Analysten von fpünf europäischen Geheimdiensten sehen eine wachsende Bereitschaft russischer Agenten zu Mordanschlägen auf hochrangige Managervon Rüstungskonzernen. Das berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf Insider dieser Dienste. Russland weite seine hybride Kriegsführung in Europa aus, und das umfasse neben Sabotageakten auch Mordanschläge auf Zivilisten, lange ein Tabu für Russlands Geheimdienste.
Im Fokus stehen Manager der großen Rüstungskonzerne, aber auch kleinerer StartUps, die Drohnen und Komponenten für die Ukraine herstellten.
2 Kommentare
Die alte Masche, also: Machen wir der Bevölkerung genung Angst, damit wir ungefragt und ungehindert unsere Politik nach unseren Vorstellungen durchdrücken können.
Die Blaupause dieser schäbigen Strategie findet sich unter anderem im Buch „1984“ von George Orwell. Die Taktik selbst ist jedoch viel älter.
Erschreckend und traurig, dass dieses haltlose gerede noch heute auf fruchtbaren Boden fällt und Leute dazu verleitet aus der Angst heraus weitreichende Entscheidungen zu treffen.
Ich wäre ja für die totale Überwachung – zum Wohle Aller, selbstverständlich! Ob der Russe, Terroristen oder Außerirdische uns bedrohen ist ja egal. Wichtig ist erstmal, dass der Staat jeden seiner Bürger unter Generalverdacht stellen kann.
Unliebsame Menschen werden dann ganz schnell der Spionage für den „Feind“ bezichtigt und verschwinden ohne Beweise in irgend einem dunklen Loch. Gehen Sie bitte weiter, hier gibt es nichts zu sehen.
…auch hier hat Deutschland in der Vergangenheit eindrucksvoll bewiesen, dass diese Vorgehensweise mitunter unwidersprochen und wahnsinnig effizient funktioniert!
(Was wurde denn eigentlich aus der Renter-Gang in Cordhosen, die mit Luftgewehren und Schreckschusspistolen einen historischen Umsturz geplant haben?)
@Martin Ludwig
TE hat jüngst den Prinzen sogar im Gefängnis aufgesucht und interviewt. Es ist eine Schande für den Rechtsstaat, wie mit diesen Herrschaften umgegangen wird.
Zum anderen Thema: den Furor gegenüber Russland verstehe ich nicht und er bereitet mir immer größere Sorgen. Es braucht gewiss nicht mehr viel; ein unbedeutendes militärisches Mißverständnis z.b. in der Ostsee, Nähe Kaliningrad und schon wird „zurück geschossen“.