Der 11. September 2001 war der Tag, an dem für einen Moment die Erde stillstand. Der Angriff islamistischer Terroristen auf die Supermacht USA endete mit fast 3000 Toten direkt und vermutlich noch einmal so vielen Toten, die an den Spätfolgen starben.
Der 11. September 2001 ist auch der Tag, an dem die westliche Welt begriffen hat, dass wir uns in einem Krieg befinden, der aber schon viele Jahre vorher begonnen hat – mit dem ersten Angriff auf das WTC am 26. Februar 1993, mit den Angriffen auf die amerikanischen Botschaften in Nairobi (Kenia) und Daressalam (Tansania) am 7. August 1998 und dem Angriff auf das amerikanische Kriegsschiff „USS Cole“ am 12. Oktober.
Alles hängt mit allem zusammen
Todd: Hallo… Operator… Hör mir zu. Ich kann nicht sehr laut sprechen. Das ist ein Notfall. Ich bin Passagier auf einem United-Flug nach San Francisco. Unser Flugzeug wurde entführt.
Lisa: Ich verstehe. Können sie dich sehen?
Todd: Nein. Es gibt drei, die wir kennen. Sie haben Messer – Rasiermesser, wie Box-Cutter. Jemand hat aus dem Cockpit angekündigt, dass es eine Bombe gibt. Das klang unglaubwürfig.
Lisa: Dein Name?
Todd: Todd Beamer. United Flug 93. Sie haben einen Passagier in der ersten Klasse getötet. Sie zwangen die meisten von uns nach hinten. 14 von uns hier. Fünf Flugbegleiter. Der Typ mit der Bombe befahl uns, auf dem Boden zu sitzen.
Lisa: Geht es dir gut?
Todd: Wir gehen runter… warte. Nein. Wir haben die Richtung geändert. Wir fliegen wieder nach Osten. Ein Typ namens Jeremy hat seine Frau angerufen. Sie sagte ihm, zwei Flugzeuge hätten das World Trade Center getroffen. Lisa, stimmt das?
Lisa: Ich muss dir die Wahrheit sagen. Es ist sehr schlimm. Beide Türme sind verschwunden. Ein drittes Flugzeug traf das Pentagon. Unser Land wird angegriffen. Ich fürchte, Ihr Flugzeug könnte Teil ihres Plans sein.
Todd: Oh Gott. Lisa, tust du was für mich? Ruf meine Frau und meine Kinder an. Versprich mir, dass du anrufst.
Lisa: Das verspreche ich.
Todd: Unsere Telefonnummer zu Hause ist… Sie haben den gleichen Namen wie meine Frau. Lisa. Wir sind seit zehn Jahren verheiratet. Sie ist schwanger mit unserem dritten Kind. Sag ihr, ich liebe sie. Ich werde sie immer lieben. Wir haben zwei Jungs – David, er ist 3, und Andrew, er ist 1. Sag ihnen, dass ihr Vater sie liebt und er ist so stolz auf sie. Das Baby wird am 12. Januar zur Welt kommen. Ich sah den Ultraschall. Wir wissen immer noch nicht, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist.
Lisa: Ich werde es ihnen sagen. Ich verspreche es, Todd.
Lisa Patches FBI-Agent: Todd, dein Flugzeug ist auf einem Kurs nach Washington. Wir vermuten zum Weißen Haus oder dem Kapitol.
Todd: Ich verstehe. Jeder weiß, dass dies keine normale Entführung ist. Wir haben beschlossen, dass wir keine Opfer in ihrer Handlung sein werden.
Lisa: Was wirst du tun?
Todd: Vier von uns werden die mit der Bombe angreifen und überwältigen. Dann das Cockpit. Eine Stewardess bringt kochendes Wasser. Wir werden sie ausschalten.
Und dann: Würdest du mit mir beten? (Sie beten gemeinsam am Telefon das Vaterunser)
Lisa: Wenn ich auch durch das Tal des Todesschattens gehe, so fürchte ich mich nicht, denn du bist mit mir.
Todd: Gott helfe mir. Jesus hilf mir! Seid ihr bereit? Let’s roll…
17 Kommentare
Ja, BEWEGEND !!
Deutschland sollte nie, nie vergessen, wo die Todes-Piloten für ihren Generalangriff auf die USA ausgebildet wurden. Hierzulande. Ja wo auch sonst? Und nur 14 Jahre nach 9/11 traut, ja erdreistet sich eine deutsche Bundeskanzlerin erschreckend nonchalant, die Grenzen Deutschlands weit wie Scheunentore aufzureißen. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit! Und das ohne jedwede Kontrolle. War dies nun eine Form der Beschränktheit oder vielleicht doch… böser Wille? Angela Merkel versuchte zunächst, ihr Handeln mit der Vermeidung „unschöner Bilder“. zu erklären, ja zu rechtfertigen. Von ihrem oft zitierten Ende her kann sie zumindest den massenhaften Zustrom aus der muslimischen Welt Welt wohl kaum gedacht haben. Wie viele Menschen sind Merkels- von naiver Gesinnungsethik gesteuerter – Heldentat schon zum Opfer gefallen? Und – wie viele mögen ihnen noch folgen?
Ich hoffe, unser werter Herr Kelle sieht es mir nach, wenn ich im Kontext Ihres Beitrages auf den Artikel
„Was Mohamed Atta uns sagen wollte“
von Ayaan Hirsi Ali auf achgut verweise, die eine tiefgründige Betrachtung des Hauptakteurs und v.a. seiner Motive des Angriffes vom 11. Septembers 2001 vornimmt.
Danke für den Lesetipp. Werde mir ihn noch heute „reinziehen“. Bin gespannt.
Lb Gr zum Sonntag!
In einer ausführlichen Darstellung hat Ayaan Hirsi Ali ihre Leser bestens über das anhaltende Spannungsfeld zwischen dem Islam und „dem Westen“ sowie die sich daraus ergebenden Probleme unterrichtet. Wer Hirsi Alis Ausführungen nicht gelesen hat, sollte sich mit einem Kleinreden der Problematik eher zurückhalten. Gerade dieser Artikel würde sich für jeden westlichen Politiker als Pflichtlektüre anbieten. – Nochmals danke für den Tipp.
Vielen Dank für den Tipp. Ein interessanter Artikel, der aber nichts wirklich Neues liefert und doch viele Fragen offen lässt.
Zum Beispiel:
– Dass Wohlstand kein Schutz vor Radikalisierung ist, wissen wir seit Osama Bin Laden. Er war Multimillionär, entstammt einer der wohlhabendsten Familien Saudi-Arabiens. Er nutzte seine Vermögen, um das weltweite Terrornetzwerk al-Qaida aufzubauen, Ausbildungslager zu finanzieren und Anschläge zu planen.
– Ebenso wie Bildung kein Schutz vor Radikalisierung ist. Das gilt sowohl für den sunnitischen Vordenker Sayyid Qutb als auch für den Schiiten Chomeini. Qutbs Anfänge seiner Radikalisierung gehen wohl auf seinen USA/Colorado-Aufenthalt zurück, bei dem er sich schockiert zeigte ob der Rassentrennung und dem westlichen Konsum.
– All das erklärt aber nicht, warum vergleichsweise viele Muslime solchen radikalen Führern folgen (die sich übrigens als Sunniten und Schiiten untereinander bis auf’s Blut bekämpfen; wir erleben es gerade im Golf mit der schiitischen Allianz Iran/Huthi-Rebellen gegen das sunnitische Saudi-Arabien).
– Letztlich greift Ayaan Hirsi Ali die Thesen Samuel Huntingtons „Clash of Civilizations“ aus dem Jahr 1993/1996 auf. 9/11 wurde oft als Bestätigung seiner Thesen interpretiert. Und greift doch für mich zu kurz. Warum leben und streben sehr viele Muslime nach einem weltlichen Leben? Auch will ich nicht akzeptieren, dass sich alle meine muslimischen Freunde und Kollegen radikalisieren. Sie leben zwar hier und dort muslimische Praktiken; die meisten von ihnen essen kein Schweinefleisch. Das war’s dann aber auch schon. Sonst lehnen sie jede Form von religiösem Fanatismus ab und zeigen sich selbst schockiert ob der Entwicklung in vielen ihrer Herkunfstländer.
– Spannend Ayaan Hirsi Alis Auslassung bzgl. der inhärenten Verwundbarkeit der Demokratie, die Islamisten ausnutzen. Wie Religions- und Meinungsfreiheit. Und dennoch greift sie zu kurz, wenn sie nur auf Migration aus kulturfremden muslimischen Ländern zeigt. Viele Attentäter entstammen der 2. oder 3. Generation, wuchsen also hier oder in den USA auf. Und radikalisierten sich dennoch. Heuer verstärkt und fast ausschließlich über das Netz. Ebenso, wie deutsch- oder westlich-stämmige Konvertiten.
– Vor der letzten Konsequenz aber scheut Ayaan Hirsi Alis zurück. Die letztlich bedeutete, Hand anzulegen an das, was als Meinungs-, Religions- und Informationsfreiheit im Netz hochgehalten wird und deren Einschränkung sofort als Überwachungsstaat abgekanzelt würde. Auch aus ganz anderer politischer Richtung.
Unsere Demokratie ist tolerant. Bis zu Selbstaufgabe. Gegenüber vielen ihrer Feinde. Seien es religiöse oder auch politische. Und liefe Gefahr, sich in Teilen selbst abzuschaffen, würde sie dort konsequenter durchgreifen.
Eine Antwort liefert Ayaan Hirsi Ali nicht. Ich habe auch keine. Wahrscheinlich, weil es keine gibt. Wie will man einen Organismus vor einer inhärenten Gefahr schützen, ohne die es ihn gar nicht gäbe?
@Harald
Ja, in vielen Punkten keine neue Informationen, jedenfalls nichts, was nicht schon bekannt ist (wenn man es wissen wollte, wie Sie z.B.).
Neu ist der persönliche Kontext: hier spricht jemand von selbst Erlebten, als Insiderin der Muslim-Bruderschaft und wie dort die Indoktrination abläuft.
Ich finde, gerade dies macht die Ausführungen zu bedeutsam und auch ich würde diesen Artikel jedem Abgeordneten empfehlen, denn die allermeisten sind gewiss nicht so wissensdurstig wie die Foristen hier.
Und bei Ihnen bin ich auch, dass sich gewiss nicht jeder Muslim radikalisiert.
Dennoch: es gibt alarmierende Beobachtungen, wie der jüdischen Allgemeine zu entnehmen ist:
Artikel „Studie: Für die meisten muslimischen Schüler ist der Koran wichtiger als deutsche Gesetze“
„Eine große Mehrheit muslimischer Schüler in der Bundesrepublik stellt den Koran über die Gesetze. Dies geht aus einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts in Niedersachsen (KFN) hervor, wie »Bild« und andere Medien berichteten.
Laut Studie stimmen mehr als zwei Drittel (67,8 Prozent) der muslimischen Schüler dieser Aussage zu: »Die Regeln des Korans sind mir wichtiger als die Gesetze in Deutschland.« Von den Befragten erklärten 45,8 Prozent, ein islamischer Gottesstaat sei für sie die beste Staatsform.
Wie radikal viele muslimische Schüler in Deutschland denken, lässt sich an diversen Aussagen ablesen. Gut ein Fünftel der Befragten (21,2 Prozent) gaben an, die »Bedrohung des Islam durch die westliche Welt« rechtfertige, dass sich Muslime mit Gewalt verteidigten.
Erschütternde Erkenntnisse
»Bild« zitierte mehrere Politiker, die das Ergebnis der Studie kommentierten. »In der Verantwortung sind Familien, Schulen, die Landeszentralen für politische Bildung, aber nicht zuletzt auch die Jugendarbeit der Moscheegemeinden«, erklärte die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien (CDU). Sie nannte die neuen Erkenntnisse »erschütternd«.
Laut dem CDU-Innenexperten Christoph de Vries zeigt die Studie, wie tief die Spuren seien, die der politische Islam bereits in Deutschland hinterlassen habe. Er kritisierte eine »systematische Indoktrination in Koran-Schulen oder in zweifelhaften Moscheen, in denen diese demokratiefeindlichen Ideologien verbreitet werden«.
Das KFN befragte insgesamt 8539 Schüler, darunter 300 muslimische. In der Studie geht es primär um Eigentums- und Gewaltdelikte.“
Auch ich habe muslimische Freunde (+ 60 Jahre) und die werden sich gewiss nicht radikalisieren. Die Jugendlichen sind die Zielgruppe z.B. der Muslim-Bruderschaft und anderer extremistischer Organisation.
Toleranz bedeutet für mich nicht Selbstaufgabe. Das erkennt auch immer mehr die Union, nicht nur die AfD. Und auch immer Bürger, incl. der Migranten, die sich aus eigener Kraft ihr Leben in Deutschland aufgebaut haben und mit ihren Steuergeldern unser Land am Laufen halten erkennen dies immer stärker.
Andere Länder, wie Neuseeland, Australien, Kanada, USA, Japan u.v.w. zeigen praktikable Lösungswege auf. Sie müssen nur gegangen werden.
Sie brauchen diesbezüglich nicht in die Ferne zu schweifen, um von der Radikalisierung von Menschen in div. Lebensumstände zu sprechen. Schauen sie sich Deutschland an, den Westen Europas, die USA und Kanada. In Deutschland sind wir nicht nur verblendet sondern stramm radikalisiert. Unsere Politiker sind so vollständig radikalisiert, dass sie ihr Volk opfern, umvolken und in Armut und Verzweiflung stürzen, nur um Schwachsinn wie OPEN BORDERS, RFUGEES-WELCOME und einen Umbau der Energieerzeugung durchzusetzen.
@Joly
Sehe ich genauso! Seit dem mir die „Corona Faschos“ (U. Poschardt) den Job und meine Freunde genommen haben, weiß ich wie radikal unsere „Eliten“ mit der eigenen Bevölkerung umspringen. Wenn ich z.B. höre, dass im Zusammenhang mit dem 11.9. die CIA schon am Abend des gleichen Tages um 21.30 Uhr die Täter mit Namen kannte, weiß ich genug um nichts vom offiziellen Mantra zu glauben, sondern mal nachzufragen was die CIA am 11.9 wusste, was er am 10.9 nicht gewusst hat. Was ich gesehen habe sind Flugzeuge die in Hochhäuser knallen. Das ist furchtbar.
@ Joly
Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich.
Dies schon.
Ich war vor wenigen Tagen erst wieder am „Ground Zero“ und es ist noch immer erschütternd. Die Geschichten und Schicksale dieser Ereignisse sind bewegen und lassen einen zum Teil fassungslos zurück.
Trotzdem müssen wir aufpassen, welche Lehren wir aus diesem feigen, terroristischen Anschlag ziehen.
Das beginnt bereits mit der Aussage „Wir befinden uns im Krieg“. Das tun wir nämlich per Definition nicht. Krieg auf internationaler Ebene kann nämlich nur von völkerrechtlich anerkannten Institutionen bzw. Staaten erklärt werden. Daneben bedarf es für den Krieg einer zentralen Organisation auf beiden Seiten und einer kontinuität der Kampfhandlungen. Alle Drei genannten Merkmale sind bei den genannten Terrorangriffen NICHT erfüllt.
Es ist und es bleibt Terrorismus. Dieser erfüllt zwar verschiedene Ziele, das Ergebnis auf der Opferseite bleibt jedoch in der Regel das Gleiche. Es wird durch unberechenbare und andauernde Bedrohung ein kontinuierliches Gefühl der „Unsicherheit“ erzeugt.
Die Terroristen haben längst ihr Ziel erreicht und es wird nicht und niemals eine echte Sicherheit geben. Die westliche Welt hat sich jedoch auf dem Altar der „Scheinsicherheit“ geopfert und quasi alles wofür diese Gesellschaften standen Stück für Stück preis gegeben.
Wir müssen lernen mit der gefühlten Bedrohung zu leben, ohne uns dafür das nehmen zu lassen, was den Westen ausmacht: Freiheit!
Man gewinnt zusehens den Eindruck, dass insbesondere Deutschland und die USA die „Scheingefahr“ durch den Terrorismus für ihre Zwecke missbrauchen und immer mehr und immer härte Einschnitte in unsere höchst privaten Lebensbereiche mit „Sicherheit“ begründet werden.
Auch der Krieg nach den Terroranschlägen war in vielerlei Hinsicht kontraproduktiv und zielte noch dazu auf den falschen Staat. Von den insgesamt 19 beteiligten Terroristen kamen 15 Männer aus Saudi-Arabien. Zwei weitere Männer waren aus Ägypten und einer aus dem Libanon.
Der Irak wurde aus rein taktischen Gründen angegriffen und dieser Krieg hatte rückwirkend keine völkerrechtliche Grundlage. Sadam Hussein wurde aus Rache für den ersten Golfkrieg zum öffentlichen Feindbild ernannt und keiner der Vorwürfe hat sich nachträglich als richtig herausgestellt.
Al-Kaida war im Irak quasi nicht vertreten und hatte keine Verbindungen zu Sadam Hussein. Daneben wurden die angeblichen „Massenvernichtungswaffen“ bekanntlich nie gefunden.
Es darf also abschließend festgestellt werden, dass alle unmittelbaren Konsequenzen aus den Terrorangriffen am 11. September ihr Ziel verfehlt haben – gleichwohl haben die Regierungen dieser Welt die Gelegenheit willich beim Schopf gepackt.
Vor diesem Hintergrund muss sich insbesondere die amerikanische Regierung Fragen hinsichtlich des „Nutzen“ dieser Angriffe gefallen lassen… auf die wir bis heute keine Antworten bekommen haben.
Das WTC 7 wurde übrigens nie durch ein Flugzeug getroffen und war weit weg, von den getroffenen Haupttürmen. Gleichwohl fiel es zusammen wie ein Kartenhaus…
@Martin
WTC 7 ist eines der größten Rätsel überhaupt. Zwischen WTC 7 und Ground Zero befanden sich mehrere schadensfreie Straßenblocks, meine ich. Befanden sich in dem Gebäude nicht die Computer-Anlagen, die zum „Abrechnen“ von Akientransaktionen befanden??
@ Johannes und Martin Ludwig
Nein, das ist kein Rätsel. Der Abschlussbericht des NIST von 2008 erläutert detailliert, wie es zum Zusammensturz von WTC 7 kam.
Auch stimmt es nicht, dass zwischen WTC 7 und Ground Zero mehrere „schadensfreie Straßenblocks“ lagen. Zwischen dem Nordturm (WTC 1) und dem Hochhaus WTC 7 (186m, 47 Etagen) lag nur das sehr viel niedrigere 8-stöckige WTC 6, das durch den Einsturz des WTC 1 ebenfalls derart massiv beschädigt wurde, dass es abgerissen werden musste.
@Johannes: Zwischen dem ehemaligen WTC 7 und den Haupttürmen war ein Abstand von ca. 90 m an der nächstgelegenen Stelle (WTC 1). Der Abstand zum WTC 2 betrug über 220 m. Der Häuserblock der Haupttürme war durch die Vesey Street vom Häuserblock mit dem WTC 7 getrennt.
Im Gebäude befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich im Gebäude folgende Büros:
• Größte Außenstelle des Secret Service
• CIA Spionageabteilung
• Katastrophenschutzsstelle und -Bunker des amtierenden Bürgermeisters von NY
• Departmend of Defense Büros
• IRS (Steueraufsicht der USA)
• SEC (Börsenaufsicht der USA)
Der Abstand der Gebäude, die hochkarätigen „Mieter“ und der Skandal um 2,3 Billionen Dollar sind der Stoff, aus denen Verschwörungstheorien gemacht werden. Dazu kommt, dass alle genannten Behörden dort Archive unterhielten, deren Inhalt für immer „vorloren gegangen“ ist sowie die Tatsache, dass alle Gebäude nahezu perfekt ineinander zusammengefallen sind.
Ich sage nicht, dass es sich nicht um einen gewaltigen Zufall handeln kann – ich sage aber auch, dass beispielsweise Jane Standley von der BBC News den Zusammesturz von WTC 7 im Fernsehen berichten konnte, als das Gebäude noch äußerlich intakt war und dass die Ermittlungen in einigen Skandalen (z. B. gegen Enron) massiv verzögert wurden, wass Arthur Andersen mehr Zeit verschafft hat, tausende Akten und E-Mail in diesem Fall zu vernichten.
Ich verstehe, warum die Menschen nicht alles glauben wollen. Wo Rauch ist, ist eben oft auch Feuer.
@Harald und Martin
Danke für die Aufklärung. Ich hatte mal etwas über die IRS gelesen, es aber nicht mehr gut in Erinnerung.
es gab auch im Vorfeld, dubiose Börsentransaktionen. Handel mit Put-Optionen (Spekulation auf fallende Kurse). dies für eine Reihe von Firmen, die dann Hauptbetroffene waren, und dies in wesentlichen höheren Umfang als üblich.
Insidergeschäfte werden in USA normalerweise akribisch verfolgt und drakonisch bestraft.
Hier passierte nichts.
Es ist schon etwas seltsam dass 25 Jahre nach dem Anschlag ein Muslime zum Bürgermeister in New York gewählt wurde. Dieser scherzte während der Gedenkfeier mit Alexandria Ocasio-Cortez wohl über eine guten Witz. Bitte gehen Sie weiter…..