„Fehlalarm“ im Flüchtlingsheim

Die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Suhl (Thüringen) beherbergte in Spitzenzeiten bis zu 1600 Migranten. Polizei, Security und Feuerwehr mussten und müssen mehrmals jeden Tag ausrücken wegen Zimmerbränden und allen möglichen Formen von Gewalt.

Jetzt kam heraus, dass die Feuerwehr im vergangenen Jahr 230 Mal zur Flüchtlingsunterkunft in Suhl ausrücken musste, und dabei 205 Mal wegen „Fehlalarm“.

Einige unserer Gäste machen sich dort offenbar einen Spaß daraus, Sicherheitskräfte rund um die Uhr zu beschäftigen.

Das ist eine Straftat, die mit bis zu einem Jahr Haft sanktioniert werden kann. Aber wen kümmert das schon?

Tatsächlich muss man aber sehen, dass Einsatzkräfte, die unter einem falschen Vorwand gerufen werden, dann nicht zur Verfügung stehen, wenn echte Notfälle parallel stattfinden.

Und die Kosten trägt – na klar – der Steuerzahler, in diesem Fall das Land Thüringen, dass der Stadt Suhl ohne zu Meckern einfach überweist, was sie braucht.

 

 

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Dieser Artikel wurde 4 mal kommentiert

  1. H.K. Antworten

    Ja.

    Und ?

    In diesem Land macht schon eine ganze Zeit jeder, was er will. Warum also nicht auch unsere willkommenen Goldstücke ? Die wollen schließlich auch ihren Spaß.

    Und das erst recht, wenn sie dazu noch ermuntert werden, weil „der Staat“, also WIR, sich ALLES gefallen lässt, ohne daß irgendwelche ernsthaften Konsequenzen zu erwarten sind.

    Polizei und Rettungskräfte werden inzwischen als „schnell verfügbare Sparringspartner“ angesehen.

    Im Süden Hamburgs gab es gestern wieder einmal ein „kulturell bereicherndes Event“ wie berichtet wird.

    „40 Männer gehen in Hamburg aufeinander los

    Mit Maschinenpistolen ! Polizei stoppt Massenschlägerei“

    schreibt die „Zeitung mit den vier Buchstaben“:

    „ Hamburg – 40 Streifenwagen rasten in der Nacht zu Freitag in den Hamburger Stadtteil Harburg. Dort im berüchtigten Phoenix-Viertel prügelten sich Tschetschenen und Kurden – eine Massenschlägerei mitten auf der Straße!

    Mehrere Beamte waren mit Maschinenpistolen ausgerüstet, zur Sicherheit. Denn zuletzt hatte es in Hamburg im Phoenix-Viertel immer wieder blutige Gewalttaten bis hin zu Schießereien gegeben.

    Vor Ort spielten sich chaotische Szenen ab. Vor einem türkischen Restaurant prügelten sich rund 40 junge Leute mit Fäusten, Stöcken, Stühlen und Flaschen.“

    Und ? Konsequenzen ?

    „ Die Beamten gingen dazwischen, legten mehreren Männern Handschellen an. Alle Beteiligten wurden erkennungsdienstlich behandelt, fünf Minderjährige mussten mit auf die Wache.“

    Es fehlt der Hinweis, daß die „Minderjährigen“ anschließend ihren ( vermutlich vorher erkennungsdienstlich behandelten ) Eltern übergeben wurden.

    Zumindest erklärt „Bild“ den Hintergrund:

    „ Auslöser der Maschenschlägerei sollen Beziehungsprobleme gewesen sein.“

    Kommt ja auch selbst in den besten Hamburger Familien vor … Also bitte …

  2. GJ Antworten

    Stuhl ist seit längerer Zeit deutschlandweit bekannt für die Zustände im und um die EAE. Die Nutzung des Regionalzuges gleicht einem Überlebenstraining. Wahlergebnis zur BT-Wahl: AFD deutlich über 40 %. Hat aber nüscht mit nüscht zu tun. Wer die Zustände wahrheitsgemäß beschreiben möchte, möge bitte vorher nach dem Prozeß gegen die Journalistin Annabel Schunke googeln.

  3. John Brunswick Antworten

    In der Flüchtlingsunterkunft in Sumte (welche mittlerweile geschlossen wurde) gab es weder von 2015 bis 2016 ,noch von 2022 bis 2025 auch nur eine Fehlalarmierung im Brandfall. Trotz täglicher Blaulicht- Einsätze von Polizei und Rettungsdienst. Und dieses ehemalige Bürozentrum war Brandschutztechnisch auf der Höhe der Zeit. Das sage ich als Angehöriger der örtlichen Feuerwehr, welche diese Anlage fast 20 Jahre „betreut „hat. Im November 2015 ,nachdem die Anlage als Flüchtlingsunterkunft zweckentfremdet wurde, beschloss ich,dort einmal nachzusehen. Reinzukommen war kein Problem, im hinteren Bereich der Anlage über den Zaun klettern und einfach eine der offenen Türen benutzen. Das Personal hatte sowieso keine Übersicht, wer dort ein und aus geht. Und ich wurde nicht enttäuscht: Die Brandmeldeanlage abgeschaltet, die automatisch schließenden Feuerschutztüren abgeschaltet, die Sprinkleranlage ebenfalls abgeschaltet und das System drucklos gemacht, dh das Wasser abgelassen. Als jemand, der dort jahrelang mit der Feuerwehr im Rahmen von Fehlalarmen und Übungen tätig war, wusste ich natürlich, wo ich nachsehen musste. Sowas hatte ich zwar erwartet, trotzdem war ich ein wenig angesichts der Behördlichen Kaltblütigkeit oder auch Scheissegal- Einstellung überrascht, mit der der Brandschutz in einer solchen Einrichtung ignoriert wurde. Dasselbe Spiel 2022, allerdings hatte die Dame vom Landkreis Lüneburg von uns Anwohnern ordentlich Feuer bekommen, und das vor vor versammelter Mannschaft. Nachdem wir die Behördenvertreter vor allen Augen zum Thema Brandschutz eiskalt wie Idioten hingestellt haben, wurde gerade dieses Thema beim weitergehenden Scherbengericht (von Diskussion konnte man beim besten Willen nicht mehr sprechen) vonseiten der Behörden tunlichst vermieden. Das anschließende Verhältnis zwischen den Betreibern der Einrichtung und der örtlichen Bevölkerung (einschließlich der Feuerwehr) als unterkühlt zu bezeichnen, wäre noch höflich ausgedrückt.

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