Demnächst auch bei Ihnen…. „Anfang 20, kräftige Statur, mittelgroß, südländisch aussehend…“

Nur damit Sie nicht vergessen, was hier jeden Tag irgendwo in Deutschland passiert seit Frau Merkel 2015 dem Wahnsinn Tür und Tor öffnete. Völlig willkürlich ausgewählt.

Eine Gruppe junger Männern hat am Samstagmorgen drei andere Männer auf dem Jahnplatz in Bielefeld angegriffen und zusammengeschlagen. Ein 40-jähriger Bielefelder wurde dabei schwer verletzt.  Die Männer waren gegen 6.15 Uhr unterwegs, als sie von der „Tätergruppe“ (Polizeibericht) grundlos angepöbelt und dann verfolgt wurden. Die vier Täter griffen an, schlugen und traten zu, konnten danach fliehen. Die Polizei beschreibt sie: „Anfang 20, kräftige Statur, mittelgroß, südländisch aussehend…“

Ich schlage vor, jetzt erstmals den Kampf gegen Rechts zu untensivieren, also gegen die Leute, die diese Zustände in Deutschland kritisieren.

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Dieser Artikel wurde 31 mal kommentiert

  1. H.K. Antworten

    „Demnächst auch bei Ihnen …“

    Damit da niemand neidisch oder gar eifersüchtig wird, finden wir diese neue Bereicherung unserer schnöden, langweiligen, einfarbigen Kultur inzwischen nicht nur morgens früh und in Bielefeld, sondern z.B. in Berlin den ganzen Tag über in den Freibädern und neuerdings in Düsseldorf im Sicherheitsbereich des Flughafens.

    Wer‘s nicht glaubt, schaut bitte mal bei youtube unter

    „ISIS-Alarm im Sicherheitsbereich am Flughafen Düsseldorf“.

    Aber da die drei Herren ja die deutsche Staatsangehörigkeit haben, versteht eigentlich niemand so recht die Aufregung …

    Mindestens ebenso vöööööllig übertrieben ist das Gezetere in der „Zeitung mit den vier Buchstaben“ in dem Artikel

    „Kinder mißhandeln Kinder in der Fußgängerzone

    Klappmesser, Schlagstock, Tritt in den Rücken

    Die Täter sind 12 und 13 Jahre alt“.

    Da es sich leider um einen „+-Artikel“ handelt, der erst nach der Bezahlschranke lesbar ist, zitiere ich einmal – mit Erlaubnis des Herrn Präsidenten:

    „Weinheim/Rhein-Neckar-Kreis – Es sind fürchterliche Szenen, die gerade im Netz kursieren: In einem rund zweiminütigen Clip sind zwei Kinder zu sehen, die zwei andere Kinder mehrmals schlagen, bedrohen und demütigen. Dabei hält ein Täter einen Schlaggegenstand in der Hand, der andere zeitweilig sogar ein Messer!
    Unfassbar: Der Übergriff geschah mitten am Tag in Weinheim (Baden-Württemberg, 43 000 Einwohner), Passanten gehen an den Brutalos und ihren Opfern vorbei – NIEMAND hilft!

    Das Video beginnt damit, dass einer der Jugendlichen, ein 13-Jähriger in rotem Shirt, einen Jungen in einem weißen Shirt schubst. Immer wieder brüllt er: „Entschuldige dich bei dem! Entschuldige dich bei dem!“. Während das Opfer zurückweicht und fragt „Wofür?“, geht der Jugendliche in Rot samt seinem Kumpel, komplett in Schwarz, auf das Opfer zu.
    Unglaublich: Der 12-Jährige in Schwarz hat augenscheinlich einen langen Teleskopschlagstock in der Hand. Dabei ist das Mitführen von Teleskopschlagstöcken, mit denen lebensgefährliche Verletzungen zugefügt werden können, eine Ordnungswidrigkeit. Besitz und Erwerb sind erst für Personen ab 18 Jahren erlaubt.

    Dann geht wieder der Jugendliche in Rot auf sein Opfer los, packt es am Hals, schubst es weg, droht „Entschuldige dich oder ich f**k dich. Guck in die Kamera, entschuldige dich“.
    Dann der Schock-Moment: Plötzlich hört man ein Messer aufklappen, dann sieht man deutlich die Klinge. Ein junges Mädchen, das die ganze Szene mit seinem Handy filmt, sagt: „Das wird so eine Schlägerei.“
    Dass alles aufgezeichnet wird, stört die beiden Täter nicht, auch nicht die Passanten, die immer wieder an der bedrohlichen Szenerie vorbeischlendern, neugierig schauen – und offenbar nichts tun.

    Dann geht auch der Jugendliche in Schwarz mit Teleskopschlagstock in der Hand auf den zweiten Jungen los, kommt ihm extrem nah, gibt ihm eine Kopfnuss, packt ihn an der blauen Trainingsjacke, droht: „Halt deine Fresse, ich meine das ernst, du F***e! Wir sehen uns noch“.
    Sein Kumpel kommt dazu, befiehlt: „Geht sofort in die Knie! Geh auf die Knie!“, sein Kumpel brüllt: „Geh sofort in die Knie, du Schlampe! Entschuldige dich, sag: Entschuldigung großer Herrscher!“

    Zitat Ende
    ( Quelle: Bild online, 21.07.2022 )

    Ist es nicht beruhigend, daß Totschläger wie diese Teleskopschlagstöcke aus Stahl erst ab 18 gekauft, besessen und mitgeführt werden dürfen ?

    Ich bin heilfroh, daß wir in einem Land wohnen, „in dem wir gut und gerne leben“ !

    • S v B Antworten

      „ISIS-Alarm im Sicherheitsbereich am Flughafen Düsseldorf.“

      Aber, aber lieber H.K. Nun verfallen Sie mal nicht gleich in Panik. Könnte es sich beim besagten Personenkreis nicht um die – aufgrund des eklatanten Personalmangels – neu angeworbenen Kräfte handeln? Ich las, dass der Mitarbeitermangel sehr wohl auch den Sicherheitsbereich betreffe, jetzt vielleicht schon betraf. Allerdings war ausnahmslos die Rede von in der Türkei anzuheuernden Leuten. Wie auch immer, generell dürften südländische Mitarbeiter sich von Natur aus eine Spur temperamentvoller gerieren als, sagen wir mal, die deutsche Durchschnitts-Kartoffel. Also, ein zwei Gänge runter schalten und immer schön locker bleiben.

      • H.K. Antworten

        Ja, stimmt.

        Wir sind immer gleich panisch.

        Genau wie diese übertrieben ängstlichen Ukrainer.

        Bloß weil ein paar östliche Nachbarn mal Abenteuer-Sightseeing bei ihnen machen wollen und dabei ihre restlichen Silvesterknaller entsorgen, spielen sie da gleich verrückt …

        Wir sollten uns nicht kirre machen lassen, und wenn da ein paar vollbärtige, freundliche Herren ein paar tickende Kisten mit Kabeln in den Flieger laden, in dem wir schon auf die Startfreigabe warten, bringen die sicher nur eine mobile Klimaanlage zusätzlich an Bord.

        Winken wir ihnen freundlich zu – dann sind die ohnehin noch netter zu uns !

        Ruhig Blut …

        • S v B Antworten

          Man kann es drehen und wenden wie man will, lieber H.K.
          Fakt ist – das Leben ist lebensgefährlich.

          Aber solange der Schutzengel, der tagtäglich über uns schwebt, seiner Aufgabe zuverlässig nachkommt, also Position hält und weder nach rechts noch nach links abschwenkt, sollten wir’s eigentlich zufrieden sein.

          • H.K.

            Dann wollen wir hoffen, daß nicht alle Schutzengel in der Gewerkschaft sind oder zumindest eine rechtzeitig erscheinende Ablösung haben …

            ( Ja, Sie haben recht: Man KANN hinter jedem Gebüsch einen Massenmörder vermuten.
            Aber man kann auch vertrauensselig und blauäugig bis zum Gehtnichtmehr durchs Leben laufen mit dem permanenten „Nanu ?!“-Ausdruck im Gesicht. Ein gesundes Mißtrauen ist in diesen Zeiten „im besten Deutschland, das wir jemals hatten“ m.E. schon angebracht …).

          • S v B

            Da ich mich glücklich preisen kann, auf ein schon relativ langes, teils recht ereignisreiches, mitunter gar turbulentes, Leben zurückblicken zu dürfen, sollte das bei mir noch vorhandene Rest-Quantum an Blauäugigkeit mit bloßem Auge kaum mehr wahrzunehmen sein. Das dürfte Sie vielleicht beruhigen, lieber H.K. 😉

          • H.K.

            👍👍

            ( Ich denke, wir verstehen uns, und Sie wissen genau, wie ich was meine …).

          • S v B

            Aber ja doch, lieber H.K.
            Wie heißt es noch so treffend im Hesse-Ländsche, meiner ursprünglichen Heimat? Enn Blick von misch zu Disch, unn mer verschtehe sisch.

      • S v B Antworten

        @ H.K.

        Die geschilderte „Auseinandersetzung“ zwischen Kindern – noch nicht einmal Jugendlichen! – in Weinheim ist in der Tat schockierend. hat sie doch rein gar nichts mehr mit dem (vor-)pubertären „Kräftemessen“ oder auch den „Machtspielchen“ zu tun, die man vielleicht noch aus der eigenen Kindheit bzw. frühen Jugend kennen mag. Letztere waren, verglichen mit der geradezu unvorstellbaren Brutalität, die auf einer Weinheimer Straße so explosiv zutage trat, völlig harmlos. Man kann wohl davon ausgehen, dass die beteiligten Kinder ihr Leben lang gesellschaftlich inkompatibel bleiben werden. Die häuslichen Verhältnisse werden leider dem entsprechend sein. Traurig, nein tragisch. Man sollte auf ein Wunder hoffen, welches es diesen anscheinend schon verlorenen Kindern letztlich doch noch ermöglichen würde, in ein gesellschafts-kompatibles, sprich „normales“, Leben zu finden.

        PS: Ob die Weinheimer Gesellschaft wirklich schon so abgestumpft sein könnte, dass sich keiner veranlasst sah, einzugreifen und dem bösen „Spiel“ ein Ende zu setzen? Eigentlich kann, nein will, man sich dies nicht vorstellen.
        Aber ebenso wenig kann ich mir vorstellen, dass zu dieser Stunde nur Mütter mit kleinen Kindern unterwegs waren…

        • H.K. Antworten

          Das Problem sehe ich persönlich nicht nur in den sehr schnell auf 180+ zu bringenden „Goldstücken“.

          Die Signale, die man ( der Staat, also WIR ) damit aussendet, daß selbst schwerstkriminelle Intensivtäter nicht angemessen gemaßregelt, geschweige denn abgeschoben werden, sind doch die, die an die „schon länger hier Lebenden“ gehen:

          Wenn DIE dürfen, ohne daß ihnen etwas passiert, dann dürft IHR auch !

          Und an die „Goldstücke“: Ihr könnt machen, was ihr wollt, wir haben euch trotzdem lieb und sorgen für euch, damit IHR gut leben könnt.

          Und das 3. geht an die, die bisher alle brav und artig waren: Schaut, was DIE alles dürfen ! Wollt ihr nicht auch mal ?

          Wie kann es sein, daß irgendwo 8n diesem Land Jugendlich Fußball mit einem wenige Wochen alten Katzenbaby spielen, das einen doppelten Schädelbruch, mehrere gebrochene Rippen und sonstige Verletzungen erleidet undmwie durch ein Wunder überhaupt überlebt ?

          WAS ist in diesem Land los ???

          Sie kennen meinen ( jaaa: alten und jaaa: dummen ) Spruch:

          WEHRET DEN ANFÄNGEN !

          Jeder Kutscher ( ok, heute gibt es nicht mehr so viele davon … ) weiß, daß man die Zügel am Anfang nicht schleifen lässt, weil wenn die Pferde durchgehen, kriegt man das Ganze nicht mehr in den Griff. Wenn die Pferde brav laufen, geht es auch lockerer – aber erst dann …

          • S v B

            „WEHRET DEN ANFÄNGEN !“

            Auwei, ist es dafür nicht schon „ein bisschen“ zu spät…?

            Ich entsinne mich, vor etlichen Jahren schon ein Büchlein gelesen zu haben, welches von einer Berliner Jugendrichterin verfasst worden war. Bereits damals war diese Richterin ob der Zustände geradezu verzweifelt, erhob in ihrem Werk laut Anklage gegen die unfassbare Laschheit, mit der die Strafverfolgungsbehörden den jugendlichen Delinquenten hierzulande (oder bezog sich’s in diesem Falle nur auf Berlin?) regelmäßig begegnen würden. Leider hat jedoch diese Jugendrichterin, welche sich herausnahm, den Finger in eine klaffende die Wunde der deutschen Justiz zu legen, nicht lange nach der Veröffentlichung ihrer Anklage Suizid begangen. Ein wahrlich herber Verlust, auch und gerade für die deutsche Justiz. – Ich werde mal nachschauen, ob ich Autorin und Titel in meinem etwas, na ja, unübersichtlichen Fundus wieder entdecke, alternativ danach googeln.

          • H.K.

            Kirsten Heisig hieß diese Ruferin in der Wüste …

          • S v B

            @ H.K. – zum erwähnten Buch

            Verfasserin: Kirsten Heisig
            Titel: Das Ende der Geduld – Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter

          • H.K.

            Ja, es gab – ich denke, in der ARD – sogar eine Verfilmung ihres beruflichen Lebens.

            Und, was ist passiert ?

            Hat IRGEND jemand reagiert ?
            ( Ich meine hat irgend jemand etwas zum Besseren gewendet ? )

          • S v B

            „Und, was ist passiert?
            (Hat IRGEND jemand reagiert? Ich meine hat irgend jemand was zum Besseren gewendet)?“

            Nicht, dass ich wüsste…

  2. S v B Antworten

    Dabei kann man doch gewiss davon ausgehen, dass die gewalttätigen „Südländer“ (ich nahm an, dass die Polizei diesen Aushilfsbegriff längst schon ad acta gelegt hätte) im Verlaufe ihrer Schandtat – zumindest untereinander – ein paar Wörtchen miteinander gewechselt haben. Da man die Kerle ja eindeutig als Südländer identifiziert hat, müssen es also wohl ein paar Brocken Italienisch, Spanisch, Portugiesisch oder auch Griechisch gewesen sein, die zwischen ihnen hin- und herflogen. Hab‘ ich’s nicht schon immer gesagt – wir hätten uns diese Leute, also diese Südländer, in den 50er und 60er Jahren erst gar nicht ins Land holen sollen. Wie sich auch im beschriebenen Falle einmal wieder erweist, stellt diese Community offenbar bis heute, also noch nach mehr als einem halben Jahrhundert, eine nicht zu unterschätzende Gefahr für Leib und Leben der einheimischen Bevölkerung dar. Dagegen müssen wir uns wehren. Als Sofortmaßnahme möchte rufe ich deshalb zu einem sofortigen Boykott aller „südländischer“ Lokale auf. Wem, so frage ich mich, würde selbst die üppigst belegte italienische Pizza, das würzigste Gyros, die leckerste Paella noch munden, wenn er damit rechnen müsste, dass sich Koch (die Wahrscheinlichkeit wurde im Polizeibericht mit „kräftiger Statur“ unterstrichen) oder Kellner nach Dienstschluss im öffentlichen Raum herumtreiben, um zu früher Morgenstunde dann deutsche – oder zumindest doch deutschaussehende – Männer gewaltsam anzugehen und übelst zuzurichten? Na, ich bitte Sie! – Noch heute werde ich auch meinem lieben italienischen Freund, einem Einwanderer der 60er Jahre, diesbezüglich mal ordentlich ins Gewissen reden. Dieser ist zwar nur Vater zweier relativ sanftmütiger Töchter, aber so geht es doch nun wirklich nicht. Oder?

    • H.K. Antworten

      Sofern es sich um DIE Südländer handeln sollte, die sich mit gut belegten Mafia-Törtchen einerseits und gefüllten Weinblättern andererseits bewerfen sollten, wäre wohl noch alles in Ordnung.

      Sollte Frau Kanzlerin a.D. diese seit 2015 vermehrt ins Land gebeten haben, hätte ich wenig dagegen.

      Ich fürchte jedoch, es ist eher von Herrschaften aus anderen Kulturkreisen die Rede, bei denen Unstimmigkeiten eher „ohne Bollissei, weistu“ geregelt werden, zumeist mit etwas größeren Kartoffelschälmessern, um die „Ähre von Fammillia“ wieder herzustellen.

  3. H.K. Antworten

    Vielleicht interessant:

    Habe soeben das Interview bei focus online mit Wolfgang Schäuble und dem grünen Lautsprecher Emilia Fester gelesen:

    „Als junge Grüne nicht über die Ukraine reden will, schüttelt Schäuble mit dem Kopf“ .

    Dazu passt der Artikel n der „Zeitung mit den vier Buchstaben“

    „Emilia Fester spricht von Wahlrecht für Zweijährige“.

    Wollen wir wetten, daß diese phantasiebegabte Hoffnungsträgerin demnächst neben Ricarda Lang auf der Regierungsbank Platz nehmen darf ?

    Wenn DAS unsere politische Zukunft ist, wird mir um Deutschland sicher nicht bange …

    • S v B Antworten

      Entspannen Sie sich, lieber H.K. Irgendwann werden auch wieder bessere Zeiten kommen. Man wird sehen, dass es dann für politische Größen wie beispielsweise die genannte einfach keinen Platz mehr in der höheren Politik geben wird, sprich dass die final park position unqualifizierter, unerfahrener, teils völlig überdrehter, vor sich her labernder, also völlig ungeeigneter Polit-Aspiranten dann maximal auf Ortsverbands-Niveau zu finden sein dürfte. Und selbst dort könnte es für solche Leute eng werden, vermutlich sogar sehr eng. Eine entsprechende Wartezeit sollte allerdings einkalkuliert werden…

      • H.K. Antworten

        Angesichts der Tatsache, daß die „alte Tante“ SPD sich einmal eine solche Vorsitzende und diesen „General“-Sekretär gönnen würde, hilft schwerlich bei der Entspannung …

        Und wenn ich mir die Koniferen der anderen so ansehe, fällt mir die Vorsitzende einer grünen Partei ( ich nenne jetzt keinen Namen der Partei ) besonders markant ins Auge …

        Alles gut für die Entspannung – oder End-Spannung ?

        • S v B Antworten

          Nun seien Sie doch nicht gar so ungeduldig, lieber H.K. Nicht ohne Grund verorte ich in meinem Kommentar besseren Zeiten explizit in der Zukunft. Das kann Ihnen eigentlich nicht entgangen sein.

  4. H.K. Antworten

    Hm …

    Ich fürchte, außer uns beiden stehen alle sonstigen „üblichen Verdächtigen“ aus diesem Blog am „Fraport“ und warten auf ihre Koffer …

    ( Oder es haben schon alle resigniert und sind ausgewandert … ).

    • S v B Antworten

      Die Hitze, lieber H.K., die Hitze… Diese kann mitunter gewiss zu entsprechenden Lähmungserscheinungen führen. Habe dafür auch volles Verständnis. Hier „unten“ hatten wir um die Mittagszeit schon satte 36 Grad. Im Schatten, versteht sich. Wer bietet mehr?

      Dennoch entsinne ich mich an Sommer, in denen es ebenso anhaltend und brutal heiß war. Einer von ihnen muss wohl irgendwann in den 90ern gewesen sein. Meine Freundin, die schon viele Jahre auf Hawaii lebt, war mit ihrer Tochter zu Besuch und wunderte sich, dass es auch im Süden Deutschlands „knuffig warm“ werden kann. Auf einem quälenden Ausflug ins schöne Landshut war mir so heiß, dass ich mir den ersten Eisbecher nach Jahrzehnten gegönnt habe, zur inneren Abkühlung sozusagen. – Ähnliches haben wir doch während des deutschen Sommermärchens, sprich der WM 2006 erlebt, bzw. durchgemacht. Von Anfang bis Ende knallten die heißen Sonnenstrahlen erbarmungslos auf die Stadien und die sich in diesen abstrampelnden Fussballer hinab. Es war so heiß, dass man, ein absolutes Novum in der WM-Geschichte, den Spielern gestattete, während des Spiels an den Spielfeldrand zu begeben, um mal eben schnell Wasser zu trinken. Andernfalls hätte man wohl damit rechnen müssen, das der eine oder andere aufgrund von Überhitzung und/oder Flüssigkeitsmangel drohte, auf dem Spielfeld zusammenzubrechen. Sicher erinnern auch Sie sich noch an diese Ausnahmeregel. Und wohl auch daran, dass die Medien damals nicht einen Bruchteil des heutigen Theaters im Zusammenhang mit Wetterbedingungen aller Arten gemacht haben. – Als vor Jahren selbst der Wetterbericht in den ÖR zur Pantomime, ja zum Schauspiel mutierte, war mir klar, wohin die Reise schließlich führen würde. Jetzt ist man am Ziel.

  5. GJ Antworten

    Einen wunderschönen mittlerweile hier bewölkten Montagnachmittag bei nur noch 35 Grad wünsche ich Ihnen, liebe SvB und lieber H.K. Jetzt haue ich mal zwischen Ihr Duett und erweitere die Runde. Es muß doch einmal jemand die Lanze brechen für die in Generalverdacht geratenen Südländer. Wo ist der Protest des italienischen, des spanischen, portugiesischen und griechischen Botschafters, die sich verbitten, daß ihre jungen Landsmänner und – männerinnen derart pöse Dinge auf deutsche Straßen und Plätzen veranstalten sollen? Also ehrlich, daß ist doch garantiert ein falscher Wortgebrauch hiesiger Polizeipressesprecher, pauschal von Südländern zu faseln. Das ist ein Fall für die neue Antidiskriminierungsoberbeauftragte, wie war gleich deren Name? Um nicht ständig derart viele „Südländer“ zu diskreditieren bedarf es genauerer Eingrenzung der Unrechtbegehenden und Sichdanebenbenehmer*innen. Da wäre ich durchaus dafür. In diesem Zusammenhang lobe ich mir den Beitrag von Herrn Ahmad Mansoor im Focus zu den Freibadenden Badekulturbereichernden, nicht nur in Berlin. Auch in Provinzbadeanstalten ist deren terrorisierendes Gehabe angekommen. Kann man keiner ruhesuchenden Familie guten Gewissens empfehlen, derlei öffentliche Bereiche aufzusuchen. Und die Sommerferien haben gerade erst angefangen.

    • H.K. Antworten

      „ Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn –
      So nehmet auch mich zum Genossen an:
      Ich sei, gewährt mir die Bitte,
      In eurem Bunde der dritte!“

      Naja, ganz und gar nicht genderkorrekt – aber dennoch zutreffend …

      😉

      ( Und ich hatte schon gedacht, wie würden hier zu zweit unseren Privat-Blog führen … )

      Die Medien scheuen sich zum überwiegenden Teil, wohl aus lauter „Korrektheit“, das Kind bzw. die Täter beim Namen zu nennen – man KÖNNTE ja irgendjemandem evtl. u.U. vielleicht ggf. auf die Vorderfüße treten …

      Während die meisten nur erwähnen „ein Mann“ oder „eine Gruppe junger Männer“ und der geneigte Leser und die noch geneigtere Leserin – ganz zufällig und nur dunkel – erahnen, wer da wohl gemeint sein könnte, beeilt man sich im gleichen Zuge zu erwähnen „der Deutsche …“.

      Als ob nicht inzwischen jedem halbwegs geradeaus Denkenden klar wäre, daß z.B. die o.a. ISIS-Verdächtigen vom Düsseldorfer Flughafen ausnahmslos „deutsche Staatsbürger“ sind.

      Mittlerweile wird in der Presse auch z.B. ein Nordafrikaner als „Kölner“ bezeichnet, wenn er seit einer Woche dort lebt.

      Und wenn dieses Land bereits vor Jaaahren begonnen hat, jedem, der nicht schnell genug auf den Baum gesprungen ist, den deutschen Paß hinterherzutragen und geradezu aufzudrängen, müssen wir uns nicht wundern, daß man diese „deutschen Straftäter“ nicht einmal abschieben könnte, selbst wenn man wollte. Aber schließlich will man ja auch gar nicht.

      Auf dem CDU-Parteitag in Essen, ich glaube 2017, wurde mit Mehrheit beschlossen, die doppelte Staatsbürgerschaft wieder „zurückzudrehen“.

      Der Parteitag war noch nicht beendet, da verkündete die „große Vorsitzende“ kurzerhand „mit mir nicht“ und fegte den Mehrheitsbeschluß selbstherrlich vom Tisch.

      Und, wer hat dagegen aufbegehrt ? Wer hat sich distanziert ?

      Danke CDU ! Danke „Mutti“ !

      • GJ Antworten

        Ja, an diesen Parteitag erinnere ich mich auch, also me too. Der Antrag kam von Jens Spahn und ich war begeistert vom Abstimmungsergebnis, weil ich dachte, jetzt käme eine Wendung zur Vernunft. Doch dann kam diese unsägliche Klatsche von Frau Merkel und Spahn wurde eingepflegt. Genau dieses Ereignis habe ich – unter anderem – mit „meiner“ BT-Direktkandidatin diskutiert und war entsetzt über ihre Antwort. Meinte sie doch, der Antrag von Spahn sei heimtückisch und überrumpelnd gewesen und das Parteitagvolk sei nicht ausreichend „vorbereitet“ gewesen, wie sie (gefälligst) abzustimmen haben. Hätte man ja auch die Abstimmung wiederholen können, weil das Ergebnis der (entscheidenden) Minderheit nicht gefiel. Aber das war damals noch nicht in Mode. Aber daß sich laute Minderheiten als Mehrheiten definieren, das ist up to date. Demokratische Mehrheitsprozesse sind da eher hinderlich.

        • S v B Antworten

          …und ich liege hoffentlich nicht völlig daneben, wenn ich mutmaße, dass Sie, liebe GJ, „Ihrer“, BT-Direktkandidatin sofort nach deren unfassbar enttäuschender Auskunft Ihr Wohlwollen entzogen, sprich sie seitdem nicht mehr gewählt haben.

          • GJ

            Jawoll , des hawwe se messerschaff gerafft, gell, liewe SvB. So Dollbohrer wähl isch nit. Die hot verschisse bis zum Abwinge, die Trulla, awwer sowas von!

          • S v B

            Subbä. Ei, isch hätt mer von Ihne aach nix annäs vorschdelle könne.

            Puh, Ihr auf original Hessisch verfasster Kommentar treibt mir vor Heimweh glatt Tränen in die Augen, liebe GJ. Der Dialekt klingt für mich, selbst ein halbes Jahrhundert nach meinem Wegzug aus dem schönen Land der Hessen, immer noch sehr vertraut. Obwohl ich sicher schon so einiges verlernt habe. Übrigens… kennesse Dillebosch?

          • GJ

            Dillebosch – isch hätt jetz Dilleborsch gesacht, wüsst isch nit, daß isch des kenne dät. Vom Name ja, Lahn-Dill halt, gell? Isch komm von weider unne, da wo mer Äla rufe dud.

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