eine Blutorgie, von den oftmals sehr jungen Tätern auf ihren Handys dokumentiert. „Jalla Jalla!“ Sie lachen und haben Spaß, während sie morden, vergewaltigen und zerstören.

So wie Deutschland und Berlin Hamas-Freunde weiter willkommen heißen, sie tun lassen, was sie wollen. Demnächst könnten solche Gestalten erstmals wirkliche politische Macht in der deutschen Hauptstadt bekommen. Und SPD und Grüne machen es möglich.

Die Fraktionsvorsitzende der Linken, Elif Eralp, die demnächst im Roten Rathaus Chefin sein könnte, und ihre Kollegen Bettina Jarasch und Werner Graf von den Grünen, auch der SPD-Landeschef und Fraktionsvorsitzende Steffen Krach besuchten gestern die Gedenk-Installation am Brandenburger Tor. Dort hat die Jüdische Studierendenunion Deutschland an Tischen 500 leere Stühle aufgestellt, auf denen Fotos der Opfer des 7. Oktobers 2023 zu sehen sind. Wenn ich hier schreibe, was ich vom Besuch dieser Politiker halte, mache ich mich strafbar…

Gestern Abend gab es einen „religionsübergreifenden Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Charlottenburg“. Was soll das sein?

Ein religionsübergreifender Gottesdienst?

Katholiken und Muslime zusammen? Man könnte vielleicht zusammen gedenken, aber ein Gottesdienst? Mit Menschen aus dem religiösen Milieu der Mörder? Das gibt es nur in Berlin.

„Die Ursache aller Entwicklungen seit dem 07. Oktober 2023 war ein bestialischer antisemitischer Terroranschlag, dem das Weltbild eines eliminatorischen Antisemitismus zugrunde lag und der kein anderes Ziel hatte, als möglichst viele Juden zu töten“, sagte Berlins Antisemitismusbeauftragter Samuel Salzborn immerhin und stellte klar, wer am 7. Oktober 2023 Opfer und wer Täter war.

Beim Terrorangriff der Hamas vor drei Jahren wurden rund 1.200 Menschen in Israel getötet und etwa 240 in den Gazastreifen verschleppt. Es war der größte Massenmord an Juden seit dem Holocaust.

3 Kommentare

  1. Apropos Gottesdienst. Vor einigen Jahren, predigte unser Pfarrer sinngemäß: „Wir kommen alle in den Himmel, weil wir getauft sind!“
    Nach der Messe konfrontierte ich den jungen Mann mit seiner Aussage und fragte: Adolf Hitler wurde katholisch getauft. Der Mann ist also im Himmel und die Juden die er in die Gaskammern trieb, müssen draussen bleiben?
    Wir wurden keine besten Freunde, so viel kann ich sagen.

    1. Wir wurden keine besten Freunde, so viel kann ich sagen.

      Damit werden Sie leben können, lieber @Gerd Franken.

      Aber tatsächlich sagen uns diese Einzelbeispiele über das Gesamtbild wenig bis nichts aus. Das gilt für mein Beispiel von der guten Pflegerin letztens im Krankenhaus und @S v B haut dann den saudi-arabischen Arzt mit dem Terroranschlag in Magdeburg raus, wenn ich von 7000 syrischen Ärzten spreche, die wir gut gebrauchen können.

      Man kann jedem Beispiel sofort leicht ein Einzelbeispiel entgegensetzen, das 100% anderes aussagt. Oder man schreibt: „Ich hatte mal einen Nachbarn, der mir von seiner Mutter erzählt hat, dass ihr von einem Syrer die Handtasche geklaut wurde…“

      Bringt uns alles nur bedingt weiter.

      Wir brauchen Zuwanderung von gut ausgebildeten Menschen, die uns als Gesellschaft weiterbringen und hier gut und gerne mit mir leben wollen.

      Oder wir müssen beginnen, Ehe und Familie wieder zu preisen und deutlich mehr Kinder in die Welt zu setzen. Deutschland hat sich für die Massenmigration entschieden, auch wenn es Widerstandsnester wie das unbeugsame Kleve am Niederrhein gibt…

  2. Parteien sind das eine. Deren Wähler das andere. Diese versammeln sich hinter Parteien, die ihnen ein entsprechendes politisches Angebot machen. Und hier erleben wir 39 Jahre nach der Wiedervereinigung eine Entwicklung, die mich erschaudern lässt.

    Parteien, die klar antisemitisch sind, die mit Terroristen sympathisieren, die den Holocaust relativieren, die die Erinnerungskultur schleifen wollen, die die europäische Integration rückabwickeln wollen, die mit einem Kriegsverbrecher sympathisieren, der ein europäisches Land in Schutt und Asche bomben lässt mit zigtausenden zivilen Opfern und die dennoch eine „Normalisierung der Beziehungen“ zu diesem Land fordern, diese Parteien* versammeln Wählermehrheiten im Osten der Bundesrepublik hinter sich.

    Es heißt, Wählerbeschimpfung verbietet sich. Warum eigentlich? Umgekehrt geschieht es doch auch. Bei Union, der SPD oder den Grünen gehört es ja schon zur guten politischen Sitte, auf ihnen und ihren Wählern verbal rumzuprügeln.

    Nein, liebe Wählerinnen und Wähler! Wer sich bei solchen Parteien* derart gut aufgehoben fühlt, bei ihnen ihr Kreuz zu machen, der muss sich jetzt auch mal anhören, aus irgendwelchen niederen Beweggründen heraus nicht ganz bei Sinnen zu sein.

    *Etwaige Ähnlichkeiten zwischen Linken, BSW oder der AfD sind weder rein zufällig noch unbeabsichtigt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Der "Leser-Brief"

Tagebuch