Der Held vom Bondi Beach heißt übrigens Ahmed

„Chanukah by the Sea“ heißt die Veranstaltung im australischen Sydney, bei der eigentlich ausgelassen wie jedes Jahr das jüdische Lichterfest gefeiert werden sollte. Aber es wurde nicht fröhlich, weil zwei Terroristen in die Menge am weltberühmten Bondi Beach in Sydney schossen. Da, wo sonst gefeiert und gesurft wird, starben 15 Menschen im Kugelhagel, 40 weitere wurden teils schwer verletzt.

Sajid Akram (50) und Naveed Akram (24) heißen die Täter, Vater und Sohn, ursprünglich eingewandert aus Pakistan, Islamisten, die sich der Terrororganisation IS angeschlossen hatten. Papa ist tot, erschossen von einem Polizisten. Sein Sohn überlebte schwer verletzt. Er wurde von einem Passanten spektakulär entwaffnet und überwältigt. Derzeit liegt er streng bewacht in einem Krankenhaus in Sydney, angeblich im Koma. Weshalb, das ist noch unklar, denn der couragierte Passant hat nicht auf ihn geschossen, sondern ihm lediglich die Waffe abgerungen.

Der todesmutige Mann, der den IS-Killer stoppte, heißt – und da wird es richtig interessant – Ahmed al Ahmed

Der Name weist darauf hin, dass er kein Skandinavier ist. Tatsächlich stammt er aus dem Dorf al-Nayrab im Gouvernement Idlib in Syrien.

Dort war er Polizist, bevor er es im Jahr 2006 nach Australien schaffte. Ahmed ist Obsthändler in Sydney und Vater von zwei Töchtern.

Und dieser Mann zögerte nicht, als er unvermittelt in den feigen Terroranschlag geriet. In einem Interview nach der Tat schilderte sein Cousin Mustafa al-Ahmed den Vorfall.
Ahmed al Ahmed habe zu Allah um Stärke gebetet. Er habe es nicht ertragen können zu sehen, wie Menschen vor seinen Augen sterben. Der Islam verbiete das Töten unschuldiger Menschen. Und so stürzte er sich ins Getümmel und entwaffnete einen der Mörder.

Was für eine Geschichte, oder?

Denn auch in diesem Fall sehen wir das große Dilemma mit der Massenmigration in unseren zivilisierten westlichen Ländern. Antisemitismus und Judenhass sind wieder auf dem Vormarsch – in Australien und in Deutschland auch. Und die Täter sind kaum noch Rechtsextremisten, sondern vorwiegend zugewanderte Söhn und Töchter Allahs aus Palästina, Afghanistan und, ja auch Syrien. Und wir, unsere politischen Anführer haben es zugelassen, sie haben es massiv gefördert.

„Jetzt sind sie nun mal da“, hat die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel von der CDU damals lakonisch gesagt, als sie auf die massiven Probleme mit unseren Gästen aus dem islamischen Kulturkreis angesprochen wurde. Und – ich meine das völlig ernst – diese Frau gehört vor ein deutsches Gericht gestellt für das, was sie unserem Land an Schaden zugefügt hat. Aber natürlich geben das unsere Gesetze nicht her, und Lust auf einen Untersuchungsausschuss dazu haben CDU und CSU ganz sicher nicht. Da haben viele mitgejubelt für „Ähntschie“ damals.

Aber es ist eben nicht so einfach, wie manche uns weißmachen wollen im politischen Alltagskampf.

Alle Ausländer raus? Das ist ziemlich genau so blöde, wie alle Ausländer ungeprüft rein

Wir haben ein großes Problem bis heute und unsere Kinder sicher auch noch für viele Jahre. Aber es geht eben nicht um Inländer oder Ausländer. Es gut um Gut oder Böse, es geht um Hass oder ums Mitmachen.

Auch bei islamistischen Anschlägen in Deutschland gab es couragierte Migranten, die eingriffen und halfen. Etwa 2017 in Hamburg-Barmbek oder 2021 in Würzburg. Und international sowieso.

Der frühere SPD-Politiker und Bestsellerautor Thilo Sarrazin hat in seinen aufsehenerregenden Büchern „Deutschland schafft sich ab“ (2010) und „Feindliche Übernahme“ (2018) eindrucksvoll dargelegt, dass Deutschland in – wie er damals meinte – 40 bis 50 Jahren ein mehrheitlich muslimisches Land sein werde. Dies durch die höhere Geburtenrate in Zuwandererfamilien aus islamischen Ländern im Vergleich zu den Deutschen. Und nun sind fast zwei Millionen dazugekommen, und Deutschland winkt immer noch den Familienzuzug durch, was ich persönlich für einen Wahnsinn halte,

Denn jeder weiß, dass es mit den Irakern, Palästinensern, Afghanen und Marokkanern eben nicht so einfach mit der Integration wird, wie es das in den 70er Jahren mit den Türken gewesen ist. Schon jetzt entstehen in unseren Städten Parallelgesellschaften, die meisten der Jungen haben Schwierigkeiten, ihre Schulausbildung zu schaffen und dann einen Beruf zu finden. Klar, es gibt auch viele gelungene Beispiele, aber die Mehrheit ist das lange nicht.

Es wäre uns allen und unserem Land schon viel geholfen, wenn erstmal die fast eine Million rechtskräftig abgelehnten Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben würden. Konsequent.
Und dann den Familienzuzug stoppen, und jeden, der hier straffällig wird, konsequent rauswerfen. Und um die anderen müssen wir uns als Solidargemeinschaft dann kümmern, sie vernünftig ausbilden, ihnen eine Chance geben, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Denn, zur Wahrheit gehört auch, dass viele Bereiche unserer Gesellschaft ohne Ausländer gar nicht mehr funktionieren würden – wenn Sie an Krankenhäuser oder Altenpflege denken.

Letztens war in Berlin auf dem Ku’damm eine Palästinenser-Demo, nicht groß und beindruckend, aber laut und dumm. Das Polizeiaufgebot drum herum war beeindruckend, nicht nur ich fühlte mich sicher, sondern auch die paar Gegendemonstranten mit Israel-Fahnen auf der anderen Straßenseite. Und wissen Sie warum? Weil mehr als die Hälfte der grimmig guckenden Einsatzkräfte in ihren Kampfanzügen dafür sorgten, dass es sicher und kontrolliert bleibt. Alles erkennbar Männer mit Migrationshintergrund.

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Dieser Artikel wurde 25 mal kommentiert

  1. gerd Antworten

    „Der Held vom Bondi Beach heißt übrigens Ahmed“

    Die Täter hießen Sajid und Naveed. Die Namen der Opfer waren…..?

  2. Tina.Hansen Antworten

    Off topic: Heute morgen gegen kurz nach sieben bin ich vor Angst fast versteinert hier in der lieben Stadtbahn. Ich sass auf einem Platz am Fenster, rechts neben mir frei, dahinter der Gang. Hinter diesem freien Platz steht plötzlich über 20 Minuten ein bärtiger junger Mann und flüstert in einer fremden Sprache vor sich hin. Die Bahn war nicht sehr voll, er hätte sich setzen können. Erstarrt bat ich innerlich, dass alles gut gehen möge. Es ging gut.
    Ich habe mich nicht getraut, mich umzusetzen oder auch nur das Handy aus der Tasche zu nehmen.

    • GJ Antworten

      Das habe ich in Frankfurt in der U-Bahn auch erlebt. Menschen, die in fremden Sprachen vor sich hinmurmeln und merkwürdig gestikulieren. In dieser Situation waren zum Glück 2 Securityleute in der Bahn, uniformiert, wachsam, breitbeinig, stabil

  3. GJ Antworten

    Der Held Ahmed schritt ein, weil der Islam das Töten Unschuldiger verbietet. Na, dann ist doch alles gut. Vereitelte Weihnachtsmarktanschläge in Bayern, 5 Moslems – Ägypter, Marokkaner,
    Syrer. Wer der 21-jährige in Magdeburg ist, werden wir – vielleicht – noch erfahren. Mit dem Islam hat das nichts zu tun, denn der gehört zu Deutschland. Und antisemitisch ist vor allem die AFD, sagt Herr Friedman. Und der muß es ja wissen…

    • GJ Antworten

      Er hat an der Veranstaltung in Berlin aktiv teilgenommen, als die politischen Schönheitsvereinigten gegenüber dem Konrad-Adenauer-Haus das Lübcke-Denkmal einweihten, das der CDU zur Warnung dienen soll. Aus der CDU austreten ist eine Sache. Mit dem linksaktivistischen Radauverein mit Antifaanschluß zu paktieren, ist eine ganz andere Sache.

  4. H.K. Antworten

    Es gibt weder „DIE Amis“, „DIE Russen“, „DIE Ukrainer“ noch „DIE Deutschen“.

    Auch gibt es nicht „DIE Christen“ oder „DIE Moslems“.

    Aber offensichtlich gibt es „DIE Islamisten“ – und genau DIE machen nicht nur mir Angst.

    Der Attentäter von Magdeburg vergangenes Weihnachtsfest war ARZT.

    Von daher trifft auch die Aussage „ja, aber DIE Krankenschwester“ ist doch gar nicht gemeint !“ nicht allgemein zu.

    Die 9/11-Attentäter aus Hamburg-Harburg waren „ganz normale Studenten“ – und wurden zu hochgefährlichen Massenmördern.

    Und wenn wir ehrlich sind: immer wieder sehe zumindest ich einen bestimmten Typ „junger Mann“, der auf Behinderten-Parkplätzen parkt, auf dem Bürgersteig, oder entgegen der Einbahnstraße fährt.

    Als kürzlich drei „junge Männer“, statt auf dem Gehweg auf der Straße nebeneinander liefen und meine Frau und ich in ihrem Auto ankamen, drehte sich einer kurz um, sah uns und alle drei gingen breitbeinig und gleichgültig nebeneinander weiter auf der Straße.

    Ein kurzes Hupen meiner Frau führte nahezu zu Ausrastern der drei „Neubürger“.

    Genau DAS sind die Momente, wo man ( frau auch ) auf die Idee kommen könnte „schmeißt sie raus, schmeißt sie alle raus !“

    Aber selbstverständlich sind das alles „nicht zu verallgemeinernde Einzelfälle“…

    Und „soo etwas“ können selbstverständlich nur Rääächtsextremisten und Nazis denken …

    • gerd Antworten

      „Auch gibt es nicht „DIE Christen“ oder „DIE Moslems“.“

      Das stimmt grundsätzlich. Wann allerdings wurde in den letzten 10 Jahren bekannt, dass ein Katholik oder Protestant mit einem Sturmgewehr Juden getötet hat oder mit einem Auto durch die Moscheen der Republik gerast ist?

      • H.K. Antworten

        Es soll – wie man gelegentlich hört oder liest – auch Christen geben, die Morde begehen.

        Aber wir haben uns ohne Frage schon richtig verstanden.

        ( Man schaut niemandem hinter die Stirn – und bei so Manchem möchte ich auch gar nicht in die dafür nötige Nähe kommen. Dummerweise geht es dabei nahezu ausnahmslos um eine und dieselbe Gruppe … Insbesondere das dort immer wieder zu beobachtende „Ausrasten“, „in der Ehre verletzt sein“, der schnelle Griff zum Obstmesserchen – all das beobachte zumindest ich bei weitem nicht bei allen Bevölkerungsgruppen. )

        • Martin Ludwig Antworten

          Aber H.K., es ist doch kein Obst- sonder ein Gemüsemesser. Weiß doch jeder, dass damit nur Kartoffeln aufgestochen werden.

          Übrigens wurde, völlig zusammenhanglos, von einem Rechtswissenschaftler das Folgende Festgestellt:
          Das Wort Kartoffel alleine, auch als Sammelbezeichnung für Deutsche, ist demnach also erst einmal nicht rassistisch. Kartoffel ist kein Kraftwort, es ist nicht obszön, weist auf kein bestimmtes Aussehen oder eine spezielle Eigenschaft im negativen Sinne hin und der Kartoffel-Sager zieht keinen Nutzen aus dem Kartoffel-Genannten, wenn er ihn Kartoffel nennt.

          Ich entschuldige mich an dieser Stelle in aller Form für meinen Zynismus so kurz vor Weihnachten.

          • H.K.

            Ich weiß nicht, ob Sie gestern die „100“-Sendung gesehen haben.

            Jeder, der sich das Spektakel von außen angeschaut hat, KANN nur zu einem Schluß kommen:

            „Die spinnen, die Deutschen“ …

  5. Johannes Antworten

    Ahmed ist ein äußerst mutiger Mann und – seiner Herkunft nach – sehr wahrscheinlich muslimischen Glaubens.

    Er hat vielen Menschen das Leben gerettet und dafür gebührt ihm aller Dank!

    Wie der Forist H.K. m.E. zutreffend sagt: es gibt nicht den stereotypen Muslim oder Christ oder Hindu.

    Es gibt aber leider, leider auffällig gewalttätige Muster, die immer wieder und häufiger auftreten. Und hier sind die fanatischen und extremen Vertreter des Islam definitiv am stärksten vertreten.

    Ich kann auch die Foristin Tina.Hansen sehr gut verstehen, der das Herz in Hose rutschte bei ihrem Erlebnis. Auch ich kenne solche Erlebnisse inzwischen – leider.

    Es ist Aufgabe der Islam Verbände hier in Deutschland für Klarheit zu sorgen. Aber sie tunˋs nur sehr sehr zögerlich und es sind meist hohle Lippenbekenntnise.

    Dies muss von der Politik endlich ernsthaft zur Sprache gebracht werden!

    • H.K. Antworten

      „ Dies muss von der Politik endlich ernsthaft zur Sprache gebracht werden!“

      Wird es aber nicht – und wenn, dann unter völliger Verdrehung der Tatsachen !

      Was wollen wir auch erwarten von DENEN, die diese hirnlose Einwanderungspolitik sehenden Auges und absichtlich herbeigeführt haben, unter vorsätzlicher Mißachtung nahezu sämtlicher Gesetze ?

      Es ist das Gleiche bei Corona – die, die den Schlamassel verursacht haben, vorsätzlich, werden mit Orden oder/ und Millionen überschüttet.

      Glaubt jemand ernsthaft, daß da einer dem/ der anderen das Förmchen klaut ?

      Schließt jemand ernsthaft aus, daß bei den Maskendeals des damaligen Gesundheitsministers in Höhe von über € 7.000.000.000, die dann angeblich für rund € 5.000.000.000 vernichtet werden mußten, nicht zumindest ein Provisiönchen von sagen wir 0,1 Prozent geflossen ist ?

      Und – plötzlich und ( un- ?) erwartet – gab es da eine Villa für € 5.000.000 im feinsten Berliner Stadtteil.

      Honi soit qui mal y pense …

      Gut, daß „das Volk“ dumm und „kurzdenkig“ ist …

      Es fehlte nur, daß im ZDF-Politbarometer eine gewisse „alternativlose“ Dame als „beliebteste Politikerin des Landes“ auftaucht.

      • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

        Der Auftritt von Ex-Gesundheitsminister Spahn vor der Enquete-Kommission zeigte einen total überheblichen Politiker, der es versteht, sich bei diesem Gremium aus der Affäre zu ziehen, zumal die CDU natürlich kein Interesse daran hat, die unglaublichen Vorgänge der Corona-Zeit aufzuklären.

        Schon allein die physische Präsenz von Herrn Spahn unmittelbar neben der zurückhaltenden Sonderermittlerin Margaretha Sudhof fand ich abstoßend.
        Warum saßen die beiden Kontrahenten nebeneinander? Was maßt sich Herr Spahn an, während der Ermittlung Kontakt aufnehmen zu wollen?

        Der Politiker Jens Spahn hat durch sein Corona-Management und die Unfähigkeit, Fehler zuzugeben, bewiesen, daß er in Zukunft auf keinen Fall eine führende Position im Politikbereich einnehmen sollte.

  6. Martin Ludwig Antworten

    Lieber Klaus,
    ich habe die Überschrift deines Arikels gelesen und mein Blutdruck hat sofort einen Sprung nach Oben gemacht. Für mich sind Artikel wie dieser nichts anderes als umgekehrter Rassismus, vergleichsweise vielleicht auch Propaganda.

    Zwei Beispiele aus meinem Alltag, um zu verdeutlichen wovon ich spreche:
    Meine Tochter hatte kürzlich eine Schulaufführung. Viele Kinder waren an der Produktion beteiligt und einige dieser Kids waren wirklich herausragend gut. In der abschließenden Ansprache der Schulleitung wurde jedoch erwähnt, dass ein riesiges Dankeschön und größter Respekt der Sofia gebührt. Sofia kommt nämlich aus der Ukraine und ist noch nicht lange in Deutschland. Trotzdem hat sie an der Schulaufführung teilgenommen – ist das nicht toll…. ich war geneigt dazu, sowohl dieses arme Mädchen, als auch die Schulleitung mit Buhrufen abzustrafen. Sofia hatte keine Rolle, in der sie sich irgendwie positiv hervorgetan hat. Sie war einfach ein Teil des großen Ganzen. Gleichwohl fühlt man sich aus mir unerklärlichen Gründen berufen, ausgerechnet IHRE Leistung über die der anderen Mädels zu stellen. Ich hätte Kotzen können und die Mädels haben tapfer auf der Bühne gelächelt, gleichwohl mir meine Tochter später erzählt hat, dass es hinter der Bühne anschließend durchaus Missmut deswegen gegeben hat.
    Ein klarer Fall von Rassismus – gegen Deutsche!

    Alternativ greife ich das von dir beschriebene Attentat von Würzburg auf. In dieser Geschichte gab es nämlich danach auch „den Helden von Würzburg“. Chia Rabiei hieß der Mann, der sogar Orden von Herrn Söder und Konsorten erhalten und die Einbürgerung bekommen hat.
    Die Realität war jedoch eine Andere! Es gab nicht einen Helden von Würzburg, sondern drei! Die anderen beiden Männer hatten keinen klassischen Migrationshintergrund und Namen, die in der Presse nunmal nicht so „wirken“. Sie haben keine Orden, keine Einbürgerung und fast keine Publicity bekommen.
    Die beiden wurden ganz offen diskriminiert! Aufgrund ihrer Herkunft, ihres Glaubens, ihres Aussehens und ihres Namens!

    Zurück zu Ahmed al Ahmed:
    Es mag sein, dass Ahmed ein Held ist und ich sage „Ehre, wem Ehre gebührt“. Fakt ist jedoch auch das Folgende: Es sollte völlig egal sein, welchen Glauben und Welche Abstammung Ahmed hat – bestenfalls eine Randnotiz. Er sollte die gleiche Ehrung erhalten, die jedem in diesem Fall zustehen sollte und darüber hinaus nicht in den Himmel gehoben werden, weil er Moslem oder aus Syrien ist.
    Dabei stellt sich im Übrigen durchaus die Frage, wie er es 2006 „nach Australien schaffte“ und ob er einen legalen Aufenhaltsstatus besitzt!
    Hat er ihn nicht – gehört Ahmed al Ahmed ebenso abgeschoben, wie JEDER andere illegale Einwanderer!

    Wir erleben dieses moralische Aufbegehren gerade in den USA, wo Trump sich der Specialeinheit ICE bedient um illegale Migranten aus dem Land abzuschieben.
    Die Medien zeigen quasi täglich „tragische Aufnahmen“ von Familien, deren Vater, Mutter oder Kind unter Geschrei und mit Tränen in den Augen von den Agenten abgeführt und in Abschiebehaft überführt wird.
    Ich habe mit diesen Menschen keinen Mitleid. Sie halten sich Illegal auf dem territorium eines Rechtsstaats auf. Entsprechend muss mit allen rechtsstaatlichen Mitteln ein Zustand geschaffen werden, der dem Gesetz entspricht. Hierzu darf letztlich auch unmittelbare Gewalt ausgeübt werden.
    Es interessiert dabei nicht, ob der Betroffene Arzt von Beruf ist oder immer ein sehr netter Nachbar war. Fakt ist und bleibt, er war illegal!

    Andersherum gilt dies übrigens ebenfalls. Ein Syrer mit deutscher Staatsangehörigkeit ist, frei nach den Worten von uns Angela „nunmal da“! Entsprechend ist er, und alles was er hier tut, unser Problem. Da gibt es kein Wenn und kein Aber mehr.

    Ein Rechtsstaat kann nicht funktionieren, wenn wir beginnen Gesetze aus Menschlichkeit, Vernunft, Mitleid oder Moral zu unterlaufen. Wir öffnen mit diesem Verhalten die Tore zur Anarchie!
    Wenn wir feststellen, dass ein geltendes Gesetz mit den tatsächlichen Zuständen nicht vereinbar ist, dann muss das Gesetz geändert werden. Bis zu diesem Tag, ist es so zu vollziehen, wie es geschrieben steht.
    Wer meint über diese Tatsache auch nur diskutieren zu können, hat ein Problem mit seinem Rechtsverständnis und unserer derzeit geltenden Staatsform!

    Währen übrigens weder Sajid und Naveed Akram, noch Ahmed al Ahmed als Migranten in Australien gewesen, wäre die Tat nicht geschehen und ein Held in dieser Geschichte nicht nötig. Ganz nebenbei wären 15 Menschen noch am Leben und 40 weitere völlig unverletzt.
    Kausalität bzw. der Grundsatz „Conditio-sine-qua-non“ lassen sich nämlich auch wunderbar vom Ende her denken.
    Dieser Ansatz ist moralisch übrigens ebenso falsch, wie das ständige Betonen der Leistungen im Zusammenhang mit der Herkunft eines Menschen.

    • Klaus Kelle Antworten

      @Marin Ludwig,

      das ist dann aber Dein Problem.

      „Für mich sind Artikel wie dieser nichts anderes als umgekehrter Rassismus, vergleichsweise vielleicht auch Propaganda“

      Für Dich können solche Artikel auch Sportberichte sein. Aber in Wahrheit ist beschrieben, was war. Und sonst nichts.

      „Die anderen beiden Männer hatten keinen klassischen Migrationshintergrund“

      Ja, und? Ich schreibe doch gerade, dass man Menschen nicht nach „Rasse“ oder Herkunft burteilen soll, sondern nach dem, wie sie sich verhalten. DAS ist der Maßstab…wo also ist das Problem?

      Klaus

      • Martin Ludwig Antworten

        Für mich passt dieser Satz:

        „Der todesmutige Mann, der den IS-Killer stoppte, heißt – und da wird es richtig interessant – Ahmed al Ahmed
        Der Name weist darauf hin, dass er kein Skandinavier ist. Tatsächlich stammt er aus dem Dorf al-Nayrab im Gouvernement Idlib in Syrien.“

        und der folgende:
        „Ich schreibe doch gerade, dass man Menschen nicht nach „Rasse“ oder Herkunft burteilen soll, sondern nach dem, wie sie sich verhalten. DAS ist der Maßstab…“

        schlicht nicht zusammen. Der Artikel liest sich so, als wäre die Leistung von Herrn Ahmed gerade deswegen so erwähnenswert und speziell, weil er eben nicht „Daniel Smith“ heißt und aus Sydney kommt.
        Abgesehen davon ist das Verhalteneben genau nicht der Maßstab, sondern die Rechtmäßigkeit die Vorausgegangen ist.
        Nochmal in einfach Ausgedrückt:

        Ein illegaler Einwanderer, der sich hervorragend verhält, einener Arbeit nachgeht und auch sonst eine Bereicherung darstellt, muss nach unseren Gesetzen abgeschoben werden! Er ist ILLEGAL auf unserem Territorium.

        Ein Ausländer mit deutscher Staatsangehörigkeit, der mehrere Straftaten begangen hat, keinem Beruf nachgeht und als Sozialschmarotzer bezeichnet werden kann, darf nach unseren geltenden Gesetzen nicht abgeschoben werden und ist unser Problem.

        Ich finde diesen Zustand fürchterlich – aber er entspricht unseren geltenden Gesetzen. Diese müssen umgesetzt und eingehalten werden oder sind so zu ändern, dass mann dem deutschen Staatsangehörigen seine Staatsbürgerschaft wieder entziehen und ihn abschieben kann, wo hingegen Beispiel 1 auf Antrag eine Möglichkeit zur Einbürgerung bekommen sollte.
        Bis diese Gesetzesänderung jedoch nicht durch ist, darf die Herkunft eben NICHT Maßstab sein! Berücksichtigt man es doch, ist dies Willkür und Rechtsbruch.

        • Klaus Kelle Antworten

          Ich persönlich unterscheide nicht nach „Rasse“, sondern nach Verhalten oder meinetwegen Charakter.

          Die Überschrift ist Trigger für Menschen wie Dich, die sofort auf den Zug aufspringen.

      • Martin Ludwig Antworten

        Bis diese Gesetzesänderung jedoch nicht durch ist, darf *das Verhalten* eben NICHT Maßstab sein! Berücksichtigt man es doch, ist dies Willkür und Rechtsbruch.

        *es darf in meinem letzten Absatz natürlich nicht die Herkunft heißen, sondern „das Verhalten“.

        • H.K. Antworten

          Sie haben ja völlig recht bzgl. der Anwendung der geltenden Gesetze.

          ES WIRD ABER NICHT GEMACHT !

          Seit über zehn Jahren werden von diesem Staat dich permanent und tagtäglich ganze Batterien von Gesetzen gebrochen, verdreht, ausgehebelt und mißachtet !

          In Folge dessen gibt es auch keine oder kaum Sanktionen gegen die, die zu diesen Gesetzesbrüchen geradezu aufgefordert werden.

          Jeder, der hierherkommt, kann ( und soll ? ) machen, wie und was er für richtig hält.

          Sanktionen ? Keine.

          Rentenkasse ? Pleite.

          Krankenkassen ? Pleite.

          Pflegekassen ? Pleite.

          Schulen ? Katastrophale und chaotische Zustände.

          Brücken, Infrastruktur ? Einsturzgefährdet oder schon eingestürzt.

          Konsequenzen ? Familiennachzug nur in 2025 von über 100.000. Weitere Milliarden für Unterbringung. Zunehmende ( Messer-) Kriminalität.

          Und die C D U ?

          Die steht daneben und schaut zu.

      • Inge H. Antworten

        Das „Problem“, Herr Kelle, ist, dass Sie ganz bewusst diese Überschrift gewählt haben, nach dem Motto: Auch unter Arabern gibt es natürlich die Guten. Und Sie haben auch ganz bewusst damit provoziert, weil Sie ganz genau wissen, wie uns diese Bereicherer auf den Geist gehen. Und natürlich hat Martin Ludwig mit jedem Wort recht.
        Sich hinterher dumm zu stellen, um dann die bekannten Wortklaubereien zu machen, hat was von Dunja Hajali. Das sollten Sie nicht tun, es ist leicht zu durchschauen.

        • gerd Antworten

          @Inge H.

          Seh ich genauso. Mittlerweile weiß man im übrigen dass die Terroristen Verbindungen zu IS pflegten. Das hat aber nichts mit der Friedensreligion des Islam zu tun. Is klar.

  7. GJ Antworten

    Das jüngste unschuldige Opfer von Sydney ist ein 10-jähriges Mädchen mit Namen Matilda. Allein das, ein Kind und DER Name macht die Bedeutung und die nationale Erschütterung deutlich. Matilda, „Waltzing Matilda“ ist die interne Nationalhymne der Australier, ein Folksong, den jeder kennt, mit dem sich jeder Australier identifiziert. Was für eine Symbolik, welche Tragweite!

  8. GJ Antworten

    Die jüngsten Terrorakte haben eine neue Dimension. Attentäter wie in Solingen oder Aschaffenburg waren ausreisepflichtige Asylberber, die illegal gekommen waren. Da arbeiten sich Politik und Behörden daran ab, warum die überhaupt hier/noch hier sind. Aber Sydney und die aktuell vereitelten Anschläge auf deutsche Weihnachtsmärkte? Ein Autohändler und junge Islamisten, die mit Arbeitsvisa hier sind. Fachkräfte, der Zentralasiat aus Magdeburg Azubi im Pflegeberuf. Machen wir uns mal ehrlich. Wenn seine Kollegen merkten, daß er komische Veränderungen erkennen ließ, sich radikalisierte – und sie melden das. Dann sind sie ein Fall für Meldeportale gegen Rassismus, islamophob, die Gleichstellungsbeauftragte tritt auf den Plan etc. In einem Klima, in dem sich kaum einer was zu sagen traut – aus Angst vor Denunzierung von links – sind wir gründlich falsch abgebogen. Unsere Geheimdienste bespitzeln lieber Bekannte von Bekannten von AFD-Mitgliedern, als sich um Islamisten, Hamasfreunde und militante Linksextremisten zu kümmern.

  9. H.K. Antworten

    Übrigens:
    Der „Held vom Bondi Beach“, der „mutmaßlich“ mit seinem mutigen ( daher „mut“-maßlich ) Eingreifen zahlreichen Menschen das Leben gerettet hat und selbst verwundet wurde, bekommt inzwischen Morddrohungen und wird als „Verräter“ beschimpft, wie zu lesen ist.

    Seine Schlußfolgerungen daraus möge jeder selbst ziehen.

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