FDP? Ich habe fertig mit der Lindner-Truppe…
FDP-Chef Christian Lindner hat auf dem Landesparteitag seiner Partei in Bielefeld der Union und dem CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz jeglichen  Führungsanspruch abgesprochen. «Wer pauschal über Sozialtourismus und ‚kleine Paschas‘ spricht, der kann keinen Führungsanspruch für das moderne Deutschland begründen», sagte Lindner und fand dann weitere kräftige Worte zu gewalttätigen Migranten:«Wer unseren Rechtsstaat für schwach hält, muss seine ganze Macht spüren, egal woher er kommt.»
Reden, das kann er!
Das Problem ist, dass die FDP gehörige Mitschuld daran trägt, was wir heute in Deutschland für Verhältnisse haben.Die FDP trägt zusammen mit den Grünen die Schuld daran, dass in Deutschland Datenschutz zu Täterschutz geworden ist.Die FDP trägt zusammen mit den Grünen die Schuld daran, dass unsere Sicherheitsbehörden enteiert wurden und Terroranschläge nur noch verhindert werden, wenn westliche Partnerdienste (= USA) die Aufklärungsarbeit für uns gleich mitmachen. Unsere Geheimdienste dürfen andersherum nur einen kleinen Teil ihrer Erkenntnisse an die Dienste anderer Länder weitergeben.

Die FDP hat den unverantwortlichen Migrations-Irrsinn Merkels mitgemacht. Die FDP forciert die Politik der Frühsexualisierung von Kleinkindern in Kitas und Grundschulen, die FDP ist in weiten Teilen eine kirchen- (und glaubens-) feindliche Partei. „70 Prozent unserer aktiven Mitglieder und Politiker sind inzwischen links“, sagte mir im vergangenen Jahr ein Freund, der selbst aktiver FDP-Politiker war. Wirtschaftsfreundlich? Bürgerlich? Die Partei der Handwerker, Steuerberater und Ärzte? Vergessen Sie es!

Ich habe nach 2009, als Merkel und ihre CDU für mich unwählbar wurden, aus Verzweiflung immer wieder FDP gewählt. Und meistens habe ich mich schon am Montag nach der Wahl darüber geärgert, dass ich die Magenta-Partei angekreuzt habe. Die FDP ist eine linke Partei, gesellschafts- und familienpolitisch verrottet, bei der Inneren Sicherheit und der Familienpolitik unwählbar. Und bei der Energiepolitik einfach nur feige.

Das bürgerliche Korrektiv in der Scholz-Ampel? Lächerlich, sie versuchen es nicht einmal. Sie schwimmen einfach mit, Hauptsache Kohle und Dienstwagen stehen ausreichend bereit.

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Dieser Artikel wurde 26 mal kommentiert

  1. H.K. Antworten

    Die „Freien Demokraten“ waren immer eine Partei, die man wählen konnte, wenn einem der Kurs von Union oder Sozis nicht wirklich behagte.

    Allerdings wußte man nie, mit wem sich die FDP nach der Wahl ins Bett legt.

    Trotzdem waren sie stets besser, als aus Trotz oder Verzweiflung gar nicht zu wählen – für mich die größte Torheit in einer Demokratie.

    Was die „Liberalen“ 2017 noch mit „lieber nicht regieren, als schlecht regieren“ begründeten, hat sich inzwischen nur ein klitzeklein wenig geändert.

    Nun heißt es „lieber schlecht regieren, als nicht regieren“.

    Die FDP schwimmt nicht nur auf der links-grünen Welle mit, sie versucht – ähnlich der CDU unter „Mutti“ – noch links zu überholen.

    Insbesondere ihr Justizminister läßt sich so manches einfallen, um diesen Eindruck auch ja zu festigen.

    Der jährlich wechselnde Wunsch zur Geschlechteränderung, der Mißbrauch der völlig überforderten Justiz mit der Aufklärung von Kriegsverbrechen in der Ukraine, die absolut lächerliche Behandlung migrantischer Straf- und Gewalttäter sind nur einige wenige Punkte, die da zu nennen sind.

    Aber die Wahlen zeigen bereits, was der Michel und die Micheline von derartigen Eskapaden halten.

    Es bleibt abzuwarten, wie es in Berlin am 12.02. und anderswo weitergeht.

    Wenn ich mir führende FDP-„Granden“ ansehe, so ist festzustellen, daß viele sich mittlerweile kleiden und Interviews geben, als kämen sie soeben von einer Studentenparty. Unrasiert, Jeans, Sportschuhe, T-shirt oder Rolli unter dem Sakko – ein Hans-Dietrich Genscher oder Walter Scheel würden sich im Grab herumdrehen.

    FDP ? Nein danke.

    Aber die Herrschaften haben wahrscheinlich schon alle ( ungeschriebene ? ) Verträge mit der Wirtschaft in der Tasche – s. Daniel Bahr & Co.

    Sie sollten die Koalition platzen lassen, und nicht nur „tönen“ wie Wolfgang Kubicki, wenn sie es ernst meinen, damit dieses rot-grün-linksgelbe Gewürge beendet wird.

  2. gerd Antworten

    Aus Verzweiflung eine Partei wählen, kann nicht gut ausgehen. Es sollte aus Überzeugung sein, ansonsten endet man in Depressionen.

      • gerd Antworten

        Aus Überzeugung keine Stimme abzugeben ist auch ein Statement. Deswegen haben wir ja ein Wahlrecht und keine Wahlpflicht.

        • H.K. Antworten

          Nun ja, in anderen Ländern stehen die Wähler stundenlang an, manche riskieren ihr Leben, um wählen zu KÖNNEN – und wir sind z.T. zu bequem, um dieses Recht wahrzunehmen.

          Und die, die nicht gewählt haben – warum auch immer – sind hinterher die, die am lautesten meckern.

          • gerd

            Es ging mir nicht um Bequemlichkeit, sondern um Überzeugung. Ich selber habe mich immer zum Wahllokal aufgemacht, um meine Stimme durch ein großes Kreuz über alle Parteien zu machen. Erst die AfD hat dann wieder aus Überzeugung meine Stimme bekommen.

          • H.K.

            Hatte ich verstanden.

            Ein einziges Mal bin ich bisher nicht zur Wahl gegangen, krankheitsbedingt.

            Ansonsten habe ich mich immer für „das geringste Übel“ entschieden.

            DIE optimale Partei, hinter der ich zu 100 % stehe, gibt es nicht.

            Und gar nicht zu wählen ist keine Option.

  3. Neu-Romantiker Antworten

    Die FDP kann bei den Wahlen in Berlin, Hessen und Bayern aus einigen Landtagen fliegen. Wenn die FDP bundesweit auf 4 % fällt, sollte es Anfang 2024 eine Neuwahl des Bundestages geben.

  4. Alexander Droste Antworten

    Wenn man mal den Narrensaum außer Acht lässt, so findet sich die gesamte Konservative aus SPD, FDP, CDU/CSU und sogar der Grünen bei der AfD ein. Sicherlich ein recht einhomogenes Gebilde diese AfD, jedoch zurzeit wohl tatsächlich eine Alternative. Mir gefällt zwar die Vorsitzende Weidel nicht sonderlich, sie ist mir sogar unheimlich. Aber, was sie sagt, empfinde ich als stimmig. Wir können die Redebeiträge in den Parlamenten mitverfolgen und ich muss sagen, was da geäußert wird, ist überwiegend vernünftig.

    Wer widerspricht, wer Meinungsfreiheit als Grundpfeiler einer offenen demokratischen Gesellschaft erachtet, ist Nazi, das haben sogar H.G. Maaßen und Peter Hahne erkannt. Nun, ich reihe mich da mit ein und bekenne ein Nazi der neuen Lesart zu sein.

  5. Reinhard Benditte Antworten

    Die FDP war einmal eine Partei, die für liberale Werte und für eine hervorragende Außenpolitik stand. Man sollte sich auch immer wieder die Rede von Guido Westerwelle vom 13. Mai 2011 anhören: https://youtu.be/q_f2YglVRKo .

    Heute ist die FDP eine Partei, deren Interessen sich einzig und allein für das Fortbestehen am Trog des Steuerzahlers einsetzt. Und deshalb wirft die heutige FDP all ihre Grundsätze über Bord und biedert sich an RotGrün an.

    Um es in Anlehnung an Lindner’s großspurige Worte nach Scheitern der 2016er Koalitionsverhandlung zu sagen: Lieber schlecht regieren, als gar nichts von den Pfründen des Steuerzahlers abzubekommen!

    • .TS. Antworten

      Ihre letzten beiden Absätze passen gleichermaßen auch zur heutigen CDU/CSU. Merkel machte es möglich – aber funktioniert hat es nur weil eine große Mehrheit der Parteimitglieder als auch der Wähler das ohne großen Widerstand zugelassen haben.

      Was Lindner betrifft:
      Wer mit „Digital first, Bedenken second“ Wahlkampf betreibt während Snowden diie Welt über die massiven Überwachungstätigkeiten der NSA aufklärt zeigt bereits welche Seriösität und Vertrauenswürdigkeit in ihm steckt.
      Daß er dabei noch aussah als wäre er unrasiert und mit schlampig geknöpftem Hemd direkt aus dem Bett vor die Kameralinse gefallen hat das Ganze auch optisch passend unterstrichen.

      Da wundert es auch nicht weiter wie wenig Gegenwind er zeigte als es um die milliardenschweren zusätzlichen Plünderungen der Staatskasse (sprich unsere, insbesondere von den Leistungsträgern erwirtschafteten, Steuergelder) ging.

      • H.K. Antworten

        „ … unrasiert und mit schlampig geknöpftem Hemd direkt aus dem Bett vor die Kameralinse gefallen …“

        Das MUSS mittlerweile so sein, das ist „in“, „schick“ und „hipp“ !

        Selbst der Oberst a.D. Roderich Kiesewetter von der Union saß kürzlich bei Illberger oder Maischner mit schwarzem T-shirt unter dem Sakko in der Talkshow.

        Die meisten FDPisten, wie Kuhle und Vogel z.B., laufen auch im Bundestag oder bei TV-Interviews herum, als kämen sie gerade von einer Studentenparty.

        Man fragt sich unweigerlich, wann die ersten ( jungen ? ) Abgeortnet*/-/:/_/•/Innen im „Hohen Hause“ in Badeschlappen und Bermudashorts ans „Redendenpult“ treten.

        Die befrackten Saaldiener sehen dagegen aus, als stammten sie aus dem vorletzten Jahrhundert ( was absolut nichts Negatives sein muß ).

        • .TS. Antworten

          Zu meiner Zeit war „hipp“ noch ein Babybrei.
          Wobei ich mir sagen lassen hab daß das ein guter Umsatzbringer ist – zumindest seit er auch eine große Zielgruppen mit zweiten Zähnen hat. Da wundert einen gar nix mehr…

          • Günther M.

            Darf ich Sie korrigieren?
            Sie meinen bestimmt die „Dritten“ – die gehören aus Kostengründen geschont!

  6. Dude Antworten

    So, wie die Kreuze auf den Friedhöfen stetig weiter anwachsen durch die Nebenwirkungen des Genexperiments, der Messerwirkungen… werden die Kreuze auf dem Wahlzettel für die AfD wachsen. Der Verrat an den Wählern wird der Blockpartei der Realitätsverweigerer CDU/CSU/SPD/grüne/Linke/FDP das Genick brechen.
    – „Mit mir wird es keine Impfpflicht geben“
    – „keine Waffen in Krisengebiete“

    Das hier liegt ganz aktuell noch auf dem Tisch:
    – Das Atom-Aus, Schwarzkohle-Aus, Braunkohle-Aus und der Gasverzicht gefähren die Versorgungssicherheit nicht sagt Habeck (Quelle Tichys „Die Liberalen proben den Aufstand in der Ampelkoalition“)
    …oder das:
    – “Lauterbach warnt vor unheilbarer Immunschwäche durch Corona” (Quelle: Merkur 22.01.2023, 11:54 Uhr)
    – der angestrebte demokratiefeindliche Wahlrechtsentwurf für den bunten Tag

    Korruption bei der Kommisionspräsidentin, dem EU-Parlament, in der Unkraine, ÖRR… der Bundestag als Kindergarten der Bildungs- und Berufsverweigerer
    Die Lügen-Lücken-Lumpen der „Qualitätsmedien“
    2024 wird das Jahr der Wahrheit: Wahl in Brandenburg, Sachsen und Thüringen, in den USA, dann ist Trump wieder da und 2024 sind die Trümmer der deutschen Abraumhalde für jeden, der sich dann noch traut die Augen zu öffnen UNÜBERSEHBAR ! !

  7. Johannes Antworten

    Inzwischen ist sicher auch dem letzten „Selbstdenker“ in Deutschland klar geworden, welche Partei die Interessen Deutschlands in vernünftiger Weise vertritt; die AfD.

    Für mich ist dabei der Maßstab für „Vernünftig“, dass Verhalten, dass alle anderen Staaten dieser Erde bei der Vertretung ihrer jeweiligen Interessen zeigen.

    Deutschland ist da der politische und gesellschaftliche Geisterfahrer. Und die Außenmininster-Simulation ist dabei inzwischen die „Kirsche“ auf der Sahne der „Weltrettungs-Selbstverliebtheit“.

    • S v B Antworten

      Eine derart beherrschende Variante von global ausgerichtetem Zuständigkeitswahn kann in keinem zweiten Land auf der Welt ausgemacht werden. Demnach handelt es sich bei besagtem Phänomen um ein echtes Alleinstellungsmerkmal, auf welches man hierzulande mächtig stolz ist. Die anderen registrieren’s überrascht, mit Freude oder Unverständnis und schütteln nicht selten den Kopf. Manche sind dankbar, andere fordernd, dies mitunter erstaunlich forsch. Wirklich recht macht man’s vielen letztlich doch nicht. Dabei war man so sehr um sie bemüht, wollte überall und ja, für alle, nur das Beste, wenn nicht das Allerbeste. Nicht allein unsere feministische Außenministerin würde gerade Letzteres wohl gerne und genau so bestätigen. Das Wohl des eigenen Landes darf und wird bei dieser sehr speziellen, altruistischen Ausprägung von Philanthropie – wenn überhaupt – nur eine Nebenrolle spielen.

  8. Luzius Ferase Antworten

    Über Verstorbene, auch wenn einige Zellen bis 10 Tage brauchen, um in die Autolyse zu gehen, sollte man nicht schlecht sprechen. Besser schweigen und nach Frischluft schauen.

  9. H.-J. Pöschl Antworten

    Worin unterscheiden sich politische Aussagen von Grün und FDP?
    Vielleicht darin, dass diese seitens der FDP nicht ganz so dümmlich formuliert werden. Das ist es aber schon.
    In der Ära Westerwelle habe ich diese Partei einmal gewählt und war ob ihrer Regierungsbeteiligung nur enttäuscht, weil sie sich gegenüber der großen Vorsitzenden und der deutschen Medienlandschaft nicht durchsetzen konnten.
    Die Begriffe liberal und freiheitlich sollten die Damen und Herren der gelben Fraktion jetzt lieber nicht mehr in den Mund nehmen.
    Und was diese Herrschaften von der Demokratie halten, sieht man ganz deutlich am Beispiel Kemmerich.

    • H.K. Antworten

      Kemmerich ist ein gutes Beispiel.

      Keine einzige der „demokratischen Parteien“ hat auch nur „ja, aber“ gesagt, als „Mutti“ eine völlig demokratische Wahl „rückgängig“ gemacht hat.

      Journalisten, insbesondere von den Öffentlich Rechtlichen, übrigens auch nicht.

      Ein Musterbeispiel zu den Themen „Demokratie“ und „Vierte Gewalt“.

      Eine andere Möglichkeit ist selbstverständlich, so lange zu wählen, bis das Ergebnis passt – s. USA kürzlich.

  10. U.E Antworten

    tja als ebenfalls ex FDP, BfB , Pro DM,LKR ( war das n Abstieg 🥸?) frag ich mich wirklich ob AfD das einzige ist was bleibt. Bündnis Deutschland? mir fehlt der Glaube an eine neue Partei die des über 5% schafft..

  11. S v B Antworten

    Das wahltaktische Irrlichtern hätten Sie sich getrost ersparen können, werte/r U.E. Allerdings lässt Ihr Kommentar darauf schließen, dass Sie dies nun auch selbst erkannt haben. Gut so. Je kleinteiliger die Zersplitterung der Opposition, desto günstiger gestalten sich die Voraussetzungen für die jeweilige Regierung. Teile und herrsche, eine Maxime, die spätestens seit Machiavelli bekannt ist, taugt immer wieder vorzüglich zum Machterhalt politischer Eliten. Dies zu erkennen und eine Wahlentscheidung zu fällen, die sich im Sinne des Wählenden auswirken könnte, scheint, aus welchen Gründen auch immer, vielen unmöglich zu sein.

    • H.K. Antworten

      „Teile und herrsche“ – insbesondere in Deutschland so einfach wie fast nirgendwo sonst auf dieser Welt.

      Und das wissen unsere „Regierenden“ nur zu genau.

      Als in Frankreich vor Jahren das Renteneintrittsalter auf 60 ( ! ) angehoben wurde, gab es Straßenschlachten und brennende Barrikaden.

      Als in Deutschland das Renteneintrittsalter – bei niedrigerem Niveau ! – von 65 auf 67 gesetzt wurde, DA war was los in diesem Land !

      Genau: nichts. Nun wird über 70 diskutiert.

      Als vor Jahren eingeführt wurde, daß keine Kfz-Steuerbescheide mehr verschickt werden, jeder selbst an die pünktliche Zahlung denken muß und die Ämter bereits am Zahltag selbst schon kostenpflichtige Mahnungen verschicken, nahmen der deutsche Michel und die Micheline das genauso klaglos hin wie nun die Grundsteuerreform, bei der die Bürger*/-/:/_/•/Innen all das noch einmal mühseligst zusammentragen müssen, was die Finanzämter eh schon alles wissen – z.T. seit Jahrzehnten.

      Und ?

      Wieder nichts. Kein Aufruhr, keine brennenden Barrikaden, keine Straßenschlachten.

      Wenn das deutsche Schaf zur Schlachtbank geführt wird, meckert es höchstens, wenn kein Tierwohllabel draufgepappt wird.

  12. Stefferl Antworten

    Wer Christian Lindners Biographie verfolgt, erkennt recht schnell, daß er in Sachen Opportunismus auf einer Stufe mit all den Linken, Linksextremen und Leuten wie Söder steht.

    Beispiele:
    – Lindner tritt aus der Kirche aus, aber seine Nobelhochzeit will er irgendwie doch im kirchlichen Rahmen feiern. Da zitiere ich einmal den Intendanten der Oberammergauer Passionsspiele Christian Stückl: „Die (katholische) Kirche weiß halt, wie man Feste feiert.“

    – Lindner verweigert den Wehrdienst. Jahre später widerruft er seine Verweigerung, damit er Offizier der Reserve werden kann – ohne je gedient zu haben, ohne je eine Grundausbildung „genossen“ zu haben. Eigentlich hätte er daraufhin eingezogen werden müssen und seinen normalen Wehrdienst (10 Monate, inklusive Grundwehrdienst) ableisten müssen. Aber leider hat sich wohl niemand im Verteidigungsministerium getraut, den Politiker so zu behandeln, wie jeden anderen Bürger.

    • H.K. Antworten

      Entschuldigung:

      Das ist doch alles nur logisch !

      Wenn der Wirtschaftsminister uns bei Illberger oder Maischner exakt erklären kann, wie eine Insolvenz funktioniert, dann sollte zumindest der Finanzminister da schon praktische Erfahrungen haben.

      Und daß ein Kriegsdienstverweigerer später Hauptmann der Reserve wird, ist auch logisch. ( Übrigens genauso logisch, wie ein Kriegsdienstverweigerer zum Militärexperten mutiert, mit eigenem schlauem geradeaus schauendem Blog und ständigen Interviews in den Öffentlich Rechtlichen und Privaten bei Zapfenstreichen u.ä. ).

      Eigentlich hätte man erwarten können, daß er zur Marine geht – die haben dort die schickere Uniform. Verwunderlich, daß er nicht in Uniform geheiratet hat – wahrscheinlich, weil die Luftwaffenuniform doch nicht soooo schick ist – zumindest auf Sylt. Oder weil die dazugehörige Mütze das Einpflanz-Toupet verunstaltet hätte.

      Daß er kirchlich heiraten wollte, obwohl aus diesem „Verein“ ausgetreten, ist auch verständlich.
      Wenn schon die Kirchen-Obristen ihr Kreuz am Tempelberg abnehmen, muß man es damit nicht so genau nehmen.

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