Die Silvesternacht 2016 und das skandalöse Versagen des medialen Mainstreams sind nicht vergessen

Als ich gestern vor zehn Jahren in der Küche einen Filterkaffee aufbrühte und mich anschließend an den PC setzte, um die morgendliche Nachrichtenlage zu checken, wusste ich noch nicht, was für ein ungewöhnlicher Tag in meinem Journalistenleben das werden würde. Ich betrieb damals ein kleines Nachrichtenportal namens „NRWjetzt“ mit wenig mehr als 3000 Aufrufen am Tag, also jetzt nicht gerade die BILD-Zeitung.

Ich schaute online, was da so berichtet wurde in der Neuen Westfälischen(Bielefeld), der Münsteraner Zeitung und dem Kölner Stadt-Anzeiger über die Silvesterfeierlichkeiten überall. Und alles schien fein zu sein, Silvesternacht eben – Feuerwerk, Saufen, ein paar Schlägereien. Ich erinnere mich sogar noch, dass ein FAX von der Pressestelle der Kölner Polizei in meiner Redaktion ankam, wo man mitteilte, was für eine fröhliche und wunderbare Silvesternacht die Domstadt erlebt habe. Zitat: „weitgehend friedlich“.

Doch die Silvesternacht in Köln und – wie sich später herausstellte – in Hamburg, Berlin, Bielefeld und anderswo auch – war alles andere als friedlich gewesen.

Irgendwann am Vormittag schrieben mir Facebook-Freunde und fragten, ob ich schon gehört habe, was in Köln losgewesen sei. Und ich antwortete: Nichts war los.
Aber von Minute zu Minute verdichtete sich die Indizienlage, dass in Köln Empörendes geschehen war.
Auf dem großen Platz vor und im Hauptbahnhof waren geschätzt 1500 „junge Männer“, Migranten größtenteils auf Nordafrika, in Horden unterwegs und begrabschten, belästigten und beklauten Frauen. „Die waren mit ihren Händen wirklich überall. So etwas habe ich noch nie erlebt“, zitierte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ eine 22-Jährige, die es miterlebt hatte, Aber die Zeitung berichtete nicht am 1. Januar, sondern erst ab dem 4. Januar, was tatsächlich passiert war.

Sie erinnern sich: Es war die Zeit von „Refugees welcome“

Und ich bin nicht so vermessen zu denken, ich hätte mehr gewusst als die Kollegen von WDR, Kölnischer Rundschau und Express. Sie wagten nur nicht, das Offensichtliche zu berichten. Wie auch BILD, ARD, RTL nicht. Einfach niemand.

Und ich werfe das auch niemandem vor, der da als Jungredakteur in seinem Büro sitzt zum Beispiel bei der BILD, für die ich vorher gearbeitet hatte, und die „Arschkarte“ für den Frühdienst am Neujahrsmorgen gezogen hatte.

„Refugees welcome“ – das war im September 2015 eine BILD-Zeile, von Kai Diekmann selbst erfunden, soweit ich weiß. BILD unterstützte anfangs die von Bundeskanzlerin Angela Merkel vorangetriebene Aufnahme der Flüchtlinge aus aller Welt. Und dann sitzt da ein junger Mann allein in der Redaktion, sein Boss ist noch im Skiurlaub und nicht erreichbar, und muss entscheiden, was berichtet wird. Nicht leicht, das können Sie mir glauben! Da kann so in schöner Job auch mal schnell weg sein…

Als mir jedenfalls damals Handyvideos aus dem hysterischen Gekreische und Gedränge im Kölner Hauptbhnhof geschickt wurden, war mir klar, dass da etwas Großes passiert. Und ich dachte: Jetzt müssen doch die großen Medien einsteigen.
Aber es geschah nichts
Null. Irgendwann am Nachmittag gab es eine 15-Zeilen-Meldung, ich glaube in der „Kölnischen Rundschau“, es habe ein paar Übergriffe von „jungen Männern“ gegeben. Das war alles. Niemand verwendete das Wort Flüchtling, niemand beschrieb das Ausmaß der Ausschreitungen.
Was soll ich sagen? Irgendwann gegen Mittag wagte ich es dann zu veröffentlichen, was ich wusste. Die Täter waren sogenannte „Flüchtlinge“.

„Ich habe es leider auch genau so erlebt und mir steigen bei deinen Worten schon wieder die Tränen in die Augen! Das was ich gestern erlebt habe, hat mich ehrlich schockiert. Man kam nicht vor und nicht zurück und konnte auch nicht ausmachen, wer es war. (….) Leider wird damit alles in Frage gestellt, alle Hilfesuchende in Verruf gebracht“
schriebt eine „Andrea“ später. Eine andere: „Als wir um Hilfe gerufen haben, haben sie gelacht.“ In einer Facebook-Gruppe aus Köln berichteten immer mehr Augenzeugen: „Also ich war gestern auch dort und es war eine Katastrophe. Fleischbeschau, man konnte nirgends hinsehen weil man angegafft und angequatscht wurde.“

Als jemand in dieser Facebook-Gruppe schrieb, die Täter seien überwiegend „Araber“ gewesen, wurde – kein Witz – die ganze Gruppe gelöscht.

Am 2. Januar wagt es dann mit dem „Focus“ als erstes großes Medium in Deutschland, zu berichten, was passiert war. Beim WDR, von dessen Zentrale aus man in Köln direkt auf den Bahnhofsvorplatz schauen kann, kein Wort, was wirklich passiert war. Erst am 4. Januar, als der Kölner Polizeipräsident eine Pressekonferenz veranstaltete und danach zurücktrat, brachen medial alle Dämme.

Vorher herrschte ein Komplettversagen des deutschen Journalismus
Und auch der Politik. Die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) war jedenfalls bis zum 4. Januar nicht zu erreichen.

Mein Artikel auf dem kleinen NRW-Portal verzeichnete an diesem Tag 65.000 Aufrufe, ein für uns nicht zu träumen gewagter Erfolg. Als wir am nächsten Tag in einem weiteren Stück die Frage aufwarfen, wo eigentlich die Feminismus-Industrie heute sei, die mit Schwarzers Magazin „Emma“ ja ihren Sitz in Köln hat, riefen 350.000 Leser diesen Beitrag auf in ganz Deutschland.

Journalismus ist das Abbilden der Realität, nicht das Bewerten und nicht das Unterdrücken von Wirklichkeit. Ich bin da vielleicht ein wenig altmodisch…bis heute.

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Dieser Artikel wurde 29 mal kommentiert

  1. Achim Koester Antworten

    Die Neujahrsansprache des Kanzlers habe ich mir nicht angetan, genau so wenig wie die (gab es überhaupt eine?) des Grüßaugust vom Bellevue. Während hier an die Silvesternacht 2015 erinnert wird, laufen im Auswärtigen Amt eifrige Vorbereitungen auf den einzufliegenden Nachschub aus Islamabad.
    „Sicheres und reiches Land“?? War der in der Schweiz oder in Singapur? Er sollte mal die Kriminalstatistik des BKA lesen, und zwar die „unbearbeitete“ Version, die ihm ja sicher vorliegen dürfte. Oder auch das Portal „Messerinzidenz“(.de) Dann müsste er aber seine Ansprache um 180° (oder lt. A-L Baer… um 360°) umformulieren.

  2. Nobby Antworten

    Ich würde noch weiter gehen… Das Versagen der Mainstream Medien ist nicht nur unvergessen… die Silvesternacht 2015/16 war der Auftakt zu einer nicht enden wollenden Kette von Lügen, Täuschung, Relativierung oder ganz Verschweigen.
    Ich erinnere mich gut… im Sommer 2016 war ich im Irlandurlaub und als ich auf Great Blasket (ein wundervoller Ort) einen Tee in einem winzigen Café bestellte, fragte mich der junge Mann am Tresen, woher ich komme. Nachdem ich ihm geantwortet hatte sagte er sinngemäß: Dann kostet der Tee für Dich jetzt das Doppelte… wir müssen euch Deutschen das Geld abnehmen, solange ihr noch welches habt (der junge Mann hatte offensichtlich hellseherische Fähigkeiten!). Was macht eure Kanzlerin da… ist die völlig verrückt geworden??
    Wir haben beide kräftig über den Scherz gelacht. Heute ist mir nicht mehr nach Lachen zu Mute… und auf seine Frage würde ich heute mit einem lauten klaren „JA“ antworten. Anders lässt sich dieser Irrsinn kaum erklären (mir fällt jedenfalls keine gute Erklärung ein… kann natürlich an meiner fehlenden Phantasie liegen?!).
    Auch die Tatsache, dass ein kompletter Wirtschaftszweig vollständig (hier maßgeblich zuständige Portalbetreiber sind ausdrücklich ausgenommen) versagt hat und das bis heute tut ist für mich weiterhin nicht erklärbar.

    • H.K. Antworten

      Nachdem die Bundeskanzler Konrad Adenauer und Helmut Schmidt den „Orden wider den tierischen Ernst“ bekommen haben und sogar Friedrich Merz ihn aufgrund seines grenzenlosen ( ääähemmm ) Humors bereits seit Jahren sein Eigen nennt, sollte doch nun endlich auch „Mutti“ diesen Orden an ihre breite Heldenbrust tackern dürfen …

      DAS schaffen wir auch noch …

  3. Tina.Hansen Antworten

    Das Herumtreten auf Alice Schwarzer ist in dieser Hinsicht nicht berechtigt. Die Frau ist längst als „rechts“ gecancelt. Seit etlichen Jahren weise ich hier darauf hin. Geht mal auf die Seite von „Emma“, da sind zum Beispiel hervorragende Artikel zum Transthema. Schwarzer ist bei links-woke eine Hassfigur.
    Wir sind nicht mehr in den 1970er Jahren.

    • Klaus Kelle Antworten

      @Tina.Hansen,

      was für ein „Herumtrampeln“? Ich kann nicht nachvollziehen, dass Kitik an Personen oder auch Parteien oder politischen Entscheidungen immer gleich „Heerumtrampeln“ oder „Bashing“ ist. Alice Schwarzer hat Großes geleistet für die Frauen in Deutschland insgesamt, das stelle ich überhaupt nicht in Frage. Das Tor zu öffnen für massenhafte Abtreibungen bis heute (jedes jahr allein in Dutschland über 100.000) gehört nicht dazu.

      Angela Merkel hat übrigens in ihrer Regierungszeit auch nicht nur Unsinn oder Schaden angerichtet. Etwa bei der Euro-Staatsschuldenkrise hat sie in einigen Bereichen erstaunlich richtig und gut gehandelt. Aber das kann nicht aufwiegen, was sie ab 2015 angerichtet hat. Die Folgen werdn unsere Kindeskinder noch tragen müssen…

      Klaus Kelle

      • Tina.Hansen Antworten

        @Klaus Kelle
        Bezüglich des beschämenden Schweigens vieler selbst ernannter, überwiegend jüngerer Feministinnen zu den Folgen muslimischer Masseneinwanderung gerade für Frauen gehe ich jede Kritik mit. Aber gerade in Bezug auf die Person Schwarzer ist sie fehl am Platz. Diese mittlerweile sehr alte Frau stellt sich bei diesem Thema wie auch bei dem unsäglichen Transthema seit Jahren gegen den linkswoken Zeitgeist, wird deshalb als rechts, rassistisch usw. beschimpft und zum Teil auch gecancelt. In meinem Bücherschrank steht von ihr „Die grosse Verschleierung. Für Integration, gegen Islamismus“, erschienen 2010 in 3. Auflage. Sehr viel deutlicher und klarer als in diesem Buch geht es kaum.
        Das Wort „herumtrampeln“ nehme ich zurück. An meiner inhaltlichen Kritik halte ich fest.

      • aha Antworten

        Klaus Kelle hat geschrieben:

        Alice Schwarzer hat Großes geleistet für die Frauen in Deutschland insgesamt,

        Ich sage mal vordergründig schon, ob es aber dauerhaft gut für Deutschland (und damit auch die Frauen) ist glaube ich nicht.

        Ich denke A.S. war eine große „Spassverderberin“ bezüglich Liebesleben. In der Folge gab es dann immer weniger Kinder und damit wuchs der Bedarf an Migration. Die Migration bedeutet ja auch Abfluss von Finanzen ins Ausland und Know How – Transfer ins Ausland. Da züchten wir uns selber Konkurrenz.
        Der Import junger Männer bedeutet Konkurrenz für junge deutsche Männer. Von denen hat sich ja noch keiner beschwert. Die sind alle mit einer Nettneurose gesegnet und nehmen das einfach hin.

        • H.K. Antworten

          „Nettneurose“ …

          🤣🤣

          ( Das trifft es deutlich auf den Kopf und klingt eindeutig diplomatischer als „( geistig ) blond, blauäugig, blind und blöd …).

          • S v B

            @H.K.

            Dürfte sich nicht auch die dringend erweiterungsbedürftige Bundeswehr über möglichst viele Nettneurotiker in ihren Reihen freuen?

          • H.K.

            Nein, auf keinen Fall !

            Bundeswehr – das sind doch alles räääächte „Mörder“ !

            Und seit Uschi und AKK stehen sie alle unter General-Verdacht – unabhängig vom Dienstgrad …

        • Tina.Hansen Antworten

          Ich wünsche Ihnen voll den sexuellen Erfolg aha, es war göttlich mit Ihnen 😃

    • S v B Antworten

      Ich wette, dass auch wir mit zunehmendem, bzw. in höherem Alter aus der Zeit fallen werden. Scheint mir irgendwie der natürliche Lauf der Dinge zu sein, ob’s behagt oder nicht. Es sind wohl lediglich Zeitaufnahmen, die wir „erleben“. Vielleicht, nein gewiss, wird’s eine Gnade sein, dass wir nach Ablauf von Jahrzehnten (oder gar mehr) nicht nochmals die Lage hienieden inspizieren können. Vermutlich würden wir sehr bald allesamt in Ohnmacht fallen. Wenn wir nicht noch Schlimmeres zu befürchten hätten…

  4. H.-J. Pöschl Antworten

    Und da erinnere ich mich immer wieder an eine Frage eines ungarischen Freundes vor einigen Jahren: „Warum macht IHR das?“
    Ich schulde ihm noch heute eine Antwort, weil ich es selbst nicht weiß.
    Oder kann man das in wenigen Minuten bei einem Glas Wein jemanden erklären, dem Deutschland vor 2015 immer ein Vorbild war und jetzt ein glühender Fan von Orban ist?

  5. Querdenker Antworten

    Ich möchte etwas zur Silvesternacht 2015/2016 in Köln erzählen. Etwa drei Wochen vorher habe ich mit meiner Frau die Weihnachtsmärkte in Köln besucht. Wir haben in Deutz geparkt und sind über die Hohenzollernbrücke zum Hauptbahnhof und zum Dom gegangen. Am Domplatz war alles anders als sonst. Normalerweise hört man viele verschiedene Sprachen, wobei ein lockeres Stimmengewirr aus rheinischem Deutsch, Niederländisch, Englisch und Französisch dominiert. Dieses Mal hörten wir überwiegend ein hartes und lautes Arabisch. Während wir über den Platz zum Weihnachtsmarkt an der Südseite des Doms gingen, fühlten wir uns von hunderten Augenpaaren auf eine sehr unangenehme Art taxiert und beobachtet. Auf dem Weihnachtsmarkt schlug uns eine ungewohnt kalte Stimmung entgegen, sodass wir schnell zum Weihnachtsmarkt am Heumarkt weitergingen. Auch dort war keine schöne weihnachtliche Atmosphäre zu spüren, also gingen wir weiter zum Weihnachtsmarkt am Schokoladen-Museum, wo wir endlich die vertraute rheinische Weihnachtsstimmung vorfanden. Unser Heimweg führte uns über die Rheinufer-Promenade zurück zur Hohenzollernbrücke. Alle paar Meter standen kleine „ein Mann“-Gruppen, die uns mit ihren Augen und Gesten fragten, ob wir Drogen kaufen wollen. Rückblickend kann ich sagen, dass bereits am dritten Adventwochenende vor der Silvesternacht deutlich wurde, dass sich das Stadtbild verändert hat. Das gewohnte rheinische Lebensgefühl war verschwunden und eine bedrohliche Stimmung hatte Einzug gehalten. Dieser Wandel im Stadtbild war für alle deutlich zu spüren, man muss nur hinsehen und hinhören wollen.

    • H.K. Antworten

      Daher gebührt unser aller Kanzlerin a.D. mindestens ein weiterer Orden !

      In diesem Jahr gab es auf dem hiesigen großen Weihnachtsmarkt in der City innerhalb weniger Tage gleich zwei Messerstechereien mit Großeinsätzen der Polizei.

      Da geht man ( frau erst recht ) doch gerne mit Freunden einen leckeren Glühwein trinken – und wählt weiterhin brav die CDU !

    • Klaus Kelle Antworten

      @Querdenker,

      danke für Ihre Schilderung! Spontan denke ich wieder: bestellt – geliefert!

      Das ist ja alles kein Naturereignis, sondern die direkte Folge weniger politischer Entscheidungn. In diesem Fall Entscheidungen einer einzigen mächtigen Frau. Keine demokratische Kontrolle, kein Diskurs, kein Widerspruch!

      Manchmal wünscht sich unsereins sowas doch sogar, wenn Sie etwa an das Einstimmigkeitsprinzip in EU und NATO denken, wo ein einziger Quertreiber einen Prozess aufhalten kann, und all anderen dann dumm dastehen. Man will Demokratie und Kontrolle haben, aber wenn einer energisch das Prinzip aushebelt, dann ist es nunmal weg, das Prinzip.

      Es macht mich wirklich wütend, wenn ich darüber nachdenke, dass Frau Mrkel mit all dem nicht nur durchgkommn ist, sondern von einem beträchtlichen Teil der Bevölkerung bis heute dafür gefeiert wird.

      Klaus Kelle

      Klaus Kelle

  6. H.K. Antworten

    Genau passend zum Thema:

    „ Silvester in Großstädten: Zwischen Realitätsleugnung, Schweigen und fataler Normalisierung eines Kontrollverlusts“

    Quelle: NIUS, 02.01.2026

  7. Achim Koester Antworten

    Merkels Entscheidung hat für das Land etwas Apokalyptisches, und besonders schlimm ist die Irreversibilität (Unumkehrbarkeit), die dem Ganzen innewohnt. Die importierten Problempersonen werden sich aufgrund ihrer extremen Fertilität zum beherrschenden Element in unseren Stadtbildern, auch zunehmend in Kleinstädten, entwickeln, wie Metastasen eines Karzinoms, und den Wirtskörper Deutschland zerstören. Glücklicherweise werde ich die Endstufe dank meines Alters nicht mehr erleben, aber meine drei Enkeltöchter tun mir jetzt schon leid.

    • H.K. Antworten

      Wir begreifen en masse die Islamisierung Europas, insbesondere Deutschlands, nicht.

      Ich bin nicht sicher, ob es Absicht, Unkenntnis, Blauäugigkeit oder schliche Dummheit ist.

      So oder so: es ist alles erst der Anfang.

      Aber immerhin wurde ja gestern EIN Verbrecher nach Afghanistan abgeschoben …

    • S v B Antworten

      Die Öffnung der Grenze für alle war ein Kardinalfehler. Jedoch letztlich noch wirkmächtiger und folgenreicher war Merkels starrköpfige Weigerung, die Landesgrenze wieder zu schließen. Und zwar zeitnah. Vieles von dem, was es seit 2020 hier zu beklagen gab und gibt, hat Merkel zu verantworten, und zwar ganz alleine. Mit ihrem starrsinnigen, eigenmächtigen Vorgehen hat sie überdies Sinn und Gehalt ihres geleisteten Amtseides komplett über Bord geworfen. Leider ist es dafür längst zu spät, aber vielleicht hätte es der Kanzlerin bei ihrer Entscheidungsfindung 2010, aber ganz besonders unserem Land und seinen Menschen, geholfen, wenn Merkel sich vor Antritt ihrer höchstverantwortlichen Position eine Weile intensiv mit dem berühmten Max Weberschen Dualismus von Verantwortungsethik undGesinnungsethik vertraut gemacht hätte? Verantwortliches Denken, Reden und – vor allem – Handeln sollten Grundvoraussetzungen für eine vorausschauende, gute und verlässliche Kanzlerschaft sein. Unter keiner(!) bundesrepublikanischen Kanzlerschaft VOR Merkel wäre solches auch nur im Ansatz denkbar gewesen.

      • H.K. Antworten

        „ Verantwortliches Denken, Reden und – vor allem – Handeln sollten Grundvoraussetzungen für eine vorausschauende, gute und verlässliche Kanzlerschaft sein.“

        So so …

        Seit Angela I darf man durchaus den nachhaltigen Eindruck haben, der/ die/ das Bundeskanzlernde kann/ darf/ soll das machen, was er/ sie/ es will und niemand, absolut NIEMAND, wagt, „ja, aber“ zu sagen. Allewelt steht daneben und staunt sich zu Tode. Auf den Parteitagen dauerklatscht man ( frau auch ) sich die Hände wund, bis sie glühen.

        Seien es die für jedermann/ jederfrau geöffneten Grenzen, das Rein und Raus bei der Energiewirtschaft, das „Rückgängigmachen“ von demokratischen Wahlen, die mehr als nachhaltige totale Veränderung der Bevölkerungszusammensetzung und die ebenso tiefgreifende Änderung der einheimischen Kultur.

        Und all das hat nicht nur Auswirkungen auf dieses eine Land, sondern auf ganz Europa wenn nicht die ganze Welt.

        Nachdem sich all das als ziemlicher Blödfug herausgestellt hat, geht man ( sprich: die Politelite ) her und hängt dem Verursachenden dieses weltweiten Chaos einen Orden nach dem anderen um, zahlt ihm noch die nächsten zwei Jahrhunderte den Friseur und sorgt für sicheren Transport incl. Panzerlimousine, Blaulicht und bewaffneten Personenschutz. Und damit die Idiotie so schnell kein Ende nimmt, gibt es im Bundestag ein Büro und ein knappes Dutzend Mitarbeiter*/-/:/_/•/Innen, alles in allem ein Sorglos-Paket für xx Millionen auf Kosten der deutschen SteuerInnenzahler.

        DAS erkläre mal bitte einer dem kopfüber in Mülltonnen nach Pfandflaschen suchenden Rentenden.

  8. S v B Antworten

    Ganz klar – mit der Silvesternacht 2026 wurde in Deutschland eine völlig fremde, neuartige Ära eingeläutet, aus deren Fängen sich unser Land im Grunde bis heute nicht befreien konnte. Und zwar sowohl was „entsprechende Ereignisse“ selbst als auch deren mediale Bearbeitung angeht. – Das Zählen der Tage bis zur Veröffentlichung der Ungeheuerlichkeiten, welche die von der Kanzlerin geladenen Gäste meinten, sich im Land ihrer Gastgeber herausnehmen zu können, war für mich ein ähnlich spannender Countdown wie der beim Start einer bemannten Rakete in Cape Canaveral. Nur, dass sich in erstgenanntem Falle große Empörung, ja Wut, dazu gesellte. Am Tag 4 rückte man dann ganz allmählich mit den massenhaften, erschreckenden Vorfällen heraus, die sich an Silvester auf der Kölner Domplatte (und auch andernorts in Deutschland) zugetragen hatten. Aber das selbst dann noch im Schwurbei-Modus. Die jämmerlich feige Verzögerung und Verharmlosung der Nachrichten haben mich damals dermaßen erzürnt, dass ich gerade (auch) deshalb gegenüber vielen MSM-Medien unversöhnlich geworden bin. Selbst heute noch werden manche „unschönen Vorfälle“ – zumindest erst einmal – merklich harmloser dargestellt und „eingeordnet“ als es der Fall war, bzw. es geboten wäre; wenn sie denn überhaupt Erwähnung finden – weil „nur von regionalem Belang“. Die ersten, sehr zaghaften Nachrichten über die Kölner Domplatte haben mich damals regelrecht auf die Palme gebracht. Deshalb verbuche ich bis heute journalistische Unterschlagungen, Verharmlosungen oder Schönfärbereien „relevanter Geschehnisse“ oder auch ein merklich „gequältes Herumreden um den heißen Brei“ unter medialem Totalversagen.

    • S v B Antworten

      Sorry, auch das noch… die erste erinnerungsträchtige Silvesternacht war die von 2016 und nicht 2026. Na ja, an verschiedenen Hotspots wird auch letztere als erinnerungsträchtig gewertet werden können. Von den Polizei- und Rettungskräften wohl allemal…

  9. Angelika Antworten

    Ich finde ja Berlin aktuell hammerhart. Da sind ganze Stadtteile mitten im Winter ohne Strom und damit vermutlich auch ohne Heizung und keine Sau interessiert es.
    Kaum in den Nachrichten. Die Politik sowieso nicht. Jeder Sack Reis, der in China umfällt, ist wichtiger. Und die paar Politikgestalten, die Erklärungen abgeben. Da sieht man mal das Personal, welches hier die Macht hat.
    Das Land läuft auf Reserve. Es lebt von der Substanz.

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