Vor dem Geschlechtsverkehr erst den Betriebsrat und die Gleichstellungsbeauftragte fragen

Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist das, was man eine schillernde Figur nennt. Ohne ihn jemals getroffen zu haben (was ich wirklich bedauere), gestehe ich: Ich mag den Mann. Ja, er ist nicht so konservativ und katholisch, wie ich mir das wünschen würde, aber er ist einer, der immer irgendwie durchkommt, egal, was er macht. Ich meine, schauen Sie seinen früheren französischen Kollegen Nikolas Sarkozy an, der vor Wochen das zweite Mal von einem Strafgericht verurteilt wurde!

Wenn ich Berlusconi so betrachte oder auch Donald Trump, dann frage ich mich oft, was die wohl denken, wenn sie im Fernsehen oder in der Zeitung von den großen deutschen Skandalen lesen. Bundespräsident Christian Wulff hatte sich zum Oktoberfest einladen lassen, möglicherweise eine privilegierte Hausfinanzierung erhalten, und ein Autohaus hatte seiner Frau für das gemeinsame Kind einen Bobbycar schenken lassen. Schlimm oder? Gut, dass die Todesstrafe in Deutschland verboten ist. Die linksgrünen Puritaner unserer zeit würden über das Äußerste nachdenken.

Ich meine, wir alle wollen saubere Politiker und Manager von Großkonzernen, ohne jede Frage. Ich auch. Und wenn jemand erwischt wird, dann muss er oder sie dafür auch nach unseren Gesetzen zur Verantwortung gezogen werden.

Aber ich glaube, ich kenne niemanden, der nicht schon einmal bei der Fahrtkostenabrechnung gegenüber dem Arbeitgeber….sagen wir…aufgerundet hat. Ich hatte vor Jahren bei einem Medienhaus in meiner Redaktion einen, der über das Jahr 80.000 Kilometer dienstliche Fahrten mit seinem BMW abgerechnet hatte. Und dann hatte er ins Rückfenster dieses Fahrzeugs auf dem Parkplatz einen Din A4-Zettel mit dem Angebot zum Kauf des Wagens geklebt. BMW zu verkaufen, 38.000 km gelaufen… Also, ganz rund ist das nicht, oder?

Ich will das weder verdammen noch verteidigen, Menschen sind so. Ein Unternehmer, der noch nie ein privates Abendessen in die Buchhaltung seiner Firma hat einfließen lassen, müsste nach meiner Ansicht den Friedensnobelpreis erhalten. Abgeordnete treffen jede Woche Lobbyisten, manchmal wissen sie gar nicht, dass das Lobbyisten sind, die ihnen gegenüber sitzen und Geld anbieten – für die gute Sache natürlich. Oder beliebt auch Reisegemeinschaften fraktionsübergreifend, wenn am Ende einer Legislaturperiode jemand aus dem Bundestag ausscheidet. Theo, wir fliegen nach Kolumbien und Chile, willste mit? Gespräche mit Pressefotograf bei einem Sozialprojekt in Favelas, Briefing beim Botschafter und dann in die Disco mit Fahrdienst der Botschaft. Gibt es alles, und wir alle bezahlen das mit unseren Steuergeldern, was die Sache ärgerlich macht.

Und dennoch will ich das System überhaupt nicht verdammen. Natürlich ist es sinnvoll, dass unsere Abgeordneten internationale Kontakte pflegen und solche Reisen machen. Natürlich muss es in Berlin und anderswo Hintergrundrunden geben im „China-Club“ oder im „Capital Club“, kleine Räume, gutes Essen, wo verschwiegen Dinge besprochen werden, die im Plenarsaal des Deutschen Bundestages eben nicht besprochen werden können. Die aber oft wichtig sind, auch für uns alle und unsere Gesellschaft.

Vom Zwischenmenschlichen will ich hier gar nicht anfangen. Donald Trump – ich weiß nicht, ob er über seine Playstation auch deutsche Nachrichtensender empfangen kann – ist in seiner Frühzeit als US-Präsidentschaftskandidat bekannt geworden durch das Bekenntnis, wenn man mächtig sei, könne man alles tun: „Grab ‚em by the pussy. You can do anything.“ Sollte Mr. Trump den jüngsten Compliance-Skandal bei Axel Springer zufällig mitbekommen haben – der würde gar nicht verstehen, um was es dabei ging. Der mächtige Boss einer mächtigen Mediengruppe muss zurücktreten, weil er in der Mittagspause in einem Hotelzimmer in der Nähe Sex mit einer Untergebenen gehabt haben soll? Ich meine, welcher Chefredakteur hatte das nicht schon mal? Und „Bunga-Bunga“-Silvio? Der lacht sich tot, wenn er erfährt, was man in Deutschland skandalisiert. Irgendwann muss man hierzulande ein ausgefülltes Formular bei der Gleichstellungsbeauftragten abstempeln lassen, bevor man eine…Liebelei…im Betrieb anfängt. Und der Betriebsrat muss vor dem Geschlechtsverkehr angehört werden.

Oder Sebastian Kurz, der als Kanzler gerade in Österreich zurücktreten musste, weil er oder seine Spindoktoren Umfragen gekauft und geschönt haben soll. Gestern telefonierte ich mit einem Journalistenkollegen und wir kamen zufällig auf das Thema. Er sagte: „Hast Du jemals eine politische Umfrage gesehen, die nicht ‚frisiert‘ worden ist, so dass die Ergebnisse gut für den Auftraggeber waren?“ Nein, habe ich nicht.

Ich bin sicher, der ein oder andere Leser wird jetzt empört sein, dass ich quasi Verständnis für Regelverstöße, auch schwere Regelverstöße äußere. Aber ganz ehrlich, das tue ich gar nicht. Ich bin Handlungsreisender in Sachen Klartext, und ich beschreibe Dinge, von denen ich weiß und denen ich im Leben als politischer Journalist immer wieder begegne bis heute. Weil Menschen so sind, wie sie sind, auch mächtige oder reiche Menschen. Hochbezahlte Top-Manager, die rausfliegen, weil sie eine private Handyrechnung von 80 Euro bei der Firma abgerechnet haben. Eine deutsche Abgeordnete, die auf einer USA-Reise im Hotel Porzellan geklaut hat, und, und, und…

Compliance – toll, unbedingt machen. Alles muss korrekt, alles muss gesetzestreu sein. Aber wer glaubt, Korrekt und Gesetzestreu liege in der Natur des Menschen, der, ja, der kennt sie eben nicht wirklich. Die Menschen…

Sind Sie der Meinung, das musste mal gesagt werden? Dann unterstützen Sie bitte meine Arbeit über PAYPAL hier oder durch eine Überweisung auf unser Konto bei der Stadtsparkasse Wuppertel DE06 3305 0000 0000 3447 13 !

 

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Dieser Artikel wurde 10 mal kommentiert

  1. S v B Antworten

    Wie passend hierzu doch Johannes 8 Vers 7, der da lautet: Wer von Euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein. Welch kluger Vers, der die Fehlbarkeit des Menschen auf subtile Weise kurz, aber treffend thematisiert. Heute zutage wagt man sich förmlich kaum noch aus dem Haus, weil man befürchtet, den einen oder anderen der unzähligen harten Klumpen abzukriegen, die kreuz und quer durch die Landschaft fliegen. Sicher in vielen, wenn nicht den meisten Fällen von Leuten geworfen, die das Wort Johannes‘ dann doch entschieden öfter beherzigen sollten. Vieles ist Heuchelei, Bigotterie, und nicht selten lehnen sich sogar die schlimmsten Pharisäer am weitesten aus dem Fenster. Was sich allerdings meist erst sehr viel später herausstellt. So gänzlich ohne jeglichen „Dreck am Stecken“ werden wohl nur die wenigsten durchs Leben navigieren.

    Was die Vorgänge um Julian Reichelt angeht, dürfte fast sicher sein, dass man einen unbequemen, aber sehr mutigen und fähigen Medienmann sehr bewusst zur Strecke bringen wollte. Gratulation, Mission geglückt. Aber ich wette, dass Reichelt an anderer Stelle schon bald ein erfolgreiches Comeback erleben wird. Gönnen würden ihm dies sicher viele. Sehr viele.

  2. Achim Koester Antworten

    Lieber Herr Kelle,
    über Ihre Geschichte mit dem BMW habe ich herzlich gelacht, aber sie hat mich auch zum Nachdenken über die Verhältnismäßigkeit von Schuld und Sühne gebracht. Vor vielen Jahren gab es eine „Bestechungs“-affäre um die Fa. Siemens, die ein Transrapid Projekt (glaube ich) in China durch Bestechungsgeld habe erkaufen wollen. Es hat nicht funktioniert, das Projekt ging an Frankreich (das gaaaanz sicher nicht bestochen hatte), und ein Auftrag, der uns viele Arbeitsplätze gesichert hätte, war verloren.
    Im Fall von Herrn Kurz vergleiche ich sein Verhalten mal mit dem der SPD, die Zeitungsverlage zwar nicht bestochen, sondern gleich gekauft hat (Madsack,Funke) indem sie jeweils zu einem der größten Anteilseigner wurde. Klar, dass man in diesen Medien kein kritisches Wort über die SPD findet.
    Was die Dominanz der Grünen in den ÖR TV Sendern angeht, ist diese wohl auf den erfolgreichen „Marsch durch die Institutionen“ durch die 68er Nachfolger zu erklären.
    Die Grünen sollten vielleicht überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, eine Art“ grüne Taufe“ schon im Kleinkindalter einzuführen, das funktioniert bei anderen, Institutionen ja auch ganz gut.

  3. A.S. Antworten

    „Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist das, was man eine schillernde Figur nennt. Ohne ihn jemals getroffen zu haben (was ich wirklich bedauere), gestehe ich: Ich mag den Mann.“

    Und damit stehen Sie nicht alleine. Als Enkel einer deutschen Großmutter und eines wohlhabenden Italienischen Großvaters geht es mir da genau wie Ihnen. Die Deutschen verstehen ledigilich nicht wie die Italiener „ticken“. Sie verehren „Wein Weib und Gesang.“ Und das ist weder rassistisch noch sexistisch. Im Gegenteil, diese Leute tragen das weibliche Geschlecht auf Händen. Aber die Italiener waren politisch natürlich auch immer leicht linksfaschistisch…allerdings anders als die Deutschen….

    Aber wie sollten wie Deutschen das verstehen, als enteierte Befehlsempfänger, die als Männer in „Elternzeit“ gehen, für Feminismus und kämpfen und Gender kämpfen und die doch so gerne gendern und sich zwischenzeitlich selbst für ihre Hautfarbe und ihre „toxische Männlichkeit“ schämen.

    Ich tue das alles mit hoch erhobenen Haupt nicht, (wieviel Lesben gäbe es eigentlich auf der Welt wenn es keine „Väter gäbe?) ich pfeife auf „Geschlechtervielfalten“ (die katholische Kirche mischt da inzwischen auch mit, siehe auch https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2021/genderstern-ueber-betlehem/ ich pfeife auf bescheuerte , Regenbogenfahnen, und importierte Massai die uns zum Dank für die Rettung in Form von „Brot für die Welt“ heute als „Quattromilfs“ im eigenen Land auf die sprichwörtlichen gehen! Mein Tipp am Rande, dieses Jahr unbedingt auf die Frankfurter Buchmesse gehen, irgend eine „Quattro“ und all die andere Porno-Milfs “ haben bereits angekündigt der Messe fern zu bleiben. Es dürfte also endlich wieder ein angenehmes, intellektuelles Klima auf der Buchmesse garantiert sein.

    Ich bin jetzt Anfang fünfzig, habe das „wirklich beste Deutschland“ als junger Mensch noch erleben dürfen. Jetzt kommen IMPORTIERTER Faschismus, Antisemitismus und -ganz schlimm- Apartheid & Rassismus -damit sind wir wieder bei Asis wie all den „Quattromilfen“- auf uns zu. Komme regierungstechnisch was da wolle, ich lasse mich nicht von diesem LinksGrünen Mist, den man früher noch „Sozialismus und Kommunismus“ nannte und der im 20. Jahrhundert mehr als 20 Mio. Tote forderte verbiegen.

    Was es mich angeht, ich würde lieber einem Berlusconi, einem Trump oder dem sehr geschätzten, durch und durch staatsmännischen Victor Orban den Allerwertesten küssen, als jemals einer Angela Merkel, jemandem ihres kriechenden CDU/CSU- Hofstaates oder -noch schlimmer- Parteimitgliedern der Grünen Khmer, SPD und deren Schwesterpartei namens Die Linke auch nur die Hand geben zu müssen.

  4. Ketzerlehrling Antworten

    Da dürfte dem einen oder anderen die Lust vergangen sein. Auch eine Form der weissen Geburtenkontrolle.

  5. H.K. Antworten

    Deutschland ist ein tolles Land.

    Nicht „schon immer gewesen“, sondern erst „seit Mutti“.

    „Seit Mutti“ zeigen wir „ein freundliches Gesicht“, seit „Mutti“ schaffen wir „das“.

    „Seit Mutti“ ist Deutschland ein gutes, moralisch hoch- ( oder am höchstesten ? ) stehendes Land, das „weltoffen, nach allen Seiten“, „tolerant, bis zur Selbstaufgabe“ und ( fast ) nur noch von Menschen mit höchstem Gutmenschentum bewohnt wird.

    Und dieser „gute Geist“ wirkt über Deutschland hinaus, nach Europa, und dann in die Welt.

    Wir retten „die Welt“, „das Klima“, „alle“, und sind dabei sooooo gut und haben einen sauberen, klaren Kurs, bei dem sich niemand die Finger schmutzig macht.

    Das wird insbesondere in der „Pandemie“ deutlich.

    Es begann bereits 2020, im Februar.
    Der beste Außenminister, den dieses Land je hatte, verschenkt altruistisch und absolut großherzig 15 Tonnen Corona-Hilfsgüter ( Masken, Kittel, etc., etc. ) nach China, damit die das Zeug dann nach Spanien und Frankreich verkaufen können und als „die Guten“ gelten.

    Das der Kram hierzulande dann fehlt: Richtig so, „deutsche Schuldkultur“ !

    DAS Fernsehgesicht Deutschlands, Mr. „Wer-wird-Millionär“, schon vor Jahren als „idealer Bundespräsident“ gehandelt, zeigt sich beispielgebend mit entblößtem, verpflastertem „Corona-Arm“ und gilt auch hier als DAS Vorbild.

    Dumm nur, daß er danach an Corona erkrankt – weil das Foto gestellt war und er gar nicht geimpft wurde.

    Nach langen Monaten des Lockdown dürfen endlich wieder Fußballspiele stattfinden, da die Spieler alle geimpft sind und somit „keine Gefahr“ mehr besteht.

    Mittlerweile dürfen auch zigtausende Fans ins Stadion.

    Völlig unerklärlich, daß Bayern-Coach Julian ( noch einer, der aus dem „Verkehr“ gezogen wurde …) Nagelsmann an Corona erkrankt, obwohl doch z.B. Bayern-Star Josuah Kimmich nicht nur kräftig gespendet, sondern sogar eine Aktion „We kick Corona“ ins Leben gerufen hat. V O R B I L D L I C H !!

    Dumm nur, daß sich nun herausstellt, daß nicht nur Herr Kimmich, sondern mindestens fünf Bayern-Millionäre gar nicht geimpft sind. Herr Kimmich möchte „die Langzeitfolgen der Impfung abwarten“. Ah ja.

    Deutschlands berühmtester Jensi, DER Jens, macht eine Impfkampagne, an deren Ende niemand, nicht einmal das nahezu alles wissende Robert-Koch-Institut, weiß, wieviele Menschen in diesem Land denn nun geimpft sind und wieviele nicht.

    Und da das alles eh egal ist, lassen wir jeden Tag hunderte „Flüchtlinge“ über Polen ins Land kommen. Selbstverständlich mit Coronatest und Quarantäne.

    Oder ?

    Und selbstverständlich müssen die europäischen Außengrenzen geschützt werden, damit die Binnengrenzen offen bleiben können.

    Die Polen wollen eine Grenzbefestigung bauen, um diesem Auftrag der EU nachzukommen.

    Selbstverständlich wird das entsprechend finanziell von der EU, insbesondere von „unserer“ Uschi, unterstützt.

    Oder ?

    Mensch, was sind wir für ein tolles Land, in dem alles so gut läuft und wir uns soooo gut dabei fühlen.

    Herr Berlusconi, Herr Trump und auch Monsieur Sarkozy würden vor Neid und Höchstachtung erblassen.

    ( Wie war das noch mit dem Mann im Fahrstuhl, der einer übermächtigen „Flatulenz“ ausgeliefert ist und sich nach vollbrachter „Leistung“ umdreht und einen anderen strafend und mit vernichtendem Blick ansieht und den Fahrstuhl dann kopfschüttelnd verlässt ? )

    • H.K. Antworten

      Uuups

      Es muß selbstverständlich heißen

      „Daß der Kram hierzulande dann fehlt: Richtig so, „deutsche Schuldkultur“ !“

      Sorry, lieber Herr Dr. R. !
      ( Mein alter, hochverehrter Deutschpauker … )

  6. Freichrist343 Antworten

    Vielleicht wurde Reichelt deswegen abgesägt, weil er die Corona-Politik kritisiert hat. Colin Powell ist gestorben, obwohl er doppelt geimpft war. Die Corona-Beschränkungen sind absoluter Wahnsinn. Wir brauchen einen ganzheitlichen Ansatz.

    • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

      Ich denke, das ist des Pudels Kern.
      Reichelt hat mit BILD live die Corona-Politik massiv kritisiert. Das Printmedium von Bild kenne ich nicht, aber ich nehme an, daß er auch da nicht mit Kritik sparte. Damit wurde er den Akteuren zu gefährlich, schließlich ist die BILD-Zeitung überall erhältlich und sichtbar.
      Daß wochenlang recherchiert wurde, um ihm ein Bein zu stellen, ist grotesk, zeigt aber wie brisant seine Arbeit war.

  7. Alexander Droste Antworten

    „Vor dem Geschlechtsverkehr erst den Betriebsrat und die Gleichstellungsbeauftragte fragen“

    Körpernahe Dienstleistungen nur für Geimpfte!

  8. Felix Becker Antworten

    Zutreffend Herr Kelle! Exbundespräsindent Gauk nannte sowas schon „ Tugendfuror“ und warnte davor!

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