Der BND ist Russlands Spielchen leid

Ich hatte bei seiner Ernennung vom ersten Tag an ein gutes Gefühl beim neuen BND-Präsidenten Martin Jäger. Der 61-Jährige ist kein Verwaltungshengst oder Parteibuchbeamter, sondern er war immer dort für Deutschland im Einsatz, wo es nicht gemütlich ist.

Deutscher Botschafter im Irak und in Afghanistan: Da ist was los, da geht es nicht um den besten Platz am Buffet. Und seine vorherige Verwendung hat es besonders in sich: Botschafter in der Ukraine.

Das schärft den Blick fürs Wesentliche

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) hat er heute Sätze gesagt, die Musik in meinen Ohren sind und die alle, denen Deutschlands Sicherheit am Herzen liegt, so viele Jahre vermisst haben.

Der BND, unser Auslandsgeheimdienst, müsse ‚operationeller‘ werden, so Jäger. Er forderte zukünftig ‚schmerzhafte Antworten‘ auf hybride Angriffe gegen Deutschland. Russland und andere Angreifer müssten begreifen, dass Sabotageaktionen spürbare Konsequenzen haben werden.

Laut Jäger war Russland im Jahr 2025 für 321 Sabotagefälle in Deutschland verantwortlich.

 

 

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