Deutsche Manager im Visier russischer Agenten

Analysten von fpünf europäischen Geheimdiensten sehen eine wachsende Bereitschaft russischer Agenten zu Mordanschlägen auf hochrangige Managervon Rüstungskonzernen. Das berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf Insider dieser Dienste. Russland weite seine hybride Kriegsführung in Europa aus, und das umfasse neben Sabotageakten auch Mordanschläge auf Zivilisten, lange ein Tabu für Russlands Geheimdienste.

Im Fokus stehen Manager der großen Rüstungskonzerne, aber auch kleinerer StartUps, die Drohnen und Komponenten für die Ukraine herstellten.

Deutschland ist inzwischen größten Unterstützer der von Russland angegriffenen Ukraine. Am Montag erst hatten die Chefs der drei deutschen Dienste in einer öffentlichen Anhörung des Parlamentarischen Kontrollgremiums für die Geheimdienste in Berlin vor der Bedrohung durch Russland gewarnt. „Neben den bekannten Spionagetätigkeiten sehen wir die Bereitschaft zu Sabotage und zu Tötungsoperationen“, sagte der Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, (BfV) Sinan Selen, dabei.

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