„ungeskriptet“ und der russische Botschafter – Stichwortgeber für Kreml-Narrative, sonst leider nichts

Zwei Podcaster sind derzeit das Maß aller Dinge in der öffentlichen Debatte in Deutschland. Der eine heißt Paul Ronzheimer, kommt von Springers BILD und hatte damit einen Startvorteil gegenüber allen anderen. Der andere heiß Benjamin „Ben“ Berndt, stammt aus Köln und wurde zu einem erfolgreichen Selfmade-Unternehmer, bevor er den deutschen Debattenraum eroberte.

Sein podcast „ungescripted“ war schon 2014 beim Publikum ein Knaller mit Hunderttausenden Abonnenten, der vordere Plätze in den Spotify- und Apple-Charts und siebenstellige Jahresumsätze generiert haben soll. Das Interview mit dem AfD-Flügelstürmer Björn Höcke im April dieses Jahres hob Ben und „ungescripted“ dann auf eine ganz andere Ebene. 

Sechs Millionen Menschen schauten sich das Höcke interview ungeschnitten und unbearbeitet an, um sich eine eigene Meinung von dem zu bilden, was den ehemaligen Geschichtslehrer aus Westdeutschland, der heute in Thüringen schon Starkult innehat, weltanschaulich bewegt. Und wer Erfolg hat, bekommt Gegenwind.

Der Mainstream wurde auf Ben aufmerksam und kritisierte, dass der Mann seine Gesprächspartner einfach ausredem lässt, was ich persönlich als deutlich wohltuender empfinde als dieses Gekeife und Belehrungen der Fragensteller in Dauerschleife.

Die frühere Chefin der Kleinpartei SPD, Saskia Esken, ein Sympathiebolzen, der inzwischen etwas in Vergessenheit geraten ist, forderten, Bens Podcast zu boykottieren, was interessante Gesprächspartner bisher erkennbar nicht abschrecken konnte. Und wenn Bundeskanzler Friedrich Merz auf die Einladung zu „ungescripted nicht reagierte – Pech für ihn.

Tja, was soll ich sagen?

Ich habe mir gestern von Anfang bis Ende das Interview von Herrn Berndt mit dem russischen Botschafter Sergej Netschajew angehört, das mir geradezu schreiend in Ereinnerung rief, warum ich einmal Journalist geworden bin. Nicht einfach zuhören, wenn hanebüchener Unsinn unkommentiert – was noch ginge – aber ohne nachzufragen in die Welt rausgeblasen wird.

Sergej Netschajew ist ein Meister seines Fachs, ein Top-Diplomat, seit 20 Jahren in der DDR, dem vereinten Deutschland und zwischendurch in Österreich im Dienste seines Landes unterwegs.

Ein sympathischer Vertreter der Russischen Föderation – ja, das gibt es – der die Welt, wie sein Arbeitgeber sie sieht, bisweilen meisterhaft an Mann und Frau bringt. Zwischendurch hat mich Netschajew an den früheren US-Außenminister Henry Kissinger erinnert: Verbindlich im Ton, hart in der Sache. Fortiter in Re suaviter in Modo – ein Jesuitenparter namens Claudia Acquaviva hat den im 16. Jahrhundert aufgeschrieben, ich kenne diese Weisheit seit der Zeit meines Jurastudiums.

Botschafter Sergej Netschajew ist ein brillanter Vertreter der Interessen des Kreml
Er weiß, was das deutsche Publikum hören will: „Russland hat nicht die Absicht die NATO oder Deutschland anzugreifen“, versichert er, um direkt danach zu drohen, dass Russlands Geduld natürlich auch nicht endlich sei. Drohnenangriff auf den Flughafen in Leipzig? Wenn Russland dahinter gesteckt hätte, wäre das ein spektakuläres Schauspiel geworden…

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Aber man liebe die deutsche Kultur und habe immer so schöne Geschäfte miteinander zum gegenseitigen Nutzen gemacht. Und dann erst die vielen Gesprächsformate wie den „Petersburger Dialog“ in Bonn und die Runden Tische mit Experten aus allen möglichen Bereichen.
Wer will das denn alles zerstören, nur weil Russland jede Nacht Städte in der Ukraine, Wohn- und Krankenhäuser, Schulen mit Raketen- und Drohnenangriffen überzieht? Weil wegen der Großmachtphansatien im Kreml inzwischen Hunderttausende Russen und Ukrainer gestorben sind.
Tatsächlich wurde das nicht mit einem einzigen Wort erwähnt in Bens Gespräch mit dem Botschafter. Es kam gar nicht vor. Stattdessen hatte Nstschajew ausführlich Zeit, über die Drohnenangriffe der Ukraine auf – wie er behauptet – „zivile Ziele in Russland“ zu klagen. Berndt ließ es einfach laufen. Auch als der Kreml-Lobbyist erzählte, dass im März 2022 die russische Armee schon vor Kiew stand und sich dann wegen eines Gespächsangebots der Ukraine wieder zurückgezogen habe.
Das ist nicht nur Unsinn, das ist eine dreiste Lüge
So wie es eine Lüge ist, dass die russischen Massaker in Butscha frei erfunden worden seien und der Maidan – Überraschung – sei natürlich ein von den westlichen Staaten orchestrierter Umsturz gewesen. Ja, da hüpft das Herz der Putinfans in Ostdeutschland.
Russland habe Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg nie etwas getan, sich immer um gute und freundschaftsliche Beziehungen bemüht, behauptet der Botschafter. Niemand fragt nach dem Tiergarten-Mord und nach dem von russischen Agenten vorbereitetem Anschlag auf den Rheinmatall-Chef. Kein Wort zu Brandsätzen in DHL-Flugzeugen, Sabotage auf Schiffeb der Bundesmarine und Hackerangriffe auf das IT-System des Deutschen Bundestages, die alle klar Russland zuzuordnen sind.
Stattdessen ein netter Märchenonkel, der seine Propaganda unhinterfragt verbreiten kann. Dialog und Journalismus gehen anders.
Das ganze Gespräch hören Sie hier  
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Dieser Artikel wurde 46 mal kommentiert

  1. Angelika Antworten

    Ich werde mir das nicht anhören. Natürlich ist das alles Propaganda. Wie von allen. Außerdem 3 Stunden Gerede schaffe ich nicht. Nicht mal nebenbei. Aber das Format finde ich schon lustig. Für Berndt ist es gut, wenn er „umstrittene“ Interviewpartner hat. Die bringen Reichweite. Z.B. könnte Hape Kerkeling hingehen und sagen, warum die AfD verboten gehört. Das Schöne für jeden Interviewpartner ist, dass er ausführlich seine Logik entfalten kann. Außerdem kann er sich als sympathisch darstellen. Auch Merz könnte hingehen und sagen, warum er viel netter und besser ist als alle glauben. Es könnten Pro-Israel und Pro-Palästina-Leute hingehen und auf sympathische Weise ihre Sicht darstellen. Es wird auch Nachahmer geben. Wenn Berndt so erfolgreich mit Reden ist, werden das andere auch machen.

    • Klaus Kelle Antworten

      @Angelika,

      Sie meinen, da müsste ein netter Hamas-Mörder sitzen dürfen und erklären dürfen, wie schade es ist, dass bis 1945 nicht alle Juden umgebracht worden sind?

      Das Gespräch mit dem russischen Botschafter dauerte übrigens 1:06 h und war höchst interessant…

      • Gerd Franken Antworten

        Achtung ablenkender Whataboutismus: Eine Brosius-Gersdorf darf behaupten, dass dem ungeborenen Leben keine Würde zukommt und Merz kann damit leben. Die Existenzberechtigung Israels ist deutsche Staatsräson, die Existenzberechtigung des ungeborenen Lebens in Deutschland liegt längst in der Tonne.

        • Harald Antworten

          Achtung: Falsche Tatsachenbehauptung.

          Frauke Brosius-Gersdorf hat nie behauptet, ungeborenes Leben hätte keine Würde.

          • Ellen

            @Harald – Sie verbreiten Fake News.
            DOCH, hat sie behauptet! Nicht erst 2025.
            In ihrem Fachaufsatz „Menschenwürdegarantie und Lebensrecht für das Ungeborene. Reformbedarf beim Schwangerschaftsabbruch“, der 2024 im Sammelband „Rechtskonflikte“ erschien:
            „Die Annahme, dass Menschenwürde überall gelte, wo menschliches Leben existiert, ist ein biologistisch-naturalistischer Fehlschluss.“
            Sie kommt zu dem Schluss, dass …
            … es „gute Gründe“ dafür gebe, dass die Menschenwürde erst ab der Geburt gelte […] Selbst wenn dem ungeborenen Kind schon Menschenwürde zukommen würde, wäre eine Abtreibung keine Verletzung der Menschenwürde.
            Die Menschenwürde wäre nur dann verletzt, wenn der Einzelne vom Staat zum Objekt herabgewürdigt wird. Sie schreibt: „Die Tötung eines Menschen ohne herabwürdigende Begleitumstände, die ihm seine Subjektqualität absprechen, verletzt Art. 1 I GG nicht“.

          • Harald

            @ Ellen

            1. Merke zunächst den Unterschied zwischen Würde und Würdegarantie.
            2. Schaue auf unsere aktuelle Rechtsordnung, §1 BGB. Erst mit Vollendung der Geburt wird der Fötus zur Rechtsperson. Das klingt formal, ist aber entscheidend. Vorher ist die Tötung eines Embryos kein Mord oder Totschlag. Und der Mord einer Schwangeren kein Doppelmord.
            3. Selbst bei geborenen Menschen ist die Würde antastbar. Wer’s nicht glaubt, lese Ferdinand von Schirachs gleichnamiges Buch.
            4. Das Zitat stammt aus einem theoretischen Fachaufsatz, in dem Brosius-Gersdorf all diese Konflikte und Widersprüche im bestehenden Recht und sogar im Grundgesetz und Grundrechten aufzeigt. Und dann eine theoretische Rechtsgüterabwägung vornimmt.
            5. Bleiben wir also bei dem, was Brosius-Gersdorf bzgl. Schwangerschaftsabbruch konkret vorschlägt: Die Abschaffung der Strafbarkeit bis zur 12. SSW, um damit der juristischen Krücke (nichts anderes ist es) „strafbar aber straffrei“ (§218->218a). An der aktuellen Situation, dass Frauen bis zur 12. SSW abtreiben dürfen, würde sich dadurch konkret nichts ändern.
            Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung will genau das.

    • Thomas Antworten

      Er ist selber so wie ich ihn wahrnehme rechts aber man muss ihm zu gute halten dass er auch sehr linke Gäste hatte
      Er ist kein Genie und in seiner Sprache holprig aber hat eine Marktlücke entdeckt. Man gönnt ihm seinen Erfolg

  2. Johannes Antworten

    Der Sinn dieses Formates ist doch wohl, dass jeder SEINE Sicht der Dinge (incl. der unvermeidlichen Propaganda) ungefiltert transportieren soll. Darum KEINE Unterbrechungen und kritische Nach- bzw. Rückfragen.

    Die Hörer sollen sich SELBST ein Bild machen (können).

    Ich kann daran nichts Verkehrtes finden. Und „Einordnungen“ gibt es speziell zu DEM Thema inzwischen zuhauf. Und wie Angelika bereits ausführte, könnte auch der Kanzler oder viele andere prominente Leute dort 3 oder 4 h ganz ungefiltert seine/ihre Sicht darlegen.

    • Klaus Kelle Antworten

      @Johannes,

      Einspruch Euer Ehren! Ich plädiere dafür, dass unterschieden wird zwischen Meinung und Fakten.

      Natürlich soll jeder sagen dürfen, was er denkt, ohne öffentlich-rechtlich dauernd unterbrochen zu werden. D’accord!

      Anders ist es bei offensichtlichen Lügen, wie in diesem Fall konkret die Behauptung des Botschafters, die russische Armee sei Anfang März 2022 umgekehrt vor Kiew, weil man mit der Ukraine über Frieden verhandeln wollte. Die sind umgekehrt, weil die Ukrainer bestens vorbereitet waren und den 60-Kilometer-Wurm ungeschützter russischer Panzerfahrzeuge in Stücke geschossen haben.

      • Johannes Antworten

        @Herrn Kelle

        Bei der Unterscheidung zwischen Meinung und Fakten bin ich ganz bei Ihnen. Aber GENAU diese Differenzierung ist bei diesem Format nicht vorgesehen.

        Man darf drauf losreden – ungebremst, uneingeschränkt und uneingeordnet. DAS ist der Sinn – ob es es sinnvoll ist, ist eine zweite Frage.

        • Klaus Kelle Antworten

          Ja, das verstehe ich und finde es ja im Grunde auch gut und richtig.

          Aber nehmen wir ein konkretes Beispiel…

          In den USA hatte während der Corona-Jahre „Q-Anon“ eine hohe Aufmerksamkeit mit angeblichen Enthüllungen vom „Deep State“. Dabei wurde die Geschichte von „Pizzagate“ erfunden – im wahrsten Sinne des Wortes, also in Kurzform: Hillary Clinton hält im Keller einer Pizzeria in Washington DC Kleinkinder zum Zweck des sexuellen Missbrauchs für prominente Politiker der Demokraten gefangen.

          Eine Geschichte, die so unglaublich grotesk ist, dass man sich wundert, dass das überhaupt jemand für voll genommen hat. Aber es waren vermutlich Millionen,die das geglaubt haben.

          Am 4. Dezember 2016 drang dann der damals 28-jährige Edgar Welch mit einem Sturmgewehr AR-15 in diese Pizzeria in DC ein, um die Kinder zu befreien. Er fand natürlich nichts, das Restaurant existierte zwar, aber dort gab es eben Pizza und Pasta, einen Keller hatte das Gebäude überhaut nicht. Welch wurde festgenommen und musste 4 Jahre ins Gefängnis.

          So, wenn ich jetzt bei Ben säße und frei erzählen würde, dass Sie – Johannes – in dieser Geschichte damals mit drin gehangen haben, sollte Ben dann nicht vielleicht diese Behauptung von mir hinterfragen?

          kk

          • Johannes

            Zwischen H. Clinton und mir besteht wohl ein „kleiner“ Unterschied im Bekanntheitsgrad 😉, der wohl zur Frage führen würde: „hä, Johannes wer…“.

            Natürlich verstehe ich, was sie sagen wollen, aber da wäre z.b. Sahra Wagenknecht ein geeigneteres (Antwort)Beispiel als Ich 🙂

  3. Rolf König-Weiss Antworten

    Lieber Klaus, ich lese hier schon eine ganze Weile mit. Deine sogenannten FAKTEN. Kannst du tatsächlich beschwören, dass diese Fakten zu 100% WAHR sind. Hast du das persönlich überprüft? Warst DU dabei? Hast DU es erlebt? Wenn du ehrlich bist, geht das gar nicht. DU entscheidest lediglich welcher Quelle du glaubst! Verstehst du das? Dein angebliches Wissen ist in Wahrheit reiner GLAUBE! Wir können nur WISSEN was wir tatsächlich selber erlebt haben. Und selbst das ist reine Interpretation.

    • Klaus Kelle Antworten

      Hallo Rolf,

      natürlich verstehe ich das. Aber im Zuge meiner Arbeit versuche ich wenigstens, Fakten und Gesagtes zu hinterfragen. Kann es so gewesen sein, gibt es eine zweite Quelle, passt das zu anderen Infomationen? All das macht Ben nicht, er lässt jeden Unsinn durch und Hunderttausende gucken und hören zu, viele von Ihnen glauben das dann, weil der Gast ja so sympathisch war.

      Und ja, bei manchen Geschichten habe ich selbst nachrecherchiert, genau genommen bei vielen sogar. Etwa bei dem Spin, Präsident Selenskyj habe über eine ihm verdeckt gehörende Notarkanzlei in Mailand das Kehlsteinhausin Bayern gekauft, das pleite sei.

      Die Geschichte war so atemberaubend, dass ich mit der bayerischen Staatsregierung, dem Tourismusverband, der Stadtverwaltung und anderen persönlich gesprochen habe und herausgefunden, dass die Geschichte frei erfunden wurde. Ich habe das dann geschrieben und wurde beschimpft von Leuten, dass ich keine Ahnung und Selenskyj das doch gekauft habe.

  4. Frank Steinwender Antworten

    Nach dem Höcke-Podcast war die Melanie Amann (ehemals DER SPIEGEL) beim Ben zu Gast und hat ihn mit ähnlichen Argumenten kritisiert, wie Herr Kelle hier vorbringt.
    Sie hat dort von ihrem eigenen Höcke-Interview für den SPIEGEL gesprochen. Sie sei damals mit dem durch den Wald gewandert und ihm Fragen gestellt. Dann ist sie in die Redaktion zurückgefahren, hat mit Kollegen diskutiert, im Netz recherchiert und mehrere Quellen zu Höckes Aussagen gecheckt, etc. pp. und dann ihren Artikel geschrieben.

    In einem live Gespräch funktioniert sowas aber halt nicht, wie die Frau Amann inzwischen in ihrem eingenen, katstrophal schlechten, Podcast Format feststellen dürfte.

    Der Ben produziert keinen Journalimus, sondern er produziert die Quellen (die Journalisten dann überprüfen könnten). Er hatte auch mal den Vater des in Ungarn einsitzenden Antifa-Schlägers zu Gast und hat den uneingeordnet erzählen lassen, was für ein liebenswertes Kind er hat.

  5. Sobiech Christoph Antworten

    Ich hoffe und hab das auch dort geschrieben das er nun den Ukrainischen Botschafter einlädt.
    Sonst wird es seinem podcast abträglich sein.

  6. Harald Antworten

    Ben {ungescripted} hat mit Journalismus in etwa so viel zu tun wie die Hochglanzbroschüre einer Automarke mit einem Testbericht eines einschlägigen Motormagazins: genau gar nichts!

    Benjamin Bernd alias „Ben“ rechtfertigt sein Format mit der Intention, die Person, den Menschen dahinter besser kennenzulernen, zu verstehen, warum sie so sind, wie sie sind. Bei Politikern und Diplomaten finde ich alleine diesen Ansatz schon problematisch. Bei Politikern möchte ich kein Zuhörer einer dreistündigen probatorischen Psychologensitzung sein (selbst diese sind auf 50 Minuten beschränkt 😉) sondern besser verstehen, was genau sie beabsichtigen, in dem man sie gerne lange und vor allem ausreden lässt – dann aber nachfragt.

    Und so kam es, wie es kommen musste. Mit allen Wassern gewaschene Politiker nutzen dieses Format entsprechend und bringen emotional aufgeladene persönliche Erlebnisse als Motivation für ihre „Politik“. So auch Björn Höcke, als er bei Ben pathetisch von seiner Tochter erzählte wie diese, als sie gerade erst anfing zu sprechen, gesagt haben soll, dass es sich lohne für dieses Land zu kämpfen.

    Während die verklärte AfD-Jüngerschaft feuchte Augen bekam, brach der Rest des Netzes in Spott aus. Und Ben? Der sagte nichts! Keine Nachfrage, wie das denn sein kann.

    So wohl auch bei obigem Interview mit Sergei Jurjewitsch Netschajew – und nein, ich werde es mir nicht antun, dafür ist mir meine Zeit zu schade. Klar, man kann auch den umstrittensten Persönlichkeiten eine Plattform bieten, sie aber un(nach)gefragt, Unwahrheiten und Lügen über Stunden verbreiten lassen? Bei klassischen Medien gibt es bei falschen Tatsachenbehauptungen eine Abmahnung (korrigieren Sie mich bitte, lieber Herr Kelle), aber bei Ben {ungescripted} kommt die Aufforderung an die geneigte Zuhörerschaft, diese Aussagen doch bitte selbst zu überprüfen.

    Es gibt Podcast-Formate, die sind eine Bereicherung. Auch sie lassen den Interviewten, auch sehr umstrittene, lange, sehr lange reden, unterbrechen sie nicht – fragen aber nach. Dass das so gar nicht im Sinne einiger Interviewpartner ist, konnten wir jüngst bei Melanie Amanns Podcast sehen. Auch sie ließ Hans-Thomas Tillschneider, lange, sehr lange reden, ohne Unterbrechung, fragte aber nach, bei Themen, die Herrn Tillschneider so gar nicht passten. Er bemerkte – O-Ton – damit habe er „nicht gerechnet“ und ob Frau Amann denn noch „schöne Fragen“ habe, sonst würde der das Interview abbrechen.

    Das tat er denn dann auch nach 45 Minuten.

  7. Gert Friedrich Antworten

    Lieber Klaus Kelle,

    am 23.08.26 schrieben Sie nach meinen Komentaren zu Ihrem Artikel

    „Die Uhr tickt: Sachsen-Anhalt wird der Prüfstein, wie ernst wir Deutschen das mit der Demokratie meinen“

    Zitat:

    „Danke für Ihre Beiträge, schreiben Sie hier gern häufiger mal etwas zu den Themen, die Sie bewegen.“

    Das möchte ich nun tun. da mich das Thema sehr bewegt.

    Ich tue das, indem ich mein Zitat, welches ich gestern unter dem hier behandelten Video gepostet habe, einfach ungekürzt wiedergebe.

    Ich befürchte,das wird Ihnen lieber Herr Kelle nicht wirklich gefallen, doch es ist meine Meinung, es ist belegbar und es ist sachlich.

    Manege auf:

    „Zuerst meine Hochachtung lieber Ben, dass du zum jetzigen Zeitpunkt den hochverehrten Botschafter Russlands, Herrn Sergei Jurjewitsch Netschajew eingeladen hast!
    Eine sehr weise Entscheidung. Zwei Anmerkungen habe ich. Du sagst in Minute 19:55 : „Ärzte zur Zeit Deines Studiums haben die russische Sprache gelernt haben, um reiche russische Patienten behandeln zu können.“ Dies war meines Erachtens keine Interesse an russischer Freundschaft, sondern nur „strategisches, monetäres Interesse“.

    Wenn sich die Menschen aktuell so leicht von antirussischer Propaganda beeinflussen lassen, dann verliere ich die Achtung vor diesen kindlich naiven Menschen vollständig. Dann kann ich nur noch Abscheu vor diesen Menschen empfinden, die sich so leicht zum Hass verführen lassen. All das hatten wir in Deutschland schon mal….
    Erschreckenderweise ist der Anteil an leicht verführbaren Menschen im Westteil unseres Landes sehr viel größer.
    Doch die Achtung vor diesen naiven Menschen habe ich in vielerlei Hinsicht spätesten im Jahr 2020 verloren. Vor dem „führenden Personal“in Berlin habe ich die Achtung schon viel länger verloren.

    Dennoch bin ich guten Mutes, dass dieser Wahnsinn nicht zum Äußersten führen wird.

    Imanuel Kant sagte schon „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

    Man kann sich natürlich nur an etwas bedienen, was vorhanden ist…..

    Der Brite Lord Hastings Lionel Ismay als erster Generalsekretär der NATO,sagte einst zum Zweck des Militärbündnisses : „To keep the Soviet Union out, the Americans in and the Germans down“ – die Russen außen vorlassen, die Amerikaner drinnen halten und die Deutschen unten.

    Ich könnte jetzt auch noch Zbigniew Brzezinski, Politikwissenschaftler und Ehemaliger Nationaler Sicherheitsberater der Vereinigten Staaten, George Friedman den US-amerikanischer Geostrategen und Sicherheitsexperten oder Henry Kissinger, Politikwissenschaftler und ehemaliger Außenminister der Vereinigten Staaten zitieren.
    All diese gewissenlosen Individuen hatten bzw. haben gleichlautende, ehrlose Interessen.

    Verantwortlich für eigenen Naivität und Dummheit ist jedoch JEDER SELBST. Nicht die gewissenlose, dumme Regierung und auch nicht die gewissenlosen, dummen Medien!

    Herzliche Grüße aus Dresden.“

    So, lieber Herr Kelle, das musste ich schreiben.
    Sollten Sie künftig meine Komentare doch nicht mehr wünschen, lassen Sie es mich bitte wissen.

    Voltaire meinte ja früher mal:

    „Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.“

    Das sehe ich auch so… 😉

    Herzliche Grüße, Gert Friedrich

    • Klaus Kelle Antworten

      Lieber Herr Friedrich,

      Sollten Sie künftig meine Komentare doch nicht mehr wünschen, lassen Sie es mich bitte wissen.

      wenn Sie das wirklich bei mir und hier für möglich halten, dann haben Sie das Prinzip dieses Blogs nicht verstanden. Hier ist JEDER herzlich willkommen, der begründet eine Meinung zum Besten gibt.

      Ich schreibe später am Tag gern etwas dazu. Allerdings bitte ich um Verstöändnis, dass ich mich jetzt erstnmal journalistisch mit dem Ergebnis der Wahlen in Sachsen-Anhalt beschäftigen muss. Komme später darauf zurück.

      Guten Morgen übrigens!

      KLaus Kelle

    • Klaus Kelle Antworten

      Lieber Herr Friedrich,

      Wenn sich die Menschen aktuell so leicht von antirussischer Propaganda beeinflussen lassen, dann verliere ich die Achtung vor diesen kindlich naiven Menschen vollständig.

      Es braucht eben keine „antirussische Propaganda“ – die ganze Welt kann jeden Tag aktuell zuschauen, wie die Barbaren Städte in der Ukraine bombardieren. Selbst wenn man die „Vorgeschichte“ so sehen würde, wie Sie es vermutlich tun – nichts kann das Töten von Hundertausenden Russen und Ukrainer rechtfertigen. Trump hat Putin den roten Teppich ausgerollt, die Ukraine hat 1000 x zugesagt, mit Putin verhandeln zu wollen. Aber der hat kein Interesse daran, er will erobern, weil er ohne Sieg selbst ein toter Mann ist.

      Der Brite Lord Hastings Lionel Ismay als erster Generalsekretär der NATO,sagte einst zum Zweck des Militärbündnisses : „To keep the Soviet Union out, the Americans in and the Germans down“ – die Russen außen vorlassen, die Amerikaner drinnen halten und die Deutschen unten.

      Viele Leute sagen irgendwas, Medwedew hat mehrfach zum Beispiel Deutschland mit Atombomben auf unsere Städte gedroht. Wo bleibt denn da Ihr Patriotismus?

      „Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.“

      Das ist die Basis dieses Blogs!

      Schade, dass das russische Oppositionelle nicht dürfen. Hier können Sie frei schreiben, hier wird kein Chrupalla und kein Ben und kein Elsässer ins Straflager gesperrt oder mit einer Kugel im Kopf an der Kremlmauer abgelegt. Hier kann Elsässer, wenn er vom Staat schlecht behandelt wird, vor Gericht ziehen und gewinnen. Das nennt man Rechtsstaat, und ich bin froh, in diesem Land leben zu dürfen.

      Herzliche Grüße ins schöne Dresden aus Berlin!

      Klaus Kelle

  8. Gert Friedrich Antworten

    Lieber Herr Kelle,

    nein natürlich „nichts kann das Töten von Hundertausenden Russen und Ukrainer rechtfertigen“ da sind wir einer Meinung.

    Dennoch zitiere ich Brecht: „Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit“.

    Ich lese in Ihrem Artikel einige Aussagen, wie: „Putinfans in Ostdeutschland“ ; „Großmachtphansatien im Kreml“; „Kreml-Lobbyist“;
    „Das ist nicht nur Unsinn, das ist eine dreiste Lüge“; „Barbaren“.

    Ich spüre dabei förmlich, wie es in ihnen kocht.

    Ich empfinde Ihre Wertungen und Ansichten als sehr undifferenziert, aber ok das ist ihre Ansicht.

    Ich frage mich dann lediglich, warum wir unsere sogenannten transatlantischen “Partner“ nicht auch als Barbaren bezeichnen.

    So viel Elend, wie diese Nation in den letzten Jahrzenten über die Welt gebracht hat und noch bringt, es wäre durchaus gerechtfertigt.

    Und wie gehen wir mit den Herren Netanjahu, Gevir und Smotrich um, lupenreine Demokraten, die sich in Gaza und Libanon nur wehren?

    Ihren Vergleich des russischen Botschafters mit Kissinger im Artikel, auch wenn es nur um „Verbindlich im Ton, hart in der Sache.“ Ist für mich dennoch sehr unpassend.
    Henry Kissinger war einer der gewissenlosesten Geostrategen,in meinen Augen war er ein Verbrecher.
    Henry Kissinger, gilt als der Drahtzieher des Staatsstreichs in Chile und verhalf Pinochet an die Macht.
    „Es kann gefährlich sein, Amerikas Feind zu sein, aber Amerikas Freund zu sein ist fatal.“ war seine Aussage.

    Die Aussage des Nato-Gründers mit „Viele Leute sagen irgendwas“ abzutun und Medwedew’s Aussagen dabei zu erwähnen empfinde ich als absolut an der Sache vorbei diskutiert.
    Ist die NATO ein Friedensbündnis? Wenn sie es jemals wirklich war, das ist schon lange vorbei, spätestens seit dem Krieg in Jugoslawien.

    Um die geopolitischen Hintergründe der aktuellen Kriege und auch der vergangenen zu verstehen, ist es durchaus hilfreich, sich mit den Aussagen und Schriften der Herren Zbigniew Brzezinski und George Friedman zu befassen, um nur diese zwei zu nennen. Ich könnte viele weitere nennen.

    Da sieht man vieles in einem ganz anderen Licht. Das setzt natürlich voraus, dass man das möchte, denn die daraus gewonnenen Erkenntnisse können durchaus ein lange gefestigtes Weltbild ins Wanken und anschließend zum Einsturz bringen. Ich weiß wovon ich spreche.

    Ich möchte am liebsten noch viel mehr schreiben, doch soviel Zeit habe ich nicht.

    Beste Grüße nach Berlin, Gert Friedrich

    • Klaus Kelle Antworten

      Guten Morgen, lieber Herr Friedrich!

      „Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit“.

      Wer wollte das bestreiten?

      Ich empfinde Ihre Wertungen und Ansichten als sehr undifferenziert, aber ok das ist ihre Ansicht.

      Aber das ist das Wesen eines politischen Blogs. Wenn Putin eine Pressekonferenz gibt, dann berichten ich und andere auf meinen Nachrichtenportalen einfach darüber, was er gesagt hat. Vermutlich kennen Sie meine frühere Haltung zu Russland – ich war viermal dort – und Putin nicht. Ich habe noch 2013 umfangreich darüber geschrieben, welche Hoffnung mit dem Mann verbunden sind und dass wir jetzt gemeinsam als Europäer mit Russland eine goldene Zukunft aufbauen sollten. Und dass man Verständnis haben muss, dass das in einem Land wie Russland nicht in wenigen Wochen zu machen ist.

      Ich habe ich geirrt. Die Krim-Annexion und dann der Krieg verändern alles.

      Und wenn Sie Interesse an einer anderen Sicht haben, lesen Sie meinen Freund Boris Reitschuster, der 16 Jahre in Russland gelebt und gearbeitet hat, mit einer Russin verheiratet ist, mit ihr zwei Kinder hat und als FOCUS-Chef immer wieder direkten Kontakt mit Wladimir Putin hatte – bei Reisen, Interviews und Hintergrundgesprächen. Boris liebt Russland und das russische Volk, aber er hat das Land, wo er alt werden wollte verlassen, weil er hautnah miterlebt hat, wie der KGB-Mann Russland zu einem autoritären Verbrecherstaat umgebaut und sich schamlos bereichert hat.

      Einen schönen Tag Ihnen!

      Herzliche Grüße Klaus Kelle

  9. Gert Friedrich Antworten

    Lieber Herr Kelle,
    ich kenne Ihre frühere Haltung gegenüber Russland nicht. Ihren Blog kenne ich erst seit den letzten Jahren. Aufmerksam wurde ich darauf, weil er in Dushan Wegner`s „Freie Denker“ aufgelistet ist.
    Boris Reitschuster‘s Blog kenne ich natürlich auch.
    Dennoch lasse ich mich nicht dazu hinreißen, ganze Nationen zu verabscheuen, weil einzelne Personen oder Personengruppen in Frage zu stellen sind.
    Was mir auffällt, dass Sie auf keines meiner geopolitischen Argumente eingegangen sind.
    Argumente, die vieles durchaus in einem anderen Licht erscheinen lassen.
    Mir fällt da Volker Pispers Zitat ein: „Wenn der Feind bekannt ist,hat der Tag Struktur“

    Ihnen auch einen schönen Tag.
    Beste Grüße, Gert Friedrich

    • Klaus Kelle Antworten

      Guten Morgen, lieber Herr Friedrich!

      Ich verabscheue keine „ganzen Nationen“. Ich bin bei meinen Besuchen in Russland sehr herzlich aufgenommen worden – nicht von Politikern, sondern von ganz normalen Leuten. Sehr gastfreundliches Völkchen, viel zu viel Wodka bei jeder Gelegenheit. Es geht mir nicht um „die Russen“, es geht um Putin und seinen Clan.

      Auf geopolische Argumente gehe ich genauso ausführlich ein, wie Sie das machen. 🙂 Ob ein Herr Friedman vor 40 Jahren mal irgendwas gesagt hat, was Ihnen gefällt, ist irrelevant. Es gibt jeden Tag kluge und weniger kluge Köpfe, die irgendwo irgendas sagen, was in der Regel auch irrelevant ist.

      Entscheidend ist, dass Krieg grundsätzlich geächtet und das Völkerrecht eingehalten wird. Wer das nicht macht, ist mein Gegner. Der amerikanische Angriff auf den Irak war völkerrechtswidrig und eine Lüge, der russische Angriff auf die Ukraine ist völkerrechtswidrig und basiert auf Lügen. Nur dass da auch heute jede Nacht Städte bombardiert und Menschen getötet werden.

      Wie wär’s: Mögen Sie nicht mal anfangen, Putins Verbrechen und den Tod Hunderttausender in diesem sinnlosen Krieg auch einmal zu verurteilen?

      Berlin grüßt Dresden auf das Herzlichste!

      Ihr Klaus Kelle

  10. Matthias Antworten

    Warum ist es schlecht, wenn Ben Berndt den russischen Botschafter zu Wort kommen lässt? Die russische Propaganda darf nicht deutsche Ohren erreichen, meint Klaus Kelle. Darum wurden ja in D auch die Kanäle von RT gesperrt, in der Schweiz bspw. aber nicht. Die Schweizer Ohren können keinen Schaden nehmen. Oder traut man dort dem Souverän mehr zu? Der Souverän in D soll nur der Propaganda der MSM seine Ohren leihen, um gesund zu bleiben. Klaus Kelle sorgt sich um die Gesundheit, wie die deutsche Obrigkeit während Corona.
    Übrigens ist ja auch die EU um die Gesundheit der EU Bürger besorgt und verhängt über falsche Propagandisten wie den in Brüssel lebenden Schweizer Bürger J. Baud die „Acht“ nach mittelalterlichen Vorbild (so etwa wie es Luther erging), das ist doch eine tolle Sache.

    • Klaus Kelle Antworten

      Warum ist es schlecht, wenn Ben Berndt den russischen Botschafter zu Wort kommen lässt?

      Wer sagt das, @Matthias?

      Schlecht ist, wenn man jemanden einlädt, der lügt und man nicht nachfragt. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein.

      • Gerd Franken Antworten

        @Klaus Kelle

        Natürlich ist es schlecht wenn man jemandem beim Lügen erwischt und nicht nachfragt. F. Merz kommt mit dieser „Strategie“ bis ins Kanzleramt. Aber das mit den angeblichen Lügen muss dann doch erst mal nachgewiesen werden. Zwei hochrangige Politiker der BRD haben Russland offen den Krieg erklärt. Wie soll der Botschafter aus dem Kreml darauf adäquat reagieren zumal Russland Deutschland bis zum heutigen Tag nicht angegriffen hat.

          • Gerd Franken

            Nein das meine ich nicht und das wissen Sie auch. Ich stelle nur fest, dass zwei hochrangige deutsche Politiker Russland den Krieg erklärt haben und frage in die Runde, wie ein Botschafter auf Russland darauf reagieren kann. Haben Sie eine Idee? Sollen die etwa warten bis deutsche Raketen ins Gorki Theater oder der Basilius Kathedrale einschlagen? Super Idee.

          • Klaus Kelle

            Die zwei hochrangigen Politiker sind dafür öffentlich massiv gescholten worden – der russischer Botschafter kann labern, ohne dass ihm dazu mal eine Nachfrage gestellt wird

          • Gerd Franken

            „Die zwei hochrangigen Politiker sind dafür öffentlich massiv gescholten worden“

            Ach ja ich vergaß…..könnte daran liegen dass ein Politiker noch im Amt ist und der andere irgendwelche Hämmer bei der UN geschwungen hat und jetzt eine Gastprofessur an einer linken Hochschule in den Staaten nachgeworfen bekommt.

          • ThomBa

            Sollten die Herrscher von „unsererdemokratie“ ungebremst so weitermachen, könnte der Tag des Einschlags russischer Raketen im besten Deutschland aller Zeiten näher sein als wir uns das in unseren übelsten Träumen ausmalen.
            Der russische Bär lässt sich nicht ewig auf der Nase herumtanzen.
            Für mich ist es kein Krieg wert, feführt zu werden. Diplomatie, miteinender redeen, verhandlen, Frieden schließen.
            Leider sind das seit baerbock Fremdworte geworden.
            Hoffentlich gibt es kein böses Erwachen, denn es gibt ein Zuspät!

          • Klaus Kelle

            So lange die NATO so stark und entschlossen ist wie jetzt, wird das niemals passieren. Denn nicht Baerbock oder Merz entscheidet das, sondern Washington, Brüssel (NATO), Polen, GB und Frankreich. So lange Russland weiß, dass der Tag, an dem es Atomwaffen einsetzt, der vorletzte Tag seiner Existenz ist, wird gar nichts passieren. Im Kreml sind dumme Schlachter am Werk, aber sie werden nicht als diejenigen in die Geschichtsbücher eingehen wollen, die aus der Russischen Föderation Gaza II gemacht haben

      • Matthias Antworten

        Wo wird denn in den MSM genau nachgefragt, wenn gelogen wird? Dort werden doch meist auch nur Propagandaparolen verkündet. Also sollte man sich auch nicht über Ben Berndt aufregen, der einen Vertreter der russischen Politik seine Ansichten verbreiten lässt. SO DUMM sind die Zuschauer nicht, dass sie Propaganda und Fakten nicht unterscheiden können. Mehr Vertrauen in Ihre Mitbürger, Herr Kelle! Vorbild (wie oben gesagt): Schweiz.

        • Harald Antworten

          Versuchen Sie mal bei Markus Lanz, mit der Unwahrheit durchzukommen. Da werden Sie aber mal sowas von zusammengefaltet.

  11. Gert Friedrich Antworten

    Guten Abend, lieber Klaus Kelle,

    ich bin ein großer Anhänger von tieferen Bedeutungen von Worten. Ich versuche diese selbst sehr bedacht zu wählen und messe den Worten der anderen Seite ebenfalls sehr große Bedeutung zu.

    Wenn jemand wie diese Frau Hopp(s)ermann sagt: „Die CDU arbeitet nicht mit Russland-Freunden zusammen“ dann ist das nicht nur unbedacht, sondern sehr dumm. Russland ist, wie jeder wissen kann, ein Land mit 144.820.423 Einwohnern. Weshalb bin ich also verdächtig ein Putin-Freund zu sein, wenn ich ein Russland-Freund bin?
    Was ist das für ein infantiles Gerede von altersmäßig erwachsenen Menschen?
    Wenn dieser unterirdische sogenannte Außenminister Wadepfuhl sagt: „Russland wird immer unser Feind bleiben“.
    Ich könnte toben über so viel Blödheit! Die ganze Welt lacht über diese Figuren, manche lachen schon nicht mehr. Wohin haben diese Statisten unser Land manövriert? Ein Land, in dem es vor langer Zeit mal intelligente, diplomatische Politiker, wie bsw. Egon Bahr gab.
    Das waren Politiker von Format. Wie hat er mal vor einer Schulklasse gesagt:
    „In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.“ Egon Bahr (2013)
    Ein hochintelligenter Mann mit Charakter, Gespür und Weitblick, um nur einen zu nennen.
    Heute undenkbar in den sichtbaren Reihen dieser ehemals christlichen oder sozialen und grünen oder roten Partei-Reste-Rampen.

    Sie selbst schreiben in der Antwort auf meine Kritik an Hoppermann in ihrem Artikel „Für die CDU öffnet sich das Tor zur Hölle“:
    „Sehen Sie, lieber Herr Friedrich, auch bei der CDU-Generalsekretärin gibt es Positives festzustellen!“
    Sie finden es also positiv, dass diese Frau so dumm daher plaudert?

    Sie schreiben: „Auf geopolische Argumente gehe ich genauso ausführlich ein, wie Sie das machen.“
    Schade, ich hatte wirklich gehofft, dass Sie darauf eingehen.

    Ich habe ehrlich gesagt, keine wirklichen geopolitischen Erläuterungen in Ihrem Artikel wahrgenommen.

    Ich habe folgende Sätze gelesen:

    „Das ist nicht nur Unsinn, das ist eine dreiste Lüge
    So wie es eine Lüge ist, dass die russischen Massaker in Butscha frei erfunden worden seien und der Maidan – Überraschung – sei natürlich ein von den westlichen Staaten orchestrierter Umsturz gewesen. Ja, da hüpft das Herz der Putinfans in Ostdeutschland.“
    „Niemand fragt nach dem Tiergarten-Mord und nach dem von russischen Agenten vorbereitetem Anschlag auf den Rheinmatall-Chef. Kein Wort zu Brandsätzen in DHL-Flugzeugen, Sabotage auf Schiffe der Bundesmarine und Hackerangriffe auf das IT-System des Deutschen Bundestages, die alle klar Russland zuzuordnen sind.“
    Ich weiß, dass dies hier ein Blog ist, doch trotzdem sind Sie ein gelernter Journalist, wenn ich richtig gelesen habe.

    Ich bin kein Journalist.
    Ich bin 1970 in der sowjetischen Besatzungszone geboren und wurde von meinen Eltern zum Glück mit kritischem Blick auf dieses pseudokommunistische verlogene System erzogen.
    Im Laufe der Zeit hab ich dann die Illusion an Kohl‘s „Blühende Landschaften“ uns Kohls‘ Mädel A.Merkel’s „Wir schaffen das!“ verloren.

    Ich habe angefangen mir selbst Gedanken zu machen, statt Klaus Kleber, Ingo Zamparoni, Karen Miosga und den ganzen anderen Sprechpuppen zu glauben, was diese mir weis machen wollten.

    In den letzten Jahren bin ich zunehmend kritisch geworden. Seit 2020 darf ich mir aus den Begriffen Verschwörungstheoretiker, Nazi, C-Leugner, Putin-Freund, Russland-Freund, Antisemit, Querdenker, Antidemokrat und was weiß ich noch alles einen oder mehrere Bezeichnungen raussuchen. Ist der Ruf erst ruiniert diskutiert es sich völlig ungeniert.

    Gut, ich kann damit leben. Ich lache nur noch über diese ganzen albernen Versuche der Spaltung und Diffamierung.

    Meine Devise ist „Tu, was du willst, und schade niemandem!“ Soviel zu mir….

    Nun hatte ich mir von Ihnen als Journalisten erhofft, dass Sie mir auf meine geopolitischen Denkanstöße / Fragen auch Ihre Gedanken dazu mitteilen.

    Ich schließe nicht aus, dass ich vollkommen auf der „falschen Fährte“ bin, jedoch sagt mir meine Intuition das Gegenteil.

    Sie schreiben: „Ob ein Herr Friedman vor 40 Jahren mal irgendwas gesagt hat, was Ihnen gefällt, ist irrelevant.“

    Erstens gefällt mir GANZ und GAR nicht was der US-amerikanischer Geostratege und Sicherheitsexperte, Politologe und Publizist George Friedman, Gründer von Stratfor (Informationsdienst, der Analysen, Berichte und Zukunftsprojektionen zur Geopolitik, zu Sicherheitsfragen und Konflikten anbietet) in seiner Ausführung von sich gibt. Es ist jedoch sehr aufschlussreich.

    Zweitens, warum entscheiden Sie, dass dies irrelevant ist?

    Drittens, er hat es nicht vor 40 Jahren gesagt, sondern im Februar 2015 im Chicago-Vortrag „Europe: Destined for Conflict?“, vor 11 Jahren.

    Dass Sie das so lapidar abtun, enttäusch mich schon sehr. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ihnen das nicht bekannt ist.

    Wenn doch, empfehle ich es anzuschauen, es könnte Anlass sein, Weltbilder zum Einsturz zu bringen.
    Jedenfalls hatte ich diese Momente, in denen ich mich gefragt habe, warum ich mich so lange einlullen, oder eher belügen lassen habe.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Sie Zbigniew Brzeziński’s Buch Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft (englischer Titel: The Grand Chessboard: American Primacy and Its Geostrategic Imperatives, 1997, neuaufgelegt 2016) nicht kennen, oder?

    Ich finde aus den Aussagen dieser Herren lassen sich sehr interessante Schlüsse ziehen.

    Sie schreiben:

    „Entscheidend ist, dass Krieg grundsätzlich geächtet und das Völkerrecht eingehalten wird. Wer das nicht macht, ist mein Gegner. Der amerikanische Angriff auf den Irak war völkerrechtswidrig und eine Lüge, der russische Angriff auf die Ukraine ist völkerrechtswidrig und basiert auf Lügen. Nur dass da auch heute jede Nacht Städte bombardiert und Menschen getötet werden.“

    Wirklich? Wer sich nicht an das Völkerrecht hält und Krieg nicht grundsätzlich ächtet ist Ihr Gegner?
    Dann haben Sie aber sehr viele Gegner in der aktuellen Weltlage meine ich.

    Ein Glück, ich bin es schon mal nicht. Ich ächte Krieg aus tiefstem Herzen. Ich verachte auch die Gewissenlosigkeit mit Krieg und Kriegsmaterial Geld zu verdienen. Aktiv und passiv.

    Ja, ich verachte russische Kriegsverbrechen, genauso wie die deutsch Kriegsverbrechen, die US-Amerikanischen genauso wie die Britischen, japanischen und all die andern.

    Es gelingt mir jedoch nicht, das alles getrennt voneinander zu betrachten. Alles hat mit allem zu tun. Nichts ist so wie es scheint.

    Ich möchte am liebsten noch viel mehr schreiben….

    Doch ich ende für heute mit einem meiner Lieblingszitate:

    „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“ Mahatma Gandhi

    Herzliche Grüße von einem Sachsen und Dresdner,

    der sich momentan dienstlich im Oldenburger Münsterland befindet. Hier ist die Welt zwar „scheinbar“ noch in Ordnung, weil es den Leuten momentan noch recht gut geht.
    Doch selbst im Land der antidemokratischsten Innenministerin der Republik, Frau Daniela Behrens, wächst das kritische Denken unter klardenkenden Menschen. Der Rest muss und wird es schmerzhaft erfahren.

    Ihr Gert Friedrich

    • Klaus Kelle Antworten

      Lieber Herr Friedrich,

      Weshalb bin ich also verdächtig ein Putin-Freund zu sein, wenn ich ein Russland-Freund bin?

      Wer verdächtigt Sie denn?

      Was hat die Einwohnerzahl von Russland damit zu tun, dass der Präsident ein Kriegshetzer und Massenmörder ist? Wir viele Einwohner darf man denn haben, um jede Nach ziviele Wohngebiete in einem Nachbarland zu bombardieren?

      Der Maidan war genauso ein Aufstand der Bevölkerung gegen ihre sozialistischen Machthaber, wie der Aufstand der Ostdeutschen gegen das Honeckerregime. Oder steckte da auch die CIA dahinter und alle waren begeistert vom Mauerstaat?

      Zweitens, warum entscheiden Sie, dass dies irrelevant ist?

      Weil Sie Frieman zitieren, und wissen wollen, was ich dazu meine (dachte ich jedenfalls). Und ich halte das, was er denkt und sagt für eine legitime Mrinungsäußerung, wüsste aber nicht, dass er jemals eine politische Position hatte, wo er irgendwas davon beeinflussen konnte. Ich bin sicher, irgendwann in 40 Jahren wird mal jemand in den Sozialen Netzwerken David Precht zitieren. So what?

      WAAAAS, Sie haben rübergemacht? Das Münsterland ist schön, man tinkt dort Pils und Korn. Aber leider haben die da keinen Fußballclub. Den gibt es 50 Kilometer östlich…in Bielefeld!

      Ihnen eine gute Zeit dort!

      Ihr Klaus Kelle

      • Gerd Franken Antworten

        „Wer verdächtigt Sie denn?“

        @Klaus Kelle

        Ohne micht grundsätzlich in die Diskussion mit Herrn Friedrich einmischen zu wollen. Die Begriffe Putintroll, Kremlknecht und Russenfreund werden im regelmäßigen Turnus allein von Ihnen gebraucht. wenn jemand eine andere Meinung über den Ukraine Krieg hat wie Sie. Mich haben Sie z.B. verdächtigt, dass mir das Schicksal der Ukraine einen feuchten Dreck interessiert. David Berger wurde von Ihnen als Putinstricher bezeichnet. Nicht sehr hilfreich Ihre Position ernst zu nehmen. Das ist viel zu emotional und moralisch kaum haltbar.

        • Klaus Kelle Antworten

          @Gerd Franken,

          ich habe den Eindruck, dass Sie das Schicksal der Ukraine einen feuchten Dreck interessiert. Warum darf ich das nich schreiben?

          Nie im Leben habe ich David Berger als „Putinstricher“ bezeichnet. Russenfreund ist, glaube ich, ein normaler Begriff. Was ist daran anstößig? Putintroll benutze ich nie, ich bevorzuge Kremlstricher und das auch nur für die, die Kremlstricher sind, insbesondere die, die Geld dafür bekommen, dass sie Putins Narrative in Deutschland verbreiten.

          • Gerd Franken

            „Nie im Leben habe ich David Berger als „Putinstricher“ bezeichnet.“

            Dann lügt einer von ihnen: In einem Beitrag über die Nordstream Sprengung schreibt Herr Berger auf seinem Blog am 16.8.24: „Was viele „Verschwörungstheoretiker“ und „Putinstricher“ (so Klaus Kelle über mich) von Anfang an ahnten, erhärtet sich nun zunehmend:“

            Ich denke mal, dass er das nicht aus einer Laune heraus geschrieben hat.
            Niemand ist ein Kremlstricher, selbst die nicht, die russische Narrative verbreiten. Genauso wenig gibt es Eurostricher oder Natostricher, die Nato Narrative oder EU Narrative verbreiten. Wir sollten verbal abrüsten. Der Begriff Stricher ist eben extrem abwertend.

          • Klaus Kelle

            Es ist ein Unterschied, ob man behauptet, ich habe es persönlich ihm zugeschrieben, oder ob sich jemand durch meine Beschreibung und angesprochen fühlt, lieber @Gerd. Und ich habe auch Sie persönlich mit Sicherheit niemals „Putinstricher“ genannt oder als solchen bezeichnet.

          • Gerd Franken

            Ich kenne die Unterschied lieber Klaus Kelle. Mein Kommentar möchte nur den scharfen Ton aus der Debatte um den Ukrainekrieg nehmen. Als AfDler ist man nun doch so einiges gewöhnt. Etwas neugierig gefragt: Wie war denn das Treffen mit dem AfD Politiker?

          • Klaus Kelle

            Sehr gut, lieber Gerd,

            und sehr offen. Wir waren uns in vielem einig, was wenig verwunderlich ist. Bei Russland natürlich nicht 🙂 Was auch nicht verwunderlich ist.

            Aber was mich erstaunt hat: die scharfe Kritik an Alice Weidel, ihrer – ich zitiere – Faulheit und der Art, wie sie die Partei führt. Wussten Sie, dass man sie in der Fraktion offen als „Tyrannin“ bezeichnet?

            Mein Gesprächspartner ist der Meinung, Ulrich Siegmund sollte nächster Kanzlerkandidat der AfD werden und nicht „die Tyrannin“.

          • Gerd Franken

            @Klaus Kelle

            „Wussten Sie, dass man sie in der Fraktion offen als „Tyrannin“ bezeichnet?“

            Das kann sein. Aber ich frage mich, warum die Fraktion nichts dagegen unternimmt. Hat man es gerne mit Tyrannen zu tun? Weidel ist für mich, Achtung Spekulatius, ein instaliertes trojanisches Pferd in der AfD. Schwarzer Anzug, agressive Rethorik und natürlich homosexuell. Das ist völlig wertefrei formuliert. Aber es hat einen faden Beigeschmack. Das reicht nicht um eine rechtskonservative Partei zu führen. Siegmund wäre für mich, als Katholik, ein passabler Kandidat, wenn er sich nicht bei Ben ungescriptet postiv zur Euthanasie geäußert hätte.

            Wo wir gerade bei Offenheit gelandet sind: Die Welt wird nur und ausschliesslich durch Jesus Christus gerettet. „Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden“. Was für ein Anspruch und was für ein Trost für uns Christen, die ständig zwischen den Stühlen der weltlichen Macht hin und her geschoben werden. Keine Partei, keine Organisation keine Alternative ist uns auf dieser Erde gegeben. Gott sei Dank. Ohne unseren Glauben wäre ich längst völlig irre geworden.

  12. Gert Friedrich Antworten

    Lieber Herr Kelle,

    ich hatte mir von Ihrer Antwort auf mein zuletzt Geschriebenes eine substanziellere Antwort erhofft.

    Mein Eindruck ist, dass Sie bewusst meinen konkreten Fragen, die auf die globale Geopolitik abzielen, ausweichen.

    Glauben Sie wirklich, dass die für uns sichtbaren Politiker etwas im Weltgefüge bewegen ? Ich nicht mehr!
    Ich bin überzeugt, dass Aussagen der von mir genannten Strategen sehr wohl Bedeutung haben.
    Was solls, ich werde es nicht ändern, muss ich auch nicht. Ich mach mein Ding.

    Rübergemacht? Ins Münsterland? Gott bewahre!!!

    Es ist erstens viel zu flach hier, für einen Mittelgebirgler. Ich bin Felskletterer seit Kindesbeinen und aus tiefstem Herzen,

    Zweitens sind in dieser (Noch)-Wohlstandregion viel zu viele oberflächliche, wohlstandsverwahrloste Menschen unterwegs.

    Wobei es hier auch einige sehr herzliche, natürliche Menschen gibt.

    Pils mag ich sehr, nur die Flaschen sind hier zu klein…

    Fußball und Korn kann mir gestohlen bleiben….

    Viele Grüße aus Drantum, von einem wirklich schönen Ferienhof, einer sehr bodenständigen herzlichen Familie.

    (auch hier bröckelt oder besser gesagt bricht die Altparteien-Fassade)

    Beste Grüße, Gert Friedrich

    • Klaus Kelle Antworten

      Lieer Herr Friedrich,

      bitte entschudigen Sie meine knappe Antwort, bin gerade auf Reisen in Süddeutschland und frühstücke gleich mit einem AfD-Politiker. Da gerät die Geopolitik etwa aus dem Blick. Lassen Sie uns am Wochenende die Klingen ausführlicher kreuzen!

      Herzliche Grüße aus BaWü!

      Klaus Kelle

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