Warum eskaliert Trump den Streit um Grönland? Dieses Mal wird Europa nicht einknicken

In den Hauptstädten der EU-Mitgliedsstaaten zerbrechen sich auch heute Abend viele Entscheidungsträger und Strategen ihre Köpfe über die Frage, was US-Präsident Donald Trump mit seiner Forderung, Grönland zu übernehmen, wirklich bezweckt.

Denn eins ist klar: Die Vereinigten Staaten von Amerika brauchen die größte Insel der Welt nicht. Denn sie sind ja schon da, sie haben alle Rechte, um ihre Truppen dort massiv in kürzester Zeit aufzustocken. Dänemark, Grönland, die EU und die NATO – sie alle sind bereit zu einem einvernehmlichen „Deal“ mit dem US-Partner. Und dennoch zieht Trump sein Vorhaben durch.

Ist das eigentliche Ziel vielleicht gar nicht Grönland? Geht es ihm um eine Machtdemonstration vor den Augen der ganzen Welt? Will der US-Präsident die Europäer insgesamt demütigen?

Leider ist keine der denkbaren Szenarien, so absurd sie auch scheinen, auszuschließen

Die transatlantischen Beziehungen jedenfalls stehen vor einem historischen Tiefpunkt. In nur 48 Stunden ist zwischen den Partnern jenseits des Atlantiks und Europa ein veritabler Handelskrieg ausgebrochen, der die Grundfesten der NATO erschüttert. Nach der Ankündigung massiver Strafzölle gegen acht europäische Kern-Alliierte schlägt Europa nun mit ungewohnter Härte und Einigkeit zurück.

„Allianz der Acht“: Widerstand gegen die Erpressung

In einer gemeinsamen Erklärung haben heute Deutschland, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande, Finnland, Schweden und Norwegen den US-Präsidenten scharf zurechtgewiesen. Die Botschaft ist eindeutig: „Zolldrohungen untergraben die transatlantischen Beziehungen und bergen das Risiko einer Eskalation.“

Die Wut der Europäer gilt Trumps Versuch, den unerreichbar scheinenden Kauf Grönlands durch wirtschaftliche Daumenschrauben zu erzwingen.

Ab dem 1. Februar sollen 10 Prozent, ab Juni sogar 25 Prozent Zoll auf Waren aus diesen Ländern erhoben werden. Trump ist anscheinend verärgert über die eher symbolische Aktion einiger europäischer Staaten, kurzzeitig Soldaten nach Grönland zu verlegen. Das Weiße Haus fühlt sich durch die Mission „Arctic Endurance“ provoziert, an der auch 15 Bundeswehr-Soldaten beteiligt waren. Die sind längst auf der Rückreise, aber in Washington ist man befremdet.

Klare Kante gegen Washington

Europäische Schwergewichte wie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichneten das Vorgehen Trumps als „Frontalangriff auf das Völkerrecht und die europäische Würde“. In einer leidenschaftlichen Ansprache sagte er:

„Europa ist kein Spielplatz für Immobilien-Deals des 19. Jahrhunderts. Die Souveränität Grönlands und Dänemarks ist nicht verhandelbar. Wer unsere Wirtschaft mit Strafzöllen überzieht, um Landstriche zu kaufen, handelt nicht wie ein Verbündeter, sondern wie ein Aggressor. Frankreich wird jede Maßnahme der EU zur Vergeltung unterstützen.“

Und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, eigentlich eine der engsten Verbündeten Trumps und der USA, redete erstaunlich deutlich, obwohl Italien nicht direkt von der ersten Zollwelle betroffen ist.

Meloni:

„Die Einheit des Westens darf nicht für territoriale Ambitionen geopfert werden. Wenn die USA glauben, sie könnten europäische Nationen durch wirtschaftliche Erpressung spalten, haben sie sich geirrt. Italien steht in voller Solidarität mit Dänemark und unseren Partnern. Ein Angriff auf einen von uns ist ein Angriff auf den europäischen Binnenmarkt.“

Medien berichten am Abend, dass sich Brüssel auf den Ernstfall eines Handelskrieges vorbereitet. Das Anti-Coercion Instrument (ACI) der EU sei „scharfgeschaltet“.

Die EU bereitet danach Listen vor, die vor allem Industrien in politisch sensiblen US-Bundesstaaten treffen sollen. Von Agrarprodukten bis hin zu High-Tech-Gütern könnte der US-Exportmarkt empfindlich gestört werden. Es wird diskutiert, regulatorische Daumenschrauben für Unternehmen wie Google, Amazon und Meta anzuziehen. Und: „Wenn die USA so weiter agieren, ist es das Ende der NATO.“ Die Aufkündigung der militärischen Zusammenarbeit in der Arktis wäre ein strategisches Desaster für die USA, die dort auf europäische Infrastruktur angewiesen sind.

Die Karten für Europa sind nicht schlecht

Der Zeitpunkt dieses Konflikts könnte allerdings nicht ungünstiger sein. In Moskau wird der Krimsekt im Kreml sprudeln, und Wladimir Putin kommt abends wahrscheinlich vor Lachen nicht in den Schlaf, wenn er westliche Nachrichtensendungen verfolgt.

Hinzu kommt – wenig im Blick der Öffentlichkeit – das jüngst beschlossene Mercosur-Abkommen der südamerikanischen Wirtschaftsgemeinschaft, die 1991 von Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay gegründet wurde. Ziel ist der Freihandel zwischen den Mitgliedsstaaten und jetzt auch den EU-Staaten. Ein fetter Deal im amerikanischen Hinterhof, ohne Uncle Sam zu fragen. Nun, das wird Donald Trump nicht gefallen. Und es ist ein weiterer Pluspunkt für die Europäer.

Während Trump auf seinem Kanal Truth Social behauptet, der Kauf Grönlands sei für die nationale Sicherheit der USA alternativlos, zeigt sich Europa derzeit so geschlossen wie selten zuvor. Der 1. Februar 2026 wird zum Schicksalstag: Entweder lenkt Washington ein, oder der Westen schlittert in einen Grabenkrieg, der weit über Handelsbilanzen hinausgeht.

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Dieser Artikel wurde 77 mal kommentiert

  1. Tina.Hansen Antworten

    Nur so ein Gedanke: Trump mochte die NATO nie. Vielleicht ist es nun Zeit.
    Die Europäer könnten absolut nichts dagegen tun.

      • Klaus Kelle Antworten

        @Tina.Hansen,

        wir erleben das doch gerade, dass zumindest ein starker Teil der Europäer Donalds Spiel nicht mehr mitmachen will und sich organisiert, um den Amis auch mal die „Werkzeuge zu zeigen“. Ich glaube, dass Trump – wie Putin auch – nur Respkt vor Stärke und Willen hat. Die EU ist für US-Unternehmen der wichtigste Auslandsmarkt und erwirtschaftet etwa 55 Prozent der weltweiten Erträge ihrer ausländischen Tochtergesellschaften. Zudem befinden sich 64 Prozent aller US-Auslandsvermögenswerte in Europa.

        Allein in Deutschland sind über 2.000 US-Unternehmen aktiv.

        Das Handelsvolumen zwischen der EU und den USA erreichte 2024/2025 Rekordwerte von rund 1,1 Billionen Euro. Trump will einen Ziollkrieg? O.K., kann er haben. Dann schauen wir mal, wie seine Wählerbasis das aufnimmt, wenn Betriebe Hundrttausende entlassen müssen wegen Trumps Irrsinn…

        Europa ist ein schlecht strukturierter Gigant. Wir haben uns hier alle eingerichtet auf dem gemütlichen Sofa. Die Zeit ist vorbei.

        Klaus Kelle

        • Tina.Hansen Antworten

          „Trump wie auch Putin…“
          Trump hat Putin offenbar in seinen Gaza-Friedensrat eingeladen. Moskau prüft derzeit das Angebot.
          Täusche ich mich oder ist das die Einladung zur Rückkehr auf die Weltbühne?

          • Klaus Kelle

            Ich denke, er will den Gesprächskanal offen halten. Aber ich bin sicher, Trump weiß längst, dass Putin ein unberechenbarr Psychopath ist.

          • H.K.

            Wenn andere den „Gesprächskanal offen halten“ wollen, ist das schon „Hochverrat“ …

    • H.K. Antworten

      The Donald hat m.W. mehrfach beklagt, daß diverse, eigentlich alle Länder der NATO ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkämen, wie sie es sollten und Amerika die Hauptlast trage.

      Dazu wird er als POTUS immer wieder aus Europa, insbesondere auch Deutschland, beschimpft, vom derzeitigen Bundespräsidenten sogar als „Hassprediger“.

      So etwas dürfte er kaum vergessen.

      Einerseits kann sich weder Europa noch die NATO derartige Vereinnahmungsgelüste aus den USA bieten lassen.

      Andererseits ist es wenig schlau, in einer Situation wie der derzeitigen Weltlage, vor allem in Sachen Ukraine, sich klar und deutlich gegen den großen NATO-Bruder zu stellen.

      Herr Putin schlägt sich vor Lachen auf die Schenkel.

      ———

      Meine Chefin hat vorhin einen Beitrag ( offensichtlich eines Sauerländers ! ) im Netz gefunden, den ich im Folgenden – augenzwinkernd – einstelle.

      „ Liebe Amerikaner,

      wir erheben Anspruch auf die Region Hawaii.

      Zur Begründung:

      Es ist nicht ganz klar, ob Hawaii schon immer zu den USA gehörte.
      Das traditionelle Lied „Es gibt kein Bier auf Hawaii“ und die Nationalspeise des Sauerlands „Toast Hawaii“ sind starke Indizien dafür, daß Hawaii und das Sauerland schon immer zusammengehörten.

      Zudem sprechen Gründe der nationalen Sicherheit und eine geplante Verbesserung der Getränkeversorgung der Inselgruppe für eine Wiedervereinigung.

      Wir bitten um besenreine Übergabe.“

      • gerd Antworten

        „Einerseits kann sich weder Europa noch die NATO derartige Vereinnahmungsgelüste aus den USA bieten lassen.“

        Sie (Europa) werden sich ein wenig empören, den Weltfrieden herbei labern, ein paar Helme aufs Eis legen und dann wieder abziehen. Sehen wir ja in Echtzeit in der Ukraine. Bla-Bla-Blub!

      • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

        Zum ersten Teil Ihres Kommentars sehe ich die Reaktion der EU ebenfalls als nicht sehr glücklich an.

        Anstatt weiter zu eskalieren, halte ich eine Hinhaltetaktik und diplomatische Schritte für sehr viel aussichtsreicher als die konzertierte Aktion der EU-Soldaten, über die sich der amerikanische Präsident natürlich gewaltig geärgert hat.

        Die Idee, Grönland zu kaufen oder sogar zu besetzen, kommt in Europa natürlich irrational und aggressiv an. Man gewinnt den Eindruck, Trump sei völlig von der Rolle.

        Mir kam der Gedanke, ob hinter diesem Manöver geopolitische Interessen stehen. Die geopolitische Lage hat sich in den letzten Jahren rasant verändert.
        Putin greift nach der Ukraine, um zur alten Stärke zurückzufinden, China wirft ein Auge auf Taiwan, da will Trump nicht hinten an stehen.

        Ich frage mich auch, ob Rußland und China eine Bedrohung für Grönland sind. Sollte das der Fall sein, kämen die Trumpschen Ambitionen den beiden Konkurrenten zuvor.

        • H.K. Antworten

          The Donald hat sich zwei Dinge in den Kopf gesetzt:

          1. Grönland haben zu müssen

          und

          2. will er – koste es, was es wolle – den Friedensnobelpreis auf seiner Kommode stehen haben.
          Schließlich hat dieser Dings – na, wie heißt er doch noch …: dieser Osama, nein, Obama, das Ding auch bekommen. Das ist Ansporn genug.

  2. Sarnersee Antworten

    Narzissten rudern niemals zurück, niemals. Niemals würden sie einen Fehler oder das Übersehen-haben von Wesentlichem eingestehen. Diese Selbstüberhöhung gehört quasi zur DNA dieser Menschen. Dazu sind sie extrem rachsüchtig. Ich fürchte, hier kann man nur noch auf geschlossene Meuterei bei den Republikanern hoffen. Interessant, dass über ein mögliches vorzeitiges Ende der Präsidentschaft Donald Trumps so überhaupt nichts in den reichweitenstarken Medien zu vernehmen ist, zumindest nicht ganz vorne. Ihnen würde ja das „Auflage-boosternde“ Trump-Bashing verloren gehen.

    • Tina.Hansen Antworten

      Fern-Diagnosen sind immer problematisch, aber tatsächlich wirkt Trump auch auf mich wie ein ausgewachsener Narzisst. Beim Narzissmus handelt es sich um eine Persönlichkeitsstörung, die nicht heilbar und nur sehr schwer therapierbar ist, da die Betroffenen keinerlei Krankheitseinsicht zeigen. Ein grösserer Teil des politischen Führungspersonals dürfte betroffen sein. Bei Trump passt auch das Detail, dass er scheinbar kein Schamgefühl besitzt. Aber wie gesagt: Ferndiagnosen..

      • Sarnersee Antworten

        @Tina.Hansen,
        im Prinzip richtig, hier aber ist die Symptomatik offensichtlich, d.h. sie wird nicht versteckt, sondern ganz bewusst zur Schau getragen. Diese Ausprägung des Narzissmus ist nicht mehr überbietbar, was paradoxerweise bei denen totale Hilflosigkeit, ja Machtlosigkeit auslöst, die um die schwere Störung und die damit einhergehende Gefahr einer zuvor nicht gekannten Unberechenbarkeit wissen, und von der Majorität eben wegen der Unbekanntheit völlig unterschätzt wird. Seine bisherigen Interventionen sind ein Wechselbad an Gutem wie Bösen. Das ist sein Spiel. Er genießt dieses wie nichts, anderes, weil er nicht um die Macht kämpfen muss, sondern mit ihr beliebig jonglieren kann wie der Jongleur im Zirkus und genauso Applaus dafür erhält, auch wenn dieser still ist. Vor niemanden hat die Welt soviel Respekt wie vor dieser Frechheit im Sinne von Dreisteigkeit in Person. Allein das verleiht ihm Flügel. Klaus Kelle hat die de facto Situation kurz und knapp auf den Punkt gebracht. Größenwahnsinnige scheitern zumeist an sich selbst. Im entscheidenden Moment fehlt ihnen nämlich Klugheit. Ja, darauf darf man hoffen.

  3. gerd Antworten

    Es leben ca. 56 000 Menschen auf Grönland. Die könnten über ihre Unabhängigkeit ein Referendum abhalten, das allerdings benötigt die Zustimmung der Dänen, was ja eigentlich ein Witz darstellt. Wenn nun die Eskimos von den Amis ein Angebot erhalten, welches sie kaum ablehnen können, Geld regiert die Welt, was macht Europa dann? Es geht hier schon länger nicht mehr um die Belange der NATO oder Europa, Trump will strategische Dominanz, so wie alle seine Vorgänger. (in God we trust!) Wir schicken medienwirksam eine handvoll Soldaten auf den Eisblock um sie ein paar Tage später mit einem Linienflug zurück zu holen. Was genau sollte das jetzt? Wollten wir dem Ami drohen? Kommt Leute, das kann nicht euer Ernst sein.

  4. Achim Koester Antworten

    Statt Trumps erpresserischen Zölle zu zahlen, sollte sich Europa mittelfristig andere Handelspartner suchen, z.B. China und Indien. Mit Mercosur wurde schon mal ein guter Anfang gemacht, weiter so!
    Die EU könnte ja auch in bewährter Manier die großen US-Unternehmen wie Apple, Microsoft, Google, Amazon, Facebook, X , McDonalds, Burger King und alle Anderen so mit Bürokratie und Steuern ersticken, dass sie allein von diesen Einnahmen ihren ausgeuferten Haushalt bestreiten könnte.

    • Martin Ludwig Antworten

      Lieber Achim,
      Mercosur ist alles Andere als ein „guter Anfang“…es handelt sich hier viel mehr um den Anfang vom Ende der europäischen Landwirtschaft. Die Agrarerzeugnisse deutscher Familienbetriebe unterliegen einer Flut von Regelungen, Vorgaben und Bürokratie. Daneben sind die Lohn- und Energiekosten in Deutschland höher, als überall sonst auf der Welt.
      Wie soll nun das Deutsche Agrarprodukt zu Preisen angeboten werden, die mit Lateinamerika konkurrieren können? Viele dieser Länder dürfen gut und gerne als 3. Welt-Länder beschrieben werden. Naturschutz, Umweltschutz, Arbeitschutz etc. spielen hier bei der Erzeugung keinerlei Rolle. Pestizide der schlimmsten Art kommen zum Einsatz, Raubbau an der Natur wird betrieben und ganze Landstriche werden gerodet, verseucht, verwüstet und ausgebeutet. Geerntet wird dann wenns gut läuft noch mit Kindern, die für 12 Stunden Arbeit gerade genug Essen bekommen um zu überleben.
      Deutsche Produkte sind für die Deutsche Bevölkerung nichtmehr erschwinglich. Deswegen importieren wir billigen Müll aus „Shithole countries“ und lassen die Deutsche Landwirtschaft vor die Hunde gehen… genau so muss Globalisierung und Kapitalismus sein. Wen interessiert schon, was mit den Familienbetrieben passiert oder ob wir krebshaltige Stoffe importieren, wenn auf dem Papier Deutschland seine Vorbildfunktion bewahrt.
      Bitte manchmal die Hintergründe beleuchten, bevor man blind dem Vertrauen schenkt, was aus dem Hause von der Leyen propagiert wird.

      Die Rechnung zahlen wir übrigens am Ende doch alle. Wir haben bereits über 50 % aller Wälder dieser Erde wegen der Gier nach Profit zerstört. Wenn wir so weiter machen, bleiben uns nur Insekten, Quallen und Algen um unsere Ernährung zu sichern. Ich bin wirklich kein Naturschützer, aber was die Menschheit insbesondere in Südamerika und Asien mit der Natur veranstaltet rechtfertigt meiner Meinung nach, dass wir diese Kontinente und deren gesamte Bevölkerung… „zurechtweisen“.

      • H.K. Antworten

        Mercosur ist erst der Anfang.

        Es wird von den Befürwortern argumentiert, daß z.B. das nach Europa importierte Rindfleisch nur ein minimaler Bruchteil des hier verbrauchten ist.

        Wenn der/ die/ das Verbrauchende feststellt, daß der Preis für importiertes Rindfleisch aufgrund völlig anderer Vorgaben ein deutlich günstigerer ist als der für europäisches, so dürfte jedem mit mehr als drei Fingerchen klar sein, was auf Sicht passiert.

        Das Ende der europäischen Landwirtschaft ist eingeläutet.

        Und somit reden wir zwar immer wieder von Abhängigkeiten, in die wir uns nicht begeben dürfen wie z.B. russisches Öl, Medikamente aus Asien, Chips aus Taiwan, alles Mögliche „Made in China“, tun das aber aufs Neue – diesmal zumindest bei Rindfleisch.

        Aber für Rindfleisch allein ist Mercosur ja nicht abgeschlossen worden – edas ist erst der Anfang.

        Wir sind und bleiben blauäugige, schlafmützige Träumerles.

        Wir begreifen erst dann, was passiert, wenn es bereits geschehen und unumkehrbar ist – nicht nur bei Mercosur.

      • aha Antworten

        So schlimm ist es wohl auch nicht. Neben der Frau Weidel stört mich an der AfD, dass sie von Ökofaschisten unterwandert ist.

        Die meisten Bio-Aktivitäten haben wir in D und A. Das waren auch die Länder der Nazis.
        In D soll Nürnberg die heißesten Nazis gehabt haben. Die machen heute Bio-Metropolregion.
        Die Nazis haben in und um diverse Kz´s Demeter – Höfe betrieben. Ich war ganz am Anfang und vor 5..6 Jahren ein paar Mal auf Afd – Versammlungen.Immer anwesend war: Der Führer unserer Demeterbauern. Im Kampf gegen unsere Neigung zu einem dümmlichen Fanatismus fordere ich ein Demeter-Verbot.
        Die Nazis hatten das strengste Tierschutz-Gesetz der damaligen Welt.

        Am dramatischsten ist wohl unsere Haltung zur Gentechnik. Im Vergleich zu unseren (Bio-) Methoden ist Monsanto ein Wohltätigkeitsverein. Die übertragen nur natürliche Gene auf unsere Nutzpflanzen und prüfen auch noch Einiges.
        Wir provozieren mit Bestrahlung und/oder Chemie unnatürliche Mutationen. Das sind dann im Prinzip künstliche Gene und setzen wir dann ohne Prüfung auf Bekömmlichkeit in der Umwelt frei.

        • H.K. Antworten

          „ Neben der Frau Weidel stört mich an der AfD, dass sie von Ökofaschisten unterwandert ist.“

          Hm.

          Sie halten Frau Weidel also für – ja, für was eigentlich ?

          Für schlechter als Friedrich Merz, der sämtliche Versprechen von vor der Wahl teilweise bereits einkassiert hat, bevor er überhaupt Kanzler war und nun munter weitermacht, um auch noch den Rest abzuräumen ?

          Sie denken, daß die Finanzierung von teils linksextremistischen NGOs mit Millionen von Steuergeldern, wie sie unter dem Kanzler, der lauthals getönt hatte „Links ist VORBEI !“ nicht nur weitergeht, sondern noch erhöht wird, richtig ist ?

          Sie würden auch begrüßen, wenn deutsche Soldaten in die Ukraine geschickt würden und dabei in direkte Auseinandersetzungen mit den Russen geraten könnten, was durchaus flächenbrandähnliche Maßstäbe annehmen kann ?

          Sie begrüßen außerdem, daß trotz gegenteiliger Versprechen ein Afghanen-Flieger nach dem anderen immer mehr „traumatisierte Ortskräfte“ ins Land bringt und Weihnachtsmärkte bald der Vergangenheit angehören werden ?

          Sie befürworten die von der SPD geforderten und von Merz sicherlich durchgewunkenen Steuererhöhungen und damit den beschleunigten Niedergang der deutschen Wirtschaft und die weitere Verarmung der Bevölkerung ?

          Sie finden Weidel schlimmer als die Pressezensur bzw. Abschaffung von Medien, wie von CDU-MP Günther gefordert und von Kanzler Merz oder sonst jemandem aus der Führungsriege mit KEINEM WORT dementiert wurde ?

          Und dann zu den „Ökofaschisten“: Sie machen „die da“ für den hierzulande grassierenden Ökofaschismus verantwortlich ?

          Wahrscheinlich denken Sie auch, „die Weidel“ oder „der Chrupalla“ haben den Anschlag auf das Berliner Stromnetz wenn nicht selbst durchgeführt, so zumindest in Auftrag gegeben ?

          Ah ja …

          Aber Sie können das einem dummen Mann wie mir sicher erläutern …

          • Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            Für „Frau Weidel“ würde ich eher „Frau von der Leyen“ einsetzen.
            Dann passt es.
            U vdL sitzt am Hebel der Macht in der EU und ist für eine Reihe schlimmer Fehlentscheidungen verantwortlich.

          • Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            Gewählt wurde sie nicht, gewählt wurde ein Strohmann. UvdL wurde ausgewählt von der damals mächtigsten Frau der Welt und statt

        • Günther M. Antworten

          Da hat Sie Ihr Pflanzenschutzberater (oder sind Sie selbst einer) aber gut konditioniert, der Beitrag war fast wortgleich schon einmal von Ihnen zu lesen.

          Das Artensterben in Flora und Fauna ist worauf zurückzuführen – auf die paar Biobauern oder dem großflächigen Einsatz von Fungiziden, Herbiziden, Insektiziden – die anrüchige Bezeichnung Pestizid (Lebenstöter) ist im Sprachgebrauch nicht so wohlgelitten, gelle?

          Und springen Sie mal über Ihren Schatten und verraten dem Publikum, wie lange Sie schon Mitglied einer C-Partei sind?

          • aha

            Ich bin kein Mitglied irgendeiner politischen Partei. Mich hat noch keine Partei überzeugen können. Ich gehen auf Veranstaltungen aller Parteien. Vor der Europawahl habe ich versucht die ÖDP gegen ihre eigentliche Konkurrenz -die Grünen- zu motivieren.

            Sich im Kampf gegen das Artensterben auf Pestizide zu konzentrieren halte ich für geistige Beschränkung.Ich denke z.B. wir sollten auch mal an die Chemikalien aus Schloten und Auspuffen denken. Trotz immer mehr Bio sind noch keine Verbesserungen beim Artensterben zu erkennen. Man muss sich ja nur über Zeitungswissen hinaus informieren, die bäuerliche Praxis beobachten und zu denken anfangen. In der Bio-Szene sind Bauern die selber Angst um ihre Gesundheit haben und außerdem wollen sie mit Subventionen ihre Höfe retten .
            Beim Staat weiß man aber schon was läuft, kann es wegen Eigenschutz nur nicht sagen.
            Hier macht ein Bauer, der die Viehhaltung aufgegeben hat, das Programm mit 5-jähriger Stilllegung. Ich denke das bringt für die Insekten und das diverse Getier mehr als Bio-Landbau. Eingesät wird da eine vorgeschriebene Mischung einheimischer Blüh-Pflanzen , dann bleibt die Fläche mal 5 Jahre unberührt und die Natur kann sich entwickeln.
            Jedenfalls beobachte ich jetzt Vögel, die ich hier noch nie gesehen habe. Mein Sohn hat eine Kreuzotter gesehen.
            Ich würde die ganzen Subventionen für Bio streichen und das Geld in solche Programme stecken.
            Reifenabrieb hat man in Amerika als Ursache für Fischsterben identifiziert. Ich denke da wird wohl auch das eine oder andere Insekt darunter leiden. Solche Studien wären doch bei uns gar nicht möglich. Hier würden ein paar Ökofaschos nach ein paar Molekülen eines Pestizides suchen, wahrscheinlich ein paar finden und dann entsprechend agitieren.
            Wir sollten uns auch mal ansehen, was auf den Feldern wächst. Udo Pollmer sagt in einem Video, dass Soja dement macht. Ich denke unsere Insekten werden wohl auch anfällig für die Pflanze sein, weil der in Europa neu ist.
            Zur Gentechnik habe ich ja schon was geschrieben. Woher kommt denn die besondere Gesundheit der Sorten im Bio-Landbau?

            Konditionieren tue ich mich schon selber. Sie @ Günther M. haben sich wohl von der dümmlichen Agitation aus der Öko-Szene konditionieren lassen.

          • Günther M.

            @aha,
            Zwei Gemeinsamkeiten sind bei uns vorhanden:
            Keine Parteizugehörigkeit und keine Öko-Szenenkonditionierung

            Zur Sache:
            Natürlich sind noch andere Faktoren am Artenschwund beteiligt, wer allerdings „Unbedenklichkeitserklärungen“ für den Pestizideinsatz abgibt, ist entweder Hersteller, Verkäufer, Anwender usw.

            Zu „Bäuerliche Praxis“ in eigener Sache:
            Mit der Sense mähen, Heu wenden und mit dem Holzrechen in Schwaden legen, die zweizeilige Sommergerste von Hand in Garben binden, Futter- und Zuckerrüben vereinzeln, ebenfalls von Hand: Kuh melken (ausmelken erfolgte vom Profi), mit dem Pferdegespann Kartoffeln roden …
            Damit will ich es mal bewenden lassen, ist auch schon lange her.

            Aber ein Schmankerl für Ihren Blutdruck muss sein:
            Auf der Internetseite „Zahlungen aus den EU-Fonds für Landwirtschaft und Fischerei – Begünstigten anzeigen“ ist mir ein Gutsbesitzer bekannt, dessen Einnahmen als Demeter Betrieb aus besagtem Fond in aller Regel 220.000 Euro/Jahr übersteigen.

            Wenn Sie den in die Ecke verfrachten wollen, die Sie hier schon zweimal bemüht haben, macht der sich vielleicht den Spaß und verpasst Ihnen ’ne Ladung „Karnickelschrot“ ist aber nicht tragisch – kanns Frauchen mit der Pinzette entfernen.

            Und was den Trittbrettfahrer unter Ihnen anbelangt:
            Da muss ich mal vorn Spiegel und versuchen dümmlich zu grinsen – schau’n mer mal!

      • Achim Koester Antworten

        @Martin Ludwig
        Das Ende der europäischen Landwirtschaft wurde längst von der EU und ihrem „Green deal“ eingeläutet. Ökofuzzies geben ihr den Rest mit Bio Vorschriften, dem Verbot von Gentechnik und Pflanzenschutzmitteln. Überbordende Bürokratie. Dazu die Besteuerung von landwirtschaftlichen Kraftstoffen und hohe Stromkosten. Welcher Verbraucher kann sich denn jetzt noch ein Steak aus deutscher Produktion leisten? Wollen Sie Veganer werden? Ich nicht.

        • H.K. Antworten

          Man kann, nein MUSS sogar Vorschriften und Regeln ( so sie denn auch kontrolliert werden ) erlassen, um ein gewisses Qualitätsniveau zu erreichen bzw. zu halten.

          Das funktioniert im Grunde aber nur, wenn die Vorschriften und Regeln für ALLE gelten – falls nicht, geht eine Seite den Bach hinunter. Aber vielleicht ist ja genau das so gewollt …

          Im Übrigen kann zumindest ich mir bei unserer Politik bei weitem nicht bei ALLEM vorstellen, daß das nur aus Unwissen oder Blödheit passiert …

          • Achim Koester

            @H.K.
            „nicht bei ALLEM vorstellen, daß das nur aus Unwissen oder Blödheit passiert …“
            Zwar nicht bei ALLEM, aber bei VIELEM. Das reicht mir schon.

  5. Eva Antworten

    Die EU ist ein Scheinriese, deren größte Begabung die Selbsttäuschung ist. In moralisierender Selbstüberhöhung erkennen die Politiker nun schmerzhaft, dass sie Boxer mit Glaskinn sind. Die Welt erkennt, dass die EU von politischen Eunuchen geführt wird. Und wie im alten China können sie sehr boshaft werden, bevor sie ersetzt werden. In den entscheidenden Stellen sind die Länder der EU inzwischen tödlich bedroht.
    Rüstung? Hoffnungslos den USA unterlegen.
    Digitale Infrastruktur? Völlig abhängig von den Firmen, die alle in den USA sind. Zieht die USA hier den Stecker, sind wir in den 1970er Jahren ohne die funktionierende Infrastruktur der 1970er Jahre.
    Energie? Hier blamiert sich der Musterschüler Deutschland seit Jahren, objektiv suizidal.
    Kulturelle Identität? Vergleichen Sie das Personal der Filme der 1960er Jahre mit den heute gedrehten. Kommentar überflüssig.
    Aktien? Die USA an erster Stelle, dann kommt eine Weile gar nichts und danach immer noch nichts.
    Nicht träumen, aufwachen ist angesagt. Und Trump weckt die EU gerade sehr unsanft.
    Und Grönland? Grönland ist eine Falle, aufgestellt von Trump, siehe meinen Beitrag im vorigen Grönlandartikel.

    • gerd Antworten

      Die USA ist momentan das, was der FC Bayern München in der Bundesliga abliefert. Europa steht in der 2. Liga auf einem Abstiegsplatz.

  6. Martin Ludwig Antworten

    Und plötzlich verstehen die Menschen in Deutschland, dass wir keine Freunde westlich des Atlantiks haben – Überraschung 😉

    Bösartige schwurbler hier im Forum haben bereits mehrfach erwähnt, dass es zwischen Ländern keine Freunde sondern lediglich gemeinsame Interessen gibt. Entsprechend war es auch schon immer völlig normal, sich gegenseitig auszuspionieren, zum eigenen Vorteil zu wirtschaften und seine Interessen mit Nachdruck zu Verfolgen.
    Ein POTUS der mit dem Slogan „America First“ antritt und der NATO gegenüber skeptisch ist, wird selbstverständlich keinen Kniefall vor einem wirtschaftlich und militärisch schwachen Europa machen. Was interessiert es den amerikanischen Mammutbaum, wenn sich das europäische Borstenvieh daran reibt.

    Ich feiere insgeheim den Niedergang der völlig moral- und klimabesoffenen EU und seiner Institutionen. Wir haben in kürzester Zeit jeden Kredit verspielt, den unsere Vorgängergenerationen in mühsamer Handarbeit nach dem 2. Weltkrieg aufgebaut haben. Es ist genau wie immer beschrieben: Ist dem Esel zu wohl, begibt er sich auf Glatteis.
    Wir waren Exportweltmeister und haben unsere einstige Wirtschaftsgröße durch unsinnige Regelungen, ein unfaires TARGET II System und eine gemeinsame Ramschwährung verzockt. Wir waren ein Land der Dichter und Denker, dass seine Bildung zugunsten von intergeschlechtlichen Minderheiten und Linken NGOs auf dem Altar der Moral geopfert hat. Die wenigen verbleibenden Wisschenschaftler lassen sich von Headhuntern ins Ausland abwerben, weil dort mit ehrlicher Arbeit noch Wohlstand erarbeitet werden kann und der Neid nicht grenzenlos ist. Es gilt andernorts noch das hierzulande abgeschafte Leistungsprinzip, welches Überlegenheit fordert und belohnt. Die Nerze verlassen das leckgeschlagene Narrenschiff, die Ratten kommen und laben sich an den Resten bis es untergeht.

    Technische Innovationen und Produktion finden hier aufgrund einer völlig übertriebenen Bürokratie in Verbindung mit den höchsten Lohnnebenkosten und Energiekosten quasi nichtmehr statt.
    Arbeit in Deutschland loht sich nicht und entspechend ist die Motivation der Bevölkerung im Hinblick auf Wirtschaftswachstum, Wettbewersfähigkeit und auch Landesverteidigung gleich 0.
    Wir waren einst auf Augenhöhe mit den ganz Großen – und torkeln nun unserem Untergang entgegen. Dass die Aasgeier bereits ihre Kreise ziehen ist das natürlichste der Welt und egal wie laut wir brüllen, die Geier wissen, dass sie schon bald zum Zug kommen werden.

    Trump macht was er will, genau wie Putin. Das gesetz des Stärkeren gilt nicht nur im Dschungel und der Savanne, es ist ein Naturgesetz, dass für alles und jeden auf der Erde gilt.

    Frankreich nimmt hier übrigens eine Sonderstellung ein. Der Franzose ist wie der Pilotfisch… er schwimmt mit den größten und gefährlichsten Haien und ernhährt sich von dessen Resten und Ausscheidungen, während er die relative Sicherheit durch seinen Wirt genießt. Schwächelt der Wirt, wechselt der Pilotfisch ganz einfach zum nächsten großen Hai.
    Wenn der Franzose heute merkt, dass Europa ins straucheln gerät und auf der Verlierseite steht. Wird er sich morgen dem POTUS um den Hals werfen und dessen Lied singen. Er würde zwar offiziel niemals seine „fierté“ opfern, die La Grande Nation existiert jedoch nur, weil sie das Schmarotzertum zur Perfektion gebracht hat. Deutschland setzt auch hier auf einen falschen Freund im Westen.

    • gerd Antworten

      Der Pilotfisch Frankreich ist mit 3,4 Billionen Euro verschuldet. Welcher Hai wird diesen Klotz an seine Flossen lassen?

      • Martin Ludwig Antworten

        Nun, die Antwort lautet leider die EU, die wiederum nur davon lebt und so lange existiert, wie Deutschland den Geldbeutel öffnet und die Rechnungen aller Anderen begleicht.
        Die gerne beschworene „Deutsch-Französische-Freundschaft“ wird oft als Motor beschrieben. Was viele jedoch vergessen ist, dass dieser Motor nur läuft, weil Deutschland diesen stetig am laufen hält und mit allem notwendigen versorgt. In Frankreich wird hingegen nur geschmiert was das Zeug hält – allerdings an Stellen, die für das Laufen eines Motors von keinerlei Beudeutung sind.
        Kurzum, der Pilotfisch ist ein Parasit, der sogar die Turbulenzen um den Hai herum für sich zu nutzen weis, um mit weniger Kraft aber im gleichen Tempo mitschwimmen zu können.

        Ich warte hingegen noch immer darauf, dass Frankreich dafür zur Rechenschaft gezogen wird, dass es im 2. Weltkrieg nach der bedingunslosen Kapitulation erneut angegriffen hat. Hierbei handelt es sich um eines der höchsten Kriegsverbrechen, die ein Staat gegenüber einem anderen Staat begehen kann! Ich schlage vor, uns als Reparation das Saarland abzunehmen 😉

        • aha Antworten

          Warum jetzt Zoff mit Frankreich anfangen? Dann fällt es den Amis und den anderen Großen um so leichter mit “ Teile und Herrsche“ Europa klein zu halten.

          Ich befürchte, dass die Englands einen Trojaner der USA in Europa spielen. Die sind aus der EU raus und haben einen Freihandel mit den USA . Dazu die tradierte Freundschaft und die Finanzzentren.
          Ich würde England ausgrenzen . Jedenfalls alle militärische Zusammenarbeit beenden.

          Der Rest Europas muss zusammen die alten Geschichten vergessen und zusammen finden.
          Als Merz und Tusk gemeinsam vor der Presse standen hat der Tusk wieder Reparationen gefordert. Ich war da von Merz enttäuscht, hätte erwartet dass er in Richtung Zukunft Europas antwortet.

          • H.K.

            „ … Ich war da von Merz enttäuscht …“

            Das wundert mich nun wirklich …

            Im Ernst: England, besser „das UK“, ausschließen ?

            Europa damit noch weiter schwächen ?

            Dieses Europa, die EU insbesondere, ist eh schon schwach genug.

            Wie außer äußerst miserabel soll denn bei den 24 Mitgliedstaaten, die geflissentlich beim „Dreiergipfel“ von Deutschland, Frankreich und Großbritannien, das ja gar nicht mehr in der EU Mitglied ist, ankommen, wenn da regelmäßig über deren Köpfe hinweg etwas entschieden wird ?

            Dieses Europa, diese EU, ist zum Scheitern verurteilt, wenn weitere quasi völlig mittellose osteuropäische Staaten aufgenommen werden. Spätestens, wenn die Ukraine Mitglied wird und ihre Forderungen bzgl. Wiederaufbau in Brüssel vertritt, zerreißt es die EU.

            Bisher ist Frankreich das flächenmäßig größte Land der EU mit 550.000 qkm.
            Die Ukraine verfügt – aktuell – über knapp 604.000 …

  7. Querdenker Antworten

    In meiner Einschätzung darüber, ob und inwiefern der Druck von Trump eine Gefahr für den drohenden Verlust an Wohlstand sowie für Frieden und Sicherheit darstellt, bin ich ambivalent. Es fällt mir jedoch schwer, mich mit der gegenwärtigen oligarchischen Struktur bestehend aus etablierten Parteien, Medien sowie NGOs zu identifizieren. Ich bin überzeugt davon, dass das derzeitige politisch-mediale System aufgrund gravierender Fehlentscheidungen sowie einer ausgeprägten Doppelmoral letztlich kollabieren wird. Daher sympathisiere ich mit jeglicher Maßnahme zur Beschleunigung dieses Prozesses; der Druck seitens Trump könnte hierbei nützlich sein. Betrachtet man zahlreiche Akteure innerhalb der europäischen sowie nationalen Herrschaftsstruktur drängt sich mir unweigerlich das berühmte Zitat Trappatonis auf: „… wie eine Flasche leer“. In Bezug auf die Frage nach einer geeigneten europäischen Reaktion – durch harte Gegenmaßnahmen oder durch passives Abwarten – der drohende Verlust an Wohlstand minimal sowie unsere Friedens- und Sicherheitslage weniger gefährdet ist, bin ich hin- und hergerissen. Getreu dem Prinzip „besser ein schnelles Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“ begrüße ich jede Reaktion unserer Repräsentanten die eine möglichst sanfte und zügigen Herbeiführung des Zusammenbruchs dieser linkslastigen oligarchischen Struktur bewirkt.

    • H.K. Antworten

      Soweit Zustimmung.

      Allerdings: was die „zügige Herbeiführung des Zusammenbruchs dieser linkslastigen oligarchischen Struktur“ so alles an Kollateralschäden mit sich bringt, da habe ich doch so einige Befürchtungen, wer bzw. was da auf der Strecke bleiben könnte.

      Andererseits: so wie jetzt geht es auf keinen Fall weiter. Da ist der Untergang vorprogrammiert.

  8. Frank Steinwender Antworten

    Trump ist mehrfach pleite gegangen. Da machen sich die Pseudo-Linken ja gerne und ausgiebig drüber lustig.
    Man kann sich aber ziemlich sicher sein, daß jemand mit so einer Lebensgeschichte eine Insolvenzverschleppung erkennt, wenn er eine sieht, nicht wahr?
    Sprich: Dem ist klar, daß die USA pleite sind und sich den ganzen Weltpolizistenquatsch nicht mehr leisten können. Bereits in seiner ersten Amtszeit hat er mehr als einmal moniert, daß die Europäer ihren Bündnisverpflichtungen nicht nachkommen und die Kosten für ihre Landesverteidigung auf den großen Bruder abwälzen.
    Hat er keinen Bock mehr drauf. Kann man ja irgendwie nachvollziehen, finde ich.

    Ich glaube, diese ganze Grönland-Story dient dazu die NATO und die EU abzuschaffen. Und wenn die Europäer nicht klein beigeben (und das werden sie, wie immer), fliegt ihnen beides, NATO und EU, um die Ohren.

    Außerdem sollte jeder mal die Tante Google bemühen und die Suchbegriffe „Dänemark Grönland Behandlung Inuit“ eintippen und sich die Ergebnisse durchlesen. Und sich dann selbst fragen, ob man wirklich empört sein möchte, wenn irgendjemand den Dänen ihre Kolonie wegnimmt.

    • Tina.Hansen Antworten

      Ich GLAUBE nicht, dass die Grlnland-Geschichte dazu dient, NATO und EU abzuschaffen, aber ich kann es mir VORSTElLEN. Die Europäer vernichten sich derweil selber mit Migration und Kluma. Den Rest warten wir ab.

  9. Steve Acker Antworten

    ich hab was gelesen, weiss nicht ob es stimmt, dass es bezüglich Grönland einen Vertrag mit USA gibt, der den Amis sehr weitreichende Rechte gibt, insbesondere auch zur militärischen Nutzung. Der Vertrag ist wohl nach wie vor gültig.
    Im kalten Krieg hatten die Amis wohl zahlreiche Basen mit insgesamt 10.000 Soldaten dort.
    Heute nur noch eine, mit 200 Soldaten.

        • H.K. Antworten

          Ich finde die Villa von Wolfram Weimer am Tegernsee auch toll und würde die gerne besitzen.

          Mal sehen, was passiert, wenn ich mit meiner Steinschleuder vor dem Haus stehe und wild damit fuchtelnd drohe …

          • Tina.Hansen

            Nun haben die Amis aber mehr als eine Steinschleuder zur Verfügung… insofern ist das Bild etwas schief.

          • H.K.

            Nun machen Sie mir doch mein mühsam ausgedachtes Beispiel nicht kaputt …

            😢

          • Angelika

            Wenn Sie über die größte Armee der Welt mit Atomwaffen, Flugzeugträgern etc verfügen und auf ihrer eigenen Sozial Media Plattform schreiben: „Diese Villa war immer schon Eigentum unserer Familie. Sie wurde uns unrechtmäßig weggenommen. Wir wollen sie wieder haben.“ hat Herr Weimer ein Problem. Und wenn Sie darauf bestehen, die Villa zu erhalten, werden sie die auch bekommen. Und womöglich gehen sie als großer Mann wie Cäsar, Alexander der Große, Karl der Große, Friedrich der Große, Dschingis Khan, … in die Geschichte ein.

        • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

          Trump wird sich mit dem reinen Besitz Grönlands nicht zufrieden geben. Er wird seine Schätze heben wollen.

        • Klaus Kelle Antworten

          Ich bin auch Mieter und hole mir deshalb mit einem Bäseballschläger nicht ein Haus, was ich unbedingt „haben“ will.

          Trump wird Grönland nicht bekommen

          • Angelika

            Das hängt nur davon ab, wie „hart Trump spielt“. Trump schaut immer, was er ohne großes Risiko für sich bekommen kann. Kann sein, dass er auf Grönland verzichtet und von Europa statt dessen etwas anderes bekommt. Ohne starken Verbündeten ist Europa jedenfalls wehrlos. Ist es vermutlich schon seit 1945. „Europa“ hat auch nicht den 2. Weltkrieg gewonnen, sondern Russland und die USA. Und selbst den 1. Weltkrieg haben vermutlich die USA gewonnen. „Europa“ ist also schon länger schwach.

          • Klaus Kelle

            @Angelika,

            das ist vermutlich so, aber es gibt keinen Automatismus, dass das so bleiben muss. Europa hat wirtschaftlich und technologisch viel zu bieten. Mehr als die Hälfte ihres jährlichen Auslandsgschäftes machen die Amis mit den Staaten der EU. Wenn es einen Handelskrieg gibt und Europa handelt mal geschlossen und konsequent, wird das für die USA auch nicht lustig. Das Problem ist, dass wir halt nur selten gschlossen und konsequent handeln bisher.

            Und militärisch muss natürlich deutlich mehr kommen. Aber das ist ja auf einem guten Weg, dank Putin.

            kk

          • Klaus Kelle

            @NIUS-Freunde,

            ich bin gleich zwischen 18 und 19 Uhr live zu Gast im Studio bei Nius. Themen: Trump in Davos, Grönland, Milei, Krankschreiben per Telefon und was wird aus Jens Spahn… Wer Lust hat….herzlich willkommen beim Zuschauen!

            kk

    • Günther M. Antworten

      @Steve Acker,
      einen informativen Bericht über ehemalige US-Stützpunkte auf Grönland und die z. Zt. noch in Betrieb befindliche „Pituffik Space Base“ finden Sie beim „Business Insider“ vom 16 Jan. 2026 – von Talia Lakritz und Lauren Frias.
      Titel:
      „Trump will Grönland kontrollieren: Das ist die bisher einzige US-Militärbasis auf der Insel“.

  10. Angelika Antworten

    „Europa“ ist in der Zwickmühle. Wenn Trump Grönland als Besitz der USA erhält, erscheint Europa als absolut schwach. Diejenigen, die sich für Europa halten, werden das um jeden Preis vermeiden. Ich denke, einzelnen Herrschern verschiedener europäischer Staaten wie Ungarn, Slowakei, … ist das dagegen herzlich egal.
    Auf der anderen Seite weiß man nicht, wie hart Trump spielt. Wenn er Grönland unbedingt will, wird er es bekommen. Europa hat da keine Chance.
    Sie werden versuchen irgendeine gesichtswahrende Lösung zu finden. Wenigstens werden sie Trump 2026 den Friedensnobelpreis geben – von einem „unabhängigen Komitee“.

    • H.K. Antworten

      Sie könnten recht behalten.

      Ist auch logisch:

      Ein bockiges Kleinkind, das sich im Supermarkt schreiend auf den Boden wirft und mit Fäusten und Füßen auf denselben trommelt, bekommt schließlich auch den Lutscher oder was es sonst will – allein schon, damit niemand die hilflose Mutti schief anguckt …

      • Tina.Hansen Antworten

        Tatsächlich habe ich heute im Gespräch mit einer Kollegin genau das gleiche Bild für das gleiche Thema gewählt. Er hat ja schon bekannt gegeben, dass er sich nicht mehr dem Frieden verpflichtet fühlt, da er den entsprechenden Nobelpreis nicht erhielt.

        • H.K. Antworten

          Merkwürdigerweise bekomme ich auch nicht immer das, was ich unbedingt haben will.

          Jetzt weiß ich, wie doch …

          ( Ich fürchte aber, meine Chefin wird mich eher „ins Achtung stellen“ … ).

  11. Angelika Antworten

    Grundsätzlich etwas zu Europa:
    Würden sich die USA tatsächlich aus Europa zurückziehen (was sie nicht tun) und würde man die Europäer sich selbst überlassen (was niemals geschieht), würde passieren, was die letzten 500 Jahre geschah:
    Frankreich würde Bündnisse mit Polen und anderen Ländern schließen, um endlich Deutschland als Nummer 1 abzulösen. Deutschland würde sich eingekreist fühlen. Italien würde gegen Frankreich agieren. Portugal würde sich einen Verbündeten suchen, um sich gegen das übergriffige Spanien zu behaupten. Die Balten würde von Russland geschluckt werden. Die Grenzkonflikte auf dem Balkan würden wieder aufbrechen.
    „Europa“ existiert nur im biedermeierischen Weltbürgertum der Deutschen und vielleicht noch ein paar anderen nordischen Ländern. Für Frankreich ist „Europa“ das Hilfsmittel zu alter Größe. Für die Südeuropäer ist „Europa“ sehr viel Transferzahlungen an sie.

    • gerd Antworten

      Amerika wurde von den Gründervätern und Müttern erschaffen bzw. aufgebaut nachdem die sich vom alten Kontinent losgesagt haben. Die Amis wollen bestimmt kein zweites Europa auf ihrem Kontinent. Das liegt nicht in ihren Genen. Absolut nicht. Genauso wenig wie die amerikanische Mentalität in Europa irgendeinen Nutzen hat. Die gewachsenen Nationen hier sind viel älter als die ältesten Städte in den VS.

      • H.K. Antworten

        Vor allem will wohl kaum jemand in den USA Verhältnisse wie in unseren Städten …

        Ach nee – schlechtes Beispiel …

  12. Günther M. Antworten

    Positive Nachrichten für friedenswillige Realisten:
    Kirill Dmitrijew (Chef des staatlichen Russian Direct Investment Fund) ist heute in Davos eingetroffen; dafür bleibt Wolodomir Selenskji in Kiew.

    • gerd Antworten

      Das ist aber nicht alles: Macron schlägt D. Trump nach Davos ein Treffen der G7 Staaten vor, wo u.a. auch Russland teilnehmen sollte.

      Nun mal etwas zum Zungeschnalzen: An die Europäer was das Thema Grönland angeht sagte Trump: „Ich glaube nicht, dass sie sich allzu sehr dagegen wehren werden. Wir brauchen es. Sie müssen das erledigen.“

      Will heißen: Kommt mit der amerikanischen Inklusion Grönlands zurecht oder lasst es.

  13. S. v B Antworten

    Ein interessanter, da außergewöhnlicher, „holistischer“ Blick auf die Thematik…

    Zu finden auf der Achse des Guten vom 19.01.2026 ,Titel DAS GRÖNLAND RÄTSEL, WAS WOLLEN DIE USA? Gastautor Jerzy Müller (Pseudonym). Unbedingt lesenswert!

    • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

      Danke für den Hinweis.

      Eine wirklich beachtenswerte Sicht auf den Konflikt USA – Europa.

      Besonders Deutschland hat noch nicht verstanden, daß es im Grunde um unsere Gesellschaftsordnung, um unsere – zum großen Teil verlorenen – Werte geht.

      J.D.Vance hat sich im letzten Jahr klar darüber geäußert, die Politik und die sog. Qualitätsmedien, die ganze links-woke Blase war angefressen und hat alles dafür getan, Vance zum Monster zu machen.
      Erst gestern habe ich in einer kleinen Runde die abwertenden Kommentare über den Vizepräsidenten gehört. Man hält ihn für „schlimmer“ als Trump!

      Wenn wir nicht erkennen, daß wir mit unseren Hass-und-Hetze-Portalen, mit Einschränkung der Meinungsfreiheit, mit überbordender Regulierung und ungebremster Einwanderung aus fremden Kulturkreisen scheitern werden, werden sich die USA zurückziehen und uns unserem Schlamassel überlassen.

      • Tina.Hansen Antworten

        Volle Zustimmung, Frau Doktor!
        Besorgniserregend finde ich Trumps „lustigen“KI-Post, in dem neben Grönland auch Kanada in den US-Farben leuchtet und „die Europäer“ vor seinem Schreibtisch aufgereiht sitzen wie Hühner auf der Stange.

        • H.K. Antworten

          Über Monsieur le President de la Grande Nation sagte The Donald „He‘s a nice guy. But he is wrong, always wrong“.

          Wäre interessant zu wissen, was er über unseren unvergleichlichen Bundeskanzler denkt …

          • Tina.Hansen

            DER veröffentlicht zumindest nicht privat empfangene SMS im Internet…

          • H.K.

            Bei unserer exquisiten EU-Chefin werden SMS sogar so vertraulich behandelt, daß sie unauffindbar sind …

      • S v B Antworten

        Für Trump und Vance muss es schon länger nervig und enttäuschend sein, zu erkennen, dass Europa, vornan Deutschland, willens und bereit scheint, sich und alles, was es einmal zu anhaltender Blüte gebracht hat, leichtfertig aufs Spiel zu setzen, ja sich quasi sehenden Auges aufzugeben und folglich für lange – wenn nicht f“ür alle Zeit“ – zu verlieren. Schlecht dürften es die beiden genannten Männer nicht mit Europa meinen. Die weit überwiegende Mehrzahl aller US-Amerikaner hat europäische Wurzeln, derer sie sich bis heute bewusst ist. Welcher aufrechte, wohlmeinende Amerikaner könnte wohl diebische Freude empfinden, wenn er erkennen und Zeuge davon werden muss, dass sich gerade dieser einmalige Kulturraum, der viel bewunderte Kulturraum auch seiner Vorfahren, dabei ist, sich von der politischen Weltbühne zurückzuziehen, dabei ist, viele bewährte Prinzipien und Werte beschleunigt abzubauen und sie durch völlig neue zu ersetzen trachtet. Auf diesem Parkett nimmt Deutschland, wie nicht anders zu erwarten, wieder seine Lieblingsrolle, nämlich die des global zuständigen und sozial verantwortlichen Moralapostels, ein. Wobei Stärke und Erfolge Europas auf der Strecke bleiben, bzw. schon geblieben sind. – Auf beiden Seiten des Atlantiks will das fassungslose Kopfschütteln einfach kein Ende nehmen…

  14. Günther M. Antworten

    Deutschlandfunk, 17.01.2026 – Grönlands Geschichte

    Auszug:
    Das Verhältnis zwischen Grönland und Dänemark ist nicht unbelastet. Es gab grausame Versuche, der grönländische Bevölkerung die dänische Kultur aufzuzwingen. 

    In den 1950-Jahren werden 22 Inuit-Kinder aus Grönland von ihren Eltern getrennt und gegen deren Willen oder ohne deren Wissen nach Dänemark gebracht.
    Die Kinder sollen „dänisch“ werden und später führende Positionen in Grönland übernehmen. 
    Die psychischen Folgen für die Familien und Kinder sind furchtbar: 
    Einige von ihnen begehen später Selbstmord.

    Auch andere Kinder aus Grönland werden willkürlich nach Dänemark gebracht – als Adoptionskinder für kinderlose dänische Paare. 

    Ein weiteres dunkles Kapitel der dänischen Kolonialgeschichte in Grönland:
    die Zwangsverhütungen. 

    Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Bevölkerung Grönlands stark an, auch weil die Gesundheitsversorgung besser wurde.
    Beispielsweise wurde Tuberkulose – in Grönland zuvor weit verbreitet – so gut wie ausgerottet.  

    Dem Bevölkerungswachstum wollte Dänemark entgegenwirken.
    Tausenden noch sehr jungen Mädchen wurden – teilweise ohne deren Wissen und gegen ihren Willen – Spiralen eingesetzt.
    Bis in die 70er-Jahre lief das Programm der Zwangsverhütung und belastet bis heute das Verhältnis von Grönland und Dänemark. 
    Erst 2022 wurde der Skandal vom dänischen Rundfunk aufgedeckt.

    Die Kinder und Jugendlichen wurden Opfer einer rücksichtslosen Bevölkerungspolitik: 
    Grönland, die Insel der Jäger und Fischer, sollte „modernisiert“ werden.
    Zu viele Menschen galten den Verantwortlichen in Kopenhagen als Hindernis und als zu teuer. 
    Im Sinne der vermeintlichen Modernisierung zwang Dänemark die Inuit außerdem, ab den 1950-Jahren kleine Siedlungen aufzugeben und in größere Küstenorte zu ziehen.
    Die nomadische Kultur wurde dadurch zunehmend zerstört.

  15. Sarnersee Antworten

    Jeder mag sich selbst ein Urteil über die Glaubwürdigkeit dessen machen, was der ehem. US-Botschafter bei der EU, Gordon Sondland, heute (20.01.26) der kessen Tagesthemen-Connaisseurin Jessy Wellmer in einem Interview über Donald Trumps Begehren nach Grönland zu antworten wusste.

  16. Achim Koester Antworten

    Hat Trump eigentlich schon Ansprüche auf Australien und Neuseeland angemeldet? Da könnte er doch locker China als Gefahr darstellen und beide Länder davor „schützen“

  17. Angelika Antworten

    Ich höre mir gerade die Rede von Trump an. Europa und besonders Deutschland ist sowas grün-links-woke. Selbst die „Konservativen“. Wie die woken Staaten in den USA. Normalerweise würde das BRD- und das EU-Establishment Trump sowas von verbieten, verhaften, verurteilen.
    Diese Ohnmacht, dass sie es nicht können. Dass sie vor Trump kriechen müssen. Dass die Mainstream-„Journalisten“ vorsichtiger sind, weil sie Angst haben, sonst nicht mehr in die USA reisen zu dürfen. …
    Dafür opfere ich gerne Grönland (dass uns sowieso nicht gehört und das sich unabhängig macht, sobald sie die Bodenschätze nutzen können).

  18. Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

    Zur Erweiterung der Erkenntnis, warum Trump Grönland „haben“ will:

    TICHY’S Einblick Ausgabe 01 Erich Weede Ein einziges Trauerspiel
    und
    NIUS heute 1.Beitrag

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