Es bahnte sich bereits an, bevor Frau Merkel mit ihrem CDU-Vernichtungsprogramm begann, es folgte der Verzicht der SPD auf die Interessen ihrer Stammwähler und schließlich verstarb abrupten auch die FDP: Die politische Mitte in Deutschland ist tot, mausetot.
Die neuen Wahlsieger unserer Zeit heißen Siegmund und Eralp
Frau Schwesig konnte sich in Mecklenburg-Vorpommern noch einmal knapp über die Ziellinie retten – obwohl sie hinter der AfD landete – nicht weil sie in der SPD ist. Man hat die Frau wieder mit einem respektablen Ergebnis ausgestattet, obwohl sie in der SPD ist.
Machen wir uns nichts vor: Die traditionellen Volksparteien von einst sind gar keine mehr. Besonders deutlich wird das in den ostdeutschen Bundesländern, wo die klassischen Mitte-Parteien, selbst wenn man die Grünen hinzuzählt – was sich für mich verbietet –, in vielen Wahlkreisen zusammen deutlich weniger als 50 Prozent Zustimmung vom Wähler erhalten.
Dabei haben CDU/CSU, SPD und FDP nach 1949 im Großen und Ganzen gute Arbeit geleistet. Aber mit der Vergangenheit und wehmütigen Erinnerungen an Konrad Adenauer, Franz Josef Strauß, Helmut Kohl, Willy Brandt, Erich Mende und Hans-Dietrich Genscher sind heute keine Wahlen mehr zu gewinnen. Heute stehen da Friedrich Merz, Lars Klingbeil und Wolfgang Kubicki, und die sehen verdammt alt aus in dieser Krise.
AfD, Linke und auch das unsägliche BSW absorbieren unzufriedene Wählerströme, weil es einen massiven Vertrauensverlust in der Bevölkerung gibt.
Hauptgründe: die katastrophale Migrationspolitik, die wirtschaftliche Stagnation – sogar bei den Musterknaben der deutschen Automobilindustrie – und inzwischen auch der unübersehbare Verfall der Infrastruktur. Das kann man sich als lebenslanger Mitte-Wähler wie ich auch nicht mehr schön saufen.
Dabei ist diese Mitte ja nie ein monolithischer Block gewesen. Was hat man sich damals über die großen politischen Themen gefetzt?
Aber mit dem Einzug hipper Politberater und Agenturen, die erfolgreich empfahlen, bloß nicht mehr zu streiten, weil das auch „die Gegenseite mobilisieren“ könnte („asymetrische Demobilisierung“), hat man eine Entwicklung eingeleitet, von der viele Bürger heute nur noch abgestoßen sind. Von diesem Theater, das uns auf großer Bühne vorgespielt wird.
Es sind die fehlenden Köpfe, zu denen wir aufschauen könnten, und es sind die weichgespülten Inhalte in den Wahlprogrammen und Koalitionsvereinbarungen, wo auf 150 eng beschriebenen Seiten nichts drinsteht außer Luftblasen.
Wir werden uns in der Analyse vermutlich weitgehend einig sein, aber die entscheidende Frage für mich lautet: Ist die Mitte noch zu retten?
Brauchen wir die Mitte überhaupt noch, oder ist es Zeit für etwas Neues?
Gestern Nachmittag habe ich mit einem sehr guten Freund in dessen Garten gesessen, um noch ein paar Spätsommer-Sonnenstrahlen zu erhaschen, ein Brot mit selbstgemachtem Obazda und ein Pils zu verkosten. Erwartungsgemäß unterhielten wir uns viel über Politik und wir starteten beiläufig eine Art Quiz: Mit wem und wie wäre der freie Fall der CDU jetzt noch aufzuhalten? Und wissen Sie was? Uns beiden ist nichts eingefallen – wirklich gar nichts.
51 Kommentare
Werter Herr Kelle,
ich würde das Brot, mit selbstgemachter Obazda und einem Pils genießen, ohne ein Politikgespräch zu führen. Kann helfen….
In Wirklichkeit war es noch schlimmer…
Mein Freund war kürzlich in Mittelamerika in Urlaub und hat mir Zigarren aus Nicaragua mitgebracht. Ich glaube, da war was drin, Nowitschok oder so. Oder eine Sonde…hoffentlich kollidiert die in meinem Gehirn nicht versehentlich mit dem Implantat von Bill Gates…
Herr Kelle – sie thematisieren etwas das in Demokratien wie USA und UK fast immer elebte Demokratie war. 2 große Parteien die von jeweils ganz rechts und links bis in die Mitte reichen. Dazu die direkte Wahl – Mehrheit gewinnt. Bei uns musste das natürlich viel demokratischer geregelt werden. Sowohl im Bund mit 2 Stimmen pro Wahlberechtigter und in Ba-Wü auch noch mit Panaschieren und Kumulieren. Und was ist das Ergebnis? Chaos und Extremismus durch Links. In den USA nennt man diese Links-Grüne Melange Demokraten; in UK Labour. Aber es scheint, als ob diese Länder sich uns anpassen. Klarheit ist nicht mehr gewollt sondern Buntheit mit Vielfalt. Es lebe die Einfalt
Die politische Mitte ist nicht tot.
Sie ist inzwischen nur woanders. Sie hat sich zu ansehnlichen Teilen bereits eine neue Heimat gesucht und weitere haben sich auf den Weg gemacht.
Die angeführten Hauptgründe haben für viele nicht nur gefühlt, sondern real existenziell bedrohliche Ausmaße angenommen. Und immer mehr merken schlicht, dass den hehren Worten von Union und SPD keine Taten folgen, die ihre Lebenssituationen verbessern. Die Grünen werden ohnehin von den meisten als belehrend wahrgenommen (was diese Partei inzwischen auch selbst in Teilen erkennt). Die Linke, die sich immer mehr dem politischen Islam öffnet, transformiert sich zusehends in eine antisemitische Partei und hat außerhalb Berlin keine Zukunft.
Die Mitte braucht nicht gerettet zu werden. Die Mitte braucht nur die UMSETZUNG von ANGEKÜNDIGTEM.
Mehr nicht.
Nach vielen Jahrzehnten ihres Wirkens haben sich insbesondere Union und SPD in politische Institutionen verwandelt, deren Partei-Spitzen im praktischen Doing im Bundestag und in den Landtagen schlicht die Erdung, die Bodenhaftung verloren haben. Etwa so wie „Major Tom“ verzweifelt nach der „Groundcontrol“ funkt.
Wählen bedeutet die Übertragung von Macht auf Zeit. Die Mitte überträgt ihre Macht zunehmend an Parteien von denen sie denkt, dass diese in ihrem Sinn handeln. Wenn diese neuen Parteien nicht liefern, sucht sie sich eine andere, vielleicht alte Heimat, die sich glaubhaft erneuert hat.
Die politische Mitte ist zerstreut in Form von # Bündnis Deutschland
# Wir Bürger # Team Freiheit # Werte Union teilweise #Freie Wähler…..da will ich von Handwerkerpartei und weiteren sonstige nicht reden.
Ich glaube das ist gewollt.
So richtig schlechte Laune ist auch nicht bei Michel und Michaela weil eben dies und das und jenes gegen Luft ablassen spricht und ( wie in DDR) alle sich eine Nische suchen.
Im Zweifelsfall noch am Wahltag aber da ist es zu spät. Oder eben in den Kommentarspalten im Internet.
So muss zurück in meine Nische.
Denke aber 30 Jahre Zeitinvestitionen ( und Geld)in Splitter Parteien reichen. Mach jetzt auf Rente
@ Klaus Kelle
Bei den Gründen für die politische Misere in Deutschland, die Sie Verlust der politischen Mitte nennen, haben Sie die unsäglichen Corona-Jahre vergessen.
Maßnahmen wie Lockdowns und fragwürdige Anordnungen haben die Wirtschaft heruntergefahren und bei einem großen Teil der Bevölkerung das Vertrauen in die Politik zerstört.
Daß diese Zeit in den Medien nicht zum Thema gemacht wird, daß sie in der Politik nicht lückenlos aufgearbeitet wird, spricht Bände um die Beschaffenheit unserer Gesellschaft.
Ich schätze, daß ein Viertel bis ein Drittel unserer Bevölkerung seit Corona den Politikern großes Mißtrauen entgegen bringt.
@Dr. Hildegard Königs-Albrecht
So wie ich Frau Merkel neuerdings verstehe, war es Bill Gates der die Fäden beim Coronawahn gezogen hat. OT bei Handelsblatt-Podcast Meckel & Matthes am 9.9.2026: „Und er hat dann auch sozusagen die Kraft gehabt, qua Geld moralischen Druck auszuüben. Und dann hat er jedem afrikanischen Regierungschef gesagt: Die Merkel, die war dieses Jahr geizig und damit hatte er eine große Macht erlangt.“
Merkel ist ja drauf reingefallen, was die Spekulationen über ein Bill Gates Implantat in ihrem Gehirn neue Nahrung gibt.
Das habe ich auch schon gehört. Mir erscheint diese Erklärung zu dünn.
Daß Gates massives Interesse an der Entwicklung eines Massenimpfstoffs und seiner Vermarktung hatte, ist erklärbar.
Doch die Organisation im Hintergrund muß größer gewesen sein. Möglicherweise die CIA mit ihrer Gain-of-Function-Forschung.
Der weltweite finanzielle, physische und psychische Schaden ist real. Und der Weg zu weiteren Manipulation wurde erprobt und gebahnt.
Die Erklärung ist natürlich mehr als hauchdünn. Es könnte ja sein, dass es bei Frau Merkel so langsam dämmert, was sie während des Coronafaschismus so angerichtet hat. Dann sucht man sich mal prophylaktisch, einen Sündenbock, der eine Nummer größer als man selbst.
In den letzten 20, 30 Jahren, insbesondere seit 2015, hat sich in diesem Land dermaßen viel verändert, daß so Mancher seine „Heimat“ nicht mehr wiedererkennt.
Und in dieser Zeit haben AUSSCHLIEßLICH die Parteien der „Mitte“ regiert.
Wie unser Land inzwischen aussieht, bleibt auch dem Blindesten nicht verborgen:
Straßen marode, Brücken stürzen ein, die berühmten Schulklos stinken zum Himmel, der Staat hat Steuereinnahmen wie noch nie zuvor und kommt trotzdem mit dem Geld nicht aus, weil er es für Alles und Jedes in die ganze Welt verplempert.
Gleichzeitig werden Steuern und Abgaben, Nebenkosten, Krankenkassen- und Pflegebeiträge immer weiter erhöht bei gleichzeitiger Kürzung def Leistungen.
Millionen Menschen, die nie auch nur einen Vent in unsere Sozialkassen eingezahlt haben, leben wie die Made im Speck, teils mit 16 und mehr Identitäten.
Straftäter schießen wie Pilze aus dem Boden und werden zu Hunderttausenden nicht abgeschoben und laufen frei herum.
Die Regierung streitet sich 36 Stunden am Tag und bringt nichts voran.
Nirgends sind die „Bio-Deutschen“ mehr sicher – auch zuhause nicht.
Der Staat zockt sein Volk ab und kümmert sich ein Sch… um die Sicherheit der Menschen.
Und DA wundern sich die Parteien der „Mitte“, daß die Bürger schlicht die Nase voll haben und die wählen, die bisher noch nicht bewiesen haben, daß sie es NICHT KÖNNEN ?!?!
Das Chaos in Deutschland, in Europa, ist hausgemacht und selbst verschuldet.
„Wie unser Land inzwischen aussieht, bleibt auch dem Blindesten nicht verborgen:“
Unser Land hat darüber hinaus einen perversen Ultrahetzer gegen die AfD mit Namen Jan Böhmermann, der, von uns zwangsfinanziert, die Ermordung des politischen Gegners als sog. Satire in die deutschen Wohnzimmer trägt. Und der Programmchef mit dem Namen Himmler, (dafür kann er nichts) winkt diese Abscheulichkeit auch noch durch. Die beiden laufen immer noch frei in der Gegend herum, während ein Prinz Reuss seit 4(!) Jahren, regulär wären es 6 Monate, in Untersuchungshaft schmort, ohne jemals angeklagt zu werden.
So ist das im „besten Deutschland, das wir jemals hatten“ …
Die angeblich politische Mitte ist zu einer Phrasendreschmaschine verkommen. Wer nach der Klausurtagung der ResteCDU die Generalin Hoppermann gelauscht hat, der weiß, was es heißt mit vielen Worten nichts aber auch gar nichts zu sagen, was irgendwie nach Inhalt klingt.
Die CDU habe die Warnsignale der drei Landtagswahlen im September deutlich wahrgenommen, sagte Hoppermann. Jetzt gehe es darum, Vertrauen zurückzugewinnen, dabei die Modernisierung des Landes nicht aus dem Blick zu verlieren und die Lebenswirklichkeit der Menschen anders zu adressieren.
Wer war denn bisher der Adressat der Lebenswirklichkeit der Menschen? Was ist denn an den Warnsignalen der drei Landtagswahlen nicht deutlich wahrzunehmen? Das Ergebnis kann es ja nicht sein. Das ist deutlich, aber sowas von.
Frau Hoppermann leitete bis zur Übernahme ihres neuen Postens die Enquète-Kommission „Corona“ des Bundestages. Wer sie da erlebt hat, weiß, daß es ihr als CDU-Mitglied in diesem Amt nie um wirkliche Aufklärung ging. Es war beschämend, wie sie versuchte, exzellente Sachverständige abzuwimmeln, weil sie von der AfD vorgeschlagen waren. Die Afd ist übrigens die einzige Partei, die sich für die Aufarbeitung einsetzt, wie man es von einer Oppositionspartei erwarten darf.
Ach, das ist die Dame, die anderen das Mikrofon abdreht, weil die Wahrheit so schrecklich wahr ist. Ich kann mir Gesichter einfach nicht merken. Danke für die Hinweis. Die CDU und die Aufklärung über Corona. Kein Wunder, dass Friedrich Merz eine solche Koryphäe ins Kanzleramt gehievt hat. Die redet einfach ohne Sinn und Verstand gegen Fakten oder besser noch gegen die Realität an, bis die Schwarte kracht. Es wäre mal schön hier im Blog Denken erwünscht, ebenfalls das Corona-Maßnahmendesaster zum Thema zu machen. Es bleibt auffallend ruhig was diese Zäsur in der Geschichte Deutschlands angeht. Ich hätte da einiges zu denken…..
Meine Erinnerung ist, dass ich das damals umfassend hier thematisiert habe.
Aber ich könnte auch mal wieder etwas zu Pearl Harbour machen….
@Klaus Kelle
„Aber ich könnte auch mal wieder etwas zu Pearl Harbour machen….“
Pearl Habour ist weitestgehend aufgeklärt. Die Japaner haben fast die gesamte Pazikflotte der Amis an einem Ort versenkt, die Amerikaner haben den Japanern den Krieg erklärt und gleich Deutschland und Italien mit in die Erklärung gepackt, dann am Ende 140 000 Zivilisten in ein paar Sekunden verbrannt.
Bei Corona ist noch nicht ansatzweise etwas geklärt. Sie forderten 2024 folgerichtig einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss im Bundestag, das fordere ich heute noch. Wichtig mal drüber zu reden, damit endlich „knallhart die Fakten und Verantwortlichkeiten auf den Tisch kommen.“
Es ist überhaupt noch nicht alles geklärt. Angeblich hätten die Amis gewusst, dass die Japaner kommen und nichts getan, um einen Grund für den Kriegseintritt zu haben, wie man in Ihren Kreisen denkt. So wie Netanjahu angeblich wusste, was am 7. Oktober passiert und nichts unternommen hat.
„wie man in Ihren Kreisen denkt.“
Was stimmt denn an meiner Version von Pearl Harbour nicht? Klären Sie uns aus „ihrem“ Kreis bitte auf.
Oder stammen Sie aus den Kreisen, die sich für eine Bratwurst oder einen Kneipenbesuch gegen Corona haben impfen lassen? In diesen Kreisen befand ich mich auf jeden Fall nicht. Das können Sie verschwörungstechnisch ausschliessen. Ich glaub nämlich nicht jeden Schmarrn den Merkel, Gates und den Rest der Impfmafia uns aufgetischt haben und noch tun. Oder wie es Peter Hahne bisweilen ausdrückt: Ich will Handschellen klicken hören!
Oder stammen Sie aus den Kreisen, die sich für eine Bratwurst oder einen Kneipenbesuch gegen Corona haben impfen lassen?
Nö, ich stamme aus den Kreisen, die fünf Jahre vorher bei einem Herzinfarkt fast verreckt sind. Und die mit ihrer Hausärztin ausführlich über meine Bedenken bzgl. Impfen gesprochen hat.
Sie hat mich überzeugt, es machen zu lassen, ich habe es machen lassen, und ich hatte kein Corona und lebe noch. Alles richtig gemacht, würde ich sagen.
Beim nächsten Gesundheitscheck werde ich fragen, ob sie das Implantat von Gates in meinem Kopf auch noch entfernen kann.
@ Gerd Franken
Da muss ich mich mal einklinken, weil Ihre Rhetorik „Oder stammen Sie aus den Kreisen, die sich für eine Bratwurst oder einen Kneipenbesuch gegen Corona haben impfen lassen?“ genauso schäbig ist wie der Gegenvorwurf, Impfgegner seien Schwurbler.
Stellen Sie sich vor: Ich habe mich damals impfen lassen. Freiwillig. Ohne Bratwurst. Nachdem ich gesehen habe, was das Virus in meinem engsten Freundeskreis anrichtete. Gleichzeitig war ich stets gegen eine allgemeine Impfpflicht. Aus streng wissenschaftlichen Gründen.
Wir haben eine Enquetekommission, mit Politikern und Wissenschaftlern, die Corona aufarbeitet. Mit dem Blick nach vorne. Was man zukünftig besser mache müsste. Das bringt weitaus mehr als ein rückblickender Untersuchungsausschuss, der nur parteipolitisch instrumentalisiert werden würde und dessen theoretisch rechtlich schärferes Schwert juristisch nie zur Anwendung kommen könnte: Selbst wenn man heute rückblickend bestimmte Maßnahme als falsch oder untauglich beurteilen würde (was ja längst geschehen ist) gab es damals zu jedem faktischen Contra- mindestens ein Pro-Argument, und sei es, dass andere Länder ähnlich und noch drastischere Maßnahmen verhängt haben.
Die Forderung nach „Handschellen klicken“ ist folglich rein politische Kampfrhetorik, die an der Realität des deutschen Rechtssystems vorbeigeht.
Warum können wir nicht einfach abwarten, was die Enquete-Kommission in einem Jahr als Abschlussbericht vorlegen wird und dann darüber diskutieren, was man wie in Zukunft besser machen müsste?
@Klaus Kelle
„Alles richtig gemacht, würde ich sagen.“
Da sind wir schon zwei. Mein Hausarzt riet mir dringend zur Impfung, weil ich als Diabetiker und altersmäßig zur sog. Risikogruppe gehöre. Ich habe ihn gefragt, ob er wüsste was da genau verimpft wird und das konnte er mir nicht sagen, da bei seinen Impfdosen keine Beipackzettel lagen. LOLL! Ich habe die Impfung abgelehnt, nie Corona bekommen und lebe noch. Allerdings gehörte ich damals zu denen die eine ganze Gesellschaft in Geiselhaft genommen hat. Aber da können Sie dann als Geimpfter nicht mitreden. Die Erfahrung habe ich exklusiv.
Es geht mir nicht, und das könnten Sie wissen, um die Einzelfälle, wer wann oder wo überlebt hat oder verreckt ist. Den Hinweis über angebliche Bill Gates Implantate in meine Richtung können Sie sich sparen. Der Mann ist der Großfinanzier der weltweiten Abtreibungsindustrie. Der meint es nicht gut mit den Menschen auch wenn er sich gerne als Philantrop bezeichnen lässt.
„Stellen Sie sich vor: Ich habe mich damals impfen lassen.“
@Harald
Dann durften Sie weiterhin ihren Beruf ausüben, während ich meinen verloren habe. Sie durften sich bei jedem Optiker eine Brille anpassen lassen, während mir der Zutritt zu den Geschäfsräumen untersagt wurde. Sie durften auch in das Wartezimmer ihres Zahnarztes, während ich ohne Impfnachweis, draußen warten sollte. Sie konnten auch einen Flieger besteigen, während ich nicht einmal einen Intercity nutzen konnte. Sie haben hoffentlich auch nicht ihren kompletten Freundeskreis verloren, während sich meine Freunde von mir abgewand haben. Ist mir heute ziemlich wurscht, damals schon ein trauriger Aspekt.
Der Besuch eines Weihnachtsmarktes 2021 war für Sie problemlos, für mich unmöglich. Ich verfügte nämlich nicht, wie in einigen Städten und Gemeinden üblich, über ein Bändchen, welches mich berechtigt hätte den Markt überhaupt zu betreten, um dann, Gott behüte, einen Glühwein zu trinken.
Mit Ihrem „Pro“-Argument, dass andere Länder ähnlich und noch drastischere Maßnahmen verhängt haben, kann ich nicht ganz soviel anfangen. Wenn andere noch drastischer waren als wir, bringt uns das bei der eigenen Aufklärung nicht weiter. Gerade Sie wollen doch diese Art von Nabelschau nicht.
@ Gerd Franken
Dass 2G auch für Zahnärzte und Optiker galt, ist mir neu. Soweit ich mich erinnere, waren Geschäfte und Praxen der Grundversorgung von 2G ausgenommen, somit auch Praxen, Zahnärzte und Optiker.
Von der einrichtungsbezogenen Corona-Impfpflicht war ich persönlich nicht betroffen, allerdings zwei Familienmitglieder (arbeiteten im medizinischen Sektor), und das schon sehr früh 2021. Beide fragten mich damals und ich empfahl mRNA- anstelle von Vektor-Impfung, obwohl es letztere Impftechnik schon länger gibt. Richtig, wie sich herausstellte.
Einrichtungsbezogene Impfpflichten gibt es seit jeher. Als ich in den 1990ern meinen Arbeitsvertrag bei der Uni für eine Tätigkeit im Labor unterschrieb, musste ich mich auch gegen allerlei impfen lassen. Und auch in meinem aktuellen Job gibt es eine „indirekte“ Impfpflicht: Ich unterschrieb die Verpflichtung zu globaler Reisetätigkeit und damit verbundene Impfpflichten. Letztes Jahr musste ich beruflich nach Südamerika. Gelbfieberimpfung war Pflicht. Da es sich um einen Lebendimpfstoff mit seltenen aber schweren Nebenwirkungen handelt, gilt eine strenge Indikation und er darf nur durch autorisierte Gelbfieberimpfstellen wie Tropeninstitute oder reisemedizinische Zentren nach umfangreicher Anamnese und Aufklärung verabreicht werden. Nervös war ich nicht wirklich aber schon deutlich achtsamer als nach der Corona-Impfung, ob ich irgendwelche Symptome entwickele. Passiert ist Gott sei Dank nichts.
Was ich damit sagen will: Ich konnte die Sorge vor einer neuen Impftechnik (mRNA), die zudem beschleunigt zugelassen wurde, zu Beginn der Impfkampagne Anfang 2021 nachvollziehen. Warum Betroffene der einrichtungsbezogenen Impfpflicht (die erst viel später kam) aber immer noch so panisch reagierten, nachdem sich schon rd. 60 Millionen Deutsche freiwillig haben impfen lassen, konnte ich medizinisch nicht nachvollziehen. Zumal (soweit ich mich richtig erinnere) zum Zeitpunkt der einrichtungsbezogenen Impfpflicht ein weiterer, und zwar klassischer proteinbasierter Impfstoff von Novavax zugelassen war.
Mir tut leid, was Ihnen persönlich passiert ist, vor allem Verlust des Jobs. Wann und warum genau das geschah, weiß ich nicht. Auch nicht, was Ihre Ängste vor der Impfung so beflügelt hat, wo sie schon millionenfach in Deutschland verimpft wurde.
2G hielt ich übrigens auch für meist überzogen, auch wenn sie nur wenige Monate galt. 3G hätte meines Erachtens nach ausgereicht. Und dass sich Freunde von Ihnen distanzierten, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Als ich mich damals gelegentlich mit Freunden traf, tat ich das ohne zu fragen, wer geimpft ist. Nie wäre ich auf die Idee dazu gekommen und keiner hat groß vor sich hergetragen, geimpft oder ungeimpft zu sein.
Ich bin schon etwas verwundert.
Während an Mitteln gegen Krebs, gegen HIV u.ä. seit Jahrzehnten geforscht, aber nichts wirklich Wirksames und Heilendes entwickelt wurde, gab es gegen „Corona“ schwuppdiwupp gleich mehrere Medikamente, mit denen man ( frau auch, es sowieso ) „mit 2 Pieks da durch“ war ?
Merkwürdig, oder ?
Merkwürdig auch, daß einige Wenige durch Geschüfte mit diesem Übel zu Millionären, ja sogar Mehrfachmilliardären wurden – und nun plötzlich „An der Goldgrube“ nichts mehr los und die Gründer „weg“ sind.
Und daß wir ( sprich unsere Regierung ) damals Masken, Schutzanzüge etc etc containerweise in alle Welt verschenkt hatten, dann – ganz plötzlich und unerwartet – von Corona überrollt wurden und dann selbst keinerlei Masken, Schutzanzüge, geschweige denn wirksame und menschenfreundliche Lösungen hatten, wundert Sie nicht ?
Daß batterieweise SMSen unserer glorreichen EU-Königin „verschwunden“ waren, daß auch bis heute die damaligen Entscheidungsträger immer noch an entscheidenden Stellen der Politik sitzen, nichts, aber GAR nichts aufgearbeitet wurde ( und auch nicht werden wird ), wundert Sie nicht ?
@Harald
Da missverstehen Sie etwas gründlich. Ich hatte und habe vor keiner Impfung Angst. Es spielt keine Rolle, wieviel Millionen Deutsche sich haben spritzen lassen. Von mir aus geben sich alle Deutschen die Dosis. Ich wollte schlichtweg nicht. Genauso wenig wie ich ein Elektro Auto will, oder eine Wärmepumpe. Ich will selbst entscheiden, was in mich gespritzt wird, was ich fahre oder wie ich meine Wohnung heize. Das war mir der Verlust meines Jobs wert. Mein Chef wollte wissen, ob ich geimpft bin. Meine Antwort: Das geht dich überhaupt nichts an. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber der hatte die Hosen gestrichen voll, einen ungeimpften Mitarbeiter zu beschäftigen. Also war ich raus. Etwa ein Jahr später erfolgte der Anruf, ob ich wieder aushelfen könnte. Einige seiner Angestellten, alle geimpft nämlich waren an Corona erkrankt. LOLL!!
„ Einige seiner Angestellten, alle geimpft nämlich waren an Corona erkrankt. LOLL!!“
Was gibt es denn da zu „LOLL“-en ??
Statt Mitleid mit diesen bedauernswerten, traumatisierten Menschen zu haben und Ihrem Chef Ihre ehrenamtliche und unentgeltliche Arbeitskraft samt unbezahlter Überstunden anzubieten, machen Die ihn über sich lustig ?!
Sowas …
🫣
„SIE“, nicht „Die“ …
„Was gibt es denn da zu „LOLL“-en ??“
Der Begriff Schadensfreude ist mir nicht unbekannt. Im Fall meines neugierigen Chefs, hab ich mich sogar diebisch gefreut.
@ H.K.
Gegen HIV wurden äußerst effektive Medikamente entwickelt. Die Lebenserwartung HIV-Infizierter unter Therapie unterscheidet sich kaum mehr von denen Nichtinfizierter. Dass es noch keine Impfung gegen HIV liegt an zwei speziellen Eigenschaften HI-Virus (führte jetzt zu weit das zu erklären). Bei SARS-Cov-2 wusste man nach SARS1 20 Jahre zuvor schon genau, was zu tun ist. Und Dank mRNA und Vektor-Impftechnik konnte man sehr schnell passende Impfungen entwickeln. Proteinbasierte Impfungen kamen mit rund einem Jahr Verspätung, weil deren Herstellung, Gewinnung und Aufarbeitung viel umfangreicher ist.
Und da Sie Krebs ansprechen. Gerade hier geschieht aktuell durch mRNA eine wirkliche Revolution. Am weitesten fortgeschritten bei Melanomen (schwarzer Hautkrebs) und bei unzähligen darunter hoch aggressive Krebsarten laufen viele versprechende klinische Prüfungen.
@ Gerd Franken
Da sage ich nur Respekt vor so viel „Ich wollte schlichtweg nicht“-Konsequenz. Die hatte ich nicht, als ich noch Motorrad fuhr. Auf Rädern gibt es kein größeres Freiheitsgefühl, als sich den Fahrtwind um die Nase und durch die Haare wehen zu lassen.
Und da gibt es noch so einiges anderes zu dem ich „genötigt“ werde nur zu meinem eigenen Schutz.
Zur Corona-Pandemie könnte man stundenlang diskutieren.
Einige Fakten sind jedoch grundlegend:
Der sog. Impfstoff war der erste genetische Stoff, der gesunden Menschen prophylaktisch (!) gespritzt wurde. Er war völlig unzureichend getestet, das vorgeschriebene Verfahren wurde extrem gekürzt. Die Zahl der Impfgeschädigten geht in die Millionen.
Der angebliche Fremdschutz wurde behauptet, um die „Impfung“ flächendeckend durchführen zu können (siehe u.a. Aufzeichnungen von Fauci), er hat nie bestanden.
Eine Enquéte-Kommission ist sinnlos, solange nicht eine lückenlose Aufklärung stattgefunden hat. Die Enquéte-Kommission des Bundestages arbeitet gezielt daran, alle Corona-Maßnahmen und den „Impfstoff“ zu bestätigen. Die Parteien außer der AfD und die Mainstream-Medien haben kein Interesse an einer Aufarbeitung, weil sie sich dadurch selbst belasten würden.
@ Harald
Und wie lange hat es gedauert, wieviele Jahre, bis es entsprechende Medikamente gab ?
„Schwuppdiwupp“ geht wohl anders …
Dr. Hildegard Königs-Albrecht
Das ist falsch. In mehrerer Hinsicht.
1. Wenn Sie mit „genetischem Stoff“ ein modifiziertes Genom meinen, das temporär Antigene zur Immunisierung herstellt, dann war der erste Impfstoff der gegen Ebola.
2. Beide, mRNA- und Vektorimpfstoff durchliefen ganz normal Phase I-III-Studien. Von „völlig unzureichend getestet“ kann also nicht die Rede sein. Was man machte war pandemiebedingt die Sichtung der einzelnen Teilstudienergebnisse im Teleskop-Verfahren beschleunigt durchzuführen anstatt nacheinander. Zudem wurden die großen Phase-III-Zulassungsstudien wenige Monate nach bedingter Zulassung entblindet, da es ethisch nicht mehr vertretbar war, der Placebogruppe eine nachweislich wirksame Impfung mitten in einer Pandemie vorzuenthalten. Die Erfassung möglicher seltener Spätfolgen hat man dann auf die Pharmakovigilanz verschoben, was insofern sinnvoll war, als dass schwerere Spätfolgen eh so selten auftreten, als dass man sie statistisch signifikant bei „nur“ 40.000 Testprobanden eh nicht hätte erfassen können.
3. Die Frage des „Fremdschutzes“ (sterile Immunität) kann man eh erst nach Zulassung wirklich sauber erfassen. Zu suggerieren, die Corona-Impfstoffe schafften dies, hielt ich damals für unangemessen. Was man damals gesehen hat war, dass kurz nach Impfung für ca. 3 Monate Geimpfte tatsächlich kaum nennenswerte Viruslasten nach Infektion sprich eine temporäre Immunität aufwiesen. Es gab aber viele Virologen die warnten, dass dies bei viralen Atemwegserkrankungen nur temporär sein dürfte, erst Recht bei Coronaviren mit ihrer hohen Mutationsrate. Man kennt es von saisonaler Influenza-Impfungen.
4. Dass Sie die Bemühungen der Enquetekommission diskreditieren, bevor diese ihre Ergebnisse präsentiert, ist bedauerlich. Es zeigt das Hauptproblem der Corona-Aufarbeitung: Die Gegner der damaligen Maßnahmen wollen keine ergebnisoffene Untersuchung sondern nur eine, bei denen ein Schuld schon im Vorfeld feststeht. Warum selbst ein Untersuchungsausschuss hier nichts gerichtsfestes liefern könnte, habe ich jüngst bereits dargelegt.
„Auf Rädern gibt es kein größeres Freiheitsgefühl, als sich den Fahrtwind um die Nase und durch die Haare wehen zu lassen.“
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.“
Jean-Jacques Rousseau
@ Gerd Franken
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.“
Wie ich sagte: Zum Beispiel keinen Helm beim Motorradfahren tragen zu müssen, wenn er nicht will.
@Harald
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, z.B ohne Helm Motorrad fahren, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will, z.B. ohne Helm Motorrad fahren.
So besser verständlich?
In ganz Europa stirbt die politische Mitte. Ja sogar in den USA, trotz „The winner takes it all“-Wahlprinzip. Trump sei Dank. Er hat die Republikaner gekapert und zerrt sie immer weiter ins Extreme.
Am besten erklärt das Dirk Steffens mit seiner These des Fortschrittversprechens, das es bei uns nicht mehr gibt. Nicht mehr geben kann, schließlich leben wir bereits in einem der reichsten, sichersten und freiesten Nationen mit weltweit sehr hohem Lebensstandard. Wenn es aber kaum mehr vorwärts gehen kann, entsteht Pessimismus und unsere „First World Problems“ werden aufgeblasen zu einem Abgesang auf Deutschland. Manche Erzählungen auch hier im Thread vermitteln den Eindruck, sie beschrieben Kalkutta.
Der indische Student dort, der unter prekären Bedingungen lebt, ist dagegen viel optimistischer, weil er glaubt, dass sich seine Lebensumstände deutlich verbessern werden. Sein Fortschrittsversprechen ist intakt.
So sehr ich Steffens Analyse teile, so wenig glaube ich, dass sein theoretischer Lösungsansatz – eine Dank wissenschaftlichem Fortschritt positive Zukunftserzählung – emotional stark und konkret genug ist, gegenüber der populistischen und polarisierenden Verteilungskampfrhetorik von Links- sowie von Rechtsaußen bestehen kann.
Mittlerweile scheint Friedrich Merz seine Rolle gefunden zu haben. Der „Liebling der Nation“ wolle er nicht werden, sagte er gestern. Das finde ich gut. Ernsthaft! Seine Wiederwahl ist ausgeschlossen und ist der Ruf erst ruiniert, regiert sich’s völlig ungeniert. Ich hoffe, er zieht durch mit den Reformen.
Die Lorbeeren werden dann andere einsammeln können. Ob das dann ein Volksnaher aus der Mitte ist, bleibt abzuwarten – und zu hoffen. Ansonsten müssen die Deutschen realisieren, dass auch Extreme nur mit Wasser kochen können und falls diese es doch zu weit treiben, es auch schlimmeres gibt, als nur kleine Fortschrittsversprechen.
Aber auch das wird nicht der Untergang Deutschlands sein. Gewählt wird ja ständig.
In der DDR verhielt es sich so, dass in Politikerreden und den Medien die sogenannten „Errungenschaften des Sozialismus“ desto schriller gepriesen wurden, je deutlicher sich der nahende Zusammenbruch ankündigte. Es war ein Mantra des „Es geht uns doch so gut!“
Kommt das jemanden bekannt vor?
„Ja, wir leben heute im besten Deutschland, das es jemals gegeben hat.“
Z. B.:
Rede von Bundespräsident F.W. Steinmeier beim Festakt zu „30 Jahren Friedliche Revolution“ am 9. Oktober 2019 in Leipzig;
Rede zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit
in Potsdam am 3. Oktober 2020; etc.
Und Herr Steinmeier weiß bescheid …
Weisse bescheid …
„Es geht uns doch gut.“
Und heute gibt’s dort sogar Bananen 😋
Parteien der Mitte? In den 80igern hätte niemand die Grünen so bezeichnet. Und Strauß war bei allen Linken vermutlich noch mehr verhasst als die AfD heute. Und „Nazi“ war er für sie sowieso.
Soweit ich weiß, hat immer nur die CDU den Ausdruck „Mitte“ für sich verwendet.
Im Endeffekt ist es doch eine nutzlose Diskussion, denn unsere Politiker fahren das Land gegen die Wand, unabhängig von der Partei.
„unabhängig von der Partei.“
Unabhängig von den regierenden Parteien. Die AfD konnte den Nachweis, unser Land an die Wand zu fahren, noch nicht bringen. Das wird sich möglicherweise bald ändern. Ich hoffe in positivem Sinn.
Die neuen Herrschenden in Sachsen-Anhalt haben ja gleich kraftvoll begonnen, ihrem Land zu dienen. Sie haben in einer Sondersitzung beschlossen, Waffenlieferungen an die Ukraine einzustellen. Sachsen-Anhalt geht es jetzt schon viel besser….
Wie es wohl kommt, daß The Donald unseres Kanzlers Busenfreund aus der Ukraine plötzlich aufs Korn nimmt und ganze Breitseiten gegen ihn abfeuert – wahrscheinlich hat POTUS auch einen Chip von The Bill „geschenkt bekommen“ …
Stehen denn schon russische Panzer in Magdeburg? Hat denn die CDU gegen den Antrag gestimmt oder gab es wieder Abweichler? Waren überhaupt CDU Abgeordnete dabei?
SIE können Fragen stellen …
Wie sollen denn CDU-Abgeordnete dabei gewesen sein, wenn Sven Schulze weiterhin die Tür seiner Unionsfraktion mit aller Kraft zuhält ?
( Ich habe ausdrücklich NICHT gesagt, daß es sich hier um eine Zuhälterei handelt …)
Fragen Sie das die CDU?
Nö, ich trigger nur….
Die politische Mitte ist tatsächlich mausetot !
Jetzt wollen sie die Gewalt aus Frankreich nach Deutschland holen – und aus der „politischen Mitte“ kommt donnerndes Schweigen.
Die politische Mitte beschäftigt sich lieber mit der Osterweiterung der EU und damit, eine vollkommen versemmelte Tabaksteuer noch halbwegs einzufangen.
„Avanti Dilletanti !“ Aktueller denn je.
Was in diesem Land wohl los wäre, hätten „die da“ gefordert, die bürgerkriegsähnlichen Zustände ins Land zu holen.
Prinz Reuss hätte umfangreiche Gesellschaft …