Versprechen vom notorischen Lügner
Jetzt können wir endlich aufatmen. Der russische Präsident Wladimir Putin hält westliche Befürchtungen, er werde demnächst Europa überfallen, für eine „Lüge“ und „völligen Blödsinn“. Das sagte er jetzt auf einer Pressekonferenz zum Abschluss seines Besuchs in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek.
Und – halten Sie sich bitte fest! – er sei auch bereit, das schriftlich zu fixieren.
Bestimmt so ähnlich wie 1994 im Budapester Memorandums, wo sich Moskau neben Großbritannien und den USA verpflichtet hat, die Souveränität und die bestehenden Grenzen der Ukraine zu respektieren. Im Gegenzug hatte die Ukraine ihre Atomwaffen abgegeben, denn so ein Vertrag mit Russland – darauf kann man bauen, oder?
Wenige Tage vor dem Einmarsch seiner Truppen in die Ukraine 2022 hatte Putin öffentlich nochmal versichert, man werde nicht angreifen.
Das Problem bei Vereinbarungen mit KGB-Leuten ist, dass sie qua DNA notorische Lügner sind…


