Nun beginnt es also…haben Sie genug Klopapier und Zucker im Keller?

Eine liebe Freundin aus Berlin erzählte mir heute am Telefon, dass sie jetzt hamstert, weil niemand weiß, was in den nächsten Wochen auf uns zukommt. Wir ahnen nichts Gutes, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Ab morgen soll alles Wichtige (noch) teurer werden. Freundin K. wird kiloweise Zucker kaufen, wenn der noch bezahlbar ist. Sie schafft an Klopapier ran, was zu bekommen ist, und sie wird morgen einen Campingkocher erstehen, für  den Fall, dass es ganz dick kommt.

„Weißt Du, dass die Beschäftigten in der Charité jetzt nicht mehr umsonst parken dürfen“, fragt sie mich. Wusste ich nicht, wenngleich: anderswo können Beschäftigte auch nicht kostenlos parken. Und in Berlin kommt man mit den Öffis noch überall gut hin.

Aber jeder spürt, dass es schlechter wird, und bei einer aktuellen Inflationsrate von 7,9 Prozent dürfte das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht sein, wie TheGermanZ-Kolumnist Michael Sting vorhin überzeugend darlegte, nachzulesen hier.

Ich war am Nachmittag nochmal tanken, Diesel, Rechtspopulist halt. 2,09 der Liter. Wenn Sie nachher diese Zeilen lesen, dürfte es deutlich teurer sein, denn die vorübergehende „Entlastung“ durch unsere Bundesregierung war nach meiner Ansicht ein Tröpfchen auf den heißen Stein. Zugegeben, ich musste schon für 2,34 tanken, und es geht ja immer noch schlimmer. Aber 2,09 Euro für einen Liter Diesel – auch das ist schon eine Zumutung.

Wir alle müssen heizen und essen. Aber was ist mit der Gegenöffentlichkeit? In dieser Zeit brauchen die Bürger andere Sichtweisen als die der Regierungen und des Medien-Mainstreams zur Orientierung. Bitte unterstützen Sie meine Arbeit mit einer Spende über PayPal @KelleKlaus oder auf unser Konto DE18 1005 0000 6015 8528 18.

 

 

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Dieser Artikel wurde 61 mal kommentiert

  1. H.K. Antworten

    Gestern abend bei 3sat:

    „Blackout – Gefährdet die Energiewende unsere Stromversorgung ?“

    Knappe 30 Minuten lang, hochinteressant – und in der ZDF-Mediathek zu finden.

    Wer danach noch sagt „Et hät noch immer joot jejange“, der möge ruhig und selig schlafen.

  2. gerd Antworten

    Was soll das Gejammer? Für die Ukraine ist genug Geld da. OT Baerbock: „Für mich ist klar: Die Ukraine verteidigt auch unsere Freiheit, unsere Friedensordnung und wir unterstützen sie finanziell und militärisch – und zwar so lange es nötig ist. Punkt.“

    Nun erfüllt Putin selbst die Sanktionen und stoppt die Gaslieferung nach Deutschland. Wir sind ja sowas von fertig.

    • S v B Antworten

      @gerd
      Es scheint doch, dass allmählich alle irgendwie durchdrehen. Ganz vorne mit dabei – Frau Ministerin Baerbock. Deren Sprüche kann man nun wirklich nicht mehr ernst nehmen.

      @Klaus Kelle
      Massenhaft Klopapier und Zucker bevorraten, welch seltsames Ansinnen, welch abartige Kombination. Schon 1961 wurde von Deutschlands Hausfrauen Zucker gebunkert, was das Zeug hielt; während der Kuba-Krise. Was seinerzeit schon meine Mutter selig auf die Palme brachte. Na ja, beides kann schließlich nicht verderben. Hauptsache, man hat genügend Platz in Speisekammer oder andernorts. Allerdings würde ich mich auf Dauer doch lieber von anderen Dingen ernähren als ausgerechnet von Klopapier und Zucker (ganz zu Anfang der Covid-Pandemie fand sich im Infoteil von GMX tatsächlich ein Kochrezept, welches Nudeln und Klopapier als Hauptzutaten auswies, herrlich, nie werde ich es vergessen, hahahahaha). Der Deutsche fürchtet offenbar nichts mehr als dass ihm das Sch..haus-Papier knapp werden oder gar ausgehen könnte. Was sich hier zum x-ten Male beweist. Einfach köstlich! Fast möchte ich wetten, dass besagte Prepper-Freundin bis zum heutigen Tage noch all ihre Einkäufe FFP2-Masken-bewehrt erledigt. Stimmt’s?

      @John Brunswick
      Bleibt zu hoffen, dass Sie sich, zusätzlich zu Ihren verheiz- und vertilgbaren Schätzen auch eine Knarre zugelegt haben. Es müsste eigentlich jedem Prepper im Land klar sein, dass er, wenn’s wirklich einmal hart auf hart kommen sollte, seine Vorräte wird verteidigen müssen. Und zwar mit Zähnen und Klauen, notfalls sogar mit Waffengewalt. So bescheiden und unterwürfig wie die weit überwiegend deutschen Großstadthamster der Nachkriegszeit werden die Hamster unserer Zeit sich wohl kaum noch gerieren. Gerade die Habenden könnten unter Umständen also in besonderem Maße gefordert sein. Auch kein erquicklicher Gedanke.

      • Tina Hansen Antworten

        Und noch mal zum Thema Klopapier 😀
        Die einst so gute Freundin, die seit fast einem Jahr nicht mehr mit mir spricht, weil ich als unsolidarisches A… die wahnsinnig solidarische Impfung verweigerte, bunkerte im Frühjahr 2020 auch Klopapier. Meine staunende Nachfrage, was sie eigentlich mit Klopapier für sechs Jahre wolle, wenn sie doch davon ausgehe, in diesem Zeitraum keinen Supermarkt mehr besuchen zu können und folglich nichts mehr zu essen haben, blieb unbeantwortet. Vermutlich war` die Episode einer der Wackersteine für das Grab unserer Freundschaft.
        Aber die Zeiten änderen sich. Dieses Mal – so fürchte ich – könnte es etwas ernster werden als damals. Hoffentlich habe ich unrecht.

      • John Brunswick Antworten

        @SVB
        Keine Sorge, ich bin durchaus imstande, hinhaltenden Widerstand zu leisten. Auslandserfahrung bei den Pionieren der Bundeswehr, in der Jagdszene verwurzelt, praktizierender Kampfsportler…,zwei Hunde sorgen für einen gewissen Abschreckungseffekt und die beste Alarmanlage sind unsere Gänse. Die lassen nicht mal die Katze unkommentiert über den Hof laufen. Ein Nachbar hat zwei Esel, die eignen sich ebenfalls als Alarmposten. In den Bergdörfern des Balkans wurden die ebenfalls als Alarmanlage verwendet, und das ziemlich erfolgreich.

        • S v B Antworten

          Lieber John Brunswick, Ihre Ausführungen beeindrucken mich zutiefst, machen mich geradezu ehrfürchtig. Dies bringt mich auf die nachgerade geniale Idee, demütigst bei Ihnen anzufragen, ob ich mich, nebst Anhang, – wenn’s das Energie-Debakel demnächst vielleicht erfordern sollte – in Ihrem fast schon als paradiesisch dargestellten Ambiente einmieten dürfte? Nicht für immer, versteht sich. Lediglich für die Zeit der größten Energie-Not und -unsicherheit. Liquidität wäre gegeben. Mitgebracht würden eine mehr als hinreichende Anzahl von Toiletten-Rollen (mind. 3-lagig), sowie Lebensmittel und auch alle anderen Artikel des täglichen Bedarfs in großzügig bemessenen Mengen. Komplette Selbstversorgung wäre demnach gewährleistet. Ihre Zuständigkeit bezöge sich lediglich auf eine dann frei verfügbare, möblierte, ausreichend dimensionierte und wohl zu temperierende Bleibe innerhalb Ihres Anwesens sowie, ganz besonders wichtig, die absolut zuverlässige und effiziente Verteidigung von Mensch und Habe. Sollten Sie sich für mein „Notmiet-Angebot“ erwärmen können, so erbitte ich, unter Nennung des von mir favorisierten all- inclusiven Mietpreises, Ihre Nachricht. Falls nicht, bitte ich Sie, diesen Kommentar als gegenstandslos zu betrachten. Mit freundlichen Krisen-Grüßen…

          • Tina Hansen

            Oha, eine Schwarm-WG! Da bin ich ja mal gespannt, ob wir Näheres davon hören werden.
            Ich sehe schon die SvB mit ihren (mindestens) dreilagigen Toilettenpapierrollen im Rucksack das Anwesen von John Brunswick erobern 🙂

          • S v B

            Ganz sicher nicht „erobern“, liebe Tina, lediglich in aller Bescheidenheit betreten. Und das mit dem Toi-Pap „im Rucksack“ kann nicht wirklich Ihr Ernst sein, oder? Wie weit käme selbst eine Einzelperson mit nur 1 (in Worten: einem) lächerlichen Rucksack voller Rollpapier? Nicht mal bis zur Mitte des laufenden Monats, würde ich meinen. Ich bitte Sie!!!

          • John Brunswick

            @SvB. Tut mir leid, sie enttäuschen zu müssen, aber das kleine Gäste- Separè unseres Hofes ist als Zufluchtsort für bedürftige Familienmitglieder und ,im Notfall, für einen guten Freund aus meiner Bundeswehrzeit vorgesehen. Und als paradiesisch würde ich unsere Lage auch nicht unbedingt bezeichnen, angesichts eines Flüchtlingsheimes im Dorf mit ca 200 Herkunftsvariablen Neudeutschen. Allerdings gebe ich gerne zu, dass wir wahrscheinlich besser auf den kommenden Winter vorbereitet sind als die breite Masse. Ob’s was bringt oder überhaupt erforderlich ist, wird sich zeigen. Auf dem Balkan habe ich oft genug erlebt, dass die Lage innerhalb von wenigen Tagen kippen kann. Wollen wir hoffen, dass ich mich irre. Falls sie aber etwas Last- Minute-Prepping betreiben wollen, gebe ich Ihnen gerne Ratschläge. Da gibt es viele Möglichkeiten, sich mit outdoor- Equipment zu versorgen.

          • S v B

            Schade, aber verständlich. Familie und Freunde gehen vor. Punkt. Übrigens lagern zumindest noch Teile meines ehemals recht vollständigen Outdoor-Equipments in Sunny South Africa, wo es mir im deutschen Notwinter natürlich nicht viel, nein, rein gar nichts, nützen würde. Na ja, falls es mir effektiv zu kalt werden sollte, und falls noch Maschinen von mitteleuropäischen Flughäfen abheben sollten, geht’s im Notfall dann eben für eine Weile in die südliche Hemisphäre. Soll ja dann Sommer sein, da unten, hihi. Bisher jedenfalls haben mir meine dortigen Freunde noch nicht berichtet, dass an irgend etwas Knappheit herrschen würde. Na also, geht doch. Wir bleiben in Verbindung.

  3. John Brunswick Antworten

    Man gut, dass ich schon immer nen Hang zum preppen hatte. Ist uns Landbewohnern aber auch von Haus aus in die Wiege gelegt. Und als gelernter DDR- Bürger kennt man noch die Übung mit Tauschgeschäften, Bückware und Vitamin B. Holzöfen im Haus, Stromerzeuger in der Werkstatt, über den Sommer, wo es „günstig “ war Benzin gehamstert, ein Solarpaneel zwei tragbare Stromspeicher für die wichtigsten Sachen im Haus, Campingkocher und reichlich Gasbuddeln, haltbare Lebensmittel. Außerdem ist gerade Erntezeit im Garten, Kartoffeln waren dieses Jahr sehr ertragreich, und die Apfelbäume brechen fast zusammen unter ihrer Last. Da geht demnächst das mosten los. Allzu schlecht stehen wir hier in der Elbtalaue nicht da, aber die breite Masse in den Städten…? Ne gute Entwicklung der Lage sieht anders aus. Das Flüchtlingslager in unserem Dorf ist mittlerweile kaum noch mit Ukrainern belegt, mehrheitlich Afrikaner,Afghanen und sonstige Gruppen. Auf der Dorfstraße geht’s zu wie am Ballermann, inklusive Sauferei. Ukrainer habe ich allerdings über den Sommer reichlich auf den Campingplätzen im Raum Wismar gesehen, beim Urlaub machen selbstverständlich. Reichlich Männer im wehrfähigen Alter, da muss ich wohl irgendwas falsch verstanden haben, von wegen dass die nicht ausreisen dürfen…

  4. Tina Hansen Antworten

    Im Hause Hansen ist man – offen gestanden – nicht sehr prepperfreundlich. Mein im März 2020 mit ungläubigem Staunen zugelegter Hamster-Vorrat belief sich auf 2 Flaschen Orangensaft (weil lecker und Vitamin C), eine Packung Porridge und H-Milch (falls mich eine Halsentzündung ereilen sollte), vier oder fünf Büchsen Eintopf (für Notfälle, kann man immer gebrauchen) und ein Päckchen Aspirin (nach langem Kampf mit der Apothekerin erstanden, die mich unbedingt zum Covid-Test schicken wollte, weil sie wohl glaubte, dass ich mich mit den Aspirin selber gegen das Unaussprechliche therapieren wollte). Leider hatte ich die Situation unterschätzt und das Sch…hauspapier wurde dann einige Zeit später tatsächlich knapp. Nun habe ich stoßseufzend die kleine Kammer wieder gereinigt, stieß dabei auf das halb gegessene Porridge, das noch gut zu sein scheint, und schleppte die erste Fuhre Konserven nach Hause, Linsen und Bohnen, ergänzt um Bockwürstchen, Nudeln und Apfelmus aus dem Tetrapack. Mir schwant, ich sollte Klopapier kaufen. Zucker ist noch da…

    • S v B Antworten

      Klingt irre lecker, liebe Tina.
      Mögen wir hier im Blog, dank Herrn Kelle, einander auch über den für die meisten von uns bisher wohl unberechenbarsten Herbst/Winter unseres Lebens freundschaftlich verbunden bleiben. Und sei’s mitunter auch nur zum Austausch von Tipps. Oder gelegentlich gar, um uns gegenseitig seelisch zu stützen. Das dürfte zumindest so lange möglich sein, wie es keinen Blackout gibt. Wenn ein solcher großflächig eintreten und gar über etliche Tage anhalten sollte, bliebe uns nur, einander Good Night and Good Luck zu wünschen. Dies VOR Eintritt der Großen Kälte und Dunkelheit, wohlgemerkt.

      • Tina Hansen Antworten

        „Mögen wir hier im Blog, dank Herrn Kelle, einander auch über den für die meisten von uns bisher wohl unberechenbarsten Herbst/Winter unseres Lebens freundschaftlich verbunden bleiben. Und sei’s mitunter auch nur zum Austausch von Tipps. Oder gelegentlich gar, um uns gegenseitig seelisch zu stützen.“

        Das, liebe SvB, wünsche ich mir und uns von ganzem Herzen! Und bewahren wir unseren Humor, wenn es denn irgendwie geht. Wenn Sie auf der Durchreise zu Mr. Brunswick mal in Hannover Station machen müssen, scheuen Sie sich nicht, auf ein leckeres Dosengericht vorbeizuschauen. Falls die Klingel aufgrund des Stromausfalls nicht funktionieren sollte, einfach drei Steinchen ans Fenster werfen, ich komm dann runter.

        • S v B Antworten

          Super Idee! Und – mach‘ ich, versprochen. Vielleicht lerne ich bei dieser Gelegenheit ja auch mal Ihren impfwütigen Nachbarn Schmidt, Müller oder wie immer Sie diesen in Ihrer ebenso faktenbasierten wie amüsanten Kurzgeschichte nannten, kennen? Zumindest ein Treppenhaus-Schwätzchen mit einem so liebenswerten Zeitgenossen müsste doch drin sein. Es sei denn, Sie würden sich entschließen, den Herrn einzuladen; auf dass er zur Mittagszeit zu uns stieße und mit uns zusammen eine Dose Erbseneintopf (oder war es Suppe?) auslöffele. Wäre auch völlig okay für mich.

          • Tina Hansen

            Liebe SvB,

            wenn ich Herrn Müller sehe, sag ich ihm gerne Bescheid! Seit seiner Corona-Erkrankung im Juli habe ich ihn nicht mehr live zu sehen bekommen, bin aber sicher, dass er die Todesseuche – sicherlich nicht zuletzt dank der vier Impfungen – überlebt hat, da sein Fenster mal auf, mal zu, sein Auto mal da und dann wieder nicht da ist. Er ist ein wirklich anregender Zeitgenosse mit vielen Kenntnissen, die sich stets auf Berichte aus dem Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk stützen, und er hat es auch schon geschafft, mich als promovierte und habilitierte Historikerin mit gar neuen Erkenntnissen aus ZDF-history-Dokumentationen in blankes Erstaunen zu versetzen. Auch Sie werden sicherlich viel von ihm lernen können.
            Nee. nee, so` n Nachbarschaftsknatsch ist aber auch ein echtes Peifke-Thema, ich weiß, ich weiß…

          • S v B

            @Tina Hansen bzgl. Geschichtskenntnissen des Herrn Müller

            Wie ich Ihren Ausführungen erstaunt entnehme, werden die Öffentlich Rechtlichen ihrem Bildungsauftrag anscheinend doch noch gerecht. Zumindest mal, was Geschichte angeht. Und „Ihren“ so beeindruckenden Herrn Müller.

        • Klaus Kelle Antworten

          Liebe @Tina Hansen,

          das ist mal eine schöne Idee!! Im Winter geben wir uns gegenseitig Tipps zum Überleben. Endlich mal ein sinnvoller Blog, oder?

          Ich liebe unsere Community!

          Schönes Wochenende, Ihnen/Euch allen!

          Klaus Kelle

          • S v B

            @Klaus Kelle
            Nur… in aller… Bescheidenheit… eine kleine… Korrektur, lieber Herr Kelle. Die Idee mit dem Austausch von Tipps und dem Miteinander-Verbundenbleiben im deutschen Notwinter war… eigentlich, ääähm, meine Idee (siehe weiter oben). Aber es freut mich natürlich, dass auch Ihnen die Idee gefällt.

            @Tina Hansen
            Sorry, liebe Tina, und nix für ungut…

          • Tina Hansen

            Aber liebe SvB! Sicherlich erinnern Sie sich noch, wie ich hier im Blog vor gar nicht allzu langer Zeit akribisch auseinandertüftelte, dass der Begriff „Coronaleugner“ nicht von den Mainstream-Medien, sondern von uns beiden in harmonischer Zusammenarbeit kreiert wurde – lange bevor, wie ich wörtlich schrieb, der erste Geimpfte mit plötzlichen Herzproblemen den Notarzt alarmierte. In diesem Zusammenhang verwies ich auch auf die Frage des Urheberrechts. Umgekehrt liegt mir nichts ferner als mich mit fremden – in diesem Fall Ihren – Federn zu schmücken, wenn es um den deutschen Energiewinter (HACH! Prima Wortschöpfung, was?) geht.
            Ich bin ganz sicher, dass der Hausherr sich einfach nur an seiner Community freute und damit uns alle meinte!
            Auch ich wünsche allen hier ein schönes Wochenende!

            PS: Es passt nun eigentlich nicht wirklich hierher, aber ich freu` mir gerade ein Loch in den Bauch! Unsere örtliche Tagespresse berichtet groß aufgemacht und mit leicht panischem Unterton über eine geplante Großdemo der sog. Querdenker-Szene am 8. Oktober, wenn Olaf Scholz zum Abschluss des niedersächsischen Landtagswahlkampfes in der Stadt weilt. Nachdem am letzten Montag quasi aus dem Nichts bereits hunderte von gut gelaunten Demonstranten 2,5 Stunden durch die Straßen zogen und eine stattliche Anzahl Passanten spontan applaudierte, winkte, Kusshändchen warf….sind das wirklich gute Aussichten.

            „…es ist längst an der Zeit, dass wir uns alle vereinen
            Einer für alle und alle für einen!“ (Zitat: Björn Banane)

          • S v B

            Na, dann aber nix wie hin, am 8. Oktober. Leider wäre die Anreise für mich dann doch „ein bisschen“ zu weit (zudem immer noch unter Maskenzwang). Würde ich näher an Hannover wohnen, wäre ich mit von der Partie – und das garantiert bei jedem Wetter. Jetzt sind eben wir mal dran mit dem oft zitierten Zeichensetzen.

            Off topic: die nicht nur den Wählern gegenüber völlig inakzeptable, ja geradezu impertinente Aussage, welche Baerbock jüngst in Prag getätigt hat, wird auch Ihnen sicher nicht entgangen sein. Vielleicht sollte diese auch hier im Blog thematisiert und diskutiert werden. Die grüne Außenministerin scheint allmählich eine politische Egomanie zu entwickeln, die gewiss nicht nur mich von ihr abstößt. Gerade Deutschlands oberste politische Repräsentanten sollten auf selbstherrliche Rede tunlichst verzichten. Man gewinnt den Eindruck, dass Baerbock letztlich unwidersprochen bleiben will; was die Sympathien für sie wohl kaum in die Höhe treiben dürfte. Meine übrigens auch nicht. Wenn man Frau Baerbock keine Schranken weist, ihr außenpolitisch also freie Bahn lässt für ihr Reden und Handeln (was unter Kanzler Scholz und Vizekanzler Habeck der Fall zu sein scheint), wird sie Deutschland über kurz oder lang in weit mehr als eine Bredouille manövrieren. Von der höchsten Diplomatin des Landes sollte und muss man anderes erwarten können. – Rufen Sie, liebe Tina, bei Interesse vielleicht mal „Baerbock, Prag, Ukraine“ bei Google auf. Der entsprechende Verweis auf den YouTube-Ausschnitt wird dann auftauchen.

          • Tina Hansen

            @Demo
            der 8. Oktober ist natürlich bereits dick und rot im Kalender markiert. Die örtliche Querdenker-Szene hat sich via Soziale Medien bereits zu Wort gemeldet und dankt der hiesigen Tagespresse für – so wörtlich – die gute Zusammenarbeit 😉
            Die Veranstaltung wird unter dem Motto stehen: „Wir sind die Rote Linie!“ – ein kleiner Hinweis in Richtung unseres verehrten Bundeskanzlers, der uns ja bekanntlich erklärte, er kenne in seiner Seuchenbekämpfungspolitik keine roten Linien mehr. Einige der Mädels (bei den Jungs weiß ich es nicht) werden deshalb ganz in Rot kommen und eine nordisch-blonde Schönheit trägt die Schwedenflagge. Die Leute haben scheinbar eine Menge Spaß bei der Vorbereitung. Ich werde hier im Blog hinterher sicherlich eine Möglichkeit für einen kleinen Bericht finden. Zur Not schmuggeln wir` s in die Kommentare zu einem anderen Thema; Klaus Kelle kennt seine Pappenheimer ja schon 😉

            @Baerbock
            Es ist wieder einmal ein Schauspiel der Extra-Klasse, die Medien zu beobachten, wie sie reflexartig der grünen Außenministerin zur Seite springen. Die Öffentlich-Rechtlichen haben sogar schon ihre Faktenfinder aktiviert, d.h. die Sache ist ernst. Mein Zitat des Tages stammt aus der Süddeutschen:
            „Annalena Baerbock ist so populär, weil sie verständlich über die Welt spricht. Doch manchmal passieren ihr Unfälle – und manche reagieren bösartig.“
            Die meinen aber wohl nicht uns, oder? Wir sind doch die Netten.

          • S v B

            @Tina Hansen
            Erwarte(n) schon mit Spannung Ihren Augenzeugen-Bericht. Wäre aber schon enorm beeindruckend, wenn sich möglichst viele Teilnehmer und -innen entschließen könnten, in „möglichst roten Outfits“ aufzulaufen. Schließlich sollte dem Kanzler die Rote Linie, die auch er tunlichst nicht zu überschreiten hat, so deutlich wie irgend möglich vor Augen geführt werden. Hach… ist es nicht erfreulich beruhigend, die Gewissheit zu haben, dass mit allzu schmerzhaften Repressalien nicht zu rechnen sein wird? Zumindest soll auf Demonstranten nicht geschossen werden, wie der Kanzler gerade neulich auf eine Anfrage aus dem Publikum zusicherte. Ist doch was, oder? Schon jetzt wünsche ich Ihnen und allen anderen Demo-Teilnehmern (jaja, auch den -innen) eine gute Stimmung, bestes Gelingen und ja, letztlich auch viel Erfolg. Nicht nur in Gedanken, sondern auch mit dem Herzen werde ich am Abend des 8. Oktober in Hannover bei Ihnen sein. Versprochen und – God bless!

  5. H.K. Antworten

    Ich hatte als junger Kerl einen älteren Chef, der mich – unverständlicher- und merkwürdigerweise – halbwegs leiden konnte.

    Von dem habe ich so einiges gelernt.

    Eines der Dinge, die ich sicher nie vergessen werde, war:

    „Wenn DIES eintritt, ist DAS die Folge. Und wenn DAS eintritt, ist JENES die Folge. Immer etwas weiter denken.“

    Man muß m.E. kein Prepper, Weltuntergangsprophet oder Verschwörungstheoretiker sein, um ein klein wenig vorzusorgen und weiter als bis zur eigenen Nasenspitze zu denken.

    Man KANN sich selbstverständlich auch auf Leute wie Herrn Scholz, Frau Baerbock, Frau Lang und Herrn Habeck verlassen. Oder Frau von der Leyen.

    Wenn es „denn doch dicke kommt“, kann man diese Herrschaften sicher anrufen und um kurzfristige Hilfe bitten.

    So ähnlich wie im Ahrtal …

    • Tina Hansen Antworten

      … so ähnlich wie im Ahrtal…

      Ein von mir recht geschätzter Youtuber pflegt an dieser Stelle immer auf gut deutsch zu sagen: „Sie scheißen auf uns.“

  6. Alexander Droste Antworten

    Das wäre ja alles nicht gekommen, wenn Putin nicht Libyen, Syrien, Iran, Irak, Afghanistan und Somalia bombardiert hätte. Weil die haben das WTC in Moskau mit Flugzeugen zum Einsturz gebracht. Ach so, das waren ja andere. Und das WTC war wohl auch woanders.
    Also, wenn Putin nicht das Coronavirus so heimtückisch in Biolaboren gezüchtet hätte und dann irgendwie zufällig an die frische Luft gesetzt hätte. Ach nee, das waren ja andere.
    Also, wenn Putin nicht wie bekloppt Geld gedruckt hätte um all die maroden Casino-Banken zu retten. Ähm, oder wäre das auch andere?
    Naja, also Putin hat das Öl und Gas so teuer gemacht, dass wir demnächst mit Zucker und Klopapier heizen müssen, weil anderes wäre ja nicht mehr bezahlbar.
    Aber das war er bestimmt: Putin hat 2014 den Staat der Ukraine ins Chaos gestürzt mit einem Putsch des damaligen Präsidenten, mit der Abspaltung von Provinzen der Ukraine, die mit dem neuen Regime nichts mehr zu tun haben wollten. Und die hat er dann auch immer beschossen und bombardiert, bis sie „ja, amen und nimm uns“ gesagt haben.

    Danke Putin, du Mörder und Verbrecher, dass du das alles doch nicht warst. Wen sollen wir denn dann jetzt sanktionieren?

    • S v B Antworten

      Ach Herrje, dann müssen wir das lang- und mühsam in die Speicher gepumpte Gas ja jetzt schon anzapfen…

      • H.K. Antworten

        WASCHLÄPPCHEN !!

        ( Ich muß mal Herrn Kretschmann fragen, wo er denn seine Trocken-Waschlappen bezieht – weil wenn kein Strom, auch kein Wasser. Bei Amazon ist nichts zu finden. Oder funktioniert das mit Waschlappen und Trockenshampoo ? ).

        • S v B Antworten

          Unverantwortlich, bester H.K,, in dieser Zeit auch noch zusätzlich Panik zu verbreiten.

          Vielleicht hülfen im schlimmsten aller Fälle die hygienisch und zugleich feuchtigkeitswahrend verpackten, seit langem bewährten FEUCHTTÜCHER? Made by Hakle, Tempo oder einer Reihe weiterer Hersteller. Üblicherweise haben Drogeriemärkte eine beachtliche Auswahl an solchen Tüchern in ihrem Sortiment. Manche weisen ein zartes Blütendessin, andere total niedliche Hundewelpen auf ihrer Verpackung auf. Unwiderstehlich – und wohl auch deshalb greift man schon mal beherzt zu. Der tägliche Einsatz solcher feuchten Tücher erlaubt es einem dann, sich waschtechnisch eine ganze Zeitlang über Wasser zu halten. Selbst wenn von Letzterem gerade keines verfügbar sein sollte. Nass, nun ja, eher feucht abwaschen – oder sollte es nicht besser abwischen heißen – kann man sich mit den Läppchen allemal. Zudem diese meist noch dezent parfümiert und mit hautpflegenden Substanzen ausgestattet sind.

          Vom Gebrauch der handelsüblichen, einzeln verpackten und ebenfalls feuchten Brillenputztüchlein würde ich in genanntem Zusammenhang allerdings abraten. Scheinen mir diese zum Zweck der Ganzkörperpflege einfach nicht ausreichend dimensioniert.

          Den Profi-Preppern im Lande dürfte dies alles sicher längst bekannt sein.

  7. H.K. Antworten

    Interessante Zeiten – so oder so …

    Heute vormittag kommt per NINA und sonstige Katastrophen-Apps die „Corona-Entwarnung“ – von staatlicher Stelle.

    Heute abend erfahren wir: Das Karl-Ministerium war es nicht und weiß von nichts …

    Wahrscheinlich hat Herr Putin „NINA“ & Co gehäckt …

    😂

    • Tina Hansen Antworten

      Da fällt mir ein wunderschönes Erlebnis von einer Corona-Demo ein.
      Einer der Wortführer in der ersten Reihe rief einer Gruppe Passanten vor einer Drogerie gut gelaunt zu: „Corona ist zu Ende!“ Daraufhin zog eine vielleicht 25jährige Frau mit Kinderwagen erleichtert die Maske vom Gesicht und kommentierte stoß´seufzend und in heiligem Ernst: „Oh Gott sei Dank!“

      • S v B Antworten

        Unfassbar, wie leicht sich Menschen doch manipulieren lassen. „Und zwar so rum und andersrum“. Allerdings scheint es mir, als neigen die Menschen auch oder gerade(?!) hierzulande weit eher dazu, sich verängstigen, ja hysterisieren zu lassen als sich baldmöglichst wieder von dem sie so belastenden Joch der Angst zu befreien (seltener, sich befreien zu lassen). Ein Phänomen, das mit den Mitteln der Psychologie gewiss schon längst enträtselt wurde und mit entsprechender professioneller Anleitung und persönlicher Arbeit“ gute, ja gute Chancen auf Besserung oder Heilung hat. Zumindest in Fachkreisen weiß man längst um dieses eigenartige, leider immer noch zu weit verbreitete, menschliche Verhaltensmuster. – Den ganzen heißen Sommer lang bin ich Menschen begegnet, die selbst im Freien FFPs-Masken-bewehrt unterwegs waren. In Super- oder Drogeriemärkten, stelle ich fest, nimmt die Zahl der Maskenträger schon jetzt langsam wieder zu. schließlich geht der Herbst mit Riesenschritten. Ob Karl L. dann wohl sein Killer-Virus aus dem Sack lassen wird? Vorstellbar, dass bereits ab nächster Woche ein Run von Impfwilligen einsetzt, die sich ihren „neuen“ 4., vielleicht gar schon 5. Piks „abholen“ wollen. Obwohl auch dieser mutmaßlich nur wieder für eine enttäuschend kurze Zeit seine Wirksamkeit entfalten dürfte. So er denn eine haben sollte. Wie kommen wir, wie kommt die Welt aus dieser grusligen Nummer wohl je wieder heraus…???

  8. GJ Antworten

    Also Zucker zu horten würde mir nicht einfallen. Eintöpfe, Nudeln, Reis, Knäckebrot, Tomatenmark, Tomatenkonserven, Wurstkonserven, TK-Gemüse, Trockenobst, Nüsse, Meersalz, Pfefferkörner, Essig und Öl, Kaffee, Tee, Mineralwasser, Rotwein – sowas schon. Batterien und Teelichter, Küchenrollen und Klopapier, herkömmliche Seife.

    • H.K. Antworten

      Aber alles bitte in genau den Mengen, die durch unsere Obrigkeit angegeben sind, also p.P. mit 3 Stellen hinter dem Komma !

      „Stromausfall in Deutschland ? Diese Notfall-Ausstattung empfiehlt der Bund“

      Focus online, 26.08.2022

      • S v B Antworten

        Und was macht man dereinst mit dem ganzen Kram, wenn im Großen und Ganzen alles so geblieben sein sollte wie’s immer war? Dann hängst man auf Unmengen von haltbarem Zeug rum, das man in gewöhnlichen Zeiten nicht mal mit dem Allerwertesten angeschaut, geschweige denn gekauft oder gar verzehrt hätte. Und weil dann Millionen das gleiche Problem haben dürften, kann man die Vielzahl von Dosen und Tüten noch nicht mal anderen, Bedürftigeren schenken. Verschenken ist ohnehin in Deutschland ohnehin schon zu einem veritablen Problem geworden. Spätestens seit Tine Wittler weiß man ziemlich genau, was z. B. mit selbst noch gut, ja oft noch bestens erhaltenen Gebraucht-Möbeln passiert. Sie kommen in einen Riesen-Crusher, der sie gnadenlos zermalmt. Also, wohin mit den vielen, noch nicht verfallenen, aber eben nicht besonders wohlschmeckenden Dosengerichten und Tütensuppen? Wegwerfen gilt nicht, müsste mithin schon als Sünde gescholten werden. Aber dann – wohin? Wohin, wenn die Not passé ist, aber die Dosen noch lange nicht verbraucht sein sollten? Bezüglich anderer auf Vorrat erstandener „Not-wendigkeiten“ mache ich mir weitaus weniger Gedanken. Schon gar nicht über die gefühlt mehr als tausend Rollen Klopapier. Das landet während der der folgenden Wochen, Monate oder auch Jahre garantiert in irgendeiner Schüssel – in eklatantem Gegensatz zu den -zig Eintöpfen und Suppen, die dann – mutmaßlich noch weit über ihr Verfallsdatum hinaus – im Keller vor sich hin warten. Vielleicht gar schon auf die nächste Not-Lage?

        Schönes, entspannendes und sonniges Wochenende allenthalben!

    • S v B Antworten

      Danke für die Liste, liebe GJ. Vielleicht sollte ich allmählich doch mal mit dem Preppen durchstarten. Im Grunde liegt mir sowas GARNICHT. Da ich eine total erratische Esserin bin, weiß ich doch heute noch nicht, was ich morgen gerne essen würde. Selbst gegen Mittag liegt meist alles noch im Ungewissen. Vielleicht will ich auch gar nichts essen, oder gar nichts frühstücken. Angst vorm Verhungern habe ich eher nicht. Was, ich gebe es gerne zu, sich in diesem Fall als schwerwiegender Fehler herausstellen könnte. Manno, warum nur soll ich plötzlich was auf Vorrat kaufen?!?!

      Sollten im Notwinter noch postalische Zustellungen möglich sein, werde ich dann eben hier meinen Vollnamen nebst Anschrift veröffentlichen und um die freundliche Zusendung von Care-Paketen betteln. Hach, wofür ein Blog – im Notfall – nicht alles taugt… Wahnsinn!

      • H.K. Antworten

        Hm …

        Ein wenig nachdenklich werde ich schon …

        Zum einen:
        Dosensuppen & Co schmecken nun wirklich nicht schlecht – zumindest nicht, wenn man(n) tatsächlich „Hunger“ hat. Ein Gefühl, das die meisten von uns ja gar nicht kennen.

        Etwas „aufgep(r)eppt“ schmeckt das ganze Zeug sogar noch besser. Und da gibt es unzählige Möglichkeiten, bei denen dem Erfindungsreichtum keine Grenzen gesetzt sind.

        Sogar die „EPA‘s“, die „Einmannpackungen“ der Bundeswehr, schmecken geradezu köstlich – Hunger vorausgesetzt.

        Zum anderen halten Sie es ja geradezu wie dieses Land !

        Deutschland fühlt sich berufen, „gut“ zu sein, schaltet alles, was „böse“ Energie ist, ab und hofft im Notfall auf die europäischen Nachbarn.

        Die werden uns was husten …

        Und letztens: Es MUSS doch niemand ( für sich selbst ! und für andere schon gar nicht ) irgendwelche Weitsicht und Vorsorge betreiben !

        Ich komme mir mitunter vor wie der Rufer in der Wüste, der zusätzlich gegen Wände redet !

        Wer nicht vorsorgen WILL, der soll es einfach lassen !

        Zumindest möchte ich, sofern der Notfall NICHT eintreten sollte, von NIEMANDEM all seine Dosensuppen, Knöckebröter und sonstiges Zeugs geschickt bekommen mit der Begründung, ICH hätte letztlich gesagt, daß …

        🫣

        • Nordlicht Antworten

          Überall eine in Stückchen geschnippelte Bockwurst dazu, als Luxusvariante vorher angebraten … dann schmeckt auch die Prepper-Konserve von vorvorigem Jahr.

          PS Einen Herd zur Holzverfeuerung und genügend Holz würde ich dem Campinggas vorziehen. Die Gasflasche könnte zu leicht geraubt werden.

  9. Tina Hansen Antworten

    Nur ganz kurz möchte ich darauf hinweisen, dass sich Tütensuppen eben gerade NICHT f´ür den Blackout eignen, da man für ihre Zubereitung – richtig! – heißes Wasser benötigt. Das gleiche gilt für 5-Minuten- und sonstige Aufgießterrinen. Im Hause Hansen setzt man deshalb auf den Fertig-Eintopf aus der Dose, öffnen, löffeln, fertig, bestimmt eine willkommene Abwechslung zu Müsli und Cornflakes mit H-Milch in Außentemperatur. Wenn und im Falle dass…

    • H.K. Antworten

      👍

      Und „aufgep(r)eppt“ mit einem Schuß Sherry oder Cognac oder Sahne oder gerösteten Mandeln oder Knobi-Croutons etc etc etc deutlich besser, als mit knurrendem Magen einzuschlafen … Selbst ein paar Tropfen Maggi bewirken schon Wunder.

      ( Tütensuppen gehen selbstverständlich auch – direkt aus der Tüte und kalt. Allerdings etwas trocken. Da hilft auch kein Schuß Sahne … ).

      😂

      • H.K. Antworten

        Ach ja:

        Es soll – angeblich – auch Dosensuppen von „Lacroix“ z.B. geben, mit Krabben, Hummer & Co.
        ( Sind aber nicht im 12er-Pack für 1,98 zu bekommen ).

        Die sind wohl meilenweit von „Notfall-Food“ entfernt.
        Also: Generelles Dosensuppengemecker gilt nicht !

        Und: Wer mal bei klirrender Kälte ein wenig „spazieren“ war, weiß, wie gut ein profaner Eintopf aus der Dose schmecken kann …
        ( Selbstgemacht ist er selbstverständlich besser – aber wer kann heute noch wirklich Eintopf machen ? So manche(r) braucht schon zum Eierkochen ein Kochbuch. ).

        Ob unsere Wohlstandskinder das auch wissen, weiß ich nicht.

        Wissen ist Macht.

        Aber nichts wissen macht ja bekanntlich auch nichts …

      • Tina Hansen Antworten

        Das mit dem Cognac ist ja DIE IDEE, lieber H.K.!! Cognac schmeckt, beruhigt, wärmt von innen und verhilft zu einem tiefen und hoffentlich auch traumlosen Schlaf.
        Mir kommen gerade ganz neue Ideen…

        • H.K. Antworten

          Krabben- oder Hummersuppe bekommen so ein ganz neues Geschmacksbild …

          Eine schnöde Kartoffel- oder Erbsensuppe oder auch Tomatensuppe z.B. durch ein paar geröstete ( gehobelte ) Mandeln.

          • H.K.

            Und selbstgemachte Knobi-Croutons schmecken deutlich besser als dieses fertige Zeugs aus dem Pappkarton, wo alles Mögliche drin ist. Und sie sind ratzfatz gemacht und halten sich mehrere Tage.

            Peppt jeden Salat und jede Suppe auf.

          • Tina Hansen

            So, lieber H.K., jetzt führt kein Weg mehr daran vorbei. Ich bitte um das Rezept für die Knobi-Croutons 🙂

          • H.K.

            Liebe Tina Hansen,
            das ist eine absolute Premiere !

            Sie machen tatsächlich den Bock zum Gärtner, wenn Sie einen Kochidioten nach einem Rezept fragen !

            Aber gut, Sie haben es so gewollt …

            Da ich bekennender UK- und Queen-Fan bin, gibt es bei H.K.ens in schöner Unregelmäßigkeit „Cream Tea“.

            Auf der Suche nach originalen und originellen Sandwich-Rezepten hat mich immer wieder gestört, daß da von „Toast“ und „abgeschnittener Rinde“ die Rede war.

            Was zum Kuckuck macht man mit abgeschnittenen Toastrinden ? An die ( nicht vorhandenen ) Hühner verfüttern ?

            Erstens finde ich Wegwerfen von nicht verdorbenen Lebensmittel(teilen) nicht wirklich sinnvoll und zweitens soooo weit, daß ich einen ( ungetoasteten ! ) Toast nicht mehr beißen könnte, ist es nun auch noch nicht.

            Also blieben die Rinden lange Zeit einfach dran und wurden – very un-british – mitgegessen.

            Irgendwann schoß mir durch den Kopf, die Rinde am Sandwich-Toast ein wenig dicker abzuschneiden, ca. 1 cm, und diese Rinden dann in kleine Würfel zu schneiden. ( Die Sandwiches sehen ohne Rinde wirklich besser aus ).

            Alles in eine Schüssel, etwas ( gutes ! ) Olivenöl darüber, Pfeffer, Salz, beides frisch gemahlen, „Kräuter der Provence“ oder / und „Italienische Kräuter“, ruhig großzügig, alles gut durchmischen und etwas ziehen lassen ( ein paar Minuten reichen, bis die Brotwürfel das Öl verfrühstückt haben ).

            In der Pfanne 2, 3 Knobizehen, in größere Stücke geschnitten, in etwas ( gutem ! ) Olivenöl kurz anrösten, dann die getränkten Brotwürfel dazugeben und leicht „goldig“ anrösten. ( Wenden oder schütteln nicht vergessen, sie brennen sonst schnell an ).

            Am besten auf „KüPap“ ( NICHT „KloPap“ ! Auch, wenn reichlich vorhanden ) geben und evtl. überschüssges Öl abtupfen.

            Die groben Knobistücke herausfischen. Wer mag, kann den Knobi natürlich feinhacken oder pressen und einfach mit den Croutons mitessen.

            Im Kühlschrank aufbewahrt halten sie sich – ich weiß nicht, wie lange. Irgendwie scheint bei uns der große Kühlapparat Hunger darauf zu haben – oder sie „verdunsten“ immer ratzfatz …

            Ach ja: Wer nicht die Rinden von Toastscheiben verwenden will, da keine Sandwiches anstehen, kann selbstverständlich 5, 6 komplette Scheiben Toastbrot verwenden.

          • Tina Hansen

            Vielen, vielen Dank – das klingt lecker und wird bei Gelegenheit mal ausprobiert! Kann ich mir sehr schön im Salat vorstellen, auch zum Mitnehmen ins Büro. Wir essen da immer gemeinsam und ich wurde schon des öfteren gerügt, weil meine Ernährung zu butterbrotlastig sei. So schmuggele ich mein geliebtes Brot als Knobi-Croutons getarnt im Salat rein.
            Also… den „Koch-Idioten“ nehm` ich Ihnen nicht mehr ab, lieber H.K. 🙂

    • S v B Antworten

      Von lieben Freunden wurde mir just gestern die Graupensuppe von Sonnen-Bassermann empfohlen. Wusste gar nicht, dass es diese mir aus früheren Zeiten bekannte Firma noch gibt. Man müsse den Doseninhalt lediglich mit etwas Fleisch- oder Gemüsebrühe verdünnen, so man es vorzöge, das Gericht lieber als Suppe denn als Eintopf zu konsumieren. Wie eine Gerstensuppe (Gerschtsuppn wird sie z. B. in Südtirol genannt) aus der Dose schmeckt, weiß ich (noch) nicht. Frisch zubereitet oder auch aufgewärmt ist sie eine Delikatesse. Besonders, wenn man, nach einer anstrengenden Bergtour, hungrig wie ein Wolf in eine der gemütlichen Almen einfällt.

  10. H.K. Antworten

    Nur mal so ganz beiläufig:

    Am 31.08. hatte ich auf eine Sendung bei 3sat aufmerksam gemacht ( s. 1. Post hier ).

    Hatte jemand Zeit und Gelegenheit, sich das einmal anzusehen ?

    • S v B Antworten

      Nein, lieber H.K. leider (noch) nicht. Allerdings hatte ich selbst schon vor einigen Tagen auf eine hochinteressante, äußerst aufschlussreiche und dabei erstaunlich ehrliche WISO-Sendung zum gleichen Thema hingewiesen (abrufbar auf der ZDF-Mediathek; der, Titel ist mir leider nicht mehr exakt in Erinnerung, lautete aber so ähnlich wie „der Ihre“). Zumindest unser Mit-Forist Juvenal war meiner Empfehlung gefolgt. Er bezeichnete den doch „etwas Besorgnis erregenden“ Inhalt der Sendung völlig zurecht als „gelungene Real-Satire“ (sinngemäß). Ich schließe aus all dem, dass auch die Medien allmählich kalte Füße kriegen.

    • Tina Hansen Antworten

      Lieber H.K.,
      leider noch nicht. Ich habe im Moment den Eindruck, dass ich all das Lesens-., Hörens- und Schauenswerte kaum noch bewältigen kann. Kleines Beispiel: In der vergangenen Woche huschte aus irgendeinem Kanal die „Information“ an mir vorbei, dass es für Frauen keine Gefahr darstelle, im Dunkeln allein auf der Straße zu sein. Wissenschaftliche Studien hätten dies ergeben.
      Ich hatte dies in der Rubrik „Unseren täglichen Wahnsinn gib uns heute“ abgelegt und nicht weiter daran gedacht. Nun schickte mir ein Facebook-Freund heute mittag einen Link zu einem Video von Reichelt, der das Thema aufgegriffen und umfangreich aufbereitet hat. Ich muss mich gerade etwas am Riemen reißen, um diesen wieder einmal unglaublichen Vorgang sachlich zu schildern:
      „Quarks“, das Wissenschaftsmagazin des WDR, hat einen bemerkenswerten Beitrag zum Thema „Stromsparen“ veröffentlicht. Das staunende Publikum erfährt, dass mit dem Abschalten der Straßenbeleuchtung in unseren Städten und Dörfern keine nennenwerte Gefahr für Frauen verbunden sei; dies hätten internationale wissenschaftliche Studien ergeben.
      Mal ganz davon abgesehen, dass ich wissenschaftlichen Studien seit ca. 2,5 Jahren nur noch sehr eingeschänkt glaube, um es vorsichtig auszudrücken, möchte ich die Verantwortlichen beim WDR gern fragen, wo und v.a. WIE diese wissenschaftlichen Studien durchgeführt wurden. Jede Frau, die jemals allein im Dunkeln nach Hause gegangen ist, kennt die damit verbundenen Ängste – selbst dann, wenn die Straßenlaternen noch Licht spenden. Und ich muss wirklich an mich halten, um jetzt nicht noch einen drauf zu setzen und mal kurz zu erwähnen, von welcher Bevölkerungsgruppe meiner Erfahrung nach rund 90 Prozent der – verbalen – Belästigungen ausgehen.
      Es ist alles nur noch zynisch.
      Ich empfehle also: „Achtung Reichelt! Mit dieser Lüge bringt der WDR Frauen in höchste Gefahr“ – ein hervorragender Beitrag, aber zumindest ich brauchte danach erst mal frische Luft.

      • H.K. Antworten

        Also, ICH finde es völlig logisch, daß von abgeschalteter Straßenbeleuchtung für Frauen keine Gefahr ausgeht !

        Da sich die meisten Frauen wohl schon derzeit nach Einbruch der Dunkelheit kaum noch allein auf die Straße trauen, werden sie das wohl erst recht nicht tun, wenn auch noch alle Straßen duster sind.

        Also, logisch, oder ?

        Oder die Studie geht davon aus, daß sich alle „ängstlichen“ Frauen vor Einbruch der Dunkelheit – zumindest bis zum Morgengrauen – ihr Geschlecht wechseln und sich zu „Männern“ erklären.

        Auch das wäre eine ( logische !! ) Erklärung …

        👻

        • Tina Hansen Antworten

          Dass ich auf diese logische Erklärung nicht gekommen bin – künftig sollte ich mich einfach zum Mann erklären, bevor ich mich im Dunkeln auf den Weg zur Arbeit oder von der Arbeit nach Hause mache. Ich hoffe nur, dass die Typen, die Frauen besonders gerne in U-Bahnschächten anquatschen, das dann auch bemerken.
          Werden die U-Bahnschächte eigentlich bald auch nicht mehr beleuchtet??? Mir wird gerade himmelangst.

        • S v B Antworten

          Also ich kann mich nicht erinnern, dass von Straßenlaternen, ob an- oder abgeschaltet, je eine Gefahr ausgegangen wäre. Wie denn auch? Schließlich sind sie nun wirklich fest genug im Boden verankert. Man (und frau!) darf sie also als völlig harmlos erachten. Hihi.

          Aber im Ernst, ich fände unbeleuchtete und selbst nicht ausreichend beleuchtete Straßen und Wege regelrecht gruselig. Zweimal bin ich als junge Frau in den Abendstunden – übrigens schon damals von Einmännern – überfallen worden. In beiden Fällen hatte meine Gegenwehr Erfolg, aber die Erinnerung daran hat sich wohl dennoch in meine Psyche eingefressen. – Während ich Dunkelheit in weit abgelegenen, einsamen Naturlandschaften wie Steppen oder Wüsten großartig finde (schließlich leuchten dort unzählige Sterne besonders hell), ängstigt mich Dunkelheit in besiedelten Gebieten sehr. Dort und in den diese Gebiete umgebenden Arealen ist mir nach Eintritt der Dunkelheit absolut nicht mehr wohl zumute. Dann meldet sich sofort die Angst vor einem erneuten Überfall. Sicher nicht eben das schlechteste Warnsystem. – Deshalb wäre für mich die Abschaltung der Straßenbeleuchtung – selbst zu fortgeschrittener Nachtzeit – nur dann (eventuell) zu tolerieren, wenn quasi „an allen Ecken“ Taxis stünden, welche angstgepeinigte Fußgänger schnellstmöglich aufnehmen und kostenfrei – will heißen auf Staatskosten – zum Zielort chauffieren würden. Zudem müsste sichergestellt sein, dass der Taxifahrer so lange in Sichtweite zum Fahrgast verbleibt, bis Letzterer die Eingangstüre zur Zieladresse geöffnet hat. Andernfalls wären unbeleuchtete Verkehrswege – insbesondere für Fußgänger, aber durchaus auch für Radfahrer – eine veritable Zumutung, die schlimme Folgen haben könnte. Dies nicht nur, aber sicher In besonderem Maße für Frauen, und zwar jeden Alters. – Was dunkle Innenstädte letztlich für die bereits durch Covid gebeutelte Gastronomie sowie etliche Branchen mehr bedeuten würde, kann man sich – auch ohne besonders viel Ahnung von Wirtschaft zu haben – lebhaft vorstellen.

          NB – mit der Zeit wird man sich des Eindrucks wohl nicht mehr erwehren können, dass unsere links-grüne Regierung das eigene Land höchst erfolgreich sanktioniert.

  11. S v B Antworten

    Habe mir heute u. a. mal die Münchner tz gekauft, weil sie auf ihrer Titelseite die Möglichkeit zur Überwinterung in südlichen Gefilden thematisierte. Und das ab sage und schreibe 10 Euro pro Nacht. So billig wohnt man ja nicht mal zuhause. Leider bin noch nicht dazu gekommen, mich mit dem saaagenhaften Angebot zu befassen. Werde dies aber „nachher“, d. h. später am Morgen, tun. Gleich zu Anfang der Energiekrise wurde mir schnell klar, dass zahllose Rentner es wohl vorziehen dürften, in südliche Länder zu entfliehen als sich hierzulande unzureichenden Raumtemperaturen, lauen Duschwassers und vielleicht sogar über Tage anhaltender Dunkelheit ausgesetzt zu sehen. Man könnte dies auch deutschen Klima-Flüchtlingen wahrlich nicht verübeln.

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