Blackout im Berliner Südwesten: Linksterroristen bekennen sich zum Anschlag – 45000 Wohnungen weiter ohne Strom

Die linksextreme Berliner „Vulkangruppe“ hat sich zum Anschlag auf das Stromnetz im Berliner Südwesten bekannt. In ihrem Bekennerschreiben sprechen sie von einer „gemeinwohlorientierten Aktion“, wie der Berliner „Tagesspiegel“ berichtet. Die Terrororganisation ist den Sicherheitsbehörden bestens bekannt, denn der aktuelle Anschlag – noch immer sind 45.000 Haushalte im Großraum Zehlendorf ohne Strom – ist nur der aktuelle Fall in einer Reihe ähnlicher Verbrechen.

So bekannten sich die Linksterroristen vorher schon zu den Angriffen 2021 und 2024 auf die Stromversorgung der „Tesla-Gigafactory“ im brandenburgischen Grünheide. Und im Mai 2025 legte die „Vulkangruppe“ an einem Trafohäuschen und einer Funkmastanlage im Berliner Stadtteil Dahlem Feuer. Das damalige Bekennerschreiben war mit „Villenviertel lahmlegen“ überschrieben. „Wir können uns diese Reichen nicht mehr leisten“, heißt es im damaligen Text.

Der Berliner Verfassungsschutz analysiert, die Sabotageakte der „Vulkangruppe“ hätten das Ziel, „die Verwundbarkeit der urbanen Mobilitäts- und Kommunikationsinfrastruktur zu offenbaren und die öffentliche Ordnung zu stören“.

So deute ein Strategiepapier der Terrororganisation aus dem Jahr 2015 auf eine feste Organisationsstruktur hin. Danach gebe es Hinweise, dass die „Vulkangruppe“ dem anarchistischen Spektrum in Berlin zuzuordnen sei.

„Stromausfälle waren nicht Ziel der Aktion, sondern die fossile Energiewirtschaft. Bei den weniger wohlhabenden Menschen im Südwesten Berlins entschuldigen wir uns. Bei den vielen Besitzern von Villen in diesen Stadtteilen hält sich unser Mitleid in Grenzen.“

Na, dann ist ja alles gut, oder?

Das wird die Menschen, die in großen Teilen noch bis Donnerstag frieren oder ihr Wohnungen verlassen mussten, ja beruhigen.

Ich meine, Zyniker könnten sagen: Selbst schuld, wenn eine Stadt seit vielen Jahren linksextreme Biotope nicht nur zulässt, sondern auch aktiv fördert. Der CDU-geführte Senat von Kai Wegner ist da leider keine Ausnahme.

Der Anschlag wurde am Samstag auf eine Kabelbrücke über den Teltow-Kanal verübt. Betroffen waren die Stadtteile Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde. Die Schäden am Stromnetz sind nach Angaben des Betreibers Stromnetz Berlin so schwerwiegend und die Reparatur so kompliziert, dass die Notlage außergewöhnlich lange dauern werde.

Am 9. September des vergangenen Jahres kam es ebenfalls zu einem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz, durch den rund 50.000 Haushalte im Südosten der Stadt (Köpenick und Adlershof) zeitweise ohne Strom waren.
Die Reparaturarbeiten an den beschädigten Kabeln dauern bis heute an. Urheber sollen ebenfalls die Linksterroristen der „Vulkangruppe“ sein, zumindest deuten Erkenntnisse der Ermittler vom LKA darauf hin. Wie ich Berlin kenne, wird jetzt erstmal der Kampf gegen rechts intensiviert…

image_pdfimage_print

Dieser Artikel wurde 62 mal kommentiert

  1. S v B Antworten

    Man fragt sich, wieviel teures, letztlich vom Steuerzahler finanziell wieder gutzumachendes Unheil diese ultralinke, von unbändiger Zerstörungswut getriebene „Chaos–Truppe“ noch anrichten muss, bevor die deutsche Justiz endlich und mit aller gebotenen Härte gegen sie durchgreift und ihr das Handwerk legt; und zwar ein für allemal. Es reicht! – Seltsam, hätte ich doch auch hinter diesem Anschlag wieder eine rechtsextreme Gruppierung vermutet. Wie man sich doch irren kann! Ironie aus.

    • H.K. Antworten

      Es ist schier unglaublich, ja geradezu verstörend, was sich diese linke, durch CDU-geführte Regierungen mit unseren Steuergeldern oftmals als „NGO’s“ geförderte Blase noch erlauben kann.

      Denken scheint bei diesen Leuten den Ausfall von Sicherungen auszulösen.

      Wie z.B. im Notfall Rettungskräfte, Notarzt & Co. ohne Strom, also per pedes, in den 16. Stock eines Hochhauses gelangen sollen, scheint diesen Dumpfbacken entweder völlig egal zu sein oder der Gedanke reicht weiter als die eigene Nasenspitze.

      Aber auch in Berlin dürfte angesichts der „Du du!“-Justiz selbst derartig idiotisches, ja Menschenleben gefährdendes Verhalten keinerlei ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen.

      Kommt ja schließlich nicht von rääächts …

  2. Miguel David Antworten

    Tut mir leid für alle hilflosen Senioren und Kinder. In den Achtzigern hiess es mal: Kernkraftgegener überwintern
    in Dunkelheit mit kaltem Hintern
    Weiss nicht warum mir das jetzt einfällt.

    • Ossi Antworten

      Aus meiner Sicht werden hier etliche Straftatbestände erfüllt, von Sachbeschädigung, Nötigung, Körperverletzung bis Mord/ Mordversuch. In anderen Ländern würde Polizei/ Justiz massiv dagegen vorgehen…

      • H.K. Antworten

        In anderen Ländern gibt es auch Regierungen, die sich FÜR das Volk einsetzen.

        Also: für das EIGENE …

        In anderen Ländern werden Straftäter auch eingesperrt oder abgeschoben …

      • S v B Antworten

        Sehr richtig, Ossi. Die beachtliche Ansammlung von teils gravierenden Straftatbeständen sollte nun wirklich ausreichen, um diesen Typen von Staatswegen das Handwerk zu legen sowie eventuellen Nachahmern von ihren Plänen abrücken lassen. Man sollte die weitere Entwicklung in diesem Fall besonders wachsam verfolgen.

  3. Tina.Hansen Antworten

    Terroristen, die sich bei den Opfern ihres Anschlags entschuldigen – grossartig! Falls sie jemals gefasst werden sollten, wird ihnen das vermutlich Pluspunkte vor Gericht einbringen.
    Etwas Ratlosigkeit hinterlässt bei mir das aktuelle Krisenmanagement der Stadt Berlin. Will man den Leuten, die bis Donnerstag ohne Strom und Wärme in ihren Buden sitzen sollen, wirklich nur sagen: „Tja, wäre prima, wenn Ihr eine Taschenlampe und ein Radio mit Batteriebetrieb hättet! Wenn nicht, habt Ihr hoffentlich Freunde und Familie in anderen Stadtteilen Die Busse fahren ja auch… falls Ihr nichts mehr zu essen im Haus habt. Wir wünschen Euch viel Glück!“????
    Und wo ist eigentlich Kai Wegner?

    • Johannes Antworten

      Im Ahrtal z.B. hatten nach der Flutkatastrophe viele Ortschaften monatelange keinen Strom aus dem Netz; dass hatte man sehr schnell, binnen kürzester Zeit, mit entsprechend dimensionierten mobilen Generatoren überbrückt.

      Sollte in Berlin eigentlich auch funktionieren.

    • S v B Antworten

      Wieviel Hoffnung auf eine längst überfällige, deutliche Besserung der „Berliner Verhältnisse“ hatten doch viele Wähler in den – erhofft – durchsetzungsstarken, mittig-konservativen Kai Wegner gesetzt! Und, was hat sich für und in Berlin seit Wegners Regierungsübernahme zum Besseren gewendet? Jarnüscht. Allzu oft hat es den Anschein, als haben sich die Verhältnisse mittlerweile eher noch zum Schlechteren gekehrt. Eigentlich war ja absehbar, dass der eher woke-softig wirkende Regierende Bürgermeister Wegner nicht der richtige Mann sein dürfte, ja überfordert mit der dringlichen Aufgabe schien, die Bundeshauptstadt wirkungsvoll auszumisten, quasi auf Vordermann zu bringen. Am besten unter Zuhilfenahme des sprichwörtlichen Eisernen Besens. Man gewinnt zunehmend den Eindruck, dass der gesamten CDU Ihre Kraftreserven inzwischen völlig abhanden gekommen sind. Und gerade die wären zur Erfüllung des deutlichen Wählerauftrags unabdingbar. Nicht nur in Berlin, sondern ebenso im Bund. Werden wir Zeugen eines langsamen Siechtums und Sterbens der einstmals so großen und erfolgreichen Volkspartei. Man fasst es nicht.

      • Tina.Hansen Antworten

        Liebe SvB, schauen Sie sich den Mann mal in der Live-Übertragung der Pressekonferenz an. Ich werde nicht sagen, was ich zu diesem knallroten Kopf denke. Aber die Gedanken sind frei.

        • S v B Antworten

          Liebe Tina, danke für Ihren Hinweis.
          Irgendwie nicht sonderlich überzeugend, was Wegner da so von sich gibt. Die Telefonate, derer er sich brüstet, hätte er auch von einem Handy aus führen oder sogar delegieren können. Die Klausur in seinem Arbeitszimmer – was will er damit sagen? Hat er sich vielleicht dorthin verzogen, um quälenden Fragen aus dem Wege zu gehen? Hat er sich gar dort „versteckt“? Waren seine Staatssekretäre noch in Urlaub? – Mein Gott, die betroffenen Menschen im Südwesten Berlins tun mir unsäglich leid. Von ihren Wohnungen und Häusern können sie sich aufgrund der ekelerregenden Plünderungsgefahr nicht einmal entfernen. Sie müssen also nolens volens in ihren eiskalten vier Wänden ausharren. Man kann nur hoffen, dass niemand ernsthafte gesundheitliche Schäden davonträgt. Das eisige Dunkel-Martyrium soll ja noch bis Donnerstag andauern. Wahnsinn.

          • H.K.

            Wenn der Strom nicht da ist, funktioniert weder Licht noch der Aufzug, vermutlich nicht einmal das ( kalte ! ) Wasser.

            Ob meine wiederholt genannte Oma aus dem 16. Stock einen Gaskocher besitzt, ist fraglich. Und selbst, wenn …

            Der Mineralwasserkasten steht im Keller …

            Und solchen Menschen dreht man VORSÄTZLICH den Strom ab und riskiert dabei TOTE.

            Aber der „Landesvater“ hat ein warmes Arbeitszimmer, in dem er akribisch für Abhilfe sorgt.

          • Tina.Hansen

            Lieber H.K.
            die Oma aus dem 16. Stock hat die Nacht auf einem Feldbett in einer Turnhalle verbracht. Die Zeugen streiten sich, ob sie Pflegestufe 4 oder 5 habe. Als sie erwachte, beugten sich Herr Regierender Bürgermeister und Frau Innensenatorin gemeinsam über sie wie Vater und Mutter über ihr krankes Kind. Die Kameras liefen.
            Immerhin: DIESE Oma wurde aus ihrer Wohnung geholt…

          • H.K.

            @ Tina Hansen

            Es waren wohl mindestens zwei Menschen mit hohem Pflegegrad, die da betroffen waren.

            Hoffen wir, daß sie all diesen Unfug heil und gesund überstehen.

            Wie zu hören ist, liegen in dem betreffenden Gebiet auch zwei Krankenhäuser.

            Wenn da plötzlich der Strom ausfällt, kann sich ein halbwegs geradeaus denkender, nicht völlig emphatieloser Mensch an drei Fingern abzählen, was passiert, wenn Beatmungs- und Überwachungsgeräte ausfallen.

            Nun haben Krankenhäuser i.d.R. Notstromaggregate, die im Ernstfall sofort anspringen ( sollen … ).

            Aber wie ich den failed state Berlin einschätze, wurden die bereits aus „Klimaschutzgründen“ abgeschafft – laufen schließlich mit Diesel.

            Selbst, wenn sie noch funktionieren: für eine knappe Woche ununterbrochenen Betriebs sind die Dinger mutmaßlich nicht ausgelegt …

            Aber gut und beruhigend, daß zumindest das dort betroffene Asylbewerberheim rechtzeitig evakuiert wurde, wie heute zu erfahren war …

  4. GJ Antworten

    Es wäre hilfreich, wenn die Omas gegen RECHTS sowie die diversen Antifa-Freunde mal einige Tage ohne Strom verbringen müssten. Bei Minusgraden, Schneetreiben, arschkalt und im Dunkeln. Und dann mal realisieren, was alles am Strom hängt. Und Herr Steinmeier sollte seinen 70. Geburtstag in Zehlendorf feiern, statt im kuscheligen Bellevue.

    • S v B Antworten

      Genau. Man sollte auch und gerade von einem Landesvater bedingungslose Solidarität erwarten dürfen. 😉 Fehlt eigentlich nur noch der „Lacher am falschen Ort zur falschen Zeit“… Schon der Gedanke an eine großflächige, am Ende gar landesweite, Dunkelflaute lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. In einem seiner naiven Kinderbücher lässt Habeck allerdings einen Stromausfall in einen romantischen Event entarten. Das geniale Werk scheint mir für Kleinkinder gedacht, denen die Fähigkeit zur logischen Einordnung eines Geschehnisses noch völlig fehlt. Aber so wird grünes ideologisches Gedankengut beizeiten und gezielt in die Gehirne der Kleinen gepflanzt. Ähnliches schlug schon Frau Faeser in einem Gespräch mit – hm, wem nochmal? vor. Thomas Haldenwang vielleicht? Oh ja, kann man doch mit gefälliger Indoktrination der Kleinen niemals zu früh beginnen. Dies am besten außerhalb des rechts-ideologischen Sumpfes Elternhaus (sinngemäß). Als ich Frau Faeser damals so reden hörte, packte mich das Grausen.

  5. Achim Koester Antworten

    Dem aus dem Hut gezauberten Bekennerschreiben glaube ich kein Wort. Berlin ist ein Platz, an dem nichts mehr so funktioniert, wie es sollte, dazu gehört auch die Energieversorgung. Da passt ein solches Schreiben gut ins Konzept, um das Totalversagen zu vertuschen.

    • gerd Antworten

      @Achim Koester

      Sehe ich ähnlich. Man sollte zumindest skeptisch sein in einem Land, welches seine eigene Energieversorgung, z.B. funktionierende Atomkraftwerke, in die Luft sprengt.

    • H.K. Antworten

      SüDa das Bekennerschreiben auf indymedia.org veröffentlicht wurde, würde ich mal von der Echtheit ausgehen.

      Auf dieser linksextremistischen Plattform, die – warum auch immer – vom christsozialen Innenminister ebensowenig abgeschaltet wurde wie von seinen Vorgängern, kann mutmaßlich nicht jeder Hinz und Kunz etwas veröffentlichen.

      Wahrscheinlich gilt „indymedia.org“ als „systemrelevant“ und unterliegt der „Pressefreiheit“ – im Zweifel der „Kunstfreiheit“ …

  6. Johannes Antworten

    Im Ahrtal waren nach 2 bis 3 Tagen die ersten Plünderer unterwegs, wie ich aus eigener Anschauung weiß. Nach 1 Woche war es so massiv, dass nachts die Feldjäger der Bundeswehr an jeder Ecke anzutreffen waren und das Sicherheitsgefühl wieder halbwegs hergestellt war. Die Polizei-Ressourcen reichten bei weitem nicht. Und dass im Juli, wo es lange hell ist. Man kann nur hoffen, dass dieses Thema auf dem Radar ist.

    • H.K. Antworten

      Sie sind aber sehr optimistisch, wenn Sie wirklich glauben, daß es in Berlin überhaupt ein Radar gibt …

      ( Und wenn, dürfte es kaum funktionieren. Wird ja nicht mit Gas betrieben, wie die alten Straßenlaternen … ).

    • S v B Antworten

      Ja klar. Länger anhaltende totale Dunkelheit lädt nun mal zum Plündern ein. Dies offenbar nicht nur in anderen Teilen der Welt, sondern ebenso in unserer ach, so zivilisierten Gesellschaft. Schrecklich.

      • Johannes Antworten

        Der Firnis der Zivilisation ist sehr dünn habe ich in dieser Zeit gelernt.

        Und was darunter zum Vorschein kommt, lässt einen Übles ahnen, wenn Versorgungsengpässe die Komfortzone länger als 4 – 6 Tage außer Kraft setzen.

    • H.K. Antworten

      Die zuständige grüne Bezirksbürger*/-/:/_/•/Innenmeisternde weiß schon, warum sie reflexhaft die Bundeswehr nicht sehen oder gar in „ihrem“ Beritt haben wollte …

  7. Querdenker Antworten

    Ich sehe hier ein Paradebeispiel für die nationale Unfähigkeit. Der Verfassungsschutz kümmert sich ausschließlich um die AfD-Opposition und aufmüpfige Bürger. Alles, was gegen diese Leute spricht, wird akribisch gesammelt. Wenn zufällig Informationen über linke oder islamische Terrorgruppen auftauchen, dann geht man den bewährten sozialistischen Weg: Man tippt die Information mit der Schreibmaschine in ein Formular und schickt dies als FAX an eine andere Abteilung, dort wird das empfangene FAX normgerecht gelocht und im hintersten Ordner abgeheftet. Anders ist nicht zu erklären, dass es nach mehreren Anschlägen zu der linken Terrorgruppe keinerlei Erkenntnisse gibt. Jedoch für einen Rentner, der seinen Ärger in den sozialen Netzwerken äußert, gibt es lange Excel-Listen. Aber auch die Reparaturarbeiten stinken gewaltig nach dem bewährten sozialistischen Weg und Schlendrian. Es ist ja schließlich Wochenende und dann sind einige Kollegen noch im Skiurlaub und wenn Willi am Montag im Büro ist, dann fangen wir gleich mit einem Antrag an und danach folgt zuerst die Genehmigung. Dabei sind wir überaus schnell, bis Donnerstag sind es nur 6 Tage, normalerweise dauert sowas 60 Tage. Preisfrage, sind die Worte Realität oder Satire?

    • H.K. Antworten

      Vielleicht sollte der Rentende ( ! ) seine „Hass-Kommentare“ auf indymedia.org posten.

      DANN ist alles gut, selbst Aufrufe zu Gewalt …

    • S v B Antworten

      Ob der Staat am Ende gar… Angst hat vor diesen gewalttätigen Gruppierungen? Vor deren Racheakten? Schließlich sollte, nein muss man alles, also auch dies, in Erwägung ziehen.

  8. Achim Koester Antworten

    In einem funktionierenden Stromnetz müsste man doch bei Ausfall eines Umspannwerks eine Umleitung binnen kürzester Zeit einrichten können, um die Versorgung wiederherstellen zu können. Kein anderes Bundesland würde dazu bis Donnerstag warten.

  9. Tina.Hansen Antworten

    Hmmm… ich will ja nicht immer nur meckern. Fraziska Giffey hat auf mich in der Pressekonferenz (auf „Welt“ gesehen) einen engagierten und auch kompetenten Eindruck gemacht, konnte die technischen Herausforderungen für Laien gut erklären. Sehr wenig überzeugend dagegen ihr Chef, der mit rotem Gesicht neben ihr stand und ihr sowie seiner Innensenatorin weitgehend das Wort überliess.

  10. H.-J. Pöschl Antworten

    Wo besteht der Unterschied zwischen den Terroristen, die die Stromversorgung lahmlegen und einer Administration, die funktionierende Kernkraftwerke in die Luft sprengen und Gasleitungsnetze herausreißen?

    • S v B Antworten

      Die unbändige Lust an der totalen Zerstörung von Werten könnte gar ein verbindendes Element sein? Welch unerträglicher Gedanke…

  11. Sobiech Christoph Antworten

    Ich hab die Lösung. Die Betroffenen sollten eine Demo gegen Rechts machen, zusammen mit den linksterroristen. Das hält warm und funktioniert doch bestens.
    Ist eigentlich der CDU Bürgermeister schon aus seiner warmen Wohnung dorthin herausgekrochen und den Leuten zu erklären das die Brandmauer gegen die AfD wichtig ist?

    Übrigens, man könnte bei den Ukrainern nach paar Spezialisten nachfragen, die Reparieren immerhin ihr Stromnetz in wenigen Stunden nach russischen Raketentreffern die einiges mehr an Schaden verursachen dürften als ein Kabelbrand.

  12. John Brunswick Antworten

    Moin .
    Die meisten Mitforisten haben schon etwas zum Heranzüchten dieser linken Brut durch die etablierten Parteien geschrieben,deswegen kann ich mir meinen persönlichen Sermon dazu sparen.
    Was ich mich jedoch frage: Wo ist in dieser Situation der Katastrophenschutz?Das THW? Ich war selbst knapp 7 Jahre im Katastrophenschutz tätig und bin ziemlich überrascht (obwohl eigentlich auch nicht) dass man es anscheinend nicht mal ansatzweise fertigbringt,zumindest Notstromaggregate bereitzustellen. Wenn man allerdings weiß,dass bis Mitte 2023 knapp 500 Notstromaggregate aus dem Bestand des Katastrophenschutzes in die Ukraine geschickt wurden und anscheinend verpennt wurde,für Ersatz zu sorgen,weiß man,was los ist. Soviel zum Thema „wir haben aus dem Ahrtal gelernt“.
    Im Ernstfall würde ich auf „den Staat „keinen Pfifferling wetten. Ohne die ganzen Legionen von Ehrenamtlern in Hilfsorganisationen wie der Feuerwehr und ähnlichem wäre der Laden schon längst am Ende. Bloß gut,dass ich seit annähernd 15 Prepping betreibe. Passt gut zu meiner Vergangenheit als Zeitsoldat. Das Problem dabei ist,dass man lernt,die Dinge von außen zu betrachten. So fallen einem dann Fehler im System deutlicher auf.
    Was in Berlin nicht funktioniert,wird auch woanders nicht funktionieren. Das ist eigentlich nur noch eine Frage der Zeit.
    Ollens klor,das soll reichen für einen Sonntagabend. Schönen Gruß aus der Elbtalaue.

    • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

      Im Ernstfall scheint in Deutschland nichts mehr zu funktionieren. Wenn man ins Nachdenken kommt, wird man schwermütig.
      Was funktioniert, das waren die lange vorbereiteten Corona-Narrative, die nichts mit vorher ausgearbeiteten Pandemieplänen zu tun hatten.
      Funktioniert hat die Ausgrenzung der Ungespritzten, der Kritiker und der verantwortungsvollen Wissenschaftler und Ärzte zu Corona-Zeiten.
      Funktioniert hat auch die öffentlichkeitswirksame Festnahme der „Reichsbürger“, die niemand ernst nehmen konnte aber für die Betroffenen immer noch kein Ende gefunden hat.

      Es macht mich fassungslos, was in Deutschland abgeht. Man möchte sich eine Mütze über den Kopf ziehen und aus diesem idiotischen Irrsinn wegbeamen.

      • gerd Antworten

        „Man möchte sich eine Mütze über den Kopf ziehen“

        Das funktioniert aber nur bis eine Mütze nicht mehr reicht. Gestern Familientreffen bei uns: Anwesend 10, davon 4 ungespritzt. Die vorläufige Diagnose der Geimpften: Prostatakrebs, Blasenkrebs, neurologische Störungen und das Jammern über plötzlich unerwartet gestorbene Freunde und Nachbarn. Meine Frau und ich haben geschwiegen. Wir hatten 2020 den Mund losgemacht. Das saß die Mütze noch fest über den Köpfen meiner Geschwister und angeheirateten Familienmitglieder. Ich habe damals meinen Job verloren, dafür aber vorläufig die Gesundheit bewahrt. Nun muss ich wieder arbeiten, weil dem Unternehmen die Arbeitskräfte plötzlich und unerwartet ausgehen.

    • S v B Antworten

      @John Brunswick

      Könnte es sein, dass ich vor wenigen Jahren per Kommentar-Austausch von Ihnen lernen durfte, dass man unbedingt preppen sollte, vor allem aber wie man richtig prept? Zugegeben, die imposanten Schilderungen bezüglich Ihrer eigenen Voll- und Rundum-Versorgtheit haben mich seinerzeit zutiefst beeindruckt, ja fasziniert. So sehr, dass ich schon kurz darauf selbst mit dem Preppen begann. Allerdings in einem unvergleichlich bescheideneren Umfang und Maß als Sie, der Sie sich zweifelsfrei zu Deutschlands Prep-Profis rechnen können. Offiziell war das Preppen seinerzeit ja noch ziemlich verpön, wurde mehr belächelt als für ernst genommen. Prepper wurden von der Politik gar als Panikmacher, ja Unruhestifter angesehen und von der Gesellschaft nicht selten spöttisch belächelt. Inzwischen gibt es jedoch längst offizielle, also amtliche Ratgeber mit Tipps fürs (nackte) Überleben im Ernstfall. – Nun, meine bescheidenen damaligen Bemühungen können noch heute im Vorratskeller besichtigt bzw. bestaunt werden. Unter etlichem anderen zig Dosensuppen, Fischkonserven, vor allem aber eine fast unüberschaubare Anzahl von Wasserflaschen – mit und ohne Kohlensäure. Eine stattliche Anzahl von Toilettenrollen ist auch dabei, versteht sich. Nun weiß ich doch tatsächlich nicht mehr so recht, ob sich dies alles im Rahmen der Corona-Seuche oder aber der düsteren Aussichten aufgrund von Gas- bzw. Strommangel abspielte. Falls Sie tatsächlich „mein“ Prep-Berater von damals sein sollten, könnten Sie mich vielleicht darüber aufklären. PS: Bewaffnet bin ich allerdings bis heute nicht. Aber was nicht ist, könnte ja noch kommen… 😉

      • John Brunswick Antworten

        @ SVB
        Ja ,wir hatten tatsächlich das Vergnügen. Ich erinnere mich,es ging seinerzeit um eine mögliche Strom- und Gasmangellage in Deutschland infolge des Ukraine- Kriegs im Winter 22/23. Als Profi würde ich mich allerdings nicht bezeichnen. Vorräte nützen auch nur insoweit,wie man sie auch zubereiten kann. Kalte Nahrung über Tage hinweg ist nur was für „Trainierte „, eine stromunabhängige Kochmöglichkeit sollte schon vorhanden sein. Man sollte in solchen Situationen nicht vergessen,dass die Kombination aus Stress,Kälte und schlechter,kalter Nahrung über längere Zeit hinweg den Stoffwechsel durcheinanderbringt und die Fähigkeit des Körpers ,Kalorien,Nährstoffe und Vitamine aufzunehmen,erheblich reduziert. Für ältere und kranke Menschen kann so etwas lebensbedrohlich werden. Medikamente sind ein unbedingtes Muss. Und was besonders gern vergessen wird: Man muss sich selbst die für solche Situationen nötigen Fähigkeiten beibringen. Notfallmedizin, Nahrungsbeschaffung und Zubereitung,Tauschhandel betreiben,persönliche Sicherheit…, das ist ein verdammt weites Feld. Ebenso wichtig ist Networking. Kann oder habe ich etwas nicht,dann kenne ich jemanden damit. Wie stabil und verlässlich ist die Nachbarschaft? In Berlin sind anscheinend schon die ersten Plünderer auf den Plan getreten. Habe ich nötigenfalls ein Ausweichquartier? Was gehört in den Fluchtrucksack? So etwas sollte man sowieso haben,schon ein Wohnungsbrand kann sowas erfordern.
        Wir sind für solche Sachen relativ gut aufgestellt,als Dorfmensch ist man sowieso schon von Haus aus Prepper mit den nötigen Fähigkeiten, und nach über 30 Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr ist Networking in der DNA verankert.
        Im Prinzip ist es ziemlich einfach,sich mit dem Thema Prepping auseinanderzusetzen,man muss nur bereit sein,seine persönliche Komfortzone zu verlassen und sich auf entsprechende Sichtweisen einzulassen.
        Ollens klor,schönen Abend noch und Gruß aus der Elbtalaue.

        • H.K. Antworten

          Ich darf kurz ergänzen:

          Es muß gar kein ( selbstverschuldeter ? ) Wohnungsbrand sein.

          Wenn – wie hier – eine Baustelle seit einiger Zeit in unmittelbarer Nähe liegt, kann es durchaus vorkommen, daß dort ein Blindgänger aus dem II. Weltkrieg gefunden wird und man „plötzlich und unerwartet“ mit fliegenden Fahnen frühmorgens das Haus verlassen muß. Da kommt schnell der Gedanke auf „du lieber Gott – WAS müssen wir alles mitnehmen ?“

          Hier ist alles gut gegangen, wir konnten am Spätnachmittag wieder zurück. Aber wenn – wie kürzlich geschehen – so ein Blindgänger gesprengt werden muß, das dann schiefgeht und man u.U. über Tage sein Haus nicht betreten kann, wird einem schon anders zumute.

          Die „Notfalltasche“ mit wichtigen Unterlagen sollte stets griffbereit zur Hand sein.

  13. Bernd Minzenmay Antworten

    Ich habe den Eindruck, dass in Deutschland der gewalttätige Linksextremismus nicht nur wohlwollend ignoriert wird (schönes Beispiel im „Bundeshauptslam“: Rigaer Strasse pp.), sondern geradezu gefördert wird. Wie sonst konnte der Bundespräsident Walter Steinmeyer (zum 80. Geburtstag der Regisseurin Margarethe von Trotta) schreiben: „Mit der Ihnen eigenen Handschrift ermöglichen Sie neue Sichtweisen, insbesondere auf große Frauen der Weltgeschichte, die sich den Brüchen und Zumutungen ihrer jeweiligen Zeit mit großer Intelligenz, persönlicher Stärke und einem ausgeprägten Willen zur Veränderung der gesellschaftlichen als auch politischen Verhältnisse stellen. Sei es das Leben von Gudrun Ensslin, Rosa Luxemburg (pp.) … – allen diesen Frauen und vielen anderen haben Sie unvergessliche filmische Porträts gewidmet“.
    Gudrun Ensslin?? Eine von einem deutschen Gericht verurteilte 4-fach Terrormörderin?? Kein Staatsanwalt zeigte diesem Herrn die Grenzen, kein Politiker der „Demokratischen Mitte“ hat seinen sofortigen Rücktritt gefordert.
    Aber dieser Herr passt gut zum heutigen politischen Deutschland. Er ist sein idealer Repräsentant!
    Aber das ist nur die eine Absurdität in Deutschland. – Die andere dazu passende ist die wohlwollende Duldung des politischen Islamismus in Deutschland mit seinem Hass auf alles „Westliche“. Wie sonst konnte es mehr als 2 Jahrzehnte dauern, bis die Al-Quds-Moschee, Herberge der extremen Hassprediger in Hamburg, die Brutstätte der Anschläge vom 11 Sept. 2001, in der samt und sonders die Herren Mohammed Atta u. Co. aufgehetzt und ausgebildet wurden geschlossen wurde?
    Das ist nicht nur Kontrollverlust. Das ist Absicht! Deutschland – ein Land mit solchen Strukturen – ist nicht nur „Failed State“, es stellt damit, wie sich gezeigt hat, eine erhebliche Gefahr auch für anderer Länder dar.
    Wenn ich aktueller Präsident der Vereinigten Staaten wäre, würde ich von Deutschland Reparationen in Milliardenhöhe für die Anschläge vom 11. September 2001 verlangen.

    • S v B Antworten

      Hallo, lieber Herr Minzenmay,

      wie recht Sie doch wieder haben! Auch ich war ob der Aufzählung Steinmeiers total schockiert. Ob er sich die Rede vorher überhaupt durchgelesen oder doch blind stammlinken Redenschreiber vertraut. hat? Dass ihm Gudrun Ensslin kein Begriff sein könnte, wagt wohl niemand ernsthaft zu behaupten. Mit vielen anderen fiebere ich schon jetzt dem Mai 2026 entgegen. Deutschland sehnt sich so sehr nach einem klugen, weltgewandten, reifen, neutralen, allen Bürgern des Landes warmherzig zugewandten, verständnisvollen Präsidenten, der sich nach Amtsübernahme vordringlich seiner zunächst größten und wichtigsten Aufgabe widmet, nämlich die tiefe, unselige und schmerzhafte Spaltung der deutschen Gesellschaft zu heilen. Sie klafft schon viel zu lange. Ob sich wohl ein geeigneter Kandidat für diese so wichtige, vielleicht alles entscheidende Aufgabe finden lässt…? „Ein zweiter Frank-Walter Steinmeier“ sollte es, ja darf es, jedenfalls nicht sein. – Herzlichen Gruß nach Bella Italia!

      PS: Ihnen und den Ihren wünsche ich (ganz schnell noch) ein gutes und vor allem auch gesundes Neues Jahr!

      • B. Minzenmay Antworten

        Hallo liebe Frau Svb.,
        Wetten: Karin Priem (1. Frau, wegen der Quote, 2. CDU wegen der Mehrheitsverhältnisse, und 3. links, wegen der „demokratischen Mitte“; einziger Nachteil: mosaischen Glaubens). Aber schauen Sie sich doch mal an, wer selbst auf der räääächten Seite der „Demokratischen Mitte“ den Ton angibt: die Gemäßigten: Hendrik Wüst, Armin Laschet pp., die anderen – nicht mehr gemäßigten neben Karin Priem – : Daniel Günther, Kai Wegener usw., und Hoffnungsträger, leider aber Grossmäuler mit nicht eingehaltenen Versprechungen wie Carsten Linnemann und Friedrich Merz, die wenn’s darauf ankommt, ihre Oma verkaufen, um weiter an den Pfründen zu hängen.
        Zur Situation in Deutschland: Bin gerade beim Zappen auf einem der deutschen Nachrichtenkanäle hängengeblieben: Das waren in Berlin ja gar keine Linken und auch keine Terroristen. Das waren (öffentlich geadelte) „Aktivisten“!! Erinnert mich an meine Studienzeit damals. Da durfte auch nicht von Mörderbande und Linksterroristen gesprochen werden. Das war die „Bader-Meinhof-Gruppe“. Also: habe ich mit meinem obigen Diskussionsbeitrag recht oder habe ich recht?
        Und nochmal zurück zum „Bundeshauptslum“: Zumindest bis vor kurzer Zeit, wahrscheinlich heute noch (ich krieg das hier in meiner letzten Heimat nicht mehr so richtig mit) sorgten Mitarbeiter der Stadtverwaltung Berlin für Ordnung im „Görli“: sie haben mit Sprühfarbe Quadratmetergrosse Flächen kenntlich gemacht, damit Revierkämpfe der mit verbotenen Drogen handelnden Fachkräfte, die eine schwere Jugend hatten und auf der Überfahrt zusätzlich traumatisiert worden sind, vermieden werden.
        Ehrlich gesagt: Wenn‘s um Respekt geht, hat bei mir sogar „the Donald“ die Nase vorn vor Leuten wie den Repräsentanten der Berliner Landesregierung und Herrn Wegener.
        VG aus Bella Italia,
        B. Minzenmay

        • Klaus Kelle Antworten

          …leider aber Grossmäuler mit nicht eingehaltenen Versprechungen wie Carsten Linnemann und Friedrich Merz, die wenn’s darauf ankommt, ihre Oma verkaufen, um weiter an den Pfründen zu hängen.

          Einspruch Euer Ehren!

          Carsten Linnemann hat genau das gerade nicht getan, sondern auf Pfründe verzichtet. Aus meiner Sicht war das ein sehr kluger Schachzug von ihm…

          • H.K.

            Und welcher kluge Schachzug zeichnet Friedrich Merz aus ?

          • H.K.

            Bei Carsten Linnemann wissen Sie es doch auch !

            Außerdem: als allzeit bestens informierter Mann vom Fach …

          • Bernd Minzenmay

            Lieber Klaus Kelle,
            Einspruch zurückgewiesen!
            Zugegeben, Carsten Linnemann ist seit Wolfgang Bosbach – eigentlich – einer der letzten mit den Genen der CDU, wie sie ehedem vor dem auf Links-Krempeln durch Frau Merkel war.
            Aber: Nur deshalb mit anderen Parteien, egal welcher Couleur, nicht zu reden, nur weil das „die da“, also von mir willkürlich erklärte Parias, sind, ohne Rücksicht auf Inhalte, vor allem inhaltliche Übereinstimmungen mit grundsätzlichen eigenen Vorgaben, das ist schon ein geistiges Armutszeugnis ohnegleichen. Carsten Linnemann ist leider auch der entschiedenste Verfechter der „Brandmauer“. Lieber schluckt er 80 % der entgegengesetzten Vorgaben der „anderen demokratischen Parteien“ von SPD über Grüne bis Linke, gekrönt durch eine Verschuldungsorgie (gegen alle seine vorherigen Wahlversprechen) ohnegleichen – als zu versuchen durchaus mögliche 80 % der eigenen Wahlversprechen durchzusetzen, zumindest mit einer Anfrage bei der verbliebenen weiteren Partei im Spektrum des Bundestags. – Gut, wenn diese zB auf ihrer Putin-Affinität verbleiben sollte, dann war’s das; aber ich hab’s wenigstens versucht, ich weiss es jetzt und hab‘ jetzt ein reines Gewissen. Aber „aus Prinzip“ miteinander erst gar nicht zu reden – auch wenn möglicherweise dabei „das Richtige nicht falsch sein kann, nur weil es die Falschen“ ebenfalls wollen, ist nur noch „dumm und töricht“.
            Die von mir nach ihrem Programm gewählte Partei ist mein Interessenvertreter. Sonst hätte ich sie nicht gewählt. Und wenn ich als Anwalt bei meinen Mandanten auch so verfahren wäre, wie die CDU mit Carsten Linnemann nach der Regierungsbildung, hätte mein verfehlter Stolz mich vor lauter berechtigten Regressen um Hab und Gut gebracht.
            Nur gut, dass in der Politik die Uhren anders ticken und meine Karriere da gesichert ist, solange meine Partei, egal auf welchem Schlingerkurs „immer Recht“ hat und ich nur das mache, was meine Partei von mir erwartet!

          • Klaus Kelle

            So we agree to disagree, lieber Herr Minzenmay!

            Wenngleich ich natürlich vieles von dem teile, was Sie hier schreiben. Aber der entscheidende Punkt ist für mich der, den Sie mit den „Genen“ von Linnemann umschreiben. Ich kenne und schätze ihn seit rund 15 Jahren, und wenn ich mich mit ihm über politische Themen unterhalte, dann finde ich mich in dem wieder, was er denkt. Und als Generalsekretär der Regierungspartei CDU muss er eine eigene Meinung haben, aber das ist in seinem Job nicht das erste. Da muss er den Laden zusammenhalten. Da muss er unbedingt loyal gegenüber seinem Boss sein. Dafür ist das Amt des GS da, nicht für Selbstverwirklichung.

            Also, der politische Kompass bei Carsten Linnemann ist in Ordnung, seine Haltung – die Sie richtig beschrieben haben – zu AfD und Brandmauer halte ich für strategisch falsch, verstehe aber, warum sie das machen. Viele nehmen ja nur den Taschenrechner zur Hand und sagen dann: seht her, das ist doch eine Mehrheit jenseits von Links!

            Aber so läuft Politik nicht (wie Sie wissen)

            Die Haltung der AfD zu Europa ist schon schwierig für die Europapartei CDU (CSU). DEXIT? No way. Für die Union und auch für mich persönlich. Aber auch in der AfD weiß man das. Eine vollständige Sanierung des Ladens in Brüssel, da könnte man sich auf viele Dinge einigen, zumal ja im EU-Parlament Rechte und EVP nicht nur miteinander reden, sondern auch immer mal zusammen abstimmen.

            Wir sollten allerdings nicht aus den Augen verlieren, dass die große Fraktion der europäischen Rechten die AfD-Delegation nicht aufgenommen hat, so dass die da eine eigene Fraktion gründen musste. Darüber sprechen wir – auch hier – viel zu wenig, und das ist schade.

            Das hängt nämlich mit dem entscheidenden Punkt zusammen: Russland und dem Ukraine-Krieg. Das was die AfD – nicht die Partei als ganze aber Vorturner wie Chrupalla, Münzenmeier, Keuter, Moosdorf und weitere – dazu absondert, das ist das absolute No Go. Auch für rechte Polen, rechte Italiener und sogar rechte Franzosen. Das sind nämlich polnische Patrioten, italienische Patrioten und französische Patrioten und nicht die Handlanger eines Kriegsverbrechers in Moskau.

            Austritt aus der EU, Austritt aus der NATO, die Ukrainer verrecken lassen – nie im Leben wird die Union da mitmachen, und in aller Bescheidenheit: ich auch nicht.

            Deshalb pflege ich trotzdem weiter ständig Kontakt mit AfD-Abgordneten und auch einfachen Mitgliedern, überhaupt kein Problem – für die nicht und für mich nicht. Aber der Westen als Gemeinschaft freier Gesellschaften in Europa, zusammen mit den USA und Partnern in aller Welt- das ist für mich nicht verhandelbar.

            Klaus Kelle

          • Bernd Minzenmay

            So we agree to disagree ?
            Naja. Wir sind uns ganz sicher einig über die „no goes“, die Sie im Einzelnen aufführen.
            Aber: ob die AfD am Ende bei den „no goes“ nicht doch „nur mit Wasser kocht“, wenn sie die Chance hätte, Themen, die jedenfalls für die grosse Mehrheit ihrer Mitglieder viel wichtiger sind, zusammen mit der CDU durchzusetzen, – die Themen, die genau auch die CDU durchsetzen will: Das kriegen Sie doch erst raus, wenn Sie mit „denen da“ auch sprechen. Alte Weisheit: nur sprechenden Menschen kann geholfen werden. Nicht bockigen sprachlosen Kindern. Und was dann, wenn auf einmal die Erkenntnis eintritt, dass die AfD gar nicht so das Monster ist, wie es an die Wand gemalt wird? Weil sich ihre Minderheit, die mit den no goes, nicht gegen die pragmatische Mehrheit durchsetzen kann? Vielleicht genauso wie das bei den Fratelli in Italien gelaufen ist?
            Und eines dazu haben Sie entscheidend übersehen: Wenn die AfD in Bezug auf die erwähnten no goes tatsächlich (wider Erwarten!) unnachgiebig bleiben sollte, dann hat sie die Hose sowas von runter, dass sie mit der Halbierung ihrer Prognosen nach Hause gehen kann. Denn den harten Tobak der AfD wollen die Leute nicht, die Leute wollen aber, dass sich die Migrationskatastrophe nicht verschlimmert, sondern sie wollen sie gelöst haben, sie wollen ihre Steuern nicht wahllos im In- und Ausland verplempert sehen, keine Parallelregierung aus ihren Steuergeldern fett gemästeten linken NGO’s, die unsere Wirtschaft und ihren Wohlstand herunterziehen, keine linksideologischen Bevormunder durch öff. rechtliche, von ihnen zwangsfinanzierte Sender und und und … . Genau das aber will die AfD mit einigem Nachdruck. Und die CDU will das auch. Sagt sie.
            Also:
            1. „tear down this wall“
            2. Sprechen
            3. Entweder es passt. Oder es passt nicht.
            4. Aber dann wissen wir es wenigstens, haben endlich Klarheit und wir irren nicht länger im mystischen Nebel.
            Apropos Wolfang Bosbach: Der hätte seine Oma niemals verkauft. Der wäre konsequent geblieben!

    • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

      Zu Frank Walter Steinmeier fällt mir „Feine Sahne Fischfilet“ ein. Hat er so wenig Durchblick oder ist er zu faul, die Reden seines Schreibers durchzulesen?

      Aber der Vorgänger Christian Wulff steht seiner Unbedarftheit nicht nach. Er verkündet landauf landab, daß der Islam zu Deutschland und die Moschee ins Stadtzentrum gehört. Und dafür wird der sogar noch fürstlich honoriert!

      • H.K. Antworten

        Es wird höchste Zeit und sollte angesichts überaus klammer Staatskasse selbstverständlich sein, daß diese unnützen Privilegien mit lebenslanger Blaulichteskorte, Panzerlimousinen und Bodyguards, Büro mit zahlreichen Mitarbeitern und Pension in schwindelerregender Höhe ein Ende haben.

  14. Angelika Antworten

    Interessant ist ja, wie sich das Verhalten der Herrschenden etwas ändert. Es ist jetzt in den Medien. Immer noch hinter Venezuela, aber immerhin. Und der OB von Berlin fühlt sich genötigt, sich öffentlich zu zeigen. Und er spricht jetzt „ganz scharf“ von Linksterrorismus. (Ich vermute, die Täter bewegen sich in der gleichen Blase, in der sich auch die Progressiven von Berlin bewegen.)
    Im Grunde geben ihnen die alternativen Medien und sozialen Netzwerke die Möglichkeit, Feedback außerhalb ihrer Blase zu bekommen.
    Würden sie das erfolgreich unterbinden (was sie natürlich wollen), würden sie vermutlich noch mehr in ihrer Blase leben. Und es könnte sein, dass ihnen das langfristig mehr schadet.

  15. GJ Antworten

    Heute ist der 3. Tag ohne Strom bei Minusgraden. Naturwissenschaftliche Gesetze sind Leuten wie Wegener mutmaßlich fremd. Daß ohne Strom nix aus der Steckdose kommt, der Aufzug und kein strombetriebenes Ding mehr funktioniert, die Heizung ausfällt, soweit denken die aktuell. Doch die Kausalkette geht gnadenlos weiter. Die Temperaturen in den Stromkosten Häusern sinkt stündlich. Die Wasserrohre frieren auf, wenn das Wasser darin gefriert ( Physik, Aggregatzustände, Volumen, Druck…). Bevor das passiert, muss in jedem betroffenen Haus der Haupthahn zugemacht und die Leitungen inkl. Heizkörper entleert werden. Dann gehen weder Wasserhähne, Duschen noch
    Klospülungen. Wer das Wasser nicht ordnungsgemäß abstellt und die Leitungen frieren auf -da zählt keine Versicherung! Wenn Menschen aus Angst vor Plünderungen in der Wohnung bleiben, dann wird das spätestens ohne Wasser und Klo nicht mehr gehen. Nun, sie können natürlich Mineralwasser im Nachbarbezirk kaufen und in die Wohnung schleppen. Sie können ihre Notdurft in einen Putzeimer entrichten, sie können Ravioli auch kalt aus der Dose essen. Gegen Kälte können Sie Zumba machen. So richtig eng wird es mit kleinen Kindern und pflegebedürftigen Menschen. Und wenn gewaltbereite Plünderbanden die Türen einschlagen, können Sie sich mit dem Schrubber und Nudelholz wehren. Und wenn nach 5, 6, 7 Tagen Strom da ist? Dann sind die Wasserleitungen gefroren und man kann nicht einfach die Leitung aufdrehen. Die müssen erst frostfrei sein. Wann wird es denn wieder wärmer draußen? Das dauert noch eine ganze Weile… Und die Reparatur zigtausender Schäden? In Berlin? Von welchem Geld? Eine Freundin in Berlin wartete monatelang auf die Reparatur eines vereinzelten Wasserschadens im Mietshaus. Nur mal so.

    • H.K. Antworten

      Was regen Sie sich eigentlich so auf ?

      Hätten die Berlinernden es gemacht, wie schon vor Jahren von unserer damaligen obersten Diplomatenden vorgeschlagen und den Strom im Netz gespeichert, hätten sie heute und diese Woche keine kalten Wohnungen …

      Von daher: selbst Schuld !

      • gerd Antworten

        Aus Regierungskreisen wurde nun bekannt, dass J. Spahn für die zu erwartenden nächsten Stromausfälle Vorsorge getroffen hat: Er kaufte für 15 Milliarden Euro Steckdosen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert