Das fangen sie nie wieder ein… warum Kai Wegner im September abgewählt wird

Politiker, die den Alltag nur verwalten, braucht kein Mensch.

In unserem wirklich sympathischen Nachbarland Belgien dauerte die Bildung einer neuen Regierung nach der Parlamentswahl mal 541 Tage – von Juni 2010 bis Dezember 2011. Und wissen Sie was? Die Welt ist nicht untergegangen und nicht einmal Belgien.

Besser noch: Während Belgien keine Regierung hatte seinerzeit stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2010 um 2,7 % und 2011 um 1,8 %. Damit lag Belgien über dem Durchschnitt der Eurozone. Und die Arbeitslosenquote sank.

Unsere westlichen Staaten sind in den vergangenen Jahrzehnten so gut durchstrukturiert worden, dass der Laden auch mal eine Zeit lang läuft ohne die regierende Exekutive. Dafür gibt es viele Beispiele, die Metropole Berlin gehört leider nicht dazu. Aber dazu komme ich gleich…

Die politischen Köpfe an der Spitze werden nämlich dann wirklich relevant, wenn die Gemeinschaft, wenn der Staat und seine Bürger, in ernsten Schwierigkeiten stecken. Dann zeigt sich, wer etwas drauf hat, dann wissen die Bürger, auf wen sie vertrauen können, wenn es ernst wird. Und dann wählen sie auch entsprechend, wenn sie das nächste Mal zu den Urnen gerufen werden.

Hamburgs einstiger Innensenator Helmut Schmidt (SPD) ist dafür ein Paradebeispiel

Als die größte deutsche Hafenstadt 1962 von einer verheerenden Flutkatastrophe heimgesucht wurde, übernahm er die gesamte Führung, obwohl er dafür in diesem Ausmaß kein Mandat hatte. Er machte einfach, handelte schnell und entschlossen, rief die Bundeswehr zur Hilfe und sorgte durch seine Entscheidungen dafür, dass das Schlimmste verhindert werden konnte. Die Leute haben ihm das gedankt danach, und sie brachten den kühlen Hamburger mit der – wie alle dachten – „Prinz-Heinrich-Mütze“ bis ins Bundeskanzleramt, auch wenn er tatsächlich zeitlebens eine „Elblotsenmütze“ vom Hamburger Mützenmacher Eisenberg trug. Aber das ist eine andere Geschichte…

Gerhard Schröder, auch einst Bundeskanzler von den Sozis, hatte bei der Bundestagswahl 2002 keine Chance und nutzte sie.

Alle Umfragen prognostizierten einen deutlichen Vorsprung des Unions-Kandidaten Edmund Stoiber von der CSU.

Doch dann gab es im August das Elbe-Hochwasser, eine Jahrhundertflut

Und alles änderte sich, weil Schröder diesen unglaublichen Machtinstinkt hat.

Viele von Ihnen werden sich noch erinnern: der Bundeskanzler kurz vor der Bundestagswahl mit Gummistiefeln und Regenjacke der Bundespolizei im Katastrophengebiet rund um Grimma.

Der Macher, der da ist, wenn seine Leute in Not sind. Der Hilfe zusagt, Hände schüttelt, Zuversicht verbreitet. Niemand werde allein gelassen mit seinen Nöten. Schröder versprach unbürokratische Unterstützung und verschob geplante Steuersenkungen, um den Wiederaufbau zu finanzieren. Seine Entschlossenheit steigerte seine Popularitätswerte massiv und spülte ihn später erneut ins Kanzleramt.

Und Edmund Stoiber? Der war in Urlaub und maulte von dort aus über all das, was Schröder angeblich falsch mache. Das kommt nicht gut an beim Wahlvolk.

Man könnt noch viel erzählen zu diesem Thema. Über Helmut Kohl etwa, der zwar den Fall der Mauer nicht ausgelöst hat, aber als sie dann fiel und der „Mantel der Ge’chichte“ wehte, beherzt zugriff, seine Polen-Reise sofort abbrach, um nach Berlin zu eilen. Und dann wagte er es auch noch – unerhört – abends mit seiner ersten Frau Hannelore einen Zehn-Punkte-Plan zur Einheit zu verfassen, ohne den Koalitionspartner oder andere Staatschefs zu fragen. Er machte es einfach, und das lieben die Leute.

Natürlich gibt es auch Negativbeispiele, etwa den CDU/CSU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet, der wie der sichere nächste Bundeskanzler aussah, bevor erneut eine Flutkatastrophe, dieses Mal im Ahrtal, über die Menschen hereinbrach.

Zwar reiste Laschet hin, war ja auch nicht weit von seiner Heimatstadt Aachen entfernt, aber dann lachte er im Hintergrund fröhlich über den Scherz eines Parteikollegen, während Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vorne vor Fernsehkameras den Opfern der Hochwasserkatastrophe mit ernster Miene sein Mitgefühl aussprach.

So etwas fangen Sie nie wieder ein. In diesen fünf Sekunden hat Laschet die Bundestagswahl verloren, da können sie Reden halten und Plakate kleben, so viel sie wollen.

Damit kommen wir zu Berlins sogenanntem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner

Der ist auch von der CDU und beherrscht den Umgang mit den Menschen ganz offensichtlich auch nicht, wie wir am Wochenende in Zehlendorf erleben konnten.

Im Berliner Südwesten haben linksradikale Vollpfosten mit einem Anschlag 45.000 Haushalte vom Strom abgeschnitten. Dummes Pack, das Revolution auf Kosten frierender Menschen spielt. Es lohnt sich nicht über deren Beweggründe und „Erklärungen“ auch nur ein Wort zu verlieren. Finden, festnehmen, einsperren!

Aber da ist jetzt eine dramatische Situation in Berlin, und man fragt sich, wo ist eigentlich der Regierende?

Erstmal wäre es seine Pflicht, in Zeiten der Not für seine Bürger sichtbar zu sein. Und dann – für Politiker nicht ganz unwichtig – findet am 20. September eine Abgeordnetenhauswahl in Berlin statt.

Der linksterroristische Anschlag auf Kabel an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal zum Kraftwerk Lichterfelde sorgte seit dem frühen Samstagmorgen für den Stromausfall, von dem 45.000 Haushalte, aber auch mehr als 2200 Unternehmen waren direkt betroffen. (Inzwischen konnten 14.000 Haushalte und 500 Gewerbekunden wieder angeschlossen werden, teilt Stromnetz Berlin vorhin mit)

Aber die Wut über das Versagen des Regierenden Bürgermeisters ist groß

Denn der war am Samstag nicht vor Ort zu sehen, er war nicht bei den Menschen, die in ihren Wohnungen in der Kälte saßen, kein Licht hatten und kein warmes Essen. AfD-Politiker kochten nebenbei ihr trübes Süppchen und brachten angebliche Zusammenhänge zwischen Berlinern in Not und Notstromaggregaten, die in die Ukraine geliefert würden, in Umlauf. Populismus der übelsten Art, aber den Kreml freut’s bestimmt…

Zurück zu Wegner: Der trat dann Sonntag vor die Kameras und machte – wie ich finde – alles noch schlimmer.

Er sei nicht untätig gewesen, habe im Büro gesessen, das zweifellos gut beheizt war, und ganz doll viel telefoniert, um Hilfe zu organisieren. An der ersten Sitzung des Krisenstabes hat er aber angeblich auch nicht teilgenommen, weil er noch in Urlaub war, wird im Netz kolportiert. Ob das stimmt, kann ich jetzt (noch) nicht sicher behaupten.

Aber die Not der Menschen und die – in Berlin wundert das niemanden – lahmarschige Politik macht die Leute wütend, wie lange nicht mehr.

Zwei alte Leute mit Pflegegrad 4 und 5 hätten die Nacht in einer Turnhalle verbringen müssen, berichtet die „Welt“ heute Morgen. Und auf X ist ein wütender Mann im Video zu sehen, der Wegner direkt vorwirft, sich nicht genügend um eine ausreichende Notversorgung zu kümmern. „Sie haben ein Haus. Das hier sind alte Menschen. Das ist nur widerlich“, schimpft der Mann. Und: „Das ist doch unfassbar. Was ist los in dieser Stadt, Herr Bürgermeister?“ „Wieso schläft ein Mann eine Nacht in dieser Halle, der hat einen hohen Pflegegrad (…) Ich habe so einen Hals, wie man hier mit alten Menschen umgeht.“

CDU-„Stadtoberhaupt“ Wegner zeigt Verständnis und entblödet sich nicht, vor laufenden Kameras zu sagen: „Wer möchte das schon gern, bei diesen Temperaturen ohne Wärme, ohne Strom zu sein?“

Ja, und wer möchte schon gern solch einen empathielosen Mann weiter an der Spitze der deutschen Hauptstadt haben?

Ich heiße Kelle und nicht Nostradamus, wie Sie wissen. Aber ich sage Ihnen voraus: Kai Wegner wird im September abgewählt. Und das ist auch richtig so. Selbst schuld.

Und als Mann vom Fach mit viel Erfahrung in Sachen politischer Kommunikation frage ich mich ernsthaft, was all die Berater und PR-Experten und Pressefuzzis rund um unsere Top-Politiker beruflich machen. Ihren Job jedenfalls nicht.

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Dieser Artikel wurde 61 mal kommentiert

  1. Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

    Meine Vermutung ist, daß Wegner schlichtweg gelogen hat. Ich glaube ihm nicht, daß er zu Hause war und sich gekümmert hat. Irgendetwas hat ihn daran gehindert, vor Ort zu sein.
    Die Quittung wird er dafür bekommen.

    Aber wer wird bei der Abgeordnetenwahl vom Versagen des Regierenden Bürgermeisters profitieren? Ich fürchte, es wird Die Linke sein, genau die Partei, die den Verursachern des gewaltigen Stromausfalls sehr nahe steht. Damit würde Berlin einen weiteren Schritt auf den Abgrund zu gehen.

  2. H.K. Antworten

    Allein der Titel macht noch keinen wirklich guten Amtsinhaber.
    Das gilt für den „Regierenden Bürgermeister“ genau sowie für den „Bundeskanzler“ …

    Im Übrigen macht auch bei der Bundeswehr ein Dienstgrad nich lange keinen vernünftigen, guten Vorgesetzten.

    „Respekt“, „Ansehen“ und „Achtung“ sind kein Anspruch, man muß es sich verdienen.

  3. GJ Antworten

    So ist das, lieber Herr Kelle. Als 2015 die Flüchtlingsflut über uns hereinbrach, hatte ich einen alten anzugtragenden CDU-Kommunalpolitiker zum Chef, der kurz vor seiner sicheren A13-Pension noch 1 Jahr verlängert hatte, um noch mehr Kohle abzugreifen und sich einen vermeintlich ruhigen Restlenz zu machen. Während das Bodenpersonal ohne Pausen unter chaotischsten Bedingungen schuftete, ging er täglich in aller Ruhe mittags nach Hause zu seinem Frauchen, um diverse Hausmannskost zu speisen und seinen Verdauungsspaziergang mit Hund zu absolvieren, bevor er 2 Stunden später wieder auftauchte. Er schloss sich zuweilen in seinem Büro ein, machte früh Feierabend, um seine ehrenamtlichen Pöstchen zu pflegen. Wenn es brannte – Totalversagen, Gelaber, Hände in den Hosentaschen. Als wir die größten Sporthallen zur Unterbringung und Versorgung in Rekordzeit umfunktionieren
    mußten, war er in Urlaub und nicht erreichbar. Die, die praktisch/logistisch/menschlich was drauf hatten, wuppten den Laden. Daraus erwuchs die Personalentscheidung für die künftige Amtsleitung. Ein stabiler kräftiger Mann Ende 30, der mehrfach in Afghanistan Dienst getan hätte und gelernt hatte, Verantwortung zu tragen für seine Leute, sie zu befehligen und nicht rumzulabern. Und er lief mindestens eine Runde mehr, als er von seinen Leuten verlangte. Dieser neue Chef war vom Dienstgrad zu Anfang unter mir und hat uns – zurecht – in der Zwischenzeit deutlich überholt. Zum Ausgleich trainierte er die C-Jugend des örtlichen Fußballvereins, statt in irgendwelchen Hinterzimmern parteipolitische Postensschiebereien auszuhecken. Solche Leute braucht es.

    • Klaus Kelle Antworten

      Amen!

      Nur die kleine Anmerkung: das ist allrdings nicht CDU-immanent, das ist Parteibuchkarriere-immanent…

      Außer natürlich bei der AfD, die sind gaaaaanz anders….

  4. GJ Antworten

    Was die Elbflut und den Führungscharakter von Helmut Schmidt anbetrifft, so hat man diesen auch gegenüber der RAF gesehen. Mit Terroristen machte er keine Deals, opferte im staatspolitischen Interesse Hans-Martin Schleyer, weil er sich nicht erpressen ließ. Bei der Landshutentführung trug er die Verantwortung und ging All-In. Ein Kapitän, der auf der Brücke war und standhaft blieb. Sein Elblotse (Prinz Heinrich) war legendär. Als ich mit meinem Mann erstmals in Hamburg war, wollte er unbedingt in die Steinstraße – damals wußte ich nicht, warum. Er betrachtete ausgiebig das Schaufenster des Geschäftes mit der Hausnummer 21. Leider war der Laden zu. Vor unserem nächsten Hamburgaufenthalt hatte ich mich informiert. Über das Geschäft von Lars Küntzel, Inhaber der Traditionsmanufaktur des Walter Eisenberg. Von dort stammte der Elblotse von Helmut Schmidt. Unser Weg führte erneut dorthin, diesmal zur Öffnungszeit. Herr Küntzel nahm sich viel Zeit und nach gut einer Stunde war mein Mann stolzer Besitzer eines dunkelblauen Elbseglers. Ich erinnere mich noch sehr gut, wie wir auf einer Bank am Elbufer saßen, er mit Elbsegler und Pfeife, und Schiffe guckten. Wenn wir an Nord- oder Ostsee fahren, wo es uns regelmäßig seitdem hinzieht, ist der Elbsegler stets an Bord. Bei unserem letzten Hamburgaufenthalt waren wir auf dem Friedhof in Ohlsdorf, wo Helmut und Loki begraben wurden. Ein ganz normales schlichtes Grab ohne Schnickschnack. Jedes Mal, wenn ich den Elbsegler in unserem Wohnzimmer ansehe, denke ich an diese Geschichten.

    • H.K. Antworten

      Was wünscht man sich heute einen kantigen Helmut Schmidt zurück !

      „Kernig – knackig – norddeutsch“ …

      • Achim Koester Antworten

        @H.K.
        Qualifizierte Führungskräfte wie Helmut Schmidt kommen nicht wieder, leider. Junge Politiker, die das Zeug dazu hätten, werden frühzeitig weggemobbt, damit ja nicht die Parteilinie gefährdet wird. Vorgemacht hat das Angela Merkel, und der Nachwuchs in der heutigen CDU ist keinen Deut besser.

        • H.K. Antworten

          Ich hatte vor ein paar Wochen einen exponierten jungen Unionspolitiker angeschrieben.

          Wissen Sie, was für eine Antwort kam ?

          🤫

  5. EH Antworten

    Ich glaube ja auch, dass Wegner abgewählt wird. Aber nicht wegen des Stromdebakels oder des Unvermögens der Verwaltung, sondern schlicht weil SPD/Grüne und die Linke ohnehin so stark sind. Und da Wegner trotz CDU-Parteibuch eh fröhlich woke-links erscheint, dürfte es für den ein oder anderen seiner bisherigen Wähler ein Leichtes sein, sich ohne schlechtes Gewissen einen Ersatz zu suchen.

    • Gabi Jüngling Antworten

      Stromdebakel? Klingt viel zu harmlos. Das ist der x. linksterroristische Anschlag auf lebensnotwendige Infrastruktur seit 2011, seitdem es diese „Vulkanier“ gibt. Aber die Konzentration der letzten Jahre war stets gegen RECHTS und Finanzierung und Sympathisieren mit Antifa und Co. als vermeintliche Verteidiger von UNSERER Demokratie. Anschläge auf kritische Infrastruktur ist keine linke Folklore. Ich vermisse seit vielen Jahren die klare und konsequente Benennung und effektive Bekämpfung solcher Terrorgruppen, anstatt Rentner und Professoren zu bespitzeln und zu verfolgen wie Herrn Bolz.

      • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

        Der Tagesschausprecher Thorsten Schröder brachte es fertig, vom „mutmaßlichen Anschlag auf das Energienetz“ zu sprechen. Glaubt der etwa an Selbstentzündung von armdicken Stromkabeln?

        • H.K. Antworten

          Zur Ehrenrettung Schröders sollte erwähnt werden, daß die Nachrichtensprecher das ablesen bzw. sagen, was ihnen von der Redaktion vorgeschrieben wird.

          Das war m.W. auch der Grund für den Weggang Constantin Schreibers.

          Von daher: umso schlimmer, wie uns ARD ( und ZDF ) versuchen, hinters Nadelholz zu führen.

  6. H.K. Antworten

    Vielleicht sollte der Regierende dem heutigen Beispiel des Kanzlers folgen und auch seinen Büroleiter „in gegenseitigem Einvernehmen“ zum Teufel jagen.

    Wie im richtigen Leben:

    Wenn man den Stall fliest, wird aus dem Ackergaul ein Vollblutrennpferd !

  7. Angelika Antworten

    „aber dann lachte er im Hintergrund fröhlich“:
    Ich weiß nicht, wie so etwas abläuft. Aber vielleicht spielt es eine große Rolle, ob man die Medien auf seiner Seite hat. Schröder hat 2002 bei dem Hochwasser vielleicht auch mal gelacht. Hätten die Medien das groß gebracht, wäre er auch untergegangen.
    Das Erfolgskonzept von Merkel war ja, dass sie sich sehr gut mit den Medien stellte.
    Und zur Wahl: Vielleicht bringt es der AfD ein paar Prozentpunkte. Aber über 20% kommt sie sicher nicht. Und die 80% machen es unter sich aus, wer mit wem regiert. Vielleicht ist die Linke auf Platz 1 und stellt den Bürgermeister. Oder die SPD oder doch wieder die CDU.

    • Klaus Kelle Antworten

      @Angelika,

      genau so sehe ich das auch. Aber Sie glauben nicht, wie viele Mails ich bekomme, dass im September jetzt die AfD den Berliner Senat stellt und den Regierenden…

      kk

    • gerd Antworten

      „Das Erfolgskonzept von Merkel war ja, dass sie sich sehr gut mit den Medien stellte.“

      @Angelika

      Das Erfolgsrezept von Merkel war die vollkommene Blödheit der ÖR Staatsmedien, die ihren Verstand entweder versoffen oder ab 2015 einfach ausgeschaltet haben und auf jeder Schleimspur der Kanzlerin gefolgt sind.

      Als AfDler wünsche ich meiner Partei das beste, Regierungsverantwortung in Berlin wäre allerdings eine Vollkatastrophe. Wer soll da noch etwas retten? Spontan fällt mir da nur die Die Delta Forces ein. Die sind allerdings in Südamerika gebunden. Die Berliner haben die Anitfa gewählt und können jetzt damit glücklich werden….oder eben nicht.

      • H.K. Antworten

        Der Nachfolger von Kai Wegner wird Ferat Koçak.

        Dann geht es mit Berlin endlich vorwärts und aufwärts – oder so …

        • GJ Antworten

          Kocak, das passt. Die Führungsmannschaft aus rotrot-grün bestünde dann aus einer antisemitischen linksradikalen Person, einer homosexuellen Person und einer Plagiatsperson. Migrationshintergrund und Islam ist auch drin. Wer welche Attribute mitbringt, schauen wir dann mal.
          Janz Berlin is eene Wolke, wa? Perfekt.

          • H.K.

            Und dazu legt der neue Regierende – als Vorbild gilt da Herr Zohran Mamdani in New York – den Amtseid auf den Koran ab – selbstverständlich in einem mit Graffities verschnöderten Berliner U-Bahnhof ab …

            Sein Polizei-Personenschutz besteht dann nur noch aus schwarzhaarigen, vollbärtigen muslimischen „jungen Männern“ – die brauchen dann noch nicht einmal Nachhilfe in Deutsch, sondern könnten sich mit ihrem Chef auf arabisch unterhalten.

            Berlin wird – endlich ! – bunter – „und ich freu mich drauf !“

          • H.K.

            uups …

            Einmal „ab“ zuviel …

            ( Andererseits: „ab“ passt doch irgendwie zu Berlin … )

  8. Frank Schubert Antworten

    Bezüglich der Notstromaggregate findet man bei Tichys vom 04.01.26 genaue Zahlen, wohin deutsche Strom- und Wärmeaggregate geliefert wurden, innerdeutsch sind die Geräte jedenfalls nicht mehr. Eine eiserne Landesreserve scheint ja , nicht sehr überraschend, nicht vorhanden zu sein Dass die AfD-Opposition angesichts der überschaubaren bis fehlenden Versorgung der Bevölkerung hier den Finger in die Wunde sticht und nachfragt, finde ich nachvollziehbar.

  9. Achim Koester Antworten

    Die tatsächliche Macht in diesem Land haben die Medien, allen voran das zwangsweise finanzierte ÖRTV. Versager in der Ampelregierung werden bejubelt, Kritiker vernichtet. Ideologen bestimmen den Kurs und NGOs verschwenden unser Steuergeld an hirnrissige Vorhaben. Wir haben nur deshalb keine fähigen und charismatischen Politiker, weil die schon im Vorfeld den Medien zum Fraß vorgeworfen werden.

  10. H.-J. Pöschl Antworten

    Der letzte, wirklich Regierende, war Eberhard Diepgen.
    Danach kamen, (laut eines Freundes aus Berlin, der es wissen muss) nur noch Pfeifen.
    In den letzten Jahren rot, dunkelrot, grün und nun schwarz/grün und danach voraussichtlich wieder die kommunistischen Welterklärer.
    Der Stadt, einschließlich deren Bürger, ist nicht mehr zu retten.
    Morgen habe ich einen Termin in Berlin und ich bin schon jetzt nervlich angespannt, welche Abenteuer auf mich zukommen.

    • H.K. Antworten

      Nehmen Sie es mit Humor und freuen Sie sich auf die berühmte Berliner Currywurst – und auf die Rückreise !

      🤗

    • gerd Antworten

      @H.-J. Pöschl

      „Morgen habe ich einen Termin in Berlin“

      Fahren Sie mit der Bahn….dann kommen Sie wenigstens nicht an.

      • H.-J. Pöschl Antworten

        Habe ich tatsächlich gemacht, aber Netto-Fahrzeit gesamt 4 Stunden; Brutto-Fahrzeit gesamt 7 Stunden.
        Bin auch nach vielen Jahren wieder mit der Berliner U-Bahn gefahren.
        Vor 4 Monaten auch nach vielen Jahren erstmals wieder mit der Budapester Metro.
        Muss ich Ihnen die jeweiligen Eindrücke erläutern?

  11. H.K. Antworten

    CSU-Innenminister Alexander Dobrindt hat erklärt „der Linksterrorismus ist zurück“.

    Bin ich der einzige, der sich fragt „war der je weg ?“

    Das linksextremistische Treiben geht doch seit Jahren, m.E. ohne ( größere )
    Unterbrechung.

    • gerd Antworten

      Roderich Kiesewetter CDU, hat es jetzt endlich geschnallt. Es waren wahrscheinlich die Russen, die in Berlin den Saft abgedreht haben. Der Grund: Das Bekennerschreiben der Terror Gruppe wäre in einem schlechten Deutsch verfasst.
      Noch Fragen?

  12. Günther M. Antworten

    Dezember 2025 – Berliner Morgenpost:
    Berlin gibt fast eine Milliarde Euro pro Jahr für die Unterbringung Geflüchteter in Hotels aus.
    Die täglichen Fixkosten pro Platz betragen zwischen 40 und 60 Euro, hinzu kommen Ausgaben für Catering und Serviceleistungen.

    Januar 2026 – die stellvertretende Bürgermeisterin von Berlin:
    „Der visitBerlin Partnerhotels e. V., dem über 200 Hotels, Hostels und Pensionen in ganz Berlin angehören, hat seine Mitglieder aufgerufen, Hotelzimmer für vom Stromausfall im Südwesten der Stadt betroffene Berlinerinnen und Berliner zur Verfügung zu stellen.“
    Und:
    „Die Hotelzimmer können bis zur vollständigen Behebung des Schadens und zur Wiederherstellung der Stromversorgung zu Sonderkonditionen
    (ab 70 Euro pro Doppelzimmer inkl. Frühstück)
    gemietet werden.“

      • H.K. Antworten

        Der Mieternund ist sehr hilfreich mit seiner Äußerung zur möglichen Mietminderung.

        Wer eine Mietminderung in einem solchen Fall von Anschlag vornimmt, dürfte mit dem deutlichen Widerspruch seines Vermieters rechnen.
        Mittlerweile wird sogar Baulärm in der Nachbarschaft von diversen Gerichten komplett unterschiedlich bewertet.

        Sollten Mietminderungen in einem solchen, außergewöhnlichen Fall durchkommen, dürfte so mancher Vermieter wohl auf Regressansprüche seiner Mieter mit dem Hinweis, daß der Stromversorger nicht vertragsgemäß geliefert hat, hinweisen. Und die freie Wahl des Stromversorger ist Sache des Mieters.

        Sollten Gerichte zum Nachteil des Vermieters entscheiden, dürfte der zukünftige Wohnungsbau in Berlin deutlich an Fahrt aufnehmen …

      • Günther M. Antworten

        @Klaus Kelle,
        jetzt bin ich ein weng ratlos.
        05.01.2026 – Die JUNGE FREIHEIT titelt:
        „Chaos in der Hauptstadt
        Preiswerte Hotels für Opfer von Strom-Anschlag?
        Jetzt platzt die Giffey-Lüge“

        Tja, bei ARD & ZDF sitzt man (H.K. würde jetzt „Frau auch“ anfügen) bekanntlich in der ersten Reihe.
        Nur, bei wem findet sich denn der brave Bürgersmann Günther M. unmittelbar neben der Wahrheit und auch auf der Höhe der Zeit wieder?
        Mir schwant da was …

        • Klaus Kelle Antworten

          Das ist vom 5. Januar, heute ist der 6. Januar – das ist ein Unterschied, braver Bürgersmann. Wenn Sie aktuell und zuverlässig wissen wollen, was los ist…fragen Sie doch mich!

          • Günther M.

            „…fragen Sie doch mich!“
            Diese Antwort hatte ich als alter Fahrensmann, wo?
            Genau!

            Nur war es mir nicht möglich, unverzüglich zu reagieren – weil:
            der brave Bürgersmann, den echten & wahren Patriotismus praktizierend, erst einmal Schnee geräumt hat, damit seine von ihm geschätzten Nachbarn und weitere liebe Landsleute nicht stürzen und sich dabei den Steiß verkürzen.

          • Günther M.

            Nachtrag:
            Da gibt es einen Merksatz von anderswo (nicht aus Russland):
            „Wenn du einmal nicht weiter weißt, frag‘ einen Deutschen_und_mache das Gegenteil.“
            Frei nach Gerhart Polt:
            „Jaa, jetzt muss ich a’mal sinieren.“

          • Günther M.

            Kein Interesse.
            Ein leistungsstarker, akkubetriebener Schneeschieber mit schwenkbarem Schiebeschild wäre mir lieber – es muss ja nicht gleich eine Schneefräse sein.

          • Günther M.

            Ich spreche von neuwertig mit Garantieanspruch!

  13. H.K. Antworten

    Wie nun zu erfahren ist, besteht nach dem Stromanschlag in Berlin aufgrund des Blackouts wohl Explosionsgefahr für hunderte Wärmepumpen …

    Die Kosten für die Reparatur des Stromnetzes sowie die Folgeschäden an Wasserleitungen etc dürften nicht unerheblich sein und moch so manches Gericht beschäftigen …

    Vielleicht bemüht sich der Senat ja mal etwas mehr als in den letzten zehn Jahren um die Suche nach der „Vulkan“-Terrorgruppe …

  14. Michael Antworten

    „AfD-Politiker kochten nebenbei ihr trübes Süppchen und brachten angebliche Zusammenhänge zwischen Berlinern in Not und Notstromaggregaten, die in die Ukraine geliefert würden, in Umlauf. Populismus der übelsten Art, aber den Kreml freut’s bestimmt…“

    Herr Kelle, das ist leider unterste journalistische Schublade und dazu noch schlecht recherchiert. Ihr Freund und Berufs-Kollege Boris Reitschuster vertritt diesbezüglich eine andere, deutlich nachvollziehbarere Ansicht.
    Auf der Web-Archivseite des Bundes (das Internet vergisst nicht!!) befindet sich der klare Hinweis, das über 400 weitere Notstromaggregate über das THW an die Ukraine gehen sollen. Dieser Beitrag wurde vor wenigen Tagen vom Bund gelöscht (Hadmut Danisch berichtete darüber). Und das, obwohl diese Anzahl prima in Berlin eingesetzt werden können und auch müssen! Über 100 weitere Aggregate hat die Ukraine bereits in den vergangenen Monaten erhalten.
    Warum das jetzt dem Kreml zur allgemeinen Erheiterung dienen soll, bleibt vermtl. Ihr Geheimnis. Aber das sinnbefreite Bashing einer vernunftorintierten, volksnahen und demokratischen Partei wie der AfD schien mal wieder im Vordergrund zu stehen. Schade und voreingenommen dazu.

    • H.K. Antworten

      Nach verschiedenen Pressemitteilungen wurden allein im Dezember 2025 über 470 Notstromaggregate in die Ukraine geliefert, insgesamt angeblich bisher 1700 ALLEIN vom THW Deutschland.

      KANN man machen, ist auch m.E. richtig.

      Bedeutet aber, daß gleichzeitig Ersatz virhanden bzw. zumindest bestellt werden muß …

    • Klaus Kelle Antworten

      @Michael,

      ich kenne das hier schon, dass jede Kritik an der AfD grundsätzlich als Sakrileg gesehen wird. Die AfD ist immer nur ganz toll und auch nie demagogisch. Und wehe, man kritisiert die AfD mal…

      In meinem Beitrag geht es im Grunde ja nicht um die AfD. Und man kann und muss auch kritiseren, dass die deutsche Hauptstadt vollkommen unfähig ist, für solche „Ereignisse“ vorzusorgen.

      Aber das hat NULL und NICHTS mit der Ukraine-Hilfe und den Notstromaggregaten des THW zu tun, die ja nicht aus Berlin kommen, sondern aus verschiedenen Bundesländern und direkt über die Bundesregierung organisiert wurden.

      Aber warum wird da von AfD ein Zusammenhang ausgerechnet mit der Ukraine-Hilfe konstruiert? Das wäre mal eine interesannt Frage…

      Klaud Kelle

      • H.K. Antworten

        Sorry,

        aber wenn aus DEUTSCHLAND über 1700 Notstromaggregate in due Ukraine gexvhickt werden und nach einem Stromausfall, aus welchem Grund auch immer, hierzulande alte, kranke, pflegebedürftige Menschen frieren müssen, dann hat das NICHTS miteinander zu tun ???

        Nicht Ihr Ernst, oder ?

        Und mit der AfD hängt all das nun wirklich herzlich wenig zusammen – außer daß ein ( vernünftiger ) zuständiger Politiker von „denen da“ hoffentlich nicht so blöd wäre, weggegebene Notstromaggregate nicht umgehend zu ersetzen.

        Aber die sind ja alle damit beschäftigt, dem „Kreml-Tyrannen“ auf den Knien zu „huldigen“ …

        Man(n) kann‘s mit dem Bashing auch übertreiben …

        • Klaus Kelle Antworten

          Sie haben vergessen zu erwähnen, dass Merz unbedingt weg muss wie sonst immer…

          Wenn es in Berchtesgaden irgendwo brennt und der Feuerwehrwagen dort hat eine Reifenpanne, und in Bullerbü brennt es gleichzeitig und die haben zwei Löschfahrzeuge, ist das dann ein Skandal? Verbreitet die AfD dann Kacheln im Netz über die armen Feueropfer in Berchtesgaden, die um Hilfe rufen und niemand kommt, obwohl in Bullerbü 2 Fahrzeuge rumfahren?

          Das ist das gleiche Narrativ – einfach billige Hetze gegen die Ukraine… die Leute, die in Zehlendorf frieren oder in Berdesgaden schwitzen sind Ihnen und der AfD doch komplett wurscht…

          kk

          • H.K.

            WAS bitte hat das mit „billiger Hetze gegen die Ukraine“ zu tun, wenn ich sage, es war RICHTIG, den Menschen dort mit Notstromaggregaten zu helfen ??

            Und wenn Sie ihn schon erwähnen: nachdem der Regierende CDU-Bürgermeister diesen Terroranschlag schon verpennt hat, WO ist eigentlich Friedrich Merz !? WAS sagt der deutsche Bundeskanzler zu all dem ?

            Aber wahrscheinlich ist er eher mit seinen Reisevorbereitungen nach Frankreich und danach nach Indien beschäftigt und hat somit Wichtigeres zu tun, als sich um „sein“ Volk zu kümmern. Weder im Kanzleramt noch im Regierungsflieger friert man schließlich, ebensowenig wie der Regierende und „erste Berliner“ in seinem Home Office.

            Wer es nicht verstehen will, versteht es auch nicht …

            Endeffekt von derartigem Versagen ?

            Wieder zwei Prozent mehr für die Schwefelpartei …

            Und da WUNDERT sich so mancher über Umfrageergebnisse und die Stimmung im Land ??

          • Klaus Kelle

            Was hat das mit Ihnen zu tun, wenn ich von der billigen Hetze der AfD gegen die Ukaine-Hilfen spreche?

            Und was Heer Merz macht oder nicht- fragen Sie ihn bitte selbst!

          • H.K.

            Sie wissen schon noch, was Sie vir wenigen Minuten auf meinen Kommentar geantwortet haben ?

            Falls nicht:

            „ Das ist das gleiche Narrativ – einfach billige Hetze gegen die Ukraine… die Leute, die in Zehlendorf frieren oder in Berchdesgaden schwitzen sind Ihnen und der AfD doch komplett wurscht…“

          • H.K.

            „ Und was Heer Merz macht oder nicht- fragen Sie ihn bitte selbst!“

            Hm …

            Gar nicht sooo lange her, da haben Sie Günther M. geantwortet, wenn er „auf der Höhe der Zeit“ und „gut informiert“ sein will, soll er SIE fragen !

            Gilt das nun nur für Ihre besonderen Freunde ?

          • Günther M.

            @KK
            Hätte ich nicht mein edles Heißgetränk aus brauner Javabohne bereits ausgetrunken, wäre beim Lesen dieser Kurzantwort (ja) meine Tastatur glatt abgesoffen.

          • H.K.

            @ Günther M.

            Vielleicht fragen Sie einmal nett und freundlich nach ?

            Könnte ja sein, daß im Hause Kelle noch die Stelle eines Hausmeisters zu besetzen ist …

          • Günther M.

            @H.K.
            War das jetzt ironisch gemeint?
            Ich komme hier auf eine „Löschquote“ von ca. 15 Prozent, da ist wohl nichts mit „guten Freunden“, geschweige denn Hausmeier/Hausmeister, die übrigens meine Bezeichnungen (an wen bleibt unser Geheimnis) aus 2022 sind.

          • H.K.

            Ironisch ??

            Ich weiß gar nicht, was das ist …

            🫢

            ( Da Sie meine Smilies ja so lieben: Sie dürfen diesen behalten ! )

  15. H.K. Antworten

    Soeben die erste Dreiviertelstunde „NIUS“ vom 06.01. gesehen.

    Nach dem Müllkübel, der dort – zurecht – über den „Totalversager“ Wegner ausgeschüttet wurde, dauert dessen Amtszeit nicht mehr bis September …

  16. gerd Antworten

    „die Leute, die in Zehlendorf frieren oder in Berdesgaden schwitzen sind Ihnen und der AfD doch komplett wurscht…“

    Das kann man so pauschal nicht behaupten. Als AfDler war ich gerne bereit die Auffahrt unserer betagten Nachbarn vom Schnee zu befreien. Das würde ich genauso machen wenn ich in Zehlendorf oder Berdesgarden(?) wohnen würde.

  17. Tina.Hansen Antworten

    Und es geht wieder um die Ukraine… Ob wohl in diesem heiligen Land auch nur berichtet wurde über den „Vorfall“ bei den dusseligen Geldgebern?

    • H.K. Antworten

      Sicher nicht.

      Die sind immer noch damit beschäftigt, sich über unsere Perfektion und Weitsicht zu wundern …

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