Bei aller gebotenen Loyalität zum eigenen Land, die neuesten Nachrichten aus der Bundeswehr sind ein Desaster für Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und seine Pläne, unsere Armee einsatztauglich zu machen für die Verteidigungs Deutschlands und das NATO-Gebietes.
Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet über die harsche Kritik des Bundesrechnungshofes an der Beschaffung neuer leichter Kampfhubschrauber, die zwar geliefert wurden, aber nicht schießen können. Oder anders: Ein Kampüfhubschrauber, der nicht kämpfen kann, ist eben kein Kampfhubschrauber.
Die Prüfer stellten fest: „Die Bundeswehr hat den notwendigen Aufwand unterschätzt, ein marktverfügbares ziviles Basishubschraubermuster zu einem militärischen Kampfhubschrauber umzurüsten.“ Jetzt sind sie also da, die Hubschrauber, werden aber erstmal nur zur Ausbildung genutzt.
Hauptproblem ist wohl die Munition für die Bordkanone. Die bisher verfügbare 20-Millimeter-Munition könne wegen „einer elektrostatischen Empfindlichkeit des Anzündhütchens“ nicht für sicher erklärt werden.
Wann die Hubschrauber kampffähig sind, könne man noch nicht absehen…
Deutschland war mal anders…