Sturmtief „Elli“: Keine Sorge! Nur wenige Wochen noch, dann beginnt die Klima-„Hitzekatastrophe“
Wenn ich heute Morgen aus dem Fenster schaue, dann sehe ich…Winter. Vielleicht kommt nachher die „Katastrophe“ auch noch, aber so richtig glaube ich nicht daran.
Wenn ich mich an meine Jugend erinnere, dann war Schneefall auch im März normal. Und als ich damals nach Bayern, in die Nähe von Augsburg, zog, da war um diese Zeit im Januar ein Drittel meines Tagesablaufs ausgefüllt mit Scheeschippen. Ich will das überhaupt nicht kleinreden, was gerade passiert, aber ist das wirklich so ein singuläres Ereignis? Ich weiß, es gab am Morgen bereits zwei Todesfälle, die mit Sturmtief „Ellie“ zusammenhängen, aber liebe Leute, auch das ist zwar tragisch, aber nicht neu.
Eine geschlossene Schneedecke, Schneewehen auf den Straßen und Temperaturen, die zum Tee am Kamin einladen. Und zeitgleich alarmiert der Mediale Mainstream: „Schneise der Verwüstung“, „Milliardenschäden“ und „lebensgefährliche Grenzwetterlagen“. Die CDU sagt ihre Klausurtagung in Mainz ab, die Bahn stellt den Betrieb in Norddeutschland teilweise ein, und der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in violetten Farbtönen vor dem Sturmtief „Elli“.
Meteorologisch gesehen ist „Elli“ tatsächlich kein gewöhnliches Tiefdruckgebiet. Der Antrieb hinter dem Sturm ist der „Jetstream“, ein Starkwindband in der oberen Atmosphäre. Laut DWD erreicht dieser im Winterhalbjahr Geschwindigkeiten von bis zu 500 Kilometern pro Stunde. Das ist wirklich nicht üblich so. Was aber „Elli“ wirklich ungewöhnlich macht, ist die momentane „Grenzwetterlage“: Im Norden arktische Kaltluft, von Südwesten her milde und feuchte Luftmassen. Das bedeutet: massive Niederschläge, als Schnee oder – was gefährlicher ist – als gefrierender Regen („Blitzeis“). Das ist nicht lustig.
Dass aber heute jede Schneeflocke eine „Breaking News“ auf dem Bildschirm auslöst, wirkt auf viele Menschen – auch mich – tatsächlich wie „Klimahysterie“
Seit den 60er Jahren sind die Wintertemperaturen in Deutschland tatsächlich um 1,5 bis 2 Prozent gestiegen. Das ist Statistik, das ist belegt. Aber ist das „menschgemachter Klimawandel“, oder ist es vielleicht normal? Ich meine, es gab auch Hitzeperioden oder Eiszeiten, bevor ich mit meinem Diesel-PKW fuhr oder Deospray benutzte….
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) weist gerade darauf hin, dass die Schadenssummen durch Winterstürme Milliarden erreichen. Das liegt aber nicht zwingend daran, dass die Stürme objektiv schlimmer geworden sind, sondern dass wir heute zum Beispiel auch mehr Werte besitzen, die kaputtgehen können – von der Solaranlage auf dem Dach bis zur sensiblen Elektronik in unseren Autos.
Wenn ich heute Morgen aus dem Fenster schaue und nur Schnee sehe, darf ich nicht ignorieren, dass zumindest die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes keine Schikane, sondern wichtig sind. Das bedeutet ja nicht, dass wir sofort in Panik verfallen müssen. Passen Sie einfach ein bisschen mehr auf als normalerweise und denken Sie daran: ein paar Wochen noch, dann beginnt die Hitzekatastrophe…



Ich denke wir haben eine Überlagerung von 3 Einflüssen:
1. Natürliche Oszillationen
2. Menschen gemachter Klimawandel
3. Veränderung der Luftströmungen durch die Windräder.
Beim 3. Punkt freue ich mich, dass immer mehr Leute dies erkennen. Die Politik muss das natürlich vertuschen. Schon um eigene Fehler nicht zugeben zu müssen und dann wegen der internationalen Zusammenhänge.
Ich denke z. B. dass die Flutkatastrophe in Valencia eine indirekte Folge der Windräder im Norden Europas war. Über Google findet man die Windsysteme Mittelmeer. Wir schwächen Mistral und Bora und in der Folge können Schirokko und Leveche Saharaluft über das Mittelmeer weiter Richtung Europa blasen.
Das Mittelmeer wird 5…8 Grad wärmer, es verdampft mehr Wasser und dann schüttet es wenn die Luft in die Höhe muss (LUV- LEE Effekt).
Sorry, dass ich Ihnen bei den Überflutungen in Spanien widersprechen muss, aber katastrophalen Auswirkungen waren indirekte Folgen des »Rückbaus von dutzenden Dämmen im Oberlauf der durch starkenvNiederschlag betroffenen Flüsse. Verantwortlich dafür eine Grüne.
Die Absage der CDU-Klausurtagung ist vermutlich der größte Beitrag gegen die Erderwärmung, den die Abgeordneten bisher selbst geleistet haben. Bei der Menge an heißer Luft, die dort produziert worden wären, hätte die Skisaison in den Alpen vermutlich vorzeitig geendet und am Rhein hätten die Weinreben ausgetrieben.
Auffallend ist grundsätzlich, dass der Nanny-Staat und das betreute Denken immer absurdere Züge annehmen wobei insbesondere die Staatsbedientsteten hier regelmäßig dadurch auffallen, als erstes ihre Arbeit zu verweigern.
Lehrern ist es nicht zuzumuten bei Schnee und Eis in die Schule zu kommen und öffentliche Behörden bleiben geschlossen… während jeder normale Arbeitnehmer selbstverständlich weiterhin zur Arbeit erscheinen und die Finanzierung der Staatsdiener aufrecht erhalten muss.
Dieses Land ist auf allen Ebenen dysfunktional und ohne radikalen Politikwechsel wird sich daran auch absolut nichts ändern.
Es wird schon irgeneinen Weg geben, auch diesen Wintereinbruch zur Folge des menschengemachten Klimawandels zu erklären! Kann sich nur noch um Stunden handeln…
Persönlich kann ich berichten, dass die Stadt Hannover heute weitgehend still steht. Schulen geschlossen, S-Bahnverkehr ausgesetzt, Stadtbahnen und Busse nur noch teilweise im Einsatz. Ich geniesse den Urlaubstag, den mir ein verständnusvoller Arbeitgeber gestern spontan gab, da absehbar war, dass ich ohnehin nicht dort hin-und wieder wegkommen würde. Inspiriert durch den menschengemachten „Stromausfall“ in Berlin habe ich begonnen, meinen Vorratsschrank durchzusehen und eine Liste mit neu zu beschaffendem Preppergut zu erstellen: Wasser, Säfte, Dosensuppen, Kerzen, das kleine Notfallprogramm eben. Draussen schneit es friedlich vor sich hin, alles schön soweit.
@Tina Hansen
Natürlich ist der Klimawandel schuld an den frostigen Temperaturen, Ideologen drehen und wenden das, wie es ihnen in den Kram passt. Angeblich sind doch 90% der „Wissenschaftler“ davon überzeugt , wahrscheinlich alle Soziologen, Politologen und Genderstuhlinhaber.
„Frost entsteht, wenn die Temperatur unter den Gefrierpunkt von Wasser (0 °C) fällt, wodurch Wasserdampf oder Wassertropfen auf Oberflächen gefrieren, besonders in klaren, windstillen Nächten durch starke Wärmeabstrahlung der Erde, was zu Strahlungsfrost führt.“
Hab ich mir nicht ausgedacht……
Strahlungsfrost. Das klingt schon mal gut. Hätten Sie, lieber gerd, diese so besonderen physikalischen Zusammenhänge erkannt, hätte Ihnen dies zumindest wohl einen halben Nobelpreis eingetragen. Für Physik, nehme ich an. Es scheint, der für Klimatologie ist noch in der Mache. Man will nur hoffen, dass für die Verleihung eines Preises in einer Unterkategorie der Physik, oder gar einer neuen, nicht noch die unbedingte Zustimmung des „Altstifters“, also des bewundernswerten und erfindungsreichen Chemikers, Forschers und Geschäftsmannes Alfred Nobel, eingeholt werden müsste. – Im übrigen fürchte ich mich schon heute vor einem erneuten Eintritt der sgn. Messinischen Salinitätskrise. Wenn es wieder einmal zu einer solchen kommen sollte (was selbst „die Wissenschaft“ für möglich erachtet), hätten auch „wir hier“ ein massives Problem… Ach, schrecklich ist sie, unsere Welt, seit jeher unberechenbar und voller gemeiner Überraschungen. Also – Let’s go to Elonia, let’s go to Mars!
;-). ;-). 😉
was diese Klimaschwankungen und Temperatursteigerungen über mehrere Jahrzehnte hinweg angeht,empfehle ich einfach mal,dass etwaige interessierte Leser meines Kommentars sich den Begriff“atlantische Multidekadenoszillation “ zu Gemüte führen. Ich bin zwar kein „Experte „, finde aber den dahinterstehenden klimatischen Effekt dennoch recht vielsagend,gerade was die Infragestellung des vielfach behaupteten „Menschengemachten Klimawandels “ angeht.
Ansonsten lasse ich die heutige „Schneekatastrophe “ mal ganz entspannt auf mich zukommen. Meine Eltern haben den Winter 78/79 als Studenten in der nördlichen DDR miterlebt und können angesichts der aktuellen Panikmache lediglich müde lächeln. Meine Lebensgefährtin und ich sind ebenfalls entspannt. Seit halb 12 sind wir im Wochenende,und dank unserer Herkunft als Dorfkinder und Prepper- Einstellung sind wir physisch und psychisch bestens vorbereitet. Zur Not können wir ohne Strom heizen und kochen. Gut,das Privileg hat nicht jeder,so leben zu können wie wir. Andererseits muss man sich aber auch nicht von jeder Sondermeldung in Panik versetzen lassen. Ich stelle immer wieder fest,dass auch im angeblich so aufgeklärten Europa den Leuten vielfach der gesunde Menschenverstand und ein realistisches Gefahrenbewusstsein abhanden gekommen ist. In Crans- montana sind Gäste in der bereits brennenden Disco geblieben und haben das Feuer gefilmt. Ist ein gutes Beispiel. Ollens klor,das wäre es erstmal von meiner Seite. Meine Lebensgefährtin und ein vom Kachelofen mollig warmes Wohnzimmer warten auf mich. Schönen Gruß aus der Elbtalaue.
Be warned, im Fall des Falles dürfte sich wohl der gesamte Blog vor Ihrer Haustüre einfinden und flehentlich um Einlass bitten… für Tage oder Wochen. Vor meiner Zufluchtnahme hatte ich Sie ja schon vor Jahren gewarnt. 😉
Immer dieses Wetter!
Medien lieben nun mal Übertreibungen und Panikmache.. Vermutlich haben sie dies in gewisser Weise schon immer getan, hauptsächlich um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, ihren Absatz zu fördern und – heute – Klicks zu generieren. Es „muss offenbar was haben“, seine Mitmenschen zu „begruseln“, sie in Angst und Schrecken zu versetzen. Nicht selten mag dies geschehen, um sie, meist erstaunlich erfolgreich, zur Folgsamkeit anzuhalten, Schließlich lassen sich Massen leichter lenken, wenn sie brav und kirre sind oder gar in Schockstarre verharren. – Ich habe an einem 5. Mai in den achtziger Jahren wenige Kilometer außerhalb Münchens kniehohen Schnee vom Bürgersteig geräumt. Damals waren die Schneemengen so gewaltig und schwer, dass Teile der 220-Volt-(oder waren’s gar 380-Volt?)-Überlandleitungen südöstlich von München durch die Schneelast dermaßen beschädigt wurden, dass Teile der Stromversorgung des Umlandes (z. B. Phasen meines auf Starkstrom angewiesener Küchenherdes ) für einige Tage ausfielen. – Andererseits konnte man an einem 6. Januar, also am Dreikönigstag, in derselben Region viele Cabrios mit geöffnetem Verdeck fahren sehen. Ja, warum auch nicht – zeigte das Thermometer doch satte 18 Grad Außentemperatur an.
Mit ausreichend Lebenserfahrung genügt mir im Grunde ein kurzer Blick aus dem Fenster, wenn ich feststellen will „wie das Wetter draußen so ist“. Zur Sicherheit vielleicht noch ein kurzer Blick aufs Außenthermometer und ich weiß, ob ich mit langer Unterzieh-Hose, Mütze, Stiefeletten und Steppmantel oder doch entsprechend leichter bekleidet mein Zuhause verlassen sollte. Ich habe diese ständige Panikmache so satt! – Auch was die Wettervorhersagen angeht, wird selbst eine einwöchige Vorhersage im Verlauf der Woche noch etliche Male korrigiert. Nicht selten erheblich. Was, jedenfalls für mich, eindeutig gegen gesicherte langfristige Erkenntnisse bezüglich der Wetter-Entwicklung spricht.
Schade, dass die Altvorderen uns über ihre Erfahrungen mit Wetterkapriolen nicht mehr berichten können. Vor ein paar Jahren bin ich durch Zufall im Netz auf eine Aufzeichnung schier unglaublicher Wetterereignisse in früheren Zeiten gestoßen. Wenn ich nicht irre, war mir der Verfasser als Literat (der deutschen Klassik?) bekannt. Leider habe ich die Spur zu besagter Aufzeichnung verloren,. Hätte ich sie mir doch notiert! Nur soviel – die Schilderungen der Wetter bzw. Klimaextreme waren aus heutiger Sicht schier unglaublich. Na ja, so wie eine Erdbeerernte im Februar z. B.
PS: Mitte der achtziger Jahre habe ich angelegentlich meiner Rückkehr von den Malediven (30 Grad) im Raum München spätabendliche Tiefsttemperaturen von 24 Grad erlebt. Am Münchner Ostbahnhof. Eine beeindruckende Temperaturdifferenz, die vor allem manchen Rückkehrern in T-Shirt und Shorts(!) arg zu schaffen machte. Es war so bitterkalt, dass vor dem Einlaufen der S-Bahn per Ansage eindringlich, ja beschwörend, davor gewarnt wurde, die metallnen Außengriffe der S-Bahn-Türen mit bloßen Händen anzufassen. In Bruchteilen einer Sekunde wäre man daran regelrecht kleben geblieben. Eine unangenehme Besonderheit, die im Rückblick aber wohl ebenfalls in die Rubrik „Klima-Kleben“ gehört.
In der Steckdose zu Hause kommt der Strom mit einer Spannung von 230 Volt (230 V) bzw. als Dreiphasenwechselstroms mit 400 V (früher 380 V) an.
Für den Transport dorthin werden jedoch weit höhere Spannungen verwendet. Bis zu 380.000 Volt (380 kV) tragen die Überlandleitungen für den Stromtransport von den Kraftwerken zu den Städten und Ballungsgebieten.
@S v B
Sie wissen ja, ich bin ein Korinthenkacker😹, aber die Überlandleitungen Han die tausendfache Spannung, nämlich 220 bzw. 380 KV.
Nix für ungut.❤️
@Achim Koester und @Günther M.
Ist mir doch glatt der „Kilo-Zusatz“ abhanden gekommen. Es gab eine Zeit, in der ich mich sehr für Überlandleitungen und „nicht ins Erdreich verlegte“ Stomtrassen interessiert habe. Ist allerdings schon etliche Jährchen her. Deshalb wohl der Fehler. Im Grunde meinte ich das gleiche, was auch Sie unter (Hochspannungs-) Überlandleitungen verstehen. Früher konnte man sie bei feuchter Witterung bisweilen „brizzeln“ bzw. „knacken“ hören, wenn man sich in ihrer Nähe aufhielt. Vor Jahrzehnten hieß es gar, dass eine Korrelation zwischen der häufig in unmittelbarer körperlicher Nähe zu den Leitungen arbeitenden Starkstromelektrikern und einem erhöhten Risiko für Brustkrebs bestünde. Kein beruhigender Gedanke für die betroffenen Männer. – Geheuer waren mir diese Leitungen ohnehin nie. Dennoch… ein Segen, dass es sie – und die schwindelfreien, mutigen Männer gibt. (Vielleicht gibt es inzwischen auch Starktstromelektrikerinnen, die sich tollkühn an den Überlandleitungen zu schaffen machen…?)
Den Winter 1978/79 habe ich in guter Erinnerung. Der Käfer stand in der Garage und sprang verläßlich an. Zufahrt und Bürgersteig wurde im wechselnden Schichtbetrieb freigeschaufelt und nach der Schule ging’s zum Schlittenfahren bis es dunkel war. Die Scheiben des Käfers waren ständig beschlagen und froren leicht auch innen. So etwas wie Scheiben- oder Standheizung gab es nicht und die Innenlüftung schaffte es nicht, die Scheiben unterwegs freizuhalten. Wir waren nicht aus Zucker, schmierten uns das Gesicht mit Vaseline ein, damit Nase und Wangen geschützt vor Kälte und Feuchtigkeit waren. Wir wußten, wann wir aufs Eis konnten und wann nicht. Wir hatten Schießer-Unterwäsche an und selbstgestrickten dicke Socken. In die Gummistiefel zogen wir zusätzlich die altbewährten BAMA-Socken an.
Heute bricht bei der ersten Schneeflocke das Chaos los. Upps, keine Winterreifen drauf. Jedes dritte Auto mit halber oder ohne Beleuchtung. Sicherheitsabstand? Angepasstes Tempo? Früher Losfahren? Nö. Meine jüngeren Kollegen, die weite Wege zur Arbeit haben und in der Rhön, Spessart, Vogelsberg in einem eingeschneiten Dorf wohnten, kamen meist pünktlicher und verläßlicher zur Arbeit als die Städter, die relativ kurze Wege hatten. Die meldeten sich dann gerne krank oder meinten, das Auto springe nicht an.
Interessant die soeben gesendete Stellungnahme des Sprechers der Deutschen Bahn.
Der Zugverkehr in Norddeutschland wird erst morgen wieder aufgenommen, von wegen Schneeverwehungen und Schneestrurm und so.
Im Sommer funktionieren die Klimaanlagen nur gelegentlich, im Winter behindert der Schnee.
Aber zumindest ist „ein Großteil der Weichen“ inzwischen beheizt …
( Man fragt sich immer wieder, welcher Experte so ein Pressestatement vorbereitet, in dem zwar Journalistenfragen zugelassen sind, aber – leider, leider – nicht ein einziges Mikrofon vorhanden ist, um diese Fragen auch zu hören und nicht nur die Antworten. Könnte ja mal einer drauf kommen … ).
Die Krönung war die „Schneekatastrophe“ 2021. Kann sich jemand erinnern?
2 geschlagene Wochen fuhr in dieser 500.000-Einwohnerstadt keine Bahn ausserhalb der überdachten Tunnel in der City, das sind 4 bis 6 Haltestellen. Dann wurden Busse eingesetzt.
Es war die Zeit der Seuchenerkrankung.
Nie werde ich den Abend vergessen, an dem ich zur besseren Aussicht vor meiner damaligen Firma auf einem gefrorenen Schneehaufen stand und dem rettenden Bus entgegenflehte. Er kam irgendwann. Überfüllt bis Anschlag Oberkante. Die Türen öffneten sich, es war kein Reinkommen, viel zu voll. Und dann geschah das Wunderbare: Ein junger Mann streckte beide Hände aus und zog mich mit aller Kraft in diesen Bus. Atmen ging nur noch nach oben mit Kopf im Nacken.
Zuhause erzählten die Medien, wir sollten Abstand voneinander halten wegen der Seuchenerkrankung. Ich feiere unsere Eliten, damals wie heute.
Bei uns im bayerischen Wald gab es 2005/2006 ca. zwei Meter Schnee, wir schaufelten die Dächer ab, aber in Panik ist hier Keiner verfallen. Die Schulen waren in Betrieb, und die Skipisten übervoll, vor sechzig Jahren, so hat man uns berichtet, gab es oft noch mehr Schnee, nur war das der Winter und nicht der Klimawandel.