Verwahrloste Kinder befreit – aufmerksamer Zeuge rief 110 an
Einem aufmerksamen Autofahrer im sauerländischen Menden ist es zu verdanken, das sechs Kleinkinder aus offenbar prekären Familienverhältnissen befreit wurden. Die Rede ist von drei Jungen und drei Mädchen, die jetzt alle vorübergehend in einer Klinik in Arnsberg untergebracht sind.
Ein Autofahrer hatte zufällig ein Kind gesehen, das bei der klirrenden Kälte gestern draußen barfuß und nur leicht bekleidet an einem Haus herumlief. Der Mann rief sofort die Polizei an. Zivilcourage nennt man das, ist heute in Deutschland leider keine Selbstverständlichkeit mehr.
Die Kinder sind alle zwischen 2014 und 2023 geboren werden. Die Polizei hat die „Mutter“ inzwischen vernommen und bei der Durchsuchung des verwahrlosten Hauses Drogen gefunden. Mehr wurde bisher zu dem Fall nicht veröffntlicht.
Immerhin hatte Mendens Bürgermeisterin Manuela Schmidt (CDU) noch Zeit, am Abend direkt zu dem Haus zu fahren und sich mit den Rettungskräften vor Ort ein Bild von der Lage im Haus zu machen. Das kann man ja heutzutage nicht von jedem Stadtoberhaupt behaupten…



Da wird immer wieder auf den Jugendämtern herumgehackt, aber hier sieht man klar, wie wichtig sie sind. Solchen „Eltern“ MÜSSEN die Kinder entzogen werden.
Genau. Die Eltern werden auf Entzug gesetzt – im wahrsten Sinne des Wortes …
Wenn man diese Wohnung nur mit Atemschutzgerätschaft betreten konnte, dann frage ich mich, weshalb in der Schule kein Alarm geschlagen wurde. Eine derartige Verwahrlosung muß doch dort aufgefallen sein! Und die Nachbarschaft? Verwandte?