Weimer legt Sumpf linksextremer Buchläden trocken
Linke Medien und der staatlich – also von uns allen – allimentierte linksextreme Kulturkomplex hyperventilieren. Denn Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) hat die für kommende Woche geplante Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises in Leipzig abgesagt. Eine offizielle Begründung gibt es noch nicht, aber die Sachlage ist wohl so, dass drei von der Jury vorgeschlagene Buchhandlungen nicht berücksichtigt werden sollen, weil es zu ihnen „verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse“ gibt.
Schon seit viele Jahren stehen linksextreme Buchläden in Deutschland im Visier der Sicherheitsbehörden, da sie als Treffpunkte der gewaltbereiten Szene und des terroristischen Umfelds dienen. Terrorismus-Experten warnen, dass diese Anlaufstellen als wichtiger Teil der extremistischen Infrastruktur dienen und Radikalisierungsprozesse fördern. So wird etwa in bestimmten Nischenläden Literatur angeboten, die Gewalt als legitimes Mittel des politischen Kampfes preist.
Der Deutsche Buchhandlungspreis wird aus Bundesmitteln finanziert. Für die Auszeichnung steht jährlich insgesamt eine Million Euro zur Verfügung.



„ Verleihung des Deutschen
Buchhandlungspreises wird abgesagt
Ein Sprecher von Staatsminister Wolfram Weimer erklärt:
Pressemitteilung BKM – 26
Dienstag, 10. März 2026
Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
„Die Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises sollte am 19. März
2026 erstmals im Rahmen der Leipziger Buchmesse stattfinden, in einem
konzentrierten, würdevollen Festakt. Nun droht aber die Debatte um die
Nicht-Berücksichtigung von drei Juryvorschlägen den eigentlichen Sinn der
Veranstaltung – nämlich die Auszeichnung und Ehrung unabhängiger
Buchhandlungen – zunehmend zu überlagern. Eine angemessene
Würdigung der Preisträgerinnen und Preisträger scheint in einem solchen
Kontext kaum noch möglich. Daher sagen wir die diesjährige Veranstaltung
zum Buchhandlungspreis am 19. März 2026 ab. Die ausgewählten
Buchhandlungen werden Preisgeld und Urkunde auf direktem Wege
erhalten. Die Bekanntgabe der Hauptpreise wird in gesonderter Form
erfolgen.
Wir werden zudem zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Diskussion im
Rahmen einer öffentlichen Dialogveranstaltung über Kunst- und
Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises wird abgesagt
Meinungsfreiheit und die Bedeutung staatlich finanzierter Kunstpreise einladen“.
Quelle: Bundespresseamt, 10.03.2026, 12:34
toll, schön, dass Sie das nochmal wiederholen
Offensichtlich haben Sie die Pressemitteilung nicht gelesen.
Aber gut, daß Sie‘s erwähnt haben.
👍
Pressemitteilungen? Ganz toll! 🙂
Dann erzählen Sie mal, um welche Buchläden es bei den drei Geschäften geht! Das versuche ich gerade rauszufinden, aber steht irgendwie in Pressemitteilungen gar nicht drin…wenn es bloß so einfach wäre, wie Sie sich die Welt vorstellen….
„The Golden Shop“, Bremen
„Rote Straße“, Göttingen
„Zur schwankenden Weltkugel“, Berlin
Da haben Sie einen guten Ansatzpunkt, um nach Pressemitteilungen zu suchen, die Sie dann hier posten können
Die Absage finde ich richtig, auch wenn mir der Herr Weimer in anderen Dingen zu „unternehmerisch“ daherkommt.
ZU unternemerisch? Wir wollen doch gerade Politiker, die nicht nur aus Amtsstuben und Verbänden kommen…
Da scheint einer die Sache mit dem Verkaufen von Politiker*/-/:/_/•/Innenkontakten noch nicht so mitbekommen zu haben …
Ich verstehe die Aufregung nicht. Es gibt doch zwischenzeitig keine staatlichen Fördermittel oder Preise mehr, ohne vorherigen Gesinnungscheck.
Selbst Sport- und Musikveranstaltungen werden da mal locker flockig boykottiert, weil die falschen Sportler aus den falschen Ländern dort auch teilnehmen dürfen.
Ich frage mich an dieser Stelle, wie sich eine solche Entscheidung wohl auf das Leben und die Karriere eines Sportlers oder Künstlers auswirkt, der sein ganzes Leben lang dafür geübt und trainiert hat, sich für eine solche Veranstaltung zu qualifzieren – nur um am Ende seiner Mühen wegen politischen Sandkastenspielchen auf Kindergartenniveau seiner Teilnahme beraubt zu werden.
Es gab Zeiten, da war völlig klar, dass Sport und Kunst neben der Politik existieren dürfen und das Eine keinen übermäßigen Einfluss auf das Andere haben sollte. Das waren jedoch die Zeiten vor den selbst ernannten „Liberalen“, die mit ihrem Verhalten in Wahrheit näher an der NS-Zeit und deren Verbots- und Zensurkultur sind, als an einer aufgeklärten, selbstbestimmten und freien Gesellschaft.
Doch wehe dem, der diese Vergleiche heranzieht. Die Nazikeule darf nämlich nur in eine Richtung geschwungen werden, gleichwohl es sich hier um NationalSOZIALISTEN gehandelt und Göbbels selbst die NSDAP als linke Partei bezeichnet hat.
Dieses Vorgehen halte ich für problematisch. Wer entscheidet hier nach welchen Kriterien? Da ist der Willkür Tür und Tor geöffnet. Es besteht die Gefahr der Gesinnungsschnüffelei.
Entweder liegen strafbare Tatsachen vor, dann müssen Gerichte entscheiden. Alles, was unter die Strafbarkeitsgrenze fällt, sollte sowohl rechts wie links unbehelligt bleiben.